Sportwetten Anfänger mit Fragen

xBaD_LucK

New member
Feb. 18, 2011
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Guten Abend,
ich komme aus der Pokerscene und möchte mich nun nebenbei noch im Sportwetten-Geschäft etablieren, ich habe nun schon einige Seite gelesen und schlussendlich auch ein wenig Geld bei bet365 eingezahlt.

So kommen wir zur ersten Frage, wie viel Geld sollte ich einzahlen um relativ profitabel anzufangen?

Was für Tips würdet ihr einem Anfänger ans Herz legen?

Wie ich sehe rechnet man hier mit "EH´s- Einheiten", wie sieht das damit genau aus?

Ich habe mir natürlich auch schon Tip Empfehlungen angesehen und dort tippt fast jeder 30€ auf einzelne Spiele, ist das im Sportwetten Geschäft ein standard Einsatz?

Also ich hoffe ihr könnt mich ein wenig in das Gebiet Sportwetten einleiten oder mir interessante Artikel verlinken.

Gruß
 
Alles kla, habe ich mir schon gedacht, vielleicht noch ein paar mehr Tipps?
Eine Frage habe ich auch schon gleich wieder, würde gerne bei Bet365 eine Systemwette abgeben, also es sind 3 Spiele und ich will halt 2 aus 3 machen, das heißt 2 der 3 müssen richtig sein, kriege das aber irgendwie nicht ganz hin. Finde das ein wenig umständlich gemacht.
 
Hey xBaD_LucK,

ganz wichtig ist es am Anfang nicht blind Leuten nachzutippen, sondern sich selber erst einmal in die Materie einzulesen, um nicht zu viel Lehrgeld zahlen zu müssen.
Dafür findest du eigentlich zu fast allen Themen hier im Anfängerforum was.
Welchen Thread ich persönlich ziemlich lesenswert für den Anfänger finde ist:
Link entfernt

Hier noch ein paar Antworten auf deine Fragen.

So kommen wir zur ersten Frage, wie viel Geld sollte ich einzahlen um relativ profitabel anzufangen?

Das bleibt letztendlich dir überlassen und kommt drauf an wie flüssig du bist. Mmn sollte man am Anfang jedoch die Einsätze nicht zu hoch wählen, weil man noch viele Fehler macht und so oft unnötig Geld verliert.
Als ich mit dem Wetten angefangen habe hieß es, man braucht ungefähr ein Wettguthaben von 500€, um vernünftig zu wetten, aber es kommt wie gesagt immer auf einen selber an.

Wie ich sehe rechnet man hier mit "EH´s- Einheiten", wie sieht das damit genau aus?

Auch zu diesem Thema findest du sehr viel im Anfängerforum. Zum Beispiel gleich im zweiten Thread auf der ersten Seite.
Kurzes geläufiges Beispiel:
Wettguthaben von 500€
max. Einsatz pro Wette von 10% des Wettguthabens = 50€
50€ in 10 Einheiten unterteilt -> 1/10 = 5€, 5/10 = 25€ 10/10 = 50€ usw.
Den maximalen Einsatz sollte man jedoch so wählen, dass man sich noch wohl fühlt. Können also auch mehr oder weniger als 10% vom Kapital sein.

Ich habe mir natürlich auch schon Tip Empfehlungen angesehen und dort tippt fast jeder 30€ auf einzelne Spiele, ist das im Sportwetten Geschäft ein standard Einsatz?

Einen allgemeinen Standardeinsatz gibt es nicht sondern auch hier kommt es wieder auf das eigene Wettguthaben an und das Moneymanagement.

Soviel erstmal dazu, aber wie gesagt, wichtig am Anfang ist Eigeninitiative und lesen. Beim Pokern sollte man ja auch Theorie lesen, um erfolgreich zu sein [[yo]]
 
Vielen Dank schon mal, das hat mir aufjedenfall geholfen.
Kurze Frage noch, es sieht aus als ob die Mehrheit nur Einzelwetten spielt, sehe ich das richtig?
Ja. Das Problem mit den Kombiwetten ist, dass du mehrere profitable Wetten bei einem Bookie finden musst. Das kommt eher selten vor. Wenn doch, bringts das natürlich schon, weil sich der EV aller Wetten multipliziert. EV ist dir als Pokerspieler ja sicher ein Begriff...
 
In erster Linie war das gedacht um zu zeigen was bei gegebenen Faktoren (Einsatz, Quote, Eintritt) herauskaeme wenn man beides vergleicht.

Ansonsten ist es mir, mit wenigen Ausnahmen, egal wer was macht :mrgreen:. Die wenigen Ausnahmen sind Leute die ich wegen ihres Wissens/ ihrer Meinung schaetze.

Fuer mich ist das eine Risiko/Ertragsfrage. Eine 1,01 mag ein geringes Risiko tragen, aber ich wuerde tendenziell trotzdem weniger darauf setzen als auf eine Quote die zwar seltener eintritt, aber eine hoehere Relation aufweist.

Was widerspricht da der mm-logik ?


edit: Bei obigem Beispiel wuerden sogar bei halbem Einsatz auf die Kombis noch hoehere Gewinne eingefahren werden als bei den Solospielen :)
Das ist jetzt alles natuerlich auch ein wenig theoretisch weil es schwierig sein duerfte die Eintrittswahrscheinlichkeit derart genau zu bemessen. aber soll ja auch mehr eine Abstrahierung sein um das grundprinzip verstaendlich(er) zu machen.
 
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Ansonsten ist es mir, mit wenigen Ausnahmen, egal wer was macht :mrgreen:. Die wenigen Ausnahmen sind Leute die ich wegen ihres Wissens/ ihrer Meinung schaetze.

Fuer mich ist das eine Risiko/Ertragsfrage. Eine 1,01 mag ein geringes Risiko tragen, aber ich wuerde tendenziell trotzdem weniger darauf setzen als auf eine Quote die zwar seltener eintritt, aber eine hoehere Relation aufweist.

Was widerspricht da der mm-logik ?

[[nixweiss]]

Ist ja gut. Wenns egal ist, warum soll ich da noch was zu erklären versuchen.

Sperrt mich endlich endgültig. Bitte. Dann kann ich mich wenigstens nicht mehr in Dinge einmischen von ich nichts verstehe.
 
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Guten Abend,
da bin ich wieder.

Habe jetzt vor bei 3 bis 4 Bookies einzucashen, auf jeden denke ich mal 250€ (ist das ok? Geld ist kein Problem, aber ich denke als Anfänger sollte das besser sein), sprich ingesamt 750-1000€.

Ich wollte zu Bet365, Pinnacle und Expect - der 4te Bookie wäre evtl. WilliamHill.

Was meint ihr? 3? 4? Andere?

Und jetzt nochmal meine ernste Frage nach einem Buch ;), welches kann man empfehlen oder eher keins?
 
Hallo,

mit den drei, von dir genannten Buchmachern, machst du am Anfang eigentlich nichts falsch, auch wenn es wichtig ist, immer die best mögliche Quote zu spielen. Das kriegt man langfristig natürlich nur über eine sehr große Auswahl an Buchmachern hin, aber für den Anfang reichen mMn diese Bookis, da die ein wirklich großes Spektrum der meisten Wetten zu guten Quoten abdecken. Dazu kannst du aber auch viele Meinungen beim Buchmachertest lesen bzgl. Limits, Auszahlungen, etc.

An die Bonis der einzelnen Buchmacher solltest du natürlich auch denken, 3 der 4 von dir genannten bieten nämlich jeweils einen Bonus auf Ersteinzahler an, mit denen man gut am Anfang sein Guthaben vergrößern kann.

Bücher fallen mir nicht ein, aber vielleicht kann dir jemand helfen, der schon etwas länger im Geschäft ist. Das wichtigste ist aber, denke ich, im Internet zu finden.
 
Man benötigt eigentlich nicht viel theoretisches Wissen, um bei Sportwetten erfolgreich zu sein. Man sollte langfristig die Ereignisse, die man wettet, für sich selbst prozentual gut einschätzen können, sprich sich sicher sein, ob es zu 30,40 oder 50% eintritt, und das dann mit den gebotenen Quoten vergleichen. Wenn man mit seiner Einschätzung langfristig richtig liegt, macht man Plus. Wie genau man dann wettet usw. kann den Gewinn eventuell noch vergrößeren, wichtig bleibt halt die Basis.
Ansonsten kann ich als Tipp noch geben, anfangs die Finger von Livewetten zu lassen, da man hier oft keine Zeit hat, Dinge wirklich fundiert einzuschätzen. Ich persönlich nehme mir für eine Wette immer mindestens 15 Minuten, eher sogar mehr, Zeit. Fehler bei der Einschätzungen der Eintrittswahrscheinlichkeiten lassen sich nachher meist nicht mehr korrigieren.
Ich würde anfangs auch erstmal mit kleinen Einsätzen, die dir kein Stück weh tun, einige Monate rumprobieren. Es ist schwer, von Anfang an Plus zu machen, bei den meisten steht am Anfang erstmal ein Minus. Wenn nach einiger Zeit das ganze bei einer schwarzen Null angekommen ist oder sich die ersten Monate als Erfolg zeigen, würde ich so langsam die Einsätze erhöhen, sodass sich Gewinne auch "lohnen".
 
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Die Frage nach Literatur gabs schon zig mal.

https://www.sportwettenvergleich.ne...ches-buch-koennte-ich-kaufen.html#post1213884

https://www.sportwettenvergleich.ne...73728-literatur-zum-einstieg.html#post1122075

Ich hoffe, der Post wird nicht wieder gelöscht, weil das hier ist ja kein Linkforum.
Ich sehe aber nicht ein, warum ich das alles wieder neu schreiben oder gar interpretieren soll.

Aber ohne eigene Gedanken gehts beim Sportwetten noch viel weniger als beim Poker. Denn Wetten ist ein dynamisches System.
Während beim Poker immerhin Odds und Wahrscheinlichkeiten konstant sind, sind die Quoten beim Wetten von den Informationen abhängig, auch deren Bekanntheit. (Ist schon klar, beim Poker gibts Stats, aber das laß ich jetzt mal außen vor)

Beispiel:
Es spielen zwei Mittelfeldmannschaften gegeneinander.
Dann ist die Quote normalerweise ohne irgendwelche Nebengeräusche etwa 2.20 - 3.20 - 2.80

Nun ist aber allgemein bekannt, daß vor wenigen Wochen dem Heimteam die Lizenz für nächste Saison entzogen wurde und ein Teil der Spieler den Verein bereits verlassen hat. Dann liegt die Quote ungefähr bei 4.00 - 3.40 -1.80
Weils alle wissen und der Bookie davon ausgeht, daß jeder volle Pulle away spielt.

Mal angenommen, diese Info ist aber noch nicht durch alle Foren gejodelt worden, dann beträgt die (Start-) Quote etwa 2.80 - 3.20 - 2.10
Hier weiß es der Bookie und ein paar Insider. Der Bookie geht jetzt davon aus, daß sich in diesem Fall ein zumindest Teil der uninformierten Kundschaft, auf das "Geschenk" der überhöhten Heimquote stürzt.

Ich denke Du verstehst was ich meine, und deshalb ist es ungleich schwieriger allgemeingültige Wettstrategien zu formulieren als irgendein ORC.
Wobei zusätzlich gilt, falls es "DIE" Strategie gäbe, würde sie jeder spielen. Auch da würden die Quoten der Gegenseite (hier Bookie und Wettbörsengegner) angepaßt und die Strategie wäre wertlos. Okay, das kennt man ja im Poker auch beispielsweise von der NL-SS-Strategie.

Aber wer "DIE" Strategie kennen würde, wäre ja schon blöd, ein Buch drüber zu schreiben, zumindest solange sie nicht allgemein bekannt ist. Im wilden Westen hatten auch die den größten Erfolg die einen ertragreichen Claim geheimhalten konnten.

Denn auch beim Wetten spielt man in Wirklichkeit nicht gegen den Buchmacher, sondern gegen die anderen Wetter.
 
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