Radsport - Tour de France 2010

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Ich sehe es hier wie viele andere auch und zwar das Contador kaum zu schlagen sein wird.
Und durch Lance schon mal gar nicht.Ich habe zwar erst neulich gelesen das er im letzten Jahr noch irgdenwie zuviel unnötige Muskeln mit sich rum schleppte.
Das kam wohl davon das er davor viel Marathon usw. gelaufen ist und kaum Fahrrad gefahren ist und da braucht der Körper wohl eine weile um diese wieder "umzulagern".
Aber dieses Jahr soll wohl alles so wie früher sein ,doch eine ganz entscheidene Sache hat er vergessen und das sit sein Alter.
Um Contador zu schlagen ist er zu alt ,ihm fehlt die Explosivität und die Spritzigkeit früherer Tage.

Mag auch sein das sein Team diese Jahr nicht so stark ist ,aber er ist durchaus in der Lage in den Bergen locker an seinen Gegnern dran zu bleiben und ihnen zu folgen.
Und das es dieses Jahr kein Teamzeitfahren gibt ist ja auch ein weitere Vorteil für ihn ,das sein Team ja wohl nicht ganz so stark ist.

Die einzige Möglichkeit ihn zu schlagen ist die Variante ,wann immer es geht ihn anzugreifen und auf eine kleine Schwäche zu hoffen ,aber dann muss ja derjenige immer noch diesen Vorsprung bis nach Paris retten und das wird mehr als schwer.

Bei Pinnacle gibt es für den Contador Sieg eine 1.55.
Die @ kommt aber für mich nicht in Frage ,obwohl ich mir sicher bin das er es macht.Es kann ja immer mal schnell ein Sturz oder ähnliches im Rennen passieren und dann war es das.
Da finde ich die Top3 bzw. Top6 auf Basso schon besser.
Da werde ich wohl auf Top6 mit 3/10 und auf Top3 mit 2/10 gehen.
Und eventuell werde ich noch was auf Andy Schleck setzen ,muss aber erstmal sehen wie da die @ sind
 
tut mir ja leid leute, aber irgendwie wird uns hier verboten über wetten zur Tour de France zu diskutiern, warum auch immer, na ja versuchen wir es mal weiter....

Hier sollen Analysen, fundierte Meinungen und begründete Wettvorschläge rein und keine Diskussionen auf Live is Live Thread Niveau. Ist das so schwer zu verstehen?
 
bwin bietet eine für mich interessante Wette anlässlich der Tour an

Wie viele Etappen gewinnt Fabian Cancellara (SUI/Saxo Bank)?
Mehr als 0,5 = Quote 1,5

1,5 ist in meinen Augen eine ordentliche Quote, wenn man bedenkt dass Fabian Cancellara der wohl weltbeste aktive Zeitfahrer ist. Neben dem Prolog und dem langen EZF als vorletzte Etappe, gebe ich Fabian noch gute Chancen auf der dritten Etappe(Abschnitte von Paris-Roubaix werden zum Ende hin befahren).

Cancellara ist dreifacher Weltmeister im EZF,Olympiasieger im EZF dazu mehrfacher Prologsieger in größeren Rundfahrten

genauere Angaben zu seinem Palmares unter Fabian Cancellara ? Wikipedia
 
1,5 ist nicht sehr viel, aber sollte man trotzdem spieln können
allerdings hab ich irgendwie das gefühl das der Prolog und EZF dieses Jahr nicht gewinnt, der hat das irgendwie schon so oft gewonnen
glaub das tony martin bei beiden sehr gute chancen hat, vllt gewinnen ja die zum tausendsten mal als favoriten auf so etwas gehandelten Wiggins und Millar mal so ein ding, glaub ich aber nicht dran
was die 3.Etappe angeht, wird cancellara bei den schlecks bleiben müssen und die in position halten, eventuell mit ihnen am hinterrad sogar tempo fahren um andere favoriten abzuhängen, aber kein etappensieg
doch vllt schmeißt er ja wieder seinen motor an[[rofl]]!!!
 
Tour de France

Donnerstag, 01.07.2010
Armstrong erwartet "Blutbad" auf dritter Etappe

Lance Armstrong sagt für die dritte Tour-de-France-Etappe nach Arenberg ein "Blutbad" voraus. Auf den letzten 30km warten gleich vier Kopfsteinpflaster-Passagen auf die Fahrer.

Lance Armstrong befürchtet auf der dritten Etappe der Tour de France nach Arenberg ein "Blutbad". "Diese Etappe ist nicht mit der nach Wasquehal 2004 zu vergleichen.
Sie ist härter, es sind mehr Kopfsteinpflaster-Sektoren und sie kommen viel dichter vor dem Ziel. Ich sage voraus, dass nur 20 bis 30 Fahrer an der Spitze des Feldes das Ziel erreichen", sagte der siebenmalige Toursieger nach der Besichtigung der "Paves"-Abschnitte

Tour de France: Armstrong erwartet "Blutbad" auf dritter Etappe - Sport Mehrsport Radsport
 
Fabian Cancellara ....da sollte was gehen[[schwitz]]

Erfahrener Pavé-Spezialist, der zweimaligen Paris-Roubaix-Gewinner Fabian Cancellara [[yo]]

Andreas Walzer schreibt :(zitat ard.de)

Fabian Cancellara kann sich auf dem letzten Pavé aus einer Spitzengruppe lösen und gewinnt nach dem Prolog seine zweite Etappe. Sein Vorsprung reicht aus, die Führung in der Einzelgesamtwertung zurück zu erobern. Ein Mitfavorit um den Gesamtsieg der Tour bringt sich - genau wie Iban Mayo 2004 - um alle Chancen.


Denke mal, da liegt Walzer nicht gänzlich verkehrt mit seiner Einschätzung

@ maranaldo, bisher leider noch keine Wette zu der Zahl der ankommenden Fahrer gefunden

Contador hat sich bisher noch keinen Namen als Kopfsteinpflasterspezi machen können..
 
Zuletzt bearbeitet:
Armstrong: Besser in Form als 2009

Lance Armstrong fühlt sich in diesem Jahr besser in Form als 2009, als er in der Tour-Endabrechnung hinter Alberto Contador und Andy Schleck Dritter geworden war. "Gemessen an meinem Alter und den gesundheitlichen Rückschlägen, die ich in diesem Frühjahr hatte, bin ich in Topform. Auf jeden Fall bin ich besser drauf und motivierter als im vergangenen Jahr", sagte der siebenfache Toursieger vor dem Prolog am Samstag. Im Dezember wird der texanische Radprofi 39 Jahre alt. Die Doping-Anschuldigungen durch seinen ehemaligen Teamkollegen Floyd Landis würden ihn eher anspornen als belasten, erklärte Armstrong. Er rechne nicht damit, dass seine ehemalige Frau Kristin, wie amerikanische Medien gemutmaßt hatten, gegen ihn im Zuge von Doping-Ermittlungen aussagen würde.

sportal.de
 
Tour de France - Der Favoritencheck: Contador macht's

Eurosport - <abbr class="date updated" title="2010-07-01T15:34:00+00:00">Do 01.Jul. 17:34:00 2010</abbr>


Alberto Contador ist der Mann, den es zu schlagen gilt, und den zu besiegen unmöglich scheint. Aber dahinter ist das Feld eng wie selten. eurosport.yahoo.de hat die interessantesten Kandidaten für das Gesamtklassement unter die Lupe genommen und Prognosen gewagt: Für Armstrong wird es schwer.
Vorjahres-Protagonisten

Alberto Contador (Spanien, 27, Astana, vierte Teilnahme, Tour-Sieger 2007 & 2009)
"Mir als Kletterer liegt die diesjährige Route noch besser als die letztjährige", stellte der Titelverteidiger fest und unterstrich damit seine Favoritenstellung. Denn schon 2009 war der Spanier seinen Kontrahenten überlegen. Er ist der unumstritten beste Kletterer der Welt und unter den Rundfahrt-Assen wohl auch der beste Zeitfahrer.
Prognose: Wenn Contador überhaupt ein Problem bekommen sollte, dann vielleicht auf dem Kopfsteinpflaster der 3. Etappe. Aber selbst wenn, in den Bergen wird er die Zeit zurückholen - und mehr als das. Contador holt seinen dritten Tour-Sieg.





Andy (Luxemburg, 25, Saxo Bank, dritte Teilnahme, Tour-Zweiter 2009, Giro-Zweiter 2007) & Fränk Schleck (Luxemburg, 30, fünfte Teilnahme, Tour-Fünfter 2008 & 2009)
Die Brüder aus Luxemburg sind die größten Widersacher von Contador und werden ihn mit abwechselnden Attacken zu zermürben versuchen. Aber auch wenn Andy inzwischen luxemburgischer Zeitfahrmeister ist, der Kampf gegen die Uhr ist sowohl für ihn, als auch für Fränk das große Problem.
Prognose: Um Contador zu schlagen müsste einer der beiden Brüder mit Vorsprung und im Gelben Trikot aus den Bergen kommen. Diese Vorstellung wirkt unrealistisch, deshalb: Andy landet erneut auf Rang zwei und Fränk fällt im Zeitfahren knapp aus den Top 5 heraus.




Lance Armstrong (USA, 38, RadioShack, elfte Teilnahme, siebenfacher Tour-Sieger 1999-2005, Weltmeister 1993)
Anfang Juni gab sich der Rekord-Sieger zurückhaltend und sagte, er sei kein Tour-Favorit. Ein Bluff? Wohl nicht. Seine ursprüngliche Parade-Disziplin, das Einzelzeitfahren ist bereits im vergangenen Jahr eher zu einer Schwäche des Amerikaners geworden und dieser Trend setzte sich 2010 fort. Am Berg bewies er bei der Tour de Suisse unlängst allerdings eine stark ansteigende Form.
Prognose: Bei seiner wohl wirklich allerletzten Tour verpasst Armstrong erstmals seit seiner Krebserkrankung das Podium und sogar die Top 5. Hinter Fränk Schleck reicht es nur zum siebten Rang.




Shooting-Stars

Robert Gesink (Niederlande, 24, Rabobank, zweite Teilnahme, Vuelta-Sechster 2009)
Der Niederländer wird in seiner Heimat hoch motiviert an den Start gehen und bildet zusammen mit Denis Mentschow ein schlagkräftiges Duo an der Rabobank-Spitze. Gesink stieg im Vorjahr nach einem Sturz aus der Tour aus, überzeugte im Herbst aber bei der Vuelta und sorgte im Juni bei der Tour de Suisse für einen Paukenschlag, als er auf der Königsetappe am Albulapass alle Kontrahenten mühelos stehen ließ. Dennoch verspielte er den Gesamtsieg in der Schweiz im Zeitfahren.
Prognose: Am Berg wird Gesink ganz vorn mitmischen, das topfebene Zeitfahren bei Bordeaux kostet den Jungstar aber eine mögliche Top-5-Platzierung. Möglich sind auch ein früher Zeitverlust und der anschließende Angriff aufs Bergtrikot.


Roman Kreuziger (Tschechien, 24, Liquigas, dritte Teilnahme, Tour-Neunter 2009, Sieger Tour de Suisse 2008, Tour de Romandie 2009)
Zwei Jahre lang galt Kreuziger als "Mann für die Schweiz", weil er 2008 und 2009 kein Podium von Tour de Suisse und Tour de Romandie ausgelassen hat. In dieser Saison aber strebt der Tscheche größeres an. Nach dem neunten Platz im Vorjahr soll jetzt der nächste Schritt folgen.
Prognose: Kreuziger kann mit seinen starken Antritten am Berg für Spannung im Rennverlauf sorgen. Trotzdem ist der 24-Jährige zunächst die Nummer zwei im Team hinter Basso - für die Top 10 reicht es erneut, für die Top 5 aber nicht.




Alte Bekannte

Cadel Evans (Australien, 33, BMC, sechste Teilnahme, Tour-Zweiter 2007 & 2008, Weltmeister 2009)
Im vergangenen Jahr hieß es "jetzt oder nie" für Evans, aber der Australier enttäuschte bei der Tour auf der ganzen Linie. Dann aber folgte nach einer ordentliche Vuelta der WM-Titel und die Wandlung vom Terrier, der sich ausschließlich am Hinterrad der Gegner festbeißt, zum angriffslustigen Fahrer. Mit diesem neuen Fahrstil besiegte er den Fluch des Regenbogentrikots, gewann den Fleche Wallone und hielt beim Giro am Berg trotz schlechter Mannschaft gut mit.
Prognose: Evans hat im Jahr 2010 bereits sehr viele Rennen bestritten. Es ist fraglich, ob seine Kraft bis zur entscheidenden dritten Tour-Woche reichen wird. Wenn dem so ist, dann schafft er es mit einer nun stärkeren Mannschaft (Kroon, Burghardt, Hincapie, Ballan) zumindest in die Top 5.



Ivan Basso (Italien, 32, Liquigas, sechste Teilnahme, Tour-Zweiter 2005, Tour-Dritter 2004, Giro-Sieger 2006 & 2010)
Vor seiner Dopingsperre galt Basso als der legitime Nachfolger von Armstrong als Tour-Serien-Sieger. Doch noch bevor er seine erste Frankreich-Rundfahrt ohne den Amerikaner starten konnte, war der Traum erstmal vorbei. Doch spätestens seit dem Giro-Sieg im Mai 2010 ist klar: Basso ist wieder da. In Italien war er am Berg unschlagbar. Fast locker wirkte der Italiener, als er die Angriffe der Konkurrenz abwehrte.
Prognose: Die Frage ist, ob die Kräfte reichen. In der Verfassung vom Mai kann er bei der Tour am Podium kratzen und Vierter werden.


Denis Mentschow (Russland, 32, Rabobank, achte Teilnahme, Tour-Dritter 2008, Vuelta-Sieger 2005 & 2007, Giro-Sieger 2009)
Mentschow ist nicht der Mann für das große Spektakel, aber er ist am Berg in den letzten Jahren immer stärker geworden und das Zeitfahren war ohnehin noch nie sein Problem. Die Krönung war der Giro-Sieg 2009, auf den dann allerdings eine enttäuschende Tour folgte. Aus diesem Fehler hat der Russe gelernt und sich für dieses Jahr einzig und allein auf die Große Schleife konzentriert.
Prognose: Mentschow landet zum zweiten Mal nach 2008 auf dem Tour-Podium, weil ihm in der dritten Woche nicht die Kräfte ausgehen werden wie Basso und Evans. Für ganz vorn ist er allerdings nicht stark genug.




Und sonst?
Ein besonders interessanter Nachwuchsmann ist Estlands Rein Taaramäe. Der 23-Jährige gibt in diesem Jahr sein Tour-Debüt, ist ein starker Kletterer und war in der französischen Amateur-Szene gefürchtet, bevor er bei Cofidis anheuerte. Für die Top 10 wird es bei der Tour sicher noch nicht reichen, aber ein prestigeträchtiger Etappensieg in den Bergen ist drin.
Außerdem sollte man Luis Leon Sanchez (Caisse d'Epargne) und Nicolas Roche (Irland, Ag2r) im Auge behalten. Der 26-jährige Spanier ist nach der Sperre von Alejandro Valverde zum Kapitän der iberischen Traditionsmannschaft geworden und belegte bei Paris-Nizza im Frühjahr Rang zwei hinter Alberto Contador. Roche feiert am Tag des Prologs seinen 26. Geburtstag und ist allein durch die von Vater Stephen Roche mitgegebenen Gene schon interessant.
Bradley Wiggins (England, 30, Sky) ist nach starkem Gewichtsverlust im vergangenen Jahr überraschend auf den vierten Gesamtrang gefahren. Er muss beweisen, dass das kein Zufallserfolg war. Immerhin scheint eine erneut starke Vorstellung von Wiggins wahrscheinlicher, als von Carlos Sastre (Spanien, 35). Der Cervelo-Kapitän gewann die Tour vor zwei Jahren, ging bei seiner Titelverteidigung aber unter und verpasste den anvisierten Podestplatz auch beim Giro 2010 deutlich. Sein Stern scheint nach 22 "Grands Tours" langsam zu erlöschen. Andreas Klöden, Levi Leipheimer (beide RadioShack) und Alexander Winokurow (Astana) werden sich ihren Kapitänen Armstrong und Contador unterordnen.


Tour de France - Der Favoritencheck: Contador macht's - Yahoo! Eurosport
 
Armstrong: Besser in Form als 2009
"Gemessen an meinem Alter und den gesundheitlichen Rückschlägen, die ich in diesem Frühjahr hatte, bin ich in Topform. Auf jeden Fall bin ich besser drauf und motivierter als im vergangenen Jahr", sagte der siebenfache Toursieger vor dem Prolog am Samstag.

Das kann ich nicht ganz glauben.Wenn er sagt gemessen an meinem Alter und den gesundheitlichen Rückschlägen, dann heißt das er könnte noch besser in Form sein. Wenn er nicht die absolute Topform hat wirds für die Top 3 wohl nicht reichen.

Nun aber noch kurz zu einer anderen Wette.
Bei Pinnacle gibts noch Brajkovic gegen Fuglsang im Gesamtklassement zu 1,84.
Ist für mich eine recht klare Angelegenheit zu Gunsten des Slowenen.
Die Quote auf Sieg ist für Brajkovic ist bei Betfair schon auf 50 gefallen, für Fuglsang bekaommt man 560.
Für Frank Schleck und Gesink 80, was bedeudet daß Brajkovic nun auch von den "Experten" stärker als die beiden eingeschätzt wird. Von dem her sollts für Fuglsang reichen.
 
ich finde es schwierig das ganze so stehen zu lassen - deswegen einfach mal ein paar Zahlen zur Einordnung von Ergebnissen der Dauphiné Rundfahrt:

Code:
        Dauphiné        Tour
2006    Leipheimer 1.   Leipheimer 12.
2007    Moreau 1.       Moreau 37.
2008    Valverde 1.     Valverde 9.
2009    Evans 2.        Evans 30.

(2009 Valverde Dauphiné gewonnen und bei der Tour nicht gestartet)
dazu muss man sagen, dass die vier bei der Tour alle Kapitän in ihrem Team waren - Brajkovic ist nur einer von vielen Helfern bei RadioShack

versteh mich nicht falsch: ich halte viel von Brajkovic, aber die letzten Jahre haben erneut gezeigt, dass eine gute Frühform nicht unbedingt ein Vorteil ist. Auch der Giro dieses Jahr war dafür ein Paradebeispiel: entschieden wird die Rundfahrt in der letzten Woche und da muss man auf der Höhe sein. Wenn man Brajkovic spielen will wäre es wohl am ratsamsten ihn nach der Pavé Etappe zu backen, wo er wohl etwas Zeit verlieren wird, und nach den Alpen wieder zu layen, wo er sich meiner Meinung nach ganz gut verkaufen sollte.

Dazu kommt, wie gesagt, noch die Stellung im Team. Gesink z.B. ist Kapitän bei Rabobank zusammen mit Menchov (bzw. kann zumindest auf eigene Kappe fahren). Fuglsang zwar, wie Brajkovic, wohl auch nur Helfer und dazu in seiner ersten Tour de France, aber man weiß nie so genau, wer wann wofür eingesetzt wird und in solchen Konstellationen ist es immer ratsamer, eher auf den Außenseiter zu gehen.
 
Tour de France 2010


Heute startet die Tour de France mit einem Prolog über knapp 9 km in Rotterdam. Als letzter Starter wird Titelverteidiger Contador von der Rampe rollen. Direkt vor ihm wird Prolog-Favorit Cancellara ins Rennen gehen. Als erster Fahrer seines Teams wird Tony Martin ins Rennen gehen, dessen Team aus taktischen Gründen und befürchtetem Regen diese Entscheidung getroffen hat.

Back Sieg Cancellara @ 1,720
Back Sieg Martin @ 7,800

Ergibt dann folgendes:
Cancellara oder Martin gewinnen den Prolog @ 1,410

Hier spiele ich Cancellara und Martin so an, dass sich Quote 1,410 ergibt. Ich gehe von einem Sieg des Schweizer Zeitfahrweltmeisters aus, der in dieser Disziplin eigentlich fast unschlagbar scheint. Bei der Tour de Suisse vor einigen Wochen verlor er allerdings gegen Tony Martin, der noch dazu als erster seines Teams ins Rennen gehen wird, weil Regen befürchtet werden könnte. Für mich also die am wahrscheinlichsten erscheinende Konstellation, dass Martin ihm dann am gefährlichsten werden könnte.

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Armstrong landet beim Prolog vor Vinokourov @ 2,429

Ich traue Armstrong keinen Toursieg zu und natürlich ist er längst nicht mehr der alte. Letztes Jahr habe ich bereits allen davon abgeraten, irgendwas auf Armstrong zu setzen und letztendlich sehe ich es dieses Jahr ebenfalls so, weil es einfach zu viele Unsicherheitsfaktoren sind. Doch hier komme ich an einer Wette natürlich nicht drumrum.

Vinokourov hat sich beim Giro natürlich in guter Verfassung gezeigt und Armstrong hat die letzten Wochen eher Grund zur Sorge gegeben. Doch wir kennen alle Armstrong und der wird heute voll motiviert sein und in seiner Paradedisziplin sicherlich nicht total untergehen.

Wieso ist Vino hier Favorit gegen Armstrong? Weil er dieses Jahr mehr positive Ergebnisse eingefahren hat? Spielt keine Rolle, denn Armstrong setzt alles nur auf die Tour. Weil Vino beim Giro so stark war? War er phasenweise zwar wirklich, jedoch ist es nicht unbedingt ein Vorteil, wenn man bereits den Giro und ein zermürbendes Frühjahr hinter sich und in den Beinen hat. Für mich ist Vino hier niemals 1,7-Favorit und ich rate eigentlich, alles unter 1,9 hier bei Vino zu layen.


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Hushovd gewinnt die Punktewertung @ 5,600

Die Favoriten auf den Sieg in dieser Wertung (Grünes Trikot) sind:
Cavendish
Hushovd
Farrar

Für mich kann eigentlich fast kein anderer Fahrer diese Wertung gewinnen. In einem Massensprint sehe ich Farrar und Cavendish ganz weit vorne. Cavendish lebt noch größtenteils von seinem Namen und seinen Ergebnissen im letzten Jahr. dieses Jahr läuft bisher alles andere als zufriedenstellend. Er ist nicht mehr der Übersprinter bzw. hat er es dieses Jahr noch nicht gezeigt.

Farrar hat wohl den Sprung zu einem absoluten Topsprinter endlich geschafft und ich bin sicher, dass er hier auch bei den Massensprints ganz vorne wird landen können. Ob es gleich für das Grüne Trikot reicht? Ich glaube nicht.

Ein ganz heißes Eisen hier ist für mich Hushovd, der das Grüne Trikot bereits kennt und auch mal den ein oder anderen ungewöhnlichen Weg geht, um sich ein paar Pünktchen zu holen. So hat er in den vergangenen Jahren des öfteren auf Bergetappen attackiert, um die Sprintwertungen als erster passieren zu können. Das macht sonst praktisch keiner. Zwei weitere Punkte sprechen für ihn dieses Jahr. Der Prolog sollte ihm liegen und mit einem guten Tag kann er sich hier schon den ein oder anderen Punkt holen, während Cavendish und Farrar ziemlich sicher leer ausgehen sollten. Gleiches Szenario dann bei der Kopfsteinpflaster-Etappe.

Hushovd also auf jeden Fall mit Chancen auf das Trikot und zu der Quote? Gerne!

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Egoi Martinez oder Gesink gewinnt die Bergwertung @ 7,320

Back Sieg Egoi Martinez @ 11,500
Back Sieg Gesink @ 20,000

Für mich die beiden Favoriten auf den Sieg in der Bergwertung. Egoi Martinez wurde letztes Jahr zweiter hinter Franco Pellizotti, der dieses Jahr ja nicht mitfahren darf. Robert Gesink hat sich bei der Tour de Suisse in hervorragender Verfassung gezeigt, aber meiner Meinung nach ist er auf Grund seiner Zeitfahrschwächen kein Mann für das Gesamtlassement. Zudem ist seine Form wohl etwas zu früh so gut gewesen. Für mich deshalb sehr wahrscheinlich, dass sich diese beiden auf dieses Trikot fokussieren werden.


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Team RadioShack gewinnt die Teamwertung @ 2,020

21 Lance Armstrong
22 Janez Brajkovic
23 Christopher Horner
24 Andreas Klöden
25 Levy Leipheimer
26 Dmitriy Muravyev
27 Sergio Miguel Moreira Paulinho
28 Yaroslav Popovych
29 Grégory Rast

Radioshack ist das mit Abstand beste Team der diesjährigen Tour de France. Kein Team hat ein in den Bergen so unglaublich starkes Team. Armstrong ist, zumindest im Vorfeld, der Kapitän. Klöden und Leipheimer haben beide die Tour schon auf dem Podium beendet und können einspringen, wenn Armstrong schwächeln sollte. Brajkovic und Popovych sind in den Bergen ebenfalls absolut hervorragend unterwegs und können oben drein noch sehr gut Zeitfahren. Horner und Paulinho sind in hügeligem Gelände stark und Rast und Muravyev sind im Flachen gut mit dabei.

Insgesamt wird sich die Teamwertung wohl auch durch Ausreißergruppen immer mal wieder verschieben, jedoch steht Armstrong immer recht gern mit seinem Team auf dem Podium und bei seiner letzten Tour wird er das mit seinen "Freunden" sicherlich erneut schaffen wollen. Alle anderen Teams haben in den Bergen maximal 2 Leute, die annähernd so gut sind. Das dürfte unter normalen Umständen für RadioShack also auf jeden Fall reichen für den Sieg in dieser Wertung. Es sei denn, sie lassen eine Ausreißergruppe ohne eigene Beteiligung so weit wegfahren, aber das würden sie nur tun, wenn ihnen die Wertung egal wäre und das denke ich nicht.


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Menchov kommt in die ersten 6 der Gesamtwertung @ 3,200

Menchov hat bereits die Vuelta und den Giro gewonnen und mehrfach bewiesen, dass er ein hervorragender Klassementfahrer ist für dreiwöchige Rundfahrten. 2008 wurde er vierter bei der Tour de France.

Für mich zählt der Russe erneut zum Kreis der Mitfavoriten. Nur weil die Rundfahrt für ihn letztes Jahr enttäuschend verlief und er dieses Jahr noch nicht die ganz großen Ergebnisse einfahren konnte, ändert das nichts an seiner Klasse. Für mich gehört er unter die Top 6 der Gesamtwertung und zu dieser Quote muss man das einfach spielen. Alles über 3,0 ist ein absoluter Pflichttipp!

Er kann sowohl im Zeitfahren, als auch im Gebirge vorne mitfahren. Diese Kombination hat er einigen Konkurrenten schon voraus.
 
Nette wette Guerrero[[yo]]

1.Etappe Tour

Hushovd vs Petacchi Tipp 1 bwin @ 2,1

Heute wird von den meisten Experten eine Windkantensituation erwartet(trotzdem Finger weg von h2h Armstrong vs Schleck)

Da Petacchi ein Experte im "verschlafen" solcher Situationen ist muss dieser Pick unbedingt von mir gespielt werden. Am ehesten könnten ihn Malori und Spilak(bei dem man nie weiss ob er aufs GK fährt) unterstützen in solch einer Situation.
Dazu ist er nicht unbedingt alleiniger Sprintfahrer. Lorenzetto, Francesco Gavazzi, Hondo und Bole können alle gut sprinten, da wurde schon genug vorgesorgt falls ein Lampre-Petacchi-Horror Szenario passieren sollte.

Im Vergleich Hushovd vielleicht nicht mit der besten Form, doch das Ziel des Teams ist klar Grünes Trikot. Gustov und Lloyd werden Sastre unterstützen, aber Lancaster(von dem Petacchi meinte er wäre einer seiner besten Anfahrer bei Milram gewesen), Hunt, Konovalovas und Klier hat er zur Verfügung für eine optimale Sprintvorbereitung.

Hushovd ein sehr guter Klasikerfahrer zählt jedes Jahr zu den erweiterten Sieg-Aspiranten bei Roubaix und weiß einfach wie man so ein Rennen zu fahren hat. Primärziel für Cervelo ist sicher Sastre in der ersten Gruppe zu halten, aber ich glaube schwer daran das er das schaffen kann.

Fazit: Selbst in einen normalen Sprint glaube ich, dass Hushovd den Petacchi in die Tasche steckt.
 
Für mich eine kleine Langzeitwette, von der ich überzeugt bin.

Andreas Klöden unter den Top 10 @ 2,25 (2/10) bet365

Kann gerade nicht viel dazu schreiben, weil ich wenig Zeit habe, trotzdem versuche ich einiges dazu zu sagen..

Er nahm bis jetzt 7-mal an der Tour teil. Seit 2004 immer in bestechender Form. 2006 sprang er kurzer Hand als Teamkapitän für Jan Ullrich ein und hatte bis zum Schluss Chancen auf den Toursieg. 2007 war er in richtig guter Form und fuhr einen starken Prolog. Leider stürzte er auf einer der ersten Etappen stark und musste sich zudem dem ebenfalls verletzten Vinoukurow unterordnen (Kasache + Kasachisches Team), obwohl er in besserer Form war und verlor so viel, viel Zeit. Diese Tour endete dann letztlich in einem Dopingskandal um das Team Astana, weshalb er auch der Wertung genommen wurde. 2009 fuhr er mit Contador, Armstrong und Leipheimer zusammen bei Astana und war ebenfalls wieder in sehr guter Form. Letztlich wurde er 6., hätte aber auch noch weiter vorne landen können, wäre Contador nicht so eigensinnig gewesen.

Nun war ja gestern schon der Prolog und Hilde landete auf einem guten 17. Platz, obwohl er sich nicht gut fühlte.
My race was not as good, no good legs and to rain and wet roads, but we still have three weeks. Can only get better.
Hat zwar einige Sekunden verloren, aber auch auf andere Top-10 Kandidaten Sekunden herausgeholt. Dieses Jahr wird er wohl einer der Edelhelferrollen von Armstrong übernehmen. Jeder weiß, dass ihm diese Rolle gut liegt, wohl eher noch besser, als die des Team Kapitäns. Am Berg wird er also immer vorne mit dabei sein, nicht unter den aller ersten, aber eben vorne mit dabei. Dank seiner guten Zeitfahrqualitäten wird er auch in diesem Jahr das Potenzial besitzen unter die Top-10 zu landen. Zur Tour war er in den letzten Jahren immer in Bestform!

Platzierungen bei der Tour:

2001 - 26.
2004 - 2.
2006 - 3.
2009 - 6
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich liste nun mal den Verlauf auf, wie die Rundfahrten verliefen, beidenen er dieses Jahr einen Etappensieg holen konnte. Dies waren die Katalonien-Rundfahrt, die Romandie-Rundfahrt und die Tour of California.


1. Saisonsieg:
Ende März bei der Katalonien-Rundfahrt gewann er eine Flachetappe und stieg dann beim 5.Teilstück der Rundfahrt aus. Seine Kontrahenten in diesem Massensprint waren: Juan José Haedo, Aitor Galdos, Samuel Dumoulin, Michel Kreder, Manuel Antonio Leal Cardoso, Kristijan Koren, Nicolas Roche, Ryder Hesjedal, Daniel Moreno.

2. Saisonsieg:
Dann kam er Ende April bzw. Anfang Mai zur Romandie-Rundfahrt, wo er auf der ersten Flachetappe den Anschluss ans Feld verlor, über 9 Minuten einbüßte und somit nicht im Kampf um den Etappensieg eingreifen konnte. Auf der 2. Etappe schlug er jedoch zurück und gewann dieses Teilstück gegen seine Konkurrenten Danilo Hondo, Robert Hunter, Lucas Sebastian Haedo, Peter Sagan, Koldo Fernandez De Larrea, Danilo Wyss, Ben Swift, Nicolas Roche. Auf der 4. Etappe der Tour de Romandie gab er dann erneut auf.

3. Saisonsieg:
Mitte Mai fuhr er dann die Tour of California, wo er die erste Etappe im Massensprint gewann gegen Juan Jose Haedo, Alexander Kristoff, Robert Hunter, Jonathan Cantwell, Marcus Burghardt, Guillaume Boivin, Andreas Stauff, Nikolas Maes, Thomas Leezer. Auf der 2. und 3. Etappe verlor er dann auf leicht hügeligem Terrain den Anschluss und viel Zeit auf den Sieger. Auf der 4. Etappe verlor er dann den Massensprint gegen Francesco Chicchi und Juan Jose Haedo und wurde nur dritter. Bei der 5. Etappe verlor er erneut den Anschluss und auf der 6. verabschiedete er sich.


Insgesamt gewann Mark Cavendish dieses Jahr also nur drei Etappen vor der Tour de France, wobei man dazu auch noch sagen muss, dass er nie die richtig totale Sprintelite als Konkurrenz mit dabei hatte. Bei der Tour sind aber nun die besten Sprinter am Start. Letztes Jahr gewann Mark Cavendish vor der Tour de France 14 Etappen und darunter waren Milan-San Remo, Etappensiege bei der Tour de Suisse, beim Giro de Italia und bei Tirreno Addriatico.

Das Jahr 2010 läuft für Cavendish bisher alles andere als rund und sehr enttäuschend. Viele hätten lieber Andre Greipel bei der Tour gesehen, da dieser viel bessere Resultate einfuhr und eine wahrscheinlich viel bessere Form vorzuweisen hat. Bei der Tour de Suisse und Tirreno-Addriatico ging Cavendish komplett leer aus. Den Giro fuhr er dieses Jahr gar nicht.

Mark Cavendish schlug dieses Jahr im Sprint keinen einzigen Topsprinter und konnte nur 3 Rennen gewinnen (Vergleich letztes Jahr: 14 Siege vor der Tour de France). Er hat sein Können und seine Form dieses Jahr noch in keinster Weise nachgewiesen. Bei der Tour sind nun alle Topsprinter am Start. Natürlich wird Colombia wieder einen Sprinterzug aufziehen und natürlich wird ein Cavendish in Form schlecht zu schlagen sein. Doch beim besten Willen rechtfertigt das alles keine solchen Quoten. Er gewann letztes Jahr sechs Etappen der Tour de France und anscheinend sieht der Wettmarkt nur diese Zahl und nicht die Zahlen der letzten Monate.

Tyler Farrar (5 Saisonsiege, darunter auch zwei beim Giro de Italia) ist für mich heute überquotiert und steht zu unrecht im Schatten von Cavendish. Er hat sich endgültig zu einem Siegfahrer entwickelt und konnte dies bei der Italienrundfahrt bereits beweisen, wo er u. a. Dean, McEwen, Duque, Bonnet, Henderson, Goss, Petacchi, Brown, Förster und Greipel hinter sich lassen konnte. Beim Prolog gestern wurde er siebter und unterstrich damit seine herausragende Form und Verfassung.


Value in diesen beiden Wetten absolut garantiert!


Mark Cavendish gewinnt nicht die 1. Etappe @ 1,781
Tyler Farrar gewinnt die 1. Etappe @ 5,300
 
Die morgige 2. Etappe ist sehr interessant, da es über mehrere kleine Hügel und Bergwertungen geht. Kurz vor dem Ziel steht ein Berg der dritten Kategorie an und wenn da voll drüber gefahren wird, könnten einige Sprinter bereits Probleme bekommen und den Anschluss an die Spitze verlieren. Nun gilt es also auszumachen, welcher Fahrer diesen Hügel übersteht und welcher Sprinter wohl zu viele Kräfte lassen muss und dann im Endspurt keine schnellen Beine mehr hat.

Einige gehen auch davon aus, dass wohl alle Sprinter den Hügel überstehen und es somit zu einem Massensprint kommt. Wenn dies so weit kommen sollte, dann haben wir praktisch die gleichen Voraussetzungen wie wir sie heute bereits hatten. Doch die Zielgerade bei der morgigen 2. Etappe ist leicht ansteigend, was wieder einige Fahrer bevorzugt und andere wiederum benachteiligt.

Auf jeden Fall über den Hügel drüber kommen werden und durch die ansteigende Gerade bevorzugt sind drei sprintstarke Fahrer: Freire, Hushovd und Boasson Hagen. Am meisten Probleme mit dem Berg kurz vor dem Ziel wird wohl Petacchi haben, dem ich einen weiteren Sieg morgen daher nicht zutraue. Cavendish oder auch Farrar sind Wackelkandidaten, bei denen ich mir nicht sicher bin. Man weiß auch nicht, wie die beiden den Sturz überstanden haben. Auch Freire war ja zusammen mit dem Briten Cavendish gestürzt.

Da ich denke, dass man Petacchi bei dieser Etappe nicht zu den ganz großen Favoriten zählen sollte und Cavendish und Farrar erstens gestürzt sind und zweitens den Hügel und die ansteigende Zielgerade noch gegen sie sprechen und mich Hushovd im Sprint heute gegen Petacchi doch sehr enttäuscht hat, sehe ich hier also Boasson Hagen und Oscar Freire als die beiden besten Fahrer und somit Favoriten auf einen Etappensieg.

Freire gewann dieses Jahr Milan-San Remo und Boasson Hagen gewann vor einigen Wochen bei der Dauphine Libre beeindruckend eine Etappe als Solist, die extrem hügelig verlief. Beide Fahrer sind bekannt als sprintstark, aber eben auch als sehr konstant, wenn es darum geht, hügeliges Terrain zu meistern. Dass beide bei diesem Massensprint mit dabei sein werden und womöglich am Ende die besten Karten auf einen Sieg haben werden, bewegt mich zu einem Tipp auf diese beiden Fahrer.

Back Etappensieg Freire @ 7,8
Back Etappensieg Boasson Hagen @ 9,4

Die 2. Etappe gewinnt Freire oder Boasson Hagen @ 4,264
 
Zudem spiele ich erneut eine Wette gegen Cavendish und auf Farrar. Sehe keinen Grund, warum Cavendish bei diesem Head-to-Head so klarer Favorit sein soll. Wurde tatsächlich gerade einiges dafür bei Betfair angenommen. Im Moment gibts diese Quote leider nicht mehr.

Farrar beendet die 2. Etappe vor Cavendish @ 2,923
 
Morgen steht eine besondere Etappe auf de Programm. Es sind über 13 Kilometer Kopfsteinpflaster zu absolvieren und das auf den letzten rund 50 Kilometern vor dem Ziel. Wie hektisch die Tour de France sein kann, haben wir heute bereits gesehen. Morgen kann dies um ein Vielfaches extremer werden. Dann nämlich, wenn einer der Favoriten eine Panne oder einen Sturz erleidet, dann wird großes Chaos ausbrechen und ich prophezeie, dass Morgen jemand die Tour verlieren wird. Heute hat es ja leider schon Vandevelde und Cunego erwischt, die zumindest Kandidaten für die Top 10 waren.

Die Frage wird sein, welche Sprinter kommen über das Kopfsteinpflaster drüber, welcher Klassementfahrer wird Probleme bekommen und welche Fahrer müssen auf Grund der Teamarbeit ihre eigenen Ambitionen auf dieser Etappe zurückstecken? Besonders schwer werden es Morgen die Fahrer haben, die heute schwer gestürzt sind. Allen voran sind da wohl Farrar und Gesink zu nennen. Hoffen wir, dass sie die Etappe Morgen überstehen und die Verletzungen nicht all zu schlimm sind.

Ich rechne Morgen mit einigen taktischen Manövern, Stürzen, Pannen und viel Chaos. Armstrong sagt sogar ein „Blutbad“ voraus und ist in aller Vorausahnung daher dieses Jahr sogar auf Kopfsteinpflaster unterwegs gewesen. Sollte sich irgendein Team hier Morgen vornehmen, richtig ernst zu machen, dann wird es eine geniale Etappe für uns Zuschauer werden. Einige Fahrer werden dann aber untergehen. Ich hoffe nicht, dass es zu einem langweiligen Abtasten kommt und sich jeder erst mal von der heutigen Etappe erholen will. Aber eigentlich geht es um zu viel, um sich das zu erlauben.

Cancellara ist auf Kopfsteinpflaster ohne jeden Zweifel unschlagbar, wenn er will, dann wird er so eine Etappe immer gewinnen können. Doch will er und darf er? Sehr wahrscheinlich wäre auch die Variante, dass er sich um die beiden Schlecks kümmern muss und daher keine freie Fahrt erhält. Doch Saxo Bank hat auch in Breschel und O’Grady zwei hervorragende Fahrer auf diesem Terrain. Man wäre blöd, wenn man diese Etappe verschwenden würde. Gerade in der derzeitigen Lage, wo man jedes Erfolgserlebnis gut brauchen kann, um einen neuen Sponsor zu finden.

Freie Fahrt wird auf jeden Fall einer haben, der nach der heutigen Etappe eine ordentliche Portion Wut im Bauch haben dürfte: Thor Hushovd vom Team Cervelo. Der Norweger war ziemlich sauer nach der Etappe, dass man ihm den Massensprint und somit wichtige Punkte genommen hat. Er sagte sogar, er fühle sich bestohlen. Auf ihn wird man in seinem Team setzen und erst recht nach der heutigen verlorenen Etappe, wird man alles daran setzen, dass man die Prestigeträchtige Kopfsteinpflaster-Etappe gewinnt.

Ich spiele daher erneut die „Doppelte Chance“ auf den Etappensieger, nachdem mir heute ein Strich durch die Rechnung gemacht wurde. Meine zwei Asse im Ärmel sind Fabian Cancellara vom Team Saxo Bank und Thor Hushovd vom Team Cervelo.


Back Thor Hushovd @ 6,800
Back Fabian Cancellara @ 6,400


Die 3. Etappe wird gewonnen von Hushovd oder Cancellara @ 3,298
 
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Aber dieser Fehler muss erst mal passieren. Bei der ersten Massenankunft haben sich immer wieder Lampre mit Hondo und Petacchi in den Zug gedrängt. Letztendlich kam es in einer Kurve zum Sturz. Cavendish hat gespürt, dass der Zug nicht mehr so funktioniert, wie im letzten Jahr, wo er praktisch ohne Mühe einige Etappen gewann, weil niemand seinen Zug stören konnte. Priorität Nummer 1 muss das Stören des Colombia-Zuges sein für alle Sprinterkollegen. Wenn der Zug nicht gestört wird und es zum Massensprint kommt, muss Colombia nur noch den Auftrag vollenden. Kommt es also zum Massensprint und dieser läuft problemlos für Cavendish ab, wird er morgen seine erste Tour-Etappe 2010 gewinnen.

Jedoch muss es dafür auch erst mal zum Massensprint kommen. Wir haben morgen eine besondere Sachlage aus zwei Gründen. 1. hat der träger des Gelben Trikots einen durchaus passablen Vorsprung, so dass sich sicherlich einige Fahrer finden lassen, die Saxo Bank einige Minuten wegfahren lassen würde. Sollten sich nun also ein paar Fahrer absetzen, die in der Gesamtwertung einige Minuten zurückliegen (und davon gibt es einige), dann wird Saxo Bank nicht energisch hinterherfahren und der Vorsprung recht schnell und recht deutlich ansteigen. Dann kommt irgendwann der Punkt, an dem der Abstand zu groß wird und die Sprinterteams haben dann eine Entscheidung zu treffen: Wollen wir den Massensprint noch erzwingen, was erheblichen Kraftaufwand bedeuten würde, oder geben wir uns damit zufrieden und schenken die Etappe her?

Die Gefahr, dass Morgen Ausreißer durchkommen ist also trotz des einfachen Terrains gegeben, da die letzten beiden Tage sehr anstrengend und kräfteraubend waren. Eigentlich spricht alles für einen Massensprint, aber diese These lässt dann eben doch einen Ausweg offen. Wichtig wird gleich zu Beginn sein, welche Fahrer sich in der Ausreißergruppe befinden und ob Saxo Bank sie weit weg fahren lässt oder nicht. Dann werden die Sprinterteams eine schwere Entscheidung vor sich haben und ich könnte mir da beide Antworten vorstellen, so dass ich die Hand für einen Massensprint nicht ins Feuer legen würde.

Ich empfehle daher, vor dem Start des Rennens keine Wette abzugeben. Cavendish ist mit Quoten um die 2,2 erneut zu niedrig quotiert. Zumal wir auch nicht wissen, wie schwer ihn seine Stürze getroffen haben. Kommt es zum Massensprint und der Zug funktioniert, dann sehe ich aber den Briten ganz klar vorne. Auf mögliche Ausreißer zu tippen, wäre eigentlich wie Lotto zu spielen. Aber Leute wie Dumoulin, Lloyd, Lang, Ivanov und vielleicht auch Zabriskie wären Leute, die man sicherlich erst mal fahren lassen würde. Vielleicht sehen wir ja jemanden davon Morgen eine Attacke starten.[/FONT]