Radsport - Giro d´Italia 5.5.17 - 28.5.17

Die 9. Etappe führt von Montenero di Bisaccia zum Blockhaus. Die Etappe ist nur 149km lang, doch die Etappe ist weder leicht, noch gibt es beim Blockhaus Steaks. Die Etappe wird mit 4 Sternen vom Veranstalter klassifiziert und das ist berechtigt. Für 5 Sterne gibt es zu wenige Berge und für 3 Sterne ist der Blockhaus zu schwer. Viel zu sagen gibt es sonst nicht, die Etappe führt wieder größtenteils an der Ostküste entlang, bis ins Landesinnere eingebogen wird, um den Blockhaus zu erklettern. Es wird beim Blockhaus auf bis 1665m Höhe gefahren und den Berg stelle ich euch nun vor. Der Anstieg ist insgesamt 13,65km lang, auf den ersten 1,5km 7,3% steil, auf den nächsten ca. 1,6km 6% und auf den letzten gut 10km 9,4% steil mit einem Maximum von 14%. Es wird hier eine Selektion geben und das Gesamtklassement wird sich verändern. Nach dieser Etappe gibt es einen verdienten Ruhetag.

Die Bookies gehen zu meiner Überraschung auf einen Sieg der Gesamtklassementfahrer, aber ich glaube, dass der Etappensieg für diese nicht so sehr zählt, wie die gute Position im Gesamtklassement. Heute habe ich mir 4 Namen rausgesucht, die aus meiner Sicht eine Chance haben, um die Etappe zu gewinnen.

Wenn ich hier etwas sinnloses schreibe, ich bin beim Fußball heute auf den Hinterkopf gefallen, geht mir aber soweit gut.

Alexander Foliforov, ich probiere es mit ihm wieder. Er ist ein sehr guter Climber und wäre vom Team Gazprom-Rusvelo die beste Wahl für die Etappe. Mit seinem überraschenden Etappensieg beim Bergzeitfahren, hat er sich einen Namen gemacht. Die Quote fand ich gut, daher ist er mein erster Tipp.

Joe Dombrowski wäre einer der Fahrer, die von Cannondale in Frage kommen. Einen Grand Tour Etappensieg holte er zwar noch nicht, jedoch war er einmal 3. in einer Etappe letztes Jahr. Er könnte auch die Möglichkeit bekommen, auszureißen.

Tanel Kangert fährt für Astana. Er steht im Gesamtklassement noch recht gut, deshalb kann er wenn überhaupt später einen Angriff wagen, aber ihm würde man vielleicht nicht hinterherjagen, da er für den Girosieg normal ungefährlich ist und eine gute Minute Rückstand hat.

Giulio Ciccone ist ein letztjähriger Etappensieger bei einer Bergetappe beim Giro. Dies war der größte Erfolg des 22-Jährigen bisher und macht ihn zu einem potenziellen Siegkandidaten morgen. Bardiani wird sich mit Sicherheit vorne zeigen und Ciccone wäre einer der besten Bergfahrer von Bardiani.

Foliforov 0,25/10 101 bet365
Dombrowski 0,25/10 151 bet365
Kangert 0,2/10 251 bet365
Ciccone 0,2/10 251 bet365
 
Die 9. Etappe führt von Montenero di Bisaccia zum Blockhaus. Die Etappe ist nur 149km lang, doch die Etappe ist weder leicht, noch gibt es beim Blockhaus Steaks. Die Etappe wird mit 4 Sternen vom Veranstalter klassifiziert und das ist berechtigt. Für 5 Sterne gibt es zu wenige Berge und für 3 Sterne ist der Blockhaus zu schwer. Viel zu sagen gibt es sonst nicht, die Etappe führt wieder größtenteils an der Ostküste entlang, bis ins Landesinnere eingebogen wird, um den Blockhaus zu erklettern. Es wird beim Blockhaus auf bis 1665m Höhe gefahren und den Berg stelle ich euch nun vor. Der Anstieg ist insgesamt 13,65km lang, auf den ersten 1,5km 7,3% steil, auf den nächsten ca. 1,6km 6% und auf den letzten gut 10km 9,4% steil mit einem Maximum von 14%. Es wird hier eine Selektion geben und das Gesamtklassement wird sich verändern. Nach dieser Etappe gibt es einen verdienten Ruhetag.

Die Bookies gehen zu meiner Überraschung auf einen Sieg der Gesamtklassementfahrer, aber ich glaube, dass der Etappensieg für diese nicht so sehr zählt, wie die gute Position im Gesamtklassement. Heute habe ich mir 4 Namen rausgesucht, die aus meiner Sicht eine Chance haben, um die Etappe zu gewinnen.

Wenn ich hier etwas sinnloses schreibe, ich bin beim Fußball heute auf den Hinterkopf gefallen, geht mir aber soweit gut.

Alexander Foliforov, ich probiere es mit ihm wieder. Er ist ein sehr guter Climber und wäre vom Team Gazprom-Rusvelo die beste Wahl für die Etappe. Mit seinem überraschenden Etappensieg beim Bergzeitfahren, hat er sich einen Namen gemacht. Die Quote fand ich gut, daher ist er mein erster Tipp.

Joe Dombrowski wäre einer der Fahrer, die von Cannondale in Frage kommen. Einen Grand Tour Etappensieg holte er zwar noch nicht, jedoch war er einmal 3. in einer Etappe letztes Jahr. Er könnte auch die Möglichkeit bekommen, auszureißen.

Tanel Kangert fährt für Astana. Er steht im Gesamtklassement noch recht gut, deshalb kann er wenn überhaupt später einen Angriff wagen, aber ihm würde man vielleicht nicht hinterherjagen, da er für den Girosieg normal ungefährlich ist und eine gute Minute Rückstand hat.

Giulio Ciccone ist ein letztjähriger Etappensieger bei einer Bergetappe beim Giro. Dies war der größte Erfolg des 22-Jährigen bisher und macht ihn zu einem potenziellen Siegkandidaten morgen. Bardiani wird sich mit Sicherheit vorne zeigen und Ciccone wäre einer der besten Bergfahrer von Bardiani.

Foliforov 0,25/10 101 bet365
Dombrowski 0,25/10 151 bet365
Kangert 0,2/10 251 bet365
Ciccone 0,2/10 251 bet365

Was für ein Desaster... es wurde zu einem Duell der Gesamtklassementkandidaten, Kangert immerhin starker 7.. Das Rennen wurde durch äußere Einflüsse beeinflusst und auch Thomas war betroffen. Für ihn ist der Girosieg wohl gelaufen. Ein Motorrad bleibt am Rand der Straße stehen, aber noch auf der Straße, Kelderman von Sunweb fährt voll rein und der ganze Skyzug ebenfalls. Ohne Worte, dass bei einer Grand Tour so was passiert.

Heute: -0,9
Gesamt: -4,9
 
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Die 10. Etappe führt von Foligno nach Montefalco. Sie ist 39,8km lang und es handelt sich um ein Zeitfahren. Die Etappe ist relativ zentral im Land. Die Strecke ist sehr hügelig, richtig steile Rampen gibt es allerdings nicht. Die Zieleinfahrt ist aber sehr technisch mit mehreren Kurven in den letzten 500m. Hier wird aber vermutlich ein Zeitfahrspezialist gewinnen.

Ich hab einmal Tobias Ludvigsson, einen Zeitfahrspezialisten von FDJ. Er wird hier sicherlich eine gute Platzierung holen, denn er ist in letzter Zeit wirklich zu einem guten Zeitfahrer herangereift.

Bei Andrey Amador weiß man nicht, ob er wirklich volle Power gibt, oder sich schonen soll. Da Movistar aber sicherlich auch etwas Interesse an der Mannschaftswertung zeigt, sollte Amador auf Sieg fahren. Der Kurs bei diesem Zeitfahren müsste ihm ebenfalls gut liegen.

Ludvigsson 0,5/10 34 888Sport
Amador 0,5/10 41 888Sport
Ludvigson Top 3 0,5/10 7,5 888Sport
Amador Top 3 0,5/10 7 888Sport
 
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Die 10. Etappe führt von Foligno nach Montefalco. Sie ist 39,8km lang und es handelt sich um ein Zeitfahren. Die Etappe ist relativ zentral im Land. Die Strecke ist sehr hügelig, richtig steile Rampen gibt es allerdings nicht. Die Zieleinfahrt ist aber sehr technisch mit mehreren Kurven in den letzten 500m. Hier wird aber vermutlich ein Zeitfahrspezialist gewinnen.

Ich hab einmal Tobias Ludvigsson, einen Zeitfahrspezialisten von FDJ. Er wird hier sicherlich eine gute Platzierung holen, denn er ist in letzter Zeit wirklich zu einem guten Zeitfahrer herangereift.

Bei Andrey Amador weiß man nicht, ob er wirklich volle Power gibt, oder sich schonen soll. Da Movistar aber sicherlich auch etwas Interesse an der Mannschaftswertung zeigt, sollte Amador auf Sieg fahren. Der Kurs bei diesem Zeitfahren müsste ihm ebenfalls gut liegen.

Ludvigsson 0,5/10 34 888Sport
Amador 0,5/10 41 888Sport
Ludvigson Top 3 0,5/10 7,5 888Sport
Amador Top 3 0,5/10 7 888Sport

Sehr dominante Vorstellung von Dumoulin mit einem 2. Platz von Thomas und einem 3. von Jungels. Ludvigsson bekam eine Teamorder, dass er nicht durchziehen darf, um morgen mehr Kraft zu haben, um Thibaut Pinot zu helfen. Amador fuhr nur auf Platz 10. Thomas hat heute gezeigt, dass er den Giro noch nicht aufgegeben hat und wer weiß wo er stehen würde, wenn er nicht diesen Unfall gehabt hätte...

Heute: -2
Gesamt: -6,9
 
Die 11. Etappe führt von Firenze nach Bagno di Romagna und ist 161km lang. Sie wird mit 4 Sternen bewertet, was berechtigt ist. Der Giro ist inzwischen eher im nördlichen Teil Italiens angelangt und aus Strandurlaub wird bald Skiurlaub. Es gibt 2 Anstiege der 2. Kategorie und 2 der 3. Kategorie. Zu den 2 letzten Bergen werde ich noch genauer etwas sagen. Der Passo del Carnaio ist ein Berg der 3. Kategorie und der Anstieg 11,45km lang, er variiert allerdings stark in den Steilheitsgraden. Auf den ersten 2,25km ist er nur 3,5% steil, dann auf den nächsten 1,1km 8,2% (das Maximum des Berges wird hier mit 11% erreicht), auf den nächsten 3,4km nur 1,9%, dann auf den darauffolgenden ca. 2km wieder 4,9%, dann für 500m -3,2% und auf den letzten 2km wieder 8,2%. Auch der Monte Fumaiolo hat viele verschiedene Stufen. Der Anstieg ist stolze 23,1km lang, auf den ersten 7,9km 3,9% steil, auf den nächsten 1,6km -2,3%, auf den darauffolgenden 2km 4,1%, dann die darauffolgenden 1150m -3,8, die nächsten 7,5km wieder 4,1% steil und die letzten 3km 8,6% mit einem Maximum von 12%. Danach folgt allerdings eine Abfahrt, bei welcher auf dem Weg nochmals ein kleiner Hügel zu befahren ist. Die Zieleinfahrt ist weitgehend flach, aber Sprinter werden es hier normalerweise nicht mehr herschaffen. Die Zieleinfahrt ist nur ca. 1% steil, aber es wird nur zu einem vermutlich sehr reduzierten Sprint kommen, Ausreißersiege sind natürlich nicht auszuschließen.

Mein erster Tipp ist erstmal Thibaut Pinot. Da Dumoulin jetzt mit gut 2 Minuten Vorsprung Leader ist, kann ich mir vorstellen, dass andere GC Favoriten versuchen werden, das Tempo hochzuhalten, damit Dumoulin keine Teammitglieder mehr hat und man möglicherweise Zeit auf ihn gewinnen kann. Pinot könnte einen Sprint in einem kleinen Feld gewinnen, daher wird er mein Tipp sein

Sollte es eine Ausreißergruppe geben, würde ich auf Lukas Pöstlberger gehen. Der Österreicher reift langsam und war bereits 1. und 3 in einer Ausreißergruppe. Ich kann mir vorstellen, dass er einen Sprint unter Ausreißern gewinnen könnte und gehe durch die sehr hohe Quote noch auf ihn.

Nun hab ich mich noch für Rui Costa entschieden, auch wenn er eine niedrige Quote hat. Er könnte einen solchen Sprint gewinnen, wenn eine kleine Gruppe ankommt, denn er kann besser sprinten, als die puren Kletterer.

Costa 1/10 13 888Sport
Pinot 0,4/10 + 0,4/10 41 bet365
Pöstlberger 0,1/10 + 0,1/10 301 bet365
 
Zuletzt bearbeitet:
Die 11. Etappe führt von Firenze nach Bagno di Romagna und ist 161km lang. Sie wird mit 4 Sternen bewertet, was berechtigt ist. Der Giro ist inzwischen eher im nördlichen Teil Italiens angelangt und aus Strandurlaub wird bald Skiurlaub. Es gibt 2 Anstiege der 2. Kategorie und 2 der 3. Kategorie. Zu den 2 letzten Bergen werde ich noch genauer etwas sagen. Der Passo del Carnaio ist ein Berg der 3. Kategorie und der Anstieg 11,45km lang, er variiert allerdings stark in den Steilheitsgraden. Auf den ersten 2,25km ist er nur 3,5% steil, dann auf den nächsten 1,1km 8,2% (das Maximum des Berges wird hier mit 11% erreicht), auf den nächsten 3,4km nur 1,9%, dann auf den darauffolgenden ca. 2km wieder 4,9%, dann für 500m -3,2% und auf den letzten 2km wieder 8,2%. Auch der Monte Fumaiolo hat viele verschiedene Stufen. Der Anstieg ist stolze 23,1km lang, auf den ersten 7,9km 3,9% steil, auf den nächsten 1,6km -2,3%, auf den darauffolgenden 2km 4,1%, dann die darauffolgenden 1150m -3,8, die nächsten 7,5km wieder 4,1% steil und die letzten 3km 8,6% mit einem Maximum von 12%. Danach folgt allerdings eine Abfahrt, bei welcher auf dem Weg nochmals ein kleiner Hügel zu befahren ist. Die Zieleinfahrt ist weitgehend flach, aber Sprinter werden es hier normalerweise nicht mehr herschaffen. Die Zieleinfahrt ist nur ca. 1% steil, aber es wird nur zu einem vermutlich sehr reduzierten Sprint kommen, Ausreißersiege sind natürlich nicht auszuschließen.

Mein erster Tipp ist erstmal Thibaut Pinot. Da Dumoulin jetzt mit gut 2 Minuten Vorsprung Leader ist, kann ich mir vorstellen, dass andere GC Favoriten versuchen werden, das Tempo hochzuhalten, damit Dumoulin keine Teammitglieder mehr hat und man möglicherweise Zeit auf ihn gewinnen kann. Pinot könnte einen Sprint in einem kleinen Feld gewinnen, daher wird er mein Tipp sein

Sollte es eine Ausreißergruppe geben, würde ich auf Lukas Pöstlberger gehen. Der Österreicher reift langsam und war bereits 1. und 3 in einer Ausreißergruppe. Ich kann mir vorstellen, dass er einen Sprint unter Ausreißern gewinnen könnte und gehe durch die sehr hohe Quote noch auf ihn.

Nun hab ich mich noch für Rui Costa entschieden, auch wenn er eine niedrige Quote hat. Er könnte einen solchen Sprint gewinnen, wenn eine kleine Gruppe ankommt, denn er kann besser sprinten, als die puren Kletterer.

Costa 1/10 13 888Sport
Pinot 0,4/10 + 0,4/10 41 bet365
Pöstlberger 0,1/10 + 0,1/10 301 bet365

Costa wird 2.. Wenn man einmal nicht mit Each Way spielt...

Heute: -2
Gesamt: 8,9
 
Die 12. Etappe führt von Forlí nach Reggio Emilia. Sie ist 229km lang und führt grob rund um Bologna. Die Etappe wird mit einem Stern bewertet, über einen zweiten hätte man sich aber nicht zwingend wundern müssen, weil es einen Berg der 2. und der 3. Kategorie gibt. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass hier eine großartige Selektion stattfinden, höchstens mit Fahrern, die sich nicht gut fühlen und dadurch ohnehin keinerlei Siegchancen hätten. Insgesamt gehe ich nicht genauer auf die Berge ein, weil ich nicht das Gefühl habe, dass sie großartig rennentscheidend sind. Das Ziel ist zwar flach, aber weitgehend technisch, denn gut 1km vor dem Ziel gibt es eine Kurve halblinks und 350m vor dem Ziel nochmals eine halblinke Kurve. Die Erarbeitung einer guten Position ist hier notwendig, um eine Chance auf den Etappensieg zu haben.

Sam Bennett war zu Beginn des Giros nicht fit und konnte daher keine guten Resultate einfahren. Dennoch wurde er in den letzten 2 Sprints nur sehr knapp geschlagen und wurde jeweils 3. (einmal war es ein Fotofinish) und daher denke ich, dass Bennett endlich in Italien angekommen ist. Die 6er Quote finde ich gut, würde aber auch nichts klar niedrigeres nehmen, eine 5 wär auf jeden Fall zu niedrig, 5,5 wäre mein Minimum.

Luka Mezgec wäre mein Tipp, seines Zeichens Anfahrer von Caleb Ewan. Sollte Ewan die Position verlieren, wäre Mezgec selber einer, der in die Top 3 sprinten könnte und 2014 holte er bereits eine Etappe. Selbiges war mit Ferrari passiert, der für Modolo den Sprint vorbereiten sollte und dann 2. wurde, weil Modolo die Position verloren hat. Das ist auch der einzige Grund, warum er nun als 51er angeboten wird. Bei dem kurvigen Kurs vor dem Ziel, kann es schnell passieren, dass jemand die Position verliert, daher scheint Mezgec eine gute Alternative zu den geplanten Sprintern zu sein.

Bennett 1,5/10 6 888Sport
Mezgec 0,1/10 + 0,1/10 401 bet365
 
Zuletzt bearbeitet:
Die 12. Etappe führt von Forlí nach Reggio Emilia. Sie ist 229km lang und führt grob rund um Bologna. Die Etappe wird mit einem Stern bewertet, über einen zweiten hätte man sich aber nicht zwingend wundern müssen, weil es einen Berg der 2. und der 3. Kategorie gibt. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass hier eine großartige Selektion stattfinden, höchstens mit Fahrern, die sich nicht gut fühlen und dadurch ohnehin keinerlei Siegchancen hätten. Insgesamt gehe ich nicht genauer auf die Berge ein, weil ich nicht das Gefühl habe, dass sie großartig rennentscheidend sind. Das Ziel ist zwar flach, aber weitgehend technisch, denn gut 1km vor dem Ziel gibt es eine Kurve halblinks und 350m vor dem Ziel nochmals eine halblinke Kurve. Die Erarbeitung einer guten Position ist hier notwendig, um eine Chance auf den Etappensieg zu haben.

Sam Bennett war zu Beginn des Giros nicht fit und konnte daher keine guten Resultate einfahren. Dennoch wurde er in den letzten 2 Sprints nur sehr knapp geschlagen und wurde jeweils 3. (einmal war es ein Fotofinish) und daher denke ich, dass Bennett endlich in Italien angekommen ist. Die 6er Quote finde ich gut, würde aber auch nichts klar niedrigeres nehmen, eine 5 wär auf jeden Fall zu niedrig, 5,5 wäre mein Minimum.

Luka Mezgec wäre mein Tipp, seines Zeichens Anfahrer von Caleb Ewan. Sollte Ewan die Position verlieren, wäre Mezgec selber einer, der in die Top 3 sprinten könnte und 2014 holte er bereits eine Etappe. Selbiges war mit Ferrari passiert, der für Modolo den Sprint vorbereiten sollte und dann 2. wurde, weil Modolo die Position verloren hat. Das ist auch der einzige Grund, warum er nun als 51er angeboten wird. Bei dem kurvigen Kurs vor dem Ziel, kann es schnell passieren, dass jemand die Position verliert, daher scheint Mezgec eine gute Alternative zu den geplanten Sprintern zu sein.

Bennett 1,5/10 6 888Sport
Mezgec 0,1/10 + 0,1/10 401 bet365

Oh man, es soll wohl einfach nicht mehr... Bora hat zuerst eine super Position gehabt, alles stark vorbereitet und plötzlich kamen Gaviria und Mareczko. Ich denke, das Potential wäre da gewesen, um hier den Sieg zu holen

Tut mir Leid und dennoch danke für die netten Nachrichten, die ich bekommen haben.

Heute: -1,7
Gesamt: -10,6
 
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Die 13. Etappe startet dort, wo sie beendet wurde, nämlich in Reggio Emilia. Die Etappe ist 167km lang und wird vom Veranstalter mit einem Stern bewertet und es ist nicht möglich, dort mehr Sterne zu vergeben, denn die Strecke ist fast ausschließlich flach, Berge sind nicht kategorisiert. Das Ziel ist zwar leicht wellig, sollte aber keinen zu großen Unterschied machen. Zum Profil gibt es sonst nichts Interessantes zu sagen, aber zum Ziel, denn 1,5km vor Schluss wird es einen Kreisverkehr, was aber nicht zu sehr ausschlaggebend sein sollte, aber 450m vor Schluss wird es eine scharfe Linkskurve geben und hier wird es wieder entscheidend sein, eine gute Position zu haben, denn bei 450m ist keine Zeit mehr, sich eine gute Position zu erarbeiten. Da dies die letzte Chance für die Sprinter auf einen Etappensieg ist, wird die Motivation sehr hoch sein. Ich kann mir vorstellen, dass besonders Sprinter, die nicht aus Italien kommen nach der Etappe aufgeben, weil sie die letzten 8 Etappen nicht unnötig Kraft für die restliche Saison verbrauchen wollen, außer bei Gaviria, um das Sprintertrikot zu holen.

Caleb Ewan ist ohne Frage der Pechvogel des Giros. Dennoch ähnelt die Etappe morgen am Schluss etwas der Etappe 1 und dort wurde er 2. beim Überraschungssieg von Pöstlberger. Ewan war dort klar der beste Sprinter vom Hauptfeld. Heute war er 82., ich weiß nicht, warum. Gaviria ist natürlich auch mein persönlicher Favorit morgen, aber die Quote ist mir bei so einer Zieleinfahrt zu niedrig.

Jasper de Buyst wird mein 2. Tipp. Ich hatte eigentlich gelesen, dass Greipel den Giro nach der heutigen Etappe verlassen wollte. Ich bin mir aber unsicher, ob er wirklich noch vor der letzten Sprinteretappe geht. Allerdings war er auch heute mit Platz 8 nicht sonderlich stark. De Buyst wäre sein Anfahrer und wäre zwar starker Außenseiter, aber da ich mir bei der Zieleinfahrt morgen einen Überraschungsnamen in den Top 3 vorstellen kann, probiere ich es klein für diese Quote.

Ewan 1,5/10 5 bet365
De Buyst 0,1/10 + 0,1/10 501 bet365



Ich muss nochmal kurz Werbung machen, hoffe das ist gestattet. Ich wurde eingeladen, einen Gastbeitrag bei "Inside the Peloton" zu schreiben über die Gesamtklassementfavoriten und ihre Chancen. Den Artikel gibt es auf Deutsch und Englisch, auf Englisch schreibt auch er noch ein bisschen dazu.

Deutsch: https://www.insidethepelotonblog.org/giro-ditalia-the-100th-edition-a-quick-look-at-the-gc-2/
Englisch: https://www.insidethepelotonblog.org/giro-ditalia-the-100th-edition-a-quick-look-at-the-gc/
 
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Die 13. Etappe startet dort, wo sie beendet wurde, nämlich in Reggio Emilia. Die Etappe ist 167km lang und wird vom Veranstalter mit einem Stern bewertet und es ist nicht möglich, dort mehr Sterne zu vergeben, denn die Strecke ist fast ausschließlich flach, Berge sind nicht kategorisiert. Das Ziel ist zwar leicht wellig, sollte aber keinen zu großen Unterschied machen. Zum Profil gibt es sonst nichts Interessantes zu sagen, aber zum Ziel, denn 1,5km vor Schluss wird es einen Kreisverkehr, was aber nicht zu sehr ausschlaggebend sein sollte, aber 450m vor Schluss wird es eine scharfe Linkskurve geben und hier wird es wieder entscheidend sein, eine gute Position zu haben, denn bei 450m ist keine Zeit mehr, sich eine gute Position zu erarbeiten. Da dies die letzte Chance für die Sprinter auf einen Etappensieg ist, wird die Motivation sehr hoch sein. Ich kann mir vorstellen, dass besonders Sprinter, die nicht aus Italien kommen nach der Etappe aufgeben, weil sie die letzten 8 Etappen nicht unnötig Kraft für die restliche Saison verbrauchen wollen, außer bei Gaviria, um das Sprintertrikot zu holen.

Caleb Ewan ist ohne Frage der Pechvogel des Giros. Dennoch ähnelt die Etappe morgen am Schluss etwas der Etappe 1 und dort wurde er 2. beim Überraschungssieg von Pöstlberger. Ewan war dort klar der beste Sprinter vom Hauptfeld. Heute war er 82., ich weiß nicht, warum. Gaviria ist natürlich auch mein persönlicher Favorit morgen, aber die Quote ist mir bei so einer Zieleinfahrt zu niedrig.

Jasper de Buyst wird mein 2. Tipp. Ich hatte eigentlich gelesen, dass Greipel den Giro nach der heutigen Etappe verlassen wollte. Ich bin mir aber unsicher, ob er wirklich noch vor der letzten Sprinteretappe geht. Allerdings war er auch heute mit Platz 8 nicht sonderlich stark. De Buyst wäre sein Anfahrer und wäre zwar starker Außenseiter, aber da ich mir bei der Zieleinfahrt morgen einen Überraschungsnamen in den Top 3 vorstellen kann, probiere ich es klein für diese Quote.

Ewan 1,5/10 5 bet365
De Buyst 0,1/10 + 0,1/10 501 bet365



Ich muss nochmal kurz Werbung machen, hoffe das ist gestattet. Ich wurde eingeladen, einen Gastbeitrag bei "Inside the Peloton" zu schreiben über die Gesamtklassementfavoriten und ihre Chancen. Den Artikel gibt es auf Deutsch und Englisch, auf Englisch schreibt auch er noch ein bisschen dazu.

Deutsch: https://www.insidethepelotonblog.org/giro-ditalia-the-100th-edition-a-quick-look-at-the-gc-2/
Englisch: https://www.insidethepelotonblog.org/giro-ditalia-the-100th-edition-a-quick-look-at-the-gc/

Gaviria mal wieder... wie er aus der Position noch gewonnen hat, ist schwer zu fassen. Und der Junge ist erst 22...
Ewans Sprinterzug hat versagt und die beste Position konnte er sich nicht erarbeiten.

Wird endlich wieder Zeit für Berge und ein bisschen "Breakaway Bingo".

Heute: -1,7
Gesamt: -12,3
 
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Die 14. Etappe führt von Castellania nach Oropa (Biella) und ist 131km lang. Die Distanz ist für die Profis sicher angenehm. In Oropa werden das erste Mal die Alpen erreicht und dies ist auch der Grund, warum hier 3 Sterne vergeben werden. Die Etappe ist zuerst nicht spektakulär, am Start gibt es eine kurze Abfahrt, danach verläuft die Strecke lange flach bzw. nur sehr leicht ansteigend, aber 11,75km vor Schluss beginnt der Anstieg zur Santuario di Oropa oder auf Deutsch auch Wallfahrtskirche von Oropa. Das Ziel liegt auf 1142m Höhe. Der Anstieg beginnt auf den ersten 1,15km angenehm mit 2,5% steigt, auf den nächsten 3,9km beträgt die Steigung 4,3%, auf den nächsten ca. 2,5km ist der anstrengendste Teil mit 8,5% und maximal 13%. Auf den letzten 4,25km beträgt die Steigung 7,6%. Keiner der Gesamtklassementfahrern sollte sich hier schlecht fühlen, denn auch hier können Zeitabstände rausgefahren werden.

Nairo​​​​​​ Quintana zurecht Favorit der Bookies und wenn er Lust hat, tanzt er den Berg wieder hoch, als wäre es seine Nachmittagstour.

Tom Dumoulin ist in starker Kletterform und da es nur einen Berg gibt (Schlussanstieg), hat er gute Chancen. Top 3 sollte er einfahren, wenn kein Ausreißer gewinnt und er gesund ist.

Quintana 2/10 3,25 bet365
Dumoulin 0,8/10 + 0,8/10 17 bet365

Sollte es nach Ausreißern aussehen, dann werd ich vielleicht einen Livetipp hier posten, allerdings weiß ich gar nicht, ob ich morgen überhaupt das Rennen schauen kann.
 
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Die 14. Etappe führt von Castellania nach Oropa (Biella) und ist 131km lang. Die Distanz ist für die Profis sicher angenehm. In Oropa werden das erste Mal die Alpen erreicht und dies ist auch der Grund, warum hier 3 Sterne vergeben werden. Die Etappe ist zuerst nicht spektakulär, am Start gibt es eine kurze Abfahrt, danach verläuft die Strecke lange flach bzw. nur sehr leicht ansteigend, aber 11,75km vor Schluss beginnt der Anstieg zur Santuario di Oropa oder auf Deutsch auch Wallfahrtskirche von Oropa. Das Ziel liegt auf 1142m Höhe. Der Anstieg beginnt auf den ersten 1,15km angenehm mit 2,5% steigt, auf den nächsten 3,9km beträgt die Steigung 4,3%, auf den nächsten ca. 2,5km ist der anstrengendste Teil mit 8,5% und maximal 13%. Auf den letzten 4,25km beträgt die Steigung 7,6%. Keiner der Gesamtklassementfahrern sollte sich hier schlecht fühlen, denn auch hier können Zeitabstände rausgefahren werden.

Nairo​​​​​​ Quintana zurecht Favorit der Bookies und wenn er Lust hat, tanzt er den Berg wieder hoch, als wäre es seine Nachmittagstour.

Tom Dumoulin ist in starker Kletterform und da es nur einen Berg gibt (Schlussanstieg), hat er gute Chancen. Top 3 sollte er einfahren, wenn kein Ausreißer gewinnt und er gesund ist.

Quintana 2/10 3,25 bet365
Dumoulin 0,8/10 + 0,8/10 17 bet365

Sollte es nach Ausreißern aussehen, dann werd ich vielleicht einen Livetipp hier posten, allerdings weiß ich gar nicht, ob ich morgen überhaupt das Rennen schauen kann.

Dumoulin siegt! Meine Güte, wurde das Zeit. Sah erst so aus, als ob Quintana gewinnen würde, aber Dumoulin macht die Führungsarbeit der Verfolgergruppe und gewinnt.

Heute: +13,4
Gesamt: +1,1
 
Die 15. Etappe führt von Valdengo nach Bergamo und ist 199km lang. Sie führt teilweise durch die südlichen Alpen und wird mit 4 Sternen bewertet. Das ist mir einer zu viel, denn klar gibt es einen Anstieg der 2. und einen der 3. Kategorie, aber an sich scheint mir die Strecke nicht so schwer zu sein, dass 4 Sterne berechtigt wären. Trotzdem möchte ich auf die Berge eingehen, die beide erst relativ spät kommen. Davor verläuft die Strecke recht flach. Der erste Anstieg, der schwere, führt nach Miragolo San Salvatore und ist 9,85km lang und 931m hoch. Auf den ersten 1,7km ist der Anstieg 4,9% steil, auf den folgenden 7km 7,5% mit maximal 11% und auf dem letzten Kilometer nur 1,1%. Danach wird es eine kurze Abfahrt geben, allerdings nicht wieder auf alte Höhe zurück sondern nur 575m, danach folgt der Anstieg nach Selvino. Dieser ist 6,9km lang und wird nur einmal unterteilt. Auf den ersten 1,5km ist er 6,9% steil mit maximal 9%, auf den restlichen 5,4km genau 5%. Dies waren die heutigen Berge, doch kurz vor dem Ziel wird es nochmals einen Anstieg geben. Der Schlussanstieg ist 1,3km lang und endet gut 3km vor dem Ziel. Dieser Anstieg ist durchschnittlich 7,9% steil und maximal 12% und wird nochmal vor dem Ziel schmerzen. Die Zieleinfahrt ist flach, es wird vermutlich einen Sprint einer sehr kleinen Gruppe geben, wobei morgen eigentlich eine klassische Ausreißeretappe ist, weil Zeit kann nicht auf die anderen GC-Favoriten rausgefahren werden und für die Sprinter ist es zu schwer. Dazu wird die 16. Etappe möglicherweise die schwerste und deshalb werden es die Topfavoriten wohl lockerer angehen lassen.

Matteo Montaguti wäre jemand für eine Ausreißergruppe. Er kann solche Berge klettern und dann einen solchen Sprint gewinnen. Gute Quote.

Jasper Stuyven war bereits einmal bei solch einer Etappe in einer Ausreißergruppe. Es sah so aus, als ob er gewinnen würde, aber irgendwie hat Dillier ihn geschlagen. Stuyven war traurig und bitter enttäuscht und auch wenn die Etappe für ihn möglicherweise schwierig ist, hätte er in einem solchen Sprint gute Karten.

Philipp Deignan vom Team Sky wird möglicherweise ausreißen dürfen, weil Thomas das Rennen aufgeben musste und daher Sky keinen GC-Fahrer hat (Landa durch den Crash extrem viel Zeit verloren) Deignan können einen Sprint einer Ausreißergruppe gewinnen und seine Chance nutzen.

Silvan Dillier gewann bereits eine Etappe, daher ist es nicht so sehr wahrscheinlich, dass er es nochmal probiert, aber sollte er es probieren, muss man ihn wieder als einen der Favoriten ansehen.

Montaguti 0,5/10 + 0,5/10 34 bet365
Stuyven 0,2/10 + 0,2/10 126 bet365
Deignan 0,2/10 + 0,2/10 126 bet365
Dillier 0,2/10 + 0,2/10 151 bet365
 
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Die 15. Etappe führt von Valdengo nach Bergamo und ist 199km lang. Sie führt teilweise durch die südlichen Alpen und wird mit 4 Sternen bewertet. Das ist mir einer zu viel, denn klar gibt es einen Anstieg der 2. und einen der 3. Kategorie, aber an sich scheint mir die Strecke nicht so schwer zu sein, dass 4 Sterne berechtigt wären. Trotzdem möchte ich auf die Berge eingehen, die beide erst relativ spät kommen. Davor verläuft die Strecke recht flach. Der erste Anstieg, der schwere, führt nach Miragolo San Salvatore und ist 9,85km lang und 931m hoch. Auf den ersten 1,7km ist der Anstieg 4,9% steil, auf den folgenden 7km 7,5% mit maximal 11% und auf dem letzten Kilometer nur 1,1%. Danach wird es eine kurze Abfahrt geben, allerdings nicht wieder auf alte Höhe zurück sondern nur 575m, danach folgt der Anstieg nach Selvino. Dieser ist 6,9km lang und wird nur einmal unterteilt. Auf den ersten 1,5km ist er 6,9% steil mit maximal 9%, auf den restlichen 5,4km genau 5%. Dies waren die heutigen Berge, doch kurz vor dem Ziel wird es nochmals einen Anstieg geben. Der Schlussanstieg ist 1,3km lang und endet gut 3km vor dem Ziel. Dieser Anstieg ist durchschnittlich 7,9% steil und maximal 12% und wird nochmal vor dem Ziel schmerzen. Die Zieleinfahrt ist flach, es wird vermutlich einen Sprint einer sehr kleinen Gruppe geben, wobei morgen eigentlich eine klassische Ausreißeretappe ist, weil Zeit kann nicht auf die anderen GC-Favoriten rausgefahren werden und für die Sprinter ist es zu schwer. Dazu wird die 16. Etappe möglicherweise die schwerste und deshalb werden es die Topfavoriten wohl lockerer angehen lassen.

Matteo Montaguti wäre jemand für eine Ausreißergruppe. Er kann solche Berge klettern und dann einen solchen Sprint gewinnen. Gute Quote.

Jasper Stuyven war bereits einmal bei solch einer Etappe in einer Ausreißergruppe. Es sah so aus, als ob er gewinnen würde, aber irgendwie hat Dillier ihn geschlagen. Stuyven war traurig und bitter enttäuscht und auch wenn die Etappe für ihn möglicherweise schwierig ist, hätte er in einem solchen Sprint gute Karten.

Philipp Deignan vom Team Sky wird möglicherweise ausreißen dürfen, weil Thomas das Rennen aufgeben musste und daher Sky keinen GC-Fahrer hat (Landa durch den Crash extrem viel Zeit verloren) Deignan können einen Sprint einer Ausreißergruppe gewinnen und seine Chance nutzen.

Silvan Dillier gewann bereits eine Etappe, daher ist es nicht so sehr wahrscheinlich, dass er es nochmal probiert, aber sollte er es probieren, muss man ihn wieder als einen der Favoriten ansehen.

Montaguti 0,5/10 + 0,5/10 34 bet365
Stuyven 0,2/10 + 0,2/10 126 bet365
Deignan 0,2/10 + 0,2/10 126 bet365
Dillier 0,2/10 + 0,2/10 151 bet365

Deignan und Dillier vorne gehabt, aber aus irgendeinem Grund hat Orica-Scott die Verfolgung aufgenommen und dafür gesorgt, dass es eine Auseinandersetzung unter den Gesamtklassementfavoriten geben soll. Ihr Fahrer Yates wurde 4. und hat damit keine Bonussekunde geholt. Die Verlierer des Tages sind daher im Giro ganz klar Orica-Scott. Da morgen ein Ruhetag ist, werde ich nochmal durch die Wettmärkte verschiedener Wettanbieter stöbern und schauen, ob es eine Wette für eine Wertung oder Top 10 oder was auch immer gibt, was mich interessiert. Ihr werdet es wenn dann natürlich erfahren :)

Heute: -1,6
Gesamt: -0,5
 
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Die 16. Etappe führt von Rovetta nach Bormio und ist 222km. Die Veranstalter vergeben hier erstmals 5 Sterne dieses Jahr und das scheint mir auch mehr als berechtigt. Ich bin ja bereits im Vorwort zum Giro auf die Etappe eingegangen, werde dies jetzt noch genauer tun. Es gibt zwei Berge der Kategorie 1 und einen der Kategorie „Cima Coppi“. Die Kategorie Cima Coppi zeichnet den höchsten Punkt des Giros aus und wurde so benannt zu Ehren von der Italienischen Radsportlegende Fausto Coppi. Er konnte den Giro fünfmal in den Jahren 1940, 47, 49, 52 und 53 gewinnen, ist aber bereits 1960 verstorben. Ich muss teilweise auch die Angaben zu den Bergen berichtigen, die ich im Vorwort gegeben habe, da ich mich jetzt auf die offiziellen Daten des Veranstalters beziehe. Der erste Anstieg ist der Passo del Mortirolo, mit einer Länge von 12,6km und 1854m Höhe. Auf den ersten 9km beträgt die Steigung 7,9%, auf dem folgenden Kilometer 2,5% und auf den letzten 2,6km nochmal 9,6km mit maximaler Steigung von 16%. Kommen wir zum schwersten Anstieg, dem mittleren der Berge. Der Passo dello Stelvio/Stilfserjoch ist 2758m hoch, der Anstieg 21,7km lang. Die ersten 4,5km sind 7,5% steil, der darauffolgende Kilometer 4,1%, danach 5km mit 8%, dort befindet sich mit 12% auch die maximale Steigung des Berges, danach folgen 5,5km mit 6,7%, wieder ein Kilometer mit 4,1% und danach die letzten 4,7km mit 7,8%. Der letzte Anstieg ist der Umbrailpass mit einer Höhe von 2502m. Insgesamt beträgt die Länge 13,45km und wird in mehrere Abschnitte unterteilt. Auf den ersten 6km beträgt die Steigung 8,4% (maximale Steigung 12%), auf den nächsten 500m 5%, dann folgen 2,5km mit 9, 500m mit 6,4% und zum Schluss knapp 4km mit 8,6%. Danach geht es bergab und entweder ein Ausreißer gewinnt oder es gibt unter den Favoriten einen sehr kleinen Sprint, außer Quintana (oder auch jemand anders) konnte sich bereits vom Rest absetzen.

Mikel Landa und Team Sky erleben hier ein Debakel. Der Fokus kann nur noch auf Etappensiegen liegen und heute wäre die perfekte Chance, um sich einen zu holen. Mikel Landa wird wohl zu 80% in die Ausreißergruppe mit anderen starken Climbern gehen und wäre so oder so der stärkste Fahrer dort. Klar ist das riskant, aber mit seinen gut 44 Minuten Rückstand im Gesamtklassement, ist er für niemanden mehr eine Gefahr. Klar ist es für die Gesamtklassementfahrer auch schön, die Königsetappe zu gewinnen, aber der Fokus sollte auf dem Gesamtklassement liegen. Die Quote ist wirklich klein und ich würde nicht wirklich weiter runter gehen.

Kann Tom Dumoulin wieder unmenschliches leisten? Es wird sicher schwierig, aber es ist möglich. Ob er am Ende bei diesem Parcour Quintana schlagen kann, ist fraglich, aber es gibt eine lange Abfahrt zum Ziel mit kurzem Flachstück und zu lange wird Quintana auch nicht alleine fahren können. Die Quote gefällt mir und selbst wenn er die Quintana nicht schlägt, gibt es die Top 3 Option.

Alexander Foliforov ist meine Option für eine Ausreißergruppe. Er war zwar gestern gestürzt, aber das Team gab gleich Entwarnung, dass nicht passiert sei und das er sich auf die härtesten Etappen in der 3. Woche freut. Die Etappe am Dienstag ist definitiv die härteste Etappe neben der 18. und deshalb halte ich es für möglich, dass er ausreißt und dort auch den Sieg holen kann.

Andrey Amador ist der Edelhelfer von Quintana. Er ist 9. im Gesamtklassement und könnte bei anderen Teams selber Kapitän sein. Amador könnte im Berg angreifen, damit er Druck auf andere, die im Gesamtklassement nur knapp vor ihm stehen auszuüben. Sollte er durchkommen, ist es sehr gut, sollte er nicht durchkommen, wäre es für Movistar mit Quintana nicht schlimm. Die Quote auf ihn scheint mir dafür doch sehr hoch zu sein.

Landa 2,5/10 4,75 bet365
Dumoulin 0,9/10 + 0,9/10 15 bet365
Foliforov 0,2/10 + 0,2/10 101 bet365
Amador 0,2/10 + 0,2/10 151 bet365
 
Zuletzt bearbeitet:
Girowetten:
Amador in den Top 10 2,5/10 1,8 bet365

Andrey Amador oder auch der oberste Türsteher von Quintana ist ohne Zweifel selber ein starker Bergfahrer, auch wenn er natürlich Dienste für Quintana verrichten muss. Quintana wird mit Sicherheit heute am Stilfzerjoch angreifen und ab da kann Amador im Prinzip auf eigene Rechnung fahren, weil er dieses Tempo nicht mitgehen kann und wird. Dennoch muss man sagen, dass leider Stürze wie bei Kangert letztens nicht auszuschließen sind und es passieren kann, dass noch ein Top 10 Fahrer rauscrasht. Amador war 4. und 8. in den letzten beiden Giroaustragungen und ich habe ihn in meiner Einschätzung vor der 13. Etappe auf Platz 10 eingeschätzt, was jetzt aber Platz 9 ist, da Thomas das Rennen verlassen musste. 1,8 ist eine gute Quote, würde er 1,65 geben.
 
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Die 16. Etappe führt von Rovetta nach Bormio und ist 222km. Die Veranstalter vergeben hier erstmals 5 Sterne dieses Jahr und das scheint mir auch mehr als berechtigt. Ich bin ja bereits im Vorwort zum Giro auf die Etappe eingegangen, werde dies jetzt noch genauer tun. Es gibt zwei Berge der Kategorie 1 und einen der Kategorie „Cima Coppi“. Die Kategorie Cima Coppi zeichnet den höchsten Punkt des Giros aus und wurde so benannt zu Ehren von der Italienischen Radsportlegende Fausto Coppi. Er konnte den Giro fünfmal in den Jahren 1940, 47, 49, 52 und 53 gewinnen, ist aber bereits 1960 verstorben. Ich muss teilweise auch die Angaben zu den Bergen berichtigen, die ich im Vorwort gegeben habe, da ich mich jetzt auf die offiziellen Daten des Veranstalters beziehe. Der erste Anstieg ist der Passo del Mortirolo, mit einer Länge von 12,6km und 1854m Höhe. Auf den ersten 9km beträgt die Steigung 7,9%, auf dem folgenden Kilometer 2,5% und auf den letzten 2,6km nochmal 9,6km mit maximaler Steigung von 16%. Kommen wir zum schwersten Anstieg, dem mittleren der Berge. Der Passo dello Stelvio/Stilfserjoch ist 2758m hoch, der Anstieg 21,7km lang. Die ersten 4,5km sind 7,5% steil, der darauffolgende Kilometer 4,1%, danach 5km mit 8%, dort befindet sich mit 12% auch die maximale Steigung des Berges, danach folgen 5,5km mit 6,7%, wieder ein Kilometer mit 4,1% und danach die letzten 4,7km mit 7,8%. Der letzte Anstieg ist der Umbrailpass mit einer Höhe von 2502m. Insgesamt beträgt die Länge 13,45km und wird in mehrere Abschnitte unterteilt. Auf den ersten 6km beträgt die Steigung 8,4% (maximale Steigung 12%), auf den nächsten 500m 5%, dann folgen 2,5km mit 9, 500m mit 6,4% und zum Schluss knapp 4km mit 8,6%. Danach geht es bergab und entweder ein Ausreißer gewinnt oder es gibt unter den Favoriten einen sehr kleinen Sprint, außer Quintana (oder auch jemand anders) konnte sich bereits vom Rest absetzen.

Mikel Landa und Team Sky erleben hier ein Debakel. Der Fokus kann nur noch auf Etappensiegen liegen und heute wäre die perfekte Chance, um sich einen zu holen. Mikel Landa wird wohl zu 80% in die Ausreißergruppe mit anderen starken Climbern gehen und wäre so oder so der stärkste Fahrer dort. Klar ist das riskant, aber mit seinen gut 44 Minuten Rückstand im Gesamtklassement, ist er für niemanden mehr eine Gefahr. Klar ist es für die Gesamtklassementfahrer auch schön, die Königsetappe zu gewinnen, aber der Fokus sollte auf dem Gesamtklassement liegen. Die Quote ist wirklich klein und ich würde nicht wirklich weiter runter gehen.

Kann Tom Dumoulin wieder unmenschliches leisten? Es wird sicher schwierig, aber es ist möglich. Ob er am Ende bei diesem Parcour Quintana schlagen kann, ist fraglich, aber es gibt eine lange Abfahrt zum Ziel mit kurzem Flachstück und zu lange wird Quintana auch nicht alleine fahren können. Die Quote gefällt mir und selbst wenn er die Quintana nicht schlägt, gibt es die Top 3 Option.

Alexander Foliforov ist meine Option für eine Ausreißergruppe. Er war zwar gestern gestürzt, aber das Team gab gleich Entwarnung, dass nicht passiert sei und das er sich auf die härtesten Etappen in der 3. Woche freut. Die Etappe am Dienstag ist definitiv die härteste Etappe neben der 18. und deshalb halte ich es für möglich, dass er ausreißt und dort auch den Sieg holen kann.

Andrey Amador ist der Edelhelfer von Quintana. Er ist 9. im Gesamtklassement und könnte bei anderen Teams selber Kapitän sein. Amador könnte im Berg angreifen, damit er Druck auf andere, die im Gesamtklassement nur knapp vor ihm stehen auszuüben. Sollte er durchkommen, ist es sehr gut, sollte er nicht durchkommen, wäre es für Movistar mit Quintana nicht schlimm. Die Quote auf ihn scheint mir dafür doch sehr hoch zu sein.

Landa 2,5/10 4,75 bet365
Dumoulin 0,9/10 + 0,9/10 15 bet365
Foliforov 0,2/10 + 0,2/10 101 bet365
Amador 0,2/10 + 0,2/10 151 bet365

Landa auf der Linie von Nibali geschlagen, autsch...
Dumoulin mit Magen-Darm-Problemen, aber es wurde nicht auf ihn gewartet. Als Quintana in der letzten Etappe gecrasht war, hat Dumoulin dafür gesorgt, dass die Gruppe langsamer fährt, damit er wieder aufschließen kann. Ist hier nicht so passiert. Amador war zwischenzeitlich auch mit Landa vorne, aber hat sich irgendwann zurückfallen lassen.

Sehr bitter, so knapp am Gewinn vorbeizuschrammen und einen ordentlichen Verlust hinzunehmen.
Heute: -5,1
Gesamt: -5,6
 
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Die 17. Etappe führt von Tirano bis nach Canazei und ist 219km lang. Wir sind wieder in den Alpen unterwegs. Es wird zwei Anstiege der 2. Kategorie und einen der 3. Kategorie geben. Sie wird mit 3 Sternen bewertet und das sehe ich auch so. Der erste Anstieg beginnt bereits 2,9km nach dem Start und dort werden schon einige Fahrer nicht mehr mit dem Hauptfeld mitfahren können und in die Ausreißergruppe des Tages werden hauptsächlich Kletterspezialisten kommen, denn der Anstieg ist 12,3km lang. Auf den ersten 1,5km ist er nur 4,7% steil, aber auf dem restlichen Anstieg 6,8% mit maximal 11%. Nicht weit danach wird es den nächsten Anstieg geben, welcher 11km lang ist. Auf den ersten knapp 3km ist er 4,1% steil und auf dem restlichen Teil 6,3% mit maximal 10%. Der letzte kategorisierte Anstieg ist der leichteste und etwas nach der Mitte des Rennens. Er ist knapp 6km lang und auf den ersten knapp 2km 8,5% steil mit maximal 12% und auf dem anderen Teil 6,9% steil. Die letzten knapp 30km sind ca. 1,5-2% durchschnittlich steigend und deshalb wäre dieser Tag auch ein klassischer Ausreißertag für mich, auch weil diese Etappe genau zwischen den härtesten Tagen liegt.

Haupttipp Jasper Stuyven. Diese Etappenankunft ist relativ perfekt für ihn. Er ist mehrfach knapp am Etappensieg vorbei und morgen wäre ein guter Tag für ihn. Für mich ist er bei einer solchen Ankunft Favorit, daher gehe ich auf ihn.

Kristian Sbaragli ist auch noch Teilnehmer des Giros und eigentlich müsste er nochmal etwas probieren, weil er sonst den Giro schon hätte beenden können. Sbaragli ist auf Sprinterniveau kein Elitesprinter, aber hat eine gute Kletterfähigkeit, die hier nützlich sein kann. Diese dreistellige Quote ist doch sehr verrückt für ihn.

Filippo Pozzato, der Maestro. Eine echte Legende, welche bei Wilier fährt und dem diese Etappe auch gut passen könnte. Er hat nicht mehr die Sprinterklasse wie früher, ist aber gut darin das Rennen zu animieren. Der Giro-Etappensieger von 2010 könnte im Herbst seiner Karriere in einer solchen Etappe nochmals einen Sieg holen.

NEU: Durch die vielen Berge im früheren Verlauf, kann es für den ein oder anderen zu schwer, in die Ausreißergruppe zu gelangen. Heute wäre Diego Rosa ein guter Sky-Fahrer für die Ausreißergruppe. Für ihn wäre es zwar vermutlich besser, wenn diese Schlusssteigung etwas steiler wäre, aber dennoch kann er in diese Ausreißergruppe kommen und den Sprint gewinnen

Stuyven 0,8/10 + 0,8/10 17 bet365
Rosa 0,5/10 41 888Sport
Rosa Top 3 0,5/10 11 888Sport
Sbaragli 0,2/10 + 0,2/10 126 bet365
Pozzato 0,2/10 + 0,2/10 151 bet365


Ich habe jetzt noch nach Rennstart Rolland @26 EW, Mohoric @251 EW und Brutt @401 EW angefügt, kann ich aber daher nicht mehr mit in die Wertung nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die 17. Etappe führt von Tirano bis nach Canazei und ist 219km lang. Wir sind wieder in den Alpen unterwegs. Es wird zwei Anstiege der 2. Kategorie und einen der 3. Kategorie geben. Sie wird mit 3 Sternen bewertet und das sehe ich auch so. Der erste Anstieg beginnt bereits 2,9km nach dem Start und dort werden schon einige Fahrer nicht mehr mit dem Hauptfeld mitfahren können und in die Ausreißergruppe des Tages werden hauptsächlich Kletterspezialisten kommen, denn der Anstieg ist 12,3km lang. Auf den ersten 1,5km ist er nur 4,7% steil, aber auf dem restlichen Anstieg 6,8% mit maximal 11%. Nicht weit danach wird es den nächsten Anstieg geben, welcher 11km lang ist. Auf den ersten knapp 3km ist er 4,1% steil und auf dem restlichen Teil 6,3% mit maximal 10%. Der letzte kategorisierte Anstieg ist der leichteste und etwas nach der Mitte des Rennens. Er ist knapp 6km lang und auf den ersten knapp 2km 8,5% steil mit maximal 12% und auf dem anderen Teil 6,9% steil. Die letzten knapp 30km sind ca. 1,5-2% durchschnittlich steigend und deshalb wäre dieser Tag auch ein klassischer Ausreißertag für mich, auch weil diese Etappe genau zwischen den härtesten Tagen liegt.

Haupttipp Jasper Stuyven. Diese Etappenankunft ist relativ perfekt für ihn. Er ist mehrfach knapp am Etappensieg vorbei und morgen wäre ein guter Tag für ihn. Für mich ist er bei einer solchen Ankunft Favorit, daher gehe ich auf ihn.

Kristian Sbaragli ist auch noch Teilnehmer des Giros und eigentlich müsste er nochmal etwas probieren, weil er sonst den Giro schon hätte beenden können. Sbaragli ist auf Sprinterniveau kein Elitesprinter, aber hat eine gute Kletterfähigkeit, die hier nützlich sein kann. Diese dreistellige Quote ist doch sehr verrückt für ihn.

Filippo Pozzato, der Maestro. Eine echte Legende, welche bei Wilier fährt und dem diese Etappe auch gut passen könnte. Er hat nicht mehr die Sprinterklasse wie früher, ist aber gut darin das Rennen zu animieren. Der Giro-Etappensieger von 2010 könnte im Herbst seiner Karriere in einer solchen Etappe nochmals einen Sieg holen.

NEU: Durch die vielen Berge im früheren Verlauf, kann es für den ein oder anderen zu schwer, in die Ausreißergruppe zu gelangen. Heute wäre Diego Rosa ein guter Sky-Fahrer für die Ausreißergruppe. Für ihn wäre es zwar vermutlich besser, wenn diese Schlusssteigung etwas steiler wäre, aber dennoch kann er in diese Ausreißergruppe kommen und den Sprint gewinnen

Stuyven 0,8/10 + 0,8/10 17 bet365
Rosa 0,5/10 41 888Sport
Rosa Top 3 0,5/10 11 888Sport
Sbaragli 0,2/10 + 0,2/10 126 bet365
Pozzato 0,2/10 + 0,2/10 151 bet365


Ich habe jetzt noch nach Rennstart Rolland @26 EW, Mohoric @251 EW und Brutt @401 EW angefügt, kann ich aber daher nicht mehr mit in die Wertung nehmen.

Die 3 Livepicks waren storniert wurden, weil das Rennen schon begonnen hat. Sbaragli war lange in der Spitzengruppe und dort einer der Favoriten live, aber war dann plötzlich weg. Passt wieder zu meinem Glück. Da ich gleich erstmal weg muss, werte ich jetzt schon mal aus, weil anscheinend niemand vorne ist.

Heute: -3,4
Gesamt: -9
 
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Die 18. Etappe führt von Moena bis Ortisei/St.Ulrich und ist 137km lang. Klingt nach einem angenehmen Tag, bis man sich das Rennprofil anschaut. Es werden hier wie bei Etappe 16 5 Sterne vergeben und das trotz der scheinbar kurzen Länge berechtigt. Es gibt zwei Anstiege der 1. Kategorie, zwei der 2. Kategorie und einen der 3. Kategorie und das auf dieser kurzen Strecke! Durch die vielen Berge, die ich nun alle vorstellen werde, wird das wahrscheinlich die längste Etappenanalyse dieses Jahr. Der erste Anstieg ist der Passo Pordoi mit einer Höhe von 2239m und Länge von knapp 12km. Auf den ersten 3km ist er 6,5% steil mit maximal 9%, auf dem Rest 6,8%. Der zweite Anstieg ist der Passo Valparola mit einer Länge von knapp 13km, ebenfalls durchschnittlichen Steigung von 6,5% und einer maximalen von 14%. Der dritte Anstieg ist der Passo Gardena mit einer Höhe von 2121m und einer Länge von 9,3km. Auf dem ersten km ist er nur 2,1% steil, dann auf den nächsten 3 7,1% mit einer maximalen Steigung von 11% und auf den letzten gut 5km 6,9%. Der nächste ist nun der Passo di Pinei Panidersattel mit einer Höhe von 1437m und einer Länge von gut 4km. Auf den ersten 1,5km ist er nur 3,9% steil, auf den nächsten knapp 2 8,4% mit maximal 15% und auf dem letzten Stück 5,5%. Nun zum letzten Anstieg, Pontives mit einer Höhe von 1103m und einer Länge von 9,3km. Die ersten 1,5km sind 4,1%, die nächsten 4,5km sind 6,3% steil und die letzten gut 3km 9,3% mit maximal 12%. Von dort sind es nur noch 4km zum Ziel, die größtenteils wenig steil verlaufen, aber 500m vor dem Ziel kommt eine kurze Steigung mit bis zu 13%. Anstrengende Etappe, welche möglicherweise ein weiterer Showdown zwischen den Gesamtklassementfavoriten sein wird.

Heute hat Rolland das Ding ja sogar noch gewonnen und das tut natürlich richtig weh, dass ich verantwortlich gemacht werde für einen Fehler, den ich nicht begangen habe, zumal Rolland live teilweise 'ne 51 war.

Ich gehe hier nur auf Tom Dumoulin. Er ist so stark geklettert und größtenteils ohne Hilfe, er hat sehr wenig Zeit auf andere verloren. Nach dem Resultat heute schien es ihm wieder besser zu gehen und er meinte, dass bei Höhe er manchmal in der Magen-Darm Gegend Probleme bekommt. Die Schlussanstiege sind mehr so hoch wie das Stilfserjoch und daher hoffe ich, dass morgen alles ok ist. Dazu gibt es kurz vor dem Schluss Kopfsteinpflaster und wie er da bei seinem einen Etappensieg drübergerast ist, haben sicherlich einige gesehen. Dieses Ende macht ihn wenn er dranbleiben kann und kein Ausreißer (Mikel Landa) gewinnt zu einem Favoriten.

Das ist mein einziger Tipp, spiele wenn überhaupt noch was live.

Tom Dumoulin 0,8/10 + 0,8/10 19 bet365