Private Wettvermittlung in Niedersachsen wieder verboten

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http://www.dr-bahr.com/news_det_20080712132951.html

*seufz*

Nach vorläufiger Einschätzung spricht allerdings Überwiegendes dafür,bei der Frage der Kohärenz der Glücksspielpolitik den Glücksspielmarktinsgesamt und nicht nur den Sportwettensektor in Betracht zu ziehen. Obdie derzeitige Regelung des als besonders suchtfördernd angesehenenGeldautomatenspiels mit dem Ziel der Bekämpfung der Wettsucht inÜbereinklang steht, muss jedoch der Klärung im Hauptsacheverfahrenvorbehalten bleiben.




'Ähm...ja, und was ist mit Pferderennbahnen zb.?

Die Oddset Annahme stelle hier um Ecke wirbt gross und fett mit Millionjackpott auf dem Kundenstopper usw.

Mich kotzt dieser Staat nur noch an, ich fühle mich behandelt wie ein kleiner Junge, der von seinem Papa gesagt bekommt, was er machen darf und was nicht
 
Missi,
ich weiß nicht, ob es Erhebungen darüber gibt, welche Haltung die Bevölkerung dazu hat. Ist im Kern aber auch nicht so wichtig. Trotz allem bleibt festzuhalten, dass es Möglichkeiten des Staates gibt, die private Wettvermittlung zumindest zu behindern. Und wenn der Staat diese Möglichkeiten ausnutzt, dann weil er eine legislative Möglichkeit bzw sogar Auftrag dazu bekommen hat. Womit wie beim Wahlvolk wären. Und, um es ehrlich zu sagen, ich glaube eher, dass eine Volksabstimmung zu Thema die privaten Wettbuden sogar ganz verschwinden lassen würde.
Die "Hiobsbotschaft" von der dann fehlenden Förderung von Kultur und Breitensport wie auch Propaganda über die böse EU würde wie auch bei ähnlich gelagerten Abstimmungen ihren Effekt nicht verfehlen. In der Folge hilft entweder der EuGH oder interessierte Gruppen mit Einfluss auf die Politik, die es weiter zu aktivieren gilt.

Und, um ehrlich zu bleiben: Die Atmosphäre, die Klientel und die optische Ausstattung der durchschnittlichen Wettbude dürfte den normalen Verwaltungsbeamten oder gar Abgeordneten kaum auf die Seite der Wettvermittler ziehen.

Wie lange man mit der Hoffnung auf materielle Wahrheit und ihre Bestätigung durch den EuGH kämpfen muss, zeigt nicht zuletzt der Xte-Prozess, den DocMorris heute wieder führt.
Politisches Geschick kann man den Wettbudenbetreibern, den Wettanbietern und ihren Interessenvertretern nun nicht unterstellen.
 
Wie Missi bereits erwähnt hat, dieser Staat kotzt einen nur noch an.
Wenn sie bei der Wahrheit bleiben würden, warum sie die privaten Wettbuden dichtmachen
wollen, aber nein, dass Thema Wettsucht wird in den Vordergrund gedrängt.

Als ob Oddset nicht auch süchtig machen könnte

Den Pennern gehts nur um die Kohle um nichts anderes.
Wenns um das wohl des Menschen ginge wäre mal was ganz neues in diesem unseren Land.
In Wirklichkeit fürchtet der Staat Millionengelder zu verlieren.
Natürlich wird die Sporthilfe auch damit gefördert aber nicht nur.
Aber das Thema Spielsucht ganz nach vorne hinzustellen finde ich einfach geschmacklos.
Dann sollen die doch gleich auch Oddset verbieten, aber wer sägt schon gerne an seinem
eigenen Ast.

Die gleiche Scheiße geschieht im Moment im Streit zwischen dem Kartellamt und der DFL wegen
der Übertragungsrechte der Bundesliga.
Gehört zwar nicht hierher in dieses Thema aber vom Prinzip her das gleiche.
Halb Europa lacht sich schlapp über uns. Man sollte mal hinterdenken weshalb der deutsche
Fußball so weit ins hintertreffen gekommen ist und wir immer mehr Boden verlieren zu den
englischen, spanischen und italienischen Mannschaften.
Über viele Gründe wird wöchentlich bei Übertragungen in den öffentlichrechtlichen darüber diskutiert weshalb der deutsche Fußballinternational keine große Rolle mehr spielt , aber über denentscheidenden Punkt wird nicht gesprochen. Warum auch?
Man würde sich selbst eine Falle stellen.

Das so ein großes Affentheater veranstaltet wird kann ich nicht verstehen.

In England, Spanien, Italien gibts solche Diskussionen überhaupt nicht. Und die machen ihren
Job verdammt gut und können zurecht sagen, dass sie eine starke Liga haben.

Aber wenn sich bei uns auf die schnelle nichts tut, werden wir bald gar keine Rolle mehr spielen.

Aber das blicken die Penner ja nicht, es geht ja um Kohle
Wenn der Staat einmal bei der Wahrheit bleiben würde, aber wenns ums verarschen geht
sind die gleich an vorderster Front
 
bluefighter schrieb:

Die Diskussion ist natürlich fadenscheinig.

Das Argument der Spielsuchtprävention wurde aber beim allerersten Prozeß von dieser depperten Münchener Klägerin und deren Anwälten ins Feld geführt.

Ich fand es schon damals riskant, sich auf diese Schiene zu begeben. Sie wird natürlich von den Monopolbefürwortern bis zur Kotzgrenze strapaziert, denn viele andere vernünftige Argumente die pekuniäre Aspekte außen vor lassen, gibt es staatlicherseits tatsächlich nicht.
 
1. Sportförderung:
Mein Ansprechpartner von mybet.com hat sich darum gekümmert, das die ganze Jugend unserer Vereins! neue Trikots komplett bekommen hätte. Immerhin 7 Teams.
Nur wie soll er das durchbringen?
Wer schenken den 5k €, aber Werbung drauf machen dürfen wir nicht?
So, da die A-Jugend neue Triktos brauchte, und die Jungs aus sozial schwachen Familien kommen, in denen teilweise das Geld für Fussballschuhe fehlt, hat mein Oberboss einmal komplett Trikots+Schuhe! für die ganze A-Jugend gesponsort.
Das kann er nur machen, da er ein Wettbüro hat.
also, vom Staat haben wir noch nix bekommen, wir haben nichtmal einen eigenden Fussballplatz. Der 2. Raum des Wettbüros ist auch noch das Vereinsheim.
zudem gabs von bwin ja die Aktion, kompletter Satz Nike Trikots für 99€, aber halt bwin Werbung drauf.

2. Spielsucht.
Wo geht denn ein süchtiger hin, wenns keine privaten mehr gibt?
Was soll die Lottocard bringen? Der süchtige hat sich zich Freunde, die auch für ihn die Wetten abgeben auf ihre Karten.

3. Ein nomaler Bürger denkt sich bei Wettbuden immer:
Kleine verranzte Bude....Klar gibs solche, aber wir sind keine davon.
nico1976 kann das bestätigen, da er häufig zu Gast ist.
Schlimm sind die Moslemstreffen, wo alles aussen zugeklebt ist, und als rechtsfreie Zone gelten, da dort ein aufkleber "privat" dran ist.

4. Sollte man alle Wettbuden schliessen, gäbe es zich tausende Arbeitlose.
Dann schimpft Günther mit seinen Kumpels im Kleingärtnerverein über die doofen Ausländer, die den Sozialstaat ausnutzen. Ähm..95% der Wettbuuden sind aber in der Hand türkischer/arabischer Männer.

5. Mich nervt dieser Staat schon etliche Jahre.
Sollen sie doch irgendwas mal richtig machen.
Gleiches mit dem Rauchverbot, aber wisst ihr was, wir ignorieren das. Es gibt 2 Räume, einen in dem geraucht werden darf, einer in dem nicht. Dazwischen ist ne tür, die aber immer offen ist.
Komisch ist nur, im 2. Raum, wo ja der Staat die Nichtraucher schützen will, ist NIE! jemand.
Ich mein, was soll der Scheiss? Kann ich mich als frei denkender Mensch nicht selber entscheiden, ob ich dort rauchen darf oder nicht?
Bin ich Nichtraucher, und es stört mich, geh ich nicht mehr hin.
In unserem Fall wäre das absolute Rauchverbot und das Verbot der Wettvermittlung der Tod. Ohne wenn und aber. Andere Buden haben nicht noch mehrere Einkünfte, sondern leben nur vom Wetten.
die sind dann auch weg vom Fenster.
Deutschland tut so, als wenn jeder
 
Re: Private Wettvermittlung in Niedersachsen wieder verboten

Punter schrieb:
Missi schrieb:
http://www.dr-bahr.com/news_det_20080712132951.html



'Ähm...ja, und was ist mit Pferderennbahnen zb.?


sonderfall weil es um die zuchtauslese und den erhalt der rasse vollblut geht

und der Staat vor der Auszahlung in die Totalisatorkasse greift.
 
Anfang August gab es im Trierischen Volksfreund einen Bericht der voller Lügen aufgebaut war.


Spendenquittung statt Sponsoring-Vertrag

Durch das Werbeverbot für die Sportwette Oddset musste Lotto Rheinland-Pfalz seine Sportförderung neu ordnen. Während andere Lotto-Landesblocks kein Geld mehr für den Sport geben, tritt hierzulande die Lotto-Stiftung als Mäzen auf. Für den Amateurfußball gibt es künftig 720 000 Euro pro Saison.

Koblenz. 3,2 Millionen Euro für das rheinland-pfälzische Dream Team für Peking, hohe sechsstellige Summen für die Fußball-Zweitligisten Koblenz, Mainz und Kaiserslautern, viel Geld für Spitzen- und Breitensport im Land - wenn es um Sportförderung geht, lässt sich Lotto Rheinland-Pfalz nicht lumpen. Doch nach zahllosen Urteilen, Gesetzen und Staatsverträgen darf der staatliche Lotterie- und Sportwetten-Anbieter nicht mehr in der Öffentlichkeit werben, sei es für den Lottoschein oder für die Tipps bei Oddset.

Schon die erste Lüge. Am vergangenen Freitag blinkte es beim 2. Liga-Spiel Mainz - Osnabrück im ganzen Rund voller Lotto-Banden.

Da Lotto Rheinland-Pfalz aber den drei regionalen Sportbünden gehört, fließt weiter Geld in die Vereine und Verbände. Nun wird ein neuer Weg beschritten: Nicht mehr das Unternehmen, sondern die Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz tritt als Mäzen auf. "Wir sind kein Sponsor mehr, denn es gibt keine Verträge mit den Vereinen über Gegenleistungen.

Und die zweite Lüge ! So so, man ist kein Sponsor mehr. Na hier steht aber was anderes: http://www.mainz05.de/sponsoren.html


Wir spenden das Geld, das vorrangig für Jugendförderung eingesetzt werden soll", sagte Frank Zwanziger, Sohn von DFB-Präsident Theo Zwanziger und Geschäftsführer der Lotto-Stiftung, bei der Präsentation des Konzepts "Förderung des hochklassigen Amateurfußballs" in Koblenz.

Na da weht der Wind also her. Das erklärt dann auch, warum Herr Zwanziger im Gegensatz zu Herrn Rauball gegen private Wettanbieter ist. Er will dem Sohnemann das Geschäft nicht vermiesen.

Insgesamt 520 000 Euro gibt die Stiftung an alle rheinland-pfälzischen Vereine, die in der Regional-, Ober- oder Verbandsliga spielen. Regionalligist Eintracht Trier erhält zum Beispiel 50 000 Euro aus diesem Topf, die hiesigen Rheinlandligisten jeweils 5000 Euro. Jeweils 100 000 Euro zahlt die Stiftung zudem an die Fußballverbände Rheinland (FVR) und Südwest für Talentförderung. "Die Summen sind deutlich höher als die bisherige Unterstützung der jeweiligen Ligen", sagte FVR-Präsident Walter Desch. Bisher erhielten ein Regionalligist 15 000 Euro, ein Oberligist 4000 Euro und ein Verbandsligist 1000 Euro von Lotto. Ziel der Förderung sei es, so Desch, "den Fußball-Standort im Südwesten zu stärken und die Talente hierzuhalten".

Naiver gehts wohl net mehr. So`n 1000er reicht im Jahr natürlich, um ein großes Talent dran zu hindern den großen Sprung zu wagen. Da denkt sich bestimmt jeder Vereins-Präsident, geil, 1000€, jetzt geht unser großes Talent bestimmt net mehr zum Probetraining nach Frankfurt, Schalke oder München.

Wenn Bandenwerbung verboten ist und die Clubs keine Gegenleistungen erbringen müssen - wo liegt dann der Gegenwert für Lotto? "Wir setzen auf Sympathie. Wir wollen, dass die Vereine ihre Spieler oder Zuschauer, die an Sportwetten interessiert sind, überzeugen, dass es sinnvoller ist, Oddset zu spielen, als das Geld bei der Konkurrenz einzusetzen", sagte Zwanziger.

Jaaah ist klar.
Die dritte Lüge. Erstens passt der Begriff "staatliches Unternehmen" und "Sympathie" net zusammen und zweitens schenkt einem der Staat nichts. Wo liegt wohl der Gegenwert ? Vielleicht u.a. in der Steuereinnahme.
Ich gebe dem Verein via staatlichem Unternehmen Geld, hole es mir aber über immer höhere Steuereinnahme doppelt und dreifach zurück.

"Lotto ist eigentlich der einzig erlaubte Anbieter von Sportwetten, darf aber nicht werben. Konkurrenten wie Bwin, die im Gegensatz zu Lotto kein Geld an soziale, kulturelle oder sportliche Einrichtungen geben, werben dagegen weiter - und zahlen ihre Steuern in Gibraltar", sagte Desch, der darauf hofft, dass die nationalen und internationalen Gerichte endlich ein Grundsatzurteil zu Wettanbietern verkünden.

Und die vierte Lüge ! Private Wettanbieter würden ja gerne Geld in den Sport investieren, aber warum hat man den Vereinen wie 1860, Werder Bremen oder auch VFB Stuttgart denn mit drastischen Sanktionen gedroht ?
Wer hat denn dem AC Milan 100.000€ Strafe aufbegrummt, weil diese mit bwin-Aufdruck beim Championsleague-Spiel in München aufliefen ?


"Wir haben nichts gegen die Konkurrenz, aber alle sollten gleiche Wettbewerbs-Chancen haben." Zwanziger gab zu, dass die Einnahmen bei Oddset aufgrund des Werbeverbots zurückgegangen sind. "Wir verdienen mit Abstand am meisten Geld mit Fußballwetten und hoffen darauf, dass dieses Geschäft auch durch unsere Vereinsaktion wieder anzieht", sagt der Stiftungs-Geschäftsführer. Auf TV-Nachfrage bekräftigte er aber auch, dass andere Trierer Spitzensportclubs wie die TBB oder die "Miezen" weiterhin unterstützt werden: "Mit denen haben wir natürlich auch gesprochen."

Und die fünfte Lüge ! Klar, man hat rein gar nichts gegen die Konkurrenz. Man sperrt private Wettbüros in Städten nur aus Gaudi zu und bwin ist bereits in 2 Bundesländern verboten, weil man nichts gegen Konkurrenz hat.
"Alle sollen die gleichen Wettbewerbschancen haben". Heißt das jetzt, dass bwin nur erlaubt werden darf, wenn die ihre Quoten auf Oddset-Niveau herabsetzen und die 3er-Kombi-Pflicht einführen ?
Wenn Scheiße schreien könnte, wären diese Herren nur am brüllen.

Willkommen im Bananenstaat Deutschland !
 
Das kann man so nicht stehen lassen.

bluefighter schrieb:
Wie Missi bereits erwähnt hat, dieser Staat kotzt einen nur noch an.
Wenn sie bei der Wahrheit bleiben würden, warum sie die privaten Wettbuden dichtmachen
wollen, aber nein, dass Thema Wettsucht wird in den Vordergrund gedrängt.

Als ob Oddset nicht auch süchtig machen könnte

Den Pennern gehts nur um die Kohle um nichts anderes.
Wenns um das wohl des Menschen ginge wäre mal was ganz neues in diesem unseren Land.
In Wirklichkeit fürchtet der Staat Millionengelder zu verlieren.
Natürlich wird die Sporthilfe auch damit gefördert aber nicht nur.
Aber das Thema Spielsucht ganz nach vorne hinzustellen finde ich einfach geschmacklos.
Dann sollen die doch gleich auch Oddset verbieten, aber wer sägt schon gerne an seinem
eigenen Ast.

Die gleiche Scheiße geschieht im Moment im Streit zwischen dem Kartellamt und der DFL wegen
der Übertragungsrechte der Bundesliga.
Gehört zwar nicht hierher in dieses Thema aber vom Prinzip her das gleiche.
Halb Europa lacht sich schlapp über uns. Man sollte mal hinterdenken weshalb der deutsche
Fußball so weit ins hintertreffen gekommen ist und wir immer mehr Boden verlieren zu den
englischen, spanischen und italienischen Mannschaften.
Über viele Gründe wird wöchentlich bei Übertragungen in den öffentlichrechtlichen darüber diskutiert weshalb der deutsche Fußballinternational keine große Rolle mehr spielt , aber über denentscheidenden Punkt wird nicht gesprochen. Warum auch?
Man würde sich selbst eine Falle stellen.

Das so ein großes Affentheater veranstaltet wird kann ich nicht verstehen.

In England, Spanien, Italien gibts solche Diskussionen überhaupt nicht. Und die machen ihren
Job verdammt gut und können zurecht sagen, dass sie eine starke Liga haben.

Aber wenn sich bei uns auf die schnelle nichts tut, werden wir bald gar keine Rolle mehr spielen.

Aber das blicken die Penner ja nicht, es geht ja um Kohle
Wenn der Staat einmal bei der Wahrheit bleiben würde, aber wenns ums verarschen geht
sind die gleich an vorderster Front


1. "Den Pennern gehts nur um Kohle." Seh ich genauso. Nur, dass es sich nicht um ein sonderlich beschämenswertes VErhalten handelt. Bleibt festzuhalten, dass die Kohle des Staates nun mal die des Gemeinwesens ist. Du tust so, als würden die sich privat die Taschen vollmachen. Das Geld dient zT erwähnten Spezialprojekten, zum Teil dem Staatshaushalt. Der Staat müsste in der Folge höhere Einnahmen durch Steuern erzielen, um ebenso leistungsfähig zu bleiben. DIES ist nicht der richtige Angriffspunkt.

2. "Die Ligen in England, etc ist super aufgestellt. Das liegt am Sponsoring der privaten Wettanbieter."
Falsch. Die Liga in England ist finanziell gesund, was aber an der Möglichkeit liegt, einen Club dort voll zu übernehmen. Solche Clubs sind in Deutschaland nicht spielberechtigt. Dafür gibt es gute Gründe, die gerade debattiert werden, Stichwort 50+1-Regelung. Esgibt für beide Seiten gute Argumente.
Die Liga in Spanien ist ausweislich des "Kicker" vollkommen verschuldet und weit an einer halbwegs seriösen Eigenkapitallage vorbei. Lächerliches Beispiel. Gerade an den mageren Transferausgaben dieses Sommers in Spanien sieht man das Problem der spanischen Liga.
Die Liga in Italien ist vollkommen kaputt und lebt ausweislich des Kicker vom vergangenen Montag vom Mäzenatentum, Korruption oder Mißwirtschaft.

Vielen Fans in Deutschland ist eine sportlich mittelmäßige Situation der Bundesliga im europäischen Vergleich lieber, als ständig einen Fall Parma zu haben oder den Steuerzahler für die Mißwirtschaft von Vereinspatronen büßen zu lassen.
Jedenfalls geht Dein Angriffspunkt am Ziel vorbei, da Sportsponsoring einen nur geringen Teil der Finanzierung ausmacht und Deutschland hier mit an der Spitze in Europa steht.

Deine Argumentation ist nicht nachvollziehbar.
Der einzige Punkt, der für mich gegen ein staatliches Wettmonopol spricht und für mich aber entscheidend ist, ist folgender: Es ist nicht Aufgabe des Staates, ein Geschäft zu übernehmen, dass private Anbieter besser anbieten können. Den Gefahren des Wettens ist auf andere Weise entgegen zu treten, auch durch besondere Abgaben wie bei der Kraftfahrzeugsteuer. Die staatliche Argumentation erinnert teilweise an die Prohibition, was auch nicht geklappt hat.
 
Missi schrieb:
3. Ein nomaler Bürger denkt sich bei Wettbuden immer:
Kleine verranzte Bude....Klar gibs solche, aber wir sind keine davon.
nico1976 kann das bestätigen, da er häufig zu Gast ist.
Schlimm sind die Moslemstreffen, wo alles aussen zugeklebt ist, und als rechtsfreie Zone gelten, da dort ein aufkleber "privat" dran ist.

4. Sollte man alle Wettbuden schliessen, gäbe es zich tausende Arbeitlose.
Dann schimpft Günther mit seinen Kumpels im Kleingärtnerverein über die doofen Ausländer, die den Sozialstaat ausnutzen. Ähm..95% der Wettbuuden sind aber in der Hand türkischer/arabischer Männer.

5. Mich nervt dieser Staat schon etliche Jahre.
Sollen sie doch irgendwas mal richtig machen.
Gleiches mit dem Rauchverbot, aber wisst ihr was, wir ignorieren das. Es gibt 2 Räume, einen in dem geraucht werden darf, einer in dem nicht. Dazwischen ist ne tür, die aber immer offen ist.
Komisch ist nur, im 2. Raum, wo ja der Staat die Nichtraucher schützen will, ist NIE! jemand.
Ich mein, was soll der Scheiss? Kann ich mich als frei denkender Mensch nicht selber entscheiden, ob ich dort rauchen darf oder nicht?
Bin ich Nichtraucher, und es stört mich, geh ich nicht mehr hin.
In unserem Fall wäre das absolute Rauchverbot und das Verbot der Wettvermittlung der Tod. Ohne wenn und aber. Andere Buden haben nicht noch mehrere Einkünfte, sondern leben nur vom Wetten.
die sind dann auch weg vom Fenster.
Deutschland tut so, als wenn jeder


zu 3. Da seid ihr aber ne Ausnahme. Ich kenn in Frankfurt und Umgebung keine Bude, die nicht völlig verratzt ist oder in der arbeitslose und Leute ohne Arbeitsgenehmigung ihren sonstigen Nebenerwerbstätigkeiten nachgehen, und die Zeit bis zur nächsten Bestellung mit blöden Pferdewetten rumkriegen.

zu 4: Das sehe ich ja ähnlich. Das Wettmonopol ist eben nicht effektiv aus volkswirtschaftlicher Sicht und deshalb abzuschaffen.

zu 5: Das Rauchverbot ist ein gutes Beispiel, da es aus ähnlicher patronatsstaatlicher Sicht erlassen wurde wie das Verbot, Wetten anzubieten oder zu vermitteln. Allerdings bleibt festzuhalten, dass das Rauchen vor allen anderen Drogen die meisten Todesofper fordert und das Gemeinwesen durch die durchschnittlich deutlich geringe Lebenserwartung von Rauchern massiv schädigt, da diese viel weniger leistungsfähig sind. Damit ist der Effektivitätsgedanke weg. Bleibt die grundsätzliche Ablehnung des liberalen Bürgers gegen den Kindergartenstaat, der seinem Bürger möglichst in allem erziehen will. Diskutabel, aber an anderer Stelle.
 
Wir spenden das Geld, das vorrangig fürJugendförderung eingesetzt werden soll", sagte Frank Zwanziger, Sohnvon DFB-Präsident Theo Zwanziger und Geschäftsführer derLotto-Stiftung, bei der Präsentation des Konzepts "Förderung deshochklassigen Amateurfußballs" in Koblenz.


Ach du kacke
 
Jalladud schrieb:
zu 5: Das Rauchverbot ist ein gutes Beispiel, da es aus ähnlicher patronatsstaatlicher Sicht erlassen wurde wie das Verbot, Wetten anzubieten oder zu vermitteln. Allerdings bleibt festzuhalten, dass das Rauchen vor allen anderen Drogen die meisten Todesofper fordert und das Gemeinwesen durch die durchschnittlich deutlich geringe Lebenserwartung von Rauchern massiv schädigt, da diese viel weniger leistungsfähig sind. Damit ist der Effektivitätsgedanke weg. Bleibt die grundsätzliche Ablehnung des liberalen Bürgers gegen den Kindergartenstaat, der seinem Bürger möglichst in allem erziehen will. Diskutabel, aber an anderer Stelle.

Bin mir hier nicht sicher, ob das richtig ist, ich meine, ich hätte mal irgendwo gelesen, dass das Rentensystem noch viel, viel schlechter da stehen würde, wenn man nicht die vielen "Frühabgänger" hätte, die eben keine lange Renten beziehen, weil sie mit 60 sterben. Mag makaber sein, aber wenn man die Rechnung aufmacht... aber wie gesagt, hab das nur im Hinterkopf.

hab mal gegoogelt, hier der Artikel aus der Zeit:

http://www.zeit.de/1999/39/Rauchen_fuer_die_Rente
 
Re: Private Wettvermittlung in Niedersachsen wieder verboten

Pechvogel schrieb:
Punter schrieb:
Missi schrieb:
http://www.dr-bahr.com/news_det_20080712132951.html



'Ähm...ja, und was ist mit Pferderennbahnen zb.?


sonderfall weil es um die zuchtauslese und den erhalt der rasse vollblut geht

und der Staat vor der Auszahlung in die Totalisatorkasse greift.



ja, nee
weil ca 96 % an die veranstaltenden rennvereine zurück gehen,
damit eben die zuchtauslese durch die rennen gesichert ist
 
Rheuma-Kai schrieb:
Bin mir hier nicht sicher, ob das richtig ist, ich meine, ich hätte mal irgendwo gelesen, dass das Rentensystem noch viel, viel schlechter da stehen würde, wenn man nicht die vielen "Frühabgänger" hätte, die eben keine lange Renten beziehen, weil sie mit 60 sterben. Mag makaber sein, aber wenn man die Rechnung aufmacht... aber wie gesagt, hab das nur im Hinterkopf.

hab mal gegoogelt, hier der Artikel aus der Zeit:

http://www.zeit.de/1999/39/Rauchen_fuer_die_Rente

trau keiner statistik die du nicht selbst gefälschst hast ;-)
ich meine die macher der studie (niederlaender glaube ich) haben selber gesagt dass die annahmen die fuer diese studie getroffen wurden sehr ungenau waren.
gab auch gerade erst eine studie aus kalifornien die dem staat und nichtrauchenden weniger gesundheitskosten zuschreibt.
 
Energienudel schrieb:
Rheuma-Kai schrieb:
Bin mir hier nicht sicher, ob das richtig ist, ich meine, ich hätte mal irgendwo gelesen, dass das Rentensystem noch viel, viel schlechter da stehen würde, wenn man nicht die vielen "Frühabgänger" hätte, die eben keine lange Renten beziehen, weil sie mit 60 sterben. Mag makaber sein, aber wenn man die Rechnung aufmacht... aber wie gesagt, hab das nur im Hinterkopf.

hab mal gegoogelt, hier der Artikel aus der Zeit:

http://www.zeit.de/1999/39/Rauchen_fuer_die_Rente

trau keiner statistik die du nicht selbst gefälschst hast ;-)
ich meine die macher der studie (niederlaender glaube ich) haben selber gesagt dass die annahmen die fuer diese studie getroffen wurden sehr ungenau waren.
gab auch gerade erst eine studie aus kalifornien die dem staat und nichtrauchenden weniger gesundheitskosten zuschreibt.

Also wenn ich meinen Opa sehe, der war Oberstudiendirektor, ab 63 Pension, ist jetzt 85 und strotzt nur so vor Gesunheit wenn ich sehe, was der an Altersruhegeld bekommt, da treibts mir die Tränen in die Augen, da glaub ichs sofort.