Neuer Wettskandal in Deutschland

glory6 schrieb:
Tja und jetzt werden auf n-tv gerade Schweinsteiger, Agostino und Lanzaat ins Gespräch grbracht! [[nixweiss]]

blabla sollen höhere einsätze auf spiele getätigt haben, die unter die kategorie der untersuchungen fallen....mit anderen worten: ich bin somit auch beschuldigter.
nu geht die hexenjagt wieder los...gestern war es noch Engelhardt, heut ist es Scheinsteiger. Erinnert mich an Jansen !
 
Bayern sprechen von "Millionenklage"

Große Aufregung um einen Bericht der Münchener "tz". Sowohl der FC Bayern als auch der DFB nehmen den im Zusammenhang mit dem neuen Wettskandal genannten Nationalspieler Bastian Schweinsteiger massiv in Schutz. Auch der ebenfalls genannte Quido Lanzaat (1860 München) setzt sich zur Wehr. Von der Staatsanwaltschaft München folgten umgehende Dementis.

Gegenüber dem "Tagesspiegel" sagte Bayern-Manager Uli Hoeneß: "Wir haben sofort einen Anwalt eingeschaltet. Wenn es wahr ist, was wir gehört haben, dann läuft das auf eine Millionenklage gegen die tz hinaus." Schweinsteiger habe dem FC Bayern erklärt, er "habe nie in seinem Leben auch nur einen Euro auf ein Spiel gesetzt".

In einem persönlichen Gespräch mit den Bayern-Verantwortlichen habe der 21-Jährige versichert, dass "die aufgestellten Behauptungen absolut frei erfunden sind." Der deutsche Rekordmeister betonte ferner, dass der Spieler weder von der Polizei noch von der Staatsanwaltschaft München verhört worden sei. Auch gebe es keine Erkenntnis, dass Schweinsteiger an angeblichen Wettmanipulationen beteiligt gewesen sei.

Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) zeigte während der Pause der Übertragung des UEFA-Cup-Spiels Schalke 04 gegen US Palermo Ausschnitte einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz des FC Bayern München. Der Vorstandsvorsitzende der FC Bayern München AG, Karl-Heinz Rummenigge, unterstrich dabei in einer emotionalen Rede, dass der deutsche Rekordmeister juristische Maßnahmen gegen die Urheber der Gerüchte plant. Empört sprach Rummenigge von einem "Rufmord an einem 21-Jährigen."

Auch der Geschäftsführende DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger nahm Schweinsteiger in Schutz. Von Seiten des DFB ist von "unverantwortlichen Medien-Spekulationen" die Rede. Der DFB sichere seinen Nationalspielern angesichts der jüngsten Entwicklung jegliche juristische Unterstützung zu, um sie vor derartigen "haltlosen Vorwürfen" zu schützen. Zwanziger: "Ich halte es für einen primitiven Vorgang, wenn durch effekthascherische Berichterstattung in der Öffentlichkeit stehende Sportler in Misskredit gebracht werden. Der DFB wird alle rechtlichen Möglichkeiten prüfen, die gegen solche Vorgehensweisen eingeleitet werden können. Wir bagatellisieren nichts, wenn Fakten da sind. So lange dies aber nicht der Fall ist, müssen wir unsere Spieler und damit auch unseren Sport mit allem Nachdruck schützen." Auch Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhof zeigte sich empört: "Ich finde es unverantwortlich, wenn auf Grund von Spekulationen praktisch Rufmord an unseren Nationalspielern betrieben wird."

Auch der in dem Bericht neben seinem Mannschaftskollegen Paul Agostino genannte Quido Lanzaat setzt sich zur Wehr und behält sich rechtliche Schritte vor: "Ich habe damit nichts zu tun. Das habe ich auch meinem Verein gesagt. Ich habe in der Vergangenheit nicht auf Spiele meines Vereins gesetzt und werde das auch in Zukunft nicht machen." Von der Staatsanwaltschaft habe er nichts gehört, sagte er gegenüber dem "Tagesspiegel" weiter und nahm auch seinen Teamkollegen Paul Agostino in Schutz: "Bei mir ist das nur ein Gerücht, und ich gehe davon aus, dass das auch bei Paul Agostino ein Gerücht ist. Die Leute, die Beweise haben, sollen sich melden, dann weiß ich, wie mein Name dahin kommt."

Unterstützung erhalten die Akteure von ihrem Verein. "Wir wollen uns in dieser Phase weder zum juristischen oder moralischen Richter aufschwingen", wird 1860-Geschäftsführer Detlef Romeiko in einer Pressemitteilung der "Löwen" zitiert. "Wir werden jedoch gegen die Veröffentlichungen auf Basis von Gerüchten mit gleicher Härte vorgehen, mit der auch unsere Spieler konfrontiert wurden. Bis zur Vorlage von Tatsachen gehen wir von der Unschuld unserer Spieler aus." Gegenüber der Vereinsführung haben beide Spieler versichert, "weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft auf Spiele (auch einzelne Spielaktionen), Ergebnisse oder Tabellenplatzierungen der Liga, für die der TSV 1860 zum jeweiligen Zeitpunkt lizenziert ist, Wetteinsätze platziert zu haben, noch platzieren werden oder dies über Dritte getan haben."

Laut der "tz" sollen Nationalspieler Bastian Schweinsteiger sowie Quido Lanzaat und Paul Agostino in den neuen Wettskandal verwickelt sein. Die drei Spieler würden laut dem Blatt von der Staatsanwaltschaft München I als "Beschuldigte" geführt und sollen bereits verhört worden sein. Ein "Wettpate" habe sie massiv belastet. Genau von der Münchener Staatsanwaltschaft I kam jedoch umgehend ein Dementi.

"Die Staatsanwaltschaft hat keine Personen vernommen. Wir werten derzeit Informationen aus. Wir reden nicht über Namen", sagte Oberstaatsanwalt Anton Winkler der dpa. "Es gibt noch keine Beschuldigten und auch noch keine Namen von Verdächtigen", so Winkler weiter. Gegenüber dem Radiosender "Antenne Bayern" bestätigte der Oberstaatsanwalt, dass noch keine Personen vernommen wurden: "Wir haben noch keine einzige Person im Rahmen dieses Wettskandals, wenn es einer ist, die wir konkret beschuldigen. Wir haben noch keinen einzigen im Rahmen dieser Auswertungen der Informationen vernommen oder zu irgendeiner Vernehmung geladen", so Winkler.

Quelle : Kicker
 
Torhüter Adnan Masic entlastet

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Die Sportfreunde Siegen haben einen Anwalt beauftragt, um die Interessen des Zweitligisten im sogenannten "neuen" Wettskandal zu wahren. Dabei geht es besonders um die Vorverurteilungen gegen Torhüter Adnan Masic, der im Zusammenhang mit den bereits in Untersuchungshaft sitzenden vier Tatverdächtigen genannt wurde.
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"Die entscheidende Frage ist, wie wir uns in Zukunft gegen Vorverurteilungen schützen können. Deshalb haben wir einen Anwalt beauftragt, der im Gegensatz zum Verein Akteneinsicht verlangen kann und uns in dieser Frage Klarheit verschaffen soll", sagte Holger Rathke dem Sport-Informations-Dienst (sid).

Laut Rathke leide der momentane Tabellenletzte unter einem immensen Imageverlust, der vor allem daher rühre, dass Masic ein einem Atemzug mit den mutmaßlichen Drahtziehern genannt wird. Der Vorstand der Sportfreunde kritisierte in diesem Zusammenhang auch die Staatsanwaltschaft Frankfurt: "Wenn irgendeine Staatsanwaltschaft einen großen PR-Wirbel veranstaltet, kann man das nicht automatisch gutheißen."

Allerdings wurde der 30-Jährige Bosnier mittlerweile von einem der Tatverdächtigen entlastet. Masic selbst beteuerte von Anfang an seine Unschuld. Rechtliche Schritte planen die Sportfreunde aber nicht: "Bevor wir Ansprüche gegen irgendjemanden geltend machen, müssen wir erstmal selbst etwas Licht ins Dunkel bekommen", sagte Rathke und gab zu: "Ich weiß im Moment nicht, wohin das alles führt."

Quelle: Kicker
 
wen die von der tz aufgestellte Geschichte nicht der Wahrheit entsprechen sollte, dann können die wohl wirklich dicht machen. Aber irgendwie will ich mir das gar nicht vorstellen, auch wenn ich von den Bayern nicht viel halte, denn dann wird die WM unter einem ganz bösen Stern stehen. Allerdings könnte man sich dann auch die schlechten Spiele der deutschen Nationalmannschaft erklären.
 
"tz" muss Vorwürfe gegen Schweinsteiger widerrufen

Die Münchner Boulevardzeitung "tz" macht einen Rückzieher: Nachdem das Blatt gestern berichtet hatte, Bayern-Profi Schweinsteiger sei in den neuen Wettskandal verwickelt, wird es jetzt einen Widerruf veröffentlichen. Das teilte der Hamburger Anwalt Nesselhauf mit.

München - Wie der FC Bayern München heute mitteilte, haben die Autoren des umstrittenen Textes, Gerald Selch und Max Breitner, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben.

Die "tz" habe sich zu einem Widerruf der Behauptungen zu Schweinsteiger verpflichtet, teilte dessen Hamburger Anwalt Michael Nesselhauf der dpa mit. Das Blatt müsse seine Behauptungen, Schweinsteiger gelte als "Beschuldigter" im sogenannten Wettskandal und sei von der Polizei vernommen worden, als unwahr widerrufen.

Außerdem werde die Zeitung eine Gegendarstellung des Bayern-Profis veröffentlichen, so der Jurist. "Das Wichtigste ist der Widerruf", betonte Nesselhauf.

Die "tz" wollte sich auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE zu dem Vorgang nicht äußern.

Quelle: Spiegel


Hoeneß mach sie fertig
 
«Dennoch verwies Chefredakteur Karl Schermann weiter auf «verlässliche Quellen».
[...]
«Dennoch bleibt: Ihre Namen fallen immer wieder», fügte er hinzu. Nun müsse man abwarten, was passiere. Die Informationen der Zeitung speisten sich aus verlässlichen und sehr guten Quellen. «Keine Gerüchte, kein Hörensagen es sind Fakten.»
http://www.netzeitung.de/sport/bundesliga/387703.html

Wenn die TZ allerdings nicht bald mit ihren Quellen rausrückt, dürfte das wohl der journalistische Supergau sein. Wenn sich das alles nur aufs "Hörensagen" reduziert, dann hoffe ich, die TZ wird dafür heftig bluten.
 
2 sehr komische Szenen am Wochenende!

Stuckmann gegen Misimovic 3-0 für Bochum

Yunga-Mohani gegen den CFC Schlussmann 1-0 für RWE



habe selten solche kuriosen Tore gesehen, waren nicht spielentscheidend, aber in solchen Zeiten hat man als Betroffender sicher irgendwie ein komisches Gefühl!

MfG
 
Flo schrieb:
Pele schrieb:
2 sehr komische Szenen am Wochenende!

Stuckmann gegen Misimovic 3-0 für Bochum
... waren nicht spielentscheidend,


Wenn man das Over braucht, is so ein 3:0 ned so ganz unwichtig.


Naja, das Spiel muss 8:0 ausgehen, von daher war das merkwürdige mehr die Unfähigkeit gewissen VfL Stürmer. Also das over war da nie in Gefahr. Und ich musste mir den Käse anschauen [[sleep]]
 
"tz"-Sportchef nimmt seinen Hut

Widerruf, Gegendarstellung - und nun personelle Folgen: Für die "tz" hat die Berichterstattung über eine angebliche Verstrickung des Fußballprofis Bastian Schweinsteiger in manipulierte Sportwetten weit reichende Konsequenzen.
München - "Wir teilen mit, dass der stellvertretende Chefredakteur und Sportchef Gerald Selch die Verantwortung für die Berichterstattung übernommen hat und im gegenseitigen Einvernehmen aus der 'tz'-Redaktion ausscheidet", schreibt die Zeitung heute auf ihrer Internetseite. Allerdings heißt es auch weiter: "Eine einseitige Schuldzuweisung für die gemeinsam getragene Entscheidung zur Veröffentlichung der Berichterstattung bedeutet dies aber nicht." Selch war einer der beiden Autoren des betreffenden Artikels.

DPA
"tz"-Ausgabe: Keine Schuldzuweisung
Zudem entschuldigt sich die "tz", dass sie die Spieler Schweinsteiger (FC Bayern München), Paul Agostino und Quido Lanzaat (beide TSV 1860 München) als Beteiligte des Wettskandals bezeichnet hat. "Herr Schweinsteiger, Herr Agostino und Herr Lanzaat stecken nicht in einem 'Wettsumpf'. Sie gelten weder als 'Beschuldigte', noch wurden sie von der Polizei verhört oder sonst zu einem 'Wettskandal' befragt. Sie haben keine hohen Wetteinsätze auf möglicherweise manipulierte Fußballspiele gesetzt. Auch sind keine Vorwürfe im Zusammenhang mit dem 'Wettskandal' gegen Herrn Schweinsteiger, Herrn Agostino oder Herrn Lanzaat erhoben worden", so das Blatt.

Bereits am Montag hatte die "tz" Behauptungen über eine angebliche Verwicklung von Schweinsteiger und den beiden 1860-Profis in den Wettskandal widerrufen und eine Gegendarstellung veröffentlicht. Schweinsteiger hat zudem Strafanzeige gegen die Zeitung gestellt. :mrgreen: