Money Management ???

shofer07

New member
März 17, 2011
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Hallo,

ich hoffe irgendwer kann mir helfen. Ich habe bei Fussballwetten eine Trefferquote con ca. 65%. Leider erreiche ich immer einen kleinen Verlust jede Woche. Gibt es ein Money Management welches zu empfehlen ist? Meine Quoten sind nie hoch. Gibt es etwas wo ab 51% Trefferquote ,egal wie hoch die Quote ist, bereits ein Gewinn erzielt wird ?

Beste Grüsse
shofer07
 
Ich persoenlich finde dass es ein moneymanagement gibt dass zu empfehlen waere. Aber da gibt es moeglicherweise unterschiediche Ansichten.

Wenn du bei 65% Treffsicherheit einen kleinen Verlust einfaehrst, koennen deine Quoten auch nicht hoch sein, sondern logischerweise nur um die 1,5.

Wenn du nicht gerade im Vorfeld weißt welche deiner Wetten durchgeht gibt es meines Wissens kein Einsatzverhalten ausser unbeschraenkt moeglichem Martingale welches unabhaengig vond er Quote Gewinn beschehrt.

Ohne herablassend rueberkommen zu wollen... wuerde ich sagen du schaust nochmal was eine "Quote" bedeutet. Denn genau die ist essentiell. [[grin]]
 
Ich will es kurz machen, aber ich habe eine gute Wette gefunden, die einen sicheren und soliden Gewinn geradezu garantieren kann.

Einsatz des Safety Cars während des Rennens: JA
Quote: 1.50 bet365

Ich habe mir gerade den Wetterbericht angeschaut, das Regenradar zeigt eindeutige Niederschläge, die sogar heftig ausfallen können. Die Teams gehen ebenfalls davon aus, dass mit Regen zu rechnen ist, mit einer Wahrscheinlichkeit von 85%. Das ist schon verdammt viel.

Nun, die Streckencharakteristik ist für Regen bezüglich des Risikos sehr interessant, in der Dunlop Kurve oder in der MS Passage, aber auch in anderen Streckenbereichen kann es beim Verpassen des Bremspunktes um nur wenige Meter, zu einem Abflug kommen, der trotz der Auslaufzonen in der Begrenzung enden wird.

Die Wette ist sehr sicher in meinen Augen, die Quote von 1.50 ist nicht der Bringer, aber dennoch reicht meine Zuversicht aus, um diese Wette als einzige Wette des Tages mit dem gesamten Einsatz meinen Wettkontos anzugehen.

Einsatz: 10/10!!!

Nur mal kurz zur Info....10/10 sollte im Normalfall NICHT(eigentlich niemals) den gesamten Einsatz deines Wettkontos betragen.Ich will dich damit nicht kritisieren,aber wenn man so an die Sache rangeht dann sollte man lieber die Finger von Sportwetten lassen.
Im Anfängerforum gibt es Hilfen und Empfehlungen zum Moneymanagement ,vielleicht mal durchlesen.Trotzdem erstmal viel Erfolg für deine Wette.
 
Nur mal kurz zur Info....10/10 sollte im Normalfall NICHT(eigentlich niemals) den gesamten Einsatz deines Wettkontos betragen.Ich will dich damit nicht kritisieren,aber wenn man so an die Sache rangeht dann sollte man lieber die Finger von Sportwetten lassen.
Im Anfängerforum gibt es Hilfen und Empfehlungen zum Moneymanagement ,vielleicht mal durchlesen.Trotzdem erstmal viel Erfolg für deine Wette.

Auch wenn du mich nicht kritisieren willst, wie du schreibst, muss ich ein paar Worte dazu sagen. Ich benötige keine Hilfe beim Moneymanagment denn da gibt es nur eine wirkliche Regel: Wette nur mit dem was du hast.

Geld leihen, Sachen verpfänden, "kurzzeitig" ins Minus gehen etc. dass sind Sachen, da sollte man sich Gedanken machen.

Ich gehe für mein Geld arbeiten und wenn ich der Meinung bin, ich setze heute um 14.00 Uhr 600 Euro auf eine einzige Wette, dann mache ich das auch.
 
Auch wenn du mich nicht kritisieren willst, wie du schreibst, muss ich ein paar Worte dazu sagen. Ich benötige keine Hilfe beim Moneymanagment denn da gibt es nur eine wirkliche Regel: Wette nur mit dem was du hast.

Geld leihen, Sachen verpfänden, "kurzzeitig" ins Minus gehen etc. dass sind Sachen, da sollte man sich Gedanken machen.

Ich gehe für mein Geld arbeiten und wenn ich der Meinung bin, ich setze heute um 14.00 Uhr 600 Euro auf eine einzige Wette, dann mache ich das auch.

Das hat mit"Moneymanagement nun wirklich rein gar nichts zu tun!Natürlich kannst du setzen was du willst,aber was du bezüglichich des MM schreibst ist schlicht und ergreifend falsch.Egal,du brauchst keinen Rat,ich halte mich daraus,aber auf kurz oder lang ist schon jeder der kein vernünftiges MM betreibt baden gegangen.Gerade aber wegen deiner Aussagen oben solltest du dir wirklich mal genau durchlesen was Moneymanagement überhaupt bedeutet.
 
Das hat mit"Moneymanagement nun wirklich rein gar nichts zu tun!Natürlich kannst du setzen was du willst,aber was du bezüglichich des MM schreibst ist schlicht und ergreifend falsch.Egal,du brauchst keinen Rat,ich halte mich daraus,aber auf kurz oder lang ist schon jeder der kein vernünftiges MM betreibt baden gegangen.Gerade aber wegen deiner Aussagen oben solltest du dir wirklich mal genau durchlesen was Moneymanagement überhaupt bedeutet.

Ich sehe das anders. Du schreibst, dass jeder der kein vernünftiges MM hat, früher oder später baden geht. Ich wette auf das was ich mir anschaue, heute Nachmittag halt F1 und damit es spannend ist, wette ich halt ein paar Euro, die ich so oder so entbehren kann. Dann setze ich noch was beim Fußball bei der Copa, da ich mit einigen Freunden das Spiel schaue, da setze ich 100 Euro auf ein 0:0.

Wenn das alles in die Hose geht, dann ist das halt so. Ich gehe aber absolut nicht "baden". Wenn am Montag, Freitag oder auch erst in zwei Wochen was kommt, was mich interessiert, dann setze ich halt wieder. Worauf ich hinaus will ist, dass nicht jeder baden geht, der nicht alles in Stakes unterteit. Dazu müsste ich auf das Wetten viel mehr Zeit verwenden, als mit lieb ist. Ich wette, mit Geld was ich habe und setze nach Gefühl, ich will kein Geld verdienen, dafür gehe ich arbeiten. Es soll Spaß machen und kurzweilig sein, wenn was bei rumkommt, ist doch gut, wenn nicht, dann hat man halt mitgefiebert.
 
Auch wenn du mich nicht kritisieren willst, wie du schreibst, muss ich ein paar Worte dazu sagen. Ich benötige keine Hilfe beim Moneymanagment denn da gibt es nur eine wirkliche Regel: Wette nur mit dem was du hast.

Geld leihen, Sachen verpfänden, "kurzzeitig" ins Minus gehen etc. dass sind Sachen, da sollte man sich Gedanken machen.

Ich gehe für mein Geld arbeiten und wenn ich der Meinung bin, ich setze heute um 14.00 Uhr 600 Euro auf eine einzige Wette, dann mache ich das auch.

Es ist immer eine Frage des "Anspruchs". Wenn man eher der Fraktion "Spaßwetter" zuzuordnen ist und sich monatlich nen bestimmten Betrag zum Verwetten einräumt, braucht man kein Moneymanagement. Da hast du Recht und ist auch völlig okay so.

Fakt ist: Auf professionellem Niveau ist gutes Moneymanagement unabdingbar.

Grüße,
desperados
 
Er hat gesagt, er weiß was er tut, kann es entbehren und verschmerzen und hat Spaß dabei, also laß ihn doch machen.
Sehe ich genauso. Wenn ihm ein Verlust von 600 Euro nicht weh tut und er die 1,5 für eine sehr gute Quote hält, spricht nichts gegen die Wette.

Und er kann es auch ruhig hier posten, wenn allen hier klar ist, dass das nur ok ist, wenn man den Verlust verschmerzen kann.
 
Erst mal gilt grundsätzlich festzuhalten, dass sich jeder selbst für seine eigenen und auch alle "nachgespielten" Wetten verantwortlich zeichnet. Trotzdem sollte man vielleicht doch darauf achten, dass hier viele "Frischlinge" mitlesen, die noch nicht wissen können, wem man bedenkenlos folgen kann und bei wem man ein dickes Fragezeichen hinter die vorgestellte Wette setzen sollte. Daher finde ich es schon mal etwas verantwortungslos bei einem F1-Rennen 10/10 zu empfehlen.

Zweitens stört es mich ein wenig, wenn man dann auch noch schreibt, dass man halt 600€ setzt, damit man mitfiebern kann. Unabhängig vom eigenen Geldbeutel ist solch eine Information reine Provokation und absolut irrelevant für jeden, der diesen Beitrag gelesen hat.

Als drittes drängt sich mir die Frage auf, warum er 10/10 auf eben jene Wette setzt, wenn es später heißt, dass er sein gesamtes Guthaben (bei dem einen Buchmacher) gesetzt hat? Der Definition nach handelt es sich um eine Kontobet.

Hätte er wirklich "nur" 10/10 gesetzt, wären 18€ in die Wette eingeflossen, unter der Prämisse, dass sein Guthaben 600€ beträgt.
Anders gelagert sieht der Fall so aus, wenn er wirklich 600€ gesetzt hätte. In diesem Fall hätte sein Kontostand glatt 20.000€ betragen.

In beiden Fällen wird zugrunde gelegt, dass 10/10 genau 3% des Gesamtkapitals sind.

Mag sein, dass mit dem Verhalten auf Dauer erfolgreich ist, aber ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, die das funktionieren soll [[nixweiss]]
 
Besonders interessant ist, dass die guten Antwortbeiträge aus "Spamgründen" aus dem Tippthread hierein kopiert wurden, wo ich sie selbst eher durch Zufall gefunden habe.

Der schlechte Tippbeitrag aber, der durfte bleiben. Scheint ganz so als ob man von Moderatorenseite her wolle, dass Anfänger auch immer Anfänger bleiben. Schlechte Selektion in meinen Augen.
 
Ich würde es begrüßen, wenn erfahrene Wettforum User ihr Money Managmentplan bekannt geben würden.
Momentan spiele immer den selben Einsatz komme aber nicht nach oben mit der Bankroll (Flacheeinsätze)
Selbst als ich dynamische Einsätze gewählt hatte ging es auch nur bedinngt nach oben.
Ich bin für alle Verbesserungsvorschläge zu haben oder postet einfach eurer Money Management.
 
Ich würde es begrüßen, wenn erfahrene Wettforum User ihr Money Managmentplan bekannt geben würden.
Momentan spiele immer den selben Einsatz komme aber nicht nach oben mit der Bankroll (Flacheeinsätze)
Selbst als ich dynamische Einsätze gewählt hatte ging es auch nur bedinngt nach oben.
Ich bin für alle Verbesserungsvorschläge zu haben oder postet einfach eurer Money Management.

Erstell dir ein blogabet Account für dich und schau wieviele Einheiten + du machst, wenn diese dann hinterher nicht auf deinem Konto sind, dann machst du irgendwas falsch. :mrgreen:
 
Momentan spiele immer den selben Einsatz komme aber nicht nach oben mit der Bankroll (Flacheeinsätze)
Selbst als ich dynamische Einsätze gewählt hatte ging es auch nur bedinngt nach oben.
Money Management ist nicht dafür da, vom Minus ins Plus zu kommen! MM ist dafür da, zu verhindern, dass du in einer Pechsträhne komplett pleite gehst.

Wenn du mit deinen Picks im Minus bist, ist nicht dein MM schuld...
 
Hallo,

ich hoffe irgendwer kann mir helfen. Ich habe bei Fussballwetten eine Trefferquote con ca. 65%. Leider erreiche ich immer einen kleinen Verlust jede Woche. Gibt es ein Money Management welches zu empfehlen ist? Meine Quoten sind nie hoch. Gibt es etwas wo ab 51% Trefferquote ,egal wie hoch die Quote ist, bereits ein Gewinn erzielt wird ?

Beste Grüsse
shofer07

Das Lösungswort dürfte hier wohl dann mal wettstern.com/verlustprogressionen/martingale

lauten! [[yo]][[cheers]][[cheers]][[grin]]
 
Da nur einer meiner Frage bedingt beantworten kann
Hier ein Bsp.:
So ich habe ein Bugett von 500 Euro, diese sind auf 5 Wettkonten gleichmäßig verteilt.
Jede Wette berechne mit 5/10 vom Startbugett. Ich gehe immer vom Startbugett aus.
Mache ich hierbei irgendwas verkehrt?

Einsätze werden immer auf den aktuellen Kontostand bezogen, nicht aufs Startkapital.

Außerdem finde ich, das Thema MM wird überbewertet.
Wenn Du ständig zwei Wetten @1.90 spielst, davon eine gewinnst und eine verlierst, solltset Du darüber nachdenken, ob es wirklich die richtigen Wetten sind und nicht, warum Du die gewonnene Wette nicht mit 7/10 und die verlorene nur mit 3/10 hättest spielen sollen.
 
Vielleicht verlange ich auch zu viel schließlich liegt meine Winrate bei 52%

Wen interessiert Deine Winrate. [[nixweiss]]

Wenn Du immer @3-Quoten spielst ist diese Winrate super, wenn Du immer @1.50 spielst ist sie eine Katastrophe.

Und wenn Du eine @10 verlierst und eine @1.01 gewinnst, bist Du auch bei einer Winrate von 50% und hast eine Durchschnittsquote von @5 gespielt...
 
Wen interessiert Deine Winrate. [[nixweiss]]

Wenn Du immer @3-Quoten spielst ist diese Winrate super, wenn Du immer @1.50 spielst ist sie eine Katastrophe.

Und wenn Du eine @10 verlierst und eine @1.01 gewinnst, bist Du auch bei einer Winrate von 50% und hast eine Durchschnittsquote von @5 gespielt...

Zur Zeit habe ich nur 2 Quoten und die werden auch mit 5/10 angespielt. Probleme habe ich mit der Gewichtung (Einschätzung), ob ich zum bsp. eine 1,5 höher anspielen sollte oder es bei 5/10 belassen sollte. Deswegen belasse ich alles bei 5/10.
 
Zur Zeit habe ich nur 2 Quoten und die werden auch mit 5/10 angespielt. Probleme habe ich mit der Gewichtung (Einschätzung), ob ich zum bsp. eine 1,5 höher anspielen sollte oder es bei 5/10 belassen sollte. Deswegen belasse ich alles bei 5/10.

Da bei 1.5er Quoten erfahrungsgemäß auch die eine oder andere verlorengeht, ist bei diesen Quoten kein vernünftiger ROI zu erzielen. Wenn Du was holen willst, gehts entweder nur mit höheren Einsätzen oder Kombis. Aber eben auch höherem Risiko. Denn 1.5 heißt auf Dauer mußt Du 2 von 3 gewinnen, um erst mal pari zu sein.
Eine gewisse Abstufung der Einsätze macht schon Sinn.

Pi mal Daumen:
<1.5: 7/10 (wie gesagt, relativ riskant, vieles ist dort nicht so sicher wie es aussieht, eine 1.4 wie gestern nacht auf Herediano ist eher die Ausnahme)
1.5...2 4/10
2...5 3/10
5...10 2/10
>10 1/10
 
Das mit dem Pi mal Daumen ist wunderbar das bring mich auf jedefall schon mall weiter.
Eine frage habe ich aber noch an Dich, was ist besser Deine Pi mal Daumen regel oder die Stakewahl immer gleich lassen

Differenzeiren ist schon okay.

Aber das wichtigste bleibt die Fähigkeit, den Value einer Wette zu erkennen.
So und hoffentlich wirds nach diesem Satz nicht wieder eine endlose Diskussion um das böse V-Wort. :mrgreen:
 
money management ist dafuer da, um das beste bei gewinnen rauszuholen und die verluste so gering wie moeglich zu halten.
zunaechst kommt es auf die durchschnittlich gespielten quoten an. sagen wir mal du hast eine gespielte durchschnittsquote von 1,5 so benoetigst du eine minimale trefferquote von
100/1,5 also 66,66% um keinen verlust zu machen. (dabei gehen wir davon aus, dass du immer die gleichen einsaetze taetigst)

falls deine trefferquote hoeher ist als der angegebene prozentwert. sagen wir 70% kanst du anteilig die einsaetze bei eintretenden gewinnen erhoehen. die ist die theorie der ganzen sache.

schau dir mal den thread von masi im wettspezibereich an. der hat mit dem erfolg der wetten seine einsaetze progressiv gesteigert. und innerhalb von 3 jahren das konto um das 90 fache gesteigert. dafuer benoetigt man viel disziplin und eben eine gute trefferquote.

ich habe grad mal so zum spass seine tipps in excel eingelesen und habe damit verschiedene staking modelle durchgespielt. im endeffekt bedeutet dies: falls du ein erfolgreiches modell findest. (trefferquote der erfolgreichen tipps > minimale trefferquote) dann geht es nur darum die kuh zu melken. doch genau darin liegt die schwierigkeit. das kann man weder mit einer bestimmten art des money managements erzielen. das geht nur ueber die richtige auswahl an tipps.

zum thema staking empfehle ich folgenden link.
professional-racing-tips.com/StakingPlanPages/Intro.aspx
 
sagen wir mal du hast eine gespielte durchschnittsquote von 1,5 so benoetigst du eine minimale trefferquote von 100/1,5 also 66,66% um keinen verlust zu machen.
Ja, genau so ist es. Anders formuliert: Wenn du eine 1,5 spielst, musst du die Wahrscheinlichkeit eines Gewinnes auf über 66,66% einschätzen. Wenn das der Fall ist - du also diese Wetten mindestens zu 66,66 % gewinnst - kommst du auch nicht ins Minus. Egal ob mit 2/10 oder mit 8/10.
 
Wen interessiert Deine Winrate. [[nixweiss]]

Wenn Du immer @3-Quoten spielst ist diese Winrate super, wenn Du immer @1.50 spielst ist sie eine Katastrophe.

Und wenn Du eine @10 verlierst und eine @1.01 gewinnst, bist Du auch bei einer Winrate von 50% und hast eine Durchschnittsquote von @5 gespielt...

Ein guter Beitrag. In sämtlichen Foren argumentieren alle Anfänger immer mit "Winrate" und "Durchschnittsquote" ... Ich hab riesen Excel-Sheets für meine Wetten, da werden alle möglichen Statistiken erfasst, aber die Winrate ist ganz unten, die gucke ich mir alle paar Monate mal rein aus Interesse an. Die Durchschnittsquote lasse ich gar nicht ausrechnen, wozu auch?

Da bei 1.5er Quoten erfahrungsgemäß auch die eine oder andere verlorengeht, ist bei diesen Quoten kein vernünftiger ROI zu erzielen. Wenn Du was holen willst, gehts entweder nur mit höheren Einsätzen oder Kombis. Aber eben auch höherem Risiko. Denn 1.5 heißt auf Dauer mußt Du 2 von 3 gewinnen, um erst mal pari zu sein.
Eine gewisse Abstufung der Einsätze macht schon Sinn.

Das ist dann aber leider völliger Quatsch. Wieso kann man mit 1.5-Quoten nicht im Plus sein? Mehr als 2/3 bei 1.5-Quoten zu gewinnen, ist genau dieselbe Herausforderung wie mehr als 50% der Wetten bei 2er-Quoten zu gewinnen, es ist lediglich so, dass höhere Quoten einen größeren Value haben können (theoretisch) aber das alleine bringt einem halt nichts. In der Praxis bekommt man psychisch größere Schwierigkeiten, je höher die Quote ist, weil Downswings und Upswings viel stärker ausfallen. Ich ziehe mich mit 1.5er-Quoten sehr gerne aus Downswings raus, weil man einfach öfter gewinnt - hört sich banal an, ist aber wirksam. Übringens ist z.B. beim Tennis in 1.5er-Quoten oftmals extremer Value.

Pi mal Daumen:
<1.5: 7/10 (wie gesagt, relativ riskant, vieles ist dort nicht so sicher wie es aussieht, eine 1.4 wie gestern nacht auf Herediano ist eher die Ausnahme)
1.5...2 4/10
2...5 3/10
5...10 2/10
>10 1/10

Das ist leider auch Quatsch. Man kann doch nicht nur nach Quote staken? Wo ist denn da der Sinn? Dann lieber flat lassen, da macht man wenigstens nichts verkehrt. Die optimale Lösung sieht vor, hauptsächlich nach Value und nebenbei nach Quote zu staken. Das ist Kelly. Flat oder Kelly, alles andere ist Quatsch, aber leider staken die meisten nach Quote.
 
Das ist dann aber leider völliger Quatsch. Wieso kann man mit 1.5-Quoten nicht im Plus sein?

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
Ich schrieb "kein vernünftiger ROI".

Jake schrieb:
Das ist leider auch Quatsch. Man kann doch nicht nur nach Quote staken? Wo ist denn da der Sinn? Dann lieber flat lassen, da macht man wenigstens nichts verkehrt. Die optimale Lösung sieht vor, hauptsächlich nach Value und nebenbei nach Quote zu staken. Das ist Kelly. Flat oder Kelly, alles andere ist Quatsch, aber leider staken die meisten nach Quote.

Dann klimpere mal etwas im Kellyrechner mit Valuequoten, die immer noch ziemlich am Markt sind, dann wirst Du merken, daß meine Pi-mal-Daumen-Empfehlung relativ nah an den Kelly-Empfehlungen liegen. Nämlich, daß Kelly bei Quoten um 1.5 etwa den 5-fachen Einsatz im Vergleich zu 10er-Quoten empfiehlt, ähnliche Values vorausgesetzt.
Klar, wenn Du bei einer @4 eine 80%-Chance siehst, greift meine Faustregel nicht. Nur wenn es sich da um keinen Quotendreher handelt, und einem so was häufiger passiert, ist man entweder genial oder sollte die Algorithmen beim Erstellen seiner Estimations überprüfen.

Und noch mal zu Flat quer durch den Gemüsegarten:
Bei Flat 5/10 riskierst Du bei zweistelligen Quoten den Totalverlust oder zumindest einen Riesendownswing, bei 1/10 wirst Du da wohl nicht broke gehen, aber für eine @1.50 lohnt sich das Hochfahren des Rechners kaum.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,

ich habe mal eine allgemeine Frage zum Moneymanagement.

Werde es an hand eines Rechenbespieles beschreiben.

Sagen wir ich fange am Tag mit 100,00€ an. (Halten wir es einfach)

Setze dann 4/10 auf eine Wette (in meinem Fall 10/10 = 5% vom Bankroll), somit 2€ auf einen Spielausgang.

Dann möchte ich eine zweite Wette platzieren mit sagen wir 6/10 ... nehmt Ihr dann 6/10 von den übrigen 98€ (2,94€) oder wieder vom Tagesausgangswert, sprich die 100€ (3,00€)?

Vielen Dank im Voraus.

Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,

ich habe mal eine allgemeine Frage zum Moneymanagement.

Werde es an hand eines Rechenbespieles beschreiben.

Sagen wir ich fange am Tag mit 100,00€ an. (Halten wir es einfach)

Setze dann 4/10 auf eine Wette (in meinem Fall 10/10 = 5% vom Bankroll), somit 2€ auf einen Spielausgang.

Dann möchte ich eine zweite Wette platzieren mit sagen wir 6/10 ... nehmt Ihr dann 6/10 von den übrigen 98€ (2,94€) oder wieder vom Tagesausgangswert, sprich die 100€ (3,00€)?

Vielen Dank im Voraus.

Grüße

2,94 € [[grin]]
Man muss immer damit rechnen, dass die Wetten davor verloren gehen. Daher muss man weitere Einsätze anpassen.
 
Hat aber auch Nachteile, zB dass wenn du 10 mittlere Einsaetze spielen willst bei der ersten Wette 3 Euro setzt und bei der letzten nur noch 2.
Haengt natuerlich sehr von den Wetten (Quote, Anzahl, Ruecklauf, etc) ab. Eventuell lohnt es sich da innerhalb bestimmter Grenzen gleiche Einsaetze zu spielen, also zwischen 75 und 100 Euro immer 2,5Einsaetze; zwischen 75 und 50 Euro 1,75; o.Ä.

(Wobei 100Euro jetzt ein unguenstiges Beispiel ist, weil der Arbeit/Lohn-Aufwand sinnlos ist, und 100E recht schnell ersetzbar sind.)
 
Ja aber da ich nur Hobbywetter bin .. spiele ich mit kleinerem Bankroll :)

Darf ich fragen, wie viele offenen Wetten Ihr so im Schnitt habt? Ich habe jetzt z.b bis Sonntag, 17 offene Wetten, somit sinkt mein Bankroll natürlich ständig. Wenn man wieder von den 100€ ausgeht, sind 6/10 bei der 18. Wette natürlich nicht mehr soooo sonderlich viel :).