Mittwoch 11.10.2009

Mittwoch 11.10.2009

  • ja

    Stimmen: 39 55.7%
  • nein

    Stimmen: 31 44.3%

  • Umfrageteilnehmer
    70
Werd dir nix vorschreiben, aber deine Signatur solltest du dir in Ruhe nochmal ueberdenken. Schiesst naemlich ein ganzes Stueck uebers Ziel hinaus.
Selbstmord ist eine feige, irreparable Art seine Probleme anderen Menschen - vielfach verstaerkt - aufzubuerden, das hat nichts zu Verherrlichendes.
Das ueber koeperliche Krankheiten zu stellen zeugt von ,,, naja, geistige Armut waere vielleicht uebertrieben, aber schwaches Vorstellungsvermoegen gepaart mit weltmaennischer Unkenntnis.
Man sollte sich immer vor Augen fuehren dass es genug Menschen gibt denen es wirklich schlecht geht und die auch nicht Jammern oder den Kopf in den Sand stecken. Das hat Vorbildfunktion...
 
Werd dir nix vorschreiben, aber deine Signatur solltest du dir in Ruhe nochmal ueberdenken. Schiesst naemlich ein ganzes Stueck uebers Ziel hinaus.
Selbstmord ist eine feige, irreparable Art seine Probleme anderen Menschen - vielfach verstaerkt - aufzubuerden, das hat nichts zu Verherrlichendes.
Das ueber koeperliche Krankheiten zu stellen zeugt von ,,, naja, geistige Armut waere vielleicht uebertrieben, aber schwaches Vorstellungsvermoegen gepaart mit weltmaennischer Unkenntnis.
Man sollte sich immer vor Augen fuehren dass es genug Menschen gibt denen es wirklich schlecht geht und die auch nicht Jammern oder den Kopf in den Sand stecken. Das hat Vorbildfunktion...

Zynischerweise ist es genau diese Einstellung, die eben jene Menschen wie Robert Enke abhalten, mit der Krankheit an die Öffentlichkeit zu treten, weil man sich anscheinend dafür schämen muss oder Konsequenzen drohen ... bei ihm konkret sportlich und menschlich. Haste was am Herzen sind alle betroffen, haste was psychisches kommt: "Reiß dich mal ein wenig zusammen und krieg den Hintern hoch!"

Wenn die Betroffenen dann, unzureichend behandelt, getrieben von der Krankheit (nicht weil man fliehen will, die Krankheit gaukelt einem leider vor, dass es keine andere Lösung gebe) den Freitod wählen, dann kommen dieselben wieder daher und reden von feige und wie schlecht es doch anderen geht, die sich nicht umbringen und das wäre ja so toll ... charakterlich schwach und das Ganze blabla.
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass jenen, die eine schwere Phase überstehen oder Krankheit meistern oder den bevorstehenden Tod sogar mit einer Gelassenheit entgegenblicken Repekt gebührt, der Umkehrschluss funktioniert hier aber nicht. [[yo]]

Nicht weltmaennische Unkenntnis auf der einen, sondern medizinische / psychologische Unkenntnis auf der anderen Seite ... so Leid es mir tut [[grin]]

Übrigens sind Depressionen in mancher Ausführung ebenfalls körperlich (im speziellen hormonelles Ungleichgewicht - manchmal angeboren) bedingt.
Also kann man in diesen Fällen schon von einer körperlichen Krankheit sprechen und wie es aussah, hatte Enke genau diesen Typ, der übrigens (hoppla wie bei körperlichen Leiden ... unglaublich!) mit Medikamenten behandelt werden muss, weil sonst die Gefahr des Suizides zu groß ist. [[hammer]]
 
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