Mittwoch, 08.02.2017

Mittwoch, 08.02.2017

  • Sandhausen

    Stimmen: 5 21.7%
  • Schalke

    Stimmen: 9 39.1%
  • Lotte

    Stimmen: 8 34.8%
  • 1860 München

    Stimmen: 7 30.4%
  • Hannover

    Stimmen: 4 17.4%
  • Frankfurt

    Stimmen: 11 47.8%
  • Dortmund

    Stimmen: 10 43.5%
  • Hertha

    Stimmen: 5 21.7%

  • Umfrageteilnehmer
    23
BEKENNTNISSE EINES WETTBÜRO-MITARBEITERS

Fast jeder Sportfan hat schon mal eine Wette abgeschlossen oder einen Schein gemacht. Doch zum Stammpersonal in den Wettbüros von Deutschlands Innenstädten will man sich nicht zählen. „Hier trifft sich der Bodensatz der Gesellschaft – und damit versuchten wir, Geld zu machen", erzählt Rafael*, der fast zwei Jahre in einem ostdeutschen Wettbüro eines zwielichtigen Besitzers arbeitete. Uns erklärte er, wie er erst zum Seelsorger und am Ende selbst zum Zocker wurde.

https://sports.vice.com/de_de/article/bekenntnisse-eines-wettbro-mitarbeiters
 
Der war ein Großkotz, der konstant einen 10er gespielt hat und auch einen Plan im Hinterkopf hatte. Ich glaube, das ist der einzige Mensch gewesen, der bei uns mit einem Plus rausgegangen ist, weil er nie impulsiv gewettet hat. Aber selbst der hatte eine Alkoholikervergangenheit – den hatte mein Kollege schon auf der Rennbahn mit vollgepisster Hose angetroffen.

ganz klar einer aus dem WF bestimmt
 
Der war ein Großkotz, der konstant einen 10er gespielt hat und auch einen Plan im Hinterkopf hatte. Ich glaube, das ist der einzige Mensch gewesen, der bei uns mit einem Plus rausgegangen ist, weil er nie impulsiv gewettet hat. Aber selbst der hatte eine Alkoholikervergangenheit – den hatte mein Kollege schon auf der Rennbahn mit vollgepisster Hose angetroffen.

ganz klar einer aus dem WF bestimmt

der im anzug war bestimmt opa halvar :mrgreen:
 
BEKENNTNISSE EINES WETTBÜRO-MITARBEITERS

Fast jeder Sportfan hat schon mal eine Wette abgeschlossen oder einen Schein gemacht. Doch zum Stammpersonal in den Wettbüros von Deutschlands Innenstädten will man sich nicht zählen. „Hier trifft sich der Bodensatz der Gesellschaft – und damit versuchten wir, Geld zu machen", erzählt Rafael*, der fast zwei Jahre in einem ostdeutschen Wettbüro eines zwielichtigen Besitzers arbeitete. Uns erklärte er, wie er erst zum Seelsorger und am Ende selbst zum Zocker wurde.

https://sports.vice.com/de_de/article/bekenntnisse-eines-wettbro-mitarbeiters

...Einer der interessantesten Typen war Irfan, ein eloquenter, redseliger Kerl, der stets im Anzug und mit schmierig nach hinten gegelten Haaren in den Laden kam. Er stand schon morgens beim Aufschließen vor dem Eingang und ging erst am späten Abend wieder. Wie er selbst erzählte, war er Bauunternehmer, der durch seine Spielsucht sein Haus verspielt und Frau und Kinder verloren hatte. Er war so einer, der bei jedem Schulden hatte und sich über den ganzen Tag trotzdem seine 20 Euro für Scheine und ein paar Bier bei seinen Wettkompagnons erbettelt hat. Bei mir hatte er es auch versucht und wollte immer mal wieder zwei Euro, damit er sich ein Brötchen kaufen kann. Beim ersten Mal gab ich ihm das Geld und er kam zwei Minuten später zu mir und gab für zwei Euro einen Wettschein ab. Was sich lustig anhört, war zutiefst traurig. Menschen wie Irfan haben oft die Ehre und den Respekt vor sich selbst verloren....

@mampe???