Kippt das staatliche Wettmonopol nun doch ?

Nobody schrieb:
Weiß eigentlich jemand, warum der dt. Markt für Pferdewetten überhaupt nicht zur Sprache kommt in dieser Diskussion?
Der ist doch meines Wissens liberalisiert, ohne dass sich jemand daran stört. [[nixweiss]]

Das sind Leistungsprüfungen und somit anders zu betrachten.

So ein Ausgleich IV ist eine wichtige Einrichtung, um die züchterischen Leistungen einschätzen zu können. :mrgreen:

Aber ernsthaft, wir können uns hier das Maul über unfähige Politiker zerreißen (wobei ich glaube, daß wir noch Glück haben, daß O'Grady Ire ist und nicht Deutscher oder Lette ohne jede Beziehung zum Wetten), ändern tuts eh nichts. Ich hab mir bei der Thematik inzwischen einen gewissen Fatalismus zugelegt.
 
EU-Kommission verlangt mehr Infos über Regeln für Online-Wetten



BRÜSSEL - Die Europäische Kommission verlangt von der Bundesregierung weitere Informationen über die geplante Regulierung von Sportwetten und Lotterien im Internet. Am Freitag sei ein entsprechender Brief nach Berlin geschickt worden, hieß es in der Kommission. Darin werde die Bundesregierung aufgefordert, das im geplanten Staatsvertrag der Bundesländer zum Wettmonopol vorgesehene vollständige Verbot von Lotterien und Sportwetten privater Anbieter im Internet zu überdenken.

Die Kommission halte das für unverhältnismäßig und sei der Meinung, es gebe weniger restriktive Möglichkeiten, Menschen vor Spielsucht zu schützen, sagte eine mit dem Fall vertraute Person. Zum Beispiel könnten strenge Vorschriften für die Identifizierung von Spielteilnehmern im Internet gemacht werden. Es gebe Möglichkeiten, eine Online-Registrierung vorzuschreiben, mit der etwa sichergestellt werde, dass nur Erwachsene an den Spielen teilnehmen. Die Bundesregierung habe bisher keine hinreichenden Argumente geliefert, die ein vollständiges Verbot rechtfertigen würden, hieß es weiter.

Fraglich sei außerdem, warum Sportwetten, Casino-Spiele und Lotterien im Internet verboten werden sollten, während Wetten auf Pferde-Rennen erlaubt blieben.Die Bundesregierung habe einen Monat Zeit, um weitere Informationen vorzulegen. Sollte die Kommission mit der Antwort nicht zufrieden sein, könnte sie die Deutschland ultimativ auffordern, die fraglichen Regeln zu ändern. Die Anfrage betreffe nur die Wetten im Internet, hieß es in der Kommission.

Quelle: www.isa-casinos.de


[[winkewinke]] [[winkewinke]] [[winkewinke]]
 
Die deutschen Politiker leiden wohl unter Realitätsverlust!! [[hammer]] [[hammer]]


LOTTO begrüßt Reaktion von Ministerpräsident Wulff auf Stellungnahme der EU-Kommission zum Glücksspiel-Staatsvertrag



Der Deutsche Lotto- und Totoblock begrüßt die Feststellung von Ministerpräsident Wulff, dass der Staatsvertrag wie vorgesehen zum 1. Januar 2008 in Kraft treten wird.
„In ihrer Stellungnahme zum Entwurf des Staatsvertrages hat die EU-Kommission die grundsätzliche Zulässigkeit des Glücksspielmonopols nicht in Zweifel gezogen“, ergänzt Dr. Friedhelm Repnik, Geschäftsführer der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg und Federführer des Deutschen Lotto- und Totoblocks.
Die EU-Kommission hat das geplante Internetverbot auf dem deutschen Markt bean-standet. „Ausländische Anbieter können ohne deutsche Genehmigung auf diesem Markt ohnehin nicht legal tätig sein. Verbotsvorschriften in Bezug auf Glücksspiele au-ßerhalb des Internets wurden vom Europäischen Gerichtshof bislang stets als rechtmä-ßig eingestuft, wenn sie dem Spielerschutz dienen“, so Dr. Repnik weiter. „Dies hat die jüngste Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs in der Sache ‚Placanica’ vom 6. März 2007 nochmals bestätigt.“
Der Deutsche Lotto- und Totoblock ist nach wie vor zuversichtlich, dass die Gesetzge-ber in den Bundesländern den eingeschlagenen Weg beim Glücksspiel-Staatsvertrag weiterverfolgen werden, weil nur so effektiver Spieler- und Jugendschutz möglich ist.

Im Deutschen Lotto- und Totoblock zusammengeschlossene Unternehmen: Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg, Staatli-che Lotterieverwaltung Bayern, Deutsche Klassenlotterie Berlin, Land Brandenburg Lotto GmbH, Bremer Toto und Lotto GmbH, Nordwest Lotto und Toto Hamburg, Lotterie-Treuhandgesellschaft mbH Hessen, Verwaltungsgesellschaft Lotto und Toto in Mecklenburg-Vorpommern mbH, Toto-Lotto Niedersachsen GmbH, Westdeutsche Lotterie GmbH & Co. OHG Nordrhein-Westfalen, Lotto Rheinland-Pfalz GmbH, Saarland-Sporttoto GmbH, Sächsische Lotto-GmbH, Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt, NordwestLotto Schleswig-Holstein GmbH & Co. KG, Lotterie-Treuhandgesellschaft mbH Thüringen


Quelle: www.isa-casinos.de
 
Hier 3 sehr interessante Artikel zum Thema, alle sehr positiv für uns angeblich schutzbedürftige, unmündige spielsüchtige Sportwetten-Freunde:

http://www.taz.de/pt/2007/03/26/a0021.1/text
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,473701,00.html
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/240/107133/

Mit diesen Artikel und dem Vorgehen der EU bin ich jetzt eigentlich sehr optimistisch, dass zumindest ein Internet-Verbot undenkbar ist.
Die einzige Befürchtung, die ich noch habe, ist, dass die dt. Politik einen jahrelangen Rechtsstreit einfach mit einplant, auch wenn sie weiß, dass sie ihn verlieren wird, um zumindest kurzzeitig mehr Einnahmen mit Oddset zu generieren. Dann stellt sie die EU erst mal vor vollendeten Tatsachen mit Maßnahmen wie Überweisungsverbote an dt. Banken von einen Tag auf den anderen - aber so was wäre absolut einmalig in der Geschichte und würde Deutschland im Ausland sehr blamieren.
 
Nobody schrieb:
Hier 3 sehr interessante Artikel zum Thema, alle sehr positiv für uns angeblich schutzbedürftige, unmündige spielsüchtige Sportwetten-Freunde:

http://www.taz.de/pt/2007/03/26/a0021.1/text
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,473701,00.html
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/240/107133/

Mit diesen Artikel und dem Vorgehen der EU bin ich jetzt eigentlich sehr optimistisch, dass zumindest ein Internet-Verbot undenkbar ist.
Die einzige Befürchtung, die ich noch habe, ist, dass die dt. Politik einen jahrelangen Rechtsstreit einfach mit einplant, auch wenn sie weiß, dass sie ihn verlieren wird, um zumindest kurzzeitig mehr Einnahmen mit Oddset zu generieren. Dann stellt sie die EU erst mal vor vollendeten Tatsachen mit Maßnahmen wie Überweisungsverbote an dt. Banken von einen Tag auf den anderen - aber so was wäre absolut einmalig in der Geschichte und würde Deutschland im Ausland sehr blamieren.

Danke! Am besten gefällt mir diese Passage aus der Süddeutschen:

Auch Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy hat einen blauen Brief geschickt. Er bremst die Länder bei ihrem Drang zum lukrativen Monopol, das den Finanzministern weiterhin vier bis fünf Milliarden Euro im Jahr an Steuern und Abgaben beim Glücksspiel bringen soll. "Wir rechnen mit keinerlei nennenswerten Schwierigkeiten in Brüssel mehr", hatte der rheinland-pfälzische Staatskanzleichef Martin Stadelmaier Mitte März frohgemut verkündet, um nun eines Besseren belehrt zu werden.

Die Kommission setzt ein Verfahren gegen die Bundesrepublik wegen Verstoßes gegen die Dienstleistungsfreiheit in der EU fort. Binnen zwei Monaten müssen die Länder nun überzeugende Argumente für den Ausschluss privater Wettanbieter vorliegen, sonst gibt es kein Staatsmonopol. Auf 23 Seiten listet Binnenkommissar Charlie McCreevy auf, was ihm an der deutschen Glücksspielpolitik nicht passt. Sie sei widersprüchlich und inkonsequent. McGreevy stammt aus Irland, dort gehört Zocken zum Alltag. Er nimmt den Ministerpräsidenten nicht ab, dass es den Ländern nur darum gehe, die Spielsucht zu bekämpfen.

McCreevy rechnet im Detail vor, wie sehr die staatlichen Lottogesellschaften ihre Angebote in den vergangenen Jahren ausgeweitet haben. Hier neue Glücksspiele, dort neue Annahmestellen. Obwohl Casinos weit mehr zum Zocken verlockten als etwa Sportwetten, hätten die Länder ständig neue Spielbanken entweder selbst eröffnet oder zugelassen.
Und der Bund habe zugelassen, dass in den privaten Spielhallen und den Gaststätten mehr Spielautomaten aufgestellt werden dürften. Auch das erhöhe das Suchtrisiko. McCreevy will nicht einsehen, dass weitaus ungefährlichere Sportwetten privater Anbieter verboten werden sollen.

[[winkewinke]]

Mc
 
Sehr lustig fand ich auch diesen Abschnitt aus dem Artikel.

Derweil wollen einige Lottogesellschaften weiter expandieren. Der niedersächsische Lottochef Rolf Stypmann träumt gar von einem gemeinsam mit Kollegen aus anderen Staaten veranstalteten Eurolotto, das Jackpots von mehr als 100 Millionen Euro möglich machen soll. Da könnte dann auch Wulff per Tippschein sein Glück versuchen. Ein Staatsmonopol ließe sich aber so nicht begründen.

Zum Glück sind die deutschen Politiker und ihre "Vetter" in der Wirtschaft nicht besonders intelligent. :mrgreen:
 
Daniel schrieb:
Hehe, jetzt wirds lustig [[rofl]]

Trikotverbot für AC Milan gefordert

Die Stadt München will beim Champions-League Viertelfinal-Rückspiel dem AC Milan die Trikots mit der Werbung "bwin" verbieten. Ein entsprechender Brief sei auch bereits an die UEFA geschickt worden. "Wir müssen uns an die Rechtslage halten", hieß es.

Stand heut morgen auf ZDF-Text.

Lächerlicher kann es gar net mehr werden irgendwie.... [[stupid]] [[droh]] [[kotz]] Aber hat auch sein Gutes, immerhin werden durch die "blanken" Milan-Trikots keine neue Kunden für die Olga geworben und abertausende Menschen davor bewahrt, durchs Sporwetten auf der Straße zu landen... [[bussi]] [[stomping]] [[ironie]]
 
Daniel schrieb:
Hehe, jetzt wirds lustig [[rofl]]

Trikotverbot für AC Milan gefordert

Die Stadt München will beim Champions-League Viertelfinal-Rückspiel dem AC Milan die Trikots mit der Werbung "bwin" verbieten. Ein entsprechender Brief sei auch bereits an die UEFA geschickt worden. "Wir müssen uns an die Rechtslage halten", hieß es.

Stand heut morgen auf ZDF-Text.


Dann werden wir vermutlich Trikots mit der Aufschrift "We win" sehen. [[schwitz]] [[winkewinke]]

Überhaupt: Wenn BWIN wirklich clever wäre, würden sie endlich mal ne halbe Million T-Shirts mit dem Logo in irgendeinem flott aufgelegten "Preisausschreiben" verramschen oder zur Not auch vor den Bundesligastadien verteilen lassen. Man stelle sich mal vor, jeder zehnte deutsche Fußballfan liefe mit sonem Ding rum. Das wäre doch vom Werbeeffekt her gar nicht mehr zu toppen. [[rofl]]

Mc
 
Pechvogel schrieb:
Missi schrieb:
Witzig find ich allerdings:
Der Handel mit bwin Aktien in D ist nicht verboten.
Irgendwie ist das alles sehr schräg.

Und ist die Deutsche Bank nicht sogar irgendwo Großaktionär an einem "illegalen" österreichischem Unternehmen?
Ich glaube BAH.

Von der Verbindung NOVOMATEC und Admiral mal ganz zu schweigen.
Wie bereits jemand sagte....
was mache ich beruflich:
Ich analyse die Vorrausetzungen, schaue wie es laufen könnte, setze dann auf das, was ich nach meinen Berechnungen denke, und setze dort Geld ein.
Was ist das?

Börsenmakler!
Woaa, geiler Job!

Ne, sportwetter!
Hääää? Das doch alles....verrucht

Unbedarfte setzen Geld auf Firmen, die dann gerne mal den Bach runter gehen. Unbedarfte sind Geld auf Sportwetten.
Wo genau liegt eigentlich der Unterschied?
Ausser das die Bosse bei Aktien viel mehr einfluss haben als beim Sport (Ich lasse mal die ollen Schiebereispiele aussen vor)
Glück?
Glück hatte ich mit Kingston Aktien, nachdem die Infinion Fabrik abgefackelt ist, und der Preis für Arbeitsspeicher sich nin 1 Woche fast verdoppelte. Das war Glück.
Die Politiker sollen einfach sagen, was sache ist, es geht nicht um den Schutz der Bevölkerung, es geht einfach um die Steuern.
Verlogendes Pack [[hammer]]
 
sich aufregen bringt doch nichts.

wir alle (und auch die verdorbenen Politiker) wissen , daß das reine Heuchelei ist.

Die EU ist ganz klar gegen das Glücksspielmonopol in seiner jetzigen Form. Auch das Internetverbot wird für nicht angemessen gehalten.
Das Monopol stirbt mit Sicherheit. Leider kann es noch ein Weilchen (3-4 Jahre) dauern. Ich habe den Eindruck die deutsche Politik sucht hier den Konflikt mit der EU und wird sich zunächst einmal widersetzen und auf diese Weise auf Zeit spielen.

Also, sollten wir Wetter auf diesen Rechtsbruch unserer Obrigkeit ebenfalls entsprechend antworten und nach Ausweichmöglichkeiten (Umgehen einer eventuellen Webseitensperre, Umgehen von Überweisungssperrungen) suchen. Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, daß auch nur ein Wetter strafrechtlich verfolgt wird.
 
trollerboy schrieb:
Die EU ist ganz klar gegen das Glücksspielmonopol in seiner jetzigen Form. Auch das Internetverbot wird für nicht angemessen gehalten.
Das Monopol stirbt mit Sicherheit. Leider kann es noch ein Weilchen (3-4 Jahre) dauern.
Und was passiert in der Zwischenzeit, finito, oder wie seh ich das? [[nixweiss]]
 
das hängt davon, ob bzw. mit welchem aufwand es gelingt, sperren zu umgehen.

mögliche sperren:

1.) banken

es wurde schon erwähnt, man habe vor, banken anzuweisen, keine zahlungen mehr zu den anbietern zu tätigen. das wäre zwar schade, wäre aber noch praktikabel, wenn man weiterhin zahlungen von den anbietern empfangen kann. allerdings ließen sich dann ein paar bonus-angebote nicht mehr nutzen.

in diesem zusammenhang würde es mich mal interessieren , ob ich nicht einfach ein konto z.b. in der schweiz haben kann, über das ich das dann laufen lasse. kenne mich hier leider nicht aus.

2.) webseitensperre

soll angeblich möglich sein, sowas zu umgehen.

Des weiteren hat die EU-Kommission vergangene Woche ganz klar Stellung gegen ein Internetverbot bezogen. Bleibt abzuwarten, wie´s weitergeht. Die Ministerpräsidenten haben jetzt bis ende april Zeit auf die Anfragen und Mahnungen aus Brüssel zu reagieren. Bin gespannt, welche Lügen und Abenteurlichkeiten die sich noch einfallen lassen.

3.) ausländischen Anbietern verbieten, Deutsche als Kunden zu führen

Ich weiß halt nicht, ob die Anbieter das mit sich machen lassen oder inwieweit sie juristisch dazu gezwungen werden können.

Eine ist deutlich: in allen diesen 3 Möglichkeiten ist die EU entschieden gegen diesen deutschen Weg. Ich fürchte nur, daß die Monopolisten so stur sind und das Sterben des Monopols noch so lange wie möglich hinauszögern wollen.

Ist ja nicht gerade neu für Monopole.

Noch ein schöner Satz:

Monopole sterben langsam, langsam und in diesem Fall sehr erbärmlich!
 
trollerboy schrieb:
ob ich nicht einfach ein konto z.b. in der schweiz haben kann, über das ich das dann laufen lasse.

Warum so umständlich ? Es gibt auch noch Moneybookers, das ist eine offizielle Geldbörse im Internet, mit der man auch woanders einkaufen kann. Glaube nicht, daß man Überweisungen zu MB verbieten kann (das gleiche gilt auch für Neteller)
 
trollerboy, 1. das man kein Geld mehr einzahlen darf, naja, gibt ja PSC.
Ausserdem, ich wette, ein paar Össis hier aus dem Forunm wären bestimmt bereit, und Deutschen unter die Arme zu greifen [[grin]]

Mir tuts immo leid für die Wettbunden, die plötzlich ohne Kundschaft da stehen.
 
Habe einen ähnlichen Bericht heute in der Krone gelesen: http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/sport/fussball/champions/425551

es wird ja nicht passieren, aber alleine der Gedanke ist krank: bayrische Behörde hindert die Spieler vom AC Mailand am Betreten des Spielfeldes weil Sie BWIN auf Ihren Trikots stehen haben (die ja von der UEFA genehmigt sind). Das Milan nicht spielen kann geht natürlich zu Lasten des Veranstalters, also 0:3 > Bayern ist aus der CL..........

In Wahrheit wird Milan eine Strafe bekommen, dagegen berufen etc. Wenn das schneller vor sich gehen würde bis der Fall vor dem Europäischen Gerichtshof ist wäre das ja in Wirklichkeit eine gute Sache weil am Ende Milan und BWIN wohl Recht bekommen würde und das Land Bayern als Verlierer dastehen würde.....
 
Sieg für private Anbieter im Saarland
Private Sportwettenanbieter dürfen nach Urteil weiterhin in die EU vermittelt werden

SAARLOUIS (dpa) Private Sportwetten dürfen nach einer Entscheidung des saarländischen Oberverwaltungsgerichts vorerst weiter vom Saarland aus an Wettanbieter in EU-Staaten vermittelt werden.

Es sei nach Prüfung der Rechts- und Sachlage zweifelhaft, ob das Einschreiten der Behörden gegen die privaten Wett-Vermittler in Einklang mit der Dienstleistungsfreiheit der Europäischen Gemeinschaft stehe, teilte das Gericht am Dienstag in Saarlouis mit. Damit gab der dritte Senat acht Eilanträgen gegen entsprechende Verbote von Kommunen statt. Es müsse aber noch in einem Hauptverfahren über die Sache entschieden werden, hieß es weiter. Der Ausgang sei offen. Allerdings schrieb das Oberverwaltungsgericht auch, die Vermittlungstätigkeit sei "aller Vorraussicht nach von der gemeinschaftsrechtlichen Dienstleistungsfreiheit" geschützt. Das saarländische Verwaltungsgericht hätte noch 14 Eilanträge von privaten Vermittlern gegen Verbote von Kommunen zurückgewiesen. Hintergrund des Streits ist unter anderem eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 28. März 2006. Die Karlsruher Richter hatten das staatliche Monopol auf Sportwetten für zulässig erklärt, zugleich jedoch festgestellt, es müsse an stärkere Vorgaben zur Bekämpfung der Spielsucht geknüpft werden. Nach dem Urteil waren viele Bundesländer rigoroser gegen private Wettbüros vorgegangen.

Quelle: Trierischer Volksfreund (11.04.07)


Da kommen wohl die Ersten langsam ins zweifeln. :mrgreen:
Heut Abend noch das schöne Eigentor mit den Milan-Trikots und wir könnten vor einem endgültigen Durchbruch stehen. [[grin]]

Übrigens: Die UEFA teilte dem AC Milan mit, dass sie in ihren "bwin-Trikots" auflaufen dürfen. :mrgreen:
 
die UEFA ist ja, wenn es hart auf hart gehen sollte, auch nicht das Problem. Die haben diese Trikots ja von Haus aus genehmigt. Es geht um das Land Bayern und in der Theorie (vorstellen kann man sich soetwas nicht wirklich-oder?) könnte die Polizei von Bayern die Spieler von Milan daran hindern in Trikots mit der Aufschrift BWIN einzulaufen .........
 
Caliph schrieb:
die UEFA ist ja, wenn es hart auf hart gehen sollte, auch nicht das Problem. Die haben diese Trikots ja von Haus aus genehmigt. Es geht um das Land Bayern und in der Theorie (vorstellen kann man sich soetwas nicht wirklich-oder?) könnte die Polizei von Bayern die Spieler von Milan daran hindern in Trikots mit der Aufschrift BWIN einzulaufen .........

Es wird nichts passieren.
Irgendwelche Polizeiaktionen am Rande des Spiels, unvorstellbar, gerade weil der FC Bayern das Lieblingsthema der Deutschen ist. Dann würde ganz Deutschland plötzlich über die schwachsinnige Thematik reden. Man stelle sich mal vor, Bild titelt:

Becksteins Leibgarde kickt Bayern aus der Championsleague


Das wäre das Ende seiner Politikkarriere incl. Ministerpräsidententräume.


Ein klammheimliches Zwangsgeld? Das wäre dem Staat am liebsten, aber da BWin dagegen klagen würde, um eine allgemeine Klarheit zu erreichen, läßt das die Marionette Herr Landesverwaltungsamtsrat wahrscheinlich auch bleiben.

Wo ist denn die Geschichte ein Thema? Im Wettforum, der Spiegel hatte es mal kurz, im RTL-Videotext, im Kicker einige Zeilen im Zuge der Vorberichterstattung, das wars. Jedenfalls medientechnisch nichts im Vergleich mit den "Affären" Kahn oder van Bommel.

Außerdem wird der Normalbürger schon vor dem Teufelszeug geschützt, indem kein FreeTV-Sender die beiden Spiele ausstrahlt. [[schwitz]]

PS: Bitte keine Wortmeldungen zur Thematik: Dieses Spiel im nicht FreeTV.
 
herby schrieb:
doch, eine: stimmt doch gar nicht, ist doch im Free-TV ! ORF 1 sendet um 20.45 BAYERN-MILAN ! [[winkewinke]]

*hust* *hust* *hust*

Wenn man Free-TV weit auslegt, dann ja.

Was nichts dran ändert, dass es im Großen und Ganzen recht gut ist, was der ORF sportmäßig bringt, denn um EM oder WM-Übertragungen brauchen wir nicht uns nicht fürchten, die CL gibts auch immer, also könnte man sich schon schlimmeres vorstellen...

Shining
 
also normalerweise sollte man so ein ereignis doch gut nutzen können um die streitigkeiten eskalieren zu lassen... normalerweise muesste man den druck auf den bayrischen staat erhöhen hierbei einzuschreiten (wegen der trikots).

das mehr oder weniger zu ignorieren spielt doch dem staat in die hände, denn er muss sich nciht rechtfertigen und kommt glimpflich davon.
wenn man jedoch streit provoziert und die durchsetzung (des werbeverbots) provozieren würde, muesste sichd er staat ernsthaft damit auseinandersetzen. zudem hätten sie nciht nur die wetter gegen sich, sondern auch fussballfans und leute die noch einen normalen geisteszustand haben und erkennen welchen schwachsinn hier die politik fabriziert...

vertane chance würde ich sagen... [[nixweiss]]
 
Energienudel schrieb:
also normalerweise sollte man so ein ereignis doch gut nutzen können um die streitigkeiten eskalieren zu lassen... normalerweise muesste man den druck auf den bayrischen staat erhöhen hierbei einzuschreiten (wegen der trikots).

das mehr oder weniger zu ignorieren spielt doch dem staat in die hände, denn er muss sich nciht rechtfertigen und kommt glimpflich davon.
wenn man jedoch streit provoziert und die durchsetzung (des werbeverbots) provozieren würde, muesste sichd er staat ernsthaft damit auseinandersetzen. zudem hätten sie nciht nur die wetter gegen sich, sondern auch fussballfans und leute die noch einen normalen geisteszustand haben und erkennen welchen schwachsinn hier die politik fabriziert...

vertane chance würde ich sagen... [[nixweiss]]

Wie willst Du denn noch mehr "provozieren" als durch das Tragen des Trikots? Etwa Quotenlisten als Flugblätter über München abwerfen? Eine Demo vor der Staatskanzlei?

Wer zurückgerudert ist, ist der deutsche Apparat. Erst Verbot ankündigen, notfalls mit Gewalt und dann zurückgehen auf Zwangsgeld. Von so einem Bescheid merkt keine Öffentlichkeit was, der geht mit Post raus und gut ist. Ein Polizeieinsatz hätte schon Aufmerksamkeit ergeben. Aber den zu "provozieren" liegt nicht in der Macht von Milan und BWin.
 
Finanzpolitiker der CDU-Fraktionen: Monopol bei Sportwetten soll fallen

http://isa-casinos.de/articles/15992.html

Mohring: Lenkungsabgabe soll staatliche Einnahmen sichern

Stuttgart – Der Staat soll sein Monopol für Sportwetten aufgeben. Dieses Ziel streben die haushalts- und finanzpolitischen Sprecher der Unionsfraktionen in den Bundesländern und der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag an. Eine entsprechende Willensbekundung hat die Sprecherkonferenz gestern in Stuttgart beschlossen. Das hat der Vorsitzende des Gremiums, Mike Mohring, im Anschluss an die Sitzung erklärt. Das Lotto- und Lotteriemonopol soll in der jetzigen Form durch den gültigen Staatsvertrag von 2004 aufrecht erhalten werden.

Wie Mohring sagte, könnte so der Weg für eine europa- und verfassungsrechtlich sichere Variante der Sportwetten geebnet werden. Der staatliche Monopolanspruch im Bereich der Sportwetten wird seit geraumer Zeit durch private Sportwettenanbieter und die Europäische Union hinterfragt, während das Lotto-Monopol in seiner jetzigen Form laut Mohring akzeptiert ist.

Mit der Liberalisierung der Sportwetten soll nach den Vorstellungen der Finanzpolitiker eine sogenannte Lenkungsabgabe eingeführt werden. Sie soll nach dem Wohnort des Spielers erhoben werden und den deutschen Ländern ihre Einnahmen aus den Sportwetten sichern. Damit soll unter anderem die Suchtprävention finanziert werden. Nach den Worten des Vorsitzenden der Sprecherkonferenz „wird damit ein ordnungspolitisch sauberer Weg vorgeschlagen“.

Na also,geht doch..ich hoff bloss,dass es keine Zeitungsente ist
 
trollerboy schrieb:
freu dich nicht zufrüh. wir wissen ja noch nicht , wie genau diese lenkungsabgabe aussehen wird. wenn die da zu sehr zulangen , kann das wetten auch sehr schnell unprofitabel und somit unattraktiv werden.

na sewas...du machst mir spass

das bedeutet faktisch das ende des monopols...hatte mich innerlich schon auf ein jahrelanges aussitzen der politiker eingestellt...dat ist die beste nachricht seit langem in dieser sache