Kann man vom Wetten leben?

Nobody schrieb:
Ich denke allerdings schon, dass es guter Sportwetter auf 1.000 EUR in einem Monat 1.500 EUR machen kann.

Ja, aus 1.000 EUR Kapital kann man das natürlich machen. Aber das hat doch trotzdem nix mit dem yield zu tun....
Wenn ich die 1.000 EUR die mir zur Verfügung stehe (theoretisch) jeden Tag 1x umsetze, mache ich 30.000 EUR Umsatz im Monat. Wenn da dann 500 EUR Gewinn abspringen, wäre das ein yield von gerade mal 1,6666 %...

Der Kollege hat ja nix falsches behauptet. Nur im Zusammnhang mit dem Zitat von Herby passt das halt nicht.
 
Is eh wurscht die Diskussion,praktisch versagen min 80%,denke aber höher,am Moneymanagement am Ende,und zwar insbesondere in Krisensituation wenn mal der grobe Unlauf kommt und der kommt mehrfach im Jahr und da bist machtlos dann.Und über die Jahre diesen Yield aufrechtzuhalten bei immer schlechteren Rahmenbedingungen is eh auch immer schwerer.

Die Handvoll Leute,die gut davon leben können,musst eh suchen wie die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen.

[[exzellent]]
 
ich frage oft, warum viele Yield mit Umsatz aber nicht mit Startkapital berechnen??
für mich spielt immer nur das Verhältnisse Gewinn/Startkapital eine Rolle.
ob ich dabei 10% oder 20% Gewinn/Umsatz erziele ist eigentlich egal.
wenn ein Fondsmanager 20% Yield erzielt, dann ist diese auf Startkapitel
nicht auf Umsatz bezogen.
 
Muss da Chinaboy zustimmen. Kann das auch nicht nachvollziehen ---> Umsatz/Yield.
Hier verfälscht man doch einiges in seiner eigenen Datenbank, wer denn auch eine hat.
Angenommen ihr bekommt eine gute 1.7 Quote und setzt € 1000, würdet ihr auch im Gegenzug die 1000 auf eine 22iger Quote setzen ?
Deswegen gilt für mich Kapital / Gewinn.
Ach mir fällt da noch was ein, sagt doch letztens einer, HURRA, ich habe € 100 gesetzt und bei einer Quote von 2.00 endlich mal wieder € 200 gewonnen. Falsch, es waren nur € 100 Gewinn.
 
Prachtkerl schrieb:
Ja, das versteh ich schon.
Aber auch mit kleinen Einsätzen wird man idR keine 50% yield im Monat schaffen.

Es gibt durchaus Techniken, die hohe Rendite und auch hohen yield ermöglichen, wenn Startkapital klein ist. [[grin]]

Aber Nobody hat Recht, das war nicht meine Grundaussage.

Prachtkerl schrieb:
Der Kollege hat ja nix falsches behauptet. Nur im Zusammnhang mit dem Zitat von Herby passt das halt nicht.

Wie so nicht? [[nixweiss]] Im Endeffekt habe ich behauptet, dass man nur nach dem yied nicht beurteilen darf, ob man ein Profi ist. Was ist daran falsch?
 
chinaboy schrieb:
ich frage oft, warum viele Yield mit Umsatz aber nicht mit Startkapital berechnen??
für mich spielt immer nur das Verhältnisse Gewinn/Startkapital eine Rolle.
ob ich dabei 10% oder 20% Gewinn/Umsatz erziele ist eigentlich egal.

Na ja, yield ist manchmal sehr nützlich. Wenn man beispielsweise Value spielt, dann braucht man yield, um zu kontrollieren, ob seine Value-Berechnungen korrekt waren.
 
Portugalkenner schrieb:
Angenommen ihr bekommt eine gute 1.7 Quote und setzt € 1000, würdet ihr auch im Gegenzug die 1000 auf eine 22iger Quote setzen ?

Hä????

Versteh ich jetzt nicht was Du damit aussagen willst.
Wenn ich 300.000 EUR zum Wetten übrig hätte und die 22er-Quote stark value wäre, würde ich sie bestimmt mit 1.000 EUR spielen. In meiner jetigen finanziellen Situation als Otto Normalo würde ich halt 2 EUR drauf setzen.
Die Limits sind ja wohl bei jedem Wetter individuell anders.
Was hat das mit dem yield zu tun?

Deswegen gilt für mich Kapital / Gewinn.

Spricht ja auch nix dagegen.
Ich z.b. kann konkret gar nicht sagen, ich habe genau Betrag X zum Wetten. Habe halt am Anfang als ich das ganze ernsthafter angegangen bin ein paar Hundert EUR - die mir nicht wehgetan haben - bei div. bekannten Bookies eingezahlt, und dafür natürlich die bekannten Boni kassiert (und mittlerweile habe ich mehr auszahlen lassen als ich alles was ich mal eingezahlt habe).

Seitdem hab ich mir alle Wetten in einer Excel-Datei aufgeschrieben, nach Quellen sortiert.
Und wenn ich diesen Monat am Ende auf nen Umsatz von 2.000 EUR komme und 2.180 (geschätzt, Monat läuft ja noch) rausbekomme, habe ich einen Reingewinn von 180 EUR erwirtschaftet -> 180 Reingewinn / 2.000 Umsatz = 9% yield

Das ist in meinen Augen viel aussagekräftiger als wenn ich da irgendwas zum Gesamtkapital in Relation setze, denn dann würde das Ergebnis durch die Boni verfälscht werden.

Ach mir fällt da noch was ein, sagt doch letztens einer, HURRA, ich habe € 100 gesetzt und bei einer Quote von 2.00 endlich mal wieder € 200 gewonnen. Falsch, es waren nur € 100 Gewinn.

Sag mal, für wie blöd hälst Du die Leute hier...? [[sleep]]
Meinst du wenn ich beispielsweise in nem Monat 10.000 EUR verwette und am Ende nur noch 1.000 übrig habe, rede ich von einem yield von 10% und merke nicht daß ich nen horrenden Verlust gemacht habe????

Bei Deinem Beispeil beträgt der yield eben genau 100%, ist ja auch logsich bei ner Quote von 2.

Vielleicht sollte man generell einfach von Umsatzrendite und Gesamtkapitalrendite sprechen. Der englische Begriff yield scheint da nicht genau definiert zu sein.

@Fair: OK, dann hab ich das falsch verstanden. War aber auch nicht ganz eindeutig, wie Du das gemeint hast.
 
_Fair_ schrieb:
chinaboy schrieb:
ich frage oft, warum viele Yield mit Umsatz aber nicht mit Startkapital berechnen??
für mich spielt immer nur das Verhältnisse Gewinn/Startkapital eine Rolle.
ob ich dabei 10% oder 20% Gewinn/Umsatz erziele ist eigentlich egal.

Na ja, yield ist manchmal sehr nützlich. Wenn man beispielsweise Value spielt, dann braucht man yield, um zu kontrollieren, ob seine Value-Berechnungen korrekt waren.

was hat Yield mit Value zu tun? [[nixweiss]] [[nixweiss]]
wenn du meinst wer 15% Yield schafft auch mehr Value entdeckt als einer nur bei 10% Yield, dann irrst du.
angenommen, A und B beide 15% Yield bei 100T Umsatz.
jetzt spielt A eine super-value Quote 1.1 (wie z.B. gestern U19-Damen Tipps von rios), während B nichts macht. Yield von A sinkt, aber er gewinnt mehr als B. wer ist besser? natürlich A.

noch ein Beispiel:
A und B beide starten mit 1000 Euro, nach einem Jahr schafft A nur 10%, aber bei einem Umsatz von 50T.
B zwar 20%, aber bei einem Umsatz von nur 20T.
wer ist besser? natürlich A. denn er hat 4000 Euro gewinnt, während B nur 3000 gewinnt.
 
Hmmm, so ganz klar komme ich mit dieser Yield-Diskussion auch nicht, denn mein Endziel ist ja nicht ein möglichst hohes Yield sondern möglichst viel Gewinn. Wenn ich es vergleiche, dann von mir aus Gewinn im Verhältnis zum Grundkapital, aber wieso sollte ich den Umsatz nehmen?

A setzt 100 auf eine 4,0 - 300 Gewinn, macht ein Yield von 300%.
B setzt 300 auf eine 2,0 - 300 Gewinn, Yield aber nur 100%.

Warum sollte A besser sein ??

Ich als Scalper bin sowieso im Mickey Mouse Yield-Bereich unterwegs, trotzdem mache ich aber wohl pro Monat mehr Gewinn als 95% der Wetter im Forum - was ist jetzt wichtiger, der Yield oder der Gewinn?

Shining
 
2 ChinaBoy:

Was wolltest Du denn mit Deinen Beispielen zeigen ??
Mit Hilfe von yield kannst Du natürlich nicht ermitteln, ob jemand der bessere Spieler ist, das habe ich auch nicht behauptet.

Ein Anwendungsbeispiel für yield:
Angenommen, ich habe mich entschlossen, Value zu spielen. Ich fange mit 100T Startkapital an, und nehme nur die Quoten, die nach meinen Berechnungen 5%-Value sind, d.h. langfristig gesehen bekomme ich für jeden eingesetzten Euro 1,05 Euro zurück. In einem Jahr habe ich 138T bei 420T Umsatz. Nun möchte ich natürlich wissen, ob meine Value-Berechnungen korrekt sind. Und da komme ich ohne yield nicht weiter. Mit Hilfe von yield berechne ich, dass ich für jeden eingesetzten Euro etwa 1,09 Euro zurückgekriegt habe, und daraus kann ich entsprechende Schlussfolgerungen ableiten, um z.B. meine Value-Strategie anzupassen.
 
_Fair_ schrieb:
Angenommen, ich habe mich entschlossen, Value zu spielen. Ich fange mit 100T Startkapital an, und nehme nur die Quoten, die nach meinen Berechnungen 5%-Value sind, d.h. langfristig gesehen bekomme ich für jeden eingesetzten Euro 1,05 Euro zurück. In einem Jahr habe ich 138T bei 420T Umsatz. Nun möchte ich natürlich wissen, ob meine Value-Berechnungen korrekt sind. Und da komme ich ohne yield nicht weiter. Mit Hilfe von yield berechne ich, dass ich für jeden eingesetzten Euro etwa 1,09 Euro zurückgekriegt habe, und daraus kann ich entsprechende Schlussfolgerungen ableiten, um z.B. meine Value-Strategie anzupassen.

Kleiner Denkfehler! - mDas funktioniert in der Praxis nur, wenn Du jede Wette mit dem gleichen Einsatz spielst.

(Blödes) Beispiel: Du spielst 100 Wetten mit Quote 2,0 und einem von Dir angenommen Valuegrad von 1,05 (oder eben 5%). 99 davon mit 1 EUR Eisatz, die gehen alle daneben.
Die 100. spielst Du (warum aich immer) aber mit 150 EUR Eisatz und der Tipp geht durch.
Du hast also 249 EUR eingesetzt und 300 EUR gewonnen - wie willst Du jetzt nachvollziehen, ob Deine Estimations richtig waren?
 
Prachtkerl schrieb:
Kleiner Denkfehler! - mDas funktioniert in der Praxis nur, wenn Du jede Wette mit dem gleichen Einsatz spielst.

(Blödes) Beispiel: Du spielst 100 Wetten mit Quote 2,0 und einem von Dir angenommen Valuegrad von 1,05 (oder eben 5%). 99 davon mit 1 EUR Eisatz, die gehen alle daneben.
Die 100. spielst Du (warum aich immer) aber mit 150 EUR Eisatz und der Tipp geht durch.
Du hast also 249 EUR eingesetzt und 300 EUR gewonnen - wie willst Du jetzt nachvollziehen, ob Deine Estimations richtig waren?

Laut der Wahrscheinlichkeitstheorie sind die Einsatzbeträge nicht relevant, natürlich langfristig gesehen. Anhand der 100 Wetten darfst Du überhaupt keine Schlussfolgerungen ziehen, dafür sind zu wenig Wetten da.

Viel interessanter ist es, wenn die Wetten verschiedene Values haben. Aber auch das lässt sich berechnen, nur ist es halt etwas umständlich.
 
Auch wenn dieses Thema schon leicht eingerostet erscheint, so denke ich, dass es bezüglich des Yields einiges an Aufklärung befarf.

Der Yield ist das alles entscheidende Kriterium, ob jemand erfolgreich wettet und nicht der Gewinn, den jemand erspielt hat!

Ein einfaches Beispiel:

Punter A hat 100k Startkapital und erwirtschaftet bei 200k Umsatz für 100 Wetten einen Gewinn von 2k. Punter B hat 100€ Startkapital und macht bei 200€ Umsatz für 100 Wetten einen Gewinn von 40€. Wer von beiden ist der bessere Punter? Laut Chinaboy ist es Punter A, denn er hat sehr viel mehr Gewinn erwirtschaftet. In der Realität ist aber dennoch Punter B der bessere Punter, denn er hat einen wesentlich höheren Yield (20% im Gegensatz zu 1% von Punter A).

Warum aber ist der Yield der alles entscheidende Faktor, warum jemand besser ist als der andere? Ganz einfach: Der Yield sagt mir, wieviel Gewinn ich durchschnittlich erwarten darf, wenn ich einen Pick nachspiele. Hat jemand einen Yield von 10% und ich bekomme noch die selbe Quote, wie er gespielt hat, so kann ich auf lange Sicht auf einen eingesetzten Euro von ihm 10 Cent Gewinn erwarten. Hat jemand einen Yield von 5%, so sind es nur 5 Cent pro gesetztem Euro.

Dies ist auch wichtig für das Nachspielen von Picks. Da ich grundsätzlich nur Picks von Profis auf nichtöffentlichen Foren nachspiele und dies auf dem asiatischen Markt, ist es wichtig, zu wissen, wie dessen Yield ist, was sein Durchschnittsstake ist und wie sehr sich die aktuelle Quote von seiner Quote unterscheidet. Dabei gehe ich folgendermaßen vor:

- Einen besseren Punter (mit höhrerm Yield) stake ich höher als einen schlechteren Punter (mit schlechterem Yield).
- Den Durchschnittsstake eines Punters passe ich an. Mein eigener Durchschnittsstake liegt bei 4/10 und hat ein durchschnittlicher Profipunter einen Durchschnittsstake von 5/10, so spiele ich seine 5/10-Picks selber als 4/10. Und als Konsequenz aus Punkt 1: Bei Puntern mit hohem Yield erhöhe ich den Durchschnittsstake auf 5/10, bei Puntern mit geringem Yield setze ich den Durchschnittsstake zum Nachspielen auf 3/10.
- In Abhängigkeit vom Yield und vom Stake entscheide ich dann, ob es sich überhaupt noch lohnt, jemanden nachzuspielen, wenn die Quote von meinetwegen 0.900 auf 0.800 gesunken ist. Eine 6/10-Wette von jemandem mit 15% Yield spiele ich dann auch noch nach. Eine 3/10-Wette von jemandem mit 10%-Yield nicht mehr. Hier natürlich vorausgesetzt, dass der Durchschnittsstake bei 4/10 liegt.
 
Ja man kann, aber ob man will und ob der Gewinn im Endeffekt die Arbeit rechtfertigt ist eine andere Frage.

Nicht jeder hat lust sich jeden Tag den grossteil des Tages mit wetten zu befassen, ein hohes Risiko hinzunehmen (auch wenn man es mit gutem Money Management eindämmen kann) um damit im Endeffekt weniger zu verdienen als in einem Beruf der mehr Geld bietet, weniger Stress erzeugt und weniger Arbeit abverlagt und dazu noch bezahlte Ferien bietet.