Kann man vom Wetten leben?

aber der vorteil ist doch, dass der gewinn (mal von der qualität der tipps abgesehen) vom einsatz abhängt und relativ kapazitätslos ist, insbesondere im gegensatz zur "arbeit"... ausserdem flexibler.
aber is schon richtig, gibt eben leute denen ist ein sicheres einkommen als arbeitnehmer lieber als selber für das eigene geld und den erfolg verantwortlich zu sein...
 
Die alles entscheidende Frage ist ja nicht, ob man gut genug ist einen anständigen Gewinn über viele Jahre zu erwirtschaften, sondern ob man ein gut genuges Netzwerk aufgebaut hat um die wenigen reliablen bookies bei denen man ordentliche Summen auf Dauer gewinnen kann ohne eliminiert zu werden, auf Dauer zu bewirtschaften.

Zeigt sich immer mehr, dass das das Hauptproblem in der Zukunft sein wird. Asian markets unsicher, 70% der sonstigen bookies cowards und Limitierer, und um ein Ergebnis von 10-20T € (je nachdem Fulltime Bettor oder Teilzeit) jährlich auf 20-30 Jahre hindurch zu erwirtschaften braucht man sicher sagen wir mal 10-15 bookies die problemlos Gewinne akzeptieren und weitere 30-50 bei denen man wenigstens 1500-5000 € holen kann bevor man limitiert oder gesperrt wird.

Bzw. das Netzwerk mit 2t, 3t und 4tkonten (baw: 439 Konten :mrgreen: ) für diese bookies. Da gehört eine anständige Organisation aufgebaut sonst kann man das auf Dauer vergessen. Denn nicht bei allen bookies wird man laufend gewinnen, im Gegenteil: gerade die bookies die zur 1.Gruppe gehören haben meistens die besten Buchmacher (Unibet,10Bet,Pinnacle...). Schwierig alles in allem.

Denn neben diesem "organisatorischen Grundlagen" muss natürlich auch der Gewinnfluss koonstant gehalten werden, etwas was gerade beim Wetten am wenigsten berechenbar ist.

Am besten man macht es daher wie folgt: erstmal über einen längeren Zeitraum im Trockentraining neben seinem Job testen wieviel Gewinne man über einige Jahre macht und danach neben Teilzeitjob weitere Jahre zu schauen, wie und ob das parallel funktioniert (inclusive Bookieorganisation wie oben beschrieben).

Erst wenn man wirklich gut genug ist und alle obigen Voraussetzungen geschaffen hat um ein Profiwetter zu werden kann man daran denken, sich zu 100% auf Wetten zu verlegen (wie Rios und einige wenige andere hier die diesen Sprung geschafft haben).
 
@herby: Deine Erfahrungen mit Asias kommen sicherlich durch kleine Asiaten (wie Pointbet oder 188Bet als aktuelle Beispiele), die kommen und gehen wie die Jahreszeiten, oder? Jedenfalls bei großen Asiaten wie SBO, IBC, Singbet kannst du bedenkenlos wetten. Jeder einzelne hat einen höheren Umsatz als Betfair und ist nahezu genauso sicher wie die englischen Kronjuwelen. OK, ein anderes Problem wäre der Agent, da es dort ja auch schwarze Schafe gibt, aber bei SBO z.B. musst du keinen Agenten haben, um dort wetten zu können.

Ich selber habe lediglich bei 3 Books dauerhaft Geld liegen: SBO (Fußball), Pinnacle (American Sports) und Betfair (Tennis). Es gibt zwar ab und zu bei den Europäern auch mal eine Quote, die es sich lohnen würde zu spielen, aber 1. habe ich sowieso schon bei den meisten lächerliche Einsatzlimits in Taschengeldhöhe und 2. lohnt es sich nicht z.B. bei Expect dauerhaft Geld liegen zu lassen, um nur einmal im Vierteljahr dort eine Wette zu platzieren.

Aber OK, die Strategien sind unterschiedlich und niemand kann von sich behaupten, die Wahrheit mit Löffeln gegessen zu haben. Mir liegt dieser Weg über die 3 Bookies (bzw. 2 Books + 1 Wettbörse) jedenfalls am besten. [[grin]]
 
Seit dem Tag, an dem ich mein Konto bei SBO eröffnet habe...

OK, kiene ausreichende Frage, aber bei den großen Asiaten wirst du nicht limitiert. Das einzige, was als Limit dient, ist das allgemein gültige Wettlimit zu den einzelnen Ligen und so hoch habe ich bisher noch nie gestaked, sind also ein paar 10k Euros und mehr.
 
MH82 schrieb:
Auch wenn dieses Thema schon leicht eingerostet erscheint, so denke ich, dass es bezüglich des Yields einiges an Aufklärung befarf.

Der Yield ist das alles entscheidende Kriterium, ob jemand erfolgreich wettet und nicht der Gewinn, den jemand erspielt hat!

Ein einfaches Beispiel:

Punter A hat 100k Startkapital und erwirtschaftet bei 200k Umsatz für 100 Wetten einen Gewinn von 2k. Punter B hat 100€ Startkapital und macht bei 200€ Umsatz für 100 Wetten einen Gewinn von 40€. Wer von beiden ist der bessere Punter? Laut Chinaboy ist es Punter A, denn er hat sehr viel mehr Gewinn erwirtschaftet. In der Realität ist aber dennoch Punter B der bessere Punter, denn er hat einen wesentlich höheren Yield (20% im Gegensatz zu 1% von Punter A).

Warum aber ist der Yield der alles entscheidende Faktor, warum jemand besser ist als der andere? Ganz einfach: Der Yield sagt mir, wieviel Gewinn ich durchschnittlich erwarten darf, wenn ich einen Pick nachspiele. Hat jemand einen Yield von 10% und ich bekomme noch die selbe Quote, wie er gespielt hat, so kann ich auf lange Sicht auf einen eingesetzten Euro von ihm 10 Cent Gewinn erwarten. Hat jemand einen Yield von 5%, so sind es nur 5 Cent pro gesetztem Euro.

Dies ist auch wichtig für das Nachspielen von Picks. Da ich grundsätzlich nur Picks von Profis auf nichtöffentlichen Foren nachspiele und dies auf dem asiatischen Markt, ist es wichtig, zu wissen, wie dessen Yield ist, was sein Durchschnittsstake ist und wie sehr sich die aktuelle Quote von seiner Quote unterscheidet. Dabei gehe ich folgendermaßen vor:

- Einen besseren Punter (mit höhrerm Yield) stake ich höher als einen schlechteren Punter (mit schlechterem Yield).
- Den Durchschnittsstake eines Punters passe ich an. Mein eigener Durchschnittsstake liegt bei 4/10 und hat ein durchschnittlicher Profipunter einen Durchschnittsstake von 5/10, so spiele ich seine 5/10-Picks selber als 4/10. Und als Konsequenz aus Punkt 1: Bei Puntern mit hohem Yield erhöhe ich den Durchschnittsstake auf 5/10, bei Puntern mit geringem Yield setze ich den Durchschnittsstake zum Nachspielen auf 3/10.
- In Abhängigkeit vom Yield und vom Stake entscheide ich dann, ob es sich überhaupt noch lohnt, jemanden nachzuspielen, wenn die Quote von meinetwegen 0.900 auf 0.800 gesunken ist. Eine 6/10-Wette von jemandem mit 15% Yield spiele ich dann auch noch nach. Eine 3/10-Wette von jemandem mit 10%-Yield nicht mehr. Hier natürlich vorausgesetzt, dass der Durchschnittsstake bei 4/10 liegt.

A gewann 50 K(Yield 10%) in 2005, nun gewinnt er 100K in 2006, erzielt aber nur noch ein Yield von 7%. hat A sich verbessert oder doch nicht??

noch ein Beispiel, A gibt 3 Tipps: Werder 1.9/Barca 1.7/Lyon 1.7 mit selbe Einsatz. Nun gibt B nur ein Tip Werder 1.9
alle 3 Spiele kommen. ist B ein bessere Punter als A?

Yield-Vergleich macht nur dann Sinn, wenn beide ungefähr gleich viel setzt.
30% bei 10 Tipps hat sicher weniger Wert als 20% bei 100 Tipps.

Hohe Yield schön und gut, aber entscheidend ist für mich immer noch Gewinn/Startkapitel. Denn ob man ein gute Wetter ist oder nicht, erkennt man nicht an sein Yield(das dient nur zu nachspielen), sondern an sein Kapitelzuwachs.
 
Was bedeutet denn gut? Nach deiner Definition ist ein "guter Wetter" gleichzusetzen mit jemand, der über viel Geld verfügt. Ein guter Wetter ist aber jemand, den man nachspielen kann, weil er langfristig Gewinn erzielt. Dabei ist es völlig irrelevant, ob er nun 10€ im Monat oder 10 Mio im Monat verdient.

Mal eine andere Frage: Ist ein Lehrer, der mehr Geld verdient, automatisch besser? Lehrer A verdient 4.000€ im Monat, Lehrer B nur 3.000€. Bei Lehrer A lernen die Kinder kaum was, weil der Lehrer nicht auf die Klasse eingeht. Bei Lehrer B lernen die Kinder viel, weil er den direkten Dialog mit ihnen sucht. Welcher Lehrer ist besser? Deiner Definition von gut zufolge, ist es Lehrer A.
 
MH82 schrieb:
Was bedeutet denn gut? Nach deiner Definition ist ein "guter Wetter" gleichzusetzen mit jemand, der über viel Geld verfügt.

wo habe ich das behauptet? Im Gegenteil, ein gute Wetter erwirtschaft beachtbare Gewinn aus "kleinem" Startkapital.

daher meine Meinung: Gewinn/Startkapitel ist viel viel viel wichtiger als diese "Yield". Denn bei "Yield" wurde ein wichtiges Kriterium, nämlich die Häufigkeit, wie oft man sein Kapitel mit Gewinn einsetzt, total vernachlässigt.

MH82 schrieb:
Ein guter Wetter ist aber jemand, den man nachspielen kann, weil er langfristig Gewinn erzielt. Dabei ist es völlig irrelevant, ob er nun 10€ im Monat oder 10 Mio im Monat verdient.

Nach deiner Definition, kann einer ruhig 10 Mio pro Jahr gewinnt, ist aber trotzdem kein gute Wetter, wenn er kein Tipps veröffentlicht. Und einer, der nur auf Papier wettet, kann durchaus ein gute Wetter sein(bei gute Bilanz), obwohl er eigentlich überhaupt kein Wetter ist.

MH82 schrieb:
Mal eine andere Frage: Ist ein Lehrer, der mehr Geld verdient, automatisch besser? Lehrer A verdient 4.000€ im Monat, Lehrer B nur 3.000€. Bei Lehrer A lernen die Kinder kaum was, weil der Lehrer nicht auf die Klasse eingeht. Bei Lehrer B lernen die Kinder viel, weil er den direkten Dialog mit ihnen sucht. Welcher Lehrer ist besser? Deiner Definition von gut zufolge, ist es Lehrer A.

diese Frage verstehe ich nicht, wirklich nicht!
was hat Wetter mit Lehrer zu tun? Lehrer muss gut lehren und dabei Geld verdienen. wenn man ein Lehrer beurteilt, dann stellt natülich die Lehrleistung in Vordergrund.
Aber ein Wetter muss gut wetten(Geld gewinnen), oder für dich ist die Hauptaufgabe von Wetter Tipps zu geben??
 
chinaboy schrieb:
MH82 schrieb:
Ein guter Wetter ist aber jemand, den man nachspielen kann, weil er langfristig Gewinn erzielt. Dabei ist es völlig irrelevant, ob er nun 10€ im Monat oder 10 Mio im Monat verdient.
Nach deiner Definition, kann einer ruhig 10 Mio pro Jahr gewinnt, ist aber trotzdem kein gute Wetter, wenn er kein Tipps veröffentlicht. Und einer, der nur auf Papier wettet, kann durchaus ein gute Wetter sein(bei gute Bilanz), obwohl er eigentlich überhaupt kein Wetter ist.
Was du da reininterpretierst ist völlig falsch. Lies dir meine Aussage nochmal durch und dann deine Antwort. Ich hoffe, du erkennst es selber.

chinaboy schrieb:
MH82 schrieb:
Mal eine andere Frage: Ist ein Lehrer, der mehr Geld verdient, automatisch besser? Lehrer A verdient 4.000€ im Monat, Lehrer B nur 3.000€. Bei Lehrer A lernen die Kinder kaum was, weil der Lehrer nicht auf die Klasse eingeht. Bei Lehrer B lernen die Kinder viel, weil er den direkten Dialog mit ihnen sucht. Welcher Lehrer ist besser? Deiner Definition von gut zufolge, ist es Lehrer A.
diese Frage verstehe ich nicht, wirklich nicht!
was hat Wetter mit Lehrer zu tun? Lehrer muss gut lehren und dabei Geld verdienen. wenn man ein Lehrer beurteilt, dann stellt natülich die Lehrleistung in Vordergrund.
Aber ein Wetter muss gut wetten(Geld gewinnen), oder für dich ist die Hauptaufgabe von Wetter Tipps zu geben??
Ein Wetter muss gut wetten und dabei Geld verdienen. Wenn man einen Wetter beurteilt, dann steht natürlich die Wettleistung im Vordergrund.

Die Wettleistung könnte man gleichsetzen mit Yield. Warum? Weil die Trefferquote oder der Gewinn keine wirklichen Aussagen über die Leistung machen. Die Trefferquote sagt mir zwar, dass bsp. jemand 60% Tipps richtig hat, aber bei durchschnittlich gespielten 1.3er Quoten ist er im Verlust. Und auch der Gewinn... aber da habe ich jetzt wirklich keine Lust, mich schon wieder zu wiederholen...

Und was deine Aussage unter dem fett hervorgehobenen angeht: Wo habe ich denn wann geschrieben, dass die Hauptaufgabe eines Wetters das Veröffentlichen von Tipps ist?

Hauptkriterium, ob jemand gut ist (und ob es sich dann auch lohnt, ihn nachzuwetten) ist sein Yield! Punkt, aus, basta! Ich habe es bisher schon zur genüge erläutert und bewiesen, warum das so ist. Tut mir leid, aber an dieser Stelle breche ich die Diskussion ab, da es keinen weiteren Sinn gibt, sie weiterzuführen.

Wünsche dir dennoch viel Erfolg beim Wetten!
 
MH82 schrieb:
Hauptkriterium, ob jemand gut ist (und ob es sich dann auch lohnt, ihn nachzuwetten) ist sein Yield! Punkt, aus, basta! Ich habe es bisher schon zur genüge erläutert und bewiesen, warum das so ist. Tut mir leid, aber an dieser Stelle breche ich die Diskussion ab, da es keinen weiteren Sinn gibt, sie weiterzuführen.

so ist gut, denn dein Argument pro Yield hat überhaupt kein Aussagekraft. und von Erläutern oder gar Beweisen muss man gar nicht reden.

MH82 schrieb:
Wünsche dir dennoch viel Erfolg beim Wetten!
danke, wünsche Dir auch.
 
chinaboy schrieb:
wenn du meinst wer 15% Yield schafft auch mehr Value entdeckt als einer nur bei 10% Yield, dann irrst du.
angenommen, A und B beide 15% Yield bei 100T Umsatz.
jetzt spielt A eine super-value Quote 1.1 (wie z.B. gestern U19-Damen Tipps von rios), während B nichts macht. Yield von A sinkt, aber er gewinnt mehr als B. wer ist besser? natürlich A.


Hier hat es doch chinaboy schön erklärt, daß der Yield nicht so aussagekräftig ist, wie hier getan wird. Bei Spieler A ist der Yield nach der 1,10 Quote gesunken, obwohl er "besser" ist als Spieler B, der immer noch bei 15% ist
 
Weisser Brasilianer schrieb:
Ja, aber bei Banken sind die Zinsen auf ein Jahr normiert.

Beim wetten ist das eher zu vergleichen mit: Bank A bietet 4% pro Jahr, Bank B bietet 3,5% pro Monat. Welche ist besser?

genau so ist, einer der in Deutschland 3000 pro Monate verdient und fährt nach England, nun bietet sein Chef 1000 pro Woche,
und es gibt wirklich leute, die sagen:"nein, ich will lieber 3000 pro Monat"
[[rofl]] [[rofl]]