Ist Tennis nicht wettbar?

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fairtrade007

Guest
Liebe Tennisfreunde,
ich ziehe gerade Bilanz über meine Tenniswettstatistik und muss nüchtern betrachtet den Schluss ziehen, dass ich es nicht für möglich halte längerfristig einen ROI von über 100% zu haben bei Tenniswetten.
Ich bezeichne mich als absoluten Tenniskenner, ohne jetzt gleich arrogant klingen zu wollen. Spiele selber seit bald 20 Jahren den weissen Sport und versuchte dieses praktische Wissen ebenfalls in meine Stakes einfliessen zu lassen nebst den offiziellen und eigenen Statistiken.
Nach jahrelanger Erfahrung bin ich der Meinung, dass Tenniswetten als nicht kalkulierbar einzustufen sind. Zu viel hängt von der Tagesform, der Motivation, der Gesundheit der Spieler ab, die wir Wetter einfach nicht erahnen können.

Ich finde die Round 1 in Paris von gestern Dienstag, 29.10.2013 zeigt es schön auf wie verzwickt die Sache ist.

Llodra (2.4) vs. Dimitrov (1.57) -->Llodra schwierig einschätzbar, deshalb ungeeignet für eine Wette
Przysiezny (2.6) vs. Nieminen (1.5) --> Nieminen Favorit, verlor aber deutlich 0:2
Mahut (1.95) vs. Dolgopolov (1.83) --> Mahut für mich leichter Favorit, gewann auch
Andujar (?) vs. Pospisil (?) --> Pospisil für mich klarer Favorit, verlor aber unverständlicherweise
Roger V.E. (2.2) vs. Dodig (1.67) -->Roger V.E. gut in Basel gespielt, Dodig gute Saison zuletzt aber schwach, Spiel deshalb nicht einschätzbar
Gasquet (1.33) vs. Verdasco (3.3) -->Gasquet Favorit, gewann eher knapp in 3
Tursunov (1.5) vs. Granollers (2.6) --> Tursunov wette ich aus Prinzip schon nicht, seine Niederlage nicht sooo überraschend für mich
Anderson (2.5) vs. Youzhny (1.53) --> nach 1:1 w.o. Wenn Glück bekommt man hier cash back sonst auch verloren
Nishikori (2.8) vs. Tsonga (1.44) -->Tsonga für mich klarer Favorit auf Grund hoher Motivation wegen der ATP Finals-Qualifikation. Er Verlor jedoch in 3.
Giralado (3.7) vs. Janowicz (1.29) Favorit setzt sich durch.
Herbert (21) vs. Djokovic (1.01) Favorit setzt sich durch.

Damit möchte ich aufzeigen, dass praktisch in jeder Partie hier (ausser bei Djokovic und Janowicz) der sich durchsetzen kann, wer gerade die bessere Tagesform hat. Dennoch habe ich es geschafft fast 70% der Tenniswetten zu gewinnen. Aber nur weil man 70% der Wetten richtig hat, heisst das noch nicht, dass man auch gewinn macht. Leider. Ich werde deshalb in Zukunft nicht mehr auf Tennis wetten und den Sport einfach so geniessen. Ist irgendwie sowieso viel entspannter[[rofl]]

Ich bin interessiert was die langjährigen Tennisexperten unter euch so darüber denken.
 
Ahnung von etwas zu haben schließt aber nicht gleich ein, dass man das auch auf das Wetten ummünzen kann. Das sind 2 verschiedene paar Schuhe.
Dein kompletter erster Satz ist falsch. Denn die gibt es. Man kann schlecht von sich auf andere schließen und für mich schauts eher danach aus, dass du vllt viel über den Sport weiß, vllt zu viel (man kann Wetten auch totdenken u. verliert den Blick für das wesentliche, aber es für dich schwer ist dies mit dem Wetten in Einklang zu bringen.
 
Meiner Meinung nach ist das ein eher sinnloser Beitrag, der niemanden hilft. Meiner Meinung nach muss das mitm Tennis jeder für sich entscheiden...Ich für meinen Teil denke dass man die Motivation der Spieler nur zu seinem Vorteil nutzen kann und das teilweise im echt großen Stil. Wenn man sich in die Spieler reinversetzen kann, dann kann man mit Disziplin und nötigem Fachwissen hier einiges gewinnen. Wer meint jeden Tag was zu wetten, der ist selber Schuld. Ich schreibe ganz selten hier im Forum weil ich mich hier nicht profilieren will und vor allem keine Lust auf das Hin und Hergelaber habe wer "Ahnung" hat und wer nicht. Aber wenn ich die Tage hier zB lese dass keiner versteht warum Granollers auf einmal gegen Tursonov gewinnt (kaum zu glauben...), da fällt mir nix ein!

Naja, ich versteh nicht was du mit deinem Beitrag hier bewirken willst... Der hat im Endeffekt keine Aussage meiner Meinung nach... Will aber auch jetzt hier niemanden runtermachen. Aber man muss seine eigenen Beiträge auch mal hinterfragen und überlegen wozu die anderen dienen sollen...

Wenn man Ahnung hat und Disziplin, ist Tennis meiner Meinung nach einfacher zu tippen als beispielsweise Fussball! Aber das muss wie immer jeder selber entscheiden...
 
Ist schon richtig, dass gesagt wird, dass es drauf ankommt wie viel man spielt. es ist einfach schwierig einzuschätzen welche quote value hat, welches HC ab welcher Quote spielbar ist, usw
Es gibt auch einfach viele Faktoren und Variablen die man berücksichtigen muss

Spielweise des Spielers
Wichtigkeit des Turniers
Charakter des Spielers
Belag
Fitness/Verletzungen
Motivation
Punkte die man zu verteidigen hat
Austragungsort/land
usw

das kann man mit Wissen und Recherche so gut wie alles rausbekommen. Dazu braucht man Erfarung in dem Geschäft. Man muss wissen welcher Spieler wann wie reagiert, wo er gut spielt, was er evtl noch braucht um sich wofür zu qualifizieren. Geht er vll jetzt raus um fit für nächste Woche zu sein, weil das Turnier ihm wichtiger ist? Muss er evtl den nächsten Tag schon Quali spielen und schenkt deshalb ab? Hat er eine lange Reise hinter sich? Hat er zuletzt viel gespielt -> wenig Regenerationszeit? Alles machbar und nachvollziehbar. Leider bringts nicht immer was, aber wenn die Quote passt und die Info stimmt, ok.
Leider gibt es auch etwas, das man nicht erahnen kann. Tagesform. Das ist wohl der einzige Faktor, der das ganze so schwierig macht. Würden alle Spieler jeden Tag ihr normales Leistungsniveau abrufen, könnte man wahrscheinlich 90% der Ergebnisse vorhersagen. Leider aber wachsen manche über sich hinaus und manche spielen weit unter ihrem Niveau. Das kann sich von Tag zu Tag ändern, manchmal sogar von Satz zu Satz.
Mein Paradebeispiel: US Open Doppelkonkurrenz. Da gewannen zu 90% die besseren und eingespielteren Doppel. Deswegen hats Geld geregnet. Leider passiert das zu selten. Momentan ist es ganz schlimm, niemand scheint mehr Lust zu haben. Belag, Motivation usw alles egal grad, alle wollen Urlaub.

Das schwierigste ist wohl die Disziplin zu wahren. Die richtigen Quoten zu picken und zu erkennen, was man lieber weglassen sollte. Das ist schwierig. Ich spiel auch noch zu viel mist, aber im Laufe der Zeit lernt man daraus. Am Ball bleiben, wenns grad nicht läuft mal Pause machen und dann iwann wieder neu beginnen, hilft [[yo]]
 
Ich finde aber du machst es dir hier sehr einfach. Du nimmst einfach 11 Spiele von EINEM Turnier, noch dazu das Letzte in der Saison und stellst mal generell das Tenniswetten in Frage.
Keiner würde 11 Spiele an einem/zwei Tage picken. Wenn dann wäre das Ganze seriöser über eine Saison zu verfolgen.
Sicher Tagesform, Motivation, Fitness und Punkteverteidigung usw sehr entscheiden. Das muss man eben abschätzen.

Und prinzipiell könnte man deine 11 angeführten Spiele genau in den jeweiligen Ausgang analysieren. Außerdem kann man sich bei jedem Turnier einstellen, bei diesem in Paris war der Trend dass sich die Favos schwer tun (aus welchen Gründen auch immer), dann gehe ich halt eher auf Satz- oder Gamehandicaps von Außenseiter.


Llodra (2.4) vs. Dimitrov (1.57) -->Muss man zu der Quote auf Llodra gehen, gewinnt ja auch den ersten Satz. Tagesform aber schlecht
Przysiezny (2.6) vs. Nieminen (1.5) --> Przysiezny sicher hungrig auf Punkte/Preisgeld. relativ alt und will noch so weit nach vorn wie möglich. Nieminen meines Wissens nix z verteidigen, Saison vorbei => Gewinnt eben der Außenseiter
Mahut (1.95) vs. Dolgopolov (1.83) --> Wer ein Spiel von Dolgo anfasst ist sowieso krank, wenn dann gegen ihn
Andujar (?) vs. Pospisil (?) --> Ganz klar große Überraschung aber Pospisil ev überspielt
Roger V.E. (2.2) vs. Dodig (1.67) -->Da war ich sogar auf Dodig. Ivan ein eiserner Kämpfer und war annehmbar in Form und mMn ERV gar nix.
Gasquet (1.33) vs. Verdasco (3.3) -->Gasquet sowieso immer anfällig für knappe Matches, dazu Nando ja kein Nobody

Usw usf
 
Liebe Tennisfreunde,
ich ziehe gerade Bilanz über meine Tenniswettstatistik und muss nüchtern betrachtet den Schluss ziehen, dass ich es nicht für möglich halte längerfristig einen ROI von über 100% zu haben bei Tenniswetten.
Ich bezeichne mich als absoluten Tenniskenner, ohne jetzt gleich arrogant klingen zu wollen. Spiele selber seit bald 20 Jahren den weissen Sport und versuchte dieses praktische Wissen ebenfalls in meine Stakes einfliessen zu lassen nebst den offiziellen und eigenen Statistiken.
Nach jahrelanger Erfahrung bin ich der Meinung, dass Tenniswetten als nicht kalkulierbar einzustufen sind. Zu viel hängt von der Tagesform, der Motivation, der Gesundheit der Spieler ab, die wir Wetter einfach nicht erahnen können.

Ich finde die Round 1 in Paris von gestern Dienstag, 29.10.2013 zeigt es schön auf wie verzwickt die Sache ist.

Llodra (2.4) vs. Dimitrov (1.57) -->Llodra schwierig einschätzbar, deshalb ungeeignet für eine Wette
Przysiezny (2.6) vs. Nieminen (1.5) --> Nieminen Favorit, verlor aber deutlich 0:2
Mahut (1.95) vs. Dolgopolov (1.83) --> Mahut für mich leichter Favorit, gewann auch
Andujar (?) vs. Pospisil (?) --> Pospisil für mich klarer Favorit, verlor aber unverständlicherweise
Roger V.E. (2.2) vs. Dodig (1.67) -->Roger V.E. gut in Basel gespielt, Dodig gute Saison zuletzt aber schwach, Spiel deshalb nicht einschätzbar
Gasquet (1.33) vs. Verdasco (3.3) -->Gasquet Favorit, gewann eher knapp in 3
Tursunov (1.5) vs. Granollers (2.6) --> Tursunov wette ich aus Prinzip schon nicht, seine Niederlage nicht sooo überraschend für mich
Anderson (2.5) vs. Youzhny (1.53) --> nach 1:1 w.o. Wenn Glück bekommt man hier cash back sonst auch verloren
Nishikori (2.8) vs. Tsonga (1.44) -->Tsonga für mich klarer Favorit auf Grund hoher Motivation wegen der ATP Finals-Qualifikation. Er Verlor jedoch in 3.
Giralado (3.7) vs. Janowicz (1.29) Favorit setzt sich durch.
Herbert (21) vs. Djokovic (1.01) Favorit setzt sich durch.

Damit möchte ich aufzeigen, dass praktisch in jeder Partie hier (ausser bei Djokovic und Janowicz) der sich durchsetzen kann, wer gerade die bessere Tagesform hat. Dennoch habe ich es geschafft fast 70% der Tenniswetten zu gewinnen. Aber nur weil man 70% der Wetten richtig hat, heisst das noch nicht, dass man auch gewinn macht. Leider. Ich werde deshalb in Zukunft nicht mehr auf Tennis wetten und den Sport einfach so geniessen. Ist irgendwie sowieso viel entspannter[[rofl]]

Ich bin interessiert was die langjährigen Tennisexperten unter euch so darüber denken.

Finde deinen Beitrag ohne dich angreifen zu wollen komplett überflüssig!
Am Ende der Saison gibt es halt immer mehr Spieler wo die Motivation nicht mehr so ganz stimmt und die nur mehr an den wohlverdienten Urlaub denken.

Diese Ergebnisse gibt es natürlich auch in der Mitte der Saison, aber nicht in dieser Häufigkeit.
Die meisten hier wetten halt mehrere Spiele jeden Tag und wenn ich jedes Spiel oder fast jedes tippen "müsste" könnte ich mich eingraben.

Qualität vor Quantität sagt man so schön.
Manchmal finde ich kein Spiel dass in meinen Augen Value hat , ist ja auch nicht schlimm, so süchtig kann man ja nicht sein, dass man alles wetten muss.

Tennis ist definitiv gewinnbringend zu wetten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei bayern gegen Mainz demnach 33% Siegwahrscheinlichkeit Bayern, 33% unentschieden und 33% Siegwahrscheinlichkeit Mainz [[grin]]

Könnt oder wollt ihr es nicht verstehen?
Ich rede hier von einem Spiel mit ausgelichenen Quoten:

Sagen wir:

Tennis: 1= 1,85 / 2 =1,85

Fußball: 1= 2,25 / x = 3,3 / 2 = 2,25

So, und jetzt sag mir, wo die Chance bzw die Wahrscheinlichkeit größer ist, zu gewinnen?!
 
Könnt oder wollt ihr es nicht verstehen?
Ich rede hier von einem Spiel mit ausgelichenen Quoten:

Sagen wir:

Tennis: 1= 1,85 / 2 =1,85

Fußball: 1= 2,25 / x = 3,3 / 2 = 2,25

So, und jetzt sag mir, wo die Chance bzw die Wahrscheinlichkeit größer ist, zu gewinnen?!

kommt auf den valuegehalt der jeweiligen wette an wäre mein vorschlag an dich. bin aber unwissend und du scheinbar eine wett-gottheit. [[grin]]
 
Es geht bei meiner Aussage allein um mathematische Wahrscheinlichkeiten. Aber ich gebe es auf, ihr wollt es nicht ja gar nicht verstehen.

wir verstehen dich schon, wir wollen dir nur klar machen dass es absoluter unfug ist was du von dir gibst mein guter. [[grin]]

dass es im tennis nur 2 mögliche sieger gibt ist mir schon bekannt seit ich 6 jahre alt bin und noch nicht (ernsthaft) gewettet habe.
 
Beim Tennis ist das Problem (meiner Meinung nach), dass es nicht so oft so großen Klassenunterschied gibt. Hier geht es um individuelles Performance, d.h. alles kann sehr gut, aber auch genau so schief gehen, während der Fussball ein Team-Sport ist und das schlechte Spiel eines der Spieler nicht so stark das Endergebnis beeinflusst. In anderen Worten:
- Tennis: 1x schlecht = 100% schlecht
- Fussball: 1x schlecht = 10-20% (auch wenn die Zahlen übertrieben sind) und Wechsel ist auch möglich.
Und jeder hat seine schwachen Tage :)

Trotzdem nehme ich ab und zu auch dabei ein Risiko :)
 
Beim Tennis ist das Problem (meiner Meinung nach), dass es nicht so oft so großen Klassenunterschied gibt. Hier geht es um individuelles Performance, d.h. alles kann sehr gut, aber auch genau so schief gehen, während der Fussball ein Team-Sport ist und das schlechte Spiel eines der Spieler nicht so stark das Endergebnis beeinflusst. In anderen Worten:
- Tennis: 1x schlecht = 100% schlecht
- Fussball: 1x schlecht = 10-20% (auch wenn die Zahlen übertrieben sind) und Wechsel ist auch möglich.
Und jeder hat seine schwachen Tage :)

Trotzdem nehme ich ab und zu auch dabei ein Risiko :)

Bin gleicher Meinung. Deshalb schrieb ich ja, dass beim Tennis sehr viel von der Tagesform abhängt, die man eben als Wetter nicht wissen kann. Da kann man noch so gut recherchieren... <?xml:namespace prefix = "o" ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p>
In der Top 100 (ausser vielleicht Top 4) kann fast jeder, jeden schlagen, weil die Leistungsdichte extrem nahe beieinander liegt. Niederlagen von Top-Spielern wie Berdych, Ferrer, Tsonga, Berdych u.s.w. gegen schwächere Gegner bestätigen diese Aussage.<o:p></o:p>
 
Bin gleicher Meinung. Deshalb schrieb ich ja, dass beim Tennis sehr viel von der Tagesform abhängt, die man eben als Wetter nicht wissen kann. Da kann man noch so gut recherchieren... <!--?xml:namespace prefix = "o" ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /--><o:p></o:p>
In der Top 100 (ausser vielleicht Top 4) kann fast jeder, jeden schlagen, weil die Leistungsdichte extrem nahe beieinander liegt. Niederlagen von Top-Spielern wie Berdych, Ferrer, Tsonga, Berdych u.s.w. gegen schwächere Gegner bestätigen diese Aussage.<o:p></o:p>
Interessante Diskussion, welche ich erst heute gesehen habe. Dies ist m.E. genau der Grund, warum es Leute gibt, die sich mit Tennis dumm und dämlich verdienen.

Mein Mentor kann das Inplay-Game derart gut lesen, dass er innerhalb von kurzer Zeit erkennt, ob der Favorit nur einen schlechten Start oder einen miesen Tag einkassiert. Selbstverständlich setzt auch er Wetten in den Wind, aber über einen längeren Zeitraum verdient er damit seinen Unterhalt.

Es geht nicht in erster Linie darum, den wahrscheinlicheren Spielausgang zu tippen sondern den Value anzuspielen. Dieser liegt halt nicht immer auf den Favoriten und auch nicht immer auf den Underdogs. Ich versuche es derzeit auch gerade mit Tennis und sehe langsam Land:

Bruce Lay Trading (Brulati)

Btw: Im Tennisforum hat es ein paar ausgezeichnete Tipper. Diese beweisen auch täglich, dass Tennis eine der besten Sportarten zum Wetten ist.
 
Du schreibst im ersten Beitrag, Du spielst seit 20 Jahren Tennis.
Sage mir einen ehemaligen Tennisspieler oder gar Fußballer, der vom Wetten reich geworden ist ohne zu schummeln.
Warum versuchen z.B. ehemalige Fußballer Aktive zu kontaktieren, um Ergebnisse zu beeinflussen?
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Eine kleine, wahre Geschichte:
am Anfang eines Jahres trafen sich einige sehr gute Broker.
Vor ihnen an der Wand hing ein Plakat mit zig AG´s.
Neben den Brokern stand eine Person mit einem Dartpfeil.
Die Broker gaben ihre Einschätzung ab, welche AG`s im Kurs in diesem Jahr steigen würden.
Die einzelne Person warf ein paar Mal den Dartpfeil auf das Plakat und man notierte die jeweils getroffene AG.
Frage: Wer, glaubst Du, hat den meisten Cash gemacht?
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Prinzipiell ist Wissen über die jeweilige Sportart gut, aber auch wichtig ist Abstand zu der jeweiligen Sportart.
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Früher gab es viel weniger Fakes im Internet.
Überall, wenn die Masse kommt (siehe Telekom und die Zeit danach an der Börse, Neuer Markt, Neuausgaben..), sinkt der Profit.
 
Um beim Tennis noch großartig Quoten zu erspielen, muss man schon ganz genau Bescheid über die aktuelle Form des Spielers wissen. Dazu reicht es nicht, sich die letzten Ergebnisse anzusehen!

Die großen Favouriten kann man eigentlich komplett aussondern. Interessanter ist die ITF-Tour, aber da müsste man quasi schon Scout sein, um das Risiko und die Chancen überall abschätzen zu können.

Ich habe mich eigentlich komplett vom Tennis verabschiedet, denn ich habe in den letzten eineinhalb Jahren zu oft abgesagte/aufgegebene Matches gehabt und vor allem bei den Frauen strauchelnde Favouritinnen, die mir die Tipps versaut haben.

Wer stählerne Nerven hat, Satzwetten oder gespielte Punkte anspielt und sich auch noch blendend auskennt, der kann da ordentlich abräumen. Aber im Vergleich zum Fußball, Basketball und Co. ist das Risiko wesentlich höher und die Quoten genauso schlecht. ;)