Interwetten

Nicht zu fassen - eigentlich sollte durch dieses Gesetz Klarheit geschaffen werden - hier wird aber der Kunde völlig verarscht, weil die mit dem Gesetz jetzt auch noch einen Reibach machen und zusätzlich daran verdienen ... und ob die wirklich auch nur einen Cent an den deutschen Fiskus überweisen, sei mal dahingestellt - das ist ein österreichischer Buchmacher, der sich sicherlich nicht von deutschen Beamten in die Bücher schauen lässt.

Auszahlen und nix wie wech von solchen Abzockern [[stupid]][[kotz]]
 
Nicht zu fassen - eigentlich sollte durch dieses Gesetz Klarheit geschaffen werden - hier wird aber der Kunde völlig verarscht, weil die mit dem Gesetz jetzt auch noch einen Reibach machen und zusätzlich daran verdienen ... und ob die wirklich auch nur einen Cent an den deutschen Fiskus überweisen, sei mal dahingestellt - das ist ein österreichischer Buchmacher, der sich sicherlich nicht von deutschen Beamten in die Bücher schauen lässt.

Auszahlen und nix wie wech von solchen Abzockern [[stupid]][[kotz]]
im thread dazu schon gepostet - deutsches recht endet an deutschen grenzen. bekommen/beantragen sie keine lizens, machen sie jetzt zusätzlichen reibach.

das beste für dt. kunden, wie du schon gesagt hast, auszahlen und weg.
das angebot dort ist eh nix besonderes. niemand wird etwas vermissen, AUßER natürlich diese hervorragenden quoten[[rofl]]
 
im thread dazu schon gepostet - deutsches recht endet an deutschen grenzen. bekommen/beantragen sie keine lizens, machen sie jetzt zusätzlichen reibach.

Und wenn du wettest bist du plötzlich im Ausland? [[nixweiss]]
Außerdem gilt deutsches Recht für deutsche Staatsbürger unter Umständen auch im Ausland - beispielsweise bei einem Schwangerschaftsabbruch.

Die Bookies argumentieren ja gern, dass die Wette dort angenommen wird wo ihre Server stehen. Aber das wird - wie fast alles in der Juristerei - ziemlich umstritten sein.
 
Und wenn du wettest bist du plötzlich im Ausland? [[nixweiss]]
Außerdem gilt deutsches Recht für deutsche Staatsbürger unter Umständen auch im Ausland - beispielsweise bei einem Schwangerschaftsabbruch.

Die Bookies argumentieren ja gern, dass die Wette dort angenommen wird wo ihre Server stehen. Aber das wird - wie fast alles in der Juristerei - ziemlich umstritten sein.

solange ein ausländischer bookie hier nicht lizensiert ist, kann es ihm doch egal sein, welches recht in welchem land gültig ist.
wenn sie sich darum kümmern würden, dann hätten wir vor 2010 auch nirgens wetten dürfen.

wenn ein schwangerschaftsabbruch in deutschland nicht erlaubt ist, in polen schon, dann können die hier auch nix machen, wenn man nach polen fährt. und den polen passiert auch nix, weil denen dt. recht egal ist. oder ist deutschland so wichtig, dass alle kuschen...?

oder fährt ein engländer auf einer deutschen autobahn 120km/h, weil er engländer ist und in england höchstens 120km/h erlaubt sind?? natürlich nicht
 
Ich sagte doch: Deutsches Recht kann im Ausland für Deutsche gelten. Also wird der Deutsche belangt. Gut, bei Interwetten im Management werden keine Deutschen sitzen. Insofern hinkt der Vergleich, da man dann höchstens den deutschen Wetter bestrafen könnte.

Tatsächlich ist es aber so, dass der deutsche Gesetzgeber sich gedacht hat, auch ausländische Buchmacher zu besteuern. Wie er das umsetzen wollte, war mir immer schleierhaft. Es ist aber durchaus davon auszugehen, dass Interwetten die Steuer an den deutschen Fiskus abführt (alles andere wäre Betrug - da könnten sich stattdessen einfach die Marge erhöhen).
Der deutsche Gesetzgeber könnte ansonsten irgendwann auf die Idee kommen, deutschen Banken zu verbieten, Transaktionen mit nichtzahlenden ausländischen Buchmachern durchzuführen.

Außerdem: Du sitzt beim Wetten immer noch in Deutschland.
Also ich kann ja verstehen, dass einen diese Steuer anpisst - aber die moralische Schuld hat man auf jeden Fall. Mir ist es - noch - egal, da es genügend vernünftige Buchmacher ohne Besteuerung gibt.
 
das geilste ist
setzt jemand 10 euro und gewinnt 10 000 euro
muss interwetten 50 cent steuern zahlen
aber ziehen dem kunden 500 euro ab
lol
Das ist beides das gleiche. Sie ziehen dem Kunden in beiden Fällen 50cent vom Einsatz ab. Die 500€ weniger Gewinn kommen ja nur zustande, weil man halt eben 50cent weniger gesetzt hat.

Was ich mich bloss Frage, wollen die uns jetzt verarschen oder sind die wirklich so dämlich und schnallen ihre Milchmädchenrechnung nicht. Beides wäre für mich absolut unverständlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob man die Besteuerung nun vom Einsatz oder vom Wettgewinn abzieht, nimmt sich im Kontostand der Kunden nichts. [[nixweiss]]

Wenn der Kunde für eine Wette mit Quote q 1 Euro bezahlt, wird sein Konto stets mit 1 Euro belastet und die Steuerlast für Interwetten beträgt stets 5 Cent.
Der potentielle Gewinn nach Umsatzsteuer beträgt stets 0.95 * 1 * q, egal ob ich jetzt angebe, die 5%-Steuer erfolgt auf den Wettgewinn (1*q), oder auf den Einsatz (1).

Von daher finde auch ich es ziemlich unverschämt von Interwetten zu schreiben, sie würden die Steuer nur anteilig auf den Kunden umlegen.
(Von "anteilig" könnte eher der Buchmacher reden, der zusätzlich zum Einsatz eine 5%-Gebühr verlangt, da dieser letztlich 5% vom Umsatz (= Einsatz + Gebühr) abzuführen hat, sprich die Besteuerung der Gebühr selbst übernimmt.)

Da erfreut es umso mehr, dass der PR-Schuss hoffentlich auch außerhalb des Wettforums nach hinten losgehen wird und die Formulierung 'Wettgewinnbesteuerung' tatsächlich von möglichst vielen sogar als Betrug und Abzocke empfunden wird.
 
keine gute Nachricht... :-( ... (nochmal) 5 % Abzug bei jeder Wette, das ist wohl schon der Bereich, wo es beinahe unmöglich wird, langfristig mit Sportwetten noch einen Profit zu machen. Zumindest ausgesprochen schwer (sehr viel schwerer als es jetzt schon ist)........

Hoffe, dass die anderen Bookies da nicht nach und nach nachziehen...... :-O

Gruss..... :-)
 
Ob man die Besteuerung nun vom Einsatz oder vom Wettgewinn abzieht, nimmt sich im Kontostand der Kunden nichts. [[nixweiss]]

Wenn der Kunde für eine Wette mit Quote q 1 Euro bezahlt, wird sein Konto stets mit 1 Euro belastet und die Steuerlast für Interwetten beträgt stets 5 Cent.
Der potentielle Gewinn nach Umsatzsteuer beträgt stets 0.95 * 1 * q, egal ob ich jetzt angebe, die 5%-Steuer erfolgt auf den Wettgewinn (1*q), oder auf den Einsatz (1).

Von daher finde auch ich es ziemlich unverschämt von Interwetten zu schreiben, sie würden die Steuer nur anteilig auf den Kunden umlegen.
(Von "anteilig" könnte eher der Buchmacher reden, der zusätzlich zum Einsatz eine 5%-Gebühr verlangt, da dieser letztlich 5% vom Umsatz (= Einsatz + Gebühr) abzuführen hat, sprich die Besteuerung der Gebühr selbst übernimmt.)

Da erfreut es umso mehr, dass der PR-Schuss hoffentlich auch außerhalb des Wettforums nach hinten losgehen wird und die Formulierung 'Wettgewinnbesteuerung' tatsächlich von möglichst vielen sogar als Betrug und Abzocke empfunden wird.

Auch wenns viele nicht hören wollen, aus Buchmachersicht sollte sich die Steuererhebung auf jeden Fall lohnen. Egal ob die 5% nun tatsächlich als Steuer abgeführt werden.
Denn damit vergrault man die Arbitragejäger und echten gewinnorientierten Spieler und braucht nicht aufs Limitieren zurückgreifen, während die allermeisten Fische sagen, so what, was soll die Quote, Hauptsache gewonnen.
 
Mit anteilig meinen die das die die Steuern nur auf gewonnene Wetten einziehen. Normalerweise sollst du auch auf verlorene Steuern bezahlen.

Für den Buchmacher macht es keinen Unterschied, ob er auf Einsatz aller Wetten oder Auszahlung der Gewinner besteuert. Er muß so ziemlich dasselbe abführen. Aber die psychiologische Wirkung auf den Kunden ist unterschiedlich.
 
kennt überhaupt jemand hier den genauen auszug des gestzes, was überhaupt vorschreibt, dass wettanbieter steuern zahlen müssen und wenn ja wie viel es sein soll. für mich ist diese 5%-gebühr am rande der legalität. die stecken sich das geld 100 pro in die eigenen taschen. für mich ein absoluter witz, seit wann zahlt ein ausländisches unternehmen mit sitz und lizenz im nirgendwo steuern an den deutschen staat. davon träumt unser staat, dass es sowas gibt. übrigens wenn ich bei google gesetz wettsteuer eingebe, kommt nix aktuelles, nur ein verabschiedung von 1992. ist das nun eine reine erfindung von interwetten um profit zu machen?
 
Auch wenns viele nicht hören wollen, aus Buchmachersicht sollte sich die Steuererhebung auf jeden Fall lohnen. Egal ob die 5% nun tatsächlich als Steuer abgeführt werden.
Denn damit vergrault man die Arbitragejäger und echten gewinnorientierten Spieler und braucht nicht aufs Limitieren zurückgreifen, während die allermeisten Fische sagen, so what, was soll die Quote, Hauptsache gewonnen.
Der Buchmacher mag einige Arbeitsstunden durch den Rückgang von Limitierungen einsparen und ein paar bei Interwetten anzunehmende Arbitragejäger-Verluste fallen auch weg, ich bezweifle aber, dass dies die meiste/komplette Steuerlast ausgleicht.

Entscheidend wird imho sein, ob der Buchmacher den Umsatz (mit mehr Werbung, Legalität, ...) / die (absolute) Anzahl der Einzahler ausreichend steigern kann, denn die bereits vorhandenen "Fische" werden nun kaum auf einmal mehr Geld zum Verjubeln zur Verfügung haben. [[nixweiss]]
 
Mit anteilig meinen die das die die Steuern nur auf gewonnene Wetten einziehen. Normalerweise sollst du auch auf verlorene Steuern bezahlen.
Kunde hat 200 Euro auf dem Konto, es werden 2 Wetten mit jeweiliger Quote 2 mit je 100 Euro bezahlt, jeweils eine Wette verliert und gewinnt.

Buchmacher A - 5% Gebühr auf Spieleinsatz:
Spieleinsatz ist jeweils 95.24 Euro, 5% Gebühr darauf 4.76 Euro -> Gesamtbelastung des Kundenkonto jeweils 100 Euro. Nach Auswertung der Wetten hat der Kunde 0 + 95.24*2 = 190.48 Euro auf dem Konto.

Buchmacher B - 5% Gebühr auf Wettgewinne:
-> Gesamtbelastung des Kundenkonto jeweils 100 Euro. Nach Auswertung der Wetten hat der Kunde 0 + (1-0.05) * 100*2 = 190 Euro auf dem Konto.

Da wohl tatsächlich (entgegen meiner Annahme auf der vorigen Seite) davon auszugehen ist, dass die Besteuerung "nur" auf den Nettospieleinsatz (hier 95.24 Euro) anfällt, bereichert sich Interwetten sogar zusätzlich (hier um 48 Cent).

Also solange niemand vorrechnet, worin der finanzielle Vorteil des Kunden (bzw. die anteilige Übernahme von Interwetten) bestehen soll (und an meiner obigen Rechnung falsch ist), bleibt's auch für mich eine, wie von blash bezeichnet, Milchmädchenrechnung und ich fände es schade/erschreckend, wenn Leute darauf reinfallen.
 
Interwetten hat kein Recht von den Wettgewinnen Steuern abzuziehen, diese Regelung gilt für alle Sportwettenbuden in der BRD , iInterwetten ist ein INTERNET-Buchmacher Unterhenemen das ist der Unterschied .
Wetten übers Internet ist steuerfrei . Da hat der Staat keinerlei Kontrolle. Unterschied wäre wenn der Firmensitz in der BRD ist und Interwetten eine deutsche Buchmacherlizenz besitzt, dann können Sie die Steuern in den Finanzaämter abführen .
Die 5 % Abzüge von den Wetten werden also nicht wie erwähnt abgeführt, die landen in die eigene Tasche ...

Wie soll den den bitte ein in Malta sitzendes Unternehmen an deutsche Finanazämter Steuern abführen, das geht nicht !
 
Interwetten hat kein Recht von den Wettgewinnen Steuern abzuziehen, diese Regelung gilt für alle Sportwettenbuden in der BRD , iInterwetten ist ein INTERNET-Buchmacher Unterhenemen das ist der Unterschied .
Wetten übers Internet ist steuerfrei . Da hat der Staat keinerlei Kontrolle. Unterschied wäre wenn der Firmensitz in der BRD ist und Interwetten eine deutsche Buchmacherlizenz besitzt, dann können Sie die Steuern in den Finanzaämter abführen .
Die 5 % Abzüge von den Wetten werden also nicht wie erwähnt abgeführt, die landen in die eigene Tasche ...

Wie soll den den bitte ein in Malta sitzendes Unternehmen an deutsche Finanazämter Steuern abführen, das geht nicht !

nein das stimmt so nicht. nimmt er wetten von deutschen an, macht er sich strafbar wenn er keine steuern darauf bezahlt. das ist seit dem 01.07. das neue steuergesetz. die steuer nicht zu zahlen (egal wo man sitzt) ist seitdem auch eine straftat und kann zu haftbefehlen usw führen. also komplett anders als die situation zuvor.