Glücksspielstaatsvertrag - was ändert sich 2020-2021?

Es geht mir darum, dass man durch eine deutsche Lizenzierung eine rechts Grundlage hat. Und dadurch evtl. Gegen Limitierungen und Account Schließungen vorgehen kann. Das muss aber rechtlich geprüft werden.

Bitte mal denken, bevor man schreibt.

gibt absolut keine grundlage, warum man den bookies einsatzlimits/limitierungen verbieten lassen sollte. Jeder Bookie hat das Recht, auf eine Wette eine bestimmte Maximale Einsatzbet zu machen. Das gewinnerkonten natürlich schneller limitiert werden als Verliererkonten, ist ja normal. Im casino gibts auch bei vielen Spielen oder beim Roulette ein Einsatzlimit, und der Casinobetreiber hat jederzeit das Recht, dich aus dem Laden zu schmeißen, wenn du zuviel gewinnst. Dabei gehts auch um den Selbstschutz des bookies. Stell dir vor, 2 Leute gewinnen 10 Mio Euro durch nen 5 mio einsatz auf ein Bayernspiel oder so, dann ist der Bookie pleite
 
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Tjoa, bei der Argumentation dann aber die selben Limits für alle. Und nicht für die Kühe hohe Limits zum Melken und die Raubtiere kriegen die kleinen Limits. Wäre ja auch absolut kein Spielerschutz wenn die Verlierer mehr verlieren dürfen als diejenigen die gewinnen.
das Limits für das Überleben der Bookies absolut notwendig ist,da müssen wir nicht drüber reden.

aber bei dieser ganzen Pseudo Spielerschutz Agenda des Vertrages passen individuelle Limits so mal gar nicht rein. Logisch wäre dann eher noch kleinere Limits für die Verlierer/ Suchtis.
 
Tjoa, bei der Argumentation dann aber die selben Limits für alle. Und nicht für die Kühe hohe Limits zum Melken und die Raubtiere kriegen die kleinen Limits. Wäre ja auch absolut kein Spielerschutz wenn die Verlierer mehr verlieren dürfen als diejenigen die gewinnen.
das Limits für das Überleben der Bookies absolut notwendig ist,da müssen wir nicht drüber reden.

aber bei dieser ganzen Pseudo Spielerschutz Agenda des Vertrages passen individuelle Limits so mal gar nicht rein. Logisch wäre dann eher noch kleinere Limits für die Verlierer/ Suchtis.

gibt keine gesetzliche Grundlage, dass die bookies für jeden Spieler in individuelles Limit einführen müssen. Siehe ja auch im aktuellen Vertrag das 1000 Euro limit grundsätzlich für alle, da ist auch keine Rede davon, dass die Bookies für jeden Spieler ein individuelles Einzahlungslimit festlegen müssen. Genauso gibt es auch keine Grundlage dafür, dass Verlierer nur ein bestimmtes Geld verlieren dürfen, dass ist alles in der Hand der bookies.
Oder man spielt halt in Asien, wo es keine Limits gibt und man zahlt dafür halt 10 oder 20 % Gebühren.
 
Ich habe mich bei den Bookies umgehört und nachgefragt wie sie mit der neuen Situation umgehen. Das Wort Chaos wurde öfters genannt, so ganz im Bilde ist niemand. Anwälte werden noch viel zu tun haben, genauso wie die IT-Abteilungen die schon in den letzten Tagen kurzfristig einiges ändern mussten um konform zu sein.

Die zentral verwaltete Datenbank mit der Sperrdatei gibt es noch nicht, deshalb können noch nicht alle Kriterien des Glücksspielstaatsvertrags umgesetzt werden. Die Formulierung des Umlaufbeschlusses sorgte nicht nur hier im Forum für Verwirrung und es ist tatsächlich so wie weiter oben schon vermutet wurde: Es wurde Einsatz mit Einzahlung verwechselt. Derzeit gibt es ein Einzahlungslimit von 1.000€ pro Anbieter und Monat, kein Einsatzlimit. Sobald die erwähnte Datenbank, in der alle Kunden der Bookies verwaltet werden, einsatzbereit ist (mit Inkfrafttreten des Glücksspieltaatsvertrags am 1.7.2021 soll es soweit sein) gilt dieses Einzahlungslimit anbieterübergreifend. Jeder Spieler darf dann also pro Monat nicht mehr als 1.000 Euro insgesamt auf alle lizenzierten Anbieter verteilt einzahlen. Dieses Limit kann nur in wenigen Fällen erhöht werden.

Ob alles so kommen wird wie geplant bleibt abzuwarten.
 
Hallo,

Ist es wahr das ab dem 01.07.20 ein komplett anderer Glückspiel Vertrag in Kraft tritt? Und der jetzige nur zum Übergang als test eingesetzt wird

Nein. Es kann zwar noch Änderungen geben, aber im Entwurf zur Neuregulierung steht im Großen und Ganzen das was ab 1.7.21 gelten soll. Änderungen wie immer vorbehalten, weil es sich eben nur um einen Entwurf handelt. [[grin]]
 
Auch noch anbieterübergreifend? Das wird ja immer schöner...
Bei BH habens heute geschrieben "Einzahlungslimit" , das dies eine Fehlmeldung ist kann ich nicht glauben. Flo sagt "Einsatzlimit" . Wenn das tatsächlich ein Einsatzlimit ist und noch dazu Anbieterübergreifend, dann ist dies das Ende der Wetterei. Tausend hat man bald einmal eingesetzt ohne etwas gewonnen oder verloren zu haben. Aber eines ist auch klar, die Umsätze und die Gewinne der Anbieter werden in den Keller rasseln.
Wobei es momentan nur die Deutschen trifft, aber das kann auch bei uns kommen
 
Da ich ja auch sehr betroffen von dieser Situation bin, geb ich euch mal Tipps, wie man das ganze nun Regelt. Natürlich rentiert sich das für den Hobbyspieler nicht!
@Besorgt euch einen Wohnsitz auf Malta oder in einem skandinavischem Land (oder ihr habt Freunde/Bekannte dort, die euch da behilflich sein können).
Besorgt euch eine Adressbestätigung. Stellt euch einen PC an diesen Ort und richtet euch einen Zugang ein (damit Ihr die IP von dort habt)
Stellt euer Konto um, spart euch den ganzen sonstigen Unsinn mit den deutschen Behörden und weiter gehts. Ich habe inzwischen mit einigen Anbietern gesprochen, die sind da "sehr" Kulant....meinten zu mir, schick uns irgendwas, wir winken es einfach durch....