Das erste Halbfinalspiel des DFB-Pokals
eröffnen Werder Bremen und RasenBallsport Leipzig.
Während die Bremener Bosse weiter an Trainer Florian Kohfeldt festhalten und glauben mit ihm die Saison auf einem Nichtabstiegsplatz zu beenden, nach einer Niederlagenserie von 7 Bundesligaspielen in Folge, würde man in Leizpig gerne mit Trainer Julian Nagelsmann in eine weitere neue Saison starten.
Würde da nicht der Ligaprimus durch eine zweistellige Millionensumme Trainer Nagelsmann aus seinem Vertrag rauskaufen.
Seit Flicks ersten Andeutungen, nach dem Ausscheiden in der Champions League, den Vertrag bei den Bayern nicht mehr erfüllen zu wollen bis hin zur endgültigen Aussage, er würde nach Saisonende nicht mehr Trainer der Münchner sein am Samstag nach der Niederlage gegen Mainz, muss man in Leipzig hellhörig geworden sein, gibt es doch seit Jahren schon genug Anhaltspunkte, dass man Trainer Nagelsmann irgendwann mal an die Bayern verliert. Und genau so ist es gekommen.
Ähnliches Schicksal traf bereits Borussia M’Gladbach und Eintracht Frankfurt, wo der Trainer die Saison zu Ende bringen soll - wohlwissend er wird die Erfolge seiner Mannschaft nicht mehr mit zu Saisonbeginn 21/22 auskosten können.
Einhergehend mit den verkündeten Trainerwechseln begannen die Gladbacher mit einer Serie an Punktverlusten. Bis es Gladbach gelang, jenen Negativtrend gegen Schalke zu stoppen, waren jegliche Champions League Ambitionen dahin.
Während die Frankfurter zuvor noch gegen Dortmund und Wolfsburg gewannen, holte man sich am 17. April eine 4:0 Klatsche gegen Gladbach ab - wenige Tage nach Bekanntwerden, dass Trainer Adi Hütter zu ebendiesen nach Saisonende wechseln wird.
Und konnte man noch einen Sieg gegen Augsburg in der englischen Woche einfahren, musste man sich am Wochenende mit 3:1 gegen Leverkusen geschlagen geben.
Zurück zu RB Leipzig und Trainer Julian Nagelsmann. Der 2:0 Erfolg gegen sich selbst schwächende Stuttgarter, kann die Niederlage gegen Köln und die Nullnummer gegen Hoffenheim nicht beschönigen.
In all jenen Spielen war ersichtlich, dass Trainer Nagelsmann nicht mehr seine gewünschte Spielidee auf das Feld bringen kann. Oder anders gesagt: Die Spieler waren nicht in der Lage so aufzuspielen, dass monatelang trainierte Spielzüge, Läufe und Defensiv-/ Pressingverhalten funktionierten, wie man es von RB Leipzig gewohnt war. Dies konnte man Julian Nagelsmann auch anmerken. Mimik und Gestik sprachen deutlich Bände. Personelle Änderungen wie die Rückkehr Angelinos und das Fehlen von Poulsen erschwerten das Ganze natürlich.
Man wird wohl auf Seiten der Leizpiger versuchen, das Spiel so breit wie möglich zu machen mit den Außenverteidigern Angelino und Mukiele. Beide konnten in den letzten Spielen nicht überzeugen. Setzt nun Julian Nagelsmann nicht auf ebendiese, gäbe er zu, dass jene hauptverantwortlich wären, für die doch spielerisch enttäuschenden Leistungen.
Da dies jedoch nicht die alleinige Wahrheit darstellt, sondern auch Führungsspieler wie Sabitzer und Kampl enttäuschten, ist das Problem, welches Nagelsmann auf dem Papier hat, klar.
Je länger das Spiel torlos ist, umso schwieriger wird es auch für RB Leipzig. Dies sollte Werder Bremen enorm weiterhelfen, da man selber, was das Erarbeiten von Chancen angeht und somit die Spielidee Kohfeldts betreffend, zurecht Kritik anhören darf. Allerdings kann man erwarten, dass die Werderaner versuchen werden in der Defensive wach zu sein, Läufe des Gegners zu erahnen und diese rechtzeitig zu entschärfen und aus jenen, eigene Konter zu generieren.
Diese Kernpunkte kann und muss man von Werder Bremen erwarten.
Damit spiele ich an:
Doppelte Chance Werder Bremen @ 3,3 diverse 2/10
unter 2,5 @2,18 diverse 1/10