Formel 1 - Saison 2004

Chinesischer Testpilot für BMW-Williams

München - Der frisch gekrönte Meister der Formel BMW Asien, Tung Ho-Pin, wird im Winter eine Testfahrt für das BMW WilliamsF1 Team durchführen.

Der Chinese verdiente sich die Fahrt durch seine überragenden Ergebnisse in der asiatischen Nachwuchsserie. BMW Sprecher Guido Stalmann meinte: "Wir haben Tung während der gesamten Saison beobachtet. Mit seinen zehn Siegen in diesem Jahr ist uns sein Potenzial nicht verborgen geblieben."

Bereits in der vergangenen Saison durfte mit Nico Rosberg der Meister der Formel BMW ADAC Meisterschaft einen WilliamsF1 BMW FW24 testen.

quelle: sport.de
 
Kampf um die Top-Techniker hat begonnen

Wechselt ab Dezember das Team: Renaults Technischer Direktor Mike Gascoyne

München - Nicht nur das Fahrer-Karussell dreht sich, auch in Sachen Top-Techniker kommt Bewegung in die Königsklasse.

Bevor das große Wettrüsten der F-1-Teams für die neue Saison beginnt, gilt es, sich die besten Köpfe der Branche an Land zu ziehen.

Den bis dato größten Coup landete dabei Toyota: Sie konnten Renaults Technik-Chef Mike Gascoyne von einem Frontenwechsel überzeugen.

Wechsel von Gascoyne perfekt

Seit Monaten hielten sich hartnäckig die Gerüchte um einen Wechsel des Briten zum deutsch-japanischen Rennstall - diese wurden jedoch in schöner Regelmäßigkeit von beiden Seiten dementiert.

Doch kurz nach Saisonschluss ließ Toyota die Katze endlich aus dem Sack: Beide Seiten hätten sich geeinigt und der Star-Ingenieur würde zum 1. Dezember seine Arbeit im Werk Köln-Marsdorf antreten.

Im Jahr 2000 war Gascoyne von Jordan zu Renault gewechselt und gilt als einer der Hauptverantwortlichen für das starke Comeback des französischen Rennstalls.

Mit mehr Erfahrung zum Erfolg

Unter der Leitung des Briten wurde die Aerodynamik des Renault-Boliden stark verbessert. Bereits zum zweiten Mal in Folge konnte man sich so Platz vier in der Gesamtwertung sichern.

Einen ähnlichen Leistungssprung soll Gascoyne nun auch bei Toyota vollbringen. Mit einem Budget, das dem von Ferrari nur wenig nachsteht, will man schon im dritten F-1-Jahr um Siege mitfahren. (Sie kennen sich in der Formel 1 aus? Dann spielen Sie den PS-Experten!)

"Mike besitzt fast fünfzehn Jahre Erfahrung in der Formel 1 und wird in der Entwicklung unseres Teams auf dem Weg zu zukünftigen Erfolgen eine wichtige Rolle spielen", erklärte Tsutomu Tomita, Vorsitzender der Toyota Motorsport GmbH.

Toyota mit weltmeisterlichen Ambitionen

Geht es nach dem Fünf-Jahres-Plan der Geschäftsleitung, sollte am Ende sogar die Weltmeisterschaft nach Japan wandern.

Diese Ambitionen hält auch Gascoyne selbst nicht für zu hoch gegriffen: "Wir werden das Langzeitziel, Toyota in ein Weltmeisterschaft gewinnendes Team zu verwandeln, angehen."

Für die Umsetzung der ehrgeizigen Ziele hat die deutsch-japanische Allianz die Verstärkung bei der Konkurrenz abgeworben und Renault damit wohl entscheidend geschwächt. (Kann Toyota mit Gascoyne den Leistungssprung schaffen?

Renault präsentiert Nachfolger

Den Franzosen dürfte auch ihr starkes Fahrer-Duo wenig nützen, wenn der neue R24 über aerodynamische Mängel verfügt.

Einen Nachfolger aus den eigenen Reihen hat man bei Renault jedoch schon gefunden: Den bisherigen stellvertretenden Technischen Direktor Bob Bell.

quelle: sport1.de
 
Toyota plant den Großangriff auf Schumi

Teamchef Ove Andersson steht 2004 mächtig unter Druck. Schließlich hat er am meisten Geld zur Verfügung

München - Das in Köln beheimatete Formel-1-Team Toyota soll für die Saison 2004 seinen Etat angeblich auf 500 Millionen Euro erhöhen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" und beruft sich dabei auf ein Toyota-Vorstandsmitglied.

Die Japaner hatten 2003 in ihrer zweiten Saison in der Königsklasse 16 WM-Punkte geholt und in der Konstrukteurswertung den achten Platz unter zehn Teams belegt.

In Indianapolis und Suzuka erreichte Toyota erstmals Startplätze in der zweiten Reihe, beim US-Grand-Prix führte da Matta erstmals in einem Toyota ein Rennen an.

Toyota Spitzenreiter der Geldrangliste

Schon in den ersten beiden Jahren war Toyota mit geschätzten Ausgaben von 300 und 310 Millionen Euro die Nummer eins in der Geldrangliste der Teams noch vor Michael Schumachers Ferrari-Rennstall.

Die Scuderia fuhr in diesem Jahr mit einem geschätzten Budget von 300 Millionen Euro zum fünften Konstrukteurs-Titel in Serie. Michael Schumacher schrieb mit dem sechsten Fahrer-Titel und dem vierten in Folge Formel-1-Geschichte.

Alles in Eigenregie

Toyota baut als einziges Team neben Ferrari Auto und Motor in Eigenregie. Zudem investierten die Japaner vor ihrem Formel-1-Einstieg 130 Millionen Euro in den Ausbau ihrer Fabrik in Köln, was mit in die Etats einfloss.

Für 2004 haben die Toyota-Verantwortlichen zudem personell noch einmal aufgestockt.

Wildern in fremdem Terrain

Vom Konkurrenten Renault wurde der renommierte Aerodynamik-Experte Mike Gascoyne abgeworben. (Kann Toyota mit Gascoyne den Leistungssprung schaffen?

Von Sauber holte man sich Nick Heidfelds Renningenieur Remi Decorzent.

quelle: sport1.de
 
Gascoyne war sehr wichtig für Renault. Bin mal gespannt, ob sie ihn gleichwertig ersetzen können und ob er jetzt Toyota nach vorne bringt.

Übrigens: Toyota geht mit neuem Rekordetat von 500 Mio € an den Start (Ferrari "nur" 310 Mio €) und möchte das Feld in dieser Saison von hinten aufrollen. Bin ebenfalls gespannt, ob sie es wirklich schaffen, an die Top 4 ranzukommen.



Michi
 
BMW will 2004 wieder den stärksten Motor bauen

München - In der kommenden Saiosn muss ein Motor in der Formel 1 das gesamte Wochenende halten. Im Gespräch mit Sport1 verdeutlicht BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen die Probleme: "Es ist zunächst einmal eine Aufgabe, die das Team bewerkstelligen muss. Für die Ingenieure ist es so, dass sich der Rahmen verschoben hat. Doppelte Laufleistung heißt, wir müssen jedes Teil robuster auslegen."

Dennoch will BMW laut Theissen wieder den stärksten Motor des Feldes bauen: "Der Anspruch bleibt gleich."

In der Personalie Juan Pablo Montoya bezieht Theissen klar Stellung: "Ich gehe davon aus, dass er 2004 bei uns im Cockpit sitzt."

quelle: sport1.de
 
Ein begehrter Fahrer in der Formel 1: Der Kolumbianer Juan Montoya


Bogota - Der WM-Dritte Juan Montoya will 2004 vertragsgemäß in der Formel 1 weiter für BMW-Williams fahren.

"Ich werde im nächsten Jahr für BMW-Williams fahren. Ich habe mit dem Team einen Vertrag bis Ende 2004", sagte der Kolumbianer auf einer Pressekonferenz in Bogota.

Absage erteilt

Damit erteilte der 28-Jährige den hartnäckigen Gerüchten um einen vorzeitigen Wechsel zu McLaren-Mercedes wieder einmal eine Absage

Angeblich soll sich der Kolumbianer mit dem Silberpfeil-Team bereits über einen Wechsel im übernächsten Jahr einig sein.

"Absolut frei"

"Für 2005 bin ich absolut frei. Ich muss auf alle Optionen schauen und dann entscheiden, was für mich das Beste sein wird, bei BMW-Williams zu bleiben oder zu einem anderen Team zu wechseln", sagte Montoya und räumte ein, dass es bereits Verhandlungen mit anderen Rennställen gab.

"Offensichtlich hat es Gespräche mit anderen Teams gegeben. Das ist der Grund, warum es so viel Gerede gab", meinte Montoya.

quelle: sport1.de
 
Jacques Villeneuve mit schlechten Aussichten

München - Jacques Villeneuve hat auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber bei einem weiteren Kandidaten angefragt. McLaren-Mercedes bestätigte entsprechende Kontakte.

"Er hat bei uns angefragt, ob er 2004 in irgendeiner Funktion zum Team stoßen könne, womöglich als Testfahrer", sagte eine McLaren-Sprecherin. Die Gespräche wurden jedoch nicht vertieft.

Der Kanadier, dessen Vertrag beim BAR-Team nicht verlängert wurde, dürfte schlechte Chancen haben. McLaren-Mercedes ist zufrieden mit den Fahrern Kimi Raikkönen sowie David Coulthard und hat zudem mit dem Österreicher Alexander Wurz und dem Spanier Pedro de la Rosa zwei gute Testfahrer.

quelle: sport1.de
 
31.10.2003 (SID) - Der Vertrag des spanischen Testfahrers Marc Gene bei BMW-Williams ist um ein Jahr verlängert worden. Damit steht der 29-Jährige auch 2004 zum Testen und auch als offizieller Ersatzfahrer zur Verfügung. Diese Entscheidung gab der bayerisch-britische Rennstall am Freitag bekannt. In der angelaufenen Saison durfte Gene einen Grand Prix bestreiten. In Monza ersetzte er den Kerpener Ralf Schumacher, der wegen Kopfschmerzen nach einem Testunfall auf den Start verzichtet hatte. Gene war dabei in seinem 34. Formel-1-Rennen auf den fünften Platz gefahren.

BMW-Williams mit Arbeit sehr zufrieden

"Wir haben Glück, einen Fahrer wie Marc zu haben, der seine Testarbeit effizient und mit der Präzision eines Uhrwerks erledigt. Gleichzeitig verfügt er über die nötige Erfahrung und Stärke, um das Team auch bei einem Grand Prix zu vertreten", meint Teamchef Sir Frank Williams.
Gene 1999 und 2000 im Minardi unterwegs

Marc Gene, der 1999 und 2000 für Minardi in der Formel 1 fuhr, ist seit 2001 in Diensten von BMW-Williams. In drei Jahren spulte er 42.000 Testkilometer ab, davon allein 24.000 in der abgelaufenen Saison.
 
Neues Jahr - neue Autos: WM-Rivalen machen Ernst


Es wird spannend in der Saison 2004: Die drei Top-Teams wollen mit ihren neuen Boliden starten


München - Michael Schumacher soll im Gegensatz zur abgelaufenen Saison 2004 von Beginn an im neuen Ferrari die Jagd auf seinen siebten WM-Titel aufnehmen.

Ferrari-Boss Luca di Montezemolo forderte laut einem Bericht der Tagezeitung "Quotidiano Nazionale" die Fertigstellung von Schumis künftigem Dienstwagen bis zum Saisonbeginn am 7. März 2004 beim Großen Preis von Australien in Melbourne.

Ferrari testet den neuen Motor

"Es ist sinnlos, den GA neuen Kraftproben zu unterziehen. Das Auto hat seine Mission erfüllt", zitiert das Blatt den Ferrari-Chef.

Am Mittwoch hatte Ferrari den planmäßigen Verlauf der Tests mit dem neuen Motor bestätigt. Die Resultate seien bisher zufriedenstellend gewesen, hieß es beim Rennstall des sechsmaligen Weltmeisters.

2003: Schwacher Start mit altem Auto

Allerdings legte sich Ferrari nicht auf einen Termin für die Premiere des neuen Boliden fest. Ross Brawn, Technischer Direktor, meinte: "Ich bin mit der Entwicklung des F2004 zufrieden. Ob er allerdings in Melbourne startet, ist fraglich."

In der zurückliegenden Saison hatte Schumacher in den ersten drei Rennen noch mit dem Vorjahres-Modell antreten müssen und dabei insgesamt lediglich acht Punkte geholt.

McLaren hat es eilig

Bei den folgenden fünf WM-Läufen erreichte der Kerpener mit dem neuen F2003-GA vier Siege und einen dritten Rang.

Unterdessen hat auch Ferrari-Konkurrent McLaren-Mercedes die Jagd auf den Weltmeister eröffnet. Die Silbernen werden wohl die Ersten sein, die den Einsatzwagen für 2004 auf die Probe stellen.

Der MP4-18 als Basis

Bereits am 25. November - nach Beendigung des Testverbots - soll der neue MP4-19-Bolide auf der Rennstrecke in Valencia einem ersten Härtetest unterzogen werden. Damit ist das Räikkönen/Coulthard-Team den anderen Teams um einige Zeit voraus. Die Rivalen werden voraussichtlich erst im Januar ihre neuen Renner fertig gestellt haben.

Nebenbei haben die Verantwortlichen bei McLaren-Mercedes die Spekulationen beendet, der MP4-19 wäre die nächste Entwicklungsstufe des MP4-17D und der 2003 nie zum Einsatz gekommene MP4-18 wäre ein Fall fürs Museum.

Theissen bestätigt Start mit FW26

Teamchef Ron Dennis: "Wenn man das neue Auto analysiert, wird man erkennen, dass der MP4-18 dessen Mutter ist." Der neue Wagen soll zudem mit einem Mercedes-Benz FO 110Q V10-Motor ausgerüstet sein. Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug gegenüber "Autosport": "Wir hatten beim MP4-18 Probleme mit dem P-Motor. Daher werden wir 2004 die modifizierte Q-Version verwenden. 2003 waren wir zu Beginn im Nachteil, da die M-Version nicht die optimale Leistungsstärke besaß."

Auch der dritte WM-Kandidat 2004, BMW-Williams, wird in Melbourne den neuen FW26 präsentieren.

Motorsport-Direktor Mario Theissen legte sich im Gespräch mit Sport1 fest: "Der Rückgriff auf das letztjährige Auto hätte mit Sicherheit in fehlender Konkurrenzfähigkeit geendet. Das kann kein Weg sein."

quelle: sport1.de
 
BAR bläst zum Angriff auf die Topteams


Mit seinem Zugpferd Jenson Button will das BAR-Team 2003 nicht mehr nur Platz fünf belegen


München - Eigentlich verlief die Saison 2003 für das BAR-Honda-Team nicht völlig problemlos.

Trotzdem tröstete der fünfte Rang der Konstrukteurswertung über diverse Unstimmigkeiten hinweg.

Angespornt von diesem Erfolg hängt Teamchef David Richards die Meßlatte für 2004 um einiges höher: Die "Großen Drei" der Formel 1 sollten sich besser warm anziehen.

"Wir können die Top-Drei herausfordern"

"Man darf sich nicht selbst vormachen, dass es keine große Lücke zu den Top-Teams gibt, aber wenn wir über den Winter weiter solche Forschritte machen, dann können wir die Top-Drei 2004 herausfordern", gibt sich Richards selbstbewusst.

26 WM-Zähler hatte BAR-Honda am Ende auf seinem Konto, aber damit immer noch ganze 62 Punkte weniger als das viertplazierte Team von Renault.

Bis zum Saisonfinish in Suzuka hatte es nicht danach ausgesehen, als würde sich BAR die Position hinter den Franzosen sichern können. Drei Konkurrenten erhoben ebenfalls Anspruch auf den Platz an der Sonne und das Team von David Richards hatte nicht unbedingt die besten Karten in der Hand.

Optimismus durch größere Zuverlässigkeit

Nur durch die starke Leistung in Japan konnte man die Gegner quasi auf der Ziellinie noch abfangen und die turbulente Saison doch noch mit einem positiven Fazit abschließen.

Doch um der Kampfansage des Teamchefs auch Taten folgen zu lassen, muss das BAR-Honda-Team noch gewaltig zulegen: 142 Punkte sammelte McLaren-Mercedes als Dritter der Gesamtwertung - ob diese Kluft in nur wenigen Monaten zu schließen ist?

David Richards gibt sich zumindest optimistisch, denn er glaubt eines der Hauptprobleme der vergangenen Saison ausmerzen zu können: die mangelnde Zuverlässigkeit.

Verbesserter Honda-Motor

"Honda arbeitet am Motor, da sich die Regeln ändern, und ich glaube, dass dies uns entgegen kommen sollte, weswegen ich dem neuen Jahr mit viel Begeisterung entgegen sehe", erklärt der Brite.

Vorfreude allein wird für einen derartigen Leistungssprung wohl nicht ausreichen, doch kann man davon ausgehen, dass der japanische Motorenhersteller extra motiviert in die Vorbereitungen starten wird - nachdem der ungeliebte Jacques Villeneuve durch ihren Landsmann Takuma Sato ersetzt wurde.

"Wir haben keine Zeit, uns zurück zu lehnen und uns auf unseren Leistungen von 2003 auszuruhen ? wir müssen uns auf das nächste Jahr konzentrieren und Fortschritte erzielen", so der BAR-Teamchef weiter.

Bei der Konkurrenz wird man die Kampfansage zur Kenntnis genommen haben.


quelle: sport1.de
 
Frentzen zieht es nicht nach Amerika


Dem Sauber-Team kehrt Heinz-Harald Frentzen 2004 den Rücken - bekommt er das freie Cockpit bei Jordan?


München - Nach wie vor reißen die Spekulationen um die sportliche Zukunft von Heinz-Harald Frentzen nicht ab.

Der bei Sauber ausgemusterte Gladbacher hat für die Saison 2004 noch immer kein F-1-Cockpit gefunden, zeigte sich aber auch anderen Rennserien gegenüber aufgeschlossen.

Jüngste Gerüchte rankten sich um einen Einstieg des 36-Jährigen in die amerikanische IRL-Serie. Diesen erteilte Frentzen nun jedoch eine Absage.

Kein Interesse an der IRL

"Wir haben darüber nachgedacht, und mit Teamchef Eddie Cheever gesprochen als wir beim Grand Prix in Indianapolis waren. Doch wir haben uns dagegen entschieden", erklärte Monty Field, der Manager des Gladbachers, gegenüber der Fachzeitschrift "Autosport".

Frentzen hatte zuvor immer wieder sein Interesse an einem Wechsel in die USA bekundet. Als "Vollblut-Rennfahrer" würden ihn alle Facetten des Sports reizen, sogar die Rennen im Oval.

Der Kontakt mit dem Rennstall von Eddie Cheever war durch einen gemeinsamen Sponsor zustande gekommen, denn auch das Sauber-Team wird vom selben Energiegetränke-Hersteller finanziell unterstützt.

Letzte Chance auf ein F-1-Cockpit

Frentzen und sein Manager hatten sich jedoch gegen das Angebot des Amerikaners entschieden, da es nach eigener Aussage nicht die interessanteste Lösung für den Routinier darstellte.

Im Klartext heißt das wohl: So lange noch eine minimale Chance auf ein Cockpit in der Königsklasse besteht, wird der Ex-Williams-Pilot diese Option auf jeden Fall wahrnehmen. Diesen Eindruck hatte auch Cheever: "Frentzen zieht es immer noch in die Formel 1. Wir hätten gerne mit ihm getestet, aber er ist mit seinen Gedanken momentan woanders."

Eines ist jedenfalls sicher: Der 36-Jährige fühlt sich noch lange nicht zu alt, um es mit den Youngstern Räikkönen, Alonso und Co. aufzunehmen.

quelle: sport1.de
 
Possenspiel um Villeneuve geht in die nächste Runde


Wohin der Weg von Jacques Villeneuve führt, ist völlig offen: Auch ein Ausstieg aus der Formel 1 ist möglich


München - Schlimm genug, dass Jacques Villeneuve als Ex-Weltmeister ganze fünf Jahre in einem zweitklassigen Team der Spitze hinterher fahren musste.

Und als ebenso schlimm lässt sich die Art und Weise beschreiben, wie der 32-Jährge bei BAR ein Jahr lang demontiert und schließlich vor die Tür gesetzt wurde.

Aber das Possenspiel, das in den letzten Wochen um die sportliche Zukunft des Kanadiers entbrannt ist, sucht in der Formel-1-Geschichte nun wirklich seinesgleichen.

Weiterhin Gerüchte um "JV"

In schöner Regelmäßigkeit wird der Sohn des legendären Gilles Villeneuve mit einem Team in Verbindung gebracht, daraufhin folgt das offizielle Dementi des Rennstalls, und es geht in die nächste Runde.

Dieses Spiel lässt sich mit fast jeder beliebigen Rennserie wiederholen. Die jüngsten Spekulationen um "JV" drehten sich um ein Engagement bei McLaren-Mercedes. Und das nicht etwa als Stammfahrer - der mehrfache Millionär ist bescheiden geworden - Villeneuve hätte sich auch mit einer Stelle als Testpilot zufrieden gegeben.

Die Silbernen zeigten sich in einer Stellungnahme wie die meisten ihrer Kollegen jedoch nicht sonderlich interessiert. Doch anders als bisher, folgte nun auch aus dem Umfeld des Kanadiers ein überraschendes Dementi.

Pollock dementiert Verhandlungen

Villeneuves Manager Craig Pollock bezeichnete die Gerüchte um seinen Schützling als "völlig substanzlos".

"Ich bin mit niemandem im Gespräch", stellt Pollock klar und erklärt, dass er keinerlei Anweisungen vom Ex-Champ erhalten habe, ihm ein neues Formel-1-Cockpit zu suchen.

"Es ist sein Leben. Wenn er weitermachen will, werde ich die Verhandlungen wieder aufnehmen", erklärt der Brite weiter.

Wurz bestätigt Villeneuves Interesse

Die Aussage Pollocks kommt etwas überraschend, da sogar Mercedes-Testfahrer Alexander Wurz das Interesse des Kanadiers bestätigt hatte.

Der Österreicher hielt es jedoch mehr für einen geschickten Schachzug von "JVs" Manager, der seinen Freund und Klienten weiter im Gespräch halten wollte.

Ein Wechsel Villeneuves zu McLaren-Mercedes käme für 2004 ohnehin nur zustande, wenn Wurz das freie Cockpit bei Jaguar ergattern könnte und seinen Testfahrerposten aufgibt.

Doch um den Arbeitsplatz neben Mark Webber streiten sich diverse Piloten - unter anderem wohl auch ein gewisser Jacques Villeneuve...

quelle: sport1.de
 
Wurz ganz oben auf der "Raubkatzen"-Wunschliste


Die Testfahrertage von Alexander Wurz könnten gezählt sein: Der Österreicher spekuliert auf ein Cockpit


München - Während Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve weiter erfolglos auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber in der Formel 1 ist, wird McLaren-Mercedes-Testpilot Alexander Wurz weiter heftig von Jaguar umworben.

"Ich befinde mich in der Luxussituation, dass sich im Moment zwei Teams um mich bemühen. Das ist ja nicht das Schlechteste, was einem passieren kann", freut sich der Österreicher.

"Bei Jaguar stehe ich auf der Liste ganz oben, und McLaren will nach meiner Test-Performance im vergangenen Jahr natürlich unbedingt, dass ich bleibe", bestätigt Wurz selbstbewusst.

McLaren hat kein Interesse an Villeneuve

Gerüchte, wonach der Abschluss mit Jaguar bereits unter Dach und Fach sei und der ehemalige BAR-Pilot Villeneuve sein Nachfolger als Testfahrer beim britisch-deutschen Team werden soll, konnte Wurz allerdings nicht bestätigen.

"Es ist richtig, dass es eine Anfrage von Seiten Craig Pollocks, des Managers von Villeneuve, an McLaren gegeben hat, dass Villeneuve bei McLaren als Testfahrer unterkommen will. Derzeit besteht jedoch, wie mir mitgeteilt wurde, bei McLaren kein Interesse an einer solchen Verpflichtung. Pollock versucht damit, den Namen von Villeneuve über Wasser zu halten", erklärt der 29-Jährige.

Wurz erwartet frühe Präsentation des neuen Autos

Derzeit arbeitet Wurz intensiv an der Entwicklung des neuen McLaren-Mercedes MP4-19 mit, für den der nicht zum Einsatz gekommene MP4-18 die Basis bildete. Schon bald wird der Wahl-Monegasse mit einem "Mischmodell aus 18 und 19" erste Testrunden drehen.

"Die Präsentation des neuen Autos wird aber diesmal früher als sonst bei McLaren üblich stattfinden, da wir ja mit dem MP4-18 schon eine sehr frühe und sehr gute Basis für das 2004er-Modell hatten", so Wurz weiter.

Wurz stolz auf auf seine Arbeit

In der abgelaufenen Saison hat der Finne Kimi Räikkönen mit dem "Gebrauchtwagen" MP4-17D, einer Weiterentwicklung des 2002er-Boliden bis zum Saisonfinale um den Fahrer-Titel gekämpft und musste sich am Ende Ferrari-Superstar Michael Schumacher, der seinen sechsten WM-Titel fixierte, nur um zwei Punkte geschlagen geben.

"Das zeigt, dass die Arbeit der Ingenieure und von mir viel bewirkt und Früchte getragen hat", betont der Testpilot.

quelle: sport1.de
 
"Einige Vorfälle geben mir schwer zu denken"


Auch Platz zwei in der Gesamtwertung kann Patrick Head nicht über den Saisonverlauf hinwegtrösten


München - Auch wenn die Saison 2003 inzwischen offiziell beendet ist, können die meisten Beteiligten noch nicht wirklich loslassen.

Auch Patrick Head, dem Technischen Direktor von Williams, brennt dabei so einiges auf der Seele, was den Saisonverlauf betrifft.

Besonders die Rolle der FIA und der große Einfluss von Ferrari sind dem Briten ein Dorn im Auge.

"Wegen Juan Pablo bin ich enttäuscht"

Nach wie vor sitzt bei Head der Ärger tief. Weder die Chance auf den Fahrer- noch auf den Konstrukteurstitel konnte sein BMW WilliamsF1 Team nutzen.

"Wegen Juan Pablo bin ich enttäuscht. Er war nah dran, die Fahrer-Weltmeisterschaft zu gewinnen. Aber verschiedene Umstände führten dazu, dass er am Ende verlor", erklärte Head gegenüber der "Sport Bild"

Diese genauen Umstände liegen für den Technik-Chef nicht am mangelnden Talent Montoyas, sondern vielmehr an den strittigen Entscheidungen, die im Laufe der Saison zu Ungunsten der Weiß-Blauen gefällt wurden.

Kritik an strittigen FIA-Entscheidungen

"Es ist so, dass mir einige Vorfälle in letzter Zeit, in der die FIA und Ferrari involviert waren, schwer zu denken geben", erklärt der 57-Jährige.

"Man muss zu dem Entschluss kommen, dass Ferrari wertvolle Helfer in bestimmten Positionen besitzt. Ich hatte einmal großen Respekt vor FIA-Rennleiter Charlie Whiting. Aber mittlerweile scheint er nicht mehr sein eigener Herr zu sein", kritisiert Head weiter.

Nicht nur einmal war der Rennleiter in den vergangenen Monaten aufgrund seiner Entscheidungen in die Kritik geraten. Zuletzt wurde Montoya in Indianapolis wegen eines zu rabiaten Überholmanövers gegen Rubens Barrichello mit einer Zeitstrafe bedacht.

Anderer Maßstab für Ferrari

Damit war der Kolumbianer um seine letzte Chance auf den WM-Titel gebracht worden. Eine unberechtigte Strafe, findet Head und kann vor allem die Doppelmoral der FIA nicht verstehen, die in Ferrari-Angelegenheiten angeblich mit anderem Maß misst.

"Es ist schwer zu akzeptieren, dass es den Regeln entspricht, wenn ein Michael Schumacher in Silverstone Fernando Alonso bei fast 300 km/h ins Gras drückt. Und auf der anderen Seite werden unsere Piloten für Dinge bestraft, die ähnlich verliefen", stellt Head klar.

Auch Ralf Schumacher hatte nach dem Startunfall von Hockenheim unangenehme Bekanntschaft mit dem FIA-Ausschuss gemacht. In den Augen des Kerpeners und seines Teams hatte es sich jedoch um einen normalen Rennunfall gehandelt.

Regeländerungen im Sinne der Roten

Auch die Entscheidung über die neuen Regeländerungen für 2004 seien etwas zu sehr im Sinne von Ferrari verlaufen.

"Die Wahrheit ist auch hier, dass Ferrari extremen Einfluss im Formel-1-Geschäft hat. Es war Ferrari, das die Testbeschränkung nicht wollte. Wir anderen hätten sie akzeptiert. Das ist eben das Problem der Formel-1-Gesetzgebung, wo man eine komplette Übereinstimmung braucht, um Dinge zu ändern", gibt sich der Brite ernüchtert.

quelle: sport1.de
 
Jenson Button freut sich auf Bahrain-GP


München - BAR-Pilot Jenson Button zeigte sich bei einem Besuch der neuen Rennstrecke in Bahrain von dem architektonisches Meisterwerk mehr als beeindruckt.

"Nach allem, was ich gesehen habe, wird dieser Kurs zu den besten auf der Welt gehören", prognostiziert der Brite. "Es ist etwas anderes, einen Grand Prix in einer Wüstenregion wie Bahrain zu fahren, denn die meisten Strecken liegen ja in Europa", so Button weiter.

Auf der ungefähr 145 Millionen Euro teuren Rennstrecke wird am 4. April 2004 der erste Grand Prix im Nahen Osten ausgetragen. Die Veranstalter konnten bereits 20.000 Tickets für den Event verkaufen.

quelle. sport1.de
 
Großrazzia bei Toyota

München - Nach Angaben der "Berliner Zeitung" stand beim Toyota-Team in Köln-Marsdorf die Polizei mit einem Hausdurchsuchungsbefehl vor der Tür. Der Verdacht: Sie sollen bei Ferrari spioniert haben.

Ein Mitarbeiter steht unter dem Verdacht der Werkspionage und soll bereits verhaftet worden sein. Ferner wurden diverse Computer, Disketten und Pläne von den Beamten gesichert.

Wenn sich der Verdacht bewahrheiten, muss Toyota mit einer Schadensersatzklage in Millionenhöhe rechnen.

quelle: sport1.de



Polizei befragt Mitarbeiter von Toyota

(F1Total.com/sid) - Das Formel-1-Team Toyota hat am Donnerstag in seiner Kölner Fabrik Besuch von der Polizei erhalten, die einen Toyota-Mitarbeiter, der früher für Ferrari gearbeitet hat, unter dem Verdacht der Werksspionage vorübergehend in Gewahrsam nahm. "Die Polizei ist am Donnerstag in unsere Fabrik gekommen und hat das Büro und den Arbeitsplatz eines unserer Mitarbeiter durchsucht", erklärte Toyota-Pressesprecher Andrea Ficarelli am Samstag dem Sport-Informations-Dienst (sid).

Der Mann, dessen Namen Toyota aus rechtlichen Gründen nicht nennt, sei von der Polizei verhört, aber am gleichen Nachmittag schon wieder entlassen worden. Am Freitag habe er wieder ganz normal seine Arbeit verrichtet, für das Team gebe es im Moment während der laufenden Untersuchung keinen Grund für irgendwelche Aktionen.

"Die deutsche Polizei hat Kollegen aus Italien unterstützt. Die Aktion war von einem Gericht in Modena angeordnet worden", sagte Ficarelli und bestätigte damit Aussagen des Kölner 'Express' (Samstags-Ausgabe). Nach Informationen der Zeitung erfolgte die Durchsuchung auf Anweisung des Bundeskriminalamtes, das seinerseits der Staatsanwaltschaft in Modena Amtshilfe leistete. Die Ermittler in Modena verdächtigen den heutigen Toyota-Mitarbeiter der Werksspionage gegen Konstrukteurs-Weltmeister Ferrari, den Arbeitgeber der sechsmaligen Formel-1-Champions Michael Schumacher.

Toyota weist eine Beteiligung an dieser Affäre zurück. "Unsere einzige Verbindung dazu ist, dass dieser Mann jetzt bei uns arbeitet. Wir haben nichts falsch gemacht", sagte Ficarelli. Einige Toyota-Mitarbeiter sind im Zuge der Polizeiaktion von den Beamten als Zeugen vernommen worden.

Der verdächtige frühere Ferrari-Mitarbeiter soll geheimes Datenmaterial seines ehemaligen Arbeitgebers mitgenommen haben. Die Staatsanwaltschaft Modena soll den angeblichen Spion enttarnt und Ferrari anschließend Anzeige erstattet haben.

quelle: sportal.de
 
Frist für Finanzierungsplan versäumt

München - Die FIA hatte den Grand Prix von Kanada in Montreal wieder in den Rennkalender für 2004 aufgenommen. Jetzt scheint die Austragung fraglich zu sein.

Bis letzten Freitag mussten die Veranstalter einen Finanzierungsplan vorlegen. Inhalt: Eine Regelung der Entschädigung für die von Tabakfirmen gesponserten Teams.

Grund: Tabakwerbung bleibt in Montreal verboten. Die Frist verstrich nun, ohne dass der Hauptverantwortliche Normand Legault diesen Finanzplan auf den Tisch legte.

quelle: sport1.de
 
"Werde mich besonders vorbereiten"

München - Bernie Ecclestones Traum wird wahr. Der Formel-1-Boss wünschte sich einen Chinesen in der Formel 1. Mit Ho-Pin Tung testet der überlegene Sieger der Formel BMW Asien 2003 bald für BMW-Williams.

"Ich werde mich ganz besonders vorbereiten und ich werde mein Bestes geben, um fit genug zu sein, all diese Kräfte, die bei einer Formel-1-Testfahrt auf den Fahrer einwirken, auszuhalten", so der 20-Jährige im Gespräch mit Sport1.

Tung ist der erste Chinese in der Geschichte der Formel 1.


Tung vor Formel-1-Premiere: "Eine fantastische Nachricht"

Ho-Pin Tung war 2003 der dominierende Pilot der Formel BMW Asien


München - Er ist der erste chinesische Pilot der Formel 1. Ho-Pin Tung wird noch in der Winterpause für BMW-Williams einen Testeinsatz haben.

Der 20-Jährige dominierte 2003 die Formel BMW Asien nach Belieben. Tung wurde der Motorsport quasi in die Wiege gelegt und genießt bei den Motorsport-Experten höchste Wertschätzung.

Jetzt steht er kurz vor seinem ersten Auftritt in der Formel 1. Sport1 hat den talentierten Asiaten noch davor zum Interview gebeten. Während des Gesprächs konnte er sein Glück kaum fassen. Seine Vorfreude ist riesengroß.

Sport1: Herr Ho-Pin Tung, Sie haben als Testfahrer bei BMW-Williams bald ihren ersten Einsatz in der Formel 1. Wie fühlten Sie sich, als Sie von der Nachricht erfuhren?

Ho-Pin Tung: Die Einladung wurde bei der Preisvergabe-Zeremonie der Formel BMW Asien verkündet. Zu dieser Zeit fühlte ich mich etwas krank, denn ich litt schon seit zwei Tagen unter einer Lebensmittel-Vergiftung. Aber das habe ich sofort vergessen, als verkündet wurde, dass ich die Chance hätte, das Auto des BMW WilliamsF1 Teams zu fahren! Es war eine fantastische Nachricht und ich war total überrascht!

Sport1: Welches Gefühl überwiegt: Die Nervosität an der Seite von Ralf Schumacher und Juan Pablo Montoya zu fahren, oder die Vorfreude darauf, von diesen beiden etwas zu lernen?

Tung: Ich denke nicht, dass ich nervös sein werde, neben Ralf Schumacher und Juan Pablo Montoya zu fahren. Aber natürlich bin ich aufgeregt, denn es ist meine erste Erfahrung mit der Formel 1 ? und dann gleich mit einem Top-Team!

Sport1: Glauben Sie, dass sie physisch fit genug sind, die große körperliche Anstrengung, die eine Fahrt mit einem Formel-1-Boliden mit sich bringt, wegzustecken?

Tung: Ich habe in diesem Jahr viel trainiert, aber die Formel 1 ist schon eine Klasse für sich. Ich werde mich ganz besonders vorbereiten und ich werde mein Bestes geben, um fit genug zu sein, all diese Kräfte, die bei einer Formel-1-Testfahrt auf den Fahrer einwirken, auszuhalten.

Sport1: Würden Sie gerne einmal in der Formel 1 fahren?

Tung: Ich denke, es ist der Traum eines jeden Fahrers, einmal in der Formel 1 anzutreten. Und natürlich ist es auch meiner.

Sport1: Haben Sie in der Formel 1 ein Vorbild?

Tung: Eigentlich bewundere ich alle Fahrer. Da ich weiß, wie schwierig es ist, in die Formel 1 zu kommen, und wie unglaublich stark der Wettbewerb ist, muss man einfach zugeben, dass dies die besten Fahrer der Welt sind. Vielleicht ist Kimi Räikkönen für mich ein ganz besonderer Fahrer. Er ist für mich schon eine Art Vorbild. Er hat eine unglaubliche Karriere gemacht: Nach nur einer Hand voll Formel-Rennen hat er es gleich in die Formel 1 geschafft und war von Anfang an konkurrenzfähig.

Sport1: Denken Sie, die Zeit ist reif für den ersten chinesischen Formel-1-Fahrer?

Tung: Nun, das ist für mich schwer zu sagen. Es ist eine große Ehre für mich, dass mir Mario Theissen und Frank Williams die Chance einräumen, ihr Formel-1-Auto zu testen.

Sport1: Bei welchem Team würden Sie am liebsten fahren?

Tung: Bei BMW-Williams. Und das nicht, weil sie mir die Testfahrt angeboten haben. Ich war schon immer ein Fan von BMW Straßen-Fahrzeugen, insbesondere hat mich der M3 begeistert. Davon abgesehen hatte ich immer den größten Respekt für WilliamsF1, denn sie zählen schon seit langen Jahren immer zur absoluten Spitzenklasse. Und es ist sehr schwierig an der Spitze zu bleiben, wenn man in der Rennserie mit der härtesten Konkurrenz antritt.

Sport1: Haben Sie sich den neuen Schanghai-Circuit schon einmal ansehen können?

Tung: Bis jetzt habe ich nur Bilder der Rennstrecke gesehen. Aber diese Fotos sehen wirklich sehr viel versprechend aus.

Sport1: Wie reagiert die Öffentlichkeit in China auf die Formel 1? Meinen Sie, das Rennen in Schanghai wird ein Erfolg?

Tung: In China interessiert man sich immer mehr für die Formel 1, aber auch für andere Rennserien. Mein Rennen der Formel BMW Asien in Peking sorgte in der Presse für viel Aufsehen und mein bevorstehender Formel-1-Test war die Top-News in vielen Tageszeitungen und Fernseh-Sendungen.

quelle: sport1.de
 
Jaguar: Christian Klien auf dem Sprung

(F1Total.com) - Ganz Österreich hofft: Nicht nur Alexander Wurz wird vom Jaguar-Team angeblich heftig umworben, auch Formel-3-Ass Christian Klien soll mit Hilfe des Energy-Drink-Herstellers Red Bull in die Formel 1 gehievt werden – ebenfalls zu Jaguar. Der Sieger des Marlboro Masters in Zandvoort soll dabei jedoch vorerst die Testrolle im Team übernehmen. Somit könnte Wurz den Platz neben Mark Webber einnehmen.

Ein Engagement von Red Bull bei Jaguar hängt wohl maßgeblich davon ab, ob Klien einen Vertrag bekommt oder nicht. "Wir werden nicht als Hauptsponsor agieren", erklärte Red Bulls Motorsportchef Dr. Helmut Marko gegenüber 'Autosport', "es liegt alles an einem Fahrer – Klien."

Mit einer schnellen Entscheidung für oder gegen Wurz und Klien sollte jedoch nicht gerechnet werden. Das Jaguar-Team erklärte in den vergangenen Tagen immer wieder, dass man sich mit der Entscheidung Zeit lassen werde. Auch wenn das erwartete Geld-Paket von Red Bull ein Segen für Jaguar wäre, so möchte man andere Möglichkeiten, unter anderem das Bleiben von Justin Wilson, nicht ausschließen.

quelle: sportal.de
 
Heidfeld: "Ich will noch zeigen, was ich kann"

(F1Total.com) - Nick Heidfeld weiß auch Anfang November noch nicht, was er im nächsten Jahr machen wird. Eines hat sich der Mönchengladbacher nach seinem Weggang von Sauber jedoch geschworen: Er kämpft, um auch in der nächsten Saison in der Formel 1 am Start zu sein. Nur werden die Aussichten immer düsterer. Bei Jaguar mag er noch im Gespräch sein, doch die Zeichen stehen derzeit, auch durch Red Bull, eher in Richtung Alexander Wurz. Jordan und Minardi werden sich wegen der finanziellen Lage bis Januar Zeit lassen, um beide Cockpits zu besetzen.

"Meine Aussichten waren wirklich schon Mal besser", gestand Heidfeld nun in einem Interview mit der 'Bild'-Zeitung. "Es gibt zurzeit noch zwei freie Plätze. Einen bei Jaguar, einen bei Jordan." Und beide Plätze sind schwer zu bekommen, da die Fahrer im besten Falle zu den Einnahmequellen der Teams werden sollen. "In immer mehr Autos werden Fahrer gesetzt, die komplett auf Gehalt vom Team verzichten und sogar noch viel, viel Geld von privaten Sponsoren mitbringen."

Abgeschlossen hat er mit dem Kapitel Formel 1 noch lange nicht: "Ich will noch zeigen, was ich kann", so der 26-Jähige, der auch eigene Fehler eingesteht, zum Beispiel, dass er sich in den Medien zu schlecht verkauft hätte: "Vielleicht hätte ich mich ab und zu besser verkaufen müssen. Hätte anders auftreten und auch mal den Mund aufreißen müssen."

Möglichkeiten neben der Königsklasse gäbe es genug, aber ein Wechsel würde ihm schwer fallen. "So stark sich auch die DTM entwickelt hat: Sorry, mit 26 sehe ich mich da einfach noch nicht", so Heidfeld. Auch die CART-Serie ist derzeit nicht sicher. Die CART stand auch im dritten Quartal 2003 tief in den roten Zahlen. Sollte dort die Übernahme scheitern, so ist die ChampCar-Series nur noch Geschichte.

quelle: sportal.de