Fixed tennis game

Meick schrieb:
Warum kann man nicht einfach schauen, welche Trader die hohen Beträge gesetzt haben? [[nixweiss]]

Weil das Geld wahrscheinlich von Strohmännern gesetzt wurde, denen du keine Beziehung zu dem Russen nachweisen kannst. Aber natürlich können wir hier nur spekulieren. Bin gespannt, ob diese Untersuchungen tatsächlich etwas zutage fördern werden.
 
Juninho schrieb:
New Fixed on the way?
Montanes - Gabshvilli

1,40 auf gaba, vorm spiel noch auf 1,40 monta gewechselt, jetzt bei 4-4 einstand gibt 1,11 - 8,70, medical timeout monta, und anschließend gleich break monta , *5-4

Schon auffälliger Quotenverlauf, der kaum die sportlichen Prognosen wiederspiegelt. Aber die Umsätze waren lange nicht auf dem Niveau von Davy, da flogen ja 7 Mios durch die Gegend. Für eine Schiebung spricht, dass nur wenige Spieler kurz vor dem Hard-Saisonhöhepunkt auf großen Erfolg bei dem Dulliturnier interessiert sind. Jedoch sieht man an den Finanzmärkten, was Gruppenpsychologie, Panik und Herdentrieb für Auswirkungen haben können. Für 300 - 400k setzen die doch kurz hinter dem Fall Davy ihre Karriere nicht aufs Spiel.
 
Braveheart schrieb:
http://www.news.com.au/heraldsun/story/0,21985,22285796-3162,00.html

Interessant, wobei man auch hier wieder erkennt, dass sich viele mit der Wettszene nicht besonders auskennen. ...Betfair is one of the few wagering houses that pays on incomplete matches... deutet nicht auf allzu große Sachkenntnis hin...

Dennoch natürlich ein spannender Artikel...

Shining
 
"Wettbetrug ist kein Gerücht"

Werner Eschauer hat die Existenz einer Wett-Mafia im Tennis bestätigt: "Wettbetrug ist kein Gerücht. Das gibt es", verriet die Nummer 67 der Weltrangliste der "Sport Bild".
Vor seinem Zweitrunden-Match in Wimbledon gegen den Spanier Rafael Nadal habe man ihn auf dem Handy angerufen.
"Für eine Niederlage könne ich mir Extrageld verdienen", so der Österreicher, der mit den Worten: "Ich will meine Karriere nicht durch so einen Scheiß aufs Spiel setzen", "sofort abgelehnt" habe.
"Es ist kein Einzelfall, dass Spieler Geld für eine Niederlage geboten bekommen. Ich weiß von Spielen, die verkauft worden sind. Es hängen auch Manager mit drin", so Eschauer weiter. Es gebe "eine italienische Organisation und eine aus dem Ostblock".
"Ich habe von mysteriösen Anrufen gehört. Bei Spielern soll auf dem Hotelzimmer angeklopft worden sein", bestätigt der deutsche Davis-Cup-Spieler Michael Kohlmann.

sport1.de
 
unser davi

unser davi

quelle orf.at

"So etwas ist mir noch nie passiert"
Murray zum Thema Wettbetrug: "Es ist sehr enttäuschend, aber jeder weiß, dass es passiert."
Zu einer ungewöhnlichen Vorgehensweise des Schiedsrichters ist es beim ATP-Turnier in St. Petersburg gekommen. Referee Jean-Philippe Dercq ermahnte den als Nummer eins gesetzten Nikolaj Dawidenko, der bereits einmal in Zwielicht des Wettbetrugs geriet, ordentlich zu spielen.

Der Russe gewann im Achtelfinale gegen den Kroaten Marin Cilic den ersten Satz locker in 27 Minuten mit 6:1, verlor aber danach aber aufgrund vieler Eigen- und zehn Doppelfehler noch 5:7 1:6. Im entscheidenden Satz kam es dann zur Zurechtweisung des Referees mit der Begründung, dass sich Dawidenko nicht genug anstrenge.

Empörung bei Dawidenko
"Ich habe einen Doppelfehler begangen. Danach hat der Schiedsrichter wegen falschen Benehmens eine Verwarnung gegen mich ausgesprochen und sagte, ich würde versuchen, absichtlich zu verlieren", war Dawidenko nach der Partie empört.

"So etwas ist mir noch nie passiert, egal wie ich gespielt habe. Außerdem: Woher will er wissen, was ich machen wollte?" Nach dem Spiel sprach Dawidenko mit dem Turnier-Supervisor: "Ich wollte herausfinden, ob ich eine Strafe erhalten werde oder nicht."

"Ich wollte, konnte aber nicht mehr"
Gleichzeitig hatte der 26-Jährige auch eine Erklärung für seinen unerklärlichen Leistungsabfall: "Meine Beine wollten einfach nicht mehr, ich konnte mich nicht mehr bewegen. Ich wollte, konnte aber nicht mehr."

"Als ich den zweiten Satz verloren hatte, war ich geistig einfach nicht mehr auf dem Platz. Ich war komplett weggetreten. So etwas kommt selten vor, kann aber passieren", so der Russe weiter.

Unregelmäßigkeiten in Sopot
Gänzlich unbescholten ist die Nummer vier der Welt aber nicht. Für Aufsehen sorgte Anfang August ein Spiel von Dawidenko gegen den Argentinier Martin Vassallo im polnischen Sopot, wo der Russe im dritten Satz aufgegeben hatte.

Zuvor hat es beim britischen Live-Wetten-Anbieter Betfair ungewöhnlich hohe Wetteinsätze auf einen Sieg des Außenseiters gegeben, als dieser bereits den ersten Satz verloren hatte. Für die Partie wurden knapp sieben Millionen Dollar eingesetzt, etwa das Zehnfache des Üblichen.

Der ins Zwielicht geratene Dawidenko beteuert seine Unschuld. Die Untersuchung der ATP brachte auch kein Ergebnis, und ATP-Präsident Etienne de Villiers versicherte, dass der Sport kein ernstes Wettproblem habe.

"Jeder weiß, dass es passiert"
Ein Makel bleibt aber trotzdem, denn immer mehr Spieler denken laut über die Problematik nach und nennen auch konkrete Beispiele. Der Brite Andrew Murray ließ in einem Interview mit der BBC keinen Zweifel an Wettbetrug durchklingen.

"Es ist sehr enttäuschend für alle Spieler, aber jeder weiß, dass es passiert", sagte der 20-Jährige und konkretisierte: "Spieler können ihr Bestes bis zu den letzten Games in einem Satz versuchen, dann einige Fehler machen, ein paar Doppelfehler servieren, und das ist es."

Eschauer bestätigt Existenz
Auch der Österreicher Werner Eschauer bestätigte erst vor Kurzem gegenüber "Sport Bild" die Existenz einer organisierten Wettmafia. "Wettbetrug ist kein Gerücht. Das gibt es tatsächlich", wird der Weltranglisten-67. zitiert.

Er selbst sei heuer in Wimbledon vor seinem Zweitrundenmatch gegen Rafael Nadal angesprochen worden. Vor dem Match habe man ihn abends auf dem Handy angerufen: "Für eine Niederlage könne ich mir Extrageld verdienen." Er habe "sofort abgelehnt. Ich will meine Karriere nicht durch so einen Scheiß aufs Spiel setzen", so Eschauer.

Absolut kein Einzelfall
Der 33-jährige Niederösterreicher meinte auch, dass es absolut kein Einzelfall sei, dass Spielern Geld für eine Niederlage angeboten werde. "Ich weiß von Spielen, die verkauft worden sind. Es hängen auch Manager mit drin."

Es gebe "eine italienische Organisation und eine aus dem Ostblock". Bei den Summen sei man "skrupellos", von bis zu 50.000 Dollar ist die Rede.
 
Re: unser davi

Re: unser davi

statzi schrieb:
quelle orf.at

Murray, Eschauer, Kohlschreiber ...

Das klingt wie beim Doping im Radsport. Ich weiß was, aber ich sags net. [[aetsch]]

Selbstverständlich wird im Tennis geschoben. Und es ist IMHO um etliches einfacher als im Fußball, weil nur einer involviert sein muß. Und den kann man nicht mal auswechseln, wenn er Riesenmist zusammenspielt oder eine Zerrung simuliert.
 
Re: unser davi

Re: unser davi

Pechvogel schrieb:
Selbstverständlich wird im Tennis geschoben. Und es ist IMHO um etliches einfacher als im Fußball, weil nur einer involviert sein muß. Und den kann man nicht mal auswechseln, wenn er Riesenmist zusammenspielt oder eine Zerrung simuliert.

Und noch dazu ist eine Manipulation dort leichter, wo viele Punkte erzielt werden und die Veranstaltungsdichte hoch ist.
Im Fußball entscheidet oft genug ein einziges Tor - wenn man da einen schweren Fehler macht (weil man das Tor bekommen will), dann kann man die Szene danach Dutzende Male im TV sehen. Ein Tormann der absichtlich ein Tor bekommt, wird oft damit konfrontiert werden, selbst wenn man nicht an Betrug denkt, steht er als Trottel dar.
Ein Tennisspieler kann einen schlechten Tag haben und es wird net besonders auffallen. Er verschlägt halt einmal einen Ball, dann ein Doppelfehler, dann spielt er einen Return einmal so schlecht, dass der Gegner den Punkt fast machen muss usw.
Zusätzlich hat ein Tennisspieler in einem kurzen Zeitraum bei einem Turnier relativ viele Spiele, d.h. sein Versagen fällt net ganz so stark auf. Zwei Runden spielt man gut, dann lanciert man die Meldung dass eine Zerrung dich behindert, dann gibt man halt w.o., läuft langsamer, wirkt ausgelaugter. Ja mei, kommt halt vor...

Shining
 
Re: unser davi

Re: unser davi

Shining schrieb:

Außerdem ist man auf der Tour niemandem Rechenschaft pflichtig. Es steht jedem frei, wie man mit Weltranglistenpunkten und Karriere umgeht.

Es gibt keine Kollegen, denen man (direkt) schaden kann und auch keine Probleme mit Trainern, die einen u.U. nach zwei dicken Klopsen nicht mehr aufstellen würden oder schlechtere Positionen bei Vertragsverhandlungen.
 
Strafe für Dawidenko
Nikolai Dawidenko ist von der ATP zu einer Strafe von 2000 Dollar verurteilt worden.
In der Begründung hieß es, der an Eins gesetzte Russe habe sich beim Turnier in St. Petersburg nicht mit ganzer Kraft gegen die 6:1, 5:7, 1:6-Niederlage gegen den Kroaten Marin Cilic gewehrt.
Der Weltranglisten-Vierte wurde im letzten Satz sogar vom belgischen Stuhlschiedsrichter wegen mangelnden Einsatzes verwarnt.
"Ich war geschockt, als er mir das sagte. Ich war von der ganzen Sache so überrascht, dass ich sogar angefangen habe zu weinen", so Dawidenko.
Quelle: sport1.de




[[stupid]] [[stupid]] [[stupid]] [[stupid]]
 
Juninho schrieb:
Strafe für Dawidenko
Nikolai Dawidenko ist von der ATP zu einer Strafe von 2000 Dollar verurteilt worden.

Wo bitte soll das eine Strafe sein?
2000 Euro zahlt er doch aus der gewissen Kasse.
Punkte abziehen oder mal für eine ganze Saison sperren, DAS wäre eine Strafe!!!
Für mich ist das nur blinder Alibi-Aktionismus!
Allein diese Dreistigkeit trotz des Skandals aus dem Sommer nochmal eine solche Nummer zu bringen ist kaum noch zu überbieten.

Wenn ich den nicht auf meiner persönlichen Blacklist hätte, wäre ein Lay nach Gewinn des ersten Satzes wohl die Lizenz zum Gelddrucken.
Aber trotzdem bleibe ich meiner Disziplin lieber treu und meide den wie die Pest.
 
Juninho schrieb:
Soll die ATP doch gleich jeden "bestrafen" der den 1. Satz gewinnt und dann einbricht..... [[stupid]]

Klar kann man mal verlieren, es kommt aber darauf an wie man verliert, dh ob man wirklich nicht kann oder einfach nicht will.

Sollte ein Spieler aufgrund Verletzung aufgeben/nicht antreten wäre ich zumindest dafür, die Verletzung von Ärzten der ATP zu dokumentieren bzw. die Behandlungsunterlagen zu checken.
 
Juninho schrieb:
Strafe für Dawidenko
Nikolai Dawidenko ist von der ATP zu einer Strafe von 2000 Dollar verurteilt worden.
In der Begründung hieß es, der an Eins gesetzte Russe habe sich beim Turnier in St. Petersburg nicht mit ganzer Kraft gegen die 6:1, 5:7, 1:6-Niederlage gegen den Kroaten Marin Cilic gewehrt.

Ein gewisser Herr Federer ist das schon vor Jahren vorgehüpft..

"..His listlessness didn´t escape tournament referre Claudio Grether. He simply stood unmotivated and non-chalantly on the court and double-faulted twice each game" Grehter explained. After Federer lost to Arnold Brunold 67 26 Grether imposed a $ 100 fine against Federer because he violated the "best effort" rule stipulating that professional players must put forth their best efforts in every competition..".. "The fine was justified" he (Federer) later admitted. :mrgreen:

(taken from Quest for perfection/Rene Stauffer)

Generell schaut das natürlich problematisch aus, wenn man die Anzahl der Doppelfehler als Gradmesser für den Einsatz(willen) des Spielers heranzieht.

Wird Coria (so er denn jemals wieder zurückkehrt) bei durchschnittlich 25 DF pro match mehr Strafe zahlen müssen als Preisgeld bekommen? Und Dementieva prophylaktisch gesperrt?
 
Bei Bet-and-Denko stösst mir seine Biografie sauer auf:
Der Typ ist gebürtiger Ukrainer und hat später die russische Staatsbürgerschaft angenommen. [[nuts]]
Danach hat er versucht an die deutsche zu kommen (sein Bruder lebt in D), aber hier wollte ihn keiner in den Verbänden.
Seit einiger Zeit will er den österreichischen Pass... [[nee]]

Zu DDR-Zeiten hatte ich das Verhältnis Russland-Ukraine hautnah miterleben dürfen (Kaserne in der Nachbarschaft und im örtlichen Konsum trafen sie öfters aufeinander).
Jeder Ukrainer hat immer betont er sei kein Russe. Freiwillig hätte von denen niemand den russischen Pass angefasst! [[uzi]]
Auch wenn da mittlerweile viele Jahre dazwischen liegen - Freunde werden diese Volksgruppen wohl nie.

Was bitteschön soll man von jemand halten, der seine Staatsangehörigkeit dauernd wechselt [??]
Nicht auszuschliessen, dass der seine Fahne auch bei anderen Dinge immer nach dem Wind ausrichtet.
Mir ist der Typ jedenfalls - gelinde gesagt - suspekt. Zu suspekt um auf ihn zu setzen.
Manchmal soll man auf sein Gefühl hören - lieber kein Geschäft, als ein schlechtes!
 
Paris soll überwacht werden

Spiegel schrieb:
Der französische Wettanbieter Francais des Jeux (FdJ) wird ein besonders wachsames Auge auf die Wettaktivitäten beim Tennis-Masters in Paris haben. Bei dem heute beginnenden Turnier wird FdJ die Wettmuster von vier nationalen Lottogesellschaften aus Schweden, Dänemark, Slowenien und der Schweiz überwachen. Hintergrund sind die Manipulations-Verdächtigungen gegen den Russen Nikolaj Dawydenko, der im August beim ATP-Turnier im polnischen Sopot gegen den Argentinier Martin Vassallo Arguello aufgegeben hatte. Auf den Ausgang des Spiels waren bei einem britischen Wettanbieter auffällig hohe Summen gesetzt worden. Der Weltranglistenvierte beteuerte stets seine Unschuld.

Geldstrafe wegen mangelnden Engagements

In dieser Woche beim Turnier in St. Petersburg wurde Dawydenko wegen mangelnden Engagements von der Spielervereinigung ATP mit einer Geldstrafe von 2000 Dollar belegt. Der topgesetzte Russe soll sich nicht mit ganzer Kraft gegen die Niederlage gegen den Kroaten Marin Cilic gewehrt haben.

Quelle:
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,514020,00.html
 
Manipulationen bei Grand Slams?

Im Herrentennis hat es offenbar auch bei den Grand-Slam-Turnieren Manipulationsversuche von Wettbetrügern gegeben.
"Das ist ein ernsthaftes Problem. Ich habe gehört, dass es auch bei Grand Slams Versuche gab", erklärte der Präsident des französischen Tennisverbands, Christian Bimes, am Rande des Masters-Turniers in Paris.
Auch Profi Arnaud Clement gab zu, bereits von Wettbetrügern angesprochen worden zu sein: "Es ist mir passiert. Ich sage nicht wo und nenne auch keine Summe, aber ich sollte ein Spiel verlieren."

http://www.sport1.de/de/apps/news/news-meldung/news_1868681.html
 
Betfair hat doch ein riesengrosses problem immer noch, weil sie im endeffekt bis heute nicht wissen, warum sie das davydenko match damals gevoided haben - nur die probleme bleiben ihnen. das resultiert dann zb. darin, dass andere ganz offensichtlich dodgy games wie VA-monty oder turso-gaba ohne probleme ausgezahlt werden, das davydenko spiele weiterhin nicht angeboten werden - die anderen patienten aber schon - bzw. davy erst ab der dritten runde (!), während man in den outrights weiterhin auf ihn setzen kann - bin schon auf Shanghai gespannt...
 
Was, wie auch schon angesprochen wurde, als prolematisch angesehen werden muss, ist die Verwarnung letzte Woche für Davy wg. "not trying hard enough".
Müsste man dann nicht Djokovic heute auch eine Verwarnung geben? Oder evtl. dem Auserirdischen diese Woche, sollte er völlig überraschender Weise in Paris früh verlieren? [[nixweiss]] Zu Djokovics Verteidigung muss man allerdings sagen, dass ihm nach Madrid ein Weisheitszahn gezogen wurde und er anscheinend erst am Montag wieder ins Training einsteigen konnte.
Was können die Spieler für den Terminkalender und Regelungen, die sie ja ich muss schon fast sagen zwingen an dem Turnier in Paris teilzunehmen [[nixweiss]]
 
Es wird immer wieder Spieler geben,die nicht 100% motiviert in ein Turnier gehen(können). Dafür mags auch ganz gute und verständliche Gründe geben! Ich kann auch nicht das ganze Jahr Höchstleistungen bringen [[nixweiss]]
Aber Davydenko ist ein ganz mieser,linker Hund! Ein Betrüger eben [[kotz]] Und das sind dann schon 2 Paar Schuhe!
Das einzige was ich solchen Figuren wünsche, ist, das er sich mit den falschen Leuten eingelassen hat,und er eines Tages eine ganz schlimme Rechnung präsentiert bekommt [[yo]] Da hilft Ihm dann auch seine ganze (mitunter unehrlich erworbene) Kohle nichts [[grin]] Diese Mitteilung in der Tageszeitung werde ich dann mit besonderem Wohlgefallen lesen [[yo]]
 
ATP will Wettbetrüger sperren

ATP-Präsident Etienne de Villiers plädierte in London dafür, des Wettbetrugs überführte Spieler lebenslang zu sperren. "Das ist eine große Bedrohung und wir nehmen das sehr ernst. Je härter wir dagegen vorgehen, desto besser", sagte der Franzose. "Für Wettbetrug gibt es keine Entschuldigung. Damit zerstört man die Integrität des Sports."

sportal.de

na mit der Davydenko-Strafe hat man ja schon ein deutliches Zeichen gesetzt [[stupid]] [[nixweiss]] [[rofl]] [[rofl]] [[help]] [[wc]]
 
Sonntag, 04. November 2007, 14:19 Uhr
Tennisprofi behauptet: Spiele abgesprochen und Wetten manipuliert


Erstmals berichtet ein aktiver deutscher Tennisprofi über Einzelheiten im Zusammenhang mit möglichen Wettmanipulationen im Tennis. In der WDR-Sendung „sport inside“ behauptet der Profi, der auch an ATP-Turnieren teilgenommen hat, dass aktive Tennisspieler bei internationalen Turnieren in der „Players Lounge“ ungehindert Tenniswetten vorgenommen hätten. Der Tennis-Weltverband bestraft dies mit einer Sperre auf Lebenszeit. Aktive Spieler sollen mit den Wetten ein Vielfaches ihres leistungsmäßig erzielten Preisgelds eingenommen haben. Außerdem behauptet er, dass Spiele abgesprochen und Aufschlagspiele absichtlich verloren würden. Selbst bei Grand Slam Turnieren gäbe es bewusst einkalkulierte Niederlagen. Dem WDR liegt in diesem Zusammenhang eine Liste von 140 verdächtigen Matches vor, die derzeit von der internationalen Tennisorganisation ATP geprüft wird. Auf der Liste, die von einem britischen Buchmacher und intimen Kenner der Szene erstellt wurde, tauchen Spiele im Zeitraum zwischen Juli 2002 bis September 2007 auf.

bild.de
 
Haha grade Bericht in der Sportschau darüber.
Angeblich liegt denen die Liste vor mit 150 Spielen der letzten 6 Jahre.
Interviewed wurde ein ehemaliger deutscher Profispieler, wurde als "mehrmaliger ATP und Grand Slam Spieler" bezeichnet. Stimme wurde verfälscht und Gesicht nicht gezeigt (vielleicht ein Göllner oder Prinosil aber das Spekulation)
Jedenfalls meinte der, das es unterhalb der Spieler Insiderwetten gibt wie:
"ich hab den Spieler eigentlich im Griff und werde Spiel X verlieren" der andere setzt dann als Strohmann Kohle auf das Spiel und am ende wird halbe halbe gemacht. Ähnliches bei Satzwetten.
Nach dem seiner Aussage sind es "nicht viele die das machen aber immer die selben"

Glaube da wird noch einiges aufgedeckt und das ist bislang nur die Spitze des Scheißhaufens [[kotz]]
 
Davydenko geht in die Offensive

Vor den Saisonfinals geht es hoch her. Illegale Wetten, Dopingvorwürfe und ein Gerichtsprozess um das Turnier am Hamburger Rothenbaum sorgen für jede Menge Zündstoff.

Vor allem im Herren-Tennis tut sich vor der Weltmeisterschaft vom 11. bis 18. November in Shanghai eine Kluft auf zwischen der ATP und den von der Spielerorganisation zu vertretenden Protagonisten des Weißen Sports. "Ich habe nicht das Gefühl, dass ATP-Präsident Etienne de Villiers viel für uns Spieler tun will. Ich glaube nicht, dass die ATP noch die Interessen der Spieler vertritt", sagte Nikolay Davydenko.

Der Russe, gegen den im Zusammenhang mit illegalen Wetten seit gut einem Vierteljahr ermittelt wird, fühlt sich von dem seit Anfang 2006 an der Spitze der ATP-Tour stehenden Südafrikaner gemobbt.

In Sopot fing es an

"Vielleicht will er an mir ein Exempel statuieren. Weil ich mich schon öfter mit ihm angelegt habe", erklärte der Weltranglisten-Vierte in einem Interview mit dem Magazin "Focus". Grund des Ärgers ist der noch immer nicht aufgeklärte mögliche Wettskandal beim Turnier im polnischen Sopot.
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Titelverteidiger Davydenko hatte dort gegen den argentinischen Nobody Martin Vassallo Arguello im dritten Satz wegen einer Verletzung aufgegeben. Weil Unbekannte während des Matches hohe Beträge auf den Außenseiter gesetzt hatten, geriet Davydenko in den Geruch der Manipulation.

"Ich wäre sehr dumm, wenn ich mich auf solche Betrügereien einließe", beteuerte der 26-Jährige stets seine Unschuld. "Ich hatte einen Ermüdungsbruch im Zeh. Das ist schon einen Tag später von einer Kölner Klinik diagnostiziert worden. Das Untersuchungsergebnis liegt der ATP vor."

Bittere Tränen

Die Anschuldigungen gegen Davydenko erhielten neue Nahrung, als der US-Open-Halbfinalist in St. Petersburg eine 2000-Dollar-Geldstrafe bekam, weil "der Stuhlschiedsrichter meinte, ich würde mich gegen den kroatischen Qualifikanten Marin Cilic nicht genug anstrengen". Ob der Ungerechtigkeit habe er "in der Kabine sogar geweint", bekannte der Russe, der froh war, dass "niemand hohe Beträge auf meine Niederlage gewettet hat".

Von der ATP fühlt sich Davydenko schlecht beraten. "Die ATP hatte mir geraten, möglichst wenig zu sagen. Daran habe ich mich lange gehalten. Doch damit ist Schluss. Vielleicht kommt so Bewegung in die Sache."

Inzwischen haben einige seiner Kollegen mehr oder minder nebulös von Kontakten zu möglichen Wettbetrügern erzählt. "Bis Sopot hat keiner über solche Erfahrungen berichtet", wundert sich Davydenko. "Plötzlich scheinen viele genau Bescheid zu wissen."

Rothenbaum klagt

Auch im Prozess des Deutschen Tennis Bundes, der wegen der Streichung des Rothenbaum-Turniers als Masters-Veranstaltung vor Gericht gezogen ist, agiert die ATP selbstherrlich. Obwohl die US-Richter noch immer kein Urteil gefällt haben, hat de Villiers bereits Anfang September das Aus für den Rothenbaum verkündet. Im vorläufigen Plan für 2009 taucht das Hamburger Traditionsturnier nicht mehr auf.

Dabei haben sich viele Spieler - angeführt von Branchenprimus Roger Federer - immer wieder für den Erhalt des Rothenbaum-Turniers stark gemacht. "Er will mehr Turniere nach Amerika verlagern, die meisten Aktiven aber wollen in Europa bleiben", sagte Davydenko.

Doch de Villiers verfolgt seine Ziele unbeeindruckt. Auch den Flop mit den von ihm eingeführten Gruppenspielen hat der frühere Disney-Manager offenbar schadlos überstanden. Dabei hatte ihm Federer noch den Fehde-Handschuh hingeworfen, als er meinte: "Ich bin froh, dass er sich damit die Finger verbrannt hat."

Scott überrascht

Vom positiven Kokain-Befund bei Martina Hingis wurde die WTA-Tour nur fünf Tage vor der WM in Madrid (6. bis 11. November) überrascht. Obwohl sie schon im Juli in Wimbledon positiv getestet worden war, "gab es noch keine Meldung an die Spielerinnen-Organisation", sagte WTA-Präsident Larry Scott.

Fürs Masters der besten acht Spielerinnen der Saison, bei dem Titelverteidigerin Justine Henin aus Belgien als Favoritin gilt, war die Schweizerin aber ohnehin nicht qualifiziert.


http://sportal.de/sportal/generated/article/tennis/2007/11/04/7811500000.html