EU bestätigt Glücksspielmonopole

denke mal bwin wird sich auch rechtlich mehr auf europäische regelungen berufen, doer nicht? ich bin da zwar nicht sehr bewandert, aber es erscheint doch am aussichtsreichsten...

ansonsten stimmt es zwar dass man internet-wetten nciht reglementieren kann, aber mir fallen da viele möglichkeiten ein es wesentlich schwerer zu gestalten... und das wird dann garantiert sehr sehr unlustig. [[hammer]]

wieviele regelmäßige "wetter" gibt es denn so in der BRD?

eventuell wäre eine (bereits vorgeschlagene ) kampagne wie pc-protest ganz sinnvoll !


edit: die größten potenziell teilnehmenden, weil stark betroffenden, gruppierungen wärend ann sicherlich: aktieninhaber (bwin, usw), vereinsmitglieder (wegen bwin usw -sponsoring), wetter an sich Natürlich, usw... sollten recht viele sein.
verbreitung via icq (des links der protestseite), msn usw... dürfte echt schnell gehen...
nichtmediale verbreitung halte ich für wenig aussichtsreich (vielelicht an den wettpunkten... aber sonst? eher mager im gegensatz zu den internetmöglcihkeiten :D)
 
Internet-Sperren gegen Wettanbieter gefordert
Wettanbieter: Bald Schwarze Listen für Internet-Provider?
Nachdem das private Wettangebot von Betandwin alias Bwin am Donnerstag verboten wurde, werden nun Stimmen laut, die Internet-Sperren gegen Wettanbieter ohne Konzession fordern. Schwarze Listen für Internet-Provider werden in die Diskussion gebracht.




Die Süddeutsche Zeitung zitiert Jürgen Straupe, Staatssekretär im sächsischen Innenministerium mit den Worten: "Unser Ziel ist es, Wetteinsätze aus Deutschland bei illegalen ausländischen Anbietern wirksam einen Riegel vorzuschieben." Straupe geht davon aus, dass sich das staatliche Monopol durchsetzen lässt: "Wir werden jedenfalls nicht tatenlos zusehen, wie der Markt durch das Internet unterlaufen wird".

Gegenüber der Süddeutschen nannte der Staatssekretär Italien als Beispiel. Dort müssen Internetanbieter den Zugriff auf illegale Wettanbieter anhand einer schwarzen Liste blockieren. Zudem dürfen Kredikartenfirmen keine Umsätze an solche Anbieter überweisen.

Auch Bayerns Innenminister Bechstein denkt an technische Lösungen, wenn es darum geht gegen unerlaubte Wetten vorzugehen, technisch sei vieles machbar.

Ähnliche Sperrungsverfügungen gibt es in Deutschland bislang nur in Bezug auf rechtsradikale Angebote. Die Bezirksregierung Düsseldorf hatte verschiedene Access Provider in Nordrhein-Westfalen dazu aufgefordert, den Zugang zu zwei Internetseiten mit rechtsradikalem Inhalt zu sperren. Vor Gericht hatte diese Sperrungsverfügungen bestand, das Gericht sah sie durch den Mediendienstestaatsvertrag und den Jugendmedienschutzstaatsvertrag abgedeckt. (ji)
 
Hab zwar grad keinen Link zur Hand, wo die Einrichtung des Proxies im Browser erklärt wird, aber hier findet sich immer eine aktuelle Liste von Proxies:
http://www.proxy4free.com/page1.html

Leider ist wohl der Zugriff auf einige Buchmacher mit Proxy problematisch, die Website funktioniert nicht wie gewünscht. :|
 
Also wenn`s tatsächlich mal soweit kommt, daß ich mit einer deutschen IP keine Seiten von Wettanbietern mehr aufrufen kann, dann fall ich komplett vom Glauben ab.
Ich könnte zwar jeden verschissen Hollywood Film ziehen, Lastwägen voll Schnaps und Zigaretten bestellen, hunderte von Seiten mit Nazi content aufrufen, mir Feuerwaffen bestellen und mich dann gleich von einer terroristischen Vereinigung anwerben lassen (was ich auch machen werde [[grin]] ), aber Sportwetten wäre die größere Bedrohung!?! Verrückt das ganze, mehr fällt mir bald nicht mehr ein.
Das Problem das dann auf uns zukommen würde liegt ja weniger in den proxies begründet. Da gibt`s (glaub ich zumindest) ganz adäquate Lösungen. Nur brauch ich halt nicht meine IP verschleiern und mir dann z.B. auf ein deutsches Bankkonto oder Kreditkarte auszahlen lassen, das wär wohl ein klein wenig auffällig.
Deutsche wird niemand mehr als Kunden haben wollen. Und wenn doch, gibt`s null komma null Rechtssicherheit.
Diese Umstände sehe ich weitaus problematischer...
 
ridle schrieb:
Ähnliche Sperrungsverfügungen gibt es in Deutschland bislang nur in Bezug auf rechtsradikale Angebote. (ji)

[[lol]]

Internetwetten auf einer Stufe mit rechtsradikalen Angeboten,langsam wirds lächerlich.

Wenn die Politiker schon die privaten Wettanbieter verbieten wollen,dann sollen sie zusehen,das Oddset mal sein wettangebot aufstockt,oder ein Staatliches Wettbüro eröffnet wird im Stile von privaten Wettbüros und nich so ein 90 Spieleprogramm das man nebenbei zum Lotto mal spielen kann.
 
Was wird aus den Amateur-Vereinen?

Das Werbe-Verbot gilt auch für Amateur- und Jugend-Klubs. Saarlands Innenministerin Annegret Kramp-Karrenbauer kündigte Polizeieinsätze an, Trikots würden von Polizisten eingesammelt. Fans mit „bwin“-Trikot im Stadion sollen verschont bleiben.

sonst haben wir in deutschland keine probleme!!
 
dipf schrieb:
Was wird aus den Amateur-Vereinen?

Das Werbe-Verbot gilt auch für Amateur- und Jugend-Klubs. Saarlands Innenministerin Annegret Kramp-Karrenbauer kündigte Polizeieinsätze an, Trikots würden von Polizisten eingesammelt. Fans mit „bwin“-Trikot im Stadion sollen verschont bleiben.

sonst haben wir in deutschland keine probleme!!

Könnte mir vorstellen , daß vor allen Frauenvereine für Polizeiensatz in Frage kommt... [[rofl]]
 
dipf schrieb:
Was wird aus den Amateur-Vereinen?

Das Werbe-Verbot gilt auch für Amateur- und Jugend-Klubs. Saarlands Innenministerin Annegret Kramp-Karrenbauer kündigte Polizeieinsätze an, Trikots würden von Polizisten eingesammelt. Fans mit „bwin“-Trikot im Stadion sollen verschont bleiben.

sonst haben wir in deutschland keine probleme!!

Als ich das heute morgen in der Zeitung gelesen habe, ist mir fast der gute Kakao aus der Hand gefallen.

Ich frage mich wirklich was in diesem Land noch normal ist. Vielleicht sollte hier mal ein Terroranschlag vereitelt werden, damit man sich mal wieder aufs wesentliche, das Wohl des Staates, konzentriert.

Genug Arbeit sollten die Herren Politiker damit eigentlich haben.

Deutschland [[uzi]]
 
Olli P. schrieb:
Hochinteressant, wie ich finde, ist auch das der gute Herr Staatssekretär Staupe Aufsichstsratmitglied bei Sachsenlotto ist....

Das wird immer doller hier [[hammer]] [[hammer]]
Was für Staupe gilt, gilt auch für den Bremer Innensenator und Folterbefürworter Röwekamp.
Folterbefürworter kann ich hier so locker schreiben weil Röwekamp sich selbst nach einem Todesfall hier weiter für die zwangsweise Verabreichung von Brechmitteln an Kleinstdealer ausgesprochen hat.
Dieses Vorgehen wurde neulich vom Europäischen Gerichtshof als Folter und Verletzung der Menschenwürde beurteilt.

Gibt es eigentlich ein Bundesland, bei dem die verantwortlichen Politiker nicht über ihre Aufsichtsratposten bei den Lottogesellschaften mit abkassieren?
 
So ein Wahnsinn wird sich zum Glück nie durchsetzen. Es würde dann auch massenweise Proteste aus der Wirtschaft geben. Wie viele deutsche IT-Firmen sind mit der Betreuung von den Online-Angeboten ausländischer Buchmacher oder Ähnlichem beauftragt? Und die verlieren dann alle ihre Aufträge, weil sie nicht mal mehr auf diesen ausländischen IPs zugreifen können!? Einfach lächerlich. [[rofl]]
Wir werden von kriminellen Schreibtischtätern regiert, die zudem noch überhaupt keine Ahnung von der Materie haben bzw. von dem, was sie da eigentlich lostreten.
 
Wird sicher jeder bekommen......

........
Wie Sie vermutlich bereits aus den Medien erfahren haben, wird derzeit von Behörden mit Gewalt versucht, das bereits als verfassungswidrig eingestufte staatliche Wettmonopol in Deutschland zu verteidigen.

bwin geht gegen diese Versuche bereits gerichtlich vor und unternimmt alles, um Ihnen als Kunden auch in Zukunft das komplette Wettangebot ungehindert zur Verfügung zu stellen.

Selbstverständlich können Sie als Kunde aus Deutschland auch weiterhin wie weltweit 10 Millionen zufriedene Kunden bei bwin wetten. Als führender Anbieter von Online-Sportwetten garantieren wir Ihnen auch in Zukunft zu 100 % spannende Wetten und Gewinnchancen.

In diesem Zusammenhang wollen wir uns bei Ihnen auch für die große Zahl an aufmunternden E-Mails bedanken. Die Unterstützung in dieser Angelegenheit durch zahlreiche Kunden freut uns sehr.

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und versichern Ihnen, dass wir uns auf unserem erfolgreichen Weg nicht beirren lassen werden.

Mit freundlichen Grüßen!
Ihr bwin Team


ich maile gerade an jede OppositionsFraktion in diversen Bundesländern...... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
 
ridle schrieb:
Internet-Sperren gegen Wettanbieter gefordert
Wettanbieter: Bald Schwarze Listen für Internet-Provider?
Nachdem das private Wettangebot von Betandwin alias Bwin am Donnerstag verboten wurde, werden nun Stimmen laut, die Internet-Sperren gegen Wettanbieter ohne Konzession fordern. Schwarze Listen für Internet-Provider werden in die Diskussion gebracht.




Die Süddeutsche Zeitung zitiert Jürgen Straupe, Staatssekretär im sächsischen Innenministerium mit den Worten: "Unser Ziel ist es, Wetteinsätze aus Deutschland bei illegalen ausländischen Anbietern wirksam einen Riegel vorzuschieben." Straupe geht davon aus, dass sich das staatliche Monopol durchsetzen lässt: "Wir werden jedenfalls nicht tatenlos zusehen, wie der Markt durch das Internet unterlaufen wird".

Gegenüber der Süddeutschen nannte der Staatssekretär Italien als Beispiel. Dort müssen Internetanbieter den Zugriff auf illegale Wettanbieter anhand einer schwarzen Liste blockieren. Zudem dürfen Kredikartenfirmen keine Umsätze an solche Anbieter überweisen.

Auch Bayerns Innenminister Bechstein denkt an technische Lösungen, wenn es darum geht gegen unerlaubte Wetten vorzugehen, technisch sei vieles machbar.

Ähnliche Sperrungsverfügungen gibt es in Deutschland bislang nur in Bezug auf rechtsradikale Angebote. Die Bezirksregierung Düsseldorf hatte verschiedene Access Provider in Nordrhein-Westfalen dazu aufgefordert, den Zugang zu zwei Internetseiten mit rechtsradikalem Inhalt zu sperren. Vor Gericht hatte diese Sperrungsverfügungen bestand, das Gericht sah sie durch den Mediendienstestaatsvertrag und den Jugendmedienschutzstaatsvertrag abgedeckt. (ji)





Der vollständige Artikel der SZ, erwähnenswert imho besonders wegen des letzten Absatzes:




Internetzugang zu Betandwin soll gesperrt werden
Behörden wollen nach Verbot privater Sportwetten mit allen Mitteln ein Staatsmonopol durchsetzen / EU-Kommission prüft

o.k./aha München/Brüssel - Die deutschen Behörden wollen mit dem am Donnerstag verfügten Verbot der privaten Sportwette Betandwin zugleich auch den Zugang zu solchen Totogesellschaften via Internet so weit wie möglich sperren. "Unser Ziel ist es, Wetteinsätzen aus Deutschland bei illegalen ausländischen Anbietern wirksam einen Riegel vorzuschieben", sagte Staatssekretär Jürgen Staupe aus dem sächsischen Innenministerium. Der Freistaat Sachsen hat erwartungsgemäß der dortigen Tochterfirma der Betandwin AG (die sich nun Bwin nennt) aus Österreich die Konzession entzogen und dem Wiener Mutterkonzern untersagt, weiterhin Einsätze aus Deutschland anzunehmen.

Die Bundesländer, die das Glücksspiel regeln, wollen ein Monopol ihrer staatlichen Sportwette Oddset durchsetzen. Aus der Brüsseler EU-Kommission verlautete, man werde prüfen, ob das Verbot von Betandwin in Deutschland europarechtlich haltbar sei. Wegen der zunehmenden Konkurrenz durch kommerzielle Anbieter sind die Umsätze von Oddset und damit auch die Abgaben an den Staat, mit denen teilweise der Amateursport gefördert wird, stark rückläufig.

"Ich gehe davon aus, dass wir das Oddset-Monopol durchsetzen können", erklärte Staupe. "Wir werden jedenfalls nicht tatenlos zusehen, wie der Markt durch das Internet unterwandert wird." Der Staatssekretär nannte Italien als Beispiel. Dort ist es laut Deutschem Lotto- und Totoblock (DLTB) weitgehend gelungen, Wettanbieter ohne Konzessionen zu blockieren. In Italien habe der Staat Medienunternehmen, die Internetzugänge bereitstellten, eine "schwarze Liste" von illegalen Totobetreibern gegeben. Zu diesen Firmen dürfe keine Verbindung hergestellt werden, sagt Hans-Joachim Rotermund von der Geschäftsleitung des nordrhein-westfälischen Lottounternehmens, das gemeinsam mit den Lotteriegesellschaften der anderen Bundesländer Oddset veranstaltet. Außerdem dürften Kreditkartenfirmen von Italien aus keine Einsätze an diese Wettanbieter überweisen. "Technisch ist vieles machbar." In diesem Sinne äußerte sich auch Bayerns Innenminister Günther Beckstein.

Bundesweit haben die Behörden in den vergangenen Wochen mehrere hundert Wettbüros geschlossen, nun wird gegen Anbieter wie Betandwin vorgegangen, die über das Internet agieren. Konzernchef Norbert Teufelberger hat Schadenersatzklagen in Höhe von mehr als 500 Millionen Euro angekündigt. Staupe sagte, dafür gebe es keine Grundlage.

Das Verbot privater Sportwetten könnte gegen die von der EU geschützte Dienstleistungsfreiheit verstoßen. Die EU-Kommission prüft, ob Deutschland private Wettanbieter unzulässig einschränkt. Solche Beschränkungen sind nicht erlaubt, wenn sie unverhältnismäßig sind oder ausländische Firmen wie Betandwin diskriminieren. "Eine pauschale Berufung auf das staatliche Wettmonopol genügt sicher nicht, um private Anbieter zu verbieten", heißt es in Brüssel. Falls die Kommission das Verbot von Betandwin nicht billigt, kann sie die Bundesrepublik vor dem Europäischen Gerichtshof verklagen.

(SZ vom 11.8.2006)



Wer regelmässig wettet und mal in Thailand war, der weiß, dass man auch von dort viele Bookies nicht erreichen kann.
Damals fand ichs noch lustig, wieviel kleinere Bookies nicht auf dem Index standen. Hab mir aber nicht träumen lassen, dass es in Deutschland mal genauso weit kommen könnte....

Mc :kotz:
 
Also zunächst mal rate ich von juristischen Einschätzungen ab, das überlasst lieber den Profis. [[bussi]]

Im Saarland hat man gestern (?) DocMorris gestattet, hier eine Apotheke zu betreiben. Viele Lobbygruppen und auch verschiedene Minister laufen dagegen Sturm, die Sache ist auch noch nicht zu Ende, im Gegenteil - sie fängt gerade an.

Dass ausländische Anbieter wirksam im Internet gesperrt werden können halte ich übrigens für ausgeschlossen.
 
Das Interessanteste was ich bisher zum Thema gelesen hab, eine Tragikkomödie auf 33 Seiten. Es tagt der Sportausschuss des deutschen Bundestages:
http://www.bundestag.de/ausschuesse/a05/anhoerungen/Protokoll_der___ffentlichen_Anh__rung_zu__Sportwetten_und_Spielsucht_.pdf

Für alle die nicht soviel Zeit haben, eine meiner Lieblingsstellen:
"...Die Experten haben zwar etwas häufiger richtig gelegen, die Studien haben aber gezeigt, dass sowohl Experten wie auch Laien auf Dauer Geld verloren haben. Dies liegt letztendlich auch an den Quoten. Die Quote etwa bei einem Spiel FC Bayern gegen Mainz 05 ist bei einem
Tipp auf einem Heimsieg von Bayern eben recht gering. Die Quote für einen Auswärtssieg von Mainz 05 wäre deutlich höher gewesen.
Die Anbieter legen die Quoten in der Regel so fest, dass letztlich der Gewinn beim Anbieter bleibt und nicht beim Spieler."

Ich hätt Windeln beim Lesen tragen sollen. [[rofl]]
Der zuständige Experte kannte wohl den Tabellenstand, damit war er Experte im Wetten und hat wochenlang auf jeden Favoriten getippt der grad da war. Ärgert sich dabei den Allerwertesten ab, daß es dann nur 1,25 auf Bayern gibt und verliert am Schluss dabei! Da wär ich auch sauer!
Den Laien haben`s wohl aus dem afrikanischen Busch gezogen, der hat wild rumgesetzt und auch verloren! Warum nur?
Völlig logische Konsequenz: Weg mit den Quoten! Der einzige private Anbieter der Welt Bwin muß sofort alles 2,7-2,7-2,7 quotieren und nimmt sich damit gleich selber vom Markt und oddset quotiert Bayern-Mainz 1,15-1,15,-1,15!

Fällt mir noch ein: Dieses Zitat stammt nicht etwa von einem ahnungslosen Politiker, sondern von einem geladenen Fachmann [[help]]
 
"Experte" und "Fachmann" ist im Politik-Jargon einfach nur die übliche Bezeichnung für einen Lobbyisten, denke ich, der die gewünschten Informationen bringt. Die Informationen, die von der Politik gefordert werden und von einem sogenannten "Experten" oder "Fachmann" abgesegnet werden, damit sie der Öffentlichkeit präsentiert werden können.

Tja, so läuft es leider in diesem Land, und nicht nur hier.
Man hätte ja auch einen Blick in dieses Forum werfen können, wo zahlreiche Spezis dauerhaft im plus sind. Aber das hätte halt nicht das momentan benötigte Ergebnis gebracht ...
 
swidrigailov schrieb:
"Die Anbieter legen die Quoten in der Regel so fest, dass letztlich der Gewinn beim Anbieter bleibt und nicht beim Spieler."

Falls irgendein halbwegs intelligenter Mensch dieses Papier ernst nehmen sollte, dann würde ich vorschlagen, es wird anhand dieser Zeile mal eine Untersuchung eingeleitet.
Da der Lobbyist selbst die Sportwetten-Experten dauerhaft im Minus sieht, kann diese Aussage ja nur bedeuten, dass Oddset von der Liga die Spielergebnisse im voraus mitgeilt bekommt? [[nixweiss]]
Wie sonst kann es sein, dass sie niemals irren und immer die richtigen Quoten anbieten. Normalerweise ist kein Mensch frei von Fehleinschätzungen, auch kein Buchmacher.
Aber Oddset macht angeblich immer die richtigen Quoten, vom Quotenschlüssel natürlich einmal abgesehen!?

Skandal - alle Spiele sind abgesprochen!! [[rofl]] [[rofl]]
 
Ich lese das jetzt einfach mal nicht, weil mir dann gleich wieder das Frühstück entgegen kommt !

Vor allem, das sowas in einem so "fortschrittlichen" Land durchgeht.

Da ist der Begriff einer möglichen Jamaika-Koalition doch nicht nur auf die Farbgebung bezogen gewesen :mrgreen:

Fragt sich nur --- warum schließt die Regierung zum Schutz der Wettenden nicht Oddset, wenn es lt dem Experten doch NUR VERLUST für den Bürger bedeutet ????
 
könnte denen mal jmd die tolle AnfängerWettAnleitung zumailen die es hier gibt?
Also das über Moneymanagemnet und Value und so...glaub die wissen gar nicht was das is, vllt sollte chris, nobody, daniel, chinaboy und herby etc. mal als richtige Experten sagen wo der Hase lang läuft..als Stargast dann zum Schluß noch rios und die Welt ist gerettet [[grin]]

Ich kann nur von mir aus sagen, als ich das Wettforum hier noch nich kannte hab ich bei Oddset und BWin auch nur Verlust gemacht und habs zwischendurch auch aufgegeben...doch der googleGott hat mich hierhergeleitet und nun hab ich mir zumindest den Verlust den ich innerhalb von 2 Jahren bei BWin gemacht habe innerhalb eines Jahres wieder reingeholt und sogar noch mehr ... [[winkewinke]] [[bussi]]
 
swidrigailov schrieb:
Für alle die nicht soviel Zeit haben, eine meiner Lieblingsstellen:
"...Die Experten haben zwar etwas häufiger richtig gelegen, die Studien haben aber gezeigt, dass sowohl Experten wie auch Laien auf Dauer Geld verloren haben. .."

Ich glaube schon, daß diese Aussage korrekt ist.
Wenn man gezwungen wäre jedes Angebot zu bewetten, wäre jeder im Minus.

Experter allerdings weniger. Aha. Das heißt, ein Experte ist besser als Gevatter Zufall. Aber hätte der Experte selektieren dürfen, hätte er unter Garantie Gewinn erwirtschaftet - wenn es auch wahrscheinlich zu Oddset-Konditionen bestenfalls ein geringer wäre.

Quoten werden von Menschen erstellt. Menschen können irren, nicht genügend Informationen haben oder die Voraussetzungen können sich ändern usw...

Mal davon abgesehen, Jürgen Klinsmann war der größte Experte in Bezug auf die Nationalmannschaft. War das Gegentor gegen Italien deshalb unabänderliches Schicksal? Wußte Klinsmann schon vor Spielbeginn, daß es in der 119. Minute vorbei ist? Und wenn er es wußte, warum hat er nichts dagegen unternommen?
 
Absurde Welt, absurde Parallelen ??

Flaschen in Flammen

Von Agnes Tandler, Neu Delhi

In Indien tobt ein Kulturkampf gegen Coca-Cola und Pepsi. Mehrere Bundesstaaten haben den Genuss der Softdrinks in Schulen und Behörden verboten, ein Staat hat den Verkauf völlig gestoppt. Auf den Straßen der Städte treibt der Protest gegen die US-Konzerne kuriose Blüten.

Neu Delhi - Die Abfüllanlagen von Coca-Cola und Pepsi im kleinen südindischen Bundesstaat Kerala sind ab sofort geschlossen. Die marxistische Regierung entzog ihnen die Lizenzen und verhängte ein generelles Verbot für die Cola und andere Softdrink-Marken der beiden Konzerne.

In weiteren Bundesstaaten Indiens wurden Teil-Verbote beschlossen. Dort dürfen die Softdrinks nicht mehr in Schulen, Krankenhäusern, Ämtern und Behörden vertrieben werden. Die Front der Cola-Gegner wächst - am Donnerstag kamen die Regionen Karnataka und Andhra Pradesh dazu, insgesamt gelten Verbote nun in sieben Bundesstaaten.

Auslöser des staatlichen Cola-Verbots ist ein vor gut einer Woche herausgegebener Bericht des Center for Science and Environment. In 57 Cola-Proben aus zwölf indischen Bundesstaaten hatte das Institut eigenen Angaben zufolge Pestizide in gesundheitsgefährdenden Mengen nachgewiesen. Die Werte sollen den Standard um das zehn- bis 50-fache überschritten haben. Den amerikanischen Konzernen, die die Rezeptur ihrer Softdrinks streng geheim halten, wurden vier Wochen Zeit gegeben, um alle Inhaltsstoffe offenzulegen. Die Umsätze sind nach Angaben der beiden betroffenen Unternehmen in Indien seither schon um zehn Prozent gesunken.

Auffällig an dem neuesten Vorstoß Indiens gegen die Softdrinks-Industrie ist, dass lediglich die beiden großen multinationalen Firmen mit Verboten behängt werden, während andere kohlensäurehaltigen Getränke, besonders die heimischen Produkte, nicht betroffen sind. Der Schluss liegt nahe, Indien wolle wieder einmal seine Industrie gegen Konkurrenten aus dem Ausland abschotten. Viele westliche Konsumgüter sind in dem boomenden Land überhaupt nicht zu erhalten oder sind mit hohen Steuern belegt.

Zwar veröffentlichen Cola und Pepsi keine genauen landesbezogenen Zahlen, doch Branchenkenner schätzen, dass jährlich 500 Millionen Kästen Cola und Pepsi mit jeweils 24 Flaschen in Indien produziert werden. Der Umsatz mit den Drinks soll sich auf etwa 70 Milliarden Rupien (rund 1,4 Milliarden Euro) im Jahr belaufen. Beide Unternehmen beherrschen 80 Prozent des Softdrink-Marktes.

Erinnerung an frühere Verbote

Es ist nicht das erste Mal, dass in Indien Coca-Cola der Kampf angesagt wird. Gut 15 Jahre, von 1977 bis 1993 waren Pepsi und Coca-Cola hierzulande verboten. Bereits damals verlangte die Regierung die Offenlegung des geheimen Rezeptes, die Unternehmen verweigerten das. Pepsi und Cola waren jedoch in guter Gesellschaft: Neben den beiden Getränkeherstellern hatte man 1977 auch den Computergiganten IBM aus dem Land gejagt.

Die beiden US-Unternehmen sind nun ihrerseits in die Offensive gegangen und haben Zeitungsanzeigen geschaltet, um die Öffentlichkeit von der Ungefährlichkeit ihrer Getränke zu überzeugen. "Ist meine Pepsi ungefährlich?", heißt es einer der Annoncen etwa - der Herstellerkonzern versucht darin, die Kundschaft mit Zahlen und Untersuchungswerten anderer indischer Laboratorien zu beruhigen.

Pestizide kämen nun einmal in der Nahrungskette vor, heißt es in der Vertrauenskampagne. Die Rückstände in der Brause seien aber winzig. Insektenvernichtungsmittel seien auch im Wasser, in der Milch und in vielen anderen Lebensmittel in Indien nachzuweisen. Als Replik teilte der Center for Science allerdings in klaren Worten mit, bei der Milch würden die Menschen mit den Giftrückständen immerhin noch wichtige Nährstoffe zu sich nehmen. Dies sei bei Pepsi und Cola ja nicht der Fall.

Damit geht der Schlagabtausch in die nächste Runde. Das Forschungszentrum bezeichnet sein Wirken gegen die US-Brausekonzerne gar als "Straßenkampf". Pepsi und Coca-Cola haben aber auch Fürsprecher. Beide Unternehmen haben zudem eine eigene Organisation für PR gegründet - diese Institution mit dem schönen Namen "Zentrum für Verstand und Ausgewogenheit im öffentlichen Leben" verweist darauf, in Indien gebe es diverse Sicherheitsrisiken - betrügerische Lotterien und teure, undurchsichtige SMS-Dienste, die Menschen das Geld aus der Tasche ziehen. Ein Kulturkrieg um Cola, heißt es da, sei vor diesem Hintergrund doch Zeitverschwendung.

Pestizide=Spielsucht
heimische Cola=Oddset
Pepsi heißt eben bwin
und Indien ist näher als man glaubt


wie krank ist diese Menschheit eigentlich?

In diesem Sinne [[sleep]]
 
Mal wieder was aus der Süddeutschen Zeitung:


Zweifel am Jugendschutz bei Oddset

Private Wettbüros bezeichnen Polizei-Aktion in ihren Zentralen als Schikane - und prangern Freistaat an

Mit der Schließung von 41 privaten Wettbüros in München ist das Rennen um die Sportwetten noch längst nicht gelaufen: Nach der Versiegelung der Annahmestellen bekamen einige private Wettanbieter auch in ihren Zentralen Besuch von der Polizei, die mit der Begründung "Gefahr im Verzug" Räume durchsuchte und Unterlagen beschlagnahmte. Als "reine Schikane" bezeichnete ein Anbieter die Aktion und stellte gleichzeitig den Freistaat an den Pranger: Er hatte zwei minderjährige Jugendliche losgeschickt, die in staatlichen Lottoannahmestellen Oddset-Wetten abgeben sollten - was in 80 Prozent der Fälle mühelos gelang.

Magnus von Zitzewitz, Mitglied des Vorstands bei der Bet 3000 AG, war mehr als überrascht, als am Mittwoch "etwa 60 Polizisten" in der Firmenzentrale an der Mittererstrasse auftauchten. "Ohne Durchsuchungsbeschluss" wollten sie alle Unterlagen des Unternehmens mitnehmen. "Nach etwa dreieinhalb Stunden Suche wurden wesentliche Dokumente einbehalten."

Oberstaatsanwalt August Stern bestätigte die Aktion: Neben der Schließung der jetzt illegalen Wettbüros gehe es auch darum, dass nun gegen die Betreiber Strafanzeigen wegen unerlaubten Glücksspiels gestellt werde. "In den Wettbüros hat sich herausgestellt, dass relevante Unterlagen in der Zentrale aufbewahrt werden", sagt Stern. Und da die Gefahr bestand, dass Mitarbeiter ihre Kollegen warnen, habe man sofort zugreifen müssen.

Die Bet 3000 AG betreibt in ganz Deutschland über 80 Wettbüros - sieben in München - mit einer EU-Lizenz. "Wir erwarten das Urteil des europäischen Gerichtshof, damit diese Lizenz anerkannt wird", sagt Zitzewitz. Dann sei die Rechtslage wieder eine völlig andere. Bis dahin, so mutmaßt er, "will der Staat die private Konkurrenz mit solchen Aktionen kaputtmachen."

Generell kann Zitzewitz der Argumentation des Gerichts nicht folgen, wenn es beispielsweise um die Werbung für Sportwetten gehe: "Wir werben gar nicht", sagt er. Oddset dagegen habe laut einer aktuellen Werbe-Auswertung der Firma Nielsen im Mai und Juni seine Werbeausgaben im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Auch beim Thema Jugendschutz stünden laut Zitzewitz die Privaten besser da: "Wir haben ein Schild an der Tür, dass Personen unter 18 Jahren keinen Zutritt haben." In die Lottoannahmestelle hingegen könne jeder hineingehen, weil dort ja auch Zeitschriften oder Kaugummis verkauft werden. Und: Er beauftragte eine Privatdetektei, den Jugendschutz dort zu kontrollieren: In 17 von 21 besuchten Oddset-Annahmestellen konnten die beiden jugendlichen Testpersonen (13 und 15 Jahre) problemlos Wettscheine abgeben. Ein Oddset-Sprecher wollte sich zu der Glaubwürdigkeit solcher Tests nicht äußern. Er erklärte, dass die Annahmestellen-Betreiber informiert - und bei Nichteinhaltung abgemahnt und gekündigt werden. Ab Herbst aber werde ohnehin alles anders: Da könne man nur noch mit einer vorher beantragten Kundenkarte wetten.

Susi Wimmer
(SZ vom 11.8.2006)
 
...und noch was:

Westerwelles privater Wetteinsatz
Hüpfen und werben

Am Samstag hüpfte Guido Westerwelle durch den Berliner Sand. Der Auftritt als Beachvolleyballer wäre der Rede nicht wert, hätte diese Aktion seiner FDP nicht das Ziel gehabt, "auf sportliche Art gegen die Zerschlagung des Sponsorings für den Breiten- und Spitzensport durch das Verbot von privaten Wettanbietern" zu demonstrieren. Am Sonntag führte der Parteichef dann in ganzseitigen Zeitungsanzeigen eine Liste prominenter Werber für die Reiter-WM (ab 20. August) in Aachen an. In beiden Fällen war das Logo des umstrittenen privaten Sportwettanbieters bwin (betandwin) gut sichtbar. Für das Volleyballspiel hatte die FDP am Freitag bei Bwin sogar Trikots mit Brustwerbung bestellt, die per Eilkurier nach Berlin geschickt wurden.

Westerwelle und Wettfreunde trommeln für die Glücksspielfirma, der vom Freistaat Sachsen am Donnerstag jede Tätigkeit untersagt worden war. Auch im Fachblatt Sponsors warb er jüngst (wegen der "Gemeinwohlbelange und zur Förderung des Sports") für die Neuordnung des Sportwettrechts. Es ginge ja "nicht nur um das Schicksal eines Unternehmens, sondern um die ordnungspolitischen Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft", ließ der FDP-Chef nun der SZ übermitteln, schwieg sich aber aus zur Kernfrage: Ob er sich bei seinem Kreuzzug für die Freiheit des Zockens nicht selbst zu weit aus dem Fenster hängt. Es war ja Westerwelles Lebensgefährte Michael Mronz, der bwin Mitte Februar als Topsponsor für die Reit-WM präsentieren konnte. "Mit diesem Partner haben wir unseren Sport um eine spannende Variante erweitert", hatte Mronz, Sprecher des Aachener WM-OK, damals stolz verkündet.

Die Sponsorsummen bei der Reit-WM liegen nach SZ-Information im hohen sechsstelligen Bereich. Norbert Teufelberger, Vorstandschef der Bwin AG, will den Betrag nicht nennen; auch das Motiv, warum sich die Glücksspielfirma just im Wettspiel-freien Reitsport so signifikant engagiert, umschreibt er wolkig: "Mit der Reit-WM können wir unsere Marke hervorragend transportieren." Klar sei aber: Westerwelles Einsatz für Privatwetten und für bwin im Besonderen habe "nichts mit seiner Beziehung zu Mronz zu tun".

Das mag sein, könnte aber öffentlich anders herumkommen, wenn der FDP-Chef im Sponsortrikot den märkischen Sand aufwühlt - im selben Sportdress, der vor Tagen Amateurkickern in Bayern polizeilich untersagt worden ist. Erhellend wäre es jedenfalls, die von Lobbyisten in Sport und Politik gefeierte Förderung der Privatwetter für den Breitensport einmal näher zu beleuchten. Die im Verkaufskatalog 2005 angebotenen Vollpolyester-Trikots liegen ganz im Markttrend, Online-Stores führen preislich Vergleichbares. Gelockt wird die Basis von den frommen Förderern zudem mit dem Wettbewerb Supermatch: "Trommelt Freunde zusammen und versucht, so viele Neukunden wie möglich für betandwin zu begeistern". Den Preis, ein Spiel gegen die Profis von Werder Bremen, gewann B-Ligist SV Niederkassel, er warb 604 neue Wettkunden. Gerade präsentierten sich die Amateurkicker nackt in einem Boulevardblatt - als Protest gegen das Verbot von bwin.

T. Kistner/K. Ott
(SZ vom 14.8.2006)



P.S.: 604(!!) Neukunden - das schafft vermutlich nicht mal unser Forenmaster [[bussi]]
 
Mc schrieb:
Die Sponsorsummen bei der Reit-WM liegen nach SZ-Information im hohen sechsstelligen Bereich. Norbert Teufelberger, Vorstandschef der Bwin AG, will den Betrag nicht nennen; auch das Motiv, warum sich die Glücksspielfirma just im Wettspiel-freien Reitsport so signifikant engagiert, umschreibt er wolkig: "Mit der Reit-WM können wir unsere Marke hervorragend transportieren." Klar sei aber: Westerwelles Einsatz für Privatwetten und für bwin im Besonderen habe "nichts mit seiner Beziehung zu Mronz zu tun".

Irgendwie tuts mir unheimlich leid es sprechen hier nur leuten die von Wetten NULL ahnung haben
 
die Einführung einer Kundenkarte ist ja dann wohl die Krönung:

was will Oddset (und somit der Staat):

die Leute dazu zwingen zum schlechtestmöglichen @_Schlüssel zu spielen - idealerweise als Monopol (warum erinnert mich das immer an die ehemalige UDSSR?)-
mit der Kundenkarte kann ich Leute, die trotz Scheiß-@ gewinnen limitieren oder gar sperren...

meine Herren, das wird in Europa nicht gelingen, ausser Deutschland tritt aus der EU aus. Ein Spiel mit dem Feuer, weil jedes heute án der Ausführung Ihrer Dienstleistung gehindertes/behindertes Wettbüro, wird, wenn ein bestätigtes Urteil vorliegt d. hier momentan gegen EU-Recht verstossen wird in weiterer Folge eine Klage einreichen - vermutlich erfolgreich. Das kostet Deutschland mehr Geld als die WM eingebracht hat. Das dann einige Entscheidungsträger zurücktreten werden hilft dann auch nix mehr...............
 
Caliph schrieb:
die Einführung einer Kundenkarte ist ja dann wohl die Krönung:

was will Oddset (und somit der Staat):

die Leute dazu zwingen zum schlechtestmöglichen @_Schlüssel zu spielen - idealerweise als Monopol (warum erinnert mich das immer an die ehemalige UDSSR?)-
mit der Kundenkarte kann ich Leute, die trotz Scheiß-@ gewinnen limitieren oder gar sperren...

meine Herren, das wird in Europa nicht gelingen, ausser Deutschland tritt aus der EU aus. Ein Spiel mit dem Feuer, weil jedes heute án der Ausführung Ihrer Dienstleistung gehindertes/behindertes Wettbüro, wird, wenn ein bestätigtes Urteil vorliegt d. hier momentan gegen EU-Recht verstossen wird in weiterer Folge eine Klage einreichen - vermutlich erfolgreich. Das kostet Deutschland mehr Geld als die WM eingebracht hat. Das dann einige Entscheidungsträger zurücktreten werden hilft dann auch nix mehr...............

...irgendwie kann ich mich auch noch ganz dunkel daran erinnern, im Geschichte-Unterricht gehört zu haben, dass auch im "3. Reich" verstaatlicht/enteignet wurde... [[help]] -und diese "Hexenjagd" empfinde ich vergleichbar mit den Geschehnissen um 1940! Als wenn es in diesem Land nicht noch MINDESTENS 100 wichtigere Probleme zu lösen gäbe- Thema Arbeitslosigkeit, kaputte Kassensysteme-diese Liste ließe sich noch beliebig fortsetzen! Aber leider scheinen die "geliebten" sächsischen Politiker sich derzeit in einem "Sommerloch" zu befinden, in dem es sehr langweilig zu sein scheint-"Ach, mir fällt da gerade ein, wir könnten doch die privaten Wettanbieter verbieten..."-so ungefähr stelle ich mir das Szenario vor...Typisch ist auch, mit der "Wettsucht" als Hauptargument anzutreten- man braucht halt was, um den "braven Bürger" verarschen zu können, und versucht dies dadurch, dass man ihn doch um jeden Preis vor den "großen Gefahren des Glücksspiels" schützen will, damit er sich ja nicht ruiniert (sonst kann er ja keine Ökosteuer, Tabaksteuer...usw. mehr zahlen, wenn er ruiniert ist) -bloß das es eh nur um den sinkenden Gewinn von ODDSET geht, weiß doch jeder!! Solche Handlungen sind hier in Deutschland, besonders in den "neuen" Bundesländern, an der Tagesordnung, an Bürokratie fast nicht zu überbieten! Nach dem Motto "Erst handeln (in diesem Fall: verbieten)-dann überlegen! [[stupid]]

Ein dreifaches "Hurra" auf den freien Wettbewerb (der hier leider mit Füßen getreten wird...)!!!!! Chapeau!
 
Caliph schrieb:
die Einführung einer Kundenkarte ist ja dann wohl die Krönung:

was will Oddset (und somit der Staat):

die Leute dazu zwingen zum schlechtestmöglichen @_Schlüssel zu spielen - idealerweise als Monopol (warum erinnert mich das immer an die ehemalige UDSSR?)-
mit der Kundenkarte kann ich Leute, die trotz Scheiß-@ gewinnen limitieren oder gar sperren...

Es geht noch heftiger. [[hammer]]

Aus dem Kleingedruckten bei der Online-Registrierung von Oddset:

Zur Altersverifikation werden Ihre Daten an die SCHUFA Holding AG, Hagenauer Straße 44, D-65203 Wiesbaden übergeben:
Ich willige ein, daß meine persönlichen Daten zum Zwecke der Identitätsprüfung an die SCHUFA übermittelt werden. Die SCHUFA übermittelt daraufhin den Grad der Übereinstimmung der bei ihr gespeicherten Personalien mit den von mir angegebenen Personalien in Prozentwerten. Die Staatliche Lotterieverwaltung, München, kann somit anhand der übermittelten Übereinstimmungsraten erkennen, ob eine Person unter der von mir angegebenen Anschrift und mit dem von mir angegebenen Geburtsdatum im Datenbestand der SCHUFA gespeichert ist.

Den Nachsatz halte ich dann nur für ein unglaubwürdiges Placebo.

Ein weiterer Datenaustausch, insbesondere eine Bonitätsprüfung oder eine Übermittlung abweichender Anschriften sowie eine Speicherung meiner Daten im SCHUFA-Datenbestand findet nicht statt. Es wird aus Nachweisgründen allein die Tatsache der Überprüfung der Adresse bei der SCHUFA gespeichert. Nähere Informationen finden Sie unter www.schufa.de.
 
schufa ist doch das Ding wo nachgeschaut wird wenn man einen Kredit haben will (glaube so ähnlich wie der Kreditschutzverband in Ö...).
Feine Sache: Herr Müller aus Dresden will einen Kredit - "liegt da etwas vor? Nein eigentlich nicht, er ist allerdings ein Oddset-Kunde". Bei kniffeligen Kreditentscheidungen läßt das ev. das Pendel in Richtung "nicht genehmigt" ausschlagen. feine Sache - bin gespannt was als nächstes kommt.
nebenbei bin ich froh Österreicher zu sein [[grin]] (na gut das bin ich so und so..... [[grin]] ..., aber jetzt nocheinmal um eines mehr :mrgreen: )
 
Caliph schrieb:
Feine Sache: Herr Müller aus Dresden will einen Kredit - "liegt da etwas vor? Nein eigentlich nicht, er ist allerdings ein Oddset-Kunde". Bei kniffeligen Kreditentscheidungen läßt das ev. das Pendel in Richtung "nicht genehmigt" ausschlagen.

Ich hab noch mal drüber nachgedacht. Das Vorgegen ist korrekt.

Wer bei Oddset wettet ist tatsächlich nicht kreditwürdig.
 
@Pechvogel: da hast Du aus heutiger Sicht 100% Recht

wenn allerdings das Ziel dieser feinen Herren durchgehen würde (graue Theorie) wären all jene, die bei Bayern - Werder Ihr sportliches Fachwissen mit einer Wette vesilbern wollen ja GEZWUNGEN dies über Oddset zu machen = Meldung bei Schufa = herabsetzung im persönlichen Kreditrating (Vorsicht: Spielernatur....)- auch wenn natürlich offiziel derartige Einträge nicht angeschaut werden........
 
Neuigkeiten zu Bwin vs. Sachsen:

Dienstag, 15. August 2006
"bwin"-Verbot
Verstoß gegen EU-Recht

Der Freistaat Sachsen verstößt einem Bericht des Wirtschaftsmagazins "Focus-Money" zufolge mit dem Verbot des privaten Wettenanbieters "bwin" gegen die Dienstleistungsfreiheit laut EG-Vertrag.

Der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofes, Dámaso Ruiz-Jarabo Colomer, habe schon am 16. Mai zu einem ähnlichen italienischen Fall geschrieben: "Die Artikel 43 und 49 sind so auszulegen, dass sie einer nationalen Regelung entgegenstehen, die die Annahme und die Übermittlung von Wetten ohne die hierfür erforderliche Genehmigung des jeweiligen Mitgliedstaates verbietet." Der Artikel 43 des EG-Vertrages regelt das Recht auf freie Niederlassung, Artikel 49 den freien Dienstleistungsverkehr.

Besitze ein Unternehmen eine Zulassung im Bereich Wetten in einem Mitgliedstaat, müsse der freie Zugang diese Unternehmens in einem anderen Mitgliedstaat gewährleistet sein - unbeachtet nationaler Gesetzgebung, sagte der Chef des EU-Büros des deutsche Sports, Tilo Friedmann, zu "Focus-Money".

Eine endgültige Position des Europäischen Gerichtshofes ist laut Friedmann in etwa sechs Monaten zu erwarten. "In 80 Prozent der Fälle folgt der EuGH aber der ersten Einschätzung des Generalanwalts", sagte er.

Quelle: http://www.n-tv.de/699877.html