http://www.ftd.de/meinung/kommentare/103198.html
Gut auch die Kommentare unter dem Artikel... [[grin]]
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ridle schrieb:Ähnliche Sperrungsverfügungen gibt es in Deutschland bislang nur in Bezug auf rechtsradikale Angebote. (ji)
dipf schrieb:Was wird aus den Amateur-Vereinen?
Das Werbe-Verbot gilt auch für Amateur- und Jugend-Klubs. Saarlands Innenministerin Annegret Kramp-Karrenbauer kündigte Polizeieinsätze an, Trikots würden von Polizisten eingesammelt. Fans mit „bwin“-Trikot im Stadion sollen verschont bleiben.
sonst haben wir in deutschland keine probleme!!
dipf schrieb:Was wird aus den Amateur-Vereinen?
Das Werbe-Verbot gilt auch für Amateur- und Jugend-Klubs. Saarlands Innenministerin Annegret Kramp-Karrenbauer kündigte Polizeieinsätze an, Trikots würden von Polizisten eingesammelt. Fans mit „bwin“-Trikot im Stadion sollen verschont bleiben.
sonst haben wir in deutschland keine probleme!!
Was für Staupe gilt, gilt auch für den Bremer Innensenator und Folterbefürworter Röwekamp.Olli P. schrieb:Hochinteressant, wie ich finde, ist auch das der gute Herr Staatssekretär Staupe Aufsichstsratmitglied bei Sachsenlotto ist....
Das wird immer doller hier [[hammer]] [[hammer]]
dipf schrieb:Fans mit „bwin“-Trikot im Stadion sollen verschont bleiben.
ridle schrieb:Internet-Sperren gegen Wettanbieter gefordert
Wettanbieter: Bald Schwarze Listen für Internet-Provider?
Nachdem das private Wettangebot von Betandwin alias Bwin am Donnerstag verboten wurde, werden nun Stimmen laut, die Internet-Sperren gegen Wettanbieter ohne Konzession fordern. Schwarze Listen für Internet-Provider werden in die Diskussion gebracht.
Die Süddeutsche Zeitung zitiert Jürgen Straupe, Staatssekretär im sächsischen Innenministerium mit den Worten: "Unser Ziel ist es, Wetteinsätze aus Deutschland bei illegalen ausländischen Anbietern wirksam einen Riegel vorzuschieben." Straupe geht davon aus, dass sich das staatliche Monopol durchsetzen lässt: "Wir werden jedenfalls nicht tatenlos zusehen, wie der Markt durch das Internet unterlaufen wird".
Gegenüber der Süddeutschen nannte der Staatssekretär Italien als Beispiel. Dort müssen Internetanbieter den Zugriff auf illegale Wettanbieter anhand einer schwarzen Liste blockieren. Zudem dürfen Kredikartenfirmen keine Umsätze an solche Anbieter überweisen.
Auch Bayerns Innenminister Bechstein denkt an technische Lösungen, wenn es darum geht gegen unerlaubte Wetten vorzugehen, technisch sei vieles machbar.
Ähnliche Sperrungsverfügungen gibt es in Deutschland bislang nur in Bezug auf rechtsradikale Angebote. Die Bezirksregierung Düsseldorf hatte verschiedene Access Provider in Nordrhein-Westfalen dazu aufgefordert, den Zugang zu zwei Internetseiten mit rechtsradikalem Inhalt zu sperren. Vor Gericht hatte diese Sperrungsverfügungen bestand, das Gericht sah sie durch den Mediendienstestaatsvertrag und den Jugendmedienschutzstaatsvertrag abgedeckt. (ji)
swidrigailov schrieb:"Die Anbieter legen die Quoten in der Regel so fest, dass letztlich der Gewinn beim Anbieter bleibt und nicht beim Spieler."
geldrausch schrieb:Fragt sich nur --- warum schließt die Regierung zum Schutz der Wettenden nicht Oddset, wenn es lt dem Experten doch NUR VERLUST für den Bürger bedeutet ????
swidrigailov schrieb:Für alle die nicht soviel Zeit haben, eine meiner Lieblingsstellen:
"...Die Experten haben zwar etwas häufiger richtig gelegen, die Studien haben aber gezeigt, dass sowohl Experten wie auch Laien auf Dauer Geld verloren haben. .."
Flaschen in Flammen
Von Agnes Tandler, Neu Delhi
In Indien tobt ein Kulturkampf gegen Coca-Cola und Pepsi. Mehrere Bundesstaaten haben den Genuss der Softdrinks in Schulen und Behörden verboten, ein Staat hat den Verkauf völlig gestoppt. Auf den Straßen der Städte treibt der Protest gegen die US-Konzerne kuriose Blüten.
Neu Delhi - Die Abfüllanlagen von Coca-Cola und Pepsi im kleinen südindischen Bundesstaat Kerala sind ab sofort geschlossen. Die marxistische Regierung entzog ihnen die Lizenzen und verhängte ein generelles Verbot für die Cola und andere Softdrink-Marken der beiden Konzerne.
In weiteren Bundesstaaten Indiens wurden Teil-Verbote beschlossen. Dort dürfen die Softdrinks nicht mehr in Schulen, Krankenhäusern, Ämtern und Behörden vertrieben werden. Die Front der Cola-Gegner wächst - am Donnerstag kamen die Regionen Karnataka und Andhra Pradesh dazu, insgesamt gelten Verbote nun in sieben Bundesstaaten.
Auslöser des staatlichen Cola-Verbots ist ein vor gut einer Woche herausgegebener Bericht des Center for Science and Environment. In 57 Cola-Proben aus zwölf indischen Bundesstaaten hatte das Institut eigenen Angaben zufolge Pestizide in gesundheitsgefährdenden Mengen nachgewiesen. Die Werte sollen den Standard um das zehn- bis 50-fache überschritten haben. Den amerikanischen Konzernen, die die Rezeptur ihrer Softdrinks streng geheim halten, wurden vier Wochen Zeit gegeben, um alle Inhaltsstoffe offenzulegen. Die Umsätze sind nach Angaben der beiden betroffenen Unternehmen in Indien seither schon um zehn Prozent gesunken.
Auffällig an dem neuesten Vorstoß Indiens gegen die Softdrinks-Industrie ist, dass lediglich die beiden großen multinationalen Firmen mit Verboten behängt werden, während andere kohlensäurehaltigen Getränke, besonders die heimischen Produkte, nicht betroffen sind. Der Schluss liegt nahe, Indien wolle wieder einmal seine Industrie gegen Konkurrenten aus dem Ausland abschotten. Viele westliche Konsumgüter sind in dem boomenden Land überhaupt nicht zu erhalten oder sind mit hohen Steuern belegt.
Zwar veröffentlichen Cola und Pepsi keine genauen landesbezogenen Zahlen, doch Branchenkenner schätzen, dass jährlich 500 Millionen Kästen Cola und Pepsi mit jeweils 24 Flaschen in Indien produziert werden. Der Umsatz mit den Drinks soll sich auf etwa 70 Milliarden Rupien (rund 1,4 Milliarden Euro) im Jahr belaufen. Beide Unternehmen beherrschen 80 Prozent des Softdrink-Marktes.
Erinnerung an frühere Verbote
Es ist nicht das erste Mal, dass in Indien Coca-Cola der Kampf angesagt wird. Gut 15 Jahre, von 1977 bis 1993 waren Pepsi und Coca-Cola hierzulande verboten. Bereits damals verlangte die Regierung die Offenlegung des geheimen Rezeptes, die Unternehmen verweigerten das. Pepsi und Cola waren jedoch in guter Gesellschaft: Neben den beiden Getränkeherstellern hatte man 1977 auch den Computergiganten IBM aus dem Land gejagt.
Die beiden US-Unternehmen sind nun ihrerseits in die Offensive gegangen und haben Zeitungsanzeigen geschaltet, um die Öffentlichkeit von der Ungefährlichkeit ihrer Getränke zu überzeugen. "Ist meine Pepsi ungefährlich?", heißt es einer der Annoncen etwa - der Herstellerkonzern versucht darin, die Kundschaft mit Zahlen und Untersuchungswerten anderer indischer Laboratorien zu beruhigen.
Pestizide kämen nun einmal in der Nahrungskette vor, heißt es in der Vertrauenskampagne. Die Rückstände in der Brause seien aber winzig. Insektenvernichtungsmittel seien auch im Wasser, in der Milch und in vielen anderen Lebensmittel in Indien nachzuweisen. Als Replik teilte der Center for Science allerdings in klaren Worten mit, bei der Milch würden die Menschen mit den Giftrückständen immerhin noch wichtige Nährstoffe zu sich nehmen. Dies sei bei Pepsi und Cola ja nicht der Fall.
Damit geht der Schlagabtausch in die nächste Runde. Das Forschungszentrum bezeichnet sein Wirken gegen die US-Brausekonzerne gar als "Straßenkampf". Pepsi und Coca-Cola haben aber auch Fürsprecher. Beide Unternehmen haben zudem eine eigene Organisation für PR gegründet - diese Institution mit dem schönen Namen "Zentrum für Verstand und Ausgewogenheit im öffentlichen Leben" verweist darauf, in Indien gebe es diverse Sicherheitsrisiken - betrügerische Lotterien und teure, undurchsichtige SMS-Dienste, die Menschen das Geld aus der Tasche ziehen. Ein Kulturkrieg um Cola, heißt es da, sei vor diesem Hintergrund doch Zeitverschwendung.
Mc schrieb:Die Sponsorsummen bei der Reit-WM liegen nach SZ-Information im hohen sechsstelligen Bereich. Norbert Teufelberger, Vorstandschef der Bwin AG, will den Betrag nicht nennen; auch das Motiv, warum sich die Glücksspielfirma just im Wettspiel-freien Reitsport so signifikant engagiert, umschreibt er wolkig: "Mit der Reit-WM können wir unsere Marke hervorragend transportieren." Klar sei aber: Westerwelles Einsatz für Privatwetten und für bwin im Besonderen habe "nichts mit seiner Beziehung zu Mronz zu tun".
Caliph schrieb:die Einführung einer Kundenkarte ist ja dann wohl die Krönung:
was will Oddset (und somit der Staat):
die Leute dazu zwingen zum schlechtestmöglichen @_Schlüssel zu spielen - idealerweise als Monopol (warum erinnert mich das immer an die ehemalige UDSSR?)-
mit der Kundenkarte kann ich Leute, die trotz Scheiß-@ gewinnen limitieren oder gar sperren...
meine Herren, das wird in Europa nicht gelingen, ausser Deutschland tritt aus der EU aus. Ein Spiel mit dem Feuer, weil jedes heute án der Ausführung Ihrer Dienstleistung gehindertes/behindertes Wettbüro, wird, wenn ein bestätigtes Urteil vorliegt d. hier momentan gegen EU-Recht verstossen wird in weiterer Folge eine Klage einreichen - vermutlich erfolgreich. Das kostet Deutschland mehr Geld als die WM eingebracht hat. Das dann einige Entscheidungsträger zurücktreten werden hilft dann auch nix mehr...............
Caliph schrieb:die Einführung einer Kundenkarte ist ja dann wohl die Krönung:
was will Oddset (und somit der Staat):
die Leute dazu zwingen zum schlechtestmöglichen @_Schlüssel zu spielen - idealerweise als Monopol (warum erinnert mich das immer an die ehemalige UDSSR?)-
mit der Kundenkarte kann ich Leute, die trotz Scheiß-@ gewinnen limitieren oder gar sperren...
Zur Altersverifikation werden Ihre Daten an die SCHUFA Holding AG, Hagenauer Straße 44, D-65203 Wiesbaden übergeben:
Ich willige ein, daß meine persönlichen Daten zum Zwecke der Identitätsprüfung an die SCHUFA übermittelt werden. Die SCHUFA übermittelt daraufhin den Grad der Übereinstimmung der bei ihr gespeicherten Personalien mit den von mir angegebenen Personalien in Prozentwerten. Die Staatliche Lotterieverwaltung, München, kann somit anhand der übermittelten Übereinstimmungsraten erkennen, ob eine Person unter der von mir angegebenen Anschrift und mit dem von mir angegebenen Geburtsdatum im Datenbestand der SCHUFA gespeichert ist.
Ein weiterer Datenaustausch, insbesondere eine Bonitätsprüfung oder eine Übermittlung abweichender Anschriften sowie eine Speicherung meiner Daten im SCHUFA-Datenbestand findet nicht statt. Es wird aus Nachweisgründen allein die Tatsache der Überprüfung der Adresse bei der SCHUFA gespeichert. Nähere Informationen finden Sie unter www.schufa.de.
Caliph schrieb:Feine Sache: Herr Müller aus Dresden will einen Kredit - "liegt da etwas vor? Nein eigentlich nicht, er ist allerdings ein Oddset-Kunde". Bei kniffeligen Kreditentscheidungen läßt das ev. das Pendel in Richtung "nicht genehmigt" ausschlagen.