EM 2024 Gruppe A Wettquoten: Wetten auf die Besten!

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News Agent
Aug. 16, 2009
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In der EM Gruppe A treffen Deutschland, Schweiz, Ungarn und Schottland aufeinander. Hier in diesem Thema werden Wetttipps für alle Spiele dieser Gruppe, alle Gruppenwetten wie wer gewinnt diese Gruppe, wer steigt auf, wer wird Gruppenletzter besprochen. Wenn es Neuigkeiten über die Mannschaften gibt können diese hier gerne geteilt werden. Hat sich ein Spieler verletzt? Steht der Teamkader fest? Gibt es ein interessantes Interview? Alle Neuigkeiten rund um die Gruppe A bitte hier rein.

Der Spielplan für die Gruppe A​:
14. Juni 2024 21 Uhr München; Deutschland - Schottland
15. Juni 2024 15 Uhr Köln: Ungarn - Schweiz
19. Juni 2024 21 Uhr Köln: Schottland - Schweiz
19. Juni 2024 18 Uhr Stuttgart: Deutschland - Ungarn
23. Juni 2024 21 Uhr Frankfurt Schweiz - Deutschland
23. Juni 2024 21 Uhr Stuttgart: Schottland - Ungarn

DE.png EM 2024 Gruppe A: Deutschland „die Turniermannschaft im bzw. nach dem Umbruch“
Größter EM Erfolg:
3 x Europameister 1972, 1980, 1996
Letzte EM Teilnahme: 2020/2021 (Europa) Achtelfinalniederlage gegen England

Die deutsche Nationalmannschaft konnte sich bereits drei Mal zum Europameister küren, ebenfalls drei Mal wurde man Vizeeuropameister, zuletzt 2008 bei der EM in Österreich/Schweiz, zudem hat man noch zwei Mal den dritten Platz einer EM Endrunde zu Buche stehen. Das liest sich schon sehr gut muss man sagen. Die große Stärke der deutschen Nationalmannschaft ist, dass sie bei Turnieren/Endrunden oftmals ihre stärksten Leistungen erbringen, sie gelten als DIE Turniermannschaft schlecht hin. Seit der EM 2021 bei der man im Achtelfinale an England gescheitert ist, befindet sich die Mannschaft im Umbruch, einige Leistungsträger haben ein gewisses Alter erreicht und werden entweder nicht mehr berücksichtigt oder haben bereits ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft vollzogen. Nachdem Hans Flick den Trainerposten von Jogi Löw übernommen hat, konnte Deutschland nicht wirklich in Form kommen, und es kam 2023 erneut zu einem Trainerwechsel, Julian Nagelsmann darf die Mannschaft zur EM 2024 führen.

Da die EM im eigenen Land stattfindet, musste Deutschland in keine Qualifikation sondern ist als Gastgeberland fix bei der EM am Start. Die Vorbereitung lief also über Freundschaftsspiele ab. Letztes Jahr 2023 fanden elf Friendlys mit gemischten Ergebnissen statt, man konnte Frankreich 2:1 besiegen, auch gegen Peru und USA war man siegreich, dafür verlor man einige Partien u.a. gegen Japan 1:4, Österreich 0:2, Türkei 2:3 oder Belgien 2:3. Es wurde allerdings viel experimentiert und es kamen einige Spieler zu ihren Teamchancen.

2024 gewann man die einzigen beiden Freundschaftsspiele gegen Frankreich 2:0 und Niederlande 2:1, es sieht so aus als wenn Nagelsmann die richtige Mischung zusammen hat, und auch als top Motivator agiert.

Man darf gespannt sein wie die Deutschen hier bei der Heim EM auftreten werden, wurden sie in letzter Zeit ziemlich abgestempelt dürften sie langsam wieder voll in Schwung kommen, starke Auftritte können erwartet werden.

Verletzte Spieler/Ausfälle: Timo Werner wird aufgrund einer Oberschenkelverletzung ebenso wie Ginter nach einer Achillessehnenoperation die EM verpassen. Auch Bernd Leno aufgrund von Schulterproblemen sowie Serge Gnabry (Muskelbündelriss) werden nicht mit am Start sein. Musiala (Knieverletzung) sollte rechtzeitig fit werden

Deutschland wird als Gruppenfavorit mit einer @1,40 auf den Gruppensieg gehandelt, für den EM Titel gibt es aktuell Quoten zwischen @6,50-7,50. Alle erwarten im Heimatland ein recht lockeres Weiterkommen, man hat allerdings eine durchaus knifflige Gruppe erwischt mit Schweiz, Ungarn und Schottland, alle drei Nationen können die Deutschen herausfordern, dennoch sollte von der Papierform her Deutschland ins Achtelfinale einziehen, ob als Gruppensieger bleibt abzuwarten.

CH.png EM 2024 Gruppe A: Schweiz der giftige „Fußballzwerg“
Größter EM Erfolg:
Viertelfinale EM 2020/2021 Niederlage gegen Spanien im Elfmeterschießen
Letzte EM Teilnahme: 2020/2021 (Europa) Viertelfinale

Von der Fläche des Landes ist die Schweiz nicht allzu groß, fußballtechnisch holen sie aber seit Jahren das Beste aus den Möglichkeiten heraus und sind seit 1996 bis auf zwei Ausnahmen (2000 und 2012) Dauergast bei EM-Teilnahmen. Dreimal scheiterten sie dabei in der Gruppenphase/Vorrunde, bei den letzten beiden Teilnahmen machten sie es besser und kamen 2016 bis ins Achtelfinale dort war gegen Polen im Elfmeterschießen Endstation, zuvor konnte man sich hinter Frankreich als Zweiter der Gruppe qualifizieren. 2020/21 machte man es noch besser, in der Gruppe schaffte man als Drittplatziertes Team den Aufstieg ins Achtelfinale, dort setzte man sich überraschend gegen Frankreich nach einer kämpferischen Leistung im Elfmeterschießen durch (zuvor war es 3:3 gestanden), im Viertelfinale konnte man Spanien ein 1:1 bis ins Elfmeterschießen abringen, dort verlor man aber.

Bei der Qualifikation für die EM 2024 setzte sich die Schweiz als Gruppenzweiter hinter Rumänien mit 17 Punkten durch und konnte somit das EM Ticket auf direktem Weg lösen. Man startete stark mit einem 5:0 versus Belarus, einem 3:0 versus Israel und einem 2:1 Pflichtsieg gegen Andorra. Danach folgten zwei 2:2 Remis gegen Rumänien und Kosovo sowie ein weiterer Sieg gegen Andorra. Die Rückrunde schloss man mit drei Remis gegen Belarus, Israel und Kosovo sowie einer 0:1 Niederlage gegen Rumänien zwei Punkte vor Israel im Gesamtklassement ab.

Im März dieses Jahres fanden zwei Freundschaftsspiele gegen Dänemark 0:0 und Irland 0:1 statt. Zwei weitere Friendlys sind kurz vor der EM Anfang Juni gegen Estland und Österreich noch in Planung.

Die Schweiz verfügt über ein gutes Kollektiv, Teamspirit und eine außerordentlich gute Moral, die Spieler kämpfen als würden sie ihr letztes Hemd abgeben, unabhängig davon wie der Gegner heißt, man schreckt auch nicht vor großen Nationen zurück, siehe letzte EM Auftritte. Aktuell hat man ein Stürmerproblem, denn die aufgebotenen Kandidaten sind entweder nicht in Form, kamen in den Klubs wenig zum Einsatz, bzw. sind zum Teil angeschlagen oder erst kürzlich von einer Verletzung genesen, wie zum Beispiel Embolo.
Verletzte Spieler/Ausfälle: Aktuell Keine

Angeschlagen: Breel Embolo (muskuläre Probleme), Ruben Vargas (muskuläre Probleme), Joel Monteiro (Bänder), Denis Zakaria (Oberschenkel)

Wer auf die Schweiz als Europameister setzen möchte, bekommt den 70fachen Einsatz dafür retour, denn die Schweiz wird als Außenseiter quotiert. Eine @6,50 bekommt man wenn man sich auf den Gruppensieg der Schweiz festlegt, ein Weiterkommen ins Achtelfinale wird mit einer Quote von @1,50 belohnt, kommen doch wieder die zwei Gruppenbesten sowie die vier besten Drittplatzierten Teams aus der Gruppe weiter. Die Schweiz erwartet eine schwierige Aufgabe, denn mit Schottland und Ungarn hat man zwei unangenehme Gegner auf Augenhöhe neben dem Gruppenfavoriten Deutschland zugelost bekommen. Im Normalfall ist von einem Weiterkommen der Schweiz auszugehen, dennoch könnte es auch schnell gehen und man steht am Ende als Gruppenletzter mit leeren Händen da, Wettquote hierfür wäre eine @5.

HU.png EM 2024 Gruppe A: Ungarn „das aufstrebende Bollwerk“
Größter EM Erfolg:
3. Platz 1964 mit einem Sieg gegen Dänemark
Letzte EM Teilnahme: 2020/2021 (Europa) Gruppenphase

Die ungarische Nationalmannschaft war in der Vergangenheit kein Dauergast bei Europameisterschaften. Von 1996-2012 konnte man sich nicht für die Endrunde qualifizieren. 2016 schaffte man die Qualifikation für die EM in Frankreich, schloss dort die Gruppenphase sogar als Gruppensieger mit einem Sieg gegen Österreich und je einem Remis gegen Portugal sowie Island überraschend ab, im Achtelfinale setzte es dann allerdings eine 0:4 Klatsche gegen Favorit Belgien. Für die EM 2020/2021 in Europa qualifizierte man sich ebenfalls, schied als Gruppenletzter in der Vorrunde aus. Beachtlich waren aber die Ergebnisse, gegen Portugal verlor die Mannschaft, gegen Deutschland und Frankreich holte sie allerdings je ein Remis, was schon eine beachtliche Leistung darstellt. Bei der Qualifikation für die EM 2024 gelang es der ungarischen Fußballtruppe sich erneut für die Endrunde zum dritten Mal in Folge zu qualifizieren. Dies spricht für die aufstrebende Qualität des ungarischen Fußballs. Mit 5 Siegen 3 Remis und 0 Niederlagen setzte man sich am Ende mit einem Torverhältnis von 16:7 und 18 Punkten auf Platz 1 der Gruppenphase und qualifizierte sich souverän für die EM. Gegner waren Serbien, hier konnte Ungarn beide Duelle mit 2:1 für sich entscheiden, Bulgarien 3:0 und 2:2, Montenegro 0:0 und 3:1 und Litauen 2:0 2:2. Eine Qualifikation konnte man Ungarn schon zutrauen, dass sie aber vor Serbien die Gruppenphase beenden und beide direkten Duelle gewannen, kann dann doch als eine kleine Überraschung gesehen werden.

2023 gab es zwei Freundschaftsspiele gegen Estland 1:0 und Tschechien 1:1. 2024 konnte man sowohl die Türkei mit 1:0 als auch Kosovo mit 2:0 besiegen. Anfang Juni sind noch zwei weitere Freundschaftsspiele als Vorbereitung für die EM gegen Irland und Israel geplant.

Die ungarische Nationalmannschaft ist für ein eher kampfbetontes Spiel bekannt, defensiv robust aber auch in der Offensive setzt man gute Akzente und hat mit Szoboszlai der aktuell bei Liverpool unter Vertrag steht einen absoluten Superstar in ihren Reihen.

Verletzte Spieler/Ausfälle: Aktuell keine

Wetten auf den Gesamtsieg von Ungarn als Europameister werden mit einer @70 angegeben, ähnlich wie die Schweiz räumen die Buchmacher Ungarn nur Außenseiterchancen auf den Titel ein. Für den Gruppensieg liegt die Wettquote aktuell bei @7,50 also noch eine Spur höher zur Siegquote der Schweiz, für den Aufstieg ins Achtelfinale gibt es eine @1,65, für den letzten Platz in der Gruppe eine @2,40. Ungarn könnte mit ihrer ruppigen und harten Gangart plus ihrer recht sicheren Defensive zum Stolperstein der drei anderen Gegner werden, eine spannende Gruppe ist auf jeden Fall zu erwarten denn von Platz 2-4 in der Gruppe ist wohl für Ungarn alles möglich.

GB-SCT.png EM 2024 Gruppe A: Schottland „die Wilden von der Insel“
Größter EM Erfolg:
Vorrunde/Gruppenphase 1992, 1996, 2020/21
Letzte EM Teilnahme: 2020/2021 Gruppenphase

Die schottische Nationalmannschaft kann eher als „EM Neuling“ angesehen werden, man konnte sich bisher erst inklusive der Qualifikation für die EM 2024 vier Mal für die Endrunde qualifizieren. Bei den bisherigen drei Antritten, war in der Vorrunde/Gruppenphase schon wieder Endstation, diesmal soll es erstmalig mit der Qualifikation für das Achtelfinale klappen. Beim letzten Antreten EM 2020/2021 konnte sich die Mannschaft nicht direkt aus der Gruppe qualifizieren, sondern schaffte die Quali erst über das Playoff der Nations League. Die direkte Qualifikation war allerdings auch eine schwierige Aufgabe, denn man hatte mit Russland und Belgien zwei sehr starke Gegner.

Bei der Qualifikation für die EM 2024 setzte sich Schottland recht klar an den zweiten Tabellenendrang hinter Spanien mit 17 Punkten vor Norwegen mit 11 Punkten und schaffte somit die direkte Qualifikation. Die beiden Spiele gegen Zypern gewann man souverän jeweils mit 3:0. Zu Hause konnte man sogar Spanien 2:0 schlagen, das Auswärtsspiel ging 0:2 verloren. Gegen den direkten Konkurrenten Norwegen gewann man überraschend 2:1 auswärts, zu Hause holte man ein torreiches 3:3 Unentschieden. Ebenfalls vier Punkte holte man gegen Georgien mit einem 2:0 Heimsieg und einem 2:2 auswärts. Auffällig, dass Schottland recht viele Tore erzielt hat mit 17, aber nur 8 Gegentore erhalten hat.

Im März 2023 gab es zwei Freundschaftsspiele die beide verloren gingen. Gegen die Niederlande wurde der schottischen Nationalmannschaft die Grenzen aufgezeigt, man verlor klar 0:4, gegen Nordirland gab es eine knappe 0:1 Niederlage. Kurz vor der EM sind noch zwei Friendlys gegen Gibraltar und Finnland angesetzt.

Die schottische Nationalmannschaft zeichnet sich überwiegend durch eine sehr harte Gangart aus, es wird kein Zweikampf gemieden und vor allem die Verteidiger gehen hart mit den Offensivkräften der Gegner ins Gericht. Früher hat man sich in erster Linie aufs verteidigen konzentriert und wollte so lange es geht die Null hinten halten, was auch oftmals gelang. Über die Jahre entwickelte sich der schottische Fußball zum modernen Fußball. Wenn man sich die schottische Liga ansieht, dann ist das schon ein sehr temporeicher Fußball angelehnt an Kick and Rush. Dies zeigte sich auch in der EM Qualifikation mit größtenteils torreichen Spielen. Viele Spieler der Nationalmannschaft spielen in England.

Verletzte Spieler/Ausfälle: Lewis Ferguson (Kreuzbandriss), Jacob Brown (Knieverletzung), Aaron Hickey ist fraglich
Stuart Armstrong (Oberschenkelverletzung voraussichtlich bis zur EM fit)

Schottland wird als Außenseiter auf den EM Titel von den Buchmachern mit einer @80 zu Recht quotiert, denn der Titel wäre eine Megaüberraschung. Ebenfalls als Außenseiter auf den Gruppensieg zeigen sich die Wettquoten von @9,50. Als Favorit hingegen wird Schottland mit einer @2,20 quotiert den letzten Gruppenplatz zu belegen. Wetten darauf könnten sich lohnen, denn die Schweiz Deutschland und Ungarn sollten dann doch eine Nummer zu groß sein, aber wer weiß, Überraschungspotenzial möglich.
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Ungarns Kader für die EM steht mit 26 Mann:


Tor: Denes Dibusz (Ferencvarosi TC), Peter Gulacsi (RB Leipzig), Peter Szappanos (Paksi FC)

Abwehr: Botond Balogh (Parma), Endre Botka (Ferencvarosi TC), Marton Dardai (Hertha BSC), Attila Fiola (Fehervar FC), Adam Lang (Omonia Nicosia), Willi Orban (RB Leipzig), Attila Szalai (SC Freiburg),

Mittelfeld: Bendeguz Bolla (Servette FC), Mihaly Kata (MTK), Milos Kerkez (AFC Bournemouth), Laszlo Kleinheisler (Hajduk Split), Adam Nagy (Spezia Calcio), Zsolt Nagy (Puskás Akadémia FC), Loic Nego (Le Havre AC), Andras Schäfer (Union Berlin), Callum Styles (Sunderland AFC)

Sturm: Martin Adam (Ulszan Hyundai), Kevin Csoboth (Ujpest FC), Daniel Gazdag (Philadelphia Union), Krisztofer Horvath (Kecskemeti TE), Roland Sallai (SC Freiburg), Dominik Szoboszlai (FC Liverpool), Barnabas Varga (Ferencvarosi TC)

Mögliche Nachrücker:Krisztian Lisztes (Ferencvarosi TC), Attila Mocsi (Rizespor), Balazs Toth (Fehervar FC), Zalan Vancsa (Lommel SK), Balint Vecsei (Paksi FC)
 
Deutschlands Kader für die EM steht mit 27 Mann (muss noch um ein Ticket reduziert werden):

Tor: Manuel Neuer (Bayern München), Marc-Andre ter Stegen (FC Barcelona), Oliver Baumann (TSG Hoffenheim), Alexander Nübel (VfB Stuttgart)

Abwehr: Waldemar Anton (VfB Stuttgart), Benjamin Henrichs (RB Leipzig), Joshua Kimmich (Bayern München), Robin Koch (Eintracht Frankfurt), Maximilian Mittelstädt (VfB Stuttgart), David Raum (RB Leipzig), Antonio Rüdiger (Real Madrid), Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund), Jonathan Tah (Bayer Leverkusen)

Mittelfeld: Robert Andrich (Bayer Leverkusen), Chris Führich (VfB Stuttgart), Pascal Groß (Brighton and Hove Albion), Ilkay Gündogan (FC Barcelona), Toni Kroos (Real Madrid), Jamal Musiala (Bayern München), Aleksandar Pavlovic (Bayern München), Florian Wirtz (Bayer Leverkusen)

Sturm: Maximilian Beier (TSG Hoffenheim), Niclas Füllkrug (Borussia Dortmund), Kai Havertz (FC Arsenal), Thomas Müller (Bayern München), Leroy Sane (Bayern München), Deniz Undav (VfB Stuttgart)
 
Schweiz EM Kader noch nicht fertig:

Aktuell im Vorbereitungscamp sind noch nachdem 5 Spieler aus dem Kader von Yakin gestrichen wurden (Bryan Okoh (Salzburg), Ulisses Garcia (Marseille), Becir Omeragic (Montpellier) und Aurèle Amenda (YB) sowie Stürmer Joël Monteiro (YB))

Tor: Marvin Keller (Winterthur), Pascal Loretz (Luzern), Yvon Mvogo (Lorient), Yann Sommer (Inter Mailand).

Verteidigung: Manuel Akanji (Manchester City), Nico Elvedi (Mönchengladbach), Kevin Mbabu (Augsburg), Ricardo Rodriguez (Torino), Fabian Schär (Newcastle United), Leonidas Stergiou (Stuttgart), Silvan Widmer (Mainz), Cédric Zesiger (Wolfsburg).

Mittelfeld: Michel Aebischer (Bologna), Remo Freuler (Bologna), Ardon Jashari (Luzern), Fabian Rieder (Rennes), Xherdan Shaqiri (Chicago Fire), Vincent Sierro (Toulouse), Filip Ugrinic (Young Boys), Granit Xhaka (Leverkusen), Denis Zakaria (Monaco), Steven Zuber (Athen).

Sturm: Zeki Amdouni (Burnley), Kwadwo Duah (Ludogorez Rasgrad), Breel Embolo (Monaco), Dan Ndoye (Bologna), Ruben Vargas (Augsburg).

Noch dazustoßen werden in Kürze Gregor Kobel (mit Dortmund im Final der Champions League), Andi Zeqiri (mit Genk im Europacup-Playoff), Noah Okafor (mit Milan auf Promotionstour) sowie Renato Steffen, Uran Bislimi und Albian Hajdari (alle mit Lugano im Cupfinal).
 
Zuletzt bearbeitet:
Schottlands EM Kader steht mit 26 Mann:
  • Tor: Zander Clark (Heart of Midlothian), Craig Gordon (Heart of Midlothian), Angus Gunn (Norwich City), Liam Kelly (FC Motherwell)
  • Abwehr: Liam Cooper (Leeds United), Grant Hanley (Norwich City), Jack Hendry (Al Ettifaq), Scott McKenna (FC Kopenhagen), Aaron Hickey (FC Brentford), Nathan Patterson (FC Everton), Ryan Porteous (FC Watford), Anthony Ralston (Celtic Glasgow), Andy Robertson (FC Liverpool), John Souttar (Glasgow Rangers), Greg Taylor (Celtic Glasgow), Kieran Tierney (Real Sociedad San Sebastian)
  • Mittelfeld: Stuart Armstrong (FC Southampton), Ryan Christie (AFC Bournemouth), Billy Gilmour (Brighton and Hove Albion), Callum McGregor (Celtic), John McGinn (Aston Villa), Kenny McLean (Norwich City), Scott McTominay (Manchester United)
  • Angriff: Ché Adams (FC Southampton), Lyndon Dykes (Queens Park Rangers), Lawrence Shankland (Heart of Midlothian)
 
Schottland: Taktik und mögliche Wetten im Auftaktspiel

Die Schotten sind wieder wer und werden international endlich wieder ernst genommen. Das liegt an der hervorragenden Qualifikation, die sie in einer Gruppe mit unter anderem Spanien, Norwegen und Georgien lange Zeit angeführt haben und erst gegen Ende ein wenig die Luft raus war. Die Highlights im vergangenen Jahr waren ein 2-0 Heimsieg gegen Spanien und der darauffolgende Sieg in Norwegen (1:2).

Schottland hat unter Coach Steve Clarke (ehemaliger Chelsea-Verteidiger) ein System perfektioniert, das man mit "Sitting back, Winning back, going right down the flanks" beschreiben kann. Ziel ist es in einem defensiven 5-4-1 das Zentrum maximal zu verdichten, so dass ihren Gegnern nur über die Außen Räume angeboten werden, weil sie sich im Verteidigen von Flanken leicht tun und weil in diesen Räumen über Außen idealerweise ein Ballgewinn stattfinden soll, von wo aus die zwei starken Außenverteidiger Robertsen und Hickey sofort den Konterlauf über Außen einleiten und die physisch starken Offensivspieler, allen voran McGinn und Christie im Zentrum bedienen. Exemplarisch sind so die Tore gegen Spanien gefallen.

Die Schotten sind sehr diszipliniert in der Abwehrarbeit, haben in der Qualigruppe nur acht Tore kassiert, drei davon im letzten unbedeutenden Rückspiel gegen Norwegen, das ausnahmsweise sehr wild zuging (3:3). Nach Ballgewinn dagegen sind sie sehr mutig und Robertson ist einer der besten AVs, der wie Hickey auf der anderen Seite wie gemacht ist für diese Taktik. Clarke hat die Taktik rund um beide fullbacks herum aufgebaut. Doch auch im Zentrum hat man mit McGregor und vor allem mit McTominay gutes Personal, letzterer muss sich technisch auch nicht verstecken. Vorne dominieren aber mit McGinn und Christie, wie gesagt, zwei physisch starke Spieler, hohe Ballkunst, endlose Ballzirkulation und Schönspielerei sollte man im Angriff von den Schotten nicht erwarten.

Sie erspielen sich nicht viele Chancen pro Partie aber die Umschaltsituationen über die Außen sind brandgefährlich, vor allem auch, weil man physisch in der Abwehr da voll dagegen halten muss, wenn die Angreifer ihre Räume suchen und auf die Flanken der schnellen Flügelspieler warten. Im Spiel nach vorne sind die Schotten also durchaus sehr mutig, riskieren bei Umschaltsituationen auch gerne mal eine Flanke aus der Bedrängnis heraus, Hauptsache der Ball gelangt schnell ins ungeordnete oder überrumpelte Zentrum.

Da die Einstellung der Schotten unter Clarke 1A ist, werden die Deutschen hier ein in meinen Augen maximal unangenehmes Auftaktspiel haben! Die Schotten bewiesen in der letzten Zeit ungewöhnlich starke Qualitäten. Zum Beispiel verloren sie vor rund zwei Jahren in der Nations League 0:3 gegen Irland und in der Vergangenheit wäre so ein herber Schlag nicht spurlos an den Schotten vorbeigegangen. Diese Niederlage war aber der Auftakt zu einer Siegesserie, wie es für die Schotten normal ungewöhnlich ist und man gewann acht der folgenden zehn Spiele bei nur einer Niederlage.

Allerdings scheint der Flow von der Qualizeit ein wenig dahin zu sein. Die letzten sieben Spiele inklusive friedlies konnte man allesamt nicht gewinnen. Das Rückspiel in der Qualigruppe ging gegen Spanien verloren, drei Freundschaftsspiele gegen England, Frankreich und die Niederlande wurden alle im HC verloren.

Und trotzdem. Schottland sollte in diesem Turnier nicht unterschätzt werden. Ich denke sie werden im Turniermodus wieder mehr on point sein und ihr eingeübtes und perfektioniertes Spiel diszipliniert und nüchtern durchziehen. Sie werden Glück brauchen, um die Gruppe zu überstehen. Gegen Deutschland sind sie Underdog, aber ein sehr gefährlicher Underdog. Wenn den Deutschen im Spiel nach vorne nicht allzu viel einfällt und es an Kreativität mangeln sollte über Außen, könnte das eine zähe Angelegenheit werden. Ich denke eine logische Wette könnte in Richtung Deutschland asiatisches Handicap bei den Ecken gehen. Den Schotten ist auch gegen prinzipiell jedes Team durch ihre Konterstärke ein Tor zuzutrauen. Ob die Deutschen da auf Anhieb im Handicap gewinnen, darf bezweifelt werden imo. +1.5 Schottland ist meiner Meinung nach eine Überlegung Wert. Andererseits ist es halt das Auftaktspiel, wo der Heimbonus schon nochmal eine gehörige Rolle spielt aber wenn ich die Siegquote zu einer 1.27 lese muss ich einfach sagen: Das ist deutlich zu wenig. Realistisch wäre eine 1.45 rum. Schottland ist kein Kanonenfutter!
 
Zuletzt bearbeitet:
So nun nochmal zur Übersicht die vollständigen Kader:

Ungarn 26 Mann

Tor: Denes Dibusz (Ferencvarosi TC), Peter Gulacsi (RB Leipzig), Peter Szappanos (Paksi FC)

Abwehr: Botond Balogh (Parma), Endre Botka (Ferencvarosi TC), Marton Dardai (Hertha BSC), Attila Fiola (Fehervar FC), Adam Lang (Omonia Nicosia), Willi Orban (RB Leipzig), Attila Szalai (SC Freiburg),

Mittelfeld: Bendeguz Bolla (Servette FC), Mihaly Kata (MTK), Milos Kerkez (AFC Bournemouth), Laszlo Kleinheisler (Hajduk Split), Adam Nagy (Spezia Calcio), Zsolt Nagy (Puskás Akadémia FC), Loic Nego (Le Havre AC), Andras Schäfer (Union Berlin), Callum Styles (Sunderland AFC)

Sturm: Martin Adam (Ulszan Hyundai), Kevin Csoboth (Ujpest FC), Daniel Gazdag (Philadelphia Union), Krisztofer Horvath (Kecskemeti TE), Roland Sallai (SC Freiburg), Dominik Szoboszlai (FC Liverpool), Barnabas Varga (Ferencvarosi TC)


Deutschland 26 Mann

Tor: Manuel Neuer (Bayern München), Marc-Andre ter Stegen (FC Barcelona), Oliver Baumann (TSG Hoffenheim)

Abwehr: Waldemar Anton (VfB Stuttgart), Benjamin Henrichs (RB Leipzig), Joshua Kimmich (Bayern München), Robin Koch (Eintracht Frankfurt), Maximilian Mittelstädt (VfB Stuttgart), David Raum (RB Leipzig), Antonio Rüdiger (Real Madrid), Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund), Jonathan Tah (Bayer Leverkusen)

Mittelfeld: Robert Andrich (Bayer Leverkusen), Chris Führich (VfB Stuttgart), Pascal Groß (Brighton and Hove Albion), Ilkay Gündogan (FC Barcelona), Toni Kroos (Real Madrid), Jamal Musiala (Bayern München), Aleksandar Pavlovic (Bayern München), Florian Wirtz (Bayer Leverkusen)

Sturm: Maximilian Beier (TSG Hoffenheim), Niclas Füllkrug (Borussia Dortmund), Kai Havertz (FC Arsenal), Thomas Müller (Bayern München), Leroy Sane (Bayern München), Deniz Undav (VfB Stuttgart)


Schweiz 26 Mann

Tor: Gregor Kobel (Borussia Dortmund), Yvon Mvogo (FC Lorient), Yann Sommer (Inter Mailand)

Abwehr: Manuel Akanji (Manchester City), Nico Elvedi (Borussia Mönchengladbach), Ricardo Rodriguez (FC Turin), Fabian Schär (Newcastle United), Leonidas Stergiou (VfB Stuttgart), Silvan Widmer (1. FSV Mainz 05), Cedric Zesiger (VfL Wolfsburg)

Mittelfeld: Michel Aebischer (FC Bologna), Kwadwo Duah (Ludogorez Rasgrad), Remo Freuler (FC Bologna), Ardon Jashari (FC Luzern), Fabian Rieder (Stade Rennes), Xherdan Shaqiri (Chicago Fire), Vincent Sierro (FC Toulouse), Renato Steffen (FC Lugano), Granit Xhaka (Bayer Leverkusen), Denis Zakaria (AS Monaco)

Sturm: Zeki Amdouni (FC Burnley), Dan Ndoye (FC Bologna), Noah Okafor (AC Mailand), Ruben Vargas (FC Augsburg), Steven Zuber (AEK Athen), Breel Embolo (AS Monaco)


Schottland 26 Mann

Tor: Zander Clark (Hearts), Angus Gunn (Norwich), Liam Kelly (Motherwell)

Abwehr: Liam Cooper (Leeds United), Grant Hanley (Norwich), Jack Hendry (Al-Ettifaq), Ross McCrorie (Bristol City), Scott McKenna (FC Kopenhagen), Ryan Porteous (Watford), Anthony Ralston (Celtic), Andy Robertson (Liverpool), Greg Taylor (Celtic), Kieran Tierney (Real Sociedad)

Mittelfeld: Stuart Armstrong (Southampton), Ryan Christie (Bournemouth), Billy Gilmour (Brighton), Ryan Jack (Rangers), Kenny McLean (Norwich), John McGinn (Aston Villa), Callum McGregor (Celtic), Scott McTominay (Manchester United)

Sturm: Che Adams (Southampton), James Forrest (Celtic), Lawrence Shankland (Hearts), Lewis Morgan (New York Red Bulls), Tommy Conway (Bristol City)
 
Die Opta Analysten geben Deutschland nur 52,1% für den Gruppensieg und 8,4% für den letzten Gruppenplatz: https://theanalyst.com/eu/2024/06/euro-2024-group-a-preview-predictions/
Wer, so wie ich, keine bessere Ideen hat und unbedingt etwas wetten möchte, kann sich zumindest an Opta orientieren.

Deutschland Gruppenletzter @40,0 Happybet als Spaßwette

Wenn wir Gruppensieg Schweiz @6,5 @Ungarn @9,0 und Schottland @12 wetten gibts immerhin eine @2,87, fair laut Opta wäre 2,09 (47,9%). Oder gibts Bookies die Deutschland Gruppensieg NEIN mit besserer Quote anbieten?
 
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Whoop whoop! Der Deutschland-Hype-Train ist gerade jetzt, kurz vor Anpfiff in voller Fahrt. Wir haben eine EM zuhause, die Schotten sind doch maximal zweitklassig international und Witz und Musiala werden denen solche Knoten in die Beine dribbeln, dass Schland 4:0 mindestens gewinnt, oder?
Beim Blick auf die Qualigruppe allein fällt schon auf, dass Schottland extrem wenige Gegentore kassiert hat, insgesamt 8 in der ganzen Qualifikationsphase, davon 3 am letzten Spieltag in einem Freakspiel gegen Finnland, als man schon qualifiziert war und mit Mixed Team angetreten ist. Schaut man genauer auf deren Taktik (mit der sie z.B. im März letzten Jahres Spanien mit 2:0 besiegt haben) fällt auf, wie die spielen: Brutales Räume-Engmachen vor dem Tor, massive Defensive, Gegner zu Ballverlusten zwingen, um Tempogegenstösse gegen einen dann unsortierten Gegner zu initiieren.
Jetzt ist es nun leider so, dass Deutschland ein Team sein kann, das gegen so eine Taktik besonders leidet: Im taktischen Konzept von Nagelsmann sind Risikodribblings explizit vorgesehen. Wirtz, Musiala und wenn er fit ist, Sane, sollen ins 1:1 gehen, Gegner umspielen, um so Überzahlsituationen und Raum zu schaffen. Wichtig dabei ist, dass diese Dribblings risikoreich sind, Musiala z.B. hat über die Saison hinweg in Dribblings eine Erfolgsquote von 60 Prozent, von 10 Dribblings misslingen also 4, Witz ist sogar leicht darunter.
Die Wahrscheinlichkeit, dass einer der beiden irgendwie hängenbleibt und die Schotten kontern können, ist also nicht gerade gering.
Nimmt man noch weitere Faktoren hinzu, die gegen Deutschland sprechen (Abschlussschwäche der Offensive, Neuers Fehleranfälligkeit, Tendenz zu Böcken in der Defensive, genereller Erwartungsdruck) sehe ich Deutschland gegen Schottland nicht als die großen Favoriten, wie es die Siegquoten zwischen 1,26 und 1,32 suggerieren. Ich versuche daher das AHC+0,5 auf Schottland, das es bei Tipico für 2,70 gibt mit 2/10
 
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Whoop whoop! Der Deutschland-Hype-Train ist gerade jetzt, kurz vor Anpfiff in voller Fahrt. Wir haben eine EM zuhause, die Schotten sind doch maximal zweitklassig international und Witz und Musiala werden denen solche Knoten in die Beine dribbeln, dass Schland 4:0 mindestens gewinnt, oder?
Beim Blick auf die Qualigruppe allein fällt schon auf, dass Schottland extrem wenige Gegentore kassiert hat, insgesamt 8 in der ganzen Qualifikationsphase, davon 3 am letzten Spieltag in einem Freakspiel gegen Finnland, als man schon qualifiziert war und mit Mixed Team angetreten ist. Schaut man genauer auf deren Taktik (mit der sie z.B. im März letzten Jahres Spanien mit 2:0 besiegt haben) fällt auf, wie die spielen: Brutales Räume-Engmachen vor dem Tor, massive Defensive, Gegner zu Ballverlusten zwingen, um Tempogegenstösse gegen einen dann unsortierten Gegner zu initiieren.
Jetzt ist es nun leider so, dass Deutschland ein Team sein kann, das gegen so eine Taktik besonders leidet: Im taktischen Konzept von Nagelsmann sind Risikodribblings explizit vorgesehen. Wirtz, Musiala und wenn er fit ist, Sane, sollen ins 1:1 gehen, Gegner umspielen, um so Überzahlsituationen und Raum zu schaffen. Wichtig dabei ist, dass diese Dribblings risikoreich sind, Musiala z.B. hat über die Saison hinweg in Dribblings eine Erfolgsquote von 60 Prozent, von 10 Dribblings misslingen also 4, Witz ist sogar leicht darunter.
Die Wahrscheinlichkeit, dass einer der beiden irgendwie hängenbleibt und die Schotten kontern können, ist also nicht gerade gering.
Nimmt man noch weitere Faktoren hinzu, die gegen Deutschland sprechen (Abschlussschwäche der Offensive, Neuers Fehleranfälligkeit, Tendenz zu Böcken in der Defensive, genereller Erwartungsdruck) sehe ich Deutschland gegen Schottland nicht als die großen Favoriten, wie es die Siegquoten zwischen 1,26 und 1,32 suggerieren. Ich versuche daher das AHC+0,5 auf Schottland, das es bei Tipico für 2,70 gibt mit 2/10

Uff. Das war mal eine richtige Fehleinschätzung.