Einfach nicht zu verstehen....

ist ja nur immer spannend zu sehen, wie das bei politischen Statements und Bekenntnssen in der einen Richtung aufgezeigt wird, bei Typen wie den Livorno-Spielern, wo der ganze VErein aus bekennenden Kommunisten besteht, das den Medien keine Zeile wert ist.
Genausowenig mit einer Vorbildfunktion von Sportlern zu vereinbaren !
 
Re: Einfach nicht zu verstehen....

M&M schrieb:
Link:
http://magazine.web.de/de/themen/sport/fussball/international/6698270.html

unglaublich was das für eine negative Vorbildsfunktion haben muss, wenn angebliche "Idole" sowas verbreiten...

Traurig...

Nur gut, daß man in Deutschland die moralische Deutungshoheit über politische Begriffe gepachtet hat.

Wer in Deutschland das Wort Faschismus ausspricht wird automatisch mit rauchenden Schornsteinen in Verbindung gebracht.

Außerdem gibt es noch Unterschiede zwischen Franco-, Mussolini- und Hitlerfaschismus.
Es wird ausdrücklich geschrieben
Abbiati schrieb:
Vom Faschismus verwerfe ich die Rassengesetzte, die Allianz mit Hitler und den Einzug in den Krieg

Zudem sollte man dem Autor erst mal erklären, wie man "Gesetz" richtig schreibt.

Und auch auf die Gefahr hin, daß das Thema geschlossen wird, was ich schon immer mal von Österreichern wissen wollte:

Wieviel Nazi steckt eigentlich tatsächlich in Jörg Haider?
 
Klar gibt gibt unterschiedliche Formen von Faschismus (der deutsche Nationalsozialismus beinhaltet beispielsweise zusätzlich als wesentliches Merkmal die industriemäßige Vernichtung der Juden), aber relativiert das irgendwas? Aus Sicht der Opfer ist diese theoretische Unterscheidung völlig irrelevant.

Meinungsfreiheit ist ja schön und gut, aber trotzdem kann man ja Menschen nach dem was sie sagen, bewerten und einordnen. Und da landet man bei Abbiati einfach bei einem dummen Halbfascho, der besser den Mund halten würde. Der Satz "Ich bewundere die Fähigkeit des Faschismus, den Bürgern Ordnung und Sicherheit zu garantieren" ist an gesitiger Beschränktheit kaum mehr zu überbieten.
Ist es aus Gründen von Meinungsfreiheit ok, wenn ein bekennender Faschist wie Paolo Di Canio mit Hitlergruß vor der Kurve steht?
Bei Vorbildern wie Fußballstars ist sowas einfach unendschuldbar und widerlich, und genau darum geht es hier auch.


Das reflexartige "Aber aber die Kommunisten haben doch auch...." von herby lasse ich mal unkommentiert, kennt man ja von anderen Zeitgenossen auch aus dem Alltag zu Genüge, sobald über Verbrechen des Faschismus diskutiert wird.
 
Fakt: der Kommunismus forderte weit mehr Millionen Todesopfer als der Faschismus (Nationslaozialimus).
Weiterer Fakt: der Kommunismus ist immer noch im Gegensatz zum Faschismus in einigen Ländern dieser Welt mit seiner hässlichen Fratze aktiv (China, Nordkorea usw.)

Somit sind Leute, die auf einem Auge blind sind, abzulehnen und das hat mit einem Reflex überhaupt nix zu tun.
 
herby schrieb:
Fakt: der Kommunismus forderte weit mehr Millionen Todesopfer als der Faschismus (Nationslaozialimus).
Weiterer Fakt: der Kommunismus ist immer noch im Gegensatz zum Faschismus in einigen Ländern dieser Welt mit seiner hässlichen Fratze aktiv (China, Nordkorea usw.)

Somit sind Leute, die auf einem Auge blind sind, abzulehnen und das hat mit einem Reflex überhaupt nix zu tun.
Also ich werde mich nicht daran beteiligen, hier die Millionen Opferzahlen von diktatorischen Systemen gegeneinander aufzurechnen.

Mit "Reflex" meinte ich genau das, was du hier erneut vormachst: Egal wann und wie es um die Themen "Rechtsextremismus/Nazis/Rassismus" geht, du wirfst schon in deiner 1. Antwort stumpf sofort das Thema Kommunismus in den Raum und vergleichst dir dein Weltbild zurecht

Diskussion mal wieder tot
 
@st, herby
Zwar durchaus unterhaltend, aber im Moment kritisiert ihr beim jeweils Anderen genau das Gleiche - die Verharmlosung von Verbrechen - der eine links, der andere rechts auf der politischen Geschichtskarte. Und das obwohl keiner von euch Beiden (zumindest in diesem Fred) irgendetwas verharmlost hat.

@st
Auch wenn (auch) meine vermutete Intention hinter diesem "Reflex" wohl immer zuerst die Verharmlosung bzw. "Aufrechnung" ist, trifft dies bei herby sicher nicht zu.

Er hat in seinem Post der Bewertung - negative Vorbildfunktion - nicht nur zugestimmt ("Genausowenig, ..."), sondern anbei noch etwas Medienkritik geübt - nicht mehr und ...

(Ebendsowenig soll der Hinweis, dass es verschiedene Formen und Abstufungen von Faschismus gibt, eine Verhamlosung z.Bsp. der NS-Verbrechen sein. Aber für eine aktuelle sachgemäße Auseinandersetzung (die ja eigentlich immer vor einer Bewertung stehen sollte) ist diese Unterscheidung durchaus von Bedeutung ...)
 
Re: Einfach nicht zu verstehen....

Pechvogel schrieb:
M&M schrieb:
Link:
http://magazine.web.de/de/themen/sport/fussball/international/6698270.html

unglaublich was das für eine negative Vorbildsfunktion haben muss, wenn angebliche "Idole" sowas verbreiten...

Traurig...

Nur gut, daß man in Deutschland die moralische Deutungshoheit über politische Begriffe gepachtet hat.

Wer in Deutschland das Wort Faschismus ausspricht wird automatisch mit rauchenden Schornsteinen in Verbindung gebracht.

Außerdem gibt es noch Unterschiede zwischen Franco-, Mussolini- und Hitlerfaschismus.
Es wird ausdrücklich geschrieben
Abbiati schrieb:
Vom Faschismus verwerfe ich die Rassengesetzte, die Allianz mit Hitler und den Einzug in den Krieg

Zudem sollte man dem Autor erst mal erklären, wie man "Gesetz" richtig schreibt.

Und auch auf die Gefahr hin, daß das Thema geschlossen wird, was ich schon immer mal von Österreichern wissen wollte:

Wieviel Nazi steckt eigentlich tatsächlich in Jörg Haider?

Verstehe nicht wie man zwischen irgendwelchen Faschisten unterscheiden kann? Vor allem der Versuch es in irgendeiner Form zu verharmlosen(auch wenn nur leicht), ist für mich nicht nachzuvollziehen. Und obwohl deiner Meinung nach jeder gleich auf die Barrikaden in D geht wenn es um Faschisten oder deren Gedankengut geht, so steigt kontinuierlich die Anzahl von Übergriffen aus der Rechten Ecke. Doch leider wird genau dieser Tatsache kaum Beachtung geschenkt, meiner Meinung nach ein ernsthaftes und niemals zu unterschätzendes Problem... Und genau deswegen stört es mich wenn so Hirnlose wie Di Canio und nun auch Abbiati, ja förmlich dazu anstacheln und Leute dazu motivieren, indem sie mit solchen Aussagen den Faschismus und seine "Idee" verherrlichen. Bleib dabei, ist einfach nur traurig....
 
DiePartei schrieb:
Es gibt sowas wie Meinungsfreiheit....dieses Recht wurde nicht 1848 erkämpft, dass dann
Manche bestimmen, was politisch korrekt ist und was nicht......
Meinungsfreiheit bedeutet aber auch, dass man Menschen für das, was sie sagen, kritisieren kann, und genau das findet hier (für mich unverständlich) leider überhaupt nicht statt.

@hapax
Es ging mir um das SCHEMA des Diskutierens, genau wie wir es schon hatten z.B. beim Hausbrand in Ludwigshafen und der ägyptischen Nationalelf und der geopferten Kuh (bei Interesse mal die Suche benutzen)
 
DiePartei schrieb:
Es gibt sowas wie Meinungsfreiheit....dieses Recht wurde nicht 1848 erkämpft, dass dann
Manche bestimmen, was politisch korrekt ist und was nicht......

Kann leider keinen Zusammenhang zwischen Faschismus und deiner Meinungsfreiheit finden, weil du vielleicht beachten solltest, was der Faschismus angerichtet hat und wie viele Menschen du damit ja beleidigst und entehrst, um dir das vielleicht wieder vor Augen zu führen. Für mich immer wieder unglaublich, was man versucht unter der Meinungsfreiheit durchzubringen...


GRUß
 
Re: Einfach nicht zu verstehen....

M&M schrieb:
Verstehe nicht wie man zwischen irgendwelchen Faschisten unterscheiden kann? Vor allem der Versuch es in irgendeiner Form zu verharmlosen(auch wenn nur leicht), ist für mich nicht nachzuvollziehen. Und obwohl deiner Meinung nach jeder gleich auf die Barrikaden in D geht wenn es um Faschisten oder deren Gedankengut geht, so steigt kontinuierlich die Anzahl von Übergriffen aus der Rechten Ecke. Doch leider wird genau dieser Tatsache kaum Beachtung geschenkt, meiner Meinung nach ein ernsthaftes und niemals zu unterschätzendes Problem... Und genau deswegen stört es mich wenn so Hirnlose wie Di Canio und nun auch Abbiati, ja förmlich dazu anstacheln und Leute dazu motivieren, indem sie mit solchen Aussagen den Faschismus und seine "Idee" verherrlichen. Bleib dabei, ist einfach nur traurig....

Die Menschheit ist schlecht. Jeder hat was auf dem Kerbholz.

Die Christen, die Franzosen, die Indianer, die Pharaonen usw.

Eigentlich macht sich jeder verdächtig, der irgendwelche Vorbilder hat.

Und wenn Du unbedingt der Meinung bist hier politisieren zu müssen:
Aus welcher Ecke kamen letzte Woche die Übergriffe?
 
Politik hat nichts im Sport zu suchen.
Egal ob Links oder Rechts, alles dasselbe, ich seh es hier in Leipzig doch am besten, da ging es doch bei LOK und Sachsen eh nur noch um Politik, wir (Sachsen) angeblich die Linken, LOK an die rechten, dass das dummes Rumgeblubbe ist, erst einmal egal, die Presse hat was wo man sich drauf stürzen kann, jetzt wo sich unsere Ultras verpisst haben, alles wieder cool bei uns, da kommen rechte, linke, dunkelhäutige usw. jedoch lässt jeder seine politische Meinung bei betreten des Stadions draußen und man weiß das alle nur wegen einer Sache da sind, des Fussballs wegen.

Das ist doch wie mit Homosexualität, wir fällt spontan kein Fussballer ein der sich offen dazu bekennt, wenn ihr einen kennt der offen dazu steht, dann könnt ihr es ja mal schreiben...
Es gibt bestimmt einige Homosexuelle die Fussball spielen, von mir aus können die das doch sein, nur es steht halt keiner offen dazu, weil es halt ein Tabu-Thema ist und die Spieler wüssten was mit ihnen passieren würde, genauso finde ich sollte es bei Politik sein, sobald ein Spieler sich politisch äußert, egal in welche Richtung sollte man sich von diesem Spieler distanzieren...
Dabei muss man natürlich abwägen ab wann man sich davon distanzieren sollte, wenn ein Spieler sagt, er ist Stolz für sein Heimatland zu spielen, dann ist das ja völlig legetim, wenn jedoch einer sagt, er wäre Faschismus toll/geil/ was weiß ich, dann würde ich mich als Fan sofort von diesem Spieler distanzieren!

Gegen Politik im Sport!
 
Re: Einfach nicht zu verstehen....

Pechvogel schrieb:
M&M schrieb:
Verstehe nicht wie man zwischen irgendwelchen Faschisten unterscheiden kann? Vor allem der Versuch es in irgendeiner Form zu verharmlosen(auch wenn nur leicht), ist für mich nicht nachzuvollziehen. Und obwohl deiner Meinung nach jeder gleich auf die Barrikaden in D geht wenn es um Faschisten oder deren Gedankengut geht, so steigt kontinuierlich die Anzahl von Übergriffen aus der Rechten Ecke. Doch leider wird genau dieser Tatsache kaum Beachtung geschenkt, meiner Meinung nach ein ernsthaftes und niemals zu unterschätzendes Problem... Und genau deswegen stört es mich wenn so Hirnlose wie Di Canio und nun auch Abbiati, ja förmlich dazu anstacheln und Leute dazu motivieren, indem sie mit solchen Aussagen den Faschismus und seine "Idee" verherrlichen. Bleib dabei, ist einfach nur traurig....

Die Menschheit ist schlecht. Jeder hat was auf dem Kerbholz.

Die Christen, die Franzosen, die Indianer, die Pharaonen usw.

Eigentlich macht sich jeder verdächtig, der irgendwelche Vorbilder hat.

Und wenn Du unbedingt der Meinung bist hier politisieren zu müssen:
Aus welcher Ecke kamen letzte Woche die Übergriffe?
!
Ich glaube du hast mein Posting missverstanden, wollte damit nicht die Linke Ecke schön reden. Bestimmt nicht...
 
WAs ist denn die Linke Ecke?
Ist das die Ecke, die Pro Köln ihr Recht auf Meinungsfreiheit mit Gewalt verwehrt?
Eine Antifa, deren agressives Gewaltpotenzial das der Rechten übersteigt? Eine Linke, die früher mal eine Mauermörderpartei war, und nun mit ihren verfassungsfeindlichen Gedankengut Deutschland regieren will. Wer sind denn Faschicsten. Der Türke, der schreit: Scheiss Deutsche!!! Oder der Deutsche, der schreit: Scheiss Türke? Oder der Islam, der die Juden als Haupttfeind sieht, genau wie damals die NSDAP? Der Rassismus, egal aus welcher Ecke ist Mist. Aber, ich wehre mich gegen die linke und einseitige Berichterstattung der Medien. Türken, Araber, Chinesen sind auch Rassisten, sobald sie solche dummen Sprüche loslassen.
Ich sehe die Länder, die vom Islam geprägt sind als die schlimmsten Faschisten. Iran und der ganze nahe Osten waren schon immer so, die Türkei entwickelt sich wieder Richtung Mittelalter. Man muss sich mal vorstellen, was sie mit den Kurden machen.
 
Missi schrieb:
Wer sind denn Faschicsten. Der Türke, der schreit: Scheiss Deutsche!!! Oder der Deutsche, der schreit: Scheiss Türke? Oder der Islam, der die Juden als Haupttfeind sieht, genau wie damals die NSDAP? Der Rassismus, egal aus welcher Ecke ist Mist. Aber, ich wehre mich gegen die linke und einseitige Berichterstattung der Medien. Türken, Araber, Chinesen sind auch Rassisten, sobald sie solche dummen Sprüche loslassen.
Ich sehe die Länder, die vom Islam geprägt sind als die schlimmsten Faschisten. Iran und der ganze nahe Osten waren schon immer so, die Türkei entwickelt sich wieder Richtung Mittelalter. Man muss sich mal vorstellen, was sie mit den Kurden machen.

Du scheinst etwas zu vereinfachen.
Genau das ist auch das Problem des Threaderöffners. In Deutschland werden Faschismus und (womöglich noch vernichtender) Rassismus in einem Atemzug genannt.

Das ist in Italien nicht der Fall, wenn man den Begriff "Faschismus" benutzt.

Man muß den italienischen Faschismus nicht gutfinden, aber Abbiati und auch di Canio sind definitiv keine Nationalsozialisten. Wie IMHO auch die ganzen nationalen Bewegungen, die in den deutschen Medien mit "rechtsradikal" zusammengefaßt werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Faschismus#Italien_.281922-1945.29
http://de.wikipedia.org/wiki/Paolo_Di_Canio#Strafen_und_Politik
 
Pechvogel,
Stimmt. Di Canio ist - wie die meisten Italiener kein Faschist. Er ist nur eine willfährige Marionette der Mafia, die über die Ultras bereits zweimal versucht hat, den Club zu übernehmen. Und er verharmlost verurteilte Mörder als Justizopfer.
Die meisten Italiener, die ich kenne, bezeichnen sich entweder als Neo-Faschisten oder Kommunisten. In Wirklichkeit traut keiner von denen -zu Recht- dem Staat und drückt dies mit überholten politischen Haltungen aus. Die haben ein völlig anderes Verhältnis zum Staat. Das reicht ein Blick auf die völlig überhöhten Steuersätze und die willkürliche "Vollzugsdisziplin" des Staates.