Dostojewski: Der Spieler

rios

Osteuropaexperte
März 27, 2003
4,455
0
Wärmstens ans Herzen gelegt

zeitlos,wertvoll,gut


darin findet man viele Charaktäre seiner jetzigen Umgebung wieder...köstlich die vielen Parallelen,erkannte sofort mich und einige meiner besten Kumpel darin wieder....!

für langweilige Sommerabende mit etwas niveauvollerer Lektüre


ciao rios [[grin]]
 
Klugscheißermodus AN :mrgreen:

Das Buch wird aus der Sicht des Autors selbst erzählt, in der ICH-Form. Es ist eine reale Geschichte aus seinem eigenen Leben.
Der Roman enstand im Oktober 1866, veröffentlicht in der Erstausgabe Ges. Werke Bd. III in Petersburg. Die Übersetzung stammte von E. K. Rahsin 1910, A. Eliasberg 1960.
Uraufgeführt wurde das Werk in der Oper von S. Prokof´ev 1929.

Erzähler und Hauptpersonen des ereignisreichen Romans, der zum überwiegenden Teil in einem deutschen Kurort spielt, ist ein junger Mann, Mitte 20, der in tagebuchartigen Aufzeichnungen einige Ereignisse festhält.
Die Handlung erstreckt sich über nur wenige Tage eines Zeitraums von fast zwei Jahren.
Der Erzähler ist anfangs Erzieher in der Familie eines ehemaligen russischen Generals, der völlig verschuldet auf den Tod seiner Erbtante wartet, um sich durch den erhofften Reichtum die Hand der Mademoiselle Blanche, einer zwielichtigen Französin zu sichern.
Seine Stieftochter Polina wird vom Erzähler angebetet. Die Anzeichen lassen indessen vermuten, dass Polina längst dem minderwertigen „Marquis“ de Grieux ins Garn gegangen ist.
Die steinalte Erbtante, eine unverwüstliche und europafeindliche Russin, taucht unversehens auf, verspielt ihr ganzes Geld und fährt wieder nach Russland zurück.
Die Lage Polinas und ihres Stiefvaters wird dadurch aussichtslos.
Ganz im Banne seiner angebetenen geht der Erzähler ins Casino und gewinnt 200 000 Francs. Die Art seines Auftretens stößt jedoch Polina ab, und der „Spieler“ begibt sich mit Mademoiselle Blanche nach Paris, wo er seinen ganzen Gewinn verprasst. Darauf zieht es ihn erneut an den Spieltisch - diesmal mit dem festen Vorsatz, Polina zu erobern.
Mit dieser Situation endet der Roman, der die rauschhafte Flucht ins Spielfieber als Asyl vor der unbewältigten Wirklichkeit schildert.
Das Werk steckt voll von sorgfältig ausgestalteten Verdikten gegen den westeuropäischen Lebensstil.

Charaktere:
Der Erzähler würde für die Liebe zu Polina alles tun. Er lässt sich von ihr zum Spielen anstiften. Er selbst ist die Hauptfigur in dem Roman. Er gerät durch Geldmangel in einen immer größeren Drang zum Spielen im Casino. Es ist auch Polina, wegen einem, von ihr ausgedachten Jungenstreich kommt er in den Zwist mit dem General.
Polina Alexándrowa ist die Stieftochter des Generals. Ihr Verhältnis zum Erzähler ist eher merkwürdig, so, als würde sie seine Hilfe nur zu ihrem Vorteil missbrauchen. Polina ist ziemlich eigensinnig, egoistisch und stur - sie weiß was sie will.
Der General ist ein stattlicher Mann, der sich immer versucht an Recht und Ordnung zu halten. Er hasst Skandale, die seine Person betreffen könnten, und versucht diese zu vermeiden. Der General ist unsterblich in Mademoiselle Blanche verliebt, und erhofft ihre Gunst gewährt zu bekommen, wenn er wieder reicher ist.
Marquis de Grieux versucht die Rolle des Vermittlers zwischen dem General und des Erzählers zu spielen. Wobei er eindeutig auf der Seite des Generals steht. Der Marquis steht Polina sehr nahe.

Titelanalyse:
Der - bestimmter, männlicher Artikel
Spieler - setzt sich freiwilligen Handlungen oder Beschäftigungen, die innerhalb gewisser festgesetzter Grenzen von Zeit und Raum nach freiwillig angenommenen, aber unbedingt bindenden Regeln verrichtet wird, aus. Begleitet wird er von einem Gefühl der Spannung, Freude und einem Bewusstsein des „Andersseins“ als das „gewöhnliche Leben“.

Thematik:
Der Roman zeigt die Problematik eines Menschen, der von seiner Spielsucht nicht weg kommt.

Gattung:
Das Buch ist in Romanform geschrieben. Das Wort Roman leitet sich her von der im 12. Jahrhundert in Frankreich eingeführten Unterscheidung zwischen Schriften in der lingua latina, der Bildungssprache, und der Schriften in der lingua romana, der Volkssprache. Ende des 13. Jahrhunderts wird es schließlich nur mehr aus Prosaerzählungen angewendet. In Deutschland taucht das Wort in dieser Bedeutung erst im 17. Jahrhundert auf.

Sprachliche Mittel:br> Dostojewski verwendet sehr viele fremdsprachige Wörter - meist in französischer Sprache. Wie zum Beispiel „Madame le Comte“ für Mademoiselle.
Weitere sprachliche Hilfsmittel sind Vergleiche.
... Mounsier le Comte aber ist in Russland gewesen und weiß daher ganz genau, wie gering der Vogel ist, den sie „un outchitel“ [ein Lehrer] nennen.

In seinem Werk „Der Spieler“ sind auch Wiederholungen enthalten.
..., dass ich mit ihrer Unnahbarkeit und Unerreichbarkeit für mich, der ganzen Unmöglichkeit der Erfüllung...


Klugscheißermodus AUS :mrgreen:
:
 
Re: .

Re: .

herby schrieb:
jaja, Rios, alter Hut. Hab das Buch schon vor über 20 Jahren bei meiner Omi damals mit 15 oder 16 gelesen. Ein bissl altmodisch zwar aber die Charaktere ändern sich auch über die Jahrhunderte nie. :mrgreen:

Darf ich das bitte korrigieren, alter Mann:

Hab das Buch schon vor weit über 20 Jahren bei meiner Omi damals mit 15 oder 16 gelesen.

:mrgreen:

[[bussi]] [[bussi]] [[bussi]]

Shining

P.S.: Aja, nachträglich alles Gute - hab komplett drauf vergessen weilst mich gewarnt hast hier einen Geburtstagsthread aufzumachen... *fürcht* [[schwitz]]
 
Re: .

Re: .

herby schrieb:
na so alt wie du ausschaust @copyright Alemanne [[aetsch]] bin i immer no ned, junger Mann mitm alten Gsicht. Und rechnen is dei Stärke auch nicht (achtung, reim !), von weit ka rede ! [[aetsch]] [[flipa]]

.....Ich hätt's ja nicht von allein verraten...... aber jetzt is eh wurscht....


HERBAL....OIS GUADE ZUM FUFFZIGSTEN [[winkewinke]] [[winkewinke]]

war eh nur Spass..... richtig rechnen jetzt ....ähmmm

35 [[winkewinke]] ... no amal ois guade....
 
Re: .

Re: .

herby schrieb:
i reg mi nur auf wenn so depperte mödungen wie die vom passtschon oder shining mit alten mann und so kumman, gell ! da tätst di du aa aufregen, HERR Forenmaster, oder ? [[hammer]]

oba geh, i reg mi doch nur auf wenn a posting im falschen ordner landet oder spezis ihre auswertungen ned machen. sonst bin i eher a ruhiger traumschwiegersohn. [[stomping]]
 
Re: .

Re: .

passtschon schrieb:
herby schrieb:
na so alt wie du ausschaust @copyright Alemanne [[aetsch]] bin i immer no ned, junger Mann mitm alten Gsicht. Und rechnen is dei Stärke auch nicht (achtung, reim !), von weit ka rede ! [[aetsch]] [[flipa]]

.....Ich hätt's ja nicht von allein verraten...... aber jetzt is eh wurscht....


HERBAL....OIS GUADE ZUM FUFFZIGSTEN [[winkewinke]] [[winkewinke]]

....

war eh nur Spass..... richtig rechnen jetzt ....ähmmm

35 [[winkewinke]] ... no amal ois guade .......
 
Von mir auch alles Gute nachträglich! [[prost2]]

28 wird man schließlich nur einmal im Leben!
banana.gif
[[winkewinke]] [[yippieh]] [[cheers]] [[austria]]

.........und immer locker bleiben.........