Offizielles Argument ist, dass Bayern München in der letzten Saison wegen Aktion der Ultras (Böller, Bengalos etc.) insgesamt 300.000 Euros an Strafe zahlen mussten, aber das für mich traurige ist dass Gruppen wie Inferno Bavaria beispielsweise mittlerweile den Stadionbesuch boykottieren. Konsequenz dieses Umschwunges zu einem reinen Event-Publikum ist, dass die Allianz Arena, in die auch 69.000 reinpassen, trotz der Größe im Vergleich jetzt zur Signal Iduna Arena oder der Veltins Arena nicht gerade ein Hexenkessel ist und da manchmal entweder sterile ruhe herrscht oder Pfiffe wenn das Team "nur" 1:0 führt zur Halbzeit
Man muss das aber mal bissl auseinander halten. Zum einen war noch nie gute Stimmung in München, die AA durch ihren Bau hat es nochmal verschlechtert. Klar die Ultras und Fangruppierungen werden auch mit Füßen getreten, da kann der Uli 5x sich aufregen das die Champustrinker die Südkurve finanzieren. Ist überall anders auch so.
Der Verein ist nunmal der erfolgreichste in Deutschland und mittlerweile auch wohl weltweit. Genau da liegt halt auch das Problem, jeder will die sehen jeder will mal hin. Nicht um zu singen, Plakate hochzuhalten oder Choreos zu machen, sondern einfach mal Bayern gesehen zu haben. Die kommen 1x im Jahr. Genauso wie Münchner Touris, "ei wenn ich schon da bin, will das mal erleben". Genau da liegt das Problem und wird sich nie ändern.