Freitagspiel Bundesliga
VfB Stuttgart - 1. FC Köln
Duell zweier Teams, bei denen es, wer hätte es vor ein paar Wochen gedacht, um dasselbe Saisonziel geht - Nichtabstieg. Dass der VfB nicht nach Belieben in Liga 1 punkten und insgesamt, trotz zahlreicher Neuzugänge, mit diesem relativ schwachen Kader zu potentiellen Abstiegskandidaten gehören wird, war vor Saisonbeginn schon abzusehen. Dass allerdings die Kölner von Beginn an ganz tief im Sumpf stecken werden, haben viele Beobachter so wohl nicht erwartet.
Auf Kölner Seite hat man mit Modeste die Lebensversicherung im Sturm verloren, Cordoba hat ihn nicht gleichwertig ersetzen können, hat sich bekanntlich verletzt, wird weitere Wochen ausfallen, an seiner Stelle wurde nun das erfahrene Schlitzohr Pizarro geholt - auch er allerdings konnte gegen Leipzig die fünfte Niederlage im sechsten Spiel(!) nicht abwenden.
Somit ist der FC momentan Schlusslicht der noch frühen Saison hat aber Gründe in diesem Duell gegen den VfB Mut zu schöpfen.
Zum einen waren die Auftritte der Kölner in der Bundesliga nicht so desaströs wie der eine mickrige Punkt im Gesamtklassement vermuten lässt. Und paradoxerweise muss gerade das Spiel nach vorne den Kölnern Hoffnung machen, denn mit 28 abgegebenen Torschüssen rangiert man auf Rang 9 in der Torgefahr-Statistik. Dass lediglich zwei Treffer bisher raussprangen, hat also eher technische denn systematische Gründe. Würden die Kölner nur den durchschnittlichen Quotient von 12% erreichen, lägen sie wohl tabellenmäßig im gesicherten Mittelfeld. So aber erreichen sie eine unbefriedigende Verwertungsquote von 3%. Dies alles erinnert mich ein wenig an die Stuttgarter Chancenverschwendung unter Alex Zorniger.
Zum anderen muss sich Stöger zwar ankreiden lassen, das System nicht gerade weiterentwickelt zu haben in der Sommerpause; aber da gab es nach der hervorragenden Platzierung vergangene Saison ja auch nicht unbedingt allzu große Gründe dafür. Dass es mitunter Kleinigkeiten sind, die beim FC fehlen, ist, wenn man ein, zwei Partien gesehen hat, auffallend. So haben sich die Kölner in den letzten zwei, drei Partien (inkl. EL) kontinuierlich gesteigert, was die Spielanlage betrifft. Zwar wird es nicht über Nacht so leicht sein die gravierenden Abwehrmängel abzustellen. Jedoch könnte man die mit einer etwas treffsicheren Offensive ausgleichen. Die Gegner haben gelernt den FC der letzten Saison richtig anzugehen und das nicht im Pressing gemeint. Denn wenn die Kölner bisher das Spiel machen mussten, taten sie sich enorm schwer.
Gegen den VfB erwarte ich hier die Kölner in der besseren Ausgangslage. Der VfB ist gefordert seine Heimspiele positiv zu bestreiten, weil es auswärts noch überhaupt nicht läuft punktetechnisch. Zudem gibt es Gerüchte, dass Wolf etwas mehr riskieren will, weil er mitansehen muss, dass der VfB momentan in der Offensive schwächelt und nach Hannover und Wolfsburg die wenigstens Torschüsse aller Bundesligateams abgibt. Die Chancengestaltung und teilweise -Verwertung ist ausbaufähig und Wolf kriegt ein wenig mehr Druck ab nach der bitteren Frankfurt-Niederlage. All das wird den Kölnern zugute kommen. Sie können dem VfB den Ball überlassen und geschickt auf Konter lauern. Eben genauso wie sie es die letzten Jahre immer in Stuttgart machten und dort in der Bundesliga seit 1999 ungeschlagen sind!
Ich erwarte top motivierte Kölner, die ihrem Trainer weiterhin den Job retten wollen. Die Mannschaft ist intakt, nach vorne fehlen Kleinigkeiten, hinten wird man mit der relativ schwachen und wenig risikoreichen VfB-Offensive einen dankbaren Gegner bekommen, dem man das Spielgerät überlassen und gewohnt auf Konter lauern kann.
Mindestens ein Punkt ist für die Angstgegner der Schwaben auswärts Pflicht! Da der VfB evtl. etwas mehr riskieren wird, könnte das Spiel auch over gehen aber ich bevorzuge die Doppelchance auf Köln. Keinen Gegner fürchte ich traditionell mehr als die Kölner zu Hause. Es ist für sie der ideale Zeitpunkt um auf den VfB zu treffen, dessen Mittel auf dem Platz durchschaubar sind.
Köln +0.5 1.925 pin 6/10
VfB Stuttgart - 1. FC Köln
Duell zweier Teams, bei denen es, wer hätte es vor ein paar Wochen gedacht, um dasselbe Saisonziel geht - Nichtabstieg. Dass der VfB nicht nach Belieben in Liga 1 punkten und insgesamt, trotz zahlreicher Neuzugänge, mit diesem relativ schwachen Kader zu potentiellen Abstiegskandidaten gehören wird, war vor Saisonbeginn schon abzusehen. Dass allerdings die Kölner von Beginn an ganz tief im Sumpf stecken werden, haben viele Beobachter so wohl nicht erwartet.
Auf Kölner Seite hat man mit Modeste die Lebensversicherung im Sturm verloren, Cordoba hat ihn nicht gleichwertig ersetzen können, hat sich bekanntlich verletzt, wird weitere Wochen ausfallen, an seiner Stelle wurde nun das erfahrene Schlitzohr Pizarro geholt - auch er allerdings konnte gegen Leipzig die fünfte Niederlage im sechsten Spiel(!) nicht abwenden.
Somit ist der FC momentan Schlusslicht der noch frühen Saison hat aber Gründe in diesem Duell gegen den VfB Mut zu schöpfen.
Zum einen waren die Auftritte der Kölner in der Bundesliga nicht so desaströs wie der eine mickrige Punkt im Gesamtklassement vermuten lässt. Und paradoxerweise muss gerade das Spiel nach vorne den Kölnern Hoffnung machen, denn mit 28 abgegebenen Torschüssen rangiert man auf Rang 9 in der Torgefahr-Statistik. Dass lediglich zwei Treffer bisher raussprangen, hat also eher technische denn systematische Gründe. Würden die Kölner nur den durchschnittlichen Quotient von 12% erreichen, lägen sie wohl tabellenmäßig im gesicherten Mittelfeld. So aber erreichen sie eine unbefriedigende Verwertungsquote von 3%. Dies alles erinnert mich ein wenig an die Stuttgarter Chancenverschwendung unter Alex Zorniger.
Zum anderen muss sich Stöger zwar ankreiden lassen, das System nicht gerade weiterentwickelt zu haben in der Sommerpause; aber da gab es nach der hervorragenden Platzierung vergangene Saison ja auch nicht unbedingt allzu große Gründe dafür. Dass es mitunter Kleinigkeiten sind, die beim FC fehlen, ist, wenn man ein, zwei Partien gesehen hat, auffallend. So haben sich die Kölner in den letzten zwei, drei Partien (inkl. EL) kontinuierlich gesteigert, was die Spielanlage betrifft. Zwar wird es nicht über Nacht so leicht sein die gravierenden Abwehrmängel abzustellen. Jedoch könnte man die mit einer etwas treffsicheren Offensive ausgleichen. Die Gegner haben gelernt den FC der letzten Saison richtig anzugehen und das nicht im Pressing gemeint. Denn wenn die Kölner bisher das Spiel machen mussten, taten sie sich enorm schwer.
Gegen den VfB erwarte ich hier die Kölner in der besseren Ausgangslage. Der VfB ist gefordert seine Heimspiele positiv zu bestreiten, weil es auswärts noch überhaupt nicht läuft punktetechnisch. Zudem gibt es Gerüchte, dass Wolf etwas mehr riskieren will, weil er mitansehen muss, dass der VfB momentan in der Offensive schwächelt und nach Hannover und Wolfsburg die wenigstens Torschüsse aller Bundesligateams abgibt. Die Chancengestaltung und teilweise -Verwertung ist ausbaufähig und Wolf kriegt ein wenig mehr Druck ab nach der bitteren Frankfurt-Niederlage. All das wird den Kölnern zugute kommen. Sie können dem VfB den Ball überlassen und geschickt auf Konter lauern. Eben genauso wie sie es die letzten Jahre immer in Stuttgart machten und dort in der Bundesliga seit 1999 ungeschlagen sind!
Ich erwarte top motivierte Kölner, die ihrem Trainer weiterhin den Job retten wollen. Die Mannschaft ist intakt, nach vorne fehlen Kleinigkeiten, hinten wird man mit der relativ schwachen und wenig risikoreichen VfB-Offensive einen dankbaren Gegner bekommen, dem man das Spielgerät überlassen und gewohnt auf Konter lauern kann.
Mindestens ein Punkt ist für die Angstgegner der Schwaben auswärts Pflicht! Da der VfB evtl. etwas mehr riskieren wird, könnte das Spiel auch over gehen aber ich bevorzuge die Doppelchance auf Köln. Keinen Gegner fürchte ich traditionell mehr als die Kölner zu Hause. Es ist für sie der ideale Zeitpunkt um auf den VfB zu treffen, dessen Mittel auf dem Platz durchschaubar sind.
Köln +0.5 1.925 pin 6/10