zitat von mike aus dem tipi-mobiliar-thread:
Mancherorts kommt man sich als Österreicher ja schon geradezu als Fremdkörper vor, wenn man Deutsch spricht. Ich kenne z.B. eine Cashpoint-Filiale, da kann man wenn eine bestimmte Mitarbeiterin Dienst hat, überhaupt nur am Automaten spielen. Sonst rennt das so, man sagt: "Spiel 1607 Tipp 2 bitte!" sie fingert am Terminal herum, und nach einer Minute kommt die Frage "Also erstes Spiel ist 1000 und zweites Spiel?" und bis die Wette endlich unter Dach und Fach WÄRE, hat inzwischen der Buchmacher den Kurs geändert, was bei Cashpoint seit Jahresbeginn ja ungefähr hundert Mal am Tag passiert.
Love and Money, Mike
hab von einem höchst interessanten vorfall in einer relativ mässig besuchten CP-bude erfahren, der sich vergangene woche ereignet hat:
migrantenanteil der besucher dort liegt praktisch bei 100%, so wunderts auch nicht, dass der filialleiter der CP-bude selbst ein jugo ist:mrgreen:
jedenfalls kennt sich dort fast ein jeder vom sehen und so kam es immer mal wieder vor, dass kunden auf kurzfristigen kredit geringe beträge setzen konnten. so auch vergangene woche. ein typ sagt zum filialleiter, der gerade dienst hat, er möge ihm ein (live-)ticket für ein gerade laufendes match auf "nächstes tor team soundso" (quote rund um 2,5) ausstellen, und zwar um 20 euro. der kunde würde schnell zum bankomat gehen und in einer halben stunde retour sein.
tja, derlei gepflogenheiten gibts natürlich nicht nur bei cashpoint und ist eigentlich , wenn alles läuft wie es soll, ein zeichen für eine intakte beziehung vom personal zum kunden.
tja, tatsächlich hat sich dann aber folgendes zugetragen: nur wenige minuten nachdem der serbische wetter cashpoint verlassen hat, fällt das tor zum gewinn seiner wette.
der typ kehrt keine 20 minuten später vom bankomaten zum wettbüro zurück, zu dem zeitpunkt noch nichtsahnend, dass seine wette gewonnen ist. der cp-filialleiter hat in der zwischenzeit das ticket zu seinen eigenen gunsten(!!!) eingelöst und dem kunden bei dessen wiederkehr mit bedauerlichem gesichtsausdruck erklärt, er hätte die wette für ihn nicht gespielt.
da der filialleiter sich über die jahre hinweg den ruf eines schlitzohrs erworben hat - er fiel unter anderem beispielsweise auch dadurch auf, dass er kunden um trinkgeld angebettelt haben soll(!) - schlich der cp-kunde von dannen. als aber dienstwechsel war, fragte er den nunmehr diensthabenden angestellten, ob "zufälligerweise" ein ticket mit der von ihm angesagten mannschaft um den betrag von 20 euro gespielt und allenfalls ausbezahlt wurde.
dies wurde positiv bestätigt.[[grin]]
soviel also zur seriösität des cp-personals und der cp-filialleiter in manchen filialen. [[stupid]]
die geschichte war damit übrigens natürlich noch nicht zu ende. aber anstatt den filialleiter ein paar zu verpassen:mrgreen: rief der kunde einfach die zuständige der betreffenden personalstelle an, die sich daraufhin in der filiale einfand um den fall auszudiskutieren. dabei wurden von einer reihe von jugos gegen ihren landsmann in cp-reihen schwere vorwürfe vorgetragen bis sich die dame der personalstelle letztlich zu der aussage hinreissen ließ, "bringen Sie mir eine unterschriftenliste mit 30 personen gegen unseren filialleiter herrn ****** und ich entlasse ihn"[[respect]]
tja, schönheitsfehler dabei ist halt, dass diese filiale nicht einmal 30 stammkunden hat[[rofl]]