Briskes Bundesligatagebuch

Meine Saisonprognose 2026/27 in der Abschlusstabelle, einige Positionen wurden teilweise deutlich korrigiert gegenüber der Textvorschau.
Wir alle wissen, dass es immer anders kommt, als gedacht, aber ich bin am Ende gespannt, wo die meiste Diskrepanz herauskommen wird.


1. VfL Wolfsburg
2. Hannover 96
3. St. Pauli
4. 1. FC Nürnberg
5. 1. FC Heidenheim
6. Holstein Kiel
7. Dynamo Dresden
8. VfL Bochum
9. SV Darmstadt 98
10. 1. FC Kaiserslautern
11. Karlsruher SC
12. Hertha BSC
13. 1. FC Magdeburg
14. Energie Cottbus
15. Arminia Bielefeld
16. Greuther Fürth
17. Eintracht Braunschweig
18. VfL Osnabrück
 
BUNDESLIGA-SAISONVORSCHAU 2026/27

SC FREIBURG

Für den SC Freiburg steht die Saison 2026/27 im Zeichen des Umbruchs und des spielerischen Fortschritts. Nach Platz 7, der Qualifikation für die Conference League sowie dem Halbfinale im DFB-Pokal soll unter Trainer Julian Schuster der Schritt von der reaktiven Umschaltmannschaft hin zu einem spielbestimmenden Ballbesitzteam gelingen.

Allgemeiner Überblick & Taktische Ausrichtung

  • Der Status Quo: Freiburg verfügt dank kluger Transferpolitik über eine enorm stabile Finanzbasis. Auf dem Platz wünscht man sich nach schwacher Ballbesitzgefahr in der Vorsaison mehr Spieldominanz und offensive Durchschlagskraft.
  • Taktik & Aufstellung: Gespielt wird voraussichtlich in einem flexiblen 4-2-3-1. In Ballbesitz soll das Spiel über die Innenverteidiger und den neuen, pressingresistenten Schlussmann Mio Backhaus flach aufgebaut werden.
Eine mögliche Start-Elf

Backhaus
Treu Ginter Lienhart Yılmaz / Günther
Eggestein Yamamoto
Beste / Irié Suzuki Grifo
Matanović

Wichtigste Transfers

Mit über 87 Mio. Euro an Transfer-Einnahmen bei knapp 40 Mio. Euro Ausgaben hat der Sportclub ein deutliches Plus erwirtschaftet.

Rekord-Abgänge (Einnahmen):
  • Joan Manzambi: Für rund 60 Mio. Euro zu Aston Villa verkauft (hinterlässt im Zentrum ein enormes Loch an Physis und Dynamik).
  • Merlin Röhl: Für ca. 25 Mio. Euro zu Everton gewechselt.
  • Weitere Abgänge: Junior Adamu (Schalke), Noah Weißhaupt (Darmstadt), Christian Höfler (Freiburg II).
Top-Neuzugänge (Investitionen):
  • Mio Backhaus (12 Mio. €): Kommt von Bremen als neue Nummer 1 - spielstark und extrem pressingresistent.
  • Keisuke Goto & Fuyo Yamamoto (~20 Mio. € im Paket): Die neue Japan-Connection aus Sint-Truiden/Anderlecht. Goto bringt als großgewachsener Stürmer Boxgefahr; Yamamoto soll aus dem Sechser-Raum linienbrechende Pässe spielen.
  • Yannik Engelhardt (~7 Mio. €): Kommt von Como/Mönchengladbach für die defensive Absicherung.
  • Berkay Yılmaz & Eren Dinkçi: Hochkarätige Rückkehrer nach Leihen (Yılmaz glänzte in Nürnberg).

Stärken & Schwächen im Kader

Stärken:

  • Gefährliches Offensiv-Zentrum: Yuito Suzuki ist auf der 10 unangefochten. Zusammen mit dem durchgebrochenen Igor Matanović im Sturm entsteht enorm viel Torgefahr.
  • Standardsituationen: Mit Vincenzo Grifo, Jan-Niklas Beste und Christian Günther gehören die Freiburger ruhenden Bälle ligaweit zur Elite.
  • Kaderbreite & Nachwuchs: Dank Toptalenten wie Laden Mihajlović (U19-Top-Zehner) oder Ruen Tarnutzer ist der Kader nachhaltig abgesichert.

Schwächen:

  • Gefahr aus eigenem Ballbesitz: Zu viele reaktive Phasen prägten die letzte Saison. In Ballbesitz erspielte sich der SC historisch zu wenige Großchancen.
  • Lücke auf der Doppel-Sechs: Der Abgang von Manzambi wiegt schwer. Weder Maximilian Eggestein noch Yannik Engelhardt besitzen die Dynamik, um aus dem tiefen Mittelfeld Torgefahr zu kreieren.
  • Unruhe auf den Außenpositionen: Jan-Niklas Beste wirkt auf Rechtsaußen fremd (stärker links). Rechtsaußen-Konkurrent Cyriaque Irié zeigt zwar Offensivpower, offenbart aber defensive Lücken. Zudem droht bei Derry Scherhant ein Abgang gen England.

Die drei größten Trümpfe

  1. Das Fundament & Festgeldkonto: Über 50 Mio. Euro Transferüberschuss geben dem Verein enorme Handlungsfreiheit, um im Transferfenster noch punktuell nachzulegen.
  2. Die Japan-Achse um Backhaus: Mit Suzuki, Yamamoto, Goto und dem deutsch-japanischen Keeper Backhaus (der auch als Übersetzer fungiert) greift eine taktisch und technisch herausragende Synergie im Kader.
  3. Vincenzo Grifo als Fixpunkt: Mr. Freiburg ist nach wie vor der verlässlichste Scorer, verwandelt Elfmeter traumwandlerisch sicher und lenkt das offensive Spiel.

Die drei größten Baustellen

  1. Das Linksverteidiger-Dilemma: Berkay Yılmaz bringt die perfekte Dynamik für den neuen Spielstil mit, wird von Trainer Julian Schuster in der Vorbereitung jedoch auf verschiedenen Positionen getestet und muss erst am Kapitän Christian Günther vorbei.
  2. Kreativ-Defizit im zentralen Mittelfeld: Wenn Fuyo Yamamoto Anpassungsprobleme in der Bundesliga hat, fehlt im Sechser-Raum die Verbindung zwischen Abwehr und Angriff.
  3. Konstanz & Spielidee-Umstellung: Der Wandel von einer Konter- und Standard-Mannschaft zu einem dominanten Ballbesitzteam birgt das Risiko von Ballverlusten und Kontergefahr, solange die Abläufe nicht zu 100 % sitzen.

Fazit & Prognose

Freiburg hat das finanzielle Zeug dazu, um die Champions-League-Ränge mitzuspielen. Solange das Mittelfeld-Dilemma nicht vollständig gelöst ist und Julian Schuster bei der Aufstellung (Günther vs. Yılmaz / Engelhardt vs. Yamamoto) noch nach der perfekten Balance sucht, ist von einer Saison auf Platz 6 bis 7 (erneute Europapokal-Qualifikation) auszugehen.
 
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HAMBURGER SV

Der Hamburger SV geht mit veränderter Statik und verhaltener Optimismus in seine zweite Bundesligasaison nach dem Wiederaufstieg. Die Premierensaison im Oberhaus schlossen die Rothosen auf Platz 14 (38 Punkte) ab und sicherten den Klassenerhalt vorzeitig - allerdings beruhte dieser Erfolg primär auf immenser defensiver Leidensfähigkeit, hoher Mentalität und elf Unentschieden. Da der HSV ligaweit die geringste Spieldominanz aufwies und tragende Säulen wie Abwehr-Juwel Luka Vušković, Torjäger Robert Glatzel sowie Flügelstürmer Fabio Baldé den Verein verlassen haben, steht Trainer Merlin Polzin nun vor dem nächsten Entwicklungsschritt: Die Mannschaft muss spielerisch reifer werden, ohne ihre defensive Kompaktheit aufzugeben.

Allgemeiner Überblick & Taktische Ausrichtung

  • Status Quo: Der Klassenerhalt wurde im Vorjahr zwar souverän über die Ziellinie gebracht, fußte aber stark auf späten Punktgewinnen und hoher Moral. Statistisch wies der HSV jedoch die geringste Spieldominanz der gesamten Liga auf.
  • Taktische Grundidee: Trainer Merlin Polzin verfolgt einen pragmatischen, modernen Ansatz. Das System bewegt sich flexibel zwischen einer 3-4-2-1- beziehungsweise 3-1-4-2-Grundordnung und fließenden Übergängen zur Viererkette. Das Ziel ist klar: Mehr spielerische Kontrolle über das Zentrum und zielstrebigerer Tiefgang im Umschaltspiel.

Eine mögliche Start-Elf

Heuer Fernandes
Capaldo - Bornauw - Torunarigha
M. Reis - Sambi Lokonga - Remberg - Grønbaek / Muheim
Grønbaek - Vieira / Daka
Moffi

Wichtigste Transfers

Abgänge:
  • Fabio Baldé: Für rund 7 Mio. € abgegeben.
  • Robert Glatzel: Schloss sich dem VfL Wolfsburg an.
  • Luka Vušković: Leih-Ende und Rückkehr in die Premier League (hinterlässt eine große Lücke in der Innenverteidigung).
  • Jean-Luc Dompé: Nach wiederholten disziplinarischen Verfehlungen (u. a. Führerscheinentzug) endgültig aus dem Kader gestrichen.
  • Weitere: Ransford-Königsdörfer (Mainz), Noah Katterbach (Braunschweig, Leihe), Hannes Hermann (Regensburg, Leihe), Mikelbrencis.
Neuzugänge & Rückkehrer:
  • Albert Grønbaek: Nach Leihe von Stade Rennes fest verpflichtet; der neue Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld.
  • Sebastiaan Bornauw: Erfahrener Innenverteidiger aus Leeds (mit Kaufoption unter 5 Mio. €).
  • Patson Daka: Ablösefrei von Leicester City geholt; bringt Tempo, Tiefgang und Pressing-Qualitäten.
  • Martin Adeline: Spielstarkes Offensiv-Talent aus Troyes (Ligue 2).
  • Kofi Amoako & Bilal Nadir: Perspektivspieler für das zentrale Mittelfeld (Dresden / Marseille).
  • Vor Abschluss / In Verhandlung: Fabio Vieira (kreative 10er-Option) sowie Terem Moffi (Nizza/Porto; als physischer Wandspieler). Letzterer ist inzwischen da!

Stärken & Schwächen im Kader

Stärken:

  • Variabilität & Tempo im Angriff: Die Mischung aus Daka (Laufstärke/Tiefgang), Moffi (Physis) und Youngster Otto Stange (eiskalter Instinkt) erlaubt flexibles Reagieren auf gegnerische Pressing-Systeme.
  • Starkes zentrales Mittelfeld: Die Achse um Sambi Lokonga, Nicolai Remberg und Albert Grønbaek vereint Spielintelligenz, hohe Laufbereitschaft und Zweikampfstärke.
  • Mentalität & Trainer-Faktor: Merlin Polzin genießt dank pragmatischer Anpassungen, hoher Identifikation und fehlerfreier Kommunikation nach außen volles Vertrauen. Die Mannschaft gibt bis zur 90. Minute keinen Ball verloren.

Schwächen:

  • Limitierter Spielaufbau in der Abwehr: Das Trio Capaldo, Bornauw und Torunarigha verteidigt physisch griffig, offenbart unter Druck aber Schwächen im flachen Passspiel.
  • Krasse Standard-Schwäche: Mit nur 7 Treffern nach ruhenden Bällen belegte der HSV in der Vorsaison gemeinsam mit Bremen den letzten Platz.
  • Vakanz auf den Außenbahnen: Rechtsaußen herrscht nach den Abgängen personeller Nachholbedarf; links drohen bei Miro Muheim regelmäßige Wechselspekulationen.

Die drei größten Trümpfe

  1. Der Faktor Albert Grønbaek: Nach der festen Verpflichtung fungiert er als kompletter Achter/Zehner, der Bälle tief abholt, Räume öffnet und die Standards übernimmt.
  2. Flexible Ausstiegsbälle im Umschaltspiel: Mit einem physischen Wandspieler (Moffi) kann der HSV gegnerisches Pressing überspielen und den extrem schnellen Patson Daka in Szene setzen.
  3. Daniel Heuer Fernandes: Ein verlässlicher Rückhalt auf der Linie, der unvollendete Box-Aktionen regelmäßig ausbügelt.

5. Die drei größten Baustellen

  1. Lücke auf der rechten Schiene: Durch die Abgänge von Jatta und Mickelbrencis fehlt auf der rechten Schienenposition eine verlässliche Komplettlösung.
  2. Die Nachfolge von Luka Vušković: Sebastiaan Bornauw muss beweisen, dass er der Abwehrreihe sofort die nötige Box-Sicherheit und Führungsqualität verleihen kann.
  3. Aufbau eigener Spieldominanz: Um nicht erneut von späten Einzelleistungen abhängig zu sein, muss der HSV phasenweise mehr eigene Spielkontrolle aufziehen.

Fazit & Prognose

Der Hamburger SV geht im zweiten Jahr im Oberhaus gefestigter an die Aufgabe heran als viele Konkurrenten. Obwohl im spielerischen Aufbauspiel noch Hürden bestehen, sorgen Polzins Flexibilität, das neue Tempo im Sturm und die Klasse von Albert Grønbaek für ausreichend Substanz, um dem Abstiegskampf fernzubleiben. Ich halte einfach viel von diesem jungen Trainerfuchs und traue ihnen locker Rang 12 zu.
 
SV Werder Bremen

Beim SV Werder Bremen ist die Lage vor der Saison 2026/27 nach der Zittersaison (Platz 15, 32 Punkte) extrem angespannt. Trotz Einnahmen von über 40 Millionen Euro (u. a. Mio Backhaus für 12 Mio. €, Romano Schmid für knapp 10 Mio. € und Karim Koulibaly für ~20 Mio. €) leidet der Kader unter enormen Löchern, akuter Verletzungsnot und einer schwierigen Finanzstruktur. Einzig der Vorstoß bei der eigenen Jugendarbeit macht an der Weser aktuell Hoffnung.

Allgemeiner Überblick & Taktische Ausrichtung

  • Status Quo: Werder rettete sich in der Vorsaison knapp vor der Relegation. Trainer Daniel Thioune stellte nach seiner Übernahme im Vorjahr zwar die Defensive im offenen Spiel stabil auf, litt aber unter massiven Harmlosigkeits-Problemen im eigenen Ballbesitz.
  • Taktische Grundidee: Geplant ist ein flexibles 4-3-3 (gelegentlich als Dreierkette bei Schienen-Engpässen). Daniel Thioune fordert Gegenpressing und vertikales Spiel, muss in der Vorbereitung wegen ständiger personeller Ausfälle im Zentrum aber extrem improvisieren.

Eine mögliche Start-Elf

Hein
Agu / Schmetgens - Pieper / Wójcik - Friedl - Deman
Lynen - Stage / Reis - Chuki / Puertas
Dinkçi / Njinmah - Füllkrug - Mbangula

Wichtigste Transfers

Abgänge (~40,5 Mio. € Einnahmen):
  • Karim Koulibaly: Wechselt für ~20 Mio. Euro zu Racing Straßburg.
  • Mio Backhaus: Für 12 Mio. Euro zum SC Freiburg transferiert.
  • Romano Schmid: Geht für knapp unter 10 Mio. Euro nach Italien (Frosinone).
  • Weitere Abgänge: Leonardo Bittencourt (ablösefrei zu Cottbus), Leon Opitz (Leihe Osnabrück).
Neuzugänge:
  • Niclas Füllkrug & Eren Dinkçi: Spektakuläre Rückkehrer! Füllkrug kommt per Ausleihe von West Ham als unangefochtener Zielstürmer; Dinkçi verstärkt den Flügel/Halbraum.
  • Karl Hein (3 Mio. €) & Alexander Schlager (ablösefrei): Hein kommt von Arsenal als neue Spielstarke Nr. 1, Schlager (Salzburg) ist die erfahrene Nummer 2.
  • Oskar Wójcik: Polnischer Nationalverteidiger als pfeilschneller Koulibaly-Ersatz.
  • Ludovit Reis: Kommt ablösefrei nach Vertragsauflösung bei Brügge.
  • Chuki: Feiner Linksfuß aus Valladolid für die Spielmacher-Position.
  • Cedric Itten: Neuzugang aus Düsseldorf für die physische Sturmspitze.
  • Darwin Soylu & Carlo Simić: Toptalente aus der Wolfsburg-U19 (ablösefrei).

Stärken & Schwächen im Kader

Stärken:

  • Prominente & Zielgerichtete Sturmspitze: Mit der Rückkehr von Niclas Füllkrug besitzt Bremen wieder einen bundesligaerprobten Zielspieler für physische Duelle.
  • Breites Torwart-Team: Karl Hein und ÖFB-Keeper Alexander Schlager bieten geballte Qualität zwischen den Pfosten.
  • Sehr gutes Nachwuchs-Potenzial: Junge Wilde wie Salim Musah (Sturm), Paul Erevbenagie (Flügel) oder Mick Schmetgens (Abwehr) brennen auf Einsatzzeiten.

Schwächen:

  • Sorgenkind Rechtsverteidiger-Position: Mitchell Weiser hat nach langer Verletzung monatelang gefehlt; Felix Agu ist oft angeschlagen. Ohne Nachverpflichtung droht eine offene Wunde.
  • Extremer Verletzungsfluch: In der Vorbereitung fehlte phasenweise die komplette Mittelfeld-Zentrale (Lynen, Stalmach, Alvero), wodurch das Einstudieren von Offensivabläufen extrem erschwert wird.
  • Finanzieller Verkaufsdruck: Trotz Transfererlösen müssen alte Verluste ausgeglichen werden, weshalb kaum Ablösen gezahlt werden können.

Die drei größten Trümpfe

  1. Das Comeback von Niclas Füllkrug: Gibt der Mannschaft sofort Physis, Präsenz in der Box, Elfmetersicherheit und die nötige Kabinen-Mentalität.
  2. Die grün-weiße Talentschmiede: Dank massiver Investitionen ins NLZ rücken Jungs wie Salim Musah oder Darwin Soylu nach, die den etablierten Profis Druck machen.
  3. Konter-Dynamik auf den Flügeln: Mit Samuel Mbangula, Eren Dinkçi und Justin Njinmah verfügt Thioune über enorm viel Tempo für Umschaltmomente.

Die drei größten Baustellen

  1. Der Engpass auf Rechtsaußen/Schiene: Mitchell Weiser fehlt der Spielrhythmus; Nachwuchs-Kraft Luca Höcker muss unverhofft früh in die Bresche springen.
  2. Ungewissheit bei Jens Stage: Ein möglicher Abgang des Kapitän-Aggressivleaders (Angebote aus Panathinaikos) würde die Mittelfeld-Struktur kurz vor Deadline-Day sprengen.
  3. Kreativitätsdefizit im Zentrum: Nach dem Schmid-Abgang fehlt auf der Acht/Zehn die finale Passschärfe – die Hoffnungen ruhen zwingend auf Chuki oder einer Puertas-Rückkehr (es gibt aber Konkurrenz).
Fazit & Prognose
Der SV Werder Bremen steht vor einer sehr schwierigen Spielzeit. Wenn die Stammelf um Füllkrug, Friedl und Stage auf dem Platz steht, ist das Team absolut erstligatauglich. Die dünne Kaderschneide, verletzungsanfällige Schlüsselpositionen und fehlende Alternativen auf der Rechtsverteidiger-Position lassen jedoch wieder zähe Wochen erwarten. Ich rechne mit Platz 15 am Ende wie in dieser Saison.