VfL BOCHUM
Auf den Punkt:
Der VfL Bochum musste nach mehreren Jahren in der 1. Bundesliga den bitteren Gang in die 2. Liga antreten. Mit nur 25 Punkten landete der Verein auf dem 18. Tabellenplatz, punktgleich mit Holstein Kiel. Besonders die schwache Offensive mit nur 33 erzielten Toren war ein Hauptgrund für den Abstieg. Seit der Rückkehr in die 1. Liga kämpfte der VfL in jeder Saison gegen den Abstieg. Nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga steht der VfL Bochum vor einer entscheidenden Saison in der 2. Liga. Mit Trainer Dieter Hecking und einem stark veränderten Kader will der Traditionsverein den direkten Wiederaufstieg anpeilen. Trotz zahlreicher Neuzugänge und eines vielversprechenden Kaders gibt es auch Herausforderungen, die der VfL bewältigen muss, um sein Ziel zu erreichen.
Kader + Personalien:
Trotz des Abstiegs hält der Verein an Trainer Dieter Hecking fest, der die Mannschaft auch in der 2. Liga führen wird. Hecking übernahm den VfL in einer schwierigen Situation und konnte in seinen 25 Spielen einen Punkteschnitt von 0,96 erzielen, was letztendlich nicht zum Klassenerhalt reichte. Nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga musste der VfL Bochum erwartungsgemäß einige personelle Veränderungen vornehmen. Auf der Abgangsseite gab es mehrere namhafte Spieler, die den Verein verlassen haben: Oerman, Daschner, Drewes, Bernardo, de Wit, Ordets, Lossila, Gamboa sind alle nicht mehr da. Die letzten beiden haben ihre mehr als verdiente Karriere beendet. Boadu, Krauß und Medic waren zudem nur geliehen. Mit Wätjen, Sissoko (ASSE), Kleine-Bekel und Rösch konnte man für wenig Geld oder ablösefrei ein paar interessante Spieler loseisen. Besonders hervorzuheben ist der Transfer von "Heimkehrer" Kevin Vogt, der trotz seines Alters von 33 Jahren als wichtige Verstärkung für die Innenverteidigung gilt. Seine Erfahrung aus der Zeit bei der TSG Hoffenheim und Union Berlin soll dem Team Stabilität verleihen. Mit einem Marktwert von etwa 35,30 Millionen Euro rangiert der VfL Bochum in der 2. Bundesliga hinter Holstein Kiel auf Platz 2. Der Kader zeichnet sich durch hohe Qualität in allen Mannschaftsteilen aus: Vor allem Horn im Tor hat Bundesliganiveau, im Angriff hat man mit Hofmann immer noch enorm viel Erfahrung. Das Mittelfeld wird sich finden müssen, die Neuzugänge haben aber Potential, siehe Onyeka, der als OM aus Leverkusen zur Leihe kommt.
Taktisches:
Hecking bringt eine beachtliche Trainerkarriere mit, die Stationen beim 1. FC Nürnberg (als Sportvorstand), Hamburger SV, Borussia Mönchengladbach, Hannover 96 und VfL Wolfsburg umfasst. Bekannt war er früher für sein 4-3-3-System, setzt mittlerweile aber vermehrt auf ein flaches 3-5-2 mit einer stabilen Dreierkette. Seine Erfahrung und sein taktisches Verständnis könnten dem VfL in der 2. Liga zugutekommen. Hecking setzt wie gesagt auf ein 3-5-2-System, das auch als 3-4-1-2 interpretiert werden kann. Die Dreierkette in der Abwehr bildet das Fundament, während im Mittelfeld und Angriff verschiedene Optionen zur Verfügung stehen. Die Flexibilität des Kaders erlaubt es, verschiedene Spieler auf unterschiedlichen Positionen einzusetzen. Bemerkenswert ist die Tiefe des Kaders, die es ermöglicht, auch bei Ausfällen qualitativ hochwertig zu besetzen. Selbst Spieler wie Strompf, die in anderen Teams Stammspieler wären, müssen beim VfL um ihren Platz kämpfen. Diese Konkurrenzsituation könnte ein entscheidender Faktor im Aufstiegskampf sein.
Prognose:
Mit der vorhandenen Qualität muss sich der VfL Bochum vor keinem Gegner in der 2. Bundesliga verstecken. Trotzdem müssen ein paar Positionen neu besetze und integriert werden, ein Selbstläufer wird der Erfolg nicht. Sollte der Saisonstart nicht optimal verlaufen, könnte dies zu Unruhe führen. Es ist daher wichtig, dass der Verein auch bei Rückschlägen Geduld bewahrt und am eingeschlagenen Weg festhält. Etwas, was man in der Vergangenheit nicht immer voll beherzigt hat. Mit der richtigen Mischung aus erfahrenen Spielern wie Kevin Vogt und vielversprechenden Talenten wie Wätjen hat der Verein alle Voraussetzungen, um den direkten Wiederaufstieg zu schaffen.
Auf den Punkt:
Der VfL Bochum musste nach mehreren Jahren in der 1. Bundesliga den bitteren Gang in die 2. Liga antreten. Mit nur 25 Punkten landete der Verein auf dem 18. Tabellenplatz, punktgleich mit Holstein Kiel. Besonders die schwache Offensive mit nur 33 erzielten Toren war ein Hauptgrund für den Abstieg. Seit der Rückkehr in die 1. Liga kämpfte der VfL in jeder Saison gegen den Abstieg. Nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga steht der VfL Bochum vor einer entscheidenden Saison in der 2. Liga. Mit Trainer Dieter Hecking und einem stark veränderten Kader will der Traditionsverein den direkten Wiederaufstieg anpeilen. Trotz zahlreicher Neuzugänge und eines vielversprechenden Kaders gibt es auch Herausforderungen, die der VfL bewältigen muss, um sein Ziel zu erreichen.
Kader + Personalien:
Trotz des Abstiegs hält der Verein an Trainer Dieter Hecking fest, der die Mannschaft auch in der 2. Liga führen wird. Hecking übernahm den VfL in einer schwierigen Situation und konnte in seinen 25 Spielen einen Punkteschnitt von 0,96 erzielen, was letztendlich nicht zum Klassenerhalt reichte. Nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga musste der VfL Bochum erwartungsgemäß einige personelle Veränderungen vornehmen. Auf der Abgangsseite gab es mehrere namhafte Spieler, die den Verein verlassen haben: Oerman, Daschner, Drewes, Bernardo, de Wit, Ordets, Lossila, Gamboa sind alle nicht mehr da. Die letzten beiden haben ihre mehr als verdiente Karriere beendet. Boadu, Krauß und Medic waren zudem nur geliehen. Mit Wätjen, Sissoko (ASSE), Kleine-Bekel und Rösch konnte man für wenig Geld oder ablösefrei ein paar interessante Spieler loseisen. Besonders hervorzuheben ist der Transfer von "Heimkehrer" Kevin Vogt, der trotz seines Alters von 33 Jahren als wichtige Verstärkung für die Innenverteidigung gilt. Seine Erfahrung aus der Zeit bei der TSG Hoffenheim und Union Berlin soll dem Team Stabilität verleihen. Mit einem Marktwert von etwa 35,30 Millionen Euro rangiert der VfL Bochum in der 2. Bundesliga hinter Holstein Kiel auf Platz 2. Der Kader zeichnet sich durch hohe Qualität in allen Mannschaftsteilen aus: Vor allem Horn im Tor hat Bundesliganiveau, im Angriff hat man mit Hofmann immer noch enorm viel Erfahrung. Das Mittelfeld wird sich finden müssen, die Neuzugänge haben aber Potential, siehe Onyeka, der als OM aus Leverkusen zur Leihe kommt.
Taktisches:
Hecking bringt eine beachtliche Trainerkarriere mit, die Stationen beim 1. FC Nürnberg (als Sportvorstand), Hamburger SV, Borussia Mönchengladbach, Hannover 96 und VfL Wolfsburg umfasst. Bekannt war er früher für sein 4-3-3-System, setzt mittlerweile aber vermehrt auf ein flaches 3-5-2 mit einer stabilen Dreierkette. Seine Erfahrung und sein taktisches Verständnis könnten dem VfL in der 2. Liga zugutekommen. Hecking setzt wie gesagt auf ein 3-5-2-System, das auch als 3-4-1-2 interpretiert werden kann. Die Dreierkette in der Abwehr bildet das Fundament, während im Mittelfeld und Angriff verschiedene Optionen zur Verfügung stehen. Die Flexibilität des Kaders erlaubt es, verschiedene Spieler auf unterschiedlichen Positionen einzusetzen. Bemerkenswert ist die Tiefe des Kaders, die es ermöglicht, auch bei Ausfällen qualitativ hochwertig zu besetzen. Selbst Spieler wie Strompf, die in anderen Teams Stammspieler wären, müssen beim VfL um ihren Platz kämpfen. Diese Konkurrenzsituation könnte ein entscheidender Faktor im Aufstiegskampf sein.
Prognose:
Mit der vorhandenen Qualität muss sich der VfL Bochum vor keinem Gegner in der 2. Bundesliga verstecken. Trotzdem müssen ein paar Positionen neu besetze und integriert werden, ein Selbstläufer wird der Erfolg nicht. Sollte der Saisonstart nicht optimal verlaufen, könnte dies zu Unruhe führen. Es ist daher wichtig, dass der Verein auch bei Rückschlägen Geduld bewahrt und am eingeschlagenen Weg festhält. Etwas, was man in der Vergangenheit nicht immer voll beherzigt hat. Mit der richtigen Mischung aus erfahrenen Spielern wie Kevin Vogt und vielversprechenden Talenten wie Wätjen hat der Verein alle Voraussetzungen, um den direkten Wiederaufstieg zu schaffen.
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