Kudla Irgendeiner!? [[rofl]] Der Typ ist gerade einmal 22 Jahre alt und stand mit 20 Jahren schon auf Position 90 in der Weltrangliste! Dieser Kudla hat 2010, damals über 500 Plätze schlechter postiert als sein Gegner, nur mit 5:7, 6:7 gegen Harrison verloren, damals sicher noch eines der größten Talente überhaupt auf der Tour. Holt 2011 einen Satz gegen Smyczek, auch da war Kudla ~300 Plätze schlechter als sein Gegner. Schlägt im selben Jahr als 394 Spieler wie Karlovic und Dimitrov auf Rasen! Verliert ein Turnier später nur hauchdünn gegen Matosevic, schlägt bei den US Open einen Donskoy in der Quali. Verliert 2012 hier bei den Australian Open gegen Haas mit 5:7 im vierten Satz, schlägt in San Jose als Qualifikant einen Sock und verliert gegen Roddick, damals immerhin noch die 17 der Welt, nur kanpp mit 7:6, 6:7, 4:6, auch da stand Kudla noch nicht unter den Top-200, holt aber fast ein ganzes Match gegen einen Top-20 Spieler. Schlägt anschließend zweimal Kamke, holt einen Satz gegen Blake, der damals auch noch 100 Plätze besser war als Kudla, verliert bei den US Open erst im vierten Satz mit 6:7 gegen Granollers. 2013 schlägt Kudla in der Quali in Auckland Berankis und Kunitsyn, verliert dann im Hauptfeld gegen Top-30 Spieler Melzer in drei Sätzen, der zu dieser Zeit auch über 100 Plätze besser war als Kudla. Beim Challenger in Dallas kommt Kudla über die Quali ins Hauptfeld, schlägt dort in Serie Rosol, Bachinger, Reynolds und Petzschner, eher er sich im Finale Melzer wiederum in drei Sätzen geschlagen geben musste. In Quenns kommt er ins Viertelfinale, schlägt auf dem Weg dorthin del Bonis, Paire und de Schepper mit 6:0-Sätzen und sage und schreibe 36:14-Games und das auf Rasen gegen diese 2-Meter-Männer! In Wimbledon schlägt er in der Quali Herbert, Peliwo und Bemelmans (3:0) und schlägt im Hauptfeld einen Duckworth in fünf Sätzen. Anschließend zwei Dreisatzniederlagen gegen V. Pospisil und Zemlja. Bei den US Open gewinnt Kudla in vier gegen Vesely und scheidet gegen dessen Landsmann Berdych mit 6:7, 6:7, 3:6 aus. In Basel schaltet er in der Quali Copil und Haider-Maurer aus, verliert in Paris in drei Sätzen gegen Kubot. 2014 kommt Kudla in Memphis über die Quali ins Hauptfeld, schießt dabei einen Young mit 6:1, 6:1 vom Court und verliert dann erst in drei Sätzen gegen Lu. Bei nem Challenger in Mexiko schlägt Kudla dann Spieler wie Lacko und Struff jeweils in drei Sätzen, kommt in Wimbledon wieder über die Quali ins Hauptfeld, dabei schlug er mit Basilashvili, Klein, Bedene und Ilhan allesamt keine schlechten Spieler auf diesem Belag. Anschließend gewinnt er das Challenger in Winnetka und lässt dabei Spielern wie Smyczek und Dustov zusammen nicht einem zehn Spiele. Anschließend dann noch ein Sieg gegen den hochtalentierten Ymer und dieses Jahr auch schon wieder ein guter Start in die neue Tennissaison. Über die Quali in Auckland ins Hauptfeld gekommen, dabei einen Troicki 6:4, 6:2 geschlagen, dann gegen Nieminen in drei Sätzen verloren. In Sydney in der Quali Kavcic geschlagen und dann gegen Kukushkin verloren. Hier dann im Hauptfeld die Fünfsatzniederlage, die für mich vom Ergebnis alles andere als eine Überraschung war. Finde, dass die Ergebnisse von Kudla nicht so schlecht sind und vorallem ist er mit seiner offensiven Spielweise auf jeden Fall in der Lage, genau solche Gegner zu ärgern und auch zu schlagen, denn das war ja jetzt keine Eintagsfliege.
Nun mal zu Mannarino, der aktuell sicher in guter Form ist, aber in der Vergangenheit hatte der Typ vorallem bei Grand Slams immer wieder gewaltige Aussetzer und das fast regelmäßig. Ich geh jetzt nur mal auf die Matches im Hauptfeld ein, sonst sprengt das hier den Rahmen. 2008 bei den French Open lächerliche fünf Games gegen Junqueira geholt. 2009 bei den Australian Open gar nur vier Spielgewinne gegen Verdasco, bei den French Open dann auch nur fünf Games gegen Robredo, in Wimbledon acht Spiele gegen Gicquel. Bei den US Open dann endlich sein erster Sieg im Hauptfeld bei einem Grand Slam und das in fünf Sätzen gegen keinen Geringeren als Pere Riba im Tiebreak des fünften Satzes! [[rofl]][[rofl]][[rofl]] Anschließend wieder nur fünf Games gegen Verdasco. 2011 konnte Mannarino dann Harrison bei den Australien Open schlagen, der war damals aber um 100 Plätze schlechter als der Franzose. Anschließend in drei Sätzen raus gegen Gasquet. Bei den French Open dann lächerliche sieben Spiele gegen einen beschränkten Tennisspieler wie Rufin, der genau 200 Plätze schlechter im Rankig war als Mannarino. In Wimbledon benötigt Mannrino dann fünf Sätze gegen den Iren Niland und macht gegen Federer nur sieben Games. Bei den US Open drei Games gegen Flo Mayer gewonnen. [[rofl]] . 2012 dann immerhin mal ein Satzgewinn gegen del Potro bei den Australien Open, in Paris dann 0:6, 5:7, 1:6 gegen Fognini. 2013 dann bei der Neuauflage aus dem Vorjahr gegen del Potro bei den Australian Open nur fünf Spiele gemacht, bei den French Open dann in fünf gegen Cuevas verloren, was sich eigentlich ganz gut anhört, aber nicht wenn man bedenkt, dass Cuevas damals nur die 762 der Weltrangliste war und zuvor zwei komplette Jahre kein einziges Match bestreiten konnte. In Wimbledon schlug Mannarino dann Andujar und Brown, ehe er in fünf an Kubot scheiterte. Bei den US Open dann jeweils Viersatzsiege gegen Zeballos und Querrey, ehe Mannarino gegen Federer nur fünf Games holte. 2014 bei den Australian Open ein Fünfsatzsieg gegen Johnson und ein Satzgewinn gegen Ferrer bei seinem Ausscheiden. In Paris fegte Mannarino dann Lu regelrecht vom Court, aber Lu halt auf Sand gar nix, ehe er in Runde zwei gegen Garcia-Lopez in vier Sätzen verlor, da aber null Chance hatte das Match zu gewinnen, denn der vierte Satz endete mit 0:6 für den Spanier. In Wimbledon hat Mannarino in Runde 1 mit Riba dann ein Freilos und verliert dann in drei gegen Robredo. Bei den US Open kommt es wieder zum Duell mit Riba, wo Mannarino über vier Sätze gehn muss, schlägt dann Fognini 3:0, was man aber nicht werten darf und ist dann in drei Sätzen chancenlos gegen Bautista-Agut. Hier dann der 3:0-Sieg gegen Rola. Man muss Mannarino zu Gute halten, dass er seit Wimbledon 2013 ansprechende Resultate erzielt, welche jetzt aber auch nicht vom Hocker reißen. Was aber seine kompletten Leistungen in seiner Grand Slam Karriere betrifft, sieht man ganz klar, dass er, wenn er gegen bessere Spieler spielt, zumeist kein Land sieht. Siege gegen Harrison, Brown, Johnson oder Querrey, das sind halt selber alles limitierte Spieler oder im Fall von Harrison ein ewiges Talent, aber definitiv alle noch weit unter Lopez anzusiedeln.
Was das heutige Spiel betrifft, gefällt mir halt einfach die Quote, denn wenn man die Form jetzt mal komplett außen vor lässt, ist Lopez hier qualitativ schon der bessere Tennisspieler und würde vielleicht mit 1,25-1,35 quotiert werden. Klar spielt die Form eine große Rolle im Tennis, trotzdem halte ich es für realistisch, dass Lopez dieses Match in vier Sätzen gewinnen kann und dafür find ich eine Quote von 2,60 durchaus ansprechend. Denn, wenn er es nicht in vier gewinnt, kann er es auch gleich komplett verlieren, deswegen von mir dieser eher gewagtere Tipp zu einem verhälnismäßig kleineren Einsatz.