ATP Sydney/Auckland

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März 3, 2010
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16
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ATP Sydney (AUS), Hardcourt - Qualifikation 1. Runde

Fr. 23:00 Greg Jones (AUS) - Daniel Brands (GER)


Zwei spielerisch limitierte Spieler gegeneinander, deren Stärke der eigene Aufschlag ist. Brands hier leichter Favorit in meinen Augen, aber niemals so klar, wie das die Quoten aktuell aussagen. Das wohl aber auch nur, weil Brands (110) höcher in der Weltrangliste steht als Jones (196), der hier Heimvorteil genießt, denn ansonsten sehe ich persönlich nicht so einen großen "Qualitäts"unterschied zwischen diesen beiden. Könnte ein ausgeglichenes Spiel werden, wo dann wohl die Aufschlagleistungen entscheident sind, deswegen für mich falsch quotiert.

Jones @ 3,55 (Bwin) 3/10
 
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ATP Auckland (NZL), Hardcourt - Qualifikation 1. Runde

Sa. 01:45 Lukas Dlouhy (CZE) - Facundo Bagnis (ARG)


Bagnis (157) ist ein reiner Sandplatzspieler, der auf Hardcourt (5:13) nichts zu suchen hat und dementsprechend auf diesem Belag auch kaum spielt. 215 Spiele auf Sand zu 18 Matches auf Hardcourt sprechen eine klare Sprache, wo sich der 21 jährige Argentinier am wohlsten fühlt. Dlouhy aktuell im Einzel zwar nur auf Position 1.033 geführt, allerdings stand er sogar mal auf Rang 66 in der Weltrangliste. Der Tscheche spielt eigentlich nur noch im Doppel, wo er auch immerhin die 42 die Welt ist und auch dort sogar schon mal auf Position 5 stand. Fit ist Dlouhy also und aufgrund seiner Erfahrung ist er sicherlich auch heute noch in der Lage, mit einem gut gemixten Spiel diesem reinen Sandplatzspieler das Leben so schwer wie möglich zu machen. Belag, Klasse und Erfahrung sprechen hier für den Tschechen, gegen ihn eigentlich nur, dass Bagnis jünger ist und vornehmlich im Einzel spielt, allerdings halt fast nur auf Sand (Verhältnis 12:1, Spiele auf Sand/Hardcourt). Dlouhy hat vergangene Woche auch Quali in Brisbane gespielt und dort immerhin einen Satz im Tiebreak gegen Guccione gewonnen und den aufschlagstarken Australier dreimal das Service abgenommen. Für mich geht die Tendez hier eher zu einem 50:50-Match, wenn Bagnis seine Spielweise nicht umstellt und typisches Sandplatztennis spielt, kann Dlouhy das sogar gewinnen. Wenn überhaupt, dann hätte ich Bagnis hier nur minimal favorisiert.

Dlouhy @ 2,50 (Bwin) 4/10
 
ATP Sydney (AUS), Hardcourt - Qualifikation 1. Runde

Fr. 23:00 Benjamin Mitchell (AUS) - Leonardo Mayer (ARG)


So wie fast alle Argentinier hat auch Mayer sein einstiges Niveau nicht halten können und ist inzwischen nur noch ein Challengerspieler, wie beispielsweise Zeballos, Schwank und Co. halt auch. Von der Spielweise ist der Argentinier zwar kein typischer Sandplatzspieler, sondern er kann auch auf schnelleren Belägen spielen, allerdings hat er das 2011 kaum gemacht und wenn, dann nur sehr schwach. Bei den Australien Open verlor Mayer gegen seinen bereits erwähnten Landsmann Schwank mit 2:6, 0:6, 4:6 [[stupid]] und das, obwohl Schwank eigentlich schon eher als Sandplatzspieler bezeichnet werden kann. In Delray Beach verlor er dann mit 6:1, 6:7, 4:6 gegen den Franzosen Mannarino. Mitte des Jahres versuchte sich Mayer dann auch auf Rasen, wo er allerdings in Halle (Stebe) und auch in Wimbledon (I. Minar) jeweils in der Quali scheiterte. Bei den Gerry Weber Open kam er trotzdem als Lucky Loser ins Hauptfeld, verlor da allerdings mit 2:6, 2:6 gegen Hewitt. Das wars dann 2011 auch schon mit seinen Leistungsdaten auf anderen Belägen außer auf Sand, wo Mayer mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg auf der Challengertour seine Kreise zog. Der absolute Gipfel, was seine schlechten Leistungen auf Hardcourt sogar noch meilenweit übertrifft, war allerdings die Niederlage gegen Thomas Muster (@ 1,02), wo Mayer nach gewonnenen ersten Satz sogar noch mit 6:4, 5:7, 2:6 verlor und am Ende sogar chancenlos war. [[rofl]] Der 44 jährige Muster hat im Zeitraum seines Comebacks genau zwei Spiele (Bilanz 2:25) gewonnen, eines gegen einen unbekannten Kroaten (570) und eben dann noch jenes gegen Mayer. :mrgreen: Eigentlich fast unglaublich, dass man sich heutzutage nur mit Challengerturnieren unter den Top-100 halten kann, aber das haben vor Mayer ja auch schon andere "Spitzenargentinier" wie Vasallo-Arguello, Junqueira, Berlocq ... geschafft, weil einfach jede Woche irgendwo anders ein fertig besetztes Sandplatzturnier stattfindet.

Mitchell ist ein 19 jähriger Australier, der bevorzugt auf Hardcourt spielt und alleine im Jahr 2011 auf diesem Belag 9 Finalteilnahmen vorweisen kann, wenn auch nur auf der Futuretour. Gemäß Statistik schlägt er sehr gut auf, was ihm auch gute Ergebnisse gegen Leute wie Dimitrov (5:7, 3:6), Polansky (1:6, 7:6, 3:6), Kavcic (6:7, 7:6, 4:6), Tomic (3:6, 6:3, 4:6), Lorenzi (6:3, 3:6, 2:6), Oswald (6:4, 6:4), Bubka (4:6, 6:3, 6:0), Young (1:6, 7:6, 3:6) ... ermöglicht hat. Klar waren auch ein paar Aussetzer dabei, aber das ist bei einem jungen Kerl in diesem Alter ganz normal. Das interessanteste Ergebnis seinerseits ist allerdings der Vergleich mit seinem Landsmann James Duckworth, der genauso alt ist wie er und der diese Woche in Brisbane gegen Mahut und Simon zwei super Spiele abgeliefert hat, denn diesen Duckworth konnte Mitchell bei einem Futureturnier 2009 mit 6:1, 6:2 schlagen und aktuell steht er auch um 48 Positionen höher als sein gleichaltriger Landsmann. Wenn Mitchell nur ansatzweise so gut spielt wie Duckworth, dann hat er heute gegen Leonardo Mayer auf jeden Fall eine Chance. Klar ist das Match schon längere Zeit zurück, aber Weltranglistenposition und die Erfolge im abgelaufenen Jahr sind bei beiden Australiern identisch.

Mitchell @ 2,60 (Bwin) 5/10
 
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Dimitrov-Zopp 1 @bet365 1,4 3/10

Dimitrov heute mit super Leistung gg allerdings schwachen Fish. Nichtsdestotrotz in guter Form der Bulgare und vor allem mit großem Potential. Guter Aufschlag, gute Übersicht, tolle und variable Schläge.

Zopp sicher auch kein Schlechter und letztes Jahr auch um 80 Plätze verbessert. Allerdings ist Dimitrov mit Sicherheit ein zukünftiger Top 20 Spieler. Und denke, dass er den Schwung vom Hopman Cup grade so mitnehmen wird.

Quote sicher deshalb so hoch, weil Dimitrov ne recht stressige Anreise haben wird, nach seinem Einsatz beim Hopman Cup. Aber die Saison ist noch jung, genauso wie der Bulgare und da sollte er dies doch wegstecken.
 
Greul-Russell 1 @bet365 3,25 1/10

Russel sicher im letzten Jahr mit den besseren Ergebnissen und somit zurecht auch gut 50 Positionen vor dem Deutschen plaziert. Greul im zweiten Halbjahr mit katastrophalen Ergebnissen.
Aber nun beginnt ein neues Jahr. Greul letzte Woche bereits in Brisbane am Start und dort glatt verloren. Russell gar nicht gespielt. Aber Greul kann besser, hat in der Vergangenheit (auch letztes Jahr noch mit Raonic) schon gute Spieler geschlagen, und er ist ein Kämpfer. Russell ähnlicher Spielertyp und ebenfalls ein Fighter, der Greul nicht vom Platz schiessen kann und wird. Denke Russell ist zurecht Favorit, aber Greul sicher nicht chancenlos.
 
Greul-Russell 1 @bet365 3,25 1/10

Russel sicher im letzten Jahr mit den besseren Ergebnissen und somit zurecht auch gut 50 Positionen vor dem Deutschen plaziert. Greul im zweiten Halbjahr mit katastrophalen Ergebnissen.
Aber nun beginnt ein neues Jahr. Greul letzte Woche bereits in Brisbane am Start und dort glatt verloren. Russell gar nicht gespielt. Aber Greul kann besser, hat in der Vergangenheit (auch letztes Jahr noch mit Raonic) schon gute Spieler geschlagen, und er ist ein Kämpfer. Russell ähnlicher Spielertyp und ebenfalls ein Fighter, der Greul nicht vom Platz schiessen kann und wird. Denke Russell ist zurecht Favorit, aber Greul sicher nicht chancenlos.


Russel Challenger in Neukaledonien 6:7 6:7 im Viertelfinale verloren..... ansonsten Tipp ok , viel glück
 
ATP Sydney (AUS), Hardcourt - Qualifikation 1. Runde

Fr. 23:00 Benjamin Mitchell (AUS) - Leonardo Mayer (ARG)
Veto. Mitchell ist in keinsterweise vergleichbar mit Duckworth. H2H in dem Falle mMn nicht aussagekräftig. Was dieser Mitchell gegen Ito gemacht hat in Brisbane, war schon ziemlich bedauerlich. Vielleicht hatte er nen schlechten Tag, jut, aber scheint doch den Sprung auf die Tour nicht so ohne weiteres zu schaffen. Sein zweiter Aufschlag existiert nicht, das ist ein Einwurf, seine Vorhand geht jedes zweite Mal zu weit und Rückhand auch kaum Power drauf. Keine Ahnung, warum der Kerl höher steht als Duckworth, aber wenn man die Leistungen beider Spieler vergleicht, dann ist dieser Mitchell garantiert ein, zwei Stufen drunter anzusiedeln, wenn man sieht wie Duckworth gegen Top 100 Spieler wie Mahut und Simon ausgesehen hat. Nicht umsonst erhält Duckworth hier WIEDER eine Wild Card, während Mitchell WIEDER durch die Quali muss. Selbes Spiel in Melbourne, Duckworth kriegt ne WC fürn Slam, Mitchell nicht. Die Organisatoren wissen schon, von wem sie mehr erwarten können.
Ich persönlich halte viel von Mayer, wenn er nicht lange verletzt gewesen wäre, ist er für mich ein Top 50 Spieler. Kann den Ball stundenlang im Spiel halten, bringt auf Sand eigentlich auch alles zurück, was kommt, die Frage ist, wie er sich vorbereitet hat und wie ernst er diese Hardcourt Turniere nimmt. Da er bei den Australian Open im Hauptfeld ist, wird er hier sicher nichts verschenken sondern die Spiele als Vorbereitung nehmen.
Sollte in 9 von 10 Fällen an den Argentinier gehen. Hätte hier selber auch nur noch ne 1,25 oder so auf Mayer erwartet nach der schlechten Leistung von Mitchell, wenn ich ehrlich bin.
 
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Dimitrov-Zopp 1 @bet365 1,4 3/10

Dimitrov heute mit super Leistung gg allerdings schwachen Fish. Nichtsdestotrotz in guter Form der Bulgare und vor allem mit großem Potential. Guter Aufschlag, gute Übersicht, tolle und variable Schläge.

Zopp sicher auch kein Schlechter und letztes Jahr auch um 80 Plätze verbessert. Allerdings ist Dimitrov mit Sicherheit ein zukünftiger Top 20 Spieler. Und denke, dass er den Schwung vom Hopman Cup grade so mitnehmen wird.

Quote sicher deshalb so hoch, weil Dimitrov ne recht stressige Anreise haben wird, nach seinem Einsatz beim Hopman Cup. Aber die Saison ist noch jung, genauso wie der Bulgare und da sollte er dies doch wegstecken.
Geb ich dir in allen Punkten Recht und auch die Quote ist in Ordnung, nur was mir bei dieser Ansetzung überhaupt nicht gefällt, dass Dimitrov heute um 13 Uhr (MEZ) noch gegen Fish gespielt hat und diese Nacht bereits gegen Zopp spielen soll. Zwischen Perth und Sydney liegen ca 3.300 km Luftlinie, am Festland sogar knapp 4.000 km, allerdings wird sich das Dimitrov kaum angetan haben. :mrgreen: Eigentlich ein unding, dieses Match bereits für heute Nacht anzusetzen, liegen ja gerade mal 14 Stunden in etwa dazwischen. [[stupid]]

Greul-Russell 1 @bet365 3,25 1/10

Russel sicher im letzten Jahr mit den besseren Ergebnissen und somit zurecht auch gut 50 Positionen vor dem Deutschen plaziert. Greul im zweiten Halbjahr mit katastrophalen Ergebnissen.
Aber nun beginnt ein neues Jahr. Greul letzte Woche bereits in Brisbane am Start und dort glatt verloren. Russell gar nicht gespielt. Aber Greul kann besser, hat in der Vergangenheit (auch letztes Jahr noch mit Raonic) schon gute Spieler geschlagen, und er ist ein Kämpfer. Russell ähnlicher Spielertyp und ebenfalls ein Fighter, der Greul nicht vom Platz schiessen kann und wird. Denke Russell ist zurecht Favorit, aber Greul sicher nicht chancenlos.
Zu der Quote absolut einen Versuch wert, weil Greul auch immer für Überraschungen gut ist, positiv wie negativ. Russell hat diese Woche beim Challenger in Neukaledonien gespielt, Weintraub und Polansky jeweils in drei Sätzen geschlagen, ehe er vorletzte Nacht gegen Menendez-Maceiras zweimal im Tiebreak verlor. Das Match ist auch heute Nacht angesetzt, allerdings hatte Russell einen Tag länger Zeit, um anzureisen (Luftlinie knapp 2.000 km), trotzdem sehe ich das als leichten Vorteil für Greul.
 
Benjamin Mitchell - Leonardo Mayer 2 1,50
Daniel King-Turner - Javier Marti 2 1,33
=1,99 bei Bet365 zu 2/10

Eigentlich hasse ich solche Kombis und Qualis zu Beginn des Jahres sind eigentlich nie profitabel, aber naja, aus Überzeugung spiel ich die Kombi dennoch Mal, dazu muss man das Ganze ja auch irgendwie spannend gestalten.
Was soll man dazu sagen?
Mitchell habe ich stark eingeschätzt, gegen Ito dann die totale Ernüchterung. Sauberer erster Aufschlag, der viel zu selten kommt, der zweite Aufschlag wie erwähnt ein Einwurf. Streut UE en masse, egal ob Vor- oder Rückhand. Mayer kann was, spielt zwar nur selten auf Hardcourt, aber das ist mir in dem Fall egal. Wenn man hier erwähnt, dass er gegen Muster verliert, sollte man auch erwähnen, dass er schonmal Leute wie Baghdatis, Fish (sogar auf Indoor Harcourt) besiegen konnte oder Partien gegen Spieler wie Stepanek, Melzer oder Söderling (Davis Cup, Hardcourt Indoor) eng gestalten konnte und alles dies ist auch noch nicht so lange her.
Zur zweiten Partie fällt mir nix kreatives ein. Marti junges Talent aus Spanien, extrem talentiert, kann durchaus auch auf Hardcourt spielen, Ende 2011 sogar Tsonga am Rande einer Niederlage gehabt Indoor, sein Gegner irgendso ein Neuseeländer, der mit ner Wild Card in die Quali gerückt ist. Der Kerl ist 27 Jahre, steht irgendwo um Platz 500 und wird hier ne handvoll Spiele holen. Sollte klar in zwei Sätzen an den Spanier gehen.
 
AUCKLAND

Flavio Cipolla - Jaden Grinter
Unter 17,5 Spiele 1,80 bei Bet365 zu 2/10

Motivierte junge Lokalspieler in allen Ehren, aber hier gibts was auf die Socken für Grinter. In der Regel sind die ganzen Neuseeländer alle zu schwach, daher bekommen auch bis auf Michael Venus und vielleicht noch Jose Statham keine einheimischen Spieler ne Wild Card für solche Turniere, Cipolla ist ein grundsolider Mann auf Hardcourt, hat vor paar Tagen in Doha bewiesen, dass er an nem guten Tag auch gegen bessere Spieler mithalten kann und gleichzeitig auch gegen schwächere Spieler nicht die Konzentration verliert, wobei dieser Saudi-Prinz da schon grottenschlecht war, sodass selbst Thomas Muster, der nur mit der Rückhand spielen darf, ihm ne Brille verpasst hätte.
5 Spiele halte ich für sehr, sehr gutmütig, die man ihm zutraut hier, gehe eher von 3-4 aus. Cipolla will sicherlich hier in Auckland die nächsten Punkte einfahren, daher wird er sich in der Quali nicht großartig aufhalten. Sein Draw auch ziemlich locker, in der nächste Runde wartet dann entweder Sandplatzspezi Bagnis oder der Oldie und Doppelkönig Dlouhy.
Grinter übrigens erstaunlicherweise kein wirklicher Hardcourtspieler, spielt lieber auf Sand und hat dort u.a. im letzten Jahr die Quali in Kitzbühel gespielt, dort in der 2. Runde an Junqueira 2-6, 2-6 gescheitert. Wenn ein kleiner Zwerg aus Südamerika ihn auf seinem Lieblingsbelag nur 4 Spieler erlaubt, dann sollte Cipolla ihm hier auch nicht mehr als 5 geben.
 
ATP Auckland (NZL), Hardcourt - Qualifikation 1. Runde

Sa. 05:30 Flavio Cipolla (ITA) - Jaden Grinter (NZL)


Cipolla (75) diese Woche in Doha einen 17 jährigen Katari mit 6:0, 6:0 vom Court geschossen und seinem "Gegner", der mit einer WC ins Hauptfeld gekommen ist, nur 15 Punkte gelassen. In Runde 2 verlor der Italiener dann mit 6:7 (8), 3:6 gegen den aktuellen Finalisten Jo-Wilfrid Tsonga (6). Ein sehr respektables Ergebnis aus Sicht von Cipolla, der dem aufschlagstarken Franzosen seinerseits sogar zweimal breaken konnte. Heute Nacht bekommt es der Italiener erneut mit einem WC-Spieler zu tun, nämlich mit dem 18 jährigen Neuseeländer Jaden Grinter, der in seiner noch jungen "Karriere" erst vier Matches bestritten hat. 2010 verlor Grinter gegen den ein Jahr älteren Australier James Duckworth (941) mit 4:6, 2:6. 2011 spiele er die Quali beim Sandplatzturnier in Kitzbühel (weshalb auch immer? [[nixweiss]]) und konnte dort sogar ein Spiel gewinnen (6:3, 7:6), allerdings auch nur gegen einen inzwischen 36 jährigen und mir total unbekannten Österreicher namens Herbert Wiltschnig (1.066), der im Jahr 2000 aber anscheinend sogar mal die 171 in der Weltrangliste war. Wieso der Typ mit seinem Alter noch spielt, da hab ich keine Ahnung, aber vergangenes Jahr gewann er selbst auf der Future (Zukunft [[stupid]])-Tour keine zwei Spiele am Stück. In Runde 2 verlor Grinter dann klar gegen Diego Junqueira (97) mit 2:6, 2:6. Zum Jahresende hin verlor Grinter dann noch gegen den 19 jährigen Japaner Daiki Kondo (1.511) mit 3:6, 4:6. Schätze diesen Grinter zwar schon um einiges stärker ein, als den Erstrundengegner von Cipolla in Doha, aber dafür ist Cipolla auch um eine ganz Klasse besser als Junqueira und gegen den hat der Neuseeländer lediglich 4 Spiele gemacht. Gegen den Italiener ist es verdammt schwer, Punkte zu machen, weil er von der Grundlinie eine richtige Ballmaschine ist und kaum Fehler macht. Allerdings ist Cipolla auch kein Sandplatzspieler, sondern spielt selbst im Ballwechsel schon mit einem guten Tempo und das auch noch recht flach. 2011 hat Cipolla beispielsweise Guez (6:1, 6:0), Kudryavtsev (6:1, 6:2), Cervenak (6:1, 6:2), Fernandes (6:1, 6:0), Carreno-Busta (6:0, 6:3), J. Minar (6:0, 6:1), Levine (6:2, 6:1), Sweeting (0:6, 6:2, 6:2), Tomic (6:2, 6:2), Dolgopolov (6:1, 1:6, 6:0) geschlagen oder gegen Verdasco einen Satz (6:2) gewonnen und bei den US Open erst in fünf Sätzen gegen Dolgopolov verloren. Das sind zum Teil schon alles richtig gute Tennisspieler (Guez, Cervenak und Minar mal ausgenommen), auch riesen Talente (Fernandes, Carreno-Busta) oder gar vom Potential Top-20 Spieler (Verdasco, Dolgopolov, Tomic). Kann mir nicht vorstellen, dass Cipolla hier groß unnötig Spiele abgibt, das entspricht nicht seinem Naturell und auch nicht seiner Spielweise, und zwei Breaks pro Satz sollten gegen diesen jungen Burschen drin sein.

Unter 17,5 Games @ 1,80 (Bet365) 5/10
 
SYDNEY

Karol Beck - Adam Feeney
Unter 19,5 Spiele 2,0 Bet365 2/10

Beck in Chennai sang und klanglos rausgegangen, servierte schwach, schoss massenweise UE und verlor im Prinzip alle wichtigen Punkte. Keine Ahnung, was mit dem Kerl los war. Verletzt wird er nicht gewesen sein, sonst hätte er aufgegeben, als er im zweiten Satz 1-5 zurücklag, wehrte ja auch noch 3 Matchbälle von Bhambri ab, keine Ahnung, solche Tage hat jeder einmal, eigentlich ist er auf schnelleren Belägen ein starker Mann, den man ernst nehmen muss. Vielleicht hatte er aber auch einfach kein Bock auf das Turnier in Chennai. Weiß der Teufel was da los war.
Feeney jedenfalls sollte er klar schlagen. Der Australier ist mittlerweile fast nurnoch im Doppel unterwegs, aktuell die Nummer 1511 der Welt (höchste Platzierung 248 im Sep.07) und wird sich in Zukunft wohl auch aufs Doppel mit Partner Ebelthite beschränken, den ich auch für den deutlich besseren Mann halte.
7 Spiele sind viel. Theoretisch reicht ein Break pro Satz, gehe aber davon aus, dass er ihn öfters breakt. Kleiner Einsatz ist mir das wert.
 
SYDNEY

Jurgen Zopp - Grigor Dimitrov 1 2,75 Bet365 1/10

Wie schon angedeutet hat Dimitrov nicht mal 24 Stunden vor dieser Partie noch in Perth gegen Fish gespielt. Eingespielt sollte er sein, aber man muss in 24 Stunden auch erstmal fast 4000 Kilometer zurücklegen, sind schon 5-6 Stunden im Flieger, wenn man bedenkt, dass er recht spät heute erst gegen Fish gespielt hat, wird die Erholungsphase wohl recht kurz gewesen sein. Talentiert(er) ist er ja, aber bei ihm Leistung auf dem Court leider zu oft abhängig, wie motiviert er ist und wie ihm die äußeren Bedingungen zusagen. Ob er hier große Lust hat sich innerhalb von 2-3 Tagen durch die Quali zu spielen, wenn man bedenkt, dass er jetzt schon wieder 3 Einzel+3 Doppel in den letzten 5 Tagen in den Knochen hat?! Weiß ich nicht. Melbourne ist ja eh sicher, hier kann er bissl probieren und die letzte Woche zur Erholung nutzen, eingespielt hat er sich in Perth. Zopp ist ein talentierter Bursche, leider viel zu unkonstant über längere Distanzen, sonst würde er schon an den Top 100 kratzen...denke hier alles möglich, unter den Umständen 2,75 zu hoch. Gehe hier von nem Dreisatzmatch aus.
 
ATP Sydney (AUS), Hardcourt - Qualifikation 1. Runde

Fr. 23:00 Benjamin Mitchell (AUS) - Leonardo Mayer (ARG)


So wie fast alle Argentinier hat auch Mayer sein einstiges Niveau nicht halten können und ist inzwischen nur noch ein Challengerspieler, wie beispielsweise Zeballos, Schwank und Co. halt auch. Von der Spielweise ist der Argentinier zwar kein typischer Sandplatzspieler, sondern er kann auch auf schnelleren Belägen spielen, allerdings hat er das 2011 kaum gemacht und wenn, dann nur sehr schwach. Bei den Australien Open verlor Mayer gegen seinen bereits erwähnten Landsmann Schwank mit 2:6, 0:6, 4:6 [[stupid]] und das, obwohl Schwank eigentlich schon eher als Sandplatzspieler bezeichnet werden kann. In Delray Beach verlor er dann mit 6:1, 6:7, 4:6 gegen den Franzosen Mannarino. Mitte des Jahres versuchte sich Mayer dann auch auf Rasen, wo er allerdings in Halle (Stebe) und auch in Wimbledon (I. Minar) jeweils in der Quali scheiterte. Bei den Gerry Weber Open kam er trotzdem als Lucky Loser ins Hauptfeld, verlor da allerdings mit 2:6, 2:6 gegen Hewitt. Das wars dann 2011 auch schon mit seinen Leistungsdaten auf anderen Belägen außer auf Sand, wo Mayer mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg auf der Challengertour seine Kreise zog. Der absolute Gipfel, was seine schlechten Leistungen auf Hardcourt sogar noch meilenweit übertrifft, war allerdings die Niederlage gegen Thomas Muster (@ 1,02), wo Mayer nach gewonnenen ersten Satz sogar noch mit 6:4, 5:7, 2:6 verlor und am Ende sogar chancenlos war. [[rofl]] Der 44 jährige Muster hat im Zeitraum seines Comebacks genau zwei Spiele (Bilanz 2:25) gewonnen, eines gegen einen unbekannten Kroaten (570) und eben dann noch jenes gegen Mayer. :mrgreen: Eigentlich fast unglaublich, dass man sich heutzutage nur mit Challengerturnieren unter den Top-100 halten kann, aber das haben vor Mayer ja auch schon andere "Spitzenargentinier" wie Vasallo-Arguello, Junqueira, Berlocq ... geschafft, weil einfach jede Woche irgendwo anders ein fertig besetztes Sandplatzturnier stattfindet.

Mitchell ist ein 19 jähriger Australier, der bevorzugt auf Hardcourt spielt und alleine im Jahr 2011 auf diesem Belag 9 Finalteilnahmen vorweisen kann, wenn auch nur auf der Futuretour. Gemäß Statistik schlägt er sehr gut auf, was ihm auch gute Ergebnisse gegen Leute wie Dimitrov (5:7, 3:6), Polansky (1:6, 7:6, 3:6), Kavcic (6:7, 7:6, 4:6), Tomic (3:6, 6:3, 4:6), Lorenzi (6:3, 3:6, 2:6), Oswald (6:4, 6:4), Bubka (4:6, 6:3, 6:0), Young (1:6, 7:6, 3:6) ... ermöglicht hat. Klar waren auch ein paar Aussetzer dabei, aber das ist bei einem jungen Kerl in diesem Alter ganz normal. Das interessanteste Ergebnis seinerseits ist allerdings der Vergleich mit seinem Landsmann James Duckworth, der genauso alt ist wie er und der diese Woche in Brisbane gegen Mahut und Simon zwei super Spiele abgeliefert hat, denn diesen Duckworth konnte Mitchell bei einem Futureturnier 2009 mit 6:1, 6:2 schlagen und aktuell steht er auch um 48 Positionen höher als sein gleichaltriger Landsmann. Wenn Mitchell nur ansatzweise so gut spielt wie Duckworth, dann hat er heute gegen Leonardo Mayer auf jeden Fall eine Chance. Klar ist das Match schon längere Zeit zurück, aber Weltranglistenposition und die Erfolge im abgelaufenen Jahr sind bei beiden Australiern identisch.

Mitchell @ 2,60 (Bwin) 5/10
Mitchell gewinnt 6:4, 6:3 +8 EH
 
ATP Sydney (AUS), Hardcourt - Qualifikation 1. Runde

Fr. 23:00 Greg Jones (AUS) - Daniel Brands (GER)


Zwei spielerisch limitierte Spieler gegeneinander, deren Stärke der eigene Aufschlag ist. Brands hier leichter Favorit in meinen Augen, aber niemals so klar, wie das die Quoten aktuell aussagen. Das wohl aber auch nur, weil Brands (110) höcher in der Weltrangliste steht als Jones (196), der hier Heimvorteil genießt, denn ansonsten sehe ich persönlich nicht so einen großen "Qualitäts"unterschied zwischen diesen beiden. Könnte ein ausgeglichenes Spiel werden, wo dann wohl die Aufschlagleistungen entscheident sind, deswegen für mich falsch quotiert.

Jones @ 3,55 (Bwin) 3/10
Jones gewinnt 7:5, 6:3 +7,65 EH
 
ATP Auckland (NZL), Hardcourt - Qualifikation 1. Runde

Sa. 05:00 Dominik Hrbaty (SVK) - Pere Riba-Madrid (ESP)


Hrbaty (einst die 12 im Einzel und auch im Doppel die 14 der Welt), vor kurzen 34 Jahre alt geworden, hat ja seine Karriere eigentlich 2010 schon beendet. 2011 hat er trotzdem noch drei Challengerturniere (Bergamo, Ostrau, Kosice) gespielt und das nicht einmal so schlecht. Im Einzel konnte er immerhin Fischer (139), Marti (232) und Struff (235) jeweils glatt in zwei Sätzen schlagen, eher er sich Ignatik (210) und Crivoi (203) geschlagen geben musste. Auch in der Doppelkonkurrenz überstand der Slowake jeweils die 1. Runde. Zeigt also schon, dass er vergangene Saison durchaus noch mit jüngeren Spielern mithalten konnte. 2010 (Tennis - ATP World Tour - Tennis Players – Dominik Hrbaty) waren sogar noch einige richtig gute Ergebnisse von Hrbaty dabei, auch wenn er viele Spiele zum Ende hin knapp verlor. Hab zwar keinen Plan, was Hrbaty bewegt, hier nach Neuseeland zu fliegen und Quali zu spielen, aber ich denke, zum Spaß wird er das sicherlich nicht machen. Vom Belag bevorzugt der Slowake klar die schnelleren Beläge ...

... ganz im Gegensatz zu seinem heutigen Gegner, der ein typischer Sandplatzspieler alter Schule ist, was auch die Bilanz von Riba auf Hardcourt (9:17) und auf Sand (242:162) mehr als verdeutlicht. Das letzte Match in der abgelaufenen Saison musste Riba beim Stand von 0:6, 1:2 gegen V. Pospisil verletzungsbedingt aufgeben. Im gesamten Kalenderjahr 2011 gab Riba übrigens sage und schreibe 6 Mal verletzungsbedingt auf und seit seiner letzten Aufgabe hat er ja auch kein Spiel mehr bestritten. Fit und ein gesunder Körper hört sich für mich anders an. Hab Riba vergangenes Jahr hier gegen den Neuseeländer Statham gesehn und der war so schlecht, dass ich sogar nach verlorenen ersten Satz von Riba sogar noch auf den Spanier gesetzt hab, weil ich wusste, dass er dieses Match unmöglich verlieren kann. Am Ende stand dann tatsächlich noch ein 4:6, 6:4, 6:3-Sieg für Riba, allerdings ist es schon abenteuerlich, gegen solch einen Spieler wie Statham einen Satz zu verlieren. In der Folge war dann glatt gegen Kamke Endstation, genau wie beim Turnier zuvor in Doha gegen Lacko, wo Riba zu meiner eigenen Überraschung das Match nur mit 7:5, 6:7, 6:7 verlor. Dies sollte aber eine von wenigen positiven Ausnahmen von Riba auf Hardcourt bleiben, denn bei den Australian Open konnte er zwar mit Carsten Ball einen absoluten Antispieler in fünf Sätzen schlagen, allerdings wurden ihn dann in Runde 2 gegen Jürgen Melzer klar die Grenzen aufgezeigt, 2:6, 4:6, 2:6 hieß es dort am Ende. In Indian Wells gab Riba nach verlorenen 1. Satz (4:6) gegen de Voest auf, in Miami verlor er 3:6, 2:6 gegen Lu, ehe es dann bis zu den US Open dauerte, bis der Spanier das nächste Mal auf Hardcourt spielte und dort gegen Carlos Berlocq, ebenfalls ein reiner Sandplatzwühler, mit 5:7, 0:6, 1:6 unterging. [[stupid]] Zum Jahresende hin konnte Riba dann in Moskau irgendwie Haider-Maurer in drei Sätzen schlagen und schied dann gegen Troicki glatt aus. In St. Petersburg gewann er gegen Benneteau nur drei Games im Match, ehe er beim letzten Turnier des Jahres für ihn in Valencia James Ward glatt schlagen konnte und darauf folgte dann auch die bereits erwähnte Aufgabe gegen V. Pospisil, seinem letzten Match bisher. Auch 2010 hatte Riba auf Hardcourt einige deftige Niederlagen kassiert, so zum Beispiel gegen Jan Hajek (0:6, 2:6) und James Blake (0:6, 1:6). [[help]] Das kann auch seine Fünfsatzniederlage gegen Mannarino bei den US Open nicht beschönigen, was aber eher nicht für den Franzosen spricht, der bei mir persönlich eh nix besseres als ein durchschnittlicher Challengerspieler ist und 2011 teilweise nur riesen Losglück hatte, demzufolge so gut in der Weltrangliste steht. Das aber wird sich dieses Jahr wieder ändern, da bin ich mir ziemlich sicher.

Hrbaty ist auf Hardcourt klar der bessere Tennisspieler, nur ist er eben nicht mehr der jüngste und ihm fehlt auch die nötige Matchpraxis. Trotzdem traue ich ihm hier gegen Riba was zu, denn der Spanier ist wie bereits ausführlich erwähnt einfach kein Spieler für diesen Belag. Riba sollte hier zwar von der Kondition klare Vorteile haben, was sich vorallem bei einem längeren Match zum Vorteil für ihn auswirken könnte. Genauso ist er auch auf diesem Belag in der Lage, von der Grundlinie mitzuspielen, da hat er schon eine gewisse Konstanz. Liegt also an Hrbaty, den Spanier erst gar nicht in diese Ralleys kommen zu lassen und die Punkte kurz zu halten, die Möglichkeiten hat er meiner Meinung nach wie vor noch.

Hab mich bei diesem Match dafür entschieden, dass Hrbaty hier den ersten Satz gewinnt, denn wenn er den schon verliert, wird er sicherlich nicht nochmal zurückkommen und Riba über drei Sätze niederfighten können. Auf der anderen Seite ist es auch eine Absicherung, falls der Slowake das Match aufgeben sollte, was allerdings auch bei Riba denkbar wäre und somit jeweils ein Storno nach sich ziehen würde. So aber wäre die Wette nach dem 1. Satz bereits gewonnen und wenn dies eintreten sollte, dann kann ich es mir auch vorstellen, dass Hrbaty das hier sogar glatt gewinnt. Also entweder er haut diesen Riba weg, oder er wird wohl keine Chance haben.

Hrbaty gewinnt den 1. Satz @ 2,37 (Bet365) 3/10
Hrbaty gewinnt 2:0 @ 4,33 (Bet365) 2/10
 
Greul-Russell 1 @bet365 3,25 1/10

Russel sicher im letzten Jahr mit den besseren Ergebnissen und somit zurecht auch gut 50 Positionen vor dem Deutschen plaziert. Greul im zweiten Halbjahr mit katastrophalen Ergebnissen.
Aber nun beginnt ein neues Jahr. Greul letzte Woche bereits in Brisbane am Start und dort glatt verloren. Russell gar nicht gespielt. Aber Greul kann besser, hat in der Vergangenheit (auch letztes Jahr noch mit Raonic) schon gute Spieler geschlagen, und er ist ein Kämpfer. Russell ähnlicher Spielertyp und ebenfalls ein Fighter, der Greul nicht vom Platz schiessen kann und wird. Denke Russell ist zurecht Favorit, aber Greul sicher nicht chancenlos.

Greul verliert 6:7, 2:6 -1 EH

Gesamt 2012: +1,1
 
Dimitrov-Zopp 1 @bet365 1,4 3/10

Dimitrov heute mit super Leistung gg allerdings schwachen Fish. Nichtsdestotrotz in guter Form der Bulgare und vor allem mit großem Potential. Guter Aufschlag, gute Übersicht, tolle und variable Schläge.

Zopp sicher auch kein Schlechter und letztes Jahr auch um 80 Plätze verbessert. Allerdings ist Dimitrov mit Sicherheit ein zukünftiger Top 20 Spieler. Und denke, dass er den Schwung vom Hopman Cup grade so mitnehmen wird.

Quote sicher deshalb so hoch, weil Dimitrov ne recht stressige Anreise haben wird, nach seinem Einsatz beim Hopman Cup. Aber die Saison ist noch jung, genauso wie der Bulgare und da sollte er dies doch wegstecken.[ /QUOTE]

Dimitrov gewinnt 6:1, 6:7, 6:2 +1,2 EH

Gesamt 2012: +2,3 EH
 
Habs mal hier alles reingeschrieben, WTA-Ordner ist ja leider verflucht!

Kops-Jones, Spears - Llagostera Vives, Parra-Santonja
Today, 12:00, Brisbane, final, hard

Llagostera Vives, Parra-Santonja erfahrener, besser & konnte hier mit schon 2 Top-Doppel raushnehmen. Jetzt heute Finale, sind hier für mich klarer Favo.

Bhupathi, Bopanna - Erlich, Ram
Today, 16:00, Chennai, semifinal, hard

Bhupathi, Bopanna klasse Doppel, haben hier Ihr Heimturnier. Werden sich hier mMn den Titel holen. Erlich, Ram auch nicht schlecht, nur ist es einfach so, das Bhupathi, Bopanna eine Klasse besser sind. Und ich vertrau da den Indern heute.

Scheepers - Cornet
08.01.2012, Sydney, Qualification - round of 16, hard

Auch wenn es WTA ist und man sich jegliche Worte ersparen sollte. Scheepers vom Tennis in einer ganz anderen Liga wie Cornet. 50 Plätze besser im Ranking, auf dem Court nochmals besser. h2h vor 5 Jahren 1:0 Cornet, egal Scheepers damals noch keine Spielerin. Cornet hat sich nicht weiterentwickelt. Scheepers top hardcourtspielerin, in Allem Ihrer Gegnerin überlegen.

Robert - Nieminen
09.01.2012, Sydney, Qualification - quarterfinal, hard

Nieminen grundsolide in Allem, außer wenn er gegen Young spielt. :mrgreen: Aus dem Feld heraus hier klar der bessere Spieler. h2h 1:0 für Nieminen, indoors hardcourt 2009. Robert nicht mehr ganz auf der Höhe, letzte Woche auch gegen Sousa in Chennai raus. Also wenn hier nicht alles schief läuft, gewinnt Nieminen das Ding recht locker.



Llagostera Vives, Parra-Santonja @1,72
Bhupathi, Bopanna @1,60
Scheepers @1,55
Nieminen @1,40

[[schwitz]]4er Kombi @5,97(4/10) bwin[[schwitz]]
 
Harrison-Querrey 1 @bwin 1,85 3/10

Tippe hier auf Ryan Harrison. Ranglistenmäßig stehen beide in der gleichen Region. Harrison letztes Jahr fast 100 Plätze gut gemacht. Dieses Jahr bisher ein Match absolviert, hier trotz guter Leistung 6:7,4:6 gg Baghdatis verloren. Für mich gleichwertig gespielt wie Baghdatis, der aber halt aufgrund seiner Erfahrung abgeklärter war. Querrey hingegen glatt (3:6, 4:6) gg Hanescu verloren, den ich eine Klasse schwächer einschätze als Baghdatis. Beide müssten eigentlich im Ranking deutlich höher stehen und werden dieses Jahr auch Plätze gut machen. Bei Querrey liegt dies daran, dass er ähnlich wie Raonic die halbe Saison verpasst hat. Hat nen tollen Aufschlag, aber sonst nicht wirklich viel. Harrison hier deutlich variabler. Langfristig sehe ich Harrison weiter vorne als Querrey, da er spielerisch besser ist und sich auch um Welten besser bewegt.