Ich persönlich finde schon, dass Donskoy einen guten Aufschlag hat (schau dir nur mal seine Assstatistiken an), da macht es auch nichts, dass er nicht der Allergrößte ist, denn es kommt vielmehr auf die Technik an. Bestes Beispiel hierfür ist Ricardas Berankis, der trotz seiner 1,75 m einen super Aufschlag hat. Diese Spieler servieren dafür mit mehr Schnitt und der Ball springt auch nicht so hoch ab, was auf Hardcourt und Rasen wiederum schwieriger zu returnieren ist.Nichts gg deinen Tipp. Wie immer brauchbar und wird mMn auch so aufgehen, weil Olaso und Granollers-Pujol auf dem Niveau auch Luschen sind. Aber das Donskoy schnelle Beläge bevorzugt, halte ich für falsch. Er spielt größtenteils auf Sand und hat dort bereits 4 Titel gewonnen. Auf Hard ist er auch stark verbessert keine Frage (auch vor paar Woche ersten Challengertitel gewonnen), allerdings ist das oftmals schwer zu durchschauen, da manche Hardplätze auch extrem langsam sind. Habe Donskoy 2 Mal live spielen sehen, und da ist mir aufgefallen, dass er für sein Spielniveau einen absolut durchschnittlichen Aufschlag hat. Dafür super Vorhand und sehr gute Beinarbeit. Der Größte ist er ja auch nicht. Deshalb für mich definitiv eher ein Spieler für mittelschnelle bis langsame Beläge.
Nichtsdestotrotz, super Tipps wieder in den letzten Tagen.
Dass Donskoy viel auf Sand spielt und dort auch schon einige Erfolge feiern konnte, liegt meiner Meinung nach aber eher am Turnierplan, denn er kann ja nicht wöchentlich den Belag wechseln und ständig von A nach B fliegen, ist auch ein kostenpunkt. Wenn er die Wahl hätte, würde er von seiner Spielanlage her sicherlich lieber auf schnelleren Belägen spielen. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass es einfach viel mehr Turniere auf Sand gibt und diese meiner Meinung nach auch schwächer besetzt sind, als Turniere auf Hardcourt. Bestes Beispiel ist übrigens Robin Haase, der Holländer konnte auf Sand zweimal in Kitzbühel gewinnen und 5/8 Challengertitel gewann er auf selbigen Belag, was für mich jetzt aber nicht bedeutet, dass Haase ein Sandplatzspieler ist, ganz im Gegenteil. Entgegengesetztes Beispiel ist Martin Klizan, der auf der Challengertour auf Sand alles in Grund und Boden spielt, dann aber auf anderen Belägen auf ATP-Niveau nichts gewinnt, was wiederum am stärkeren Teilnehmerfeld liegt. Klar gibt es auch auf Hardcourt eine Hand voll ATP-Turniere, die diesen Status eigentlich nicht verdient hätten, aber auf Sand ist ja fest wöchentlich eine "bessere Challengerveranstaltung".