ATP Challenger 2011

ATP Tennis Challenger Genua:Pablo Andujar-Alba - Alessio Di Mauro

In den Staaten werden derzeit noch die US Open abgehalten, aber in Europa geht es auf Sandplätzen weiter. So treffen Andujar-Alba und Di Mauro in Genua aufeinander.

Pablo Andujar-Alba
Der Spanier belegt derzeit den 45. Platz der ATP-Rangliste und ist am liebsten auf Sand unterwegs. Auf Hardcourt hat er eine negative Bilanz von 2-11 vorzuweisen, aber auf Sand läuft es (20-16). Auch stand er in diesem Jahr schon in Casablanca und in Stuttgart im Finale. In Casablanca siegte er, aber in Stuttgart scheiterte er an Juan Carlos Ferrero.

Alessio Di Mauro
Der Italiener liegt mehr als 100 Plätze hinter dem Spanier nur auf den 168. Platz der ATP Rangliste und spielt ausschließlich auf der Challengerebene auf Sand. Er gewann in diesem Jahr 50% seiner 46 Spiele.

Fazit
Das Duell zwischen den beiden gab es bisher zwei Mal - zuletzt vor zwei Jahren, als Andujar-Alba in zwei Sätzen locker seinen Gegner bezwang. Auch ist der Italiener in die Jahre gekommen und Andujar-Alba auf seinem Lieblingsbelag. Da hilft wahrscheinlich auch nicht das Heimvorteil.

Andujar-Alba @1.33
 
ATP Tennis Challenger Genua:Pablo Andujar-Alba - Alessio Di Mauro

In den Staaten werden derzeit noch die US Open abgehalten, aber in Europa geht es auf Sandplätzen weiter. So treffen Andujar-Alba und Di Mauro in Genua aufeinander.

Pablo Andujar-Alba
Der Spanier belegt derzeit den 45. Platz der ATP-Rangliste und ist am liebsten auf Sand unterwegs. Auf Hardcourt hat er eine negative Bilanz von 2-11 vorzuweisen, aber auf Sand läuft es (20-16). Auch stand er in diesem Jahr schon in Casablanca und in Stuttgart im Finale. In Casablanca siegte er, aber in Stuttgart scheiterte er an Juan Carlos Ferrero.

Alessio Di Mauro
Der Italiener liegt mehr als 100 Plätze hinter dem Spanier nur auf den 168. Platz der ATP Rangliste und spielt ausschließlich auf der Challengerebene auf Sand. Er gewann in diesem Jahr 50% seiner 46 Spiele.

Fazit
Das Duell zwischen den beiden gab es bisher zwei Mal - zuletzt vor zwei Jahren, als Andujar-Alba in zwei Sätzen locker seinen Gegner bezwang. Auch ist der Italiener in die Jahre gekommen und Andujar-Alba auf seinem Lieblingsbelag. Da hilft wahrscheinlich auch nicht das Heimvorteil.

Andujar-Alba @1.33 Youwin
[[herby]]

Dass auf der Challenger Tour öfter mal nicht alles ganz sauber abläuft dürfte wohl bekannt sein, und heute trifft Andjuar auf einen Spieler, der sich nicht oft die Hände wäscht! Ein Spiel mit Beteiligung von Di Mauro (ITA) ist eh schon absolut grenzwertig, findet das Turnier dann auch noch in ITA statt, dann überschreitet es die Grenzen und zu eine @1,33 anzufassen ist schon nahe am Wahnsinn.

Da du hier gegen den Italiener im eigenen Land setzt, hast du möglicherwiese tiefergreifende Informationen von den Leuten mit den lustigen schwsrzen Hüten, oder keine Ahnung von Tennis [[grin]]
 
ATP Tennis Challenger Genua:Pablo Andujar-Alba - Alessio Di Mauro

In den Staaten werden derzeit noch die US Open abgehalten, aber in Europa geht es auf Sandplätzen weiter. So treffen Andujar-Alba und Di Mauro in Genua aufeinander.

Pablo Andujar-Alba
Der Spanier belegt derzeit den 45. Platz der ATP-Rangliste und ist am liebsten auf Sand unterwegs. Auf Hardcourt hat er eine negative Bilanz von 2-11 vorzuweisen, aber auf Sand läuft es (20-16). Auch stand er in diesem Jahr schon in Casablanca und in Stuttgart im Finale. In Casablanca siegte er, aber in Stuttgart scheiterte er an Juan Carlos Ferrero.

Alessio Di Mauro
Der Italiener liegt mehr als 100 Plätze hinter dem Spanier nur auf den 168. Platz der ATP Rangliste und spielt ausschließlich auf der Challengerebene auf Sand. Er gewann in diesem Jahr 50% seiner 46 Spiele.

Fazit
Das Duell zwischen den beiden gab es bisher zwei Mal - zuletzt vor zwei Jahren, als Andujar-Alba in zwei Sätzen locker seinen Gegner bezwang. Auch ist der Italiener in die Jahre gekommen und Andujar-Alba auf seinem Lieblingsbelag. Da hilft wahrscheinlich auch nicht das Heimvorteil.

Andujar-Alba @1.33

[[sleep]]
 
ATP Challenger Banja Luka (BOS), Sand

Pablo Carreno-Busta (ESP) - Frank Dancevic (CAN)


Carreno-Busta ist ein gerade mal 20 jähriger Spanier, der am Anfang der Saison noch die 344 in der Weltrangliste war und sich inzwischen um 177 Plätze bis auf Rang 167 verbessern konnte. Bin mir aber sicher, dass das nur der zwischenzeitliche Karrierehöhepunkt von Carreno-Busta ist, denn wenn man ihn auf dem Court sieht, dann merkt man schon, dass das kein typischer südländischer Sandplatzwühler ist, sondern dass in diesem jungen Burschen richtig viel Talent und Klasse steckt. Ich würde ihn von der Spielweise mit seinem Landsmann Tommy Robredo vergleichen, denn auch Carreno-Busta hat sehr gute Grundschläge, einen wirklich guten Aufschlag und ist auch technisch beschlagen. Carreno-Busta spielte in diesem Jahr fünf Future-Turniere und erreichte jeweils das Finale (3 Titel). Auch auf der Challenger-Tour konnte der junge Spanier mit zwei Turniersiegen, einer Halb- (auf Hardcourt) und drei Viertelfinalteilnahmen überzeugen. Zusammengefasst können sich sieben Endspielteilnahmen für einen Spieler, der vor ein paar Wochen erst 20 Jahre alt geworden ist, mehr als sehn lassen. Beim aktuellen Turnier in Bosnien-Herzegowina bekommt es Carreno-Busta mit dem Kanadier Frank Dancevic zu tun, der eher schnellere Beläge bevorzugt. Sand ist absolut nicht der Belag von Dancevic, was auch die Statistik von 1:13 auf ATP-Ebene auf diesem Untergrund mehr als deutlich aussagt. Auf Challengerebene hat Dancevic auf Sand zwar mit 23:18 eine positive Bilanz, was man aber nicht überbewerten darf, denn diese Siege feierte der Kanadier zumeist bei den US-Turnieren in Sarasota, Savannah, Houston ... wo auch nur irgendwelche billigen US-Hardcourtspieler am Start waren. Aussagekräftiger sind für mich da schon zwei andere Ergebnisse aus diesem Jahr, denn zum Beispiel verlor Dancevic im Davis Cup nach einer 2:0-Satzführung noch in fünf Sätzen (6:2, 6:4, 2:6, 3:6, 4:6) gegen den Mexikaner Daniel Garza (439) oder war in der 1. Runde bei den French Open gegen Simone Bolelli (126), der in der aktuellen Verfassung auch kein Maßstab ist, absolut chancenlos (1:6, 3:6, 7:6, 2:6). Aber selbst auf seinen bevorzugten Belägen ist Dancevic kein Spieler mehr, den man fürchten muß, bestenfalls noch Challengerdurchschnitt. So verlor er beispielsweise in Wimbledon und auch zuletzt bei den US Open nach überstandener Qualifikation gleich in der 1. Runde und das sogar gegen Leute wie Mello [[stupid]] (auf Rasen eine 2:0-Satzführung verspielt [[rofl]]) und Ilhan (3:6, 2:6, 0:1 Aufgabe). Carreno-Busta müßte hier schon einen rabenschwarzen Tag erwischen und Dancevic so gut wie alles treffen, was ich mir aber niemals vorstellen kann, vorallem weil der Kanadier zuletzt ja auch noch verletzungsbedingt aufgeben mußte. Quoten hab ich zwar bis jetzt noch keine gesehn, hoffe auf eine @ 1,40 aufwärts, aber ich würde hier nicht mehr als 1,25-1,30 @ Carreno-Busta geben. Alles was höher ist, muß man einfach als Geschenk mitnehmen.

Carreno-Busta @ 1,50 (Bet365)
 
Zuletzt bearbeitet:
ATP Challenger Stettin (POL), Sand

Tihomir Grozdanov (BUL) - Victor Hanescu (ROU)


Grozdanov ist ein 24 jähriger Bulgare, der aktuell Weltranglistenposition 646 belegt und noch nie höher als Rang 508 stand, das war im Mai diesen Jahres.

Hier in Stettin konnte er sich ohne Satzverlusst durch die Qualifikation spielen, allerdings waren das alles keine nahmhaften Gegner. 6:4, 6:4 gegen Ladislav Chramosta (983), einen 30 jährigen Tschechen. 6:3, 6:4 gegen Jozef Kovalik (432), einen 18 jährigen Slowaken und zum Abschluss 6:3, 7:5 gegen Alexander Rumyantsev (379), einen 19 jährigen Russen. In diesen drei Matches kam Grozdanov zusammen auf gerade einmal drei Asse, somit auch kein besonderer Aufschläger und sicherlich breakbar.

Die Qualifikation für dieses Turnier ist für den Bulgaren eine Premiere, denn zuvor konnte er sich in seiner gesamten Karriere noch nie für ein Hauptfeld bei einem Challengerturnier qualifizieren. Lediglich zweimal war er in Sofia (BUL) im Hauptfeld, aber auch nur Dank einer Wildcard, und verlor dort jeweils gleich die erste Runde. Ansonsten spielt Grozdanov nur Futureturniere und selbst dort hat er mit 95:80 (2 Titel) keine besondere Bilanz.

Denke ein Mann wie Hanescu (aktuell die 72, 2009 sogar mal die 26), der eigentlich ausschließlich ATP-Turniere spielt, darf und wird mit so einem Spieler keine größeren Probleme bekommen, auch wenn der Rumäne aktuell in keiner guten Form ist. Deswegen vielleicht auch nach über einem Jahr mal wieder der Start bei einem Challengerturnier, um hier Selbstvertrauen tanken zu können. Ein 6:4, 6:3 oder auch anders herum, ist hier für mich locker drin, wenn nicht sogar noch klarer.

Weniger als 19,5 Games @ 1,85 (Bwin)
 
ATP Challenger Stettin (POL), Sand

Tihomir Grozdanov (BUL) - Victor Hanescu (ROU)


Grozdanov ist ein 24 jähriger Bulgare, der aktuell Weltranglistenposition 646 belegt und noch nie höher als Rang 508 stand, das war im Mai diesen Jahres.

Hier in Stettin konnte er sich ohne Satzverlusst durch die Qualifikation spielen, allerdings waren das alles keine nahmhaften Gegner. 6:4, 6:4 gegen Ladislav Chramosta (983), einen 30 jährigen Tschechen. 6:3, 6:4 gegen Jozef Kovalik (432), einen 18 jährigen Slowaken und zum Abschluss 6:3, 7:5 gegen Alexander Rumyantsev (379), einen 19 jährigen Russen. In diesen drei Matches kam Grozdanov zusammen auf gerade einmal drei Asse, somit auch kein besonderer Aufschläger und sicherlich breakbar.

Die Qualifikation für dieses Turnier ist für den Bulgaren eine Premiere, denn zuvor konnte er sich in seiner gesamten Karriere noch nie für ein Hauptfeld bei einem Challengerturnier qualifizieren. Lediglich zweimal war er in Sofia (BUL) im Hauptfeld, aber auch nur Dank einer Wildcard, und verlor dort jeweils gleich die erste Runde. Ansonsten spielt Grozdanov nur Futureturniere und selbst dort hat er mit 95:80 (2 Titel) keine besondere Bilanz.

Denke ein Mann wie Hanescu (aktuell die 72, 2009 sogar mal die 26), der eigentlich ausschließlich ATP-Turniere spielt, darf und wird mit so einem Spieler keine größeren Probleme bekommen, auch wenn der Rumäne aktuell in keiner guten Form ist. Deswegen vielleicht auch nach über einem Jahr mal wieder der Start bei einem Challengerturnier, um hier Selbstvertrauen tanken zu können. Ein 6:4, 6:3 oder auch anders herum, ist hier für mich locker drin, wenn nicht sogar noch klarer.

Weniger als 19,5 Games @ 1,85 (Bwin)
Hanescu verliert 4:6, 6:3, 1:6
 
ATP Challenger Banja Luka (BOS), Sand

Pablo Carreno-Busta (ESP) - Frank Dancevic (CAN)


Carreno-Busta ist ein gerade mal 20 jähriger Spanier, der am Anfang der Saison noch die 344 in der Weltrangliste war und sich inzwischen um 177 Plätze bis auf Rang 167 verbessern konnte. Bin mir aber sicher, dass das nur der zwischenzeitliche Karrierehöhepunkt von Carreno-Busta ist, denn wenn man ihn auf dem Court sieht, dann merkt man schon, dass das kein typischer südländischer Sandplatzwühler ist, sondern dass in diesem jungen Burschen richtig viel Talent und Klasse steckt. Ich würde ihn von der Spielweise mit seinem Landsmann Tommy Robredo vergleichen, denn auch Carreno-Busta hat sehr gute Grundschläge, einen wirklich guten Aufschlag und ist auch technisch beschlagen. Carreno-Busta spielte in diesem Jahr fünf Future-Turniere und erreichte jeweils das Finale (3 Titel). Auch auf der Challenger-Tour konnte der junge Spanier mit zwei Turniersiegen, einer Halb- (auf Hardcourt) und drei Viertelfinalteilnahmen überzeugen. Zusammengefasst können sich sieben Endspielteilnahmen für einen Spieler, der vor ein paar Wochen erst 20 Jahre alt geworden ist, mehr als sehn lassen. Beim aktuellen Turnier in Bosnien-Herzegowina bekommt es Carreno-Busta mit dem Kanadier Frank Dancevic zu tun, der eher schnellere Beläge bevorzugt. Sand ist absolut nicht der Belag von Dancevic, was auch die Statistik von 1:13 auf ATP-Ebene auf diesem Untergrund mehr als deutlich aussagt. Auf Challengerebene hat Dancevic auf Sand zwar mit 23:18 eine positive Bilanz, was man aber nicht überbewerten darf, denn diese Siege feierte der Kanadier zumeist bei den US-Turnieren in Sarasota, Savannah, Houston ... wo auch nur irgendwelche billigen US-Hardcourtspieler am Start waren. Aussagekräftiger sind für mich da schon zwei andere Ergebnisse aus diesem Jahr, denn zum Beispiel verlor Dancevic im Davis Cup nach einer 2:0-Satzführung noch in fünf Sätzen (6:2, 6:4, 2:6, 3:6, 4:6) gegen den Mexikaner Daniel Garza (439) oder war in der 1. Runde bei den French Open gegen Simone Bolelli (126), der in der aktuellen Verfassung auch kein Maßstab ist, absolut chancenlos (1:6, 3:6, 7:6, 2:6). Aber selbst auf seinen bevorzugten Belägen ist Dancevic kein Spieler mehr, den man fürchten muß, bestenfalls noch Challengerdurchschnitt. So verlor er beispielsweise in Wimbledon und auch zuletzt bei den US Open nach überstandener Qualifikation gleich in der 1. Runde und das sogar gegen Leute wie Mello [[stupid]] (auf Rasen eine 2:0-Satzführung verspielt [[rofl]]) und Ilhan (3:6, 2:6, 0:1 Aufgabe). Carreno-Busta müßte hier schon einen rabenschwarzen Tag erwischen und Dancevic so gut wie alles treffen, was ich mir aber niemals vorstellen kann, vorallem weil der Kanadier zuletzt ja auch noch verletzungsbedingt aufgeben mußte. Quoten hab ich zwar bis jetzt noch keine gesehn, hoffe auf eine @ 1,40 aufwärts, aber ich würde hier nicht mehr als 1,25-1,30 @ Carreno-Busta geben. Alles was höher ist, muß man einfach als Geschenk mitnehmen.

Carreno-Busta @ 1,50 (Bet365)
Carreno-Busta gewinnt 6:3, 7:6
 
ATP Challenger Ningbo (CHI), Hardcourt

Mi. 06:00 Ludovic Walter (FRA) - Cedrik-Marcel Stebe (GER)


Was für eine Saison (56:16-Siege) bisher vom Deutschen Cedrik-Marcel Stebe! Zu Beginn des Jahres war der 20 jährige Badener noch die 404 in der Weltrangliste und lediglich innerhalb eines dreiviertel Jahres konnte er sich um fast 300 Plätze bis auf Rang 111 verbessern. Gleich die ersten 17 Saisonmatches konnte Stebe am Stück gewinnen und auch zuletzt gewann er zwei Challengerturniere hintereinander. Auffällig ist auch, dass Stebe auf allen Belägen gute Erfolge einfährt und das auf allen drei Touren (ATP-, Challenger und Future). Die absoluten Saisonhighlights waren sicher die Siege in Stuttgart und Hamburg über Ferrero, Davydenko (2x) und Fognini, aber auch gegen andere Talente wie Donskoy, del Bonis und Harrison behielt der Deutsche die Oberhand. Auch das Match in London gegen Dimitrov (Wimbledon Juniorensieger), welchem sich Stebe nur in drei ganz knappen Sätzen (5:7, 5:7, 6:7) geschlagen geben mußte, ist zu erwähnen. Zusammengefasst spielt Stebe bisher eine riesen Saison und fühlt sich offensichtlich in Asien sehr wohl, denn dort konnte er alleine schon 24:3 seiner Spiele (2 Titel) gewinnen. Der Franzose Walter ist ein ganz durchschnittlicher Spieler, der zwischen Future- und Challengertour mit mässigen Erfolg pendelt, aber inzwischen auch schon 28 Jahre alt ist und somit seinen Zenit wohl auch längst erreicht hat. Wenn Stebe in der Form der letzten Wochen und Monate weiterspielt, dann denke ich nicht, dass dieser Ludovic Walter den Erfolgslauf des Deutschen bremsen kann.

Stebe 2:0 @ 1,83 (Bet365)
 
Zuletzt bearbeitet:
ATP Challenger Ningbo (CHI), Hardcourt

Mi. 06:00 Ludovic Walter (FRA) - Cedrik-Marcel Stebe (GER)


Was für eine Saison (56:16-Siege) bisher vom Deutschen Cedrik-Marcel Stebe! Zu Beginn des Jahres war der 20 jährige Badener noch die 404 in der Weltrangliste und lediglich innerhalb eines dreiviertel Jahres konnte er sich um fast 300 Plätze bis auf Rang 111 verbessern. Gleich die ersten 17 Saisonmatches konnte Stebe am Stück gewinnen und auch zuletzt gewann er zwei Challengerturniere hintereinander. Auffällig ist auch, dass Stebe auf allen Belägen gute Erfolge einfährt und das auf allen drei Touren (ATP-, Challenger und Future). Die absoluten Saisonhighlights waren sicher die Siege in Stuttgart und Hamburg über Ferrero, Davydenko (2x) und Fognini, aber auch gegen andere Talente wie Donskoy, del Bonis und Harrison behielt der Deutsche die Oberhand. Auch das Match in London gegen Dimitrov (Wimbledon Juniorensieger), welchem sich Stebe nur in drei ganz knappen Sätzen (5:7, 5:7, 6:7) geschlagen geben mußte, ist zu erwähnen. Zusammengefasst spielt Stebe bisher eine riesen Saison und fühlt sich offensichtlich in Asien sehr wohl, denn dort konnte er alleine schon 24:3 seiner Spiele (2 Titel) gewinnen. Der Franzose Walter ist ein ganz durchschnittlicher Spieler, der zwischen Future- und Challengertour mit mässigen Erfolg pendelt, aber inzwischen auch schon 28 Jahre alt ist und somit seinen Zenit wohl auch längst erreicht hat. Wenn Stebe in der Form der letzten Wochen und Monate weiterspielt, dann denke ich nicht, dass dieser Ludovic Walter den Erfolgslauf des Deutschen bremsen kann.

Stebe 2:0 @ 1,83 (Bet365)
Stebe gewinnt 6:3, 6:4
 
Challenger Istanbul (Hart)

17.9. um 12:00; R. Berankis - D. Istomin

D. Istomin 6/10 @ 1.55 (doxx)

Denis Istomin (ATP-Nr. 97) befindet sich in einer sehr guten Form. Die ehemalige Nr. 39 der Weltrangliste verlor zuletzt nur gegen J. Benneteau (71) und J. Nieminen (45). Ansonsten holte er sich 2 Titel in seiner Heimat Uzbekistan. Natürlich waren da keine Überflieger dabei, aber er scheint sein Tief überwunden zu haben und ist auf bestem Weg zurück. Hier in Istanbul ist er bislang sehr souverän und hat im letzten Spiel auch Kukushkin (61) mit 6:1 6:3 abserviert.
Richard Berankis (ATP 157) hat hier in Istanbul auch nicht schlecht gespielt und u.a. Bachinger (88) und Sijsling (146) geschlagen. Im letzten Spiel hat er aber sehr viel Mühe gegen McGee (441) gehabt und stand schon vor dem Aus als dieser bei 1:6 3:5 zum Sieg aufschlug.
Aufgrund der guten Form sehe ich Istomin hier klar vorne und auch Value in dieser Wette!
 
Challenger Istanbul (Hart)

17.9. um 12:00; R. Berankis - D. Istomin

D. Istomin 6/10 @ 1.55 (doxx)

Denis Istomin (ATP-Nr. 97) befindet sich in einer sehr guten Form. Die ehemalige Nr. 39 der Weltrangliste verlor zuletzt nur gegen J. Benneteau (71) und J. Nieminen (45). Ansonsten holte er sich 2 Titel in seiner Heimat Uzbekistan. Natürlich waren da keine Überflieger dabei, aber er scheint sein Tief überwunden zu haben und ist auf bestem Weg zurück. Hier in Istanbul ist er bislang sehr souverän und hat im letzten Spiel auch Kukushkin (61) mit 6:1 6:3 abserviert.
Richard Berankis (ATP 157) hat hier in Istanbul auch nicht schlecht gespielt und u.a. Bachinger (88) und Sijsling (146) geschlagen. Im letzten Spiel hat er aber sehr viel Mühe gegen McGee (441) gehabt und stand schon vor dem Aus als dieser bei 1:6 3:5 zum Sieg aufschlug.
Aufgrund der guten Form sehe ich Istomin hier klar vorne und auch Value in dieser Wette!

Istomin gewinnt 7:6 7:6
 
LIVEWETTE

ATP Challenger Trnava (SVK), Sand

Martin Klizan (SVK) - Andrej Martin (SVK)


Klizan ursprünglich in diesem Match mit @ 1,20 Favorit. Was er da grad im ersten Satz abzieht, kann ich irgendwie nicht einmal beschreiben, weil es nix mit Tennis zu tun hat. Ist aber desöfteren so bei ihm, dass er den Start erstmal total verschläft und sich dann erst während dem Match fängt. Normal darf dieser Martin hier kein Land sehn, erst recht nicht auf Sand, denn da verlor er in diesem Jahr alle seine Spiele (9/9!).

Klizan @ 3,40 (Bet365) 3/10
 
LIVEWETTE

ATP Challenger Trnava (SVK), Sand

Martin Klizan (SVK) - Andrej Martin (SVK)


Klizan ursprünglich in diesem Match mit @ 1,20 Favorit. Was er da grad im ersten Satz abzieht, kann ich irgendwie nicht einmal beschreiben, weil es nix mit Tennis zu tun hat. Ist aber desöfteren so bei ihm, dass er den Start erstmal total verschläft und sich dann erst während dem Match fängt. Normal darf dieser Martin hier kein Land sehn, erst recht nicht auf Sand, denn da verlor er in diesem Jahr alle seine Spiele (9/9!).

Klizan @ 3,40 (Bet365) 3/10
Klizan verliert 1:6, 2:6 [[rofl]]

Ich wander jetzt dann in die Slowakei aus, denn man kann wohl in keinem anderen Land so leicht so viel Geld verdienen wie dort. Jetzt gerade die beiden Slowaken Klizan und Martin (vor gefühlten 7 Zuschauern, die zuhause gebliebenen wussten wahrscheinlich schon warum ...) und schon zuvor Dustin Brown gegen Cervenak, natürlich auch einen Slowaken. Und so nebenbei gewinnt Hajek aus Tschechien mit 6:0, 6:1 gegen Balasz aus Ungarn. [[nuts]]
 
ATP Challenger Neapel (ITA), Sand

Mo. 14:00 Diego Junqueira (ARG) - Pablo Carreno-Busta (ESP)


Junqueira (97) hat Ende August die US Open auf Hardcourt gespielt, ist dann wieder auf Sand gegangen, um Challengerturniere zu spielen, dann letzte Woche wieder Hardcourt in Metz und jetzt doch wieder Sand. [[stupid]] Verstehe das wer will, ich jedenfalls nicht. Aber abgesehn davon, waren die Ergebnisse des Argentiniers zuletzt auch auf Sand sehr schwach, denn so verlor er beispielsweise alleine in diesem Jahr gegen Lajovic (282), Fabbiano (319), Albot (290), Meffert (202), Ghedin (317), Ghem (403), Romboli (265) ... gegen Söderling gewann Junqueira in Bastad gerade einmal ein einziges Game und noch besser fand ich fast seinen Auftritt in Kitzbühel, als Junqueira in der Qualifikation gegen Riccardo Bellotti (721), einem damals erst 19 jährigen Italiener, über drei Sätze gehn mußte und dann in der nächsten Runde mit dem gar erst 18 jährigen Neuseeländer Jadon Grinter (nicht einmal in der Weltrangliste geführt) ein weiteres "Freilos" erhielt. Das allerdings war noch nicht genug, denn in der dritten Qualifikationsrunde verlor Junqueira klar in zwei Sätzen gegen Veic, kam allerdings als Lucky Loser trotzdem ins Hauptfeld und hatte dort ein Freilos. [[stupid]] Zum Glück war dann in Runde 2 gegen Joao Souza mit 2:6, 2:6 endlich Endstation. Aber das war es noch lange nicht mit dem Losglück des Argentiniers, denn aufgrund seines Rankings stand Junqueira im Hauptfeld der US Open und überstand dort die 1. Runde, weil Karol Beck verletzungsbedingt aufgeben mußte. 2. Runde bei einem ATP-Turnier und 2. Runde bei einem Grand Slam, jetzt weiss ich auch, wieso dieser Typ aktuell auf Rang 97 steht. Normal ist "Maradona" Junqueira nämlich nicht einmal ein Top-200 Spieler, aber auf der Challengertour treiben sich Woche für Woche so fertige Spieler rum, vorallem auf Sand, so dass auch Junqueira das ein oder andere Mal ein Spiel gewinnt. Jedenfalls dürfte ihm das gegen seinen aktuellen Gegner, den erst 20 jahre alten Carreno-Busta, nur sehr schwer gelingen, denn der zehn Jahre jüngere Spanier spielt in diesem Jahr eine wirklich gute Saison. Nach seinem Turniersieg beim Challenger in Como mußte sich Carreno-Busta (140) zuletzt in Bosnien erst Gimeno-Traver (92) in drei Sätzen geschlagen geben und auch letzte Woche in Laibach verlor er nur gegen den 19 jährigen Javier Marti (201), ebenfalls ein riesen Talent aus Spanien. Carreno-Busta ist hier nicht nur der jüngere, sondern auch der klar talentiertere Spieler, deswegen verwundert mich die Quotierung hier schon ein bisschen, denn dieser Junqueira ist wirklich mit das Billigste, was es je im Tennis gegeben hat.

Carreno-Busta @ 1,95 (Bwin) 4/10
 
ATP Challenger Neapel (ITA), Sand

Mo. 14:00 Diego Junqueira (ARG) - Pablo Carreno-Busta (ESP)


Junqueira (97) hat Ende August die US Open auf Hardcourt gespielt, ist dann wieder auf Sand gegangen, um Challengerturniere zu spielen, dann letzte Woche wieder Hardcourt in Metz und jetzt doch wieder Sand. [[stupid]] Verstehe das wer will, ich jedenfalls nicht. Aber abgesehn davon, waren die Ergebnisse des Argentiniers zuletzt auch auf Sand sehr schwach, denn so verlor er beispielsweise alleine in diesem Jahr gegen Lajovic (282), Fabbiano (319), Albot (290), Meffert (202), Ghedin (317), Ghem (403), Romboli (265) ... gegen Söderling gewann Junqueira in Bastad gerade einmal ein einziges Game und noch besser fand ich fast seinen Auftritt in Kitzbühel, als Junqueira in der Qualifikation gegen Riccardo Bellotti (721), einem damals erst 19 jährigen Italiener, über drei Sätze gehn mußte und dann in der nächsten Runde mit dem gar erst 18 jährigen Neuseeländer Jadon Grinter (nicht einmal in der Weltrangliste geführt) ein weiteres "Freilos" erhielt. Das allerdings war noch nicht genug, denn in der dritten Qualifikationsrunde verlor Junqueira klar in zwei Sätzen gegen Veic, kam allerdings als Lucky Loser trotzdem ins Hauptfeld und hatte dort ein Freilos. [[stupid]] Zum Glück war dann in Runde 2 gegen Joao Souza mit 2:6, 2:6 endlich Endstation. Aber das war es noch lange nicht mit dem Losglück des Argentiniers, denn aufgrund seines Rankings stand Junqueira im Hauptfeld der US Open und überstand dort die 1. Runde, weil Karol Beck verletzungsbedingt aufgeben mußte. 2. Runde bei einem ATP-Turnier und 2. Runde bei einem Grand Slam, jetzt weiss ich auch, wieso dieser Typ aktuell auf Rang 97 steht. Normal ist "Maradona" Junqueira nämlich nicht einmal ein Top-200 Spieler, aber auf der Challengertour treiben sich Woche für Woche so fertige Spieler rum, vorallem auf Sand, so dass auch Junqueira das ein oder andere Mal ein Spiel gewinnt. Jedenfalls dürfte ihm das gegen seinen aktuellen Gegner, den erst 20 jahre alten Carreno-Busta, nur sehr schwer gelingen, denn der zehn Jahre jüngere Spanier spielt in diesem Jahr eine wirklich gute Saison. Nach seinem Turniersieg beim Challenger in Como mußte sich Carreno-Busta (140) zuletzt in Bosnien erst Gimeno-Traver (92) in drei Sätzen geschlagen geben und auch letzte Woche in Laibach verlor er nur gegen den 19 jährigen Javier Marti (201), ebenfalls ein riesen Talent aus Spanien. Carreno-Busta ist hier nicht nur der jüngere, sondern auch der klar talentiertere Spieler, deswegen verwundert mich die Quotierung hier schon ein bisschen, denn dieser Junqueira ist wirklich mit das Billigste, was es je im Tennis gegeben hat.

Carreno-Busta @ 1,95 (Bwin) 4/10
Carreno-Busta gewinnt 2:6, 6:4, 6:1
 
ATP Challenger Madrid (ESP), Sand

Do. 15:00 Rui Machado (POR) - Peter Torebko (GER)


Peter Torebko, ein noch relativ unbekannter 23 jähriger Deutscher, derzeit auf Weltranglistenposition 302 geführt, zugleich seine Karrierehöchstplatzirung, konnte in den letzten Wochen zum Teil richtig gute Ergebnisse erzielen und das auch gegen richtig starke Nachwuchstalente wie Janowicz (141), Marti (227) oder zuletzt in Bukarest gegen Donskoy (145), die er alle schlagen konnte und sich somit erstmal in seiner Karriere für das Hauptfeld bei einem ATP-Turnier qualifizierte. In der 1. Runde mußte sich Torebko erst nach hartem Kampf Igor Andreev (99) mit 7:5, 4:6, 5:7 geschlagen geben. Hier in Madrid gewann Torebko sein Erstrundenspiel gegen den Brieten Morgan Phillips (482) mit 6:1, 6:0 und lies in diesem Match keine einzige Breakchance zu, bei 8 Assen und 73 % gewonnener Punkte bei eigenem Service. Überhaupt scheint der Aufschlag die große Stärke des Deutschen zu sein, denn schon gegen Andreev servierte Torebko 12:1-Asse im Verhältnis zu seinem Russischen Gegner und gewann auch hier gute 60 % der Punkte bei eigenem Service. In 12/13 der Spiele, zu der ich von Terebko eine Statistik zur Hand hab, servierte der Deutsche mehr Asse als sein jeweiliger Gegner, zum Teil waren das auch deutlich mehr. Heute bekommt es Torebko mit Rui Machado (61) aus Portugal zu tun, einem typischen Sandplatzwühler alter Schule, der wenn der Ball im Spiel ist, kein schlechter Spieler ist, auf diesem Niveau, aber selbst hat Machado auch immer so seine Probleme bei eigenem Service. So zum Beispiel auch vergangene Woche in Bukarest gegen Volandri, als Machado 5/9 seiner Aufschlagspiele abgeben mußte. [[stupid]] Wenn Torebko an seine Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen kann, traue ich ihm auch gegen Machado das ein oder andere Break zu und wenn der Deutsche weiterhin so stark serviert, dann kann das auch schnell mit einem Satzverlusst aus Sicht des Portugiesen gleichbedeutend sein. Deswegen ist die aktuelle Linie von 20,5 Games für mein Bemessen schon sehr niedrig angesetzt und durchaus zu überbieten.

Über 20,5 Games @ 1,83 (Bet365) 4/10
 
ATP Challenger Madrid (ESP), Sand

Do. 15:00 Rui Machado (POR) - Peter Torebko (GER)


Peter Torebko, ein noch relativ unbekannter 23 jähriger Deutscher, derzeit auf Weltranglistenposition 302 geführt, zugleich seine Karrierehöchstplatzirung, konnte in den letzten Wochen zum Teil richtig gute Ergebnisse erzielen und das auch gegen richtig starke Nachwuchstalente wie Janowicz (141), Marti (227) oder zuletzt in Bukarest gegen Donskoy (145), die er alle schlagen konnte und sich somit erstmal in seiner Karriere für das Hauptfeld bei einem ATP-Turnier qualifizierte. In der 1. Runde mußte sich Torebko erst nach hartem Kampf Igor Andreev (99) mit 7:5, 4:6, 5:7 geschlagen geben. Hier in Madrid gewann Torebko sein Erstrundenspiel gegen den Brieten Morgan Phillips (482) mit 6:1, 6:0 und lies in diesem Match keine einzige Breakchance zu, bei 8 Assen und 73 % gewonnener Punkte bei eigenem Service. Überhaupt scheint der Aufschlag die große Stärke des Deutschen zu sein, denn schon gegen Andreev servierte Torebko 12:1-Asse im Verhältnis zu seinem Russischen Gegner und gewann auch hier gute 60 % der Punkte bei eigenem Service. In 12/13 der Spiele, zu der ich von Terebko eine Statistik zur Hand hab, servierte der Deutsche mehr Asse als sein jeweiliger Gegner, zum Teil waren das auch deutlich mehr. Heute bekommt es Torebko mit Rui Machado (61) aus Portugal zu tun, einem typischen Sandplatzwühler alter Schule, der wenn der Ball im Spiel ist, kein schlechter Spieler ist, auf diesem Niveau, aber selbst hat Machado auch immer so seine Probleme bei eigenem Service. So zum Beispiel auch vergangene Woche in Bukarest gegen Volandri, als Machado 5/9 seiner Aufschlagspiele abgeben mußte. [[stupid]] Wenn Torebko an seine Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen kann, traue ich ihm auch gegen Machado das ein oder andere Break zu und wenn der Deutsche weiterhin so stark serviert, dann kann das auch schnell mit einem Satzverlusst aus Sicht des Portugiesen gleichbedeutend sein. Deswegen ist die aktuelle Linie von 20,5 Games für mein Bemessen schon sehr niedrig angesetzt und durchaus zu überbieten.

Über 20,5 Games @ 1,83 (Bet365) 4/10


gute Analyse. Aber kann doch auch sein, dass Torrebko stark serviert und immer hält und den Portugiesen ein zwei mal breakt. Ist ja nicht ganz unwahrscheinlich, dass der Außenseiter auch mal 6:3, 6:4 gewinnt. Finde diese Wetten klingen auf dem Papier immer ganz gut, aber in der Praxis wundert man sich dann manchmal schon. Habe vieler solcher Spiele auch mit Karlovic und Isner getippt, da beide beim Serve ne Bank sind. Und dann gabs oftmals genau 2 Breakchancen im Match und beide wurden genutzt und am Ende gings 7-5, 6-3 aus und hatte dieses over / under spiel um ein halbes game verloren.

aber hab das jetzt trotzdem auch mal getippt. Außerdem auf den Deutschen. Denn irgendwas muss man ja setzen;)
 
ATP Challenger Madrid (ESP), Sand

Do. 15:00 Rui Machado (POR) - Peter Torebko (GER)


Peter Torebko, ein noch relativ unbekannter 23 jähriger Deutscher, derzeit auf Weltranglistenposition 302 geführt, zugleich seine Karrierehöchstplatzirung, konnte in den letzten Wochen zum Teil richtig gute Ergebnisse erzielen und das auch gegen richtig starke Nachwuchstalente wie Janowicz (141), Marti (227) oder zuletzt in Bukarest gegen Donskoy (145), die er alle schlagen konnte und sich somit erstmal in seiner Karriere für das Hauptfeld bei einem ATP-Turnier qualifizierte. In der 1. Runde mußte sich Torebko erst nach hartem Kampf Igor Andreev (99) mit 7:5, 4:6, 5:7 geschlagen geben. Hier in Madrid gewann Torebko sein Erstrundenspiel gegen den Brieten Morgan Phillips (482) mit 6:1, 6:0 und lies in diesem Match keine einzige Breakchance zu, bei 8 Assen und 73 % gewonnener Punkte bei eigenem Service. Überhaupt scheint der Aufschlag die große Stärke des Deutschen zu sein, denn schon gegen Andreev servierte Torebko 12:1-Asse im Verhältnis zu seinem Russischen Gegner und gewann auch hier gute 60 % der Punkte bei eigenem Service. In 12/13 der Spiele, zu der ich von Terebko eine Statistik zur Hand hab, servierte der Deutsche mehr Asse als sein jeweiliger Gegner, zum Teil waren das auch deutlich mehr. Heute bekommt es Torebko mit Rui Machado (61) aus Portugal zu tun, einem typischen Sandplatzwühler alter Schule, der wenn der Ball im Spiel ist, kein schlechter Spieler ist, auf diesem Niveau, aber selbst hat Machado auch immer so seine Probleme bei eigenem Service. So zum Beispiel auch vergangene Woche in Bukarest gegen Volandri, als Machado 5/9 seiner Aufschlagspiele abgeben mußte. [[stupid]] Wenn Torebko an seine Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen kann, traue ich ihm auch gegen Machado das ein oder andere Break zu und wenn der Deutsche weiterhin so stark serviert, dann kann das auch schnell mit einem Satzverlusst aus Sicht des Portugiesen gleichbedeutend sein. Deswegen ist die aktuelle Linie von 20,5 Games für mein Bemessen schon sehr niedrig angesetzt und durchaus zu überbieten.

Über 20,5 Games @ 1,83 (Bet365) 4/10
Torebko verliert 3:6, 3:6

Torebko zwar in der Summe nur um 11 Punkte schlechter als sein Gegner, aber wenn ich 16 Breakchancen bei eigenem Service zulasse und auf der anderen Seite 0/5 bei Aufschlag Machado nützen kann, dann ist dieses Ergebnis eigentlich sogar noch schmeichelhaft aus der Sicht des Deutschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ATP Challenger Aquascalientes: Juan-Sebastian Cabal - Maximo Gonzalez

Juan-Sebastian Cabal
Der Kolumbianer belegt den 255. Platz in der ATP-Rangliste und ist vorwiegend auf Sand und Challenger Turnieren unterwegs. Dort hat er auch eine Bilanz von 16-10 vorzuweisen.

Maximo Gonzalez
Der Argentinier hat sich zurück in die Top 100 gekämpft und belegt derzeit den 91. Platz der Rangliste der ATP. Auch er ist vorwiegend auf Challengerturnieren und auf seinem Lieblingsbelag Sand unterwegs. Dort konnte er in diesem Jahr schon zwei Turniersiege feiern. Auch ist er dort recht erfolgreich mit 27 Siegen und nur 16 Niederlagen.

ATP Challenger Aquascalientes
Maxi Gonzalez startete in das Turnier mit einem knappen drei Satz Erfolg, aber im Achtelfinale machte er in zwei Sätzen mit seinem Gegner einen kurzen Prozess. Sein Gegenüber Juan-Sebastian Cabal kämpfte sich auch in drei knappen Sätzen in das Viertelfinale.

Fazit
Maxi Gonzalez hat derzeit einen Lauf und ist seit sieben Partien ungeschlagen. Zudem ist es genau sein Belag und sein Gegenüber hat in diesem Jahr nur schwache Ergebnisse zeigen können.

Maximo Gonzalez @1.33
 
ATP Challenger Aquascalientes: Juan-Sebastian Cabal - Maximo Gonzalez

Juan-Sebastian Cabal
Der Kolumbianer belegt den 255. Platz in der ATP-Rangliste und ist vorwiegend auf Sand und Challenger Turnieren unterwegs. Dort hat er auch eine Bilanz von 16-10 vorzuweisen.

Maximo Gonzalez
Der Argentinier hat sich zurück in die Top 100 gekämpft und belegt derzeit den 91. Platz der Rangliste der ATP. Auch er ist vorwiegend auf Challengerturnieren und auf seinem Lieblingsbelag Sand unterwegs. Dort konnte er in diesem Jahr schon zwei Turniersiege feiern. Auch ist er dort recht erfolgreich mit 27 Siegen und nur 16 Niederlagen.

ATP Challenger Aquascalientes
Maxi Gonzalez startete in das Turnier mit einem knappen drei Satz Erfolg, aber im Achtelfinale machte er in zwei Sätzen mit seinem Gegner einen kurzen Prozess. Sein Gegenüber Juan-Sebastian Cabal kämpfte sich auch in drei knappen Sätzen in das Viertelfinale.

Fazit
Maxi Gonzalez hat derzeit einen Lauf und ist seit sieben Partien ungeschlagen. Zudem ist es genau sein Belag und sein Gegenüber hat in diesem Jahr nur schwache Ergebnisse zeigen können.

Maximo Gonzalez @1.33 Youwin

Wäre da etwas vorsichtig - CABAL ist auf Sand einer der besten Doppelspieler der Welt - u.a. war er im Finale der French Open und verlor dort nur ganz knapp in 3 engen Sätzen - ich denke, er will endlich auch mal im Einzel schaffen.

Zu 1,33 würde ich das nicht anfassen
 
ATP Challenger Aquascalientes: Juan-Sebastian Cabal - Maximo Gonzalez

Juan-Sebastian Cabal
Der Kolumbianer belegt den 255. Platz in der ATP-Rangliste und ist vorwiegend auf Sand und Challenger Turnieren unterwegs. Dort hat er auch eine Bilanz von 16-10 vorzuweisen.

Maximo Gonzalez
Der Argentinier hat sich zurück in die Top 100 gekämpft und belegt derzeit den 91. Platz der Rangliste der ATP. Auch er ist vorwiegend auf Challengerturnieren und auf seinem Lieblingsbelag Sand unterwegs. Dort konnte er in diesem Jahr schon zwei Turniersiege feiern. Auch ist er dort recht erfolgreich mit 27 Siegen und nur 16 Niederlagen.

ATP Challenger Aquascalientes
Maxi Gonzalez startete in das Turnier mit einem knappen drei Satz Erfolg, aber im Achtelfinale machte er in zwei Sätzen mit seinem Gegner einen kurzen Prozess. Sein Gegenüber Juan-Sebastian Cabal kämpfte sich auch in drei knappen Sätzen in das Viertelfinale.

Fazit
Maxi Gonzalez hat derzeit einen Lauf und ist seit sieben Partien ungeschlagen. Zudem ist es genau sein Belag und sein Gegenüber hat in diesem Jahr nur schwache Ergebnisse zeigen können.

Maximo Gonzalez @1.33

[[sleep]]
 
ATP Challenger Sacramento - Qualifikation
Steve Johnson - Carsten Ball 1 2,50 bei Bet365 zu 4/10 (Mo 03 Okt 19:00)

Johnson einer der großen Newcomer der Amerikaner im Jahre 2011, hat den Schritt vom College hin zum "Pro" gemacht und das auch ziemlich erfolgreich. Gewann zuletzt u.a. zwei Titel auf der ITF-Tour und verlor dort in 10 Spielen nur einen Satz. Auch wenn die Gegner dort nicht allzu stark waren, sollte das mächtig Selbstvertrauen gegeben haben. Johnson habe ich dieses Jahr schon ein paar Mal gesehen, der Junge hat auf jedenfall was drauf, guter Aufschlag und solides Grundlinienspiel, hat teilweise auch echt eine gute Länge drin. Für mich ist er hier nur leichter Außenseiter. Ball hat selten ein konstantes Spiel. Viele Aussetzer drin. Ist mittlerweile auch nicht Mal mehr unter den Top 300.
 
ATP Challenger Sacramento - Qualifikation
Steve Johnson - Carsten Ball 1 2,50 bei Bet365 zu 4/10 (Mo 03 Okt 19:00)

Johnson einer der großen Newcomer der Amerikaner im Jahre 2011, hat den Schritt vom College hin zum "Pro" gemacht und das auch ziemlich erfolgreich. Gewann zuletzt u.a. zwei Titel auf der ITF-Tour und verlor dort in 10 Spielen nur einen Satz. Auch wenn die Gegner dort nicht allzu stark waren, sollte das mächtig Selbstvertrauen gegeben haben. Johnson habe ich dieses Jahr schon ein paar Mal gesehen, der Junge hat auf jedenfall was drauf, guter Aufschlag und solides Grundlinienspiel, hat teilweise auch echt eine gute Länge drin. Für mich ist er hier nur leichter Außenseiter. Ball hat selten ein konstantes Spiel. Viele Aussetzer drin. Ist mittlerweile auch nicht Mal mehr unter den Top 300.
6-4, 6-4 [[sabber]][[winkewinke]][[cheers]]
 
ATP - Challenger Palermo

Alessandro Giannessi over Andreas Beck @ 1,72 Stake 3

Giannessi in letzter Zeit auf den Challenger-Turnieren in bestechender Form und gewann in letzter Zeit auch regelmäßig Partien, in denen er nicht Favorit war. So mussten in Neapel unter anderem Veic und Ungur daran glauben. Davor besiegte er in Bukarest u. a. Montanes und Gil. Quoten um die 1,50 wären in Ordnung.

Für mich ganz klar value.
 
Zuletzt bearbeitet:
ATP - Challenger Palermo

Alessandro Giannessi over Andreas Beck @ 1,72 Stake 3

Giannessi in letzter Zeit auf den Challenger-Turnieren in bestechender Form und gewann in letzter Zeit auch regelmäßig Partien, in denen er nicht Favorit war. So mussten in Neapel unter anderem Veic und Ungur daran glauben. Davor besiegte er in Bukarest u. a. Montanes und Gil. Quoten um die 1,50 wären in Ordnung.

Für mich ganz klar value.

Beck gewinnt in 3. Unfassbare Vorstellung von Giannessi. Sorry
 
Challenger Palermo
Frederico Gil vs Diego Junqueira

Junqueira nach langer Zeit wiedermal in ein Viertelfinale vorgestoßen, in der 1. Runde Carreno-Busta ausgeschaltet, hier hätte eigentlich bereits Schluß sein sollen, aber bei den Wetterverhältnissen hat sich dann am Ende der Spieler mit mehr Erfahrung durchgesetzt. Im Achtelfinale gegen Ciric locker in 2 Sätzen, Ciric hat da einen rabenschwarzen Tag erwischt mit gefühlten 80 unforced errors. H2H 3:0 für Junqueira, die letzte Begegnung liegt jedoch über 3 Jahre zurück. Gil in den letzten Wochen zwar auch keine Bäume ausgerissen (Halbfinale Genua, 1/8 Finale Napoli und Bukarest) auf der Challenger Tour, aber jedoch immer wieder knappe Matches gespielt (Gianessi, Riba) Ich denke für Junqueira muß hier endlich Endstation sein.


Gil @1,75 Interwetten 4/10
 
ATP Challenger Sacramento (USA), Hardcourt

Fr. 22:30 Thiemo de Bakker (NED) - Ivo Karlovic (CRO)


Vorab, dies ist ein reiner Gefühlstipp von mir, denn ich glaub, dass de Bakker nach seiner Verletzungsauszeit und der damit verbundenen Formkrise einfach noch nicht soweit ist, um einen Karlovic hier gefährden zu können, auch wenn sich dieser in Runde 1 sehr schwer gegen den Österreicher Fischer getan hat und diesen erst im Tiebreak des dritten Satzes bezwingen konnte. De Bakker hingegen konnte die beiden aufstrebenden Kanadier Pospisil und Duclos schlagen, lies hier aber 8 bzw. 9 Breakbälle zu und wurde desöfteren gebreakt. Karlovic ist vom Aufschlag aber schon ein ganz anderes Kaliber, gewann in Runde 2 sage und schreibe 97 % der Punkte über den ersten Aufschlag, wenn auch nur gegen einen unbekannten Spieler, und dann will ich erst einmal sehn, wie de Bakker das schmeckt, wenn sich hier keine Ballwechsel ergeben und er als unbestritten klar besserer Tennisspieler keinen Rythmus bekommt, trotzdem aber immer hoch konzentriert bleiben muß, um selbst sein Service nicht abzugeben. Karlovic wird bei Aufschlag de Bakker seine Möglichkeiten bekommen und diese gilt es zu nutzen.

Karlovic 2:0 @ 2,25 (Bet365) 3/10
 
ATP Challenger Sacramento (USA), Hardcourt

Fr. 22:30 Thiemo de Bakker (NED) - Ivo Karlovic (CRO)


Vorab, dies ist ein reiner Gefühlstipp von mir, denn ich glaub, dass de Bakker nach seiner Verletzungsauszeit und der damit verbundenen Formkrise einfach noch nicht soweit ist, um einen Karlovic hier gefährden zu können, auch wenn sich dieser in Runde 1 sehr schwer gegen den Österreicher Fischer getan hat und diesen erst im Tiebreak des dritten Satzes bezwingen konnte. De Bakker hingegen konnte die beiden aufstrebenden Kanadier Pospisil und Duclos schlagen, lies hier aber 8 bzw. 9 Breakbälle zu und wurde desöfteren gebreakt. Karlovic ist vom Aufschlag aber schon ein ganz anderes Kaliber, gewann in Runde 2 sage und schreibe 97 % der Punkte über den ersten Aufschlag, wenn auch nur gegen einen unbekannten Spieler, und dann will ich erst einmal sehn, wie de Bakker das schmeckt, wenn sich hier keine Ballwechsel ergeben und er als unbestritten klar besserer Tennisspieler keinen Rythmus bekommt, trotzdem aber immer hoch konzentriert bleiben muß, um selbst sein Service nicht abzugeben. Karlovic wird bei Aufschlag de Bakker seine Möglichkeiten bekommen und diese gilt es zu nutzen.

Karlovic 2:0 @ 2,25 (Bet365) 3/10
Karlovic gewinnt 6:4, 7:6
 
ATP Challenger Mons (BEL), Hardcourt indoor - Halbfinale

Sa. 14:30 Ricardas Berankis (LIT) - Andreas Seppi (ITA)


Berankis hat in den letzten Turnieren, nach seiner Verletzungspause, wieder aufsteigende Form gezeigt und scheint mit zunehmender Matchpraxis immer besser in Fahrt zu kommen. Bachinger, Sijsling, de Schepper, Przysiezny, Mahut ... sind schon alles keine schlechten Spieler auf diesem Niveau und die muß man auch erst einmal schlagen. Auch die letzten Niederlagen gegen Istomin (6:7, 6:7) und Darcis (7:5, 5:7, 4:6) waren sehr enge Matches. Seppi hat bei diesem Turnier zwar Burquier und Jaziri ganz klar ausgeschaltet, aber beide sind für mich nicht einmal Challengerdurchschnittsspieler, von daher muß er diese Gegner auch schlagen, auch wenn das wie, 6:1, 6:0 bzw. 6:1, 6:1, schon beeindruckend war. Gegen Darcis gewann Seppi gestern mit 3:6, 7:5, 6:0, allerdings wenn ich mir die Statistik des dritten Satzes anschau, dann haupte ich einfach mal, ohne das Match gesehn zu haben, dass der Belgier keinen Bock mehr hatte, denn 4 Punkte in einem Satz, das geht einfach nicht und wenn ich dann noch die Aufschlagstatistik von Seppi seh, der in diesem Durchgang jeden ersten Aufschlag ist Feld gespielt hat, dann sagt mir das eigentlich nur, dass der Italiener einfach nur die Bälle reingespielt hat und Darcis auf der anderen Seite durchgedreht ist und einen Ball nach dem anderen verschlagen hat. Seppi ist ein intelligenter Spieler, auch wenn es ihm an Klasse fehlt, aber er gewinnt seine Spiele eben genauso. Entweder der Gegner hat einen guten Tag, dann verliert er normal und wenn sein Gegenüber schlecht spielt, dann spielt Seppi einfach ganz normal seinen Stiefel herunter, ohne sich davon aus dem Konzept bringen zu lassen. Auf ATP-Niveau ist Seppi ein typischer Sparringspartner. Wenn Berankis seine zuletzt gezeigten Leistungen bestätigen und vielleicht sogar noch einen Tick steigern kann, dann kann ihn ein Seppi mit eigenen Mitteln eigentlich nicht gefährden. Zusammegefasst, Seppi hat wenig Schwächen, aber auch keine großen Stärken, er lebt einfach von seiner Konstanz, Berankis hingegen ist ein riesen Talent, der sich gut bewegt, das Spiel sehr schnell machen kann und auch sehr gut aufschlägt, eigentlich ein idealer Spieler auf diesem Terrain. Zum Abschluss will ich noch das Spiel von Seppi bei den US Open gegen Monaco erwähnen, wo der Italiener in Satz 1 mit 5:1 vorne lag und das Match dann noch mit 5:7, 2:6, 2:6 verloren hat. Für mich ein perfektes Beispiel, wie sich Seppi präsentiert, denn wenn sich ein besserer Tennisspieler, der Berankis zweifelsohne ist, am Riemen reisst, dann kann Seppi die Spiele aus eigener Kraft nicht beeinflussen, nicht einmal gegen einen Durchschnittsspieler wie Monaco auf Hardcourt, dem er normal niemals so klar unterlegen sein dürfte.

Berankis @ 2,20 (Bet365) 4/10
 
ATP Challenger Mons (BEL), Hardcourt indoor - Halbfinale

Sa. 14:30 Ricardas Berankis (LIT) - Andreas Seppi (ITA)


Berankis hat in den letzten Turnieren, nach seiner Verletzungspause, wieder aufsteigende Form gezeigt und scheint mit zunehmender Matchpraxis immer besser in Fahrt zu kommen. Bachinger, Sijsling, de Schepper, Przysiezny, Mahut ... sind schon alles keine schlechten Spieler auf diesem Niveau und die muß man auch erst einmal schlagen. Auch die letzten Niederlagen gegen Istomin (6:7, 6:7) und Darcis (7:5, 5:7, 4:6) waren sehr enge Matches. Seppi hat bei diesem Turnier zwar Burquier und Jaziri ganz klar ausgeschaltet, aber beide sind für mich nicht einmal Challengerdurchschnittsspieler, von daher muß er diese Gegner auch schlagen, auch wenn das wie, 6:1, 6:0 bzw. 6:1, 6:1, schon beeindruckend war. Gegen Darcis gewann Seppi gestern mit 3:6, 7:5, 6:0, allerdings wenn ich mir die Statistik des dritten Satzes anschau, dann haupte ich einfach mal, ohne das Match gesehn zu haben, dass der Belgier keinen Bock mehr hatte, denn 4 Punkte in einem Satz, das geht einfach nicht und wenn ich dann noch die Aufschlagstatistik von Seppi seh, der in diesem Durchgang jeden ersten Aufschlag ist Feld gespielt hat, dann sagt mir das eigentlich nur, dass der Italiener einfach nur die Bälle reingespielt hat und Darcis auf der anderen Seite durchgedreht ist und einen Ball nach dem anderen verschlagen hat. Seppi ist ein intelligenter Spieler, auch wenn es ihm an Klasse fehlt, aber er gewinnt seine Spiele eben genauso. Entweder der Gegner hat einen guten Tag, dann verliert er normal und wenn sein Gegenüber schlecht spielt, dann spielt Seppi einfach ganz normal seinen Stiefel herunter, ohne sich davon aus dem Konzept bringen zu lassen. Auf ATP-Niveau ist Seppi ein typischer Sparringspartner. Wenn Berankis seine zuletzt gezeigten Leistungen bestätigen und vielleicht sogar noch einen Tick steigern kann, dann kann ihn ein Seppi mit eigenen Mitteln eigentlich nicht gefährden. Zusammegefasst, Seppi hat wenig Schwächen, aber auch keine großen Stärken, er lebt einfach von seiner Konstanz, Berankis hingegen ist ein riesen Talent, der sich gut bewegt, das Spiel sehr schnell machen kann und auch sehr gut aufschlägt, eigentlich ein idealer Spieler auf diesem Terrain. Zum Abschluss will ich noch das Spiel von Seppi bei den US Open gegen Monaco erwähnen, wo der Italiener in Satz 1 mit 5:1 vorne lag und das Match dann noch mit 5:7, 2:6, 2:6 verloren hat. Für mich ein perfektes Beispiel, wie sich Seppi präsentiert, denn wenn sich ein besserer Tennisspieler, der Berankis zweifelsohne ist, am Riemen reisst, dann kann Seppi die Spiele aus eigener Kraft nicht beeinflussen, nicht einmal gegen einen Durchschnittsspieler wie Monaco auf Hardcourt, dem er normal niemals so klar unterlegen sein dürfte.

Berankis @ 2,20 (Bet365) 4/10
Berankis verliert 6:7, 6:7
 
ATP Challenger Sacramento (USA), Hardcourt - Halbfinale

Sa. 21:00 Sam Querrey (USA) - Ivo Karlovic (CRO)


Also wenn ich seh, was dieser Querrey nach seiner vierteljährlichen Verletzungspause zusammenspielt, dann kann der Sieger heute Abend eigentlich nur Karlovic heißen. Beim Aufschlag seh ich den Kroaten vorne, denn im Vergleich zu Querrey kann Karlovic auch punkten, wenn sein 1. Aufschlag mal ausbleibt, Querrey hingegen über seinen 2. Aufschlag sehr anfällig. Der Amerikaner hat eigentlich nur seinen 1. Aufschlag und seine Vorhand, wenn er sie umlaufen kann, ansonsten finde ich ihn tennisspielerisch sogar schlechter als Karlovic und das mag wirklich was heißen. Wenn der Ball im Spiel ist, wird selbst Karlovic so schlau sein, dass er gegen Querrey viel seinen guten Slice spielt und ans Netz geht, denn in Bedrängnis hat der Ami auch nicht die Qualität, einen Passierball nach dem anderen zu spielen. Kann mir nicht vorstellen, dass Querrey hier das ganze Match durchserviert und traue eher Karlovic ein Break zu, als anders herum. Im Tiebreak ist natürlich alles möglich, bei zwei solchen Spielern.

Karlovic @ 1,67 (William Hill) 4/10
 
ATP Challenger Sacramento (USA), Hardcourt - Halbfinale

Sa. 22:30 James Blake (USA) - Alex Kuznetsov (USA)


Auch wenn Blake nicht mehr der Alte vergangener Tage ist, hat er sich in den letzten Wochen und Monaten wieder gefangen und haut auf der Challengertour in gewohnter Manier so ziemlich alles weg, was schlechter ist als er, auch in dieser Woche, denn da waren Delic, Guccione und Sock alle ohne Chance. Sein heutiger Gegner, ein 24 jähriger gebürtiger Ukrainer, der aktuell auf Rang 258 geführt ist und zu seiner "Glanzzeit" auch nur auf Position 158 stand, ist ein typischer Challengerspieler, der selbst auf der zweitklassigen Tour mit 81:89 eine nagative Bilanz auf Hardcourt hat. Auf der ATP-Tour konnte Kuznetsov gar nur 2:12 Spiele auf seinem bevorzugten Belag gewinnen. Head to Head steht es zwischen den beiden 2:0 (5:0-Sätze) für Blake und ich denke, dass Blake heute wieder kurzen Prozess machen wird.

Unter 20,5 Spiele @ 1,80 (Bet365, Bwin) 6/10
 
ATP Challenger Sacramento (USA), Hardcourt - Halbfinale

Sa. 21:00 Sam Querrey (USA) - Ivo Karlovic (CRO)


Also wenn ich seh, was dieser Querrey nach seiner vierteljährlichen Verletzungspause zusammenspielt, dann kann der Sieger heute Abend eigentlich nur Karlovic heißen. Beim Aufschlag seh ich den Kroaten vorne, denn im Vergleich zu Querrey kann Karlovic auch punkten, wenn sein 1. Aufschlag mal ausbleibt, Querrey hingegen über seinen 2. Aufschlag sehr anfällig. Der Amerikaner hat eigentlich nur seinen 1. Aufschlag und seine Vorhand, wenn er sie umlaufen kann, ansonsten finde ich ihn tennisspielerisch sogar schlechter als Karlovic und das mag wirklich was heißen. Wenn der Ball im Spiel ist, wird selbst Karlovic so schlau sein, dass er gegen Querrey viel seinen guten Slice spielt und ans Netz geht, denn in Bedrängnis hat der Ami auch nicht die Qualität, einen Passierball nach dem anderen zu spielen. Kann mir nicht vorstellen, dass Querrey hier das ganze Match durchserviert und traue eher Karlovic ein Break zu, als anders herum. Im Tiebreak ist natürlich alles möglich, bei zwei solchen Spielern.

Karlovic @ 1,67 (William Hill) 4/10
Karlovic gewinnt 7:6, 3:6, 6:4
 
ATP Challenger Sacramento (USA), Hardcourt - Halbfinale

Sa. 22:30 James Blake (USA) - Alex Kuznetsov (USA)


Auch wenn Blake nicht mehr der Alte vergangener Tage ist, hat er sich in den letzten Wochen und Monaten wieder gefangen und haut auf der Challengertour in gewohnter Manier so ziemlich alles weg, was schlechter ist als er, auch in dieser Woche, denn da waren Delic, Guccione und Sock alle ohne Chance. Sein heutiger Gegner, ein 24 jähriger gebürtiger Ukrainer, der aktuell auf Rang 258 geführt ist und zu seiner "Glanzzeit" auch nur auf Position 158 stand, ist ein typischer Challengerspieler, der selbst auf der zweitklassigen Tour mit 81:89 eine nagative Bilanz auf Hardcourt hat. Auf der ATP-Tour konnte Kuznetsov gar nur 2:12 Spiele auf seinem bevorzugten Belag gewinnen. Head to Head steht es zwischen den beiden 2:0 (5:0-Sätze) für Blake und ich denke, dass Blake heute wieder kurzen Prozess machen wird.

Unter 20,5 Spiele @ 1,80 (Bet365, Bwin) 6/10
Blake gewinnt 6:2, 7:5
 
Rennes

K. De Schepper - A. Mannarino 1 2,0 bei Bwin zu 6/10

De Schepper mit 2,03m ein Spieler der größeren Sorte, hat einen Raketenaufschlag und diese Saison einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht. De Fakto stehen 5+3(ITF+CH) Finalteilnahmen. Mannarino auf der anderen Seite zuletzt absolut katastrophal gespielt. Habe ihn in New York gegen Mayer und letzte Woche in Mons gegen Przysiezny gesehen und das wirkte teilweise richtig lustlos und unmotiviert, viele UE und blind geschlagene Bälle. De Schepper hat Mannarino Anfang Juli in Pozoblanco (CH) bereits besiegt, damals 6-4, 2-6, 6-2. Damals auf einem langsameren Court doppelt soviele Asse geschlagen, daher sollte er auch hier wieder viele einfache Punkte machen können. Mannarino letzte Woche in Mons auf einem ähnlichen Court sehr schwach serviert, dort nur 1 Ass, dafür 3 Doppelfehler. Gibt hier wirklich keinen Grund, warum De Schepper Außenseiter sein sollte.
 
ATP Challenger Rennes (FRA), Hardcourt

Di. 12:30 Ivo Minar (CZE) - Ruben Bemelmans (BEL)


Minar ist seit Jahren nicht mehr über die Challengertour hinaus gekommen und selbst da ist er max. ein Durchschnittsspieler und das größtenteils auch nur auf Sand. Für gute Gegner oder die ATP-Tour reicht es bei ihm nicht einmal ansatzweise. Bemelmans hab ich zuletzt gegen Kamke gesehn, da hat der Belgier nur zwei Spiele gemacht, aber für Challengerverhältnisse war das auch unmenschlich, was der Deutsche gespielt hat. Da kann dann schon mal so ein klares Ergebnis zustande kommen. Bemelmans jedenfalls auf schnelleren Belägen auf diesem Niveau ein richtig guter Tennisspieler. Quote für mich definitiv zu hoch, wird bestimmt noch nach unten korrigiert.

Bemelmans @ 1,50 (Bwin) 6/10
 
ATP Challenger Rennes (FRA), Hardcourt

Di. 11:00 Jan Hajek (CZE) - Alejandro Falla (COL)


In meinen Augen die nächste überzogene Quotierung, denn Falla für mich hier der klar bessere Spieler. Hajek kann eigentlich gar nichts, aber irgendwie wurschtelt er sich von Turnier zu Turnier auf der Challengertour durch, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg, ähnlich wie beispielsweise ein Diego Junqueira, bei dem weiss man ja auch nie so genau, wie er seine Spiele gewinnt, aber manchmal reicht ja schon die reine Anwesenheit, um ein Spiel zu "gewinnen". Falla kann jedenfalls alles, was Hajek "kann", um mindestens eine "Klasse" besser und bei ihm muß man sich auch keine Sorgen machen, dass er sich selbst aus dem Spiel nimmt, denn Falla ist für mich einer der zähesten Spieler überhaupt, der spielt stundenlang die Bälle cross, bis es seinem Gegner irgendwann zu blöd wird. Hajek hat jedenfalls nicht die Mittel, diese Ballwechsel auf Dauer für sich zu entscheiden und erst recht nicht um sie zu umgehen. Head to Head 1:0 für Falla, sogar noch ganz frisch aus diesem Jahr, da gewann der Kolumbianer 6:1, 2:0, nach Aufgabe Hajek.

Falla @ 1,44 (Bet365) 7/10
 
ATP Challenger Rennes (FRA), Hardcourt

Di. 11:00 Gregoire Burquier (FRA) - Ricardas Berankis (LIT)


Genau solche Spiele sind das Schöne an der Challengertour, weil es einfach Paarungen gibt, wo man vorab schon sagen kann, dass ein Spieler dieses Spiel niemals verlieren kann und es aber trotzdem immer noch eine vernünftige Quote gibt, die es sich zu spielen lohnt. Für mich liegen hier zwischen beiden Spielern Welten, der eine, Burquier, pendelt zwischen Future- und Challengerebene, während der andere, Berankis, sogar auf der ATP-Tour schon dem ein oder anderen Weltklassespieler das Leben zur Hölle gemacht hat. Erinnere nur an die Match gegen Roddick oder Nalbandian. Der junge Balte hat vergangene Woche in Mons gute Leute wie de Schepper, Przysiezny und Mahut zum Teil ganz klar geschlagen und ist erst im Halbfinale an Seppi mit 6:7, 6:7 gescheitert, genau gegen diesen Seppi hat Burquier ein paar Tage zuvor mit 1:6, 0:6 verloren, denke das deutet in etwa schon den Klassenunterschied zwischen den beiden Spielern an.

Berankis 2:0 @ 1,83 (Bet365) 6/10
 
ATP Challenger Rennes (FRA), Hardcourt

Di. 14:00 Maxime Teixeira (FRA) - Lukas Lacko (SVK)


Von diesem hochgelobten Teixeira war ich bei den French Open schon sehr enttäuscht, hätte mir aufgrund der Vorschusslorbeeren, die ihm zuvor zuteil wurden, schon ein bisschen mehr erwartet. Leider konnte er die Erwartungen nicht nur in Paris nicht erfüllen, sondern auch seitdem in den Turnieren danach auch nicht. Zuletzt verlor der Franzose sogar dreimal in Runde 1 bei Challengerturnieren und das jeweils gegen relativ unbekannte Lokalmatadoren (Authom vielleicht mal ausgenommen). Diesmal bekommt es Teixeira mit Lacko, einem für Challengerverhältnisse recht guten Spieler auf schnelleren Belägen zu tun, der aktuell auch noch richtig gut in Form ist. Belag und Form sprechen eine ganz klare Sprache für den Slowaken und das sollte sich auch so im Endergebnis wiederspiegeln.

Lacko 2:0 @ 1,90 (Bet365) 4/10