Aktueller Stand Glücksspielstaatsvertrag

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Unfassbar. Aber gut, dieses Vorgehen wird das Ende dieses Staatsvertrags vielleicht noch beschleunigen, denn das ist an Frechheit kaum mehr zu überbieten. Da werden die Bookies quasi gezwungen, dem jahrelang gegnerischen Anwalt ihre vertraulichsten Informationen zu geben um sich dann aus wahrscheinlich fadenscheinigen Gründen eine Absage abzuholen.

Was passiert, wenn der Antrag bis 4. September nicht eingereicht wird, gibt es dann keine weitere Chance auf eine Konzession in den nächsten Jahren? Der Grund für diese kurze Frist kann wie gewohnt nur sein, die Bewerber von der Bewerbung abzuhalten.
Noch dazu sollten doch Teile des Gesetzes bis September überarbeitet und an die Bedürfnisse der Wettbüros bzw. ihrer Kunden angepasst werden. Man erwartet also, dass sich die Unternehmen für Lizenzen bewerben obwohl sie die (wahrscheinlich sowieso nie) endgültigen Rahmenbedingungen noch gar nicht kennen.
 
unter diesen Bedingungen werden nicht mal annähernd die 20 Lizensen erreicht.
Ein Großteil der Bookies wird abwarten, wann er gekippt wird (auch wenn es erst in 1-2 Jahren ist).
Man muss sich nur mal anschauen, wie wenig (bekannte) Lizensnehmer es in Spanien sind, obwohl dort die Bedingunegn meines Wissens nach viel besser sind (betfair spricht von einem neuen wachsenden markt).
 
Unfassbar. Aber gut, dieses Vorgehen wird das Ende dieses Staatsvertrags vielleicht noch beschleunigen, denn das ist an Frechheit kaum mehr zu überbieten. Da werden die Bookies quasi gezwungen, dem jahrelang gegnerischen Anwalt ihre vertraulichsten Informationen zu geben um sich dann aus wahrscheinlich fadenscheinigen Gründen eine Absage abzuholen.

Das ist genau das, was die Sache eigentlich sofort wieder beendet. Eine Anwaltskanzlei darf offziell nie für Durchführungen von Gesetzen beauftragt werden, das geht über deren Befugnisse und außerdem werden andere Kanzleien deutlich benachteiligt, wenn eine bestimmte vom Staat unterhalten wird, die Kanzleien untereinander betreiben auch einen Wettbewerb. Die Lizenzen müssen von einer Komission oder einem Ausschuss auf politischer Ebene vergeben werden, aber nicht so, wie jetzt. Warum wird das nicht gemacht? Weil die Politiker keine Ahnung haben, was sie überhaupt machen, einfach die Hand für das Monopol gehoben aber inkompetent bis zum Abwinken auf dem Gebiet und verweigern sogar ihre Arbeit mit der Vergabe, wofür die eigentlich zuständig sind.

Das ist mehr als lachhaft wie sich zu dem Thema insgesamt verhalten wird, ich weiß nicht, was die Lobby sich davon verspricht, wenn es jedes Mal eins auf den Deckel gibt.
 
Unfassbar. Aber gut, dieses Vorgehen wird das Ende dieses Staatsvertrags vielleicht noch beschleunigen, denn das ist an Frechheit kaum mehr zu überbieten. Da werden die Bookies quasi gezwungen, dem jahrelang gegnerischen Anwalt ihre vertraulichsten Informationen zu geben um sich dann aus wahrscheinlich fadenscheinigen Gründen eine Absage abzuholen.

Was passiert, wenn der Antrag bis 4. September nicht eingereicht wird, gibt es dann keine weitere Chance auf eine Konzession in den nächsten Jahren? Der Grund für diese kurze Frist kann wie gewohnt nur sein, die Bewerber von der Bewerbung abzuhalten.
Noch dazu sollten doch Teile des Gesetzes bis September überarbeitet und an die Bedürfnisse der Wettbüros bzw. ihrer Kunden angepasst werden. Man erwartet also, dass sich die Unternehmen für Lizenzen bewerben obwohl sie die (wahrscheinlich sowieso nie) endgültigen Rahmenbedingungen noch gar nicht kennen.

RA Maul bringt´auf den Punkt: "Das ist kein Zulassungs- sondern ein Verhinderungsverfahren".

Mal ganz grundsätzlich: warum wird dieses ganze Bauerntheater eigentlich auf Bundesebene ausgetragen, wo das Rennwett- und Lotteriewesen doch Ländersache ist? Sowohl der Gesetzesbeschluss, der von Berlin aus erfolgte, als auch die Vergabe der Konzessionen, die von Hessen aus gelenkt wird, wären von Rechts wegen der Länderkompetenz unterstellt gewesen.

Kann mich jemand aufklären?
 
Solange Du in Deutschland bist und Deine Wetten von hier aus platzierst, musst du die 5% zahlen.

Und woher wissen die das? Wahrscheinlich über die IP, aber würde da eventuell mit Proxy-Server was gehen?

Wenn ich meine italienische Adresse angeben würde wäre ja mein Wohnsitz nicht mehr Deutschland, also bleibt wohl nur noch das Problem mit der IP oder irre ich mich [[nixweiss]]
 
Wie sieht das in meinem Fall aus?

Ich lebe zwar in Deutschland, hab aber auch ne Adresse in Italien da ich Italiener bin. Könnte ich mich dann einfach als Italiener registrieren und müsste dann keine 5% an Steuern abgeben?

Ja, aber dummerweise gibts in Italien auch ein Gesetz, welches den Wettmarkt regelt. Ich weiß nicht wie es dort mit den Steuern ausschaut, aber das Wettangebot wird auf jeden Fall geregelt und ist vor allem in niedrigen Ligen fast zum vergessen.
Hier die Homepage der Regierungsbehörde, welche das Angebot regelt: AAMS - Home

Italienische Wettanbieter u.a.:
bwin.it
it.bet-at-home.com
unibet.it
interwetten.it

Nicht dass du mit dem Wechsel vom Regen in die Traufe kommst...
 
Solange Du in Deutschland bist und Deine Wetten von hier aus platzierst, musst du die 5% zahlen.
meines Wissens ist der Wohnsitz entscheidend - wenn du mit ausländischen Wohnsitz registriert bist und diesen auch nachweisen kannst, dann brauchst du keine Steuern zahlen auch wenn du deine Wetten vielleicht in Deutschland abgibst
 
Ich denke wenn man einen Wohnsitz im Ausland + die nötigen Papiere zur Verifizierung vorgelegt hat, muss man keine 5% Steuern zahlen. Ansonsten ändert man halt noch die IP und dann kann es sowieso keiner mehr beweisen.
Ich bezweifle sowieso, dass die Buchmacher, dass über die IP nachprüfen bzw. die Seite automatisch über die Ländererkennung der IP eingestellt wird. Die gehen dann einfach davon aus, dass er sich auch in Italien aufhält. Ob das wirklich so ist, ist denen doch egal. Haben die vorher mit den Bundesländern doch auch immer so gemacht. Und die Steuer wird ja auch erst angezeigt, wenn ich eingeloggt bin. Wenn ich ohne einloggen auf die Quote klicke, wird die Steuer noch nicht angezeigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur in der Printausgabe zu finden, daher abgetippt:

Neuer Streit um das Glücksspielgesetz

Kiel Skandal oder nur peinlich und geschmacklos-das ist die Frage beim neustem Streit um den leidigen Glücksspielstaatsvertrag der anderen Bundesländer, dem die neue Kieler Koalition nun auch ihren Segen geben will. Ausgerechnet ein hessisches Anwaltsbüro, das seit Jahren im Auftrag des staatlichen Sportwettanbieters Oddset gegen Private vorgeht, soll die Sportwettenlizenzen der privaten Konkurrenten begutachten. Federführend für alle Länder regelt Hessen das Verfahren.
Die Kieler Landesregierung wäscht die Hände in Unschuld. "Fragen einer möglichen Interessenskollision fallen in die alleinige Verantwortung des hessischen Innenministeriums", teilte das Ministerium mit. SPD-Fraktionschef Ralf Stegner-der den schleswig-holsteinischen Alleingang beim Glücksspiel lieber heute als morgen beenden will - twittert gar: "Die böse schwarzgelbe Koalition in Hessenhat sich doch tatsächlich gegen schwarzgelbe Zockerfreunde aus Kiel verschworen - so was aber auch!" Das findet die CDU, die sich für eine Liberalisierung des Glücksspielmarktes stark gemacht hatte, um damit illegale und unkontrollierte Zockerei auszubremsen, gar nicht witzig. Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion, Hans-Jörn Arp, sieht "ganz klar eine Interessenskollision der Anwaltskanzlei". Im Staatsvertrag werde festgeschrieben, dass Hessen für alle Bundesländer die Konzessionsverfahren und Aufsicht für Sportwettanbieter durchführt. Private Wettanbieter, die eine Konzession haben wollen, sind jetzt gezwungen der umstrittenen Kanzlei Betriebsinterna zu offenbaren, Die Vorstellung, dass ein solches Verfahren von der EU nicht beanstandet werde, bezeichnete Arp als "abwegig".

SHZ PRINT 16.08.2012

Viel Spaß beim Lesen
 
U.a. Pinnacle, bet3000, Tipico, bet365 (ich wurde dort erst nach deutlich vierstelligem Gewinn limitiert, nicht gesperrt).
bravo - wenn für dich eine limitierung auf 1 euro wetten und bruttogewinnlimits von 50 oder 100 euronen keiner sperre gleichkommt dann freut mich das für dich.[[grin]]


Das Betreiben derartiger Plattformen ist alles andere als billig...
du willst mir jetz aber hoffentlich nicht einreden dass die betreiber mit der onlineschiene im rücken höhere kosten pro user haben als eine reine filialkette .[[zwinker]]
 
Zuletzt bearbeitet:
Wirtschaftsministerium legt Gesetzesentwurf für Spielautomaten vor - SPIEGEL ONLINE

Ist natuerlich nicht ernst zu nehmen, aber schon etwas geisteskrank :mrgreen::
"Perspektivisch wünschen wir uns eine Karte mit biometrischen Daten, die für alle Arten des Glücksspiels eingesetzt wird."

Welchen Sinn soll das haben ? Davon abgesehen dass das kaum möglich ist durchzusetzen .
Sollen die erfolgreichen Tipper etwa aus Deutschland vertrieben werden um woanders ihre Gewinne in die Wirtschaft einfliessen zu lassen ?
 
Der lange Weg aus dem Glücksspiel-Gesetz - shz.de

Viel Spaß beim Lachen, vor allem über Ralf Stegner, entweder ist er strohdoof oder wurde mit Geld vom Monopol zugesch... .

Zur Zeit gibts anscheinend in SH keine wichtigeren Themen.
Wenn aber erstmal die deutsche Konjuntur einbrechen sollte (wird ja schon offen darüber gemunkelt), die Arbeitslosenzahl ansteigt, dann ist dieser Austritt auch auf Eis gelegt.
Irgendwie müssen sie ihre Langeweile bekämpfen.

der artikel ist noch lusitger (vorallem der 2. abschnitt / Pokerspiel)

Glücksspiel-Abkommen - Landesregierung will Sonderweg rückgängig machen - Schleswig-Holstein - Region - Hamburger Abendblatt
 
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Weiss nicht ob dass der richtige Ordner ist. Aber das dürfte dann wohl alle nicht lizensierten Buchmacher betreffen nehme ich an.
 
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Weiss nicht ob dass der richtige Ordner ist. Aber das dürfte dann wohl alle nicht lizensierten Buchmacher betreffen nehme ich an.

Auch gerade gelesen ..... ich kann nur kotzen echt[[kotz]][[kotz]][[kotz]][[kotz]]
 
Und wieder scheinen da Märchen von der Politik und deren Anwaltskanzlei in die Welt gesetzt worden zu sein. Es war ja im Gespräch, das Geldwäschegesetz zu ergänzen, offziell ist aber noch nichts entschieden, da es auch noch in der EU besprochen werden muss. Da hat sich wahrscheinlich die gewisse/bestimmte "tolle" Anwaltskanzlei bei Skrill gemeldet und wieder Lügen verbreitet.

Naja, muss man eben auf den direkten Banktransfer wieder zurückgreifen.
 
Und wieder scheinen da Märchen von der Politik und deren Anwaltskanzlei in die Welt gesetzt worden zu sein. Es war ja im Gespräch, das Geldwäschegesetz zu ergänzen, offziell ist aber noch nichts entschieden, da es auch noch in der EU besprochen werden muss. Da hat sich wahrscheinlich die gewisse/bestimmte "tolle" Anwaltskanzlei bei Skrill gemeldet und wieder Lügen verbreitet.

Naja, muss man eben auf den direkten Banktransfer wieder zurückgreifen.

Na ja ... direkt mit Banküberweisung kostet ewig Zeit. Da ist man nicht so flexibel wie bisher.
 
Ich find auch es ist langsam schlimmer als im Knast. Wobei bookies die nicht limitieren wie sbo ja kein Problem darstellen. Da ist der Verzicht auf mb noch zu verkraften. Hut ab dass denen die Faxen unseres Staates am Allerwertesten vorbeigehen und sie keine Kunden rausschmeissen. Alles was über Agenten läuft sollte auch kein Problem sein da die öfter ihre mb Adressen ändern und diese accounts eher nicht in Form eines Geschäftskontos laufen, zumindest sind sie schwer als einschlägig zur Wettbranche zugehörig zu identifizieren. Bei den anderen bookies muss man dann bei jedem neuen account halt immer mit einem bankaccount arbeiten, und ob dass die Freunde immer so mitmachen^^ [[hammer]]
 
Zuletzt bearbeitet:
die zeiten mit ein und auszahlen, wenn man mal ne wette gewonnen hatte, sind somit wohl vorbei.

ich verstehe nur nich, wieso sich moneybookers von einem Heini so einschüchtern lässt. solange Geld nicht zwischen Konten hin und hergeschoben wird, ist doch nix illegales dabei.

wahrscheinlich hat der typ auch alle buchmacher angeschrieben und gedroht, wenn sie keine lizens beantragen.... mal schaun, welcher buchmacher sich noch einschüchtern lässt und sich vom markt zurückziehen wird bzw...ich hoffe mal nicht die BESTEN...
 
Solange es keine gesetzliche Grundlage dafür gibt habe ich noch etwas Hoffnung. Paypal sind ja immerhin Amerikaner und die lassen sich ja bekanntlich nichts von den Europäern vorschreiben.

Was ist die Alternative? Einen Österreicher bezahlen um in seinem Namen Wetten zu dürfen? Für Surebetter ist die Nachricht ne Katastrophe [[kotz]]
 
Solange es keine gesetzliche Grundlage dafür gibt habe ich noch etwas Hoffnung.

Der aktuelle Staatsvertrag der 15 ist nicht EU konform. Ich hoffe, das wird auch bald mal verkündet, es heißt, man wartet auf Reaktionen von der EU. Trotzdem wird mit allen Mitteln gegen alle vorgangenen, um dieses rechtswidrige Monopol zu schützen, mit Lügen und Brüchen von EU-Gesetzen. Diese Übertreibung der Politiker ist schon krank.
 
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