16.11.2005

Pechvogel schrieb:
appel schrieb:
liebe leute,ich bin auch der ansicht,dass diese tummulte da nichts zu suchen haben,es ist sport,und das sollte das mindeste sein was uns verbindet

Da sind wir uns einig. Nicht jedoch in der Schuldfrage. Für die Türken (egal ob Spieler, Trainer, Anhänger oder Sicherheitsbeamte) sind die Schweizer und der Schiedsrichter diejenigen, die die Situation eskalieren ließen...
die schweizer sind nicht ganz unschuldig...ich fand das schon nicht gut,dass ein Magnin im Hinspiel innerhalb 10 minuten 5 minuten auf dem boden lag,wobei man in der zeitlupe schon sehen konnte dass er nichtmal berührt worden ist,das ist schon leicht unsportlich und provokant,aber trotzdem kein grund für die vorkomnisse,dann dazu die nichtgegebenen elfmeter...das gehört eben zum heutigen fussball dazu,das passiert in fast jedem spiel,sehr ärgerlich aber man muss damit leben können,will hier jetzt auch keine breite diskussion anzetteln,das sind halt die tatsachenentscheidungen die die gewisse Kultur in den fussball bringen
 
appel schrieb:
schmarn,man sollte beachten wen man bestraft,bei einem ausschluss von meisterschaften würd ich mich bestraft fühlen,und das würde ich nicht einsehen

Was ist denn das für eine Argumentation? Auch beim Zwangsabstieg von beispielsweise dem FC Tirol, Servette Genf oder Dynamo Dresden wurden Fans "bestraft", die nichts für die finanzielle Situation konnten.
Dito bei anderen Sanktionen (Stadionsperren, Wettkampfausschlüsse).
 
appel schrieb:
Pechvogel schrieb:
appel schrieb:
liebe leute,ich bin auch der ansicht,dass diese tummulte da nichts zu suchen haben,es ist sport,und das sollte das mindeste sein was uns verbindet

Da sind wir uns einig. Nicht jedoch in der Schuldfrage. Für die Türken (egal ob Spieler, Trainer, Anhänger oder Sicherheitsbeamte) sind die Schweizer und der Schiedsrichter diejenigen, die die Situation eskalieren ließen...
die schweizer sind nicht ganz unschuldig...ich fand das schon nicht gut,dass ein Magnin im Hinspiel innerhalb 10 minuten 5 minuten auf dem boden lag,wobei man in der zeitlupe schon sehen konnte dass er nichtmal berührt worden ist,das ist schon leicht unsportlich und provokant,aber trotzdem kein grund für die vorkomnisse,dann dazu die nichtgegebenen elfmeter...das gehört eben zum heutigen fussball dazu,das passiert in fast jedem spiel,sehr ärgerlich aber man muss damit leben können,will hier jetzt auch keine breite diskussion anzetteln,das sind halt die tatsachenentscheidungen die die gewisse Kultur in den fussball bringen

LOL
Warum sprechen jetzt auf einmal alle vom Hinspiel???

Die Schuld bei anderen zu suchen ist immer ganz schwach, da dies nur von den Tatsachen ablenken soll.
Zum streiten gehören immer 2 Parteien wobei in dieser Geschichte hier ganz klar die türkische Seite die Hauptlast trägt. Wer den Mannschaftsbus bei der Ankunft schon mit (waren es) Milch und Eiern bewirft, der hat das ganz klar provoziert.
Es ist nunmal bekannt (und wahrscheinlich liegt das auch in ihrer Erziehung) das türkisch abstammende Leute nicht gern Verlieren können ... und das hat man an diesem Tag wieder gesehen.
Ich verurteile Gewalt auch auf schärfste egal wer die begeht.
Aber wenn ich höre das der Co-Trainer ein blaues Auge hat, ein schweizer Spieler ins Krankenhaus musste und es mehrere Verletzte gab auf Seiten der Schweizer dann kann ich mir nicht Vorstellen das kein Türke was gemacht haben will da...
Haben die Schweizer sich etwa gegenseite verhauen???
Vllt gibt es auch Ausnahmen unter den Türken aber diejenigen die in der Türkei leben und/oder an den Traditionen festhalten sind halt so drauf...

Ich denk mal die Türken haben die Schweizer auch nicht so ernst genommen und haben gedacht das wird ein Spaziergang und sind nun so enttäuscht das sie die Wut an irgendeinem auslassen müssen.

In Liverpool hätten sie jetzt "You Never Walk Alone" gesungen nach dem Spiel und genau diese Geste wäre nach dem wirklich guten Spiel seitens der Türken angebracht gewesen. Also der Sieg war verdient nur die Schweizer waren halt über 2 Partien die bessere Mannschaft und das muss man akzeptieren!

Die meisten im Stadion haben wohl vergessen das dies nur ein Spiel ist und keine persönliche Angelegenheit.

So..das war jetzt mein Senf dazu :mrgreen:
 
Zitat Stern.de:

In den vergangenen Jahren hat es bei Fußball- Spielen immer wieder Zwischenfälle mit Beteiligung von türkischen Anhängern gegeben.

17. September 1967:
44 Tote und 600 Verletzte gibt es in Kayseri/Türkei, als sich nach einem umstrittenen Tor Zuschauer mit Pistolen, Messern und abgebrochenen Flaschen bekämpfen.

5. April 2000:
Zwei Briten werden nach Zusammenstößen zwischen englischen und türkischen Fans vor dem UEFA-Cup-Spiel Galatasaray Istanbul - Leeds United erstochen. Mindestens fünf weitere Personen werden verletzt, etwa 25 Beteiligte von der Polizei festgenommen und 16 britische Fans ausgewiesen. 15 angetrunkene englische Fans hatten vor einer Gaststätte Türken angepöbelt. Daraufhin gingen Galatasaray- Anhänger mit Messern und Holzlatten auf die Briten los.
..

15. April 2000:
Bei der Fernsehübertragung des Lokalderbys Besiktas gegen Galatasaray Istanbul kommt es zu einer tödlichen Auseinandersetzung zwischen Fußball-Anhängern. Nach einem Streit erliegt ein Mann seinen Stichverletzungen.

17. Mai 2000:
Der UEFA-Pokalsieg von Galatarasay Istanbul mit 4:1 im Elfmeterschießen gegen Arsenal London in Kopenhagen findet seine traurigen Begleiterscheinungen mit vier Todesfällen bei den Jubelfeiern in der Türkei und zahlreiche Verletzte bei Krawallen in der dänischen Hauptstadt.

13. März 2002:
Der Konflikt zwischen Italien und der Türkei nach den Ausschreitungen beim Champions-League-Spiel AS Rom - Galatasaray Istanbul muss auf diplomatischem Wege entschärft werden. Nach dem 1:1 waren Spieler beider Mannschaften aneinander geraten. Italienische Polizisten gingen mit Schlagstöcken dazwischen.

31. Oktober 2002:
Beim UEFA-Pokalspiel zwischen Fenerbahce Istanbul und Panathinaikos Athen bewerfen griechische Fans die Außenminister Griechenlands und der Türkei mit abgebrochenen Plastiksitzen und anderen Gegenständen. Die türkische Fans enthüllen kurz vor Beginn des Spieles ein riesiges Transparent, auf dem an die Eroberung Istanbuls durch die Osmanen im Jahre 1453 erinnert wurde. Rund 15 griechische Fans werden durch Steinwürfe leicht verletzt.

11. Juni 2003:
Beim EM-Qualifikationsspiel Türkei - Mazedonien in Istanbul bewerfen türkische Fans die Gäste nach der mazedonischen 2:1-Führung mit Flaschen und Münzen. Die Kontroll- und Disziplinarkommission der Europäischen Fußball- Union (UEFA) verhängt daraufhin Geldstrafen.

15. August 2003:
Der erste Saisonsieg von Trainer Christoph Daum mit Fenerbahce Istanbul wird von Ausschreitungen der Fans überschattet, bei denen es mehrere Verletzte gibt. Die Krawalle erreichen ihren Höhepunkt in der Halbzeitpause, als sich die Fans beider Vereine mit ausgerissenen Tribünensitzen und Steinen bewerfen.

18. November 2003:
Dem Jubel auf dem Platz über das Erreichen der EM-Endrunde folgen für die deutschen Fußball-Junioren wilde Jagdszenen. Im Tunnel zu den Kabinen werden die U21-Spieler nach dem 1:1 gegen die Türkei im Stadion von Fenerbahce Istanbul von Polizisten und Ordnungskräften geschlagen, getreten und beschimpft. Die türkischen Medien verteidigen tags darauf nahezu einhellig die Entgleisungen. Die deutschen Spieler hätten mit "übertriebener Freude" und "beleidigenden Gesten" die türkischen Fans provoziert.


21. August 2004:
Bei Ausschreitungen am Rande von zwei Spielen der türkischen Süper Lig werden drei Fußballfans durch Messerstiche verletzt. Einem Fernsehreporter, der die Ausschreitungen filmen wollte, wird ein Finger gebrochen. Vor dem Spiel des von Christoph Daum trainierten türkischen Meisters Fenerbahce Istanbul gegen den Stadtrivalen Istanbulspor (3:0) fallen auch Schüsse. Die Polizei findet später 15 leere Patronen.

19. Oktober 2005:
Schalkes Manager Rudi Assauer wird beim Champions-League-Spiel zwischen Fenerbahce Istanbul und dem FC Schalke 04 auf der Tribüne des Stadion Sükrü Saracoglu geohrfeigt. "Ich bin von einem Zuschauer mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen worden. Wir waren dort nicht abgeschottet", sagte Assauer. Bei dem Zuschauer soll es sich um einen Fenerbahce-Sponsor gehandelt haben.

16. November 2005:
Nach dem WM-Qualifikationsspiel zwischen der Türkei und der Schweiz (4:2) kommt es im Stadion von Istanbul unmittelbar nach Spielschluss zu Ausschreitungen. Schweizer Nationalspieler seien von Türken tätlich angegriffen worden, sagte der Medienchef der Eidgenossen, Pierre Benoit. Ersatzspieler Stéphane Grichting wird nach einem Tritt in den Unterleib ins Krankenhaus gebracht.