Eishockeywetten November 2023

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Aug. 16, 2009
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Wett-Tipps, Tendenzen, Ideen, Analysen, Prognosen und Vorschauen für alle Eishockeyspiele der DEL, DEL2, Österreich EBEL, Schweiz National League, Tschechien, Finnland, Slowakei, Schweden, KHL und alle anderen Eishockeywetten im November 2023

Hier kann jeder die besten Wetttipps heute und für die nächsten Tage veröffentlichen. Gerne gelesen werden Tipps den Postingregeln entsprechend. Hier schreiben nicht nur erfahrene Sportwetter, auch Anfänger sind eingeladen ihre besten Wetttipps zu veröffentlichen.

Ob 1X2-Wetten, Handicapwetten, Asian Handicap, Doppelte Chance, Wetten auf die Toranzahl, Teamwetten, Resultatwetten oder ganz etwas anderes, hier sind alle Eishockeywetten heute und diese Woche zu den genannten Ligen willkommen.

In den Wetttipps oder auch Wettprognosen, Analysen,Vorschauen wird idealerweise auf möglichst viele zur Verfügung stehenden Informationen eingegangen um sie den Lesern zu präsentieren. Es geht um die aktuelle Form der Mannschaften oder der einzelnen Spieler, Ausfälle wie verletzte oder gesperrte Spieler, Probleme im Verein. Auch direkte Duelle aus der Vergangenheit können wichtig sein, fast jede Mannschaft hat Lieblingsgegner und Angstgegner. Gab es einen Trainerwechsel, Interviews von Spielern, Trainern oder Funktionären die sich auf eine Wette auswirken könnten? Wenn aus einem Interview zitiert wird schätzen die Leser eine Quellenangabe. Ab welcher Wettquote ist ein Tipp interessant? Bei welchem Wettanbieter ist die Quote verfügbar?

Ist die Analyse gut gelungen und die Wette wurde gewonnen? Dann ist sie vielleicht ein Kandidat für die Analyse des Monats bei der es um 100€ Cash geht. Jeder kann seinen eigenen Tipp vorschlagen. Mehr Informationen dazu gibt es im Gewinnspielforum.

Diskussionen zu allen Tipps sind gerne gesehen. Wenn es sich um kurze Anmerkungen wie eine bessere Wettquoteoder eine Frage handelt kann diese als Kommentar geschrieben werden. Spricht etwas gegen den Tipp? Die Leser freuen sich über rege Diskussionen um selbst leichter eine Entscheidung für oder gegen den Tipp treffen zu können.

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Das Wettforum-Team wünscht gutes Gelingen und viel Spaß mit den Wetttipps heute!​​
 
DEL 01.11.2023 19:00 Uhr
Köln - Bremerhaven

Gastgeber Köln ist nach einem blendenden Saisonstart außer Tritt geraten. Im Prinzip lässt sich der bisherige Saisonverlauf in 3 Abschnitte teilen:

1. Phase Spieltage 1-6
Die Haie starteten mit viel Vorschusslorbeeren in die Saison. Fachpresse und Experten staunten über die Einkaufspolitik und sahen sie um die Meisterschaft mitspielen. Dieser Anerkennung wurden sie anfangs auch gerecht. Es waren zwar "nur" 4 Siege in diesen 6 Spielen. Aber die Spielweise begeisterte. Sie kombinierten sich zu den Toren. Die Reihe Thuresson / Kammerer / Aubry war schon letzte Saison herausragend. Aber sie wurde zunächst durch die nominell zweite Reihe Grenier / MacLeod / Schütz sogar etwas in den Schatten gestellt. Auch in der dritten Reihe war mit Wolgemuth und Storm durchaus Scoringtouch vorhanden. Man war viel breiter aufgestellt und damit unberechenbarer als in der Vorsaison.

2. Phase Spieltage 7-10
MacLeod fiel verletzt aus. Die Paradereihe war zerrissen. Krupp jedoch stellte großflächig um. Er löste auch die Thuresson-Reihe auf. Ergebnis: Verunsicherung pur, verlorene Spielfreude und ergebnistechnisch nur 2 Punkte aus 4 Spielen.

3. Phase Spieltage 11 bis jetzt
MacLeod kehrte zurück. Aber die Leichtigkeit des Saisonstarts blieb verloren, obwohl die beiden Topreihen wieder vereint waren. Die Kölner punkten zwar wieder ab und an. Aber richtig überzeugend wirkt das nicht mehr.

Somit haben sich die Haie als gefühltes "Durchschnittsteam" in der Tabellenmitte eingenistet. Das darf mit dem starken Kader nicht der Anspruch sein. Erst am Sonntag bei der Niederlage in Frankfurt experimentierte Krupp wieder, in dem er die MacLeod-Reihe wieder trennte. Die drei verstehen sich blind. Diese Reihe kann Gold wert sein, aber so verunsichert man sie nur. Manchmal mag man glauben, das Problem bei Köln steht hinter der Bande.

Wenn Fachleute vor der Saison eine Baustelle erkannt haben, waren es die Goalies. Und rückblickend kann man behaupten: sie hatten recht. Sowohl Pantowski als auch Ancicka mit Savequoten von 88 % bzw. 85%. Damit sind sie im ligaweiten Ranking ganz weit unten angesiedelt. Trotz guten Defensivpersonal (z.B. der starke Offensivverteidiger Bailen, die Abwehrkanten Sustr und Dietz oder die Legende Mo Müller) wurde Köln fast zur Schießbude der Liga. Mit 53 Toren fing man sich ligaweit die drittmeisten Gegentreffer.

In der aktuellen Phase kann man die Kölner schwer einschätzen. Das 3:1 gegen Schwenningen habe ich in voller Länge gesehen. Das war - gerade defensiv - ganz ok. Aber aktuell kommt man aus einem 0-Punkte-Wochenende. Richtig selbstsicher werden die Haie heute nicht auftreten.

Ganz anderes die Gäste aus Bremerhaven. Bastelt man sich eine Formtabelle sind die Pinguine überraschend ganz oben zu finden. 9 Siege aus den letzten 10 Spielen stehen zu Buche. Sie schwimmen auf einer Euphoriewelle, die selbst durch eine lange Liste verletzter Spieler nicht bricht. Auf dieser Liste stehen absolute Schlüsselspieler. Die erste Reihe, der slowenische "Karawankenexpress", besteht derzeit nur aus Jeglic. Verlic fällt länger aus und seit letzter Woche fehlt auch Kapitän Urbas. Außerdem müssen die Bremerhavener noch länger auf ihren Stammgoalie Franzreb und Stürmer Uher verzichten.

Was macht der sportliche Leiter Prey? Er holt den Goalie Andryukhov aus der Oberliga, der gleich zum Publikumsliebling aufstieg, und aus der AHL Colt Conrad, der mit 4 Toren in 3 Spielen einen gelungenen Einstand feierte. Während andere Clubs über ihre Ausfälle jammern, wird hier schnell und geräuschlos adäquater Ersatz aus dem Hut gezaubert, obwohl man nicht über das größte Budget verfügt. In Bremerhaven wird auch abseits der Eisfläche hervorragende Arbeit geleistet.

Coach Popiesch steckt Neuzugang Conrad in die erste Reihe neben Jeglic, was gut funktioniert. Die beiden harmonieren hervorragend. Auch die anderen Reihen springen in die Bresche. Am Sonntag gegen Düsseldorf war dies vor allem die Reihe MacKenzie / Vikingstad / Mauerman. Auch der Offensivverteidiger Brugisser ist hervorzuheben. 14 Scorerpunkte hat er schon auf dem Konto (davon 5 Tore). Damit ist er ligaweit der drittbeste Scorer unter den Verteidigern.

Ein paar Statistikdaten in Vergleich:
Tabelle: Köln 9. (Heimtabelle 10.) / BHV 4. (Auswärtstabelle 4.)
Punkte: Köln 23 in 15 Spielen (heim 12 in 8 Spielen) / BHV 28 in 15 Spielen (auswärts: 11 in 7 Spielen)
Tore: Köln 54:53 / BHV 53:37
Überzahl: Köln 4. Platz (22,1 %) / BHV 5. Platz (21,4 %)
Unterzahl: Köln 11. Platz (76,9 %) / BHV 9. Platz (82,1 %)

Fazit: Aufgrund der guten Form sehe ich Bremerhaven eher vorne. Dass sie die Ausfälle kompensieren, haben sie bereits bewiesen. Die Bookies sehen es gemischt. Quoten fallen aber schon.

Als Torschützen versuche ich Brugisser. Er kann als Blueliner im Powerplay den Goalies Pantowski bzw. Ancicka gefährlich werden.


Sieg Bremerhaven (2-Weg) 1,95 Rabona 2,5 EH
Torschütze Brugisser 4,50 neobet 0,5 EH
 
Zuletzt bearbeitet:
DEL 01.11.2023 19:00 Uhr
Köln - Bremerhaven

Gastgeber Köln ist nach einem blendenden Saisonstart außer Tritt geraten. Im Prinzip lässt sich der bisherige Saisonverlauf in 3 Abschnitte teilen:

1. Phase Spieltage 1-6
Die Haie starteten mit viel Vorschusslorbeeren in die Saison. Fachpresse und Experten staunten über die Einkaufspolitik und sahen sie um die Meisterschaft mitspielen. Dieser Anerkennung wurden sie anfangs auch gerecht. Es waren zwar "nur" 4 Siege in diesen 6 Spielen. Aber die Spielweise begeisterte. Sie kombinierten sich zu den Toren. Die Reihe Thuresson / Kammerer / Aubry war schon letzte Saison herausragend. Aber sie wurde zunächst durch die nominell zweite Reihe Grenier / MacLeod / Schütz sogar etwas in den Schatten gestellt. Auch in der dritten Reihe war mit Wolgemuth und Storm durchaus Scoringtouch vorhanden. Man war viel breiter aufgestellt und damit unberechenbarer als in der Vorsaison.

2. Phase Spieltage 7-10
MacLeod fiel verletzt aus. Die Paradereihe war zerrissen. Krupp jedoch stellte großflächig um. Er löste auch die Thuresson-Reihe auf. Ergebnis: Verunsicherung pur, verlorene Spielfreude und ergebnistechnisch nur 2 Punkte aus 4 Spielen.

3. Phase Spieltage 11 bis jetzt
MacLeod kehrte zurück. Aber die Leichtigkeit des Saisonstarts blieb verloren, obwohl die beiden Topreihen wieder vereint waren. Die Kölner punkten zwar wieder ab und an. Aber richtig überzeugend wirkt das nicht mehr.

Somit haben sich die Haie als gefühltes "Durchschnittsteam" in der Tabellenmitte eingenistet. Das darf mit dem starken Kader nicht der Anspruch sein. Erst am Sonntag bei der Niederlage in Frankfurt experimentierte Krupp wieder, in dem er die MacLeod-Reihe wieder trennte. Die drei verstehen sich blind. Diese Reihe kann Gold wert sein, aber so verunsichert man sie nur. Manchmal mag man glauben, das Problem bei Köln steht hinter der Bande.

Wenn Fachleute vor der Saison eine Baustelle erkannt haben, waren es die Goalies. Und rückblickend kann man behaupten: sie hatten recht. Sowohl Pantowski als auch Ancicka mit Savequoten von 88 % bzw. 85%. Damit sind sie im ligaweiten Ranking ganz weit unten angesiedelt. Trotz guten Defensivpersonal (z.B. der starke Offensivverteidiger Bailen, die Abwehrkanten Sustr und Dietz oder die Legende Mo Müller) wurde Köln fast zur Schießbude der Liga. Mit 53 Toren fing man sich ligaweit die drittmeisten Gegentreffer.

In der aktuellen Phase kann man die Kölner schwer einschätzen. Das 3:1 gegen Schwenningen habe ich in voller Länge gesehen. Das war - gerade defensiv - ganz ok. Aber aktuell kommt man aus einem 0-Punkte-Wochenende. Richtig selbstsicher werden die Haie heute nicht auftreten.

Ganz anderes die Gäste aus Bremerhaven. Bastelt man sich eine Formtabelle sind die Pinguine überraschend ganz oben zu finden. 9 Siege aus den letzten 10 Spielen stehen zu Buche. Sie schwimmen auf einer Euphoriewelle, die selbst durch eine lange Liste verletzter Spieler nicht bricht. Auf dieser Liste stehen absolute Schlüsselspieler. Die erste Reihe, der slowenische "Karawankenexpress", besteht derzeit nur aus Jeglic. Verlic fällt länger aus und seit letzter Woche fehlt auch Kapitän Urbas. Außerdem müssen die Bremerhavener noch länger auf ihren Stammgoalie Franzreb und Stürmer Uher verzichten.

Was macht der sportliche Leiter Prey? Er holt den Goalie Andryukhov aus der Oberliga, der gleich zum Publikumsliebling aufstieg, und aus der AHL Colt Conrad, der mit 4 Toren in 3 Spielen einen gelungenen Einstand feierte. Während andere Clubs über ihre Ausfälle jammern, wird hier schnell und geräuschlos adäquater Ersatz aus dem Hut gezaubert, obwohl man nicht über das größte Budget verfügt. In Bremerhaven wird auch abseits der Eisfläche hervorragende Arbeit geleistet.

Coach Popiesch steckt Neuzugang Conrad in die erste Reihe neben Jeglic, was gut funktioniert. Die beiden harmonieren hervorragend. Auch die anderen Reihen springen in die Bresche. Am Sonntag gegen Düsseldorf war dies vor allem die Reihe MacKenzie / Vikingstad / Mauerman. Auch der Offensivverteidiger Brugisser ist hervorzuheben. 14 Scorerpunkte hat er schon auf dem Konto (davon 5 Tore). Damit ist er ligaweit der drittbeste Scorer unter den Verteidigern.

Ein paar Statistikdaten in Vergleich:
Tabelle: Köln 9. (Heimtabelle 10.) / BHV 4. (Auswärtstabelle 4.)
Punkte: Köln 23 in 15 Spielen (heim 12 in 8 Spielen) / BHV 28 in 15 Spielen (auswärts: 11 in 7 Spielen)
Tore: Köln 54:53 / BHV 53:37
Überzahl: Köln 4. Platz (22,1 %) / BHV 5. Platz (21,4 %)
Unterzahl: Köln 11. Platz (76,9 %) / BHV 9. Platz (82,1 %)

Fazit: Aufgrund der guten Form sehe ich Bremerhaven eher vorne. Dass sie die Ausfälle kompensieren, haben sie bereits bewiesen. Die Bookies sehen es gemischt. Quoten fallen aber schon.

Als Torschützen versuche ich Brugisser. Er kann als Blueliner im Powerplay den Goalies Pantowski bzw. Ancicka gefährlich werden.


Sieg Bremerhaven (2-Weg) 1,95 Rabona 2,5 EH
Torschütze Brugisser 4,50 neobet 0,5 EH

2:3 n.P. / Brugisser trifft +2,38 / +1,75

Es war ein enttäuschendes Spiel. Wenig Spielfluss, wenig klare Chancen. Wenn das Spiel einen Sieger verdient hat, dann waren es tatsächlich die Bremerhavener, da sie gerade im letzten Drittel deutlich aktiver waren und den Sieg am Ende mehr wollten. Auch die Verlängerung haben sie klar dominiert. Ist ja auch egal: Hauptsache die Penalty-Lotterie hat den für mich richtigen Sieger gefunden... [[yo]]
 
DEL 03.11.2023, 19:30 Uhr
Schwenningen - Iserlohn

Die beste Heimmannschaft gegen den Tabellenletzten. Da brauchts eigentlich keine Analyse bei diesen Vorzeichen.

Bei Schwenningen hatte ich zuletzt ein gutes Händchen. "Never change a winning team" gilt auch für den Wettsport. Zu den WildWings habe ich ja mehrmals schon geschrieben. Deshalb nur kurz ein paar Fakten zur Wiederholung:
  • beste Heimmannschaft, zu Hause ungeschlagen, nur 1 Punkt abgegeben
  • enge Eisfläche mit amerikanischen Maßen (einzige in der DEL) = klarer Heimvorteil = ideal für Schwenningen-Taktik "Forecheck im Mitteldrittel", "Mitte zu machen und gegnerische Stürmer nach außen drängen"
  • Scoring heuer auf viele Schultern verteilt = weniger ausrechenbar
  • bester Goalie der Liga
  • viel Selbstvertrauen, mental stabil
Unter der Woche eine 1:4 Auswärtsniederlage in Straubing, die aber gemessen an den Spielanteilen zu hoch ausgefallen ist. In der lange Zeit ausgeglichenen Partie konnte Straubing erst durch eine 5:3 Überzahl auf die Siegerstraße einbiegen.

Fehlen werden morgen weiterhin Larkin, Uvira, Reisnecker und Huss. Also gleicher Kader wie in den letzten Spielen.

Mit Iserlohn kommt heute ein Gegner, mit dem sich die Schwenninger in der Regel "auf Augenhöhe" im unteren Tabellendrittel tummeln. Doch heuer herrschen andere Vorzeichen. Die Roosters können Schwenningen nur noch mit dem Fernglas hinterherblicken. Die rote Laterne hängt derzeit im Sauerland. Und - da ich in Düsseldorf und Augsburg Aufwärtstendenzen beobachte - steht zu befürchten, dass sie dort noch länger leuchten wird. Im Fanlager wird schon gebannt die DEL 2 mitverfolgt. Denn sollte Kassel, Krefeld, Bietigheim oder Dresden dort den ersten Platz belegen, gibt es einen Aufsteiger und im Umkehrzug müsste der DEL-Letzte runter.

Vor 2 Wochen zogen die Roosters die Reißleine. Sie entließen den beliebten Coach Poss. Für einen Teil des Fanlagers sitzt der Schuldige an der Misere aber auf dem Managerposten. Der sportliche Leiter Hommel wird mittlerweile öffentlich beschimpft und bedroht, was auch dessen Familie belastet. Aktuell coacht interimsmäßig der Co-Trainer. Ob und wann ein neuer kommt, ist noch offen. Es fehlt wohl auch an den finanziellen Mitteln.

Was hat die Trainerentlassung gebracht? Schwer zu sagen... Zunächst gab es einen Overtime-Heimsieg gegen Straubing, danach - ebenso zu Hause - einen klaren Sieg gegen Mannheim. Am letzten Sonntag ging man sang und klanglos in Wolfsburg unter, am Mittwoch konnte man zu Hause gegen ein eher schwaches München immerhin zwei Drittel gut mithalten.

Im aktuellen Iserlohn-Podcast nahm der Club-Boss Brück (Geschäftsführer und Anteilseigner) Stellung. Diskutiert wurde die Frage, ist der Kader zu schlecht oder liegt das Problem in den Köpfen der Spieler. Der Geschäftsführer zog einen Vergleich mit der DFB-Elf. Die gleichen Spieler waren plötzlich besser, nur weil Rudi auf der Bank saß. Es sei - so Brück sinngemäß - nicht nur eine Frage von Talent und Training, sondern eben auch vom Kopf. Damit mag er sicher zum Teil recht haben. Das Selbstbewusstsein, die sprichwörtliche "breite Brust" spielt eine gewichtige Rolle. Dennoch erachte ich den Kader nur bedingt ligatauglich. Nicht unbedingt weil er so schlecht ist, sondern weil im Prinzip fast alle anderen Teams in der Sommerpause qualitativ aufgerüstet haben. Sie sind schlichtweg davongezogen.

Die sportliche Leitung hat in der Vergangenheit nicht immer die glücklichsten Entscheidungen getroffen. Heuer entschied man sich für einen größeren Umbruch. Leistungsträger wie die Stürmer Foucoult und Bailey oder Verteidiger O´Connor sind weg. Ergebnis der Rochaden ist das ligaweit jüngste Team mit knapp über 24 Jahren im Schnitt. Die mangelnde Erfahrung macht den Abstiegskampf nicht leichter. Die Verpflichtungen mögen perspektivisch sinnvoll erscheinen, aber im hier und jetzt hätte es mehr gestandene Männer gebraucht.

Sorgen bereitet mir vor allem die defensive Qualität. Mit 76 Gegentreffern ist man die Schießbude der Liga. Im Tor ist Jenike mit 35 Jahren die älteste Nr. 1 der Liga. Er hatte letztes Jahr schon eine Savequote von unter 90 %. Heuer sind es gar nur 87 %. Die Hoffnung, Kevin Reich zur Nr. 1 aufzubauen, hat sich nicht erfüllt. Seine Savequote liegt unter der von Jenike. In der Abwehr sind mit den Neuzugängen Thomas und Eliot zwei ordentliche Kontingentspieler hinzugekommen. Der Kanadier Labrie wäre auch einer. Er fällt aber lange Zeit verletzt aus. Die defensive Nachverpflichtung Gormley fehlt aktuell auch. Ansonsten kann man in der Defensive noch Ugbekile erwähnen. Danach siehts aber mau aus.

Auch die Offensive überzeugt bei Weitem nicht. Der Ur-Augsburger Leblanc kann m.E. nicht der Heilsbringer sein. Cornel, letztes Jahr immerhin 18 Tore für Iserlohn, hat jetzt gegen München sein erstes gemacht. Dass die Offensive kränkelt, erkennt man deutlich, wenn in der Scorerliste Verteidiger Ugbekile ganz vorne ist.

Schaut man sich den Saisonverlauf an, erkennen wir viel Schatten und nur wenig Licht. Auswärts setzte es zuletzt 4 deftige Niederlagen (4:0 / 8:2 / 5:1 / 7:0). Es ist der unvermeidbare Prozess: Selbstbewusstsein sinkt, Fehleranfälligkeit steigt. Darüber hinaus kann die junge Mannschaft die Störgeräusche von außen (siehe oben) sicherlich nicht komplett ausblenden. Hier fehlt mir schlichtweg die Phantasie, wie Iserlohn bei der Heimmacht Schwenningen etwas Zählbares mitnehmen will.

Zur Abrundung zitiere ich aus dem Saisonvorschauheft der Eishockey-News:
"Zum jetzigen Zeitpunkt kann man das Roosters-Team als Wundertüte ansehen. Die neue Ausrichtung, mit jungen Akteuren schnelles, aggressives Eishockey spielen zu wollen, ist gewagt und wird nur funktionieren, wenn die Coaches es schaffen, Alt und Jung zu einer Einheit zu formen, in der der Teamgeist im Vordergrund steht"
Rückblickend lässt sich vorzeitig resumieren: Viel gewagt und viel verloren...

Fazit: Alles andere als ein Schwenninger Sieg würde mich überraschen. Leider sehen das die Bookies ähnlich und bieten Pimmelquoten. Ich wähle dann doch die Risikovariante und greife zum Handicap. Bei den Torschützen nehme ich Platzer, der nach Anlaufschwierigkeiten angekommen scheint, und den gefährlichen Blueliner Marshall. Für die beiden gibt es bei Winamax ordentliche Quoten. (Bei Betano nur wenig drunter).

Sieg Schwenningen (AHC-1,5) 1,90 bet365 3,0 EH
Sieg Schwenningen (AHC-2,5) 2,60 bet365 1,0 EH
Tor Platzer 3,25 Winamax 0,5 EH
Tor Marshall 4,50 Winamax 0,5 EH
 
DEL 03.11.2023, 19:30 Uhr
Schwenningen - Iserlohn

Die beste Heimmannschaft gegen den Tabellenletzten. Da brauchts eigentlich keine Analyse bei diesen Vorzeichen.

Bei Schwenningen hatte ich zuletzt ein gutes Händchen. "Never change a winning team" gilt auch für den Wettsport. Zu den WildWings habe ich ja mehrmals schon geschrieben. Deshalb nur kurz ein paar Fakten zur Wiederholung:
  • beste Heimmannschaft, zu Hause ungeschlagen, nur 1 Punkt abgegeben
  • enge Eisfläche mit amerikanischen Maßen (einzige in der DEL) = klarer Heimvorteil = ideal für Schwenningen-Taktik "Forecheck im Mitteldrittel", "Mitte zu machen und gegnerische Stürmer nach außen drängen"
  • Scoring heuer auf viele Schultern verteilt = weniger ausrechenbar
  • bester Goalie der Liga
  • viel Selbstvertrauen, mental stabil
Unter der Woche eine 1:4 Auswärtsniederlage in Straubing, die aber gemessen an den Spielanteilen zu hoch ausgefallen ist. In der lange Zeit ausgeglichenen Partie konnte Straubing erst durch eine 5:3 Überzahl auf die Siegerstraße einbiegen.

Fehlen werden morgen weiterhin Larkin, Uvira, Reisnecker und Huss. Also gleicher Kader wie in den letzten Spielen.

Mit Iserlohn kommt heute ein Gegner, mit dem sich die Schwenninger in der Regel "auf Augenhöhe" im unteren Tabellendrittel tummeln. Doch heuer herrschen andere Vorzeichen. Die Roosters können Schwenningen nur noch mit dem Fernglas hinterherblicken. Die rote Laterne hängt derzeit im Sauerland. Und - da ich in Düsseldorf und Augsburg Aufwärtstendenzen beobachte - steht zu befürchten, dass sie dort noch länger leuchten wird. Im Fanlager wird schon gebannt die DEL 2 mitverfolgt. Denn sollte Kassel, Krefeld, Bietigheim oder Dresden dort den ersten Platz belegen, gibt es einen Aufsteiger und im Umkehrzug müsste der DEL-Letzte runter.

Vor 2 Wochen zogen die Roosters die Reißleine. Sie entließen den beliebten Coach Poss. Für einen Teil des Fanlagers sitzt der Schuldige an der Misere aber auf dem Managerposten. Der sportliche Leiter Hommel wird mittlerweile öffentlich beschimpft und bedroht, was auch dessen Familie belastet. Aktuell coacht interimsmäßig der Co-Trainer. Ob und wann ein neuer kommt, ist noch offen. Es fehlt wohl auch an den finanziellen Mitteln.

Was hat die Trainerentlassung gebracht? Schwer zu sagen... Zunächst gab es einen Overtime-Heimsieg gegen Straubing, danach - ebenso zu Hause - einen klaren Sieg gegen Mannheim. Am letzten Sonntag ging man sang und klanglos in Wolfsburg unter, am Mittwoch konnte man zu Hause gegen ein eher schwaches München immerhin zwei Drittel gut mithalten.

Im aktuellen Iserlohn-Podcast nahm der Club-Boss Brück (Geschäftsführer und Anteilseigner) Stellung. Diskutiert wurde die Frage, ist der Kader zu schlecht oder liegt das Problem in den Köpfen der Spieler. Der Geschäftsführer zog einen Vergleich mit der DFB-Elf. Die gleichen Spieler waren plötzlich besser, nur weil Rudi auf der Bank saß. Es sei - so Brück sinngemäß - nicht nur eine Frage von Talent und Training, sondern eben auch vom Kopf. Damit mag er sicher zum Teil recht haben. Das Selbstbewusstsein, die sprichwörtliche "breite Brust" spielt eine gewichtige Rolle. Dennoch erachte ich den Kader nur bedingt ligatauglich. Nicht unbedingt weil er so schlecht ist, sondern weil im Prinzip fast alle anderen Teams in der Sommerpause qualitativ aufgerüstet haben. Sie sind schlichtweg davongezogen.

Die sportliche Leitung hat in der Vergangenheit nicht immer die glücklichsten Entscheidungen getroffen. Heuer entschied man sich für einen größeren Umbruch. Leistungsträger wie die Stürmer Foucoult und Bailey oder Verteidiger O´Connor sind weg. Ergebnis der Rochaden ist das ligaweit jüngste Team mit knapp über 24 Jahren im Schnitt. Die mangelnde Erfahrung macht den Abstiegskampf nicht leichter. Die Verpflichtungen mögen perspektivisch sinnvoll erscheinen, aber im hier und jetzt hätte es mehr gestandene Männer gebraucht.

Sorgen bereitet mir vor allem die defensive Qualität. Mit 76 Gegentreffern ist man die Schießbude der Liga. Im Tor ist Jenike mit 35 Jahren die älteste Nr. 1 der Liga. Er hatte letztes Jahr schon eine Savequote von unter 90 %. Heuer sind es gar nur 87 %. Die Hoffnung, Kevin Reich zur Nr. 1 aufzubauen, hat sich nicht erfüllt. Seine Savequote liegt unter der von Jenike. In der Abwehr sind mit den Neuzugängen Thomas und Eliot zwei ordentliche Kontingentspieler hinzugekommen. Der Kanadier Labrie wäre auch einer. Er fällt aber lange Zeit verletzt aus. Die defensive Nachverpflichtung Gormley fehlt aktuell auch. Ansonsten kann man in der Defensive noch Ugbekile erwähnen. Danach siehts aber mau aus.

Auch die Offensive überzeugt bei Weitem nicht. Der Ur-Augsburger Leblanc kann m.E. nicht der Heilsbringer sein. Cornel, letztes Jahr immerhin 18 Tore für Iserlohn, hat jetzt gegen München sein erstes gemacht. Dass die Offensive kränkelt, erkennt man deutlich, wenn in der Scorerliste Verteidiger Ugbekile ganz vorne ist.

Schaut man sich den Saisonverlauf an, erkennen wir viel Schatten und nur wenig Licht. Auswärts setzte es zuletzt 4 deftige Niederlagen (4:0 / 8:2 / 5:1 / 7:0). Es ist der unvermeidbare Prozess: Selbstbewusstsein sinkt, Fehleranfälligkeit steigt. Darüber hinaus kann die junge Mannschaft die Störgeräusche von außen (siehe oben) sicherlich nicht komplett ausblenden. Hier fehlt mir schlichtweg die Phantasie, wie Iserlohn bei der Heimmacht Schwenningen etwas Zählbares mitnehmen will.

Zur Abrundung zitiere ich aus dem Saisonvorschauheft der Eishockey-News:
"Zum jetzigen Zeitpunkt kann man das Roosters-Team als Wundertüte ansehen. Die neue Ausrichtung, mit jungen Akteuren schnelles, aggressives Eishockey spielen zu wollen, ist gewagt und wird nur funktionieren, wenn die Coaches es schaffen, Alt und Jung zu einer Einheit zu formen, in der der Teamgeist im Vordergrund steht"
Rückblickend lässt sich vorzeitig resumieren: Viel gewagt und viel verloren...

Fazit: Alles andere als ein Schwenninger Sieg würde mich überraschen. Leider sehen das die Bookies ähnlich und bieten Pimmelquoten. Ich wähle dann doch die Risikovariante und greife zum Handicap. Bei den Torschützen nehme ich Platzer, der nach Anlaufschwierigkeiten angekommen scheint, und den gefährlichen Blueliner Marshall. Für die beiden gibt es bei Winamax ordentliche Quoten. (Bei Betano nur wenig drunter).

Sieg Schwenningen (AHC-1,5) 1,90 bet365 3,0 EH
Sieg Schwenningen (AHC-2,5) 2,60 bet365 1,0 EH
Tor Platzer 3,25 Winamax 0,5 EH
Tor Marshall 4,50 Winamax 0,5 EH

3:1 Marshall trifft, Platzer nicht
+2,7 / -1,0 / -0,5 / +1,75

Iserlohn deutlich besser als erwartet. Dummerweise gingen sie sogar in Führung, was das Momentum auf ihre Seite zog. Schwenningen wurde jedoch für den Kraftakt im letzten Drittel belohnt. Da zeigten sie, wer der Herr im Haus ist. Dass es dann zum HC durch ein Empty-Net kommt und somit zum Gewinn der Hauptwette, ist natürlich etwas glücklich. Aber wenn´s läuft dann läufts eben. Schlechte Zeiten werden noch früh genug kommen...
 
​​Deutschland Cup 09.11. 19.45 Uhr
Deutschland - Dänemark

Leider keine Zeit für eine Vollwert-Analyse. Deshalb in aller Kürze:

Spiele zwischen Deutschland und Dänemark traditionell eng. Der deutsche Kader liest sich eher wie ein Perspektivkader. Es fehlen nicht nur die NHL-Spieler; auch einige etablierte DEL-Spieler sucht man vergeblich. Aus dem WM-Silber Kader ist auf den ersten Blick nur noch Ehl dabei. Das Durchschnittsalter liegt bei knapp über 24 Jahren. Sieht man von Ehliz und Pföderl ab, liegt insgesamt nur wenig Länderspielerfahrung vor.

Im Tor die jungen Bugl (Nr. 2 in Straubing), Tiefensee (geteilte Nr.1 bei kriselnden Mannheimern) und der Nürnberger Hungerecker, der dort nur Nr.1 ist, weil Treutle heuer noch schwächer ist. Kreis legt sich schon fest: Jeder bekommt im Turnier ein Spiel. Die Verteidigung nach der Absage von Hüttl völlig unerfahren, zumindest was Länderspiele anbelangt. Offensive sind hingegen ein paar gute dabei, aber auch heuer einige junge, die in ihren Vereinen nicht übermäßig viel Eiszeit haben.

Den CHL-Teams München, Mannheim und Ingolstadt hat Trainer Kreis zugesagt, dass ihre Spieler maximal nur 2 x beim Cup zum Einsatz kommen.

Der Dänen-Kader sagt mir nicht so viel, da ich außerhalb von Deutschland nur wenig verfolge. 4 Bremerhavener sind an Bord, die eh grad auf einer Erfolgswelle reiten. Ansonsten einige aus Teams der starken schwedischen Liga. Habe aber nicht im Detail geprüft, welche Rolle sie dort einnehmen.

Bookies quotieren sehr einseitig. Gegen diese deutsche Mannschaft ist ein Punktgewinn drin für die Dänen.

doppelte Chance X/2 2,02 mybet 2,0 EH

Die übrigen Bookies mit Deutschland-Lizenz bieten den Deutschland-Cup für Deutsche leider nicht an. Gefunden habe ich noch Quoten bei Rabona und 22bet.
 
​​Deutschland Cup 09.11. 19.45 Uhr
Deutschland - Dänemark

Leider keine Zeit für eine Vollwert-Analyse. Deshalb in aller Kürze:

Spiele zwischen Deutschland und Dänemark traditionell eng. Der deutsche Kader liest sich eher wie ein Perspektivkader. Es fehlen nicht nur die NHL-Spieler; auch einige etablierte DEL-Spieler sucht man vergeblich. Aus dem WM-Silber Kader ist auf den ersten Blick nur noch Ehl dabei. Das Durchschnittsalter liegt bei knapp über 24 Jahren. Sieht man von Ehliz und Pföderl ab, liegt insgesamt nur wenig Länderspielerfahrung vor.

Im Tor die jungen Bugl (Nr. 2 in Straubing), Tiefensee (geteilte Nr.1 bei kriselnden Mannheimern) und der Nürnberger Hungerecker, der dort nur Nr.1 ist, weil Treutle heuer noch schwächer ist. Kreis legt sich schon fest: Jeder bekommt im Turnier ein Spiel. Die Verteidigung nach der Absage von Hüttl völlig unerfahren, zumindest was Länderspiele anbelangt. Offensive sind hingegen ein paar gute dabei, aber auch heuer einige junge, die in ihren Vereinen nicht übermäßig viel Eiszeit haben.

Den CHL-Teams München, Mannheim und Ingolstadt hat Trainer Kreis zugesagt, dass ihre Spieler maximal nur 2 x beim Cup zum Einsatz kommen.

Der Dänen-Kader sagt mir nicht so viel, da ich außerhalb von Deutschland nur wenig verfolge. 4 Bremerhavener sind an Bord, die eh grad auf einer Erfolgswelle reiten. Ansonsten einige aus Teams der starken schwedischen Liga. Habe aber nicht im Detail geprüft, welche Rolle sie dort einnehmen.

Bookies quotieren sehr einseitig. Gegen diese deutsche Mannschaft ist ein Punktgewinn drin für die Dänen.

doppelte Chance X/2 2,02 mybet 2,0 EH

Die übrigen Bookies mit Deutschland-Lizenz bieten den Deutschland-Cup für Deutsche leider nicht an. Gefunden habe ich noch Quoten bei Rabona und 22bet.

4:1 -2,0 EH

Deutschland gewinnt verdient. [[nixweiss]]
 
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Schweden - SHL
Linköpings HC vs. Färjestad BK
16.11.2023 19:00 Uhr



Linköping gefällt mir in der aktuellen Spielzeit vor allem vor heimischer Kulisse sehr gut. Sie stehen verdient auf einem starken 3.Tabellenplatz und sind mit 28 Zählern in der Verfolgergruppe mit dabei. Zuhause gewannen sie sieben ihrer acht Heimspiele, nur früh in der Season gegen Leksands (0:3) setzte es die einzige Heimniederlage. Mit Malmö (6:3), Växjo (3:2) und Frolunda (3:0) schlugen sie hier drei der vier Top-5 Mannschaften der SHL. Gegen die Beste geht es dann heute. Daheim gehören sie mit nur 14 Gegentoren aus acht Spielen ebenfalls zu den besten Heimteams der Liga. Personell sieht es auch gut aus, nur Forward Tornqvist (8//0/2) fehlt nach überstandener OP noch eine Weile. Defender Aaronsson (13//1/0) ist aufgrund Krankheit aktuell day-to-day.

Färjestad gehört zu den Top-Favoriten auf die schwedische Meisterschaft und dieser Anspruchshaltung werden sie bislang auch gerecht. Mit 34 Punkten aus 16 Spielen führen sie Tabelle derzeit mit sechs Punkten Vorsprung an. Nur zwei Niederlagen nach regulärer Spielzeit sind einsame Spitze. Auswärts sind sie ebenfalls das beste Team der Liga, hier allerdings mit einer ausgeglichenen Bilanz von vier Siegen und vier Niederlagen. Auch wenn nur eine Niederlage nach 60 Minuten zu Buche steht, verloren sie hier doch 50% ihrer Spiele. Wohl der einzige Makel an der bisher sonst sehr starken Season von Karlstad. Bis auf den jungen Forward Öhngren, der bisher noch keine Partie absolviert hat, sind alle Spieler einsatzbereit.


Nach gut 12 Tagen Länderspielpause geht es für beide Teams heute ins Spitzenspiel. Sowohl Linköping, als auch Färjestad hatten Abstellungen für Nationalmannschaften und deshalb in heimischer Halle in kleineren Gruppen trainiert. Färjestad hat am Dienstagabend bereits das CHL-Achtelfinalhinspiel in Biel (5:3) absolviert. Das kann in Sachen Practice ein kleiner Vorteil sein – muss es aber nicht. Das erste Aufeinandertreffen ging Ende September mit 3:1 an Färjestad in Karlstad. Doch heute steigt die Kiste in Linköping und dort sehe ich die Hausherren keinesfalls als Außenseiter. Heimvorteil in Schweden in engen Spielen oft ausschlaggebend, auch wenn die Liga sehr ausgeglichen ist. Hier mussten bereits andere Teams Federn lassen und Färjestad ist wie Niederlagen in Malmö (1:3), Lulea (1:2 SO), MoDo (3:4 OT) und Frölunda (1:2 OT) gezeigt haben, definitiv nicht unverwundbar. Fair round about 2,0 – vielleicht sogar etwas darunter – geht für mich in die Richtung eines engen Spiels, welches ich maximal als 50:50 taxieren würde.





Linköpings HC ML @2,15 4/10 (Pin)
 
Linköpings HC ML @2,15 4/10 (Pin)


Endstand: Linköpings HC vs. Färjestad BK 4:2 (2:1/1:1/1:0)

Bis zum Schluss eine enge Partie, die Linköpings schlussendlich über die Zeit gerettet bekommt. Die Gäste mit dem besseren Start und der Führung nach vier Minuten. Danach folgt die beste Phase der Gastgeber, in derer sie die Partie verdient drehen (11. und 15.Minute). Im zweiten Abschnitt dann zu passiv und der verdiente Ausgleich in der 33.Minute war nur folgerichtig. Der Ex-Straubinger Tyler Leier zeichnete sich dann für die erneute Führung von Linköpings kurz vor der zweiten Pause verantwortlich. Im Schlussabschnitt verteidigten sie es dann clever. Zogen zwar eine Strafzeit zu viel, brachten das Ergebnis aber schlussendlich über die Zeit und erhöhten knapp zwei Minuten vor Schluss noch auf 4:2 durch ein Empty-Net Goal.



+4,6EH
 
DEL 17.11.2023 19:30 Uhr
Mannheim - Bremerhaven

Nur kurz wegen Zeitmangel.

Hier überrascht mich die Quotierung.

Gastgeber Mannheim vor der Länderspielpause in einer Krise mit Niederlagen gegen die Kellerkinder der Tabelle. Man ist mit Meisterambitionen gestartet, die ersten Spieltage waren auch gut. Aber mittlerweile sind die Adler komplett außer Tritt geraten. Sie haben aktuelle 4 Verletzte zu beklagen, was die Sache nicht einfacher macht. Das CHL Spiel unter der Woche, das mit 4:1 in Rapperswil (SUI) verloren ging, war auch nicht das Gelbe vom Ei.

Neuverpflichtet wurde Magnus Eisenmenger. Die Brüder sind nun wieder vereint. Aber viel mehr als Familienromantik ist es m.E. nicht. Eher einer für die 4. Reihe, also eine Verstärkung in der Breite.

Bremerhaven war vor der Länderspielpause das Maß aller Dinge in der DEL, obwohl auch sie wichtige Verletzte zu beklagen hatten. Es ist jetzt natürlich die entscheidende Frage, ob die Pause einen Bruch des "Flows" auslöste. Hier dürfen wir gespannt sein. Ich glaube es nicht. Insgesamt 6 Pinguine waren beim Deutschland-Cup aktiv (4 Dänen, 2 Deutsche) und zeigten durch die Bank gute Leistungen. Die Stimmung ist gut, der wahrscheinliche Weggang von Erfolgscoach Popiesch nach der Saison scheint kein Thema zu sein. Mental ist Bremerhaven aktuell klar vor Mannheim, die auf mich völlig verunsichert wirken.

Und auch die Verletztenliste lichtet sich: Kapitän Urbas kehrt zurück. Verlic vielleicht. Dann wäre die starke slowenische erste Reihe wieder vereint. Falls es bei Verlic nicht reichen sollte, dürfte Neuzugang Conrad in der ersten Reihe spielen, der mit Jeglic sehr gut harmoniert. Auch Stürmer Uher wieder mit an Bord. Fehlt im Prinzip nur noch Goalie Franzreb, der aber vom Letten G... (kann den Namen nicht auswendig buchstabieren und hab keine Zeit zum Nachschauen) gut ersetzt wird.

Fazit: Wenn Bremerhaven gut aus der Länderspielpause kommt, müssen sie heute Favorit sein. In den Quoten steckt für mich viel Value. Ich gehe deshalb für meine Verhältnisse höher rein. Muss aber auch alle, die die DEL nicht intensiv verfolgen, warnen:
a) In der DEL kann jeder jeden schlagen.
b) Mannheim wird irgendwann wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Dafür ist der Kader einfach zu stark.
c) Bremerhaven wird irgendwann sicher wieder etwas einbrechen. Solche Serien sind nie endlos.
Also nicht Haus und Hof setzen.

Sieg Bremerhaven (2-Weg) 2,38 mybet 4,0 EH
Sieg Bremerhaven (AHC-1,5) 5,00 Rabona 0,5 EH
 
Finnland - Liiga
Pelicans Lahti vs. Ässät Pori
17.11.2023 17:30 Uhr



20 Spieltage rum und noch immer läuft es sportlich nicht wirklich bei den Pelicans aus Lahti. Nur sieben Siege und 13 Niederlagen stehen aktuell zu Buche – in der Endabrechnung nur Rang 13 (24 Punkte). Hinter ihnen befinden sich mit Hämeenlinna (22 Punkte) und SaiPa (15 Punkte) zwei klamme Clubs, die auf den dortigen Plätzen ohnehin erwartet worden sind. Zuhause gewannen sie nur zwei ihrer neun Heimspiele in der Liiga. Immerhin in der Champions Hockey League gelang ihnen die Qualifikation für das Achtelfinale – nur spielen konnten sie nicht wirklich. Am vergangenen Dienstag war Vitkovice zum Hinspiel zu Gast, doch das Spiel musste nach nur neun Minuten und einer zweistündigen Unterbrechung gecancelled werden. Grund dafür waren massive Eisprobleme, die den Tag über und auch in der langen Unterbrechung nicht behoben werden konnten. Lt. CHL-Regeln bedeutete dies eine 0:3 Wertung gegen Lahti – wenn es läuft, dann läuft es eben mal so richtig. Defender Persson kann aufgrund einer Verletzung weiterhin nicht eingreifen. Offensiv fehlen mit Hämälainen (11/0/1), Killinen (9//0/0), Kiljunen (noch ohne Einsatz) und den jungen Vilen (12//2/2) und Jämsen (9//5/4) weiterhin fünf Spieler. Man ist weiterhin auf der Suche nach Verstärkung und verpflichtete Heimkehrer Tyrväinen (Jugend und viele Jahre hier in Lahti verbracht), der nach einem DEL-Jahr in Bremerhaven zuletzt ohne Verein war und sich bei seinem Heimatverein fit hielt. Er läuft heute Abend das erste Mal wieder auf.

Ässät erwischte einen sehr guten Start in die Liga. Aktuell belegen sie den 5.Tabellenplatz und sind erster Verfolger der Top-4. Top-4, da waren sie schon und wären sie immer noch, hätten sie nicht vor der Länderspielpause vier Spiele in Folge verloren. Vorgestern schlug man Vaasan Sport dann verdient mit 3:2 nach Verlängerung, wenn auch glücklich, da der Ausgleichstreffer erst eine Sekunde vor Schluss fiel. Auswärts ziemlich ausgeglichen im Mittelfeld der Liga – fünf Siege und fünf Niederlagen stehen hier zu Buche. Sie müssen heute mit Niklas Rubin (Save Percentage 91,4% // 2,04 GAA) auf ihren Stammgoalie verzichten, für ihn startet Back-Up Kaarlehto, der bisher dreimal zum Einsatz kam und alle drei Spiele verlor. Offensiv fehlen Joensuu (16//3/0), Hämeenaho (18//9/5) und Viitala (13//3/2).


Das Wichtigste vorab – die Eisfläche ist bespielbar! Sagen jedenfalls die Verantwortlichen von Lahti. Was den sportlichen Charakter der Partie angeht – beide Teams müssen auf einige Spieler verzichten. Die Ausfälle von Ässät wirken dabei in der Spitze schwerer. Allerdings gastieren sie auch bei einem Team, welches weiterhin überhaupt nicht an das eigene Leistungsniveau herankommt. Lahti enttäuscht fast jedes Wochenende, Umstellungen und Neuverpflichtungen brachten bislang keine wesentliche Besserung und Tyrväinen wird hier keine Wunderdinge vollbringen können. Da ist eine @1,99 in einem remislastigen Spiel (Ässät´s Partien gingen zu 40%! In Überlänge) sicher alles andere als attraktiv. Hämeenaho tut schon weh, aber im Kollektiv könnte man dies auffangen und ein Lahti ohne Confidence ist in dieser Situation kein schlechter Gegner. Durch den Ausfall von Rubin Stake-Abzug, aber Lahti layen ist hier dennoch fast Pflicht.





Ässät Pori ML @2,46 4/10 (Pin)
 
Finnland - Liiga
Tappara Tampere vs. Tampeeren Ilves
17.11.2023 17:30 Uhr



Der Meister führt auch heuer nach 20 Spieltagen mit 44 Punkten die Liiga an. 16 Siege aus 20 Partien, dazu sagenhafte 76 Tore erzielt. Hochgerechnet kommen sie hier auf über 200 Buden in den 60 Hauptrundenpartien – für finnische Verhältnisse ein brutaler Wert. Letzte Spielzeit war schon sehr gut mit im Schnitt drei Toren pro Partie – diese Spielzeit ist es trotz vieler Abgänge nochmal besser. Zuhause acht Siege aus 11 Partien und im Schnitt genau vier Tore erzielt. Mit 30 Gegentoren aus diesen 11 Spielen haben sie für ein Top-Team allerdings einen sehr hohen GAA-Wert. Defensiv fehlen Kulonummi (18//0/1) – gute Übung den dreimal nacheinander fehlerfrei auszusprechen nach 1, 2, 3 Bier, Abfahrt – und bereits länger Alroth (7//0/0). Offensiv fehlen Luoto (17//0/1) und Rönni (12//1/1). Überhaupt nichts, was nicht ansatzweise zu ersetzen wäre.

Hinter Tappara lauert er Rivale aus der gleichen Stadt – Tampeeren Ilves ist mit 41 Punkten aus 21 Spielen (drei Zähler weniger und eine absolvierte Partie mehr) erster Verfolger des Stadtrivalen. Offensiv stellen sie mit 66 Toren passenderweise auch die zweitbeste Offensive der Liiga. Auswärts richtig stark, fünf Siege am Stück und neun Siege aus 12 Partien. Auf fremden Eis erzielen sie pro Spiel 3,5 Tore – was auch hier ein bombastischer Wert ist. Defensiv fehlt vom Stamm nur Jurmo (18//0/1). Offensiv fehlen der nachverpflichtete Alvarez (7//0/2), Virtanen (15//1/7) und Import Gregoire (17//2/2).


Topspiel in Finnland und es könnte wieder ein sehr unterhaltsames werden. Die beiden ersten Aufeinandertreffen endeten 3:5 (Heim Tappara) und 4:3 (Heim Ilves). Beide Teams gehören zu den offensivstärksten Clubs der Liga und suchen diese auf immer wieder aktiv, während zusätzlich Tappara zuhause oft Hurra-Eishockey spielt, was wiederum mit einigen Gegentoren verbunden ist. Sicher wird auch dieses Stadtderby, welches beide Teams immer in derselben Multifunktionsarena austragen, mal wieder mit einem Under enden. Am Ende ist der Preis für ein Over, der aktuell gezahlt wird, immer noch ein gutes Stück zu hoch.




Over @5,5 @1,97 5/10 (Pin)
 
DEL 17.11.2023 19:30 Uhr
Mannheim - Bremerhaven

Nur kurz wegen Zeitmangel.

Hier überrascht mich die Quotierung.

Gastgeber Mannheim vor der Länderspielpause in einer Krise mit Niederlagen gegen die Kellerkinder der Tabelle. Man ist mit Meisterambitionen gestartet, die ersten Spieltage waren auch gut. Aber mittlerweile sind die Adler komplett außer Tritt geraten. Sie haben aktuelle 4 Verletzte zu beklagen, was die Sache nicht einfacher macht. Das CHL Spiel unter der Woche, das mit 4:1 in Rapperswil (SUI) verloren ging, war auch nicht das Gelbe vom Ei.

Neuverpflichtet wurde Magnus Eisenmenger. Die Brüder sind nun wieder vereint. Aber viel mehr als Familienromantik ist es m.E. nicht. Eher einer für die 4. Reihe, also eine Verstärkung in der Breite.

Bremerhaven war vor der Länderspielpause das Maß aller Dinge in der DEL, obwohl auch sie wichtige Verletzte zu beklagen hatten. Es ist jetzt natürlich die entscheidende Frage, ob die Pause einen Bruch des "Flows" auslöste. Hier dürfen wir gespannt sein. Ich glaube es nicht. Insgesamt 6 Pinguine waren beim Deutschland-Cup aktiv (4 Dänen, 2 Deutsche) und zeigten durch die Bank gute Leistungen. Die Stimmung ist gut, der wahrscheinliche Weggang von Erfolgscoach Popiesch nach der Saison scheint kein Thema zu sein. Mental ist Bremerhaven aktuell klar vor Mannheim, die auf mich völlig verunsichert wirken.

Und auch die Verletztenliste lichtet sich: Kapitän Urbas kehrt zurück. Verlic vielleicht. Dann wäre die starke slowenische erste Reihe wieder vereint. Falls es bei Verlic nicht reichen sollte, dürfte Neuzugang Conrad in der ersten Reihe spielen, der mit Jeglic sehr gut harmoniert. Auch Stürmer Uher wieder mit an Bord. Fehlt im Prinzip nur noch Goalie Franzreb, der aber vom Letten G... (kann den Namen nicht auswendig buchstabieren und hab keine Zeit zum Nachschauen) gut ersetzt wird.

Fazit: Wenn Bremerhaven gut aus der Länderspielpause kommt, müssen sie heute Favorit sein. In den Quoten steckt für mich viel Value. Ich gehe deshalb für meine Verhältnisse höher rein. Muss aber auch alle, die die DEL nicht intensiv verfolgen, warnen:
a) In der DEL kann jeder jeden schlagen.
b) Mannheim wird irgendwann wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Dafür ist der Kader einfach zu stark.
c) Bremerhaven wird irgendwann sicher wieder etwas einbrechen. Solche Serien sind nie endlos.
Also nicht Haus und Hof setzen.

Sieg Bremerhaven (2-Weg) 2,38 mybet 4,0 EH
Sieg Bremerhaven (AHC-1,5) 5,00 Rabona 0,5 EH

1:3 passt
+5,52 / +2,0

Mannheim optisch überlegen, aber ineffektiv. Bremerhaven viel zielstrebiger und m.E. verdienter Sieg.
 
Ässät Pori ML @2,46 4/10 (Pin)


Endstand: Pelicans Lahti vs. Ässät Pori 3:2 (1:0/2:1/0:1)


Die Gastgeber mit einem Top-Start nach nur 44 Sekunden und der frühen Führung. Diese bauten sie im zweiten Drittel durch große Effizienz gar auf 3:0 aus, ehe Ässät kurz vor der zweiten Pause erst zum 3:1 (39.) und dann kurz nach der zweiten Pause auf 3:2 (41.) ran kam. Der Ausgleichstreffer gelang dann allerdings nicht mehr und die Pelicans behielten die drei Punkte aufgrund des guten Starts in heimischer Halle.



-4EH
 
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Over @5,5 @1,97 5/10 (Pin)


Endstand: Tappara Tampere vs. Tampeeren Ilves 3:4 OT (0:1/2:1/1:1/0:1)


Die Konstanz in dieser Spielzeit bleibt auch im dritten Stadtderby beider Teams erhalten. Wir sehen wieder mindestens sechs Tore im Spiel und der Sieger heißt erneut Tampeeren Ilves. Dabei war es gar kein absolutes Hurra-Eishockey und dennoch fielen die Tore - bereits nach gut 30 Minuten stand es 2:2. Ilves holt sich in Overtime den dritten Sieg im direkten Duell vor 12.700 Zuschauern mit ihrem dritten Überzahltor im vierten Powerplay.



+4,85EH
 
DEL 19.11.2023, 15:15 Uhr
Schwenningen - München

Ich will den Mund nicht zu weit aufreißen, aber man muss sich langsam allen Ernstes die Frage stellen: Wie gut muss Schwenningen eigentlich noch spielen, damit sie einigermaßen faire Quoten bekommen? Bei München verhält es sich genau anders herum. Die kriegen immer noch Meisterquoten - trotz nicht-meisterlichen Darbietungen. Na ja, mir soll es recht sein. Dann mach ich in dem Trott halt weiter...

Ich weiß nicht mehr, was ich zu den beiden Teams noch schreiben soll. Es ist eigentlich alles gesagt. Diese Spielpaarung fand bereits im Oktober statt. Ich setze auf der damaligen Analyse auf.

https://www.sportwettenvergleich.ne...ckeywetten-oktober-2023?p=5398955#post5398955

An das Spiel kann ich mich noch gut erinnern. München startete stark, ging auch verdient in Führung. Zu Beginn des 2. Drittels übernahm Schwenningen das Kommando und siegte am Ende knapp aber verdient mit einem empty-net 3:1.

Seither hat sich nicht viel geändert.

Schwenningen wahnsinnig heimstark (Platz 1 in der Heimtabelle). Sie nutzen ihren Vorteil der kleinen Eisfläche. Darüber hinaus verfügen sie mit Eriksson über einen hervorragenden Goalie, der - hoffentlich - morgen spielen wird, sowie über eine starke Defensive mit im Schnitt nur 1,7 Gegentoren in Heimspielen. Offensiv ist heuer das Scoring auf viele Schultern und alle Reihen verteilt. Es reicht für den Gegner eben nicht mehr, die Reihe 1 mit den Spink-Brüdern auszuschalten. Die Handschrift von Coach Walker ist zu erkennen. Der Gegner wird früh in der neutralen Zone empfangen und man versucht, ihn nach außen bzw. in die Kurven abzudrängen und die Mitte zuzumachen. Übrigens: Walker war letzte Saison noch Co-Trainer in München und hätte sicherlich gerne die Chefrolle übernommen. Das gibt der Partie noch eine extra Würze.

Leider hat sich ein kleiner Schönheitsfehler im letzten Spiel vor der Länderspielpause eingeschlichen. Das Heimspiel gegen Köln ging verloren. Na ja, solche Spiele gibt´s immer wieder. Köln hat mit Mann und Maus verteidigt. Ancicka war schlicht nicht zu überwinden. Dennoch war es ein druckvolles Spiel der Schwenninger über 60 Minuten (45:12 Torschüsse). Es ändert sich nichts am Gesamteindruck. Aus der Länderspielpause sind die WildWings mit einem verdienten Auswärtssieg in Wolfsburg gut zurückgekommen.

Wenn man bei Schwenningen unbedingt ein Haar in der Suppe suchen will, könnte man das Powerplay nennen. Am Freitag in Wolfsburg erzielten sie jedoch zwei Tore in Überzahl. Vielleicht ist der Powerplay-Knoten geplatzt.

Uvira und Reisnecker fehlen weiter, Kapitän Larkin ist wieder zurück im Line-Up.

München derweil immer noch auf der Suche nach der Meisterform. Tabellenplatz 5 liest sich eigentlich nicht sooo schlecht, aber echt überzeugende Siege sind selten. Wie schon in früheren Analysen erwähnt krankt hier das System von Söderholm. Damit hat sich das Team noch nicht so richtig angefreundet. Seit der erwähnten Niederlage in Schwenningen konnte München sechs von acht Spielen gewinnen. Richtig gut und überlegen waren aber nur die Spiele in Köln und vor Kurzem das CHL Spiel gegen Genf, wobei man irgendwie das Gefühl hatte, die Schweizer nehmen den Wettbewerb nicht so ernst wie die Münchner. Der Rest? Ein knapper Sieg kurz vor Schluss gegen Düsseldorf, phasenweise Probleme beim Letzten Iserlohn, Niederlage in Straubing und am Freitag Heimniederlage gegen Ingolstadt. Das ist insgesamt zu wenig für die hohen Ansprüche in München.

Ausfallen wird morgen wahrscheinlich noch Abwehrkante MacWilliam.

Fazit: Man kann es drehen und wenden wie man will: Auch wenn es die Bookies nicht wahrhaben wollen. Schwenningen ist morgen Favorit. Das wissen die WildWings auch und wehren sich nicht gegen die Favoritenrolle. Niemandem schlottern die Knie, wenn der Meister aus München kommt. Nach meinem Bauchgefühl würde ich die Chancen 60:40 für Schwenningen sehen. Aber selbst bei 50:50 liegt hier ordentlich Value. Ich gehe wieder höher rein. Einsatz soll aber bitte jeder selbst wählen. Bei mir ist es zuletzt gut gelaufen, da kann ich mir bisserl Risiko erlauben.

Sieg Schwenningen (2-Weg) 2,75 bet365 5,0 EH
 
DEL 19.11.2023, 15:15 Uhr
Schwenningen - München

Ich will den Mund nicht zu weit aufreißen, aber man muss sich langsam allen Ernstes die Frage stellen: Wie gut muss Schwenningen eigentlich noch spielen, damit sie einigermaßen faire Quoten bekommen? Bei München verhält es sich genau anders herum. Die kriegen immer noch Meisterquoten - trotz nicht-meisterlichen Darbietungen. Na ja, mir soll es recht sein. Dann mach ich in dem Trott halt weiter...

Ich weiß nicht mehr, was ich zu den beiden Teams noch schreiben soll. Es ist eigentlich alles gesagt. Diese Spielpaarung fand bereits im Oktober statt. Ich setze auf der damaligen Analyse auf.

https://www.sportwettenvergleich.net/wettforum/wettvorschläge/eishockey/5393586-eishockeywetten-oktober-2023?p=5398955#post5398955

An das Spiel kann ich mich noch gut erinnern. München startete stark, ging auch verdient in Führung. Zu Beginn des 2. Drittels übernahm Schwenningen das Kommando und siegte am Ende knapp aber verdient mit einem empty-net 3:1.

Seither hat sich nicht viel geändert.

Schwenningen wahnsinnig heimstark (Platz 1 in der Heimtabelle). Sie nutzen ihren Vorteil der kleinen Eisfläche. Darüber hinaus verfügen sie mit Eriksson über einen hervorragenden Goalie, der - hoffentlich - morgen spielen wird, sowie über eine starke Defensive mit im Schnitt nur 1,7 Gegentoren in Heimspielen. Offensiv ist heuer das Scoring auf viele Schultern und alle Reihen verteilt. Es reicht für den Gegner eben nicht mehr, die Reihe 1 mit den Spink-Brüdern auszuschalten. Die Handschrift von Coach Walker ist zu erkennen. Der Gegner wird früh in der neutralen Zone empfangen und man versucht, ihn nach außen bzw. in die Kurven abzudrängen und die Mitte zuzumachen. Übrigens: Walker war letzte Saison noch Co-Trainer in München und hätte sicherlich gerne die Chefrolle übernommen. Das gibt der Partie noch eine extra Würze.

Leider hat sich ein kleiner Schönheitsfehler im letzten Spiel vor der Länderspielpause eingeschlichen. Das Heimspiel gegen Köln ging verloren. Na ja, solche Spiele gibt´s immer wieder. Köln hat mit Mann und Maus verteidigt. Ancicka war schlicht nicht zu überwinden. Dennoch war es ein druckvolles Spiel der Schwenninger über 60 Minuten (45:12 Torschüsse). Es ändert sich nichts am Gesamteindruck. Aus der Länderspielpause sind die WildWings mit einem verdienten Auswärtssieg in Wolfsburg gut zurückgekommen.

Wenn man bei Schwenningen unbedingt ein Haar in der Suppe suchen will, könnte man das Powerplay nennen. Am Freitag in Wolfsburg erzielten sie jedoch zwei Tore in Überzahl. Vielleicht ist der Powerplay-Knoten geplatzt.

Uvira und Reisnecker fehlen weiter, Kapitän Larkin ist wieder zurück im Line-Up.

München derweil immer noch auf der Suche nach der Meisterform. Tabellenplatz 5 liest sich eigentlich nicht sooo schlecht, aber echt überzeugende Siege sind selten. Wie schon in früheren Analysen erwähnt krankt hier das System von Söderholm. Damit hat sich das Team noch nicht so richtig angefreundet. Seit der erwähnten Niederlage in Schwenningen konnte München sechs von acht Spielen gewinnen. Richtig gut und überlegen waren aber nur die Spiele in Köln und vor Kurzem das CHL Spiel gegen Genf, wobei man irgendwie das Gefühl hatte, die Schweizer nehmen den Wettbewerb nicht so ernst wie die Münchner. Der Rest? Ein knapper Sieg kurz vor Schluss gegen Düsseldorf, phasenweise Probleme beim Letzten Iserlohn, Niederlage in Straubing und am Freitag Heimniederlage gegen Ingolstadt. Das ist insgesamt zu wenig für die hohen Ansprüche in München.

Ausfallen wird morgen wahrscheinlich noch Abwehrkante MacWilliam.

Fazit: Man kann es drehen und wenden wie man will: Auch wenn es die Bookies nicht wahrhaben wollen. Schwenningen ist morgen Favorit. Das wissen die WildWings auch und wehren sich nicht gegen die Favoritenrolle. Niemandem schlottern die Knie, wenn der Meister aus München kommt. Nach meinem Bauchgefühl würde ich die Chancen 60:40 für Schwenningen sehen. Aber selbst bei 50:50 liegt hier ordentlich Value. Ich gehe wieder höher rein. Einsatz soll aber bitte jeder selbst wählen. Bei mir ist es zuletzt gut gelaufen, da kann ich mir bisserl Risiko erlauben.

Sieg Schwenningen (2-Weg) 2,75 bet365 5,0 EH

3:2 n.P. +8,75 EH

Ein gutes bisweilen hochklassiges Spiel mit einem gut aufgelegten Eriksson im Schwenninger Kasten. Aber auch sein Gegenüber Niederberger war heute voll auf der Höhe. Den WildWings gehörten die ersten beiden Drittel, im letzten war aber dann München am Drücker. In der Verlängerung gab es noch Chancen auf beiden Seiten.

Über die volle Distanz war es somit ein ausgeglichenes Spiel, so dass ich mich wirklich bald in "Luckinho" umnennen muss (@kingspeddy). Wobei es, glaub ich, auch im Fall einer Schwenningen-Niederlage eine gute Wette gewesen wäre. Die Quoten sind heute im Laufe des Tages gesunken, aber es war bis zum Schluss viel Value zu haben.
 
DEL 30.11.2023 19:30 Uhr
Schwenningen - Mannheim

Bei den Gästen aus Mannheim gabs am Sonntag nach der Niederlage in München den großen Knall. Coach Lundskog und einer seiner Co-Trainer wurden entlassen. Damit war früher oder später zu rechnen. Dass aber auch Sportchef Alavaara seinen Hut nehmen musste, überrascht dann doch. Schließlich hat er jahrelang hervorragende Arbeit geleistet. Sein Vertrag wurde erst kürzlich bis 2026 verlängert.

Der Nachfolger auf der Trainerbank ist ein Großer seiner Zunft. Mit Dallas Eakins kommt ein Mann, der letzte Saison noch als Chefcoach an der Bande des NHL-Clubs Anaheim Ducks stand. Er übernimmt in Personalunion auch gleich den Managerposten, was den Verdacht nahelegt, dass Alavaara in diesem Drama die Rolle des Bauernopfers einnimmt. Wahrscheinlich hat Eakins zur Bedingung gemacht, beide Jobs zu übernehmen.

Die Frage ist, was ändert das an der Ausgangslage für das Spiel in Schwenningen. Fakt ist, Mannheim verfügt über einen starken Kader. Den muss Eakins nicht besser machen. Gerade zu Beginn der Saison haben sie ihr Können bewiesen. Sie waren das Maß aller Dinge in der Liga. Doch Mitte Oktober kam es zum Bruch. In der Formtabelle der letzten 10 Spieltage ist Mannheim Vorletzter - noch hinter Iserlohn! Ja, es gab ein paar Ausfälle. Die hätten sie aber mit ihrem auch in der Breite starken Kader kompensieren müssen. Ich denke, irgendwas stimmt in der Kabine nicht, irgendwas blockiert die Spieler im Kopf. Ob Lundskog die Ursache war, weiß ich natürlich nicht. Aber in dieser Situation kann ich mir vorstellen, dass der Trainerwechseleffekt eintritt. Jeder wird sich beweisen wollen, die Hierarchien innerhalb des Teams werden neu gebildet. Taktisch kann Eakins in der kurzen Zeit - er ist erst seit heute in Mannheim - natürlich nicht viel ändern.

Definitiv wird MacInnis weiter ausfallen. Bennett und Ennis sind noch fraglich. Spätestes wenn die beiden zurück sind, können die Ausfälle nicht mehr als Ausrede herhalten.

Zu Schwenningen habe ich schon mehrmals geschrieben. Fast jedes Heimspiel tippe ich auf sie, was diese Saison sehr profitabel ist. Schwenningen führt die Heimtabelle an. Die Gründe sind vielschichtig: Kleine Eisfläche (einzigartig in der DEL), ausgeglichene Reihenbesetzung, guter Zusammenhalt im Team (Gegenteil vom Mannheimer Teamgefüge), von Walker super gecoacht und mit Eriksson den besten Goalie der Liga.

Und genau da liegt morgen das Problem. Laut Schwenninger Webseite gönnt Walker Eriksson eine Pause. Heute steht Brenner im Kasten, mit dem Schwenningen heuer noch keinen Punkt machte, vielmehr sogar deftige Klatschen kassierte:
  • Ingolstadt - Schwenningen 7:2
  • Bremerhaven - Schwenningen 6:0
  • Augsburg - Schwenningen 5:2
  • Straubing - Schwenningen 4:1
Bei den ersten 3 genannten Spielen gingen Gegentore auf seine Kappe. Hinzu kommt: Wenn hinten ein unsicherer Goalie im Tor steht, strahlt das oft auf die gesamte Defensive aus. Im letzten Spiel in Straubing jedoch war er gut. Da war ein empty-net dabei, so dass er nur 3 kassiert hat. Aber selbst wenn er einen guten Tag erwischt, eine echte Lebensversicherung wie Eriksson ist er nicht.

Außer Uvira, der schon länger ausfällt, kann Schwenningen aus dem Vollen schöpfen. Zu Beginn der Saison - als Mannheim noch gut war - haben sie bereits einen Punkt aus Schwenningen entführt. Das gelang in dieser Saison erst drei Mannschaften.

Fazit: Ich gehe davon aus (bzw. hoffe), dass bei Mannheim nach dem Trainerwechsel ein Ruck durch die Mannschaft geht. Sie müssen aber auch mehr Schüsse aufs Tor bringen. Denn was nützt ein schwacher Torwart, wenn er nicht beschäftigt wird. Die Startquoten sahen Mannheim noch vorne, mittlerweile bewegten sich die Quoten in Richtung Schwenningen. Ich probiere deshalb die Mannheimer. Auch die over-Quote halte ich für etwas zu hoch. Aufgrund der vielen Fragezeichen auf der Mannheimer Seite bleibt der Einsatz aber überschaubar.

Sieg Mannheim (2-Weg) 2,00 bet365 2,5 EH
über 5,5 Tore 2,20 bwin 1,0 EH
 
DEL 30.11.2023 19:30 Uhr
Schwenningen - Mannheim

Bei den Gästen aus Mannheim gabs am Sonntag nach der Niederlage in München den großen Knall. Coach Lundskog und einer seiner Co-Trainer wurden entlassen. Damit war früher oder später zu rechnen. Dass aber auch Sportchef Alavaara seinen Hut nehmen musste, überrascht dann doch. Schließlich hat er jahrelang hervorragende Arbeit geleistet. Sein Vertrag wurde erst kürzlich bis 2026 verlängert.

Der Nachfolger auf der Trainerbank ist ein Großer seiner Zunft. Mit Dallas Eakins kommt ein Mann, der letzte Saison noch als Chefcoach an der Bande des NHL-Clubs Anaheim Ducks stand. Er übernimmt in Personalunion auch gleich den Managerposten, was den Verdacht nahelegt, dass Alavaara in diesem Drama die Rolle des Bauernopfers einnimmt. Wahrscheinlich hat Eakins zur Bedingung gemacht, beide Jobs zu übernehmen.

Die Frage ist, was ändert das an der Ausgangslage für das Spiel in Schwenningen. Fakt ist, Mannheim verfügt über einen starken Kader. Den muss Eakins nicht besser machen. Gerade zu Beginn der Saison haben sie ihr Können bewiesen. Sie waren das Maß aller Dinge in der Liga. Doch Mitte Oktober kam es zum Bruch. In der Formtabelle der letzten 10 Spieltage ist Mannheim Vorletzter - noch hinter Iserlohn! Ja, es gab ein paar Ausfälle. Die hätten sie aber mit ihrem auch in der Breite starken Kader kompensieren müssen. Ich denke, irgendwas stimmt in der Kabine nicht, irgendwas blockiert die Spieler im Kopf. Ob Lundskog die Ursache war, weiß ich natürlich nicht. Aber in dieser Situation kann ich mir vorstellen, dass der Trainerwechseleffekt eintritt. Jeder wird sich beweisen wollen, die Hierarchien innerhalb des Teams werden neu gebildet. Taktisch kann Eakins in der kurzen Zeit - er ist erst seit heute in Mannheim - natürlich nicht viel ändern.

Definitiv wird MacInnis weiter ausfallen. Bennett und Ennis sind noch fraglich. Spätestes wenn die beiden zurück sind, können die Ausfälle nicht mehr als Ausrede herhalten.

Zu Schwenningen habe ich schon mehrmals geschrieben. Fast jedes Heimspiel tippe ich auf sie, was diese Saison sehr profitabel ist. Schwenningen führt die Heimtabelle an. Die Gründe sind vielschichtig: Kleine Eisfläche (einzigartig in der DEL), ausgeglichene Reihenbesetzung, guter Zusammenhalt im Team (Gegenteil vom Mannheimer Teamgefüge), von Walker super gecoacht und mit Eriksson den besten Goalie der Liga.

Und genau da liegt morgen das Problem. Laut Schwenninger Webseite gönnt Walker Eriksson eine Pause. Heute steht Brenner im Kasten, mit dem Schwenningen heuer noch keinen Punkt machte, vielmehr sogar deftige Klatschen kassierte:
  • Ingolstadt - Schwenningen 7:2
  • Bremerhaven - Schwenningen 6:0
  • Augsburg - Schwenningen 5:2
  • Straubing - Schwenningen 4:1
Bei den ersten 3 genannten Spielen gingen Gegentore auf seine Kappe. Hinzu kommt: Wenn hinten ein unsicherer Goalie im Tor steht, strahlt das oft auf die gesamte Defensive aus. Im letzten Spiel in Straubing jedoch war er gut. Da war ein empty-net dabei, so dass er nur 3 kassiert hat. Aber selbst wenn er einen guten Tag erwischt, eine echte Lebensversicherung wie Eriksson ist er nicht.

Außer Uvira, der schon länger ausfällt, kann Schwenningen aus dem Vollen schöpfen. Zu Beginn der Saison - als Mannheim noch gut war - haben sie bereits einen Punkt aus Schwenningen entführt. Das gelang in dieser Saison erst drei Mannschaften.

Fazit: Ich gehe davon aus (bzw. hoffe), dass bei Mannheim nach dem Trainerwechsel ein Ruck durch die Mannschaft geht. Sie müssen aber auch mehr Schüsse aufs Tor bringen. Denn was nützt ein schwacher Torwart, wenn er nicht beschäftigt wird. Die Startquoten sahen Mannheim noch vorne, mittlerweile bewegten sich die Quoten in Richtung Schwenningen. Ich probiere deshalb die Mannheimer. Auch die over-Quote halte ich für etwas zu hoch. Aufgrund der vielen Fragezeichen auf der Mannheimer Seite bleibt der Einsatz aber überschaubar.

Sieg Mannheim (2-Weg) 2,00 bet365 2,5 EH
über 5,5 Tore 2,20 bwin 1,0 EH

3:1 -2,5 / -1,0

Keine gute Idee gegen Schwenningen zu Hause zu setzen. Mannheim kämpfte, der Wille war da. Mit dem Schwenninger Forecheck sind sie aber überhaupt nicht zurecht gekommen. Sie kamen viel zu selten gefährlich vor das Tor. Das wenige was aufs Tor kam war meist harmlos und wurde von Brenner gehalten. Vom Publikum wurde er nach seinem ersten Sieg als Held gefeiert, obwohl er nicht viel beitragen musste.