Gibt es noch seriöse E-Wallets?

knightarsenal

New member
Juni 19, 2014
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Hi Leute,

ich struggle momentan furchtbar damit seriöse E-Wallets zu finden. Neteller kommt nicht mehr in Frage weil die Gebühren eine Abzocke sind. Skrill will plötzlich trotzt langjähriger Verifizierung sehr viele Dokumente, die ich tlws zu privat empfinde. Muchbetter ist vom Konzept super aber ich hab nur Probleme (Transaktion funktionieren oft nicht trotzt Verifizierung; Buchmacher schiebt es auf muchbetter und umgekehrt,), irgendwie klappt da nichts und der Support ist super langsam beim antworten.

Daher würde ich gerne wissen, ob Ihr eine E-Wallet Empfehlung habt oder mir einfach zur Banküberweisung raten würdet. Habe halt Zweifel an der Privatsspähre bei Banküberweisung, da jeder Bankberater genau nachvollziehen kann was ich wann wohin überweise/empfange.
 
Leider sieht es so aus. Man kann bei Vbet z.B. als Ösi inzwischen auch nicht mehr via Neteller einzahlen.

Ich bin auch recht neu in der Thematik und taste mich langsam vor, aber die generellen Gebühren und das Risiko der Crypto-Kurswertveränderung sind schon immens, gerade wenn man eigentlich nur beim Bookie ein- und auszahlen möchte.

Wäre gut, wenn erfahrere User mir da ein paar Tips geben könnten. Habe gestern z.b. bei VBET dann mal testweise je 50€ via Bitpanda und Kraken eingezahlt. Abgesehen davon, es ewig gedauert hat - 30 minuten - wurden bei Kraken auch nur 45 € gutgeschrieben.

Welche Crypto´s würdet ihr empfehlen - hatte mangels Erfahrung immer nur BTC genommen und welchen Anbieter ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Als Exchange Kraken oder Binance, weil die Gebühren am günstigsten sind. LTC ist mein Favorit, weil die Transaktionsgebühren im Centbereich und teilweise drunter liegen, Transaktionen bei 6 Bestätigungen ca. 20 Minuten dauern und auch die Auszahlung bei Kraken quasi nichts kostet. Alternativ bietet sich auch Tether an, welcher an den USD gekoppelt ist und durch USD gedeckt sein soll. Würde bei Tether aber auch immer sehen, dass du nicht zu viel Guthaben darin hälst. Tether ist mehr oder weniger eine Blackbox, bei der man nicht genau weiß, ob auch wirklich 100% Deckung vorhanden ist und in welcher Form. Für eine schnelle Ein- u. Auszahlung sollte das aber kein Problem sein. Das Problem ist eher, dass viele Bookies neben BTC keine oder nur wenige Kryptowährungen anbieten.
 
Als Exchange Kraken oder Binance, weil die Gebühren am günstigsten sind. LTC ist mein Favorit, weil die Transaktionsgebühren im Centbereich und teilweise drunter liegen, Transaktionen bei 6 Bestätigungen ca. 20 Minuten dauern und auch die Auszahlung bei Kraken quasi nichts kostet. Alternativ bietet sich auch Tether an, welcher an den USD gekoppelt ist und durch USD gedeckt sein soll. Würde bei Tether aber auch immer sehen, dass du nicht zu viel Guthaben darin hälst. Tether ist mehr oder weniger eine Blackbox, bei der man nicht genau weiß, ob auch wirklich 100% Deckung vorhanden ist und in welcher Form. Für eine schnelle Ein- u. Auszahlung sollte das aber kein Problem sein. Das Problem ist eher, dass viele Bookies neben BTC keine oder nur wenige Kryptowährungen anbieten.

Hi, ich habe ein Krakenkonto und da bis jetzt immer nur BTC auf meine Wallet bzw. Bookie geschickt. Bei BTC ist die Kraken Gebühr, recht hocht, bei kleinen Beträgen.

LTC nimmt Kraken dann kleinere Gebühren?
 
Sehr spannend mit den Cryptos, aber kenn mich da leider Nüsse aus und hab das Gefühl die Thematik ist recht zeitaufwendig.
Daher würde mich interessieren wie ihr zu einfachen Banküberweisungen (Trustly, Sofort, Klarna...) steht? Sind die steuerrechtlich problematisch oder hab ich einfach immer nur die Befürchtung?
 
Sehr spannend mit den Cryptos, aber kenn mich da leider Nüsse aus und hab das Gefühl die Thematik ist recht zeitaufwendig.
Daher würde mich interessieren wie ihr zu einfachen Banküberweisungen (Trustly, Sofort, Klarna...) steht? Sind die steuerrechtlich problematisch oder hab ich einfach immer nur die Befürchtung?

Ich kenn mich in der Hinsicht nicht aus, weil meine Philosophie ist alles offenzulegen und im Zweifelsfall Steuern zu zahlen.
Aber meines Wissens sind Skrill etc genauso "gläsernd" wie ne Banküberweisung mit Sofort. Diese ganzen Nachweise wie Kontoauszüge werden von Skrill ja nicht aus Jux verlangt, sondern weil sie von der FCA streng reguliert werden.

Und selbst crypto ist so weit ich weiss nur bedingt anonym weil man ja sein Geld einmal einzahlt und von dort lässt es sich weiterverfolgen.
 
Ich kenn mich in der Hinsicht nicht aus, weil meine Philosophie ist alles offenzulegen und im Zweifelsfall Steuern zu zahlen.
Aber meines Wissens sind Skrill etc genauso "gläsernd" wie ne Banküberweisung mit Sofort. Diese ganzen Nachweise wie Kontoauszüge werden von Skrill ja nicht aus Jux verlangt, sondern weil sie von der FCA streng reguliert werden.

Und selbst crypto ist so weit ich weiss nur bedingt anonym weil man ja sein Geld einmal einzahlt und von dort lässt es sich weiterverfolgen.

Komisch ist nur, was will Skrill mit nem Kontoauszug ungeschwärzt. Geldwäsche kann es nicht sein. Da die ABsende Bank dass im Zweifel ja prüfen muss. Und den Anbieter kann es auch nichts angehen, was auf deinem Konto passiert. Ausser weigert sich Skrill ja auch den teil des Hesetztes mal vorzulegen bzw. anzugeben, wo dies stehen soll.

Dann müsste im Umkehrschluss ja auch jede Bank an die du Geldüberweist das fordern.

AUsserdem ist die Steuersache und wie du versteuerst dein Angelegenheit. Das hat kein Zahlungsanbieter zu prüfen.
 
Komisch ist nur, was will Skrill mit nem Kontoauszug ungeschwärzt. Geldwäsche kann es nicht sein. Da die ABsende Bank dass im Zweifel ja prüfen muss. Und den Anbieter kann es auch nichts angehen, was auf deinem Konto passiert. Ausser weigert sich Skrill ja auch den teil des Hesetztes mal vorzulegen bzw. anzugeben, wo dies stehen soll.

Dann müsste im Umkehrschluss ja auch jede Bank an die du Geldüberweist das fordern.

Ausserdem ist die Steuersache und wie du versteuerst dein Angelegenheit. Das hat kein Zahlungsanbieter zu prüfen.

Ja, genau das ist mein Punkt.
Komplette Kontoauszüge zu verlangen gibt denen einen Haufen Informationen in die Hand, die sie gar nicht benötigen. Habe probiert genauso zu argumentieren. Bestätigungen der Bank, der Versicherung etc angeboten. Im Endeffekt Sachen, die deren Arbeit ja sogar erleichtern.
Aber bislang stosse ich nur auf Schweigen und auf die Argumente wird nicht eingegangen (ausser, dass bei Ihnen unter höchsten Sicherheitsstandards gearbeitet würde und meine Daten sicher seien).

Ist wie bei den Buchmachern. Die verlangen ja auch gerne ungeschwärzte Kontoauszüge. Einfach, weil sie dann alle Informationen sofort zur Hand haben und Ihnen es einfachen macht. Mit den Books kann man reden, weil sie das Zeugs halt nicht wirklich benötigen und einen als Kunden nicht verlieren wollen.
Skrill scheint da einfach stur nach selbstaufgestellten Vorschriften zu handeln.
 
Sehr spannend mit den Cryptos, aber kenn mich da leider Nüsse aus und hab das Gefühl die Thematik ist recht zeitaufwendig.
Daher würde mich interessieren wie ihr zu einfachen Banküberweisungen (Trustly, Sofort, Klarna...) steht? Sind die steuerrechtlich problematisch oder hab ich einfach immer nur die Befürchtung?

Steuerrechtlich würde ich mir zunächst mal keine größeren Sorgen machen, nach meinem aktuellen Kenntnisstand herrscht in Deutschland weiter Unklarheit darüber in wie weit Wetten überhaupt als Einkommen angesehen werden kann, tendenziell geht die Richtung aber eher kein steuerbares Einkommen. Ich kann schlecht abschätzen in welchem Bereich du dich bewegst, aber bei gewissen Größenordnungen kann es durchaus sein, dass die Bank eine Meldung bei der Behörde bzgl "Verdacht auf Geldwäsche" macht. Das kann dann schon nervig werden, weil dann unter Umständen gegen die ermittelt wird. Obwohl die meisten Fälle im sande verlaufen kostet es trotzdem Zeit und Nerven. Um es kurz zu machen ich würde Banküberweisungen nutzen aber den Ball flach halten und größere Transaktionen sind tatsächlich besser bei den ausländischen Wallets oder Kryptos aufgehoben.
 
Ja, genau das ist mein Punkt.
Komplette Kontoauszüge zu verlangen gibt denen einen Haufen Informationen in die Hand, die sie gar nicht benötigen. Habe probiert genauso zu argumentieren. Bestätigungen der Bank, der Versicherung etc angeboten. Im Endeffekt Sachen, die deren Arbeit ja sogar erleichtern.
Aber bislang stosse ich nur auf Schweigen und auf die Argumente wird nicht eingegangen (ausser, dass bei Ihnen unter höchsten Sicherheitsstandards gearbeitet würde und meine Daten sicher seien).

Ist wie bei den Buchmachern. Die verlangen ja auch gerne ungeschwärzte Kontoauszüge. Einfach, weil sie dann alle Informationen sofort zur Hand haben und Ihnen es einfachen macht. Mit den Books kann man reden, weil sie das Zeugs halt nicht wirklich benötigen und einen als Kunden nicht verlieren wollen.
Skrill scheint da einfach stur nach selbstaufgestellten Vorschriften zu handeln.

Es ist wirklich unangenehm mit welcher Mischung aus Dreistigkeit und Ignoranz du da behandelt wirst, weil jemand unbedingt nach Schema F vorgehen muss. Das Sie dich nicht transparent aufklären und vorlegen auf welches Gesetz/Anordnung Sie sich berufen finde ich auch daneben. Zudem ist es auch dumm, weil nach allem was ich weiß, wäre jemand wie du mein absoluter Traumkunde als E-Wallet Betreiber. Auch wenn ich auch denke, das Skrill schlussendlich einlenken wird wirft es (wieder mal) kein gutes Licht auf die Truppe dort.
 
Komisch ist nur, was will Skrill mit nem Kontoauszug ungeschwärzt. Geldwäsche kann es nicht sein. Da die ABsende Bank dass im Zweifel ja prüfen muss. Und den Anbieter kann es auch nichts angehen, was auf deinem Konto passiert. Ausser weigert sich Skrill ja auch den teil des Hesetztes mal vorzulegen bzw. anzugeben, wo dies stehen soll.

Dann müsste im Umkehrschluss ja auch jede Bank an die du Geldüberweist das fordern.

AUsserdem ist die Steuersache und wie du versteuerst dein Angelegenheit. Das hat kein Zahlungsanbieter zu prüfen.

Die Commerzbank musste im letzten Jahr über 40 Mio. Euro an Strafe an die FCA zahlen, u.a. deshalb, weil ihr vorgeworfen wurde, die Identität ihrer Kunden nicht ordentlich überprüft zu haben: https://www.fca.org.uk/news/press-r...-37805400-over-anti-money-laundering-failures

"The FCA’s investigation identified failings in a number of areas, including Commerzbank London’s failure to:
Conduct timely periodic due diligence on its clients, which resulted in a significant number of existing clients not being subject to timely know-your-client checks. By 1 March 2017, 1,772 clients were overdue updated due diligence checks."

Die britische Regierung gibt klipp und klar vor, dass der KYC-Prozess auch und v.a. die Bereitstellung von Kontoauszügen beinhaltet:
https://www.gov.uk/guidance/money-laundering-regulations-your-responsibilities
https://www.gov.uk/government/publi...now-your-customer-guidance-accessible-version
"The best way to do this is to ask for a government issued document like a passport, along with utility bills, bank statements and other official documents."
"UK or foreign bank credit card or bank statement (dated within the last three months and not printed from the internet)
We do not accept utility bills printed off the internet. Online bank statements may only be accepted if stamped and certified bearing the account holder’s address."

Die AML-Gesetze wurden im letzten Jahr noch einmal verschärft. Nicht nur in UK, sondern europaweit. Bis 2023 soll eine neue, europäische Anti-Geldwäsche Behörde aufgebaut werden. Es deutet alles darauf hin, dass man sich in Zukunft häufiger solchen Überprüfungen unterziehen muss. Wenn man sich allein mal die Entwicklung in den letzten 10-15 Jahren anguckt: 2005 hat ein Personalausweis völlig genügt zur Verifizierung. Das hat sich nach und nach gesteigert (mehrere Adressnachweise, Kontoauszüge, Selfies usw) bis hin zur Source of Funds/Source of Wealth Überprüfung, wo man sich quasi komplett nackig machen muss, was die eigene finanzielle Situation angeht. Seit 2019 ist mir das bei drei Bookies passiert: Tipster, Vbet und Mybet. Manche Bookies mögen dies als Vorwand nutzen, um Auszahlungen zu verzögern oder zu verhindern. Andere Bookies und eben auch Fintechs wie Skrill/Neteller setzen einfach nur die verschärften AML-Regularien um.

William Hill musste auch schon mal dran glauben und wegen mangelhafter Umsetzung der AML Guidelines über 7 Mio. Euro an Strafe zahlen: https://www.theguardian.com/business/2018/feb/20/william-hill-fined-62m-by-gambling-commission

Geldwäsche kann es nicht sein. Da die ABsende Bank dass im Zweifel ja prüfen muss.

Meiner Erfahrung nach ist es eher die Empfängerbank, die Stress macht. Ich wüsste auch nicht, warum Zahlungsausgänge strenger kontrolliert werden sollten als Zahlungseingänge.
 
Die Commerzbank musste im letzten Jahr über 40 Mio. Euro an Strafe an die FCA zahlen, u.a. deshalb, weil ihr vorgeworfen wurde, die Identität ihrer Kunden nicht ordentlich überprüft zu haben: https://www.fca.org.uk/news/press-re...ering-failures

"The FCA’s investigation identified failings in a number of areas, including Commerzbank London’s failure to:
Conduct timely periodic due diligence on its clients, which resulted in a significant number of existing clients not being subject to timely know-your-client checks. By 1 March 2017, 1,772 clients were overdue updated due diligence checks."

Die britische Regierung gibt klipp und klar vor, dass der KYC-Prozess auch und v.a. die Bereitstellung von Kontoauszügen beinhaltet:
https://www.gov.uk/guidance/money-la...sponsibilities
https://www.gov.uk/government/public...ssible-version
"The best way to do this is to ask for a government issued document like a passport, along with utility bills, bank statements and other official documents."
"UK or foreign bank credit card or bank statement (dated within the last three months and not printed from the internet)
We do not accept utility bills printed off the internet. Online bank statements may only be accepted if stamped and certified bearing the account holder’s address."

Die AML-Gesetze wurden im letzten Jahr noch einmal verschärft. Nicht nur in UK, sondern europaweit. Bis 2023 soll eine neue, europäische Anti-Geldwäsche Behörde aufgebaut werden. Es deutet alles darauf hin, dass man sich in Zukunft häufiger solchen Überprüfungen unterziehen muss. Wenn man sich allein mal die Entwicklung in den letzten 10-15 Jahren anguckt: 2005 hat ein Personalausweis völlig genügt zur Verifizierung. Das hat sich nach und nach gesteigert (mehrere Adressnachweise, Kontoauszüge, Selfies usw) bis hin zur Source of Funds/Source of Wealth Überprüfung, wo man sich quasi komplett nackig machen muss, was die eigene finanzielle Situation angeht. Seit 2019 ist mir das bei drei Bookies passiert: Tipster, Vbet und Mybet. Manche Bookies mögen dies als Vorwand nutzen, um Auszahlungen zu verzögern oder zu verhindern. Andere Bookies und eben auch Fintechs wie Skrill/Neteller setzen einfach nur die verschärften AML-Regularien um.

William Hill musste auch schon mal dran glauben und wegen mangelhafter Umsetzung der AML Guidelines über 7 Mio. Euro an Strafe zahlen: https://www.theguardian.com/business...ing-commission



Meiner Erfahrung nach ist es eher die Empfängerbank, die Stress macht. Ich wüsste auch nicht, warum Zahlungsausgänge strenger kontrolliert werden sollten als Zahlungseingänge.

Ja, die Identität der Kunden, da bin ich bei dir, dass das Klar geprüft werden muss.

Aber Ausweis, Adressnachweis, Selfie. Damit ist das doch gut.

Was haben UNGESCHWÄRZTE Kontoauszüge der letzten Monate mit deiner Identität zu tun.

Aber, wenn die da der Meinung sind, dass sie es wollen wird es wohl keine Einlenken geben.

Ja die Empfängerbank, kann da Probleme machen. ABer bei Bank zu Bank muss das schon einen Verdacht geben.

Ich kenn das nur aus Österreich und die ZUcken bei mir nicht wirklich wenn Gelder aus der EU kommen, da meine Bank mich nie gefragt.
 
Was haben UNGESCHWÄRZTE Kontoauszüge der letzten Monate mit deiner Identität zu tun.

Es geht, wie gesagt, um KYC und AML, also Anti-Geldwäsche. Wenn ich als Bookie/Fintech Angst vor empfindlichen Geldstrafen* habe, gehe ich halt direkt all in und fordere den Kunden zur maximalen Transparenz auf, sobald es einen "guten Grund" dafür gibt.

Ob die FCA wirklich explizit ungeschwärzte Kontoauszüge verlangt, müsste man dort erfragen. Ein First Level Support eines Bookies/Fintechs wird dir eher nicht sagen können, auf welche behördliche Richtlinie man sich dabei beruft.

*) gerade nochmal nachgeguckt: die FCA hat in den letzten fünf Jahren Geldstrafen in Höhe von über einer Milliarde Euro verhängt; dabei handelt es sich wohlgemerkt nur um behördliche Sanktionen, durch Gerichte verhängte Geldstrafen kommen ggf. noch on top: https://www.fca.org.uk/news/news-stories/2021-fines
Die Deutsche Bank musste auch mal 200 Mio. wegen AML Fails blechen: https://www.fca.org.uk/news/press-re...ntrols-failure
 
Vielen Dank für die ausführliche Erklärung @Schröck

Ich habe die FCA kontaktiert von denen Skrill reguliert wird.
Die Antwort kam ausführlich und in time, sehr professionell. In der Sache leider (oder auch logischerweise) eher nichtsagend. Sinngemäss meinten sie "sie müssten neutral bleiben, diese angeforderten Dokumente könnte die Interpretation der Guidelines durch Skrill sein".
Das sagt allerdings damit aus, dass Kontoauszüge NICHT zwingend nötig sind. Sonst ständen sie ja schwarz auf weiss in den Guidelines der FCA.
Und wäre dem so, hätte Skrill mir auf die Frage, wo es in den Guidelines verlangt würde, einfach den Link schicken können.

"The best way to do this is to ask for a government issued document like a passport, along with utility bills, bank statements and other official documents."
Den Sinn dahinter verstehe und begrüsse ich. Allerdings wäre doch statt Kontoauszügen eine Erklärung der Bank, etwas vom Anwalt oder Steuerberater usw viel eindeutiger. Das ist für die meisten Menschen wahrscheinlich aufwendiger als einfach die Kontoauszüge rüberzuschicken, aber wenn man es freiwillig anbietet...
Mal ganz davon abgesehen, dass man de facto einfach ein eigenes Bankkonto für Skrill aufmachen könnte und hätte damit das Problem nie.

Und btw, vielleicht kennst Du da aus: Verstösst das explizite Verlangen der Kontoauszüge nicht gegen europäischen Datenschutz?
Fällt mir intuitiv schwer zu glauben, dass jeder Firma mal eben wissen darf wo und für wieviel Geld ich einkaufe, ob ich ne Immobilie und zehn Porsche erworben habe, die Nummern meiner Versicherungspolice usw.
 
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Und btw, vielleicht kennst Du da aus: Verstösst das explizite Verlangen der Kontoauszüge nicht gegen europäischen Datenschutz?
Fällt mir intuitiv schwer zu glauben, dass jeder Firma mal eben wissen darf wo und für wieviel Geld ich einkaufe, ob ich ne Immobilie und zehn Porsche erworben habe, die Nummern meiner Versicherungspolice usw.

Das weiß ich leider nicht, sehe da aber auch einen starken Zielkonflikt. Die ernsthaften Bemühungen und das legitime Interesse, gegen Geldwäsche vorzugehen auf der einen versus Datenschutz und Privatsphäre auf der anderen Seite. Ich schätze, wo kein Kläger da kein Richter? Im Zweifel würde sich das prüfende Unternehmen seine Argumentation schon irgendwie GDPR konform hinbiegen können. Zumindest ist in der Verordnung selbst, noch im Kommentar irgendetwas hinsichtlich (un)geschwärzter Kontoauszüge zu finden. Ich denke, eine GDPR-konforme KYC- und AML-Verifizierung würde eine teilweise Schwärzung von für die Prüfung irrelevanten Informationen wie Kleinbeträge u.ä. gestatten, analog: https://www.datenschutz-notizen.de/d...angen-0318016/
 
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