Glücksspiel-Behörde - Österreich

mic25ibk

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Nov. 12, 2006
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gibt es schon greifbare Informationen?
Aus den Medien in verschiedenen Artikeln
z.b.
https://www.diepresse.com/5942286/neuregelung-des-glucksspiels-bringt-mehr-einschrankungen

steht ganz klar oben die Netzsperren in Österreich für Anbieter, die keine Lizenz für Glücksspiel haben.
Das dürfte dann schon ziemlich lustig werden mit der Monopol-Stellung von win2day.at

Das eine eigene Instanz also Glücksspielbehörde geschaffen wird ist ja auch Fix.
Dazu steht in anderen Artikeln das auch das Sportwetten in Österreich neu geregelt werden soll. (finde den Artikel allerdings nicht)

Vielleicht gibt es ja was, dass jemand von euch aufgeschnappt hat.
Denke, dass wir noch dieses Jahr große Veränderungen in Österreich sehen werden.
 
damit würde der Wett- und Casinomarkt zusammenbrechen inklusive sämtlichen Sponsorings, was das Aus für viele Randsportarten bedeuten würde bzw. diese würden nicht mehr international konkurrenzfähig sein.
Zudem stellt sich die Frage nach der Rechtmäßigkeit solcher Beschränkungen (wie ja auch bereits in Deutschland).
Aber mal schauen was geplant ist.
 
bet-at-home Eishockey Bundesliga
admiral Basketball Bundesliga
tipico Bundesliga Fußball
etc....
mal schauen was da dann alles den Bach runtergeht....

da stimm ich dir zu, aber hat den Staat jemals interessiert was Geld betrifft?
Die rechnen nicht oder eben so wie es Ihnen passt.
Uns Sponsoren bieten sich auch andere Firmen. :)
Da werden die Grünen und SPÖ sicher mit dem Thema Spielerschutz und bremsen daherkommen. Max-Einsatz bzw. Max-Spielverlust war ja im Standard schon zu lesen betreffend Automaten-Spiel. Das könnte Ihnen gut ins Konzept bei anderen Dingen passen.

Lassen wir uns überraschen. ;-) ;-)
 
Österreich - unabhängige Glücksspiel Behörde

Hallo Jungs,

da ich in der Suchfunktion nichts zum Thema gefunden habe, würde mich eure Meinung dazu interessieren. Zuletzt gibt es immer mehr Berichte, dass das komplette Glücksspiel in Österreich von einer unabhängigen Behörde kontrolliert werden soll. Hier die Links:
https://www.diepresse.com/5942286/neuregelung-des-glucksspiels-bringt-mehr-einschrankungen
https://www.kleinezeitung.at/wirtsc...hoerde_Rigorose-Grenzen-fuer-Gluecksspiele-in

Grund dafür sind mehrere Korruptionsermittlungen im Bezug auf Novomatic und Casino Austria. Immer wieder wird auch erwähnt, dass das Gesetz stärker reguliert werden soll.

Da dieses Gesetz für meine Zukunftsplanung sehr entscheidend ist, würde ich gerne wissen was Ihr da erwartet und ob ihr das ganze auch so prekär seht wie ich.

Vielen Dank für comments!
 
Also sicher ist nur, dass etwas gemacht wird. :) :)
Worauf man sich einigen wird ist dann wohl ein anderes Thema.
Und für uns als User ist dann die Frage was kommt da alles rein.

Ich denke das etwas wie eine Glückspiel-Instanz geschaffen wird.
Wobei hier das Glücksspiel abgewickelt werden soll.
Lustig wird es dann, wenn man Sportwetten dort reinpacken möchen, weil Sportwetten in Österreich nicht als Glücksspiel gesehen wird.
Sportwetten ist bis heute Länder-Kompetenz. Sprich in jedem Bundesland gibt es eigene Sportwetten-Regeln bzw. Gesetze.

Damit Sportwetten also zu dieser Glückspielbehörde kommen, müsste die Bundesländer irgendwie davon überzeugt werden und ihre Kompetenz abgeben. Das kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen.
Dazu kommt noch der gordische Knoten mit den VLT-Lizenzen der Casinos-Austria bzw. deren Tochter WINWINWIN.
Diese sollten ja eigentlich gestanzt werden und somit wären die WINWINWIN-Automaten-Salons in jenen Bundesländeren, in dennen es kein legales Glücksspiel gibt ohne "Existensberechtigung". Das wird superspannend.
z.b. Vorarlberg, Tirol, Salzburg galten lange als Verbotsbundesländer... Wien erst seit kurzem.
Wie jetzt z.b. Voarlberg, Tirol und Salzburg die Kompetenz von Sportwetten abgeben und dazu noch das kleine Glücksspiel legalisieren, damit die WINWINWIN-Filialen weiter bestehen können, das schaue ich mir genüsslich von der Seitenlinie an. -

Interessanter die Frage nach den Netzsperren, die im Raum standen? Kommt da etwas, das Wettanbieter, Casinos ohne Lizenz in Österreich nicht mehr erreichbar sind? Oder gibt es gar Zahlungsanbieter-Sperren wie in anderen Ländern? Kommt halt auf die Ausgestaltung der Gesetze an. :)
In einigen Artikeln stand etwas von der Erhöhung der Besteuerung von Sportwetten.
Wenn zu viel wird, dann wird es abgewälzt auf den Kunden. Gab es ja bereits in den 80ern in Österreich, dazu weiß man in Deutschland bezahlt der Kunde die 5% ... und google macht es mit der Steuer für Marketing ganz gleich, die bezahlt nicht Google. :) :)
Also wenn da eine grobe Erhöhung kommt, dann dürften die Kunden die Suppe auslöffeln wie üblich.

Vielleicht kommt auch diese ominöse Spieler-Datenbank. Die steht seit hm denk 10 Jahren oder länger in Entwürfen für Glücksspiel.
Also eine Anbindung aller Casinos und Lizenzinhabern von Glücksspiel in Österreich und vielleicht Sportwetten?

Ich persönlich denke für den Otto-Normalverbraucher kann es sein, dass zukünftig er nicht mehr im Ausland irgendwo wetten oder spielen kann.
Für Leute, die wissen wie ein vpn funktioniert, ist das alles wurst, man muss sich dann wohl einen anderen Anbieter suchen der es nicht so genau nimmt oder gleich nach asien gehen online :) :)
 
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Beim dritten Versuch hat es dann funktioniert, die Auszahlung wurde rasch erledigt nachdem ich Pinnacle zwei Mal gefragt habe wie ich die Einzahlung weiter umsetzen soll wenn alle Wetten gesperrt sind.

Auf die Frage welche gesetzlichen Vorschriften sich in Österreich geändert haben kam diese Antwort:

There are different regulatory reasons for the exit that we are not able to go into detail about.
Our position will not change.
We regret any inconvenience caused.

Das heisst wahrscheinlich sie tun bei dem Wahnsinn der auf uns ab 1.Jänner zukommt nicht mit. Einzahlunglimits und die vielleicht noch mit anderen abstimmen, den Blödsinn tun die sich nicht an.
Wird noch einiges auf österreichische Wettfans zukommen und es würde mich nicht wundern wenns noch blöder wird als in Deutschland.
 
Das heisst wahrscheinlich sie tun bei dem Wahnsinn der auf uns ab 1.Jänner zukommt nicht mit. Einzahlunglimits und die vielleicht noch mit anderen abstimmen, den Blödsinn tun die sich nicht an.
Wird noch einiges auf österreichische Wettfans zukommen und es würde mich nicht wundern wenns noch blöder wird als in Deutschland.

Hast du dazu mehr Infos? Hätte da auch nichts konkretes gehört...
 
Hast du dazu mehr Infos? Hätte da auch nichts konkretes gehört...

Konkretes gibt es soweit mir bekannt nur für Glücksspiel, also z.b. Casino (nicht Sportwetten). Bookies die auch von ihrem Online-Casino abhängig sind und keine Glücksspiellizenz in Österreich erhalten werden vielleicht auch Sportwetten in Österreich nicht mehr anbieten. Nur eine Vermutung von mir, vielleicht weiß Robär mehr.
 
https://www.ovwg.at/wenn-man-uns-laesst/

Es geht auch um Netzsperren. Wir werden sehen was kommt und was nicht.

Der Begriff "Netzsperren" kommt hier tatsächlich besorgniserregend oft vor. Es kann aber nur um die Casinos gehen, nicht um Sportwetten. Wenn unsere Politik kein geordnetes Lizenzierungsverfahren anbietet sondern direkt sperrt wäre das genauso wenig EU-konform wie das aktuelle Glücksspiel-Monopol. Von einer Ausschreibung war bisher nichts zu hören, der 1.1.22 wird also knapp.
 
Unter standard.at Recht ist heute ein Artikel zu finden, in dem ein Österreicher durch ein Gerichtsurteil eine Million Euro von bwin zurückbekommt.
Er hatte diese Summe im Online-Casino verloren.

Gibt dievere Klagen gegen Glücksspielanbieter in Österreich . Auch gegen Pokerstars, Kollege von mir Arbeitet bei einem Anwalt, die vetreten mehrer Mandanten gegen PS und haben bis jetzt alles gewonnen.

Freund vom mir bekommt 28k zurück. Urteil schon mit da und hat auch rechtskraft.

Sportwetten Verluste sind aber nicht einklagbar, da Sportwetten Online in Österreich Legal sind. Geht rein um Casino und Poker.
 
Im Zuge des Pinnacle-Rückzugs habe ich mich ein bisschen mit dem Thema befasst und bin zu dem Schluss gekommen, dass man sich als jemand der online auf den asiatischen Märkten unterwegs ist, eigentlich keine Sorgen machen muss.
  • Zugriff: Die Netzsperren wird man per VPN leicht umgehen können. Wenn der Anbieter sich Mühe gibt, VPNs auszuschließen (z.B. Netflix), dann ist das nicht so einfach. Aber die Wettanbieter/Agenten haben ja kein Interesse daran und geben sogar teilweise Tipps, aus welchen Ländern man sich am besten per VPN einwählen sollte.
  • Geld: Solange man sein Geld auf einem E-Wallet innerhalb der EU, aber außerhalb von AT hält, sollte es keinen Unterschied machen. Skrill etc. bieten SEPA-Überweisung und haben ihre eigenen Kreditkarten, womit man alle Ausgaben im normalen bis hohen Rahmen bestreiten kann. Also liegt das Geld dort genauso gut wie in AT, zumal IBAN-Diskriminierung innerhalb der EU verboten ist. Eine zypriotische IBAN muss genauso akzeptiert werden wie eine aus AT. Wenn man jetzt 1 Mio. da liegen hat und sich in AT ein Haus kaufen will, ist das ganze evtl. komplizierter, aber für die Leute, die solche Probleme haben, gibts genug gute Anwälte, die das diskret regeln. ;)
  • Durchgriff: Überhaupt stellt sich die Frage, wie AT gegen Anbieter vorgehen soll, die sich nicht an die Regeln halten (z.B. indem sie österreichische Spieler registrieren lassen). Denn laut EU-Recht tun sie ja nichts illegales. Allerdings gibt es auch Agenten, die z.B. Frankreich, Schweden, Portugal ausschließen. Weiß jemand was dahintersteckt? Sind diese Länder so extrem restriktiv? Wobei der Weg von Österreich von im EU-Vergleich eher locker zu extrem restriktiv ziemlich weit ist. Denke eher, dass sich ein etwaiges neues Gesetz an Deutschland orientieren wird (wie fast alle anderen Gesetze auch) und von dort ist es ja kein Problem über Agenten in Asien zu spielen.
Hab ich was vergessen oder nicht bedacht? Bitte lasst mich wissen, falls ich mir doch Sorgen machen soll.

Denke eher dass die neue Behörde in erster Linie die ganzen Spielotheken und Wettbüros treffen wird (und soll), die in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. Ich möchte niemanden verurteilen, aber aus meiner Perspektive haben die zwei große Einnahmequellen: Als Vehikel für Geldwäsche fungieren und armen Süchtigen den letzten Euro aus der Tasche ziehen (wobei die ehrlicherweise einen großen Teil der Gewinne von Value-Wettern finanzieren). Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass sich regelmäßig Value-Wetter dort verirren oder es möglich ist, bei deren miesen Quoten langfristig Profit zu machen.
 
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Im Zuge des Pinnacle-Rückzugs habe ich mich ein bisschen mit dem Thema befasst und bin zu dem Schluss gekommen, dass man sich als jemand der online auf den asiatischen Märkten unterwegs ist, eigentlich keine Sorgen machen muss.
  • Zugriff: Die Netzsperren wird man per VPN leicht umgehen können. Wenn der Anbieter sich Mühe gibt, VPNs auszuschließen (z.B. Netflix), dann ist das nicht so einfach. Aber die Wettanbieter/Agenten haben ja kein Interesse daran und geben sogar teilweise Tipps, aus welchen Ländern man sich am besten per VPN einwählen sollte.
  • Geld: Solange man sein Geld auf einem E-Wallet innerhalb der EU, aber außerhalb von AT hält, sollte es keinen Unterschied machen. Skrill etc. bieten SEPA-Überweisung und haben ihre eigenen Kreditkarten, womit man alle Ausgaben im normalen bis hohen Rahmen bestreiten kann. Also liegt das Geld dort genauso gut wie in AT, zumal IBAN-Diskriminierung innerhalb der EU verboten ist. Eine zypriotische IBAN muss genauso akzeptiert werden wie eine aus AT. Wenn man jetzt 1 Mio. da liegen hat und sich in AT ein Haus kaufen will, ist das ganze evtl. komplizierter, aber für die Leute, die solche Probleme haben, gibts genug gute Anwälte, die das diskret regeln. ;)
  • Durchgriff: Überhaupt stellt sich die Frage, wie AT gegen Anbieter vorgehen soll, die sich nicht an die Regeln halten (z.B. indem sie österreichische Spieler registrieren lassen). Denn laut EU-Recht tun sie ja nichts illegales. Allerdings gibt es auch Agenten, die z.B. Frankreich, Schweden, Portugal ausschließen. Weiß jemand was dahintersteckt? Sind diese Länder so extrem restriktiv? Wobei der Weg von Österreich von im EU-Vergleich eher locker zu extrem restriktiv ziemlich weit ist. Denke eher, dass sich ein etwaiges neues Gesetz an Deutschland orientieren wird (wie fast alle anderen Gesetze auch) und von dort ist es ja kein Problem über Agenten in Asien zu spielen.
Hab ich was vergessen oder nicht bedacht? Bitte lasst mich wissen, falls ich mir doch Sorgen machen soll.

Denke eher dass die neue Behörde in erster Linie die ganzen Spielotheken und Wettbüros treffen wird (und soll), die in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. Ich möchte niemanden verurteilen, aber aus meiner Perspektive haben die zwei große Einnahmequellen: Als Vehikel für Geldwäsche fungieren und armen Süchtigen den letzten Euro aus der Tasche ziehen (wobei die ehrlicherweise einen großen Teil der Gewinne von Value-Wettern finanzieren). Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass sich regelmäßig Value-Wetter dort verirren oder es möglich ist, bei deren miesen Quoten langfristig Profit zu machen.
Die Möglichkeiten sind so vielfältig, da ist es schon fast sinnlos sich darüber zu unterhalten was alles kommen könnte.

Im Grund genommen, wird jeder der Online unterwegs ist, und einen VPN nutzen kann, sowie Geld über E-Wallets verschieben kann weiterhin online irgendwo wetten können.
Es wird möglicherweise nur ein bisschen mehr Aufwand.

Für den 0815-Normalverbraucher wird sich hingegen einiges ändern. Je nach dem was in Österreich beschlossen wird.
Sollten die Netzsperren wirklich kommen, so könnten einige Anbieter nicht mehr erreichbar werden. Das macht es für die verbliebenen interessanter, vorausgesetzt die sonstigen Regeln sind nicht extrem, ansonsten verabschieden sich noch weitere Anbieter, die sich um den Mini-Markt mit 9 Millionen Einwohner nicht bekämpfen und lieber auf einen großen Markt wie Deutschland oder die USA konzentrieren.
Steuererhöhungen beim Sportwetten sind in aller Munde, dort wäre dann zu erwarten, dass die Anbieter in Österreich diese dem Kunden wie in Deutschland in Rechnung stellen.
In Frankreich sind die Quoten auch ziemlich reduziert, dafür die der Markt "geschlossen" bzw. "gesperrt" für ausländische Anbieter.

Aber möglicherweise setzen sie die Tipp3, die Sportverbände, die Lobbyisten und Interessenvertretungen durch und es gibt nicht zu strenge Regeln?

Besonders schwierig bei Österreich wird das Thema, da Sportwetten a) kein Glücksspiel ist und daher b) eine Landeskompetenz ist und eine Regulierung von Sportwetten somit erst der Kompetenz von den Ländern entzogen werden müsste. (Frag ob die Länder auf Kompetenz verzichten wollen oder eine typisch österreichische Lösung für ein reines Online-Angebot geben wird? Also eine Kombi-Lösung?)
Daher kann der Bund gegenwärtig nur an der Steuerschraube drehen, diese Hoheit obliegt dem Bund.
Die Netzsperren wären im Rahmen des Glücksspiels jederzeit möglich......
Wobei einige Anbieter sich ohne dies mit dem Glücksspiel-Angebot aus Österreich zurückziehen auf Grund der verlorenen Prozesse.

So bald es irgendetwas belastbares gibt, kann man sich ja weiter informieren und ernsthaft Diskutieren.
 
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In Anbetracht der Regierungskrise und deren Auflösungserscheinung, denke ich dass das gegenwärtige Entwürfchen bis auf weiteres in der Schublade verschwindet.
Keiner weiß was bis Dienstag passiert, aber sollte Kurz nicht freiwillig zurücktreten und die ÖVP einen anderen Kanzler aufstellen, wird es wohl keine ÖVP-Grüne Regierung mehr geben und damit einige Projekte wie eben das Glücksspiel/Sportwetten-Gesetz auch gestoppt.

(Frage ob die ÖVP über Ihren Schatten springen will... Machtgeil wären Sie ja und wenn die Regierung aufgelöst wird, dann dürften sich die anderen irgendwie Arrangieren und erstmalig die ÖVP nicht mehr an den Hebeln der Macht sein)

Lassen wir uns überraschen was für uns beim Glücksspielgesetz rauskommt. Der Status Quo wird bei einer Beendigung der Regierung so bleiben, bis die nächste Regierung sich dem Thema zuwendet.
 
Die Österreichische Vereinigung für Wetten und Glücksspiel wendet sich wegen des Glücksspielmonopols an die Europäische Kommission: https://www.orf.at/#/stories/3245136/

Die Österreichische Vereinigung für Wetten und Glücksspiel im Onlinebereich hat sich mit einer Beschwerde an die Europäische Kommission gewandt und fordert, das österreichische Glücksspielsystem zu überprüfen.

Das Recht auf ein faires Verfahren werde der Branche in Österreich verwehrt. Ziel sei es, ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Republik einzuleiten, hieß es heute.

„Trotz gültiger EU-Lizenzen wird den Online-Glücksspielanbietern weiterhin Rechtsschutz und Anbieterfreiheit verweigert. Eine begründete Basis dafür fehlt nach wie vor, und nationale Gerichte unterlassen es, eine eigenständige Prüfung des Unionsrechts vorzunehmen“, so die Vereinigung in einer Aussendung.

„Es ist nicht einzusehen, dass Unternehmen, die sich an strenge Spielerschutzregeln halten und jährlich Millionen an Steuern zahlen, dennoch keine Rechtssicherheit haben sollen. Diese Vorgehensweise dient nicht dem Spielerschutz, sondern lediglich der Einzementierung des Glücksspielmonopols“, beklagte Thomas Forstner, Generalsekretär der Interessenvereinigung.
 
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steht jetzt nicht im direkten Zusammenhang zur Behörde, aber weiß von den Österreichern jemand, wie neu diese "Wettgebührenabrechnung" ist, bzw wie konsequent durchgesetzt?

https://www.usp.gv.at/steuern-finanzen/weitere-steuern-und-abgaben/wettgebuehrenabrechnung.html

Nach meinem Verständnis, müsste demnach ja jeder Anbieter auf aus Österreich (auch über Vermittler, also Agent z.B.) platzierte Wetteinsätze 2% Steuern zahlen, oder sehe ich das falsch?! Wenn ja, könnte das ja z.B. auch einer der Gründe für den Rückzug von Pinnacle sein.
 
Die Österreichische Vereinigung für Wetten und Glücksspiel wendet sich wegen des Glücksspielmonopols an die Europäische Kommission: https://www.orf.at/#/stories/3245136/

Die Österreichische Vereinigung für Wetten und Glücksspiel im Onlinebereich hat sich mit einer Beschwerde an die Europäische Kommission gewandt und fordert, das österreichische Glücksspielsystem zu überprüfen.

Das Recht auf ein faires Verfahren werde der Branche in Österreich verwehrt. Ziel sei es, ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Republik einzuleiten, hieß es heute.

„Trotz gültiger EU-Lizenzen wird den Online-Glücksspielanbietern weiterhin Rechtsschutz und Anbieterfreiheit verweigert. Eine begründete Basis dafür fehlt nach wie vor, und nationale Gerichte unterlassen es, eine eigenständige Prüfung des Unionsrechts vorzunehmen“, so die Vereinigung in einer Aussendung.

„Es ist nicht einzusehen, dass Unternehmen, die sich an strenge Spielerschutzregeln halten und jährlich Millionen an Steuern zahlen, dennoch keine Rechtssicherheit haben sollen. Diese Vorgehensweise dient nicht dem Spielerschutz, sondern lediglich der Einzementierung des Glücksspielmonopols“, beklagte Thomas Forstner, Generalsekretär der Interessenvereinigung.

die Einreichung bei der EU-Kommission ist nicht ganz unbegründet.
Hat Österreich doch ein ONLINE-Glücksspielmonopol für Win2day geschaffen.
Andererseits hat die EU Kommission in mehreren Verfahren auch anderen Staaten zugestanden, dass es ein Monopol bei diesem Geschäft (Glücksspiel) geben darf, wenn es im Nationalen Interesse steht und er Spielerschutz wichtig ist. (Da gab es verschiedenste Begründungen, dass das nationale Interesse, Spielsucht etct. ein Monopol bzw. strenge Lizenzierung erlaubt sind)

Das wird eine Frage, er Auslegung der EU Kommission bzw. des Nationalen Rechtes sein insbesondere ob auch Win2day, die Casinos und andere Monopolanbieter mit Ihren Glückspielprodukten nicht zu viel Werbung und Marktpräsenz haben, um dem Spielerschutz (der ja vorgeschoben wird) entgegenwirken. ... vereinfacht gesagt... Wenn die staatlich geschützen Anbieter wie verrückt Werbung machen und die Spieler ausnehmen, dann kann man nicht sagen, dass andere keine Lizenz bekommen. ;-) ;-) (auf das wird es hinauslaufen)

Die Malta-Anbieter, wären ja möglicherweise Bereit eine Lizenz in Österreich zu beantragen, aber derzeit gibt man Ihnen ja gar nicht die Möglichkeit.
 
steht jetzt nicht im direkten Zusammenhang zur Behörde, aber weiß von den Österreichern jemand, wie neu diese "Wettgebührenabrechnung" ist, bzw wie konsequent durchgesetzt?

https://www.usp.gv.at/steuern-finanzen/weitere-steuern-und-abgaben/wettgebuehrenabrechnung.html

Nach meinem Verständnis, müsste demnach ja jeder Anbieter auf aus Österreich (auch über Vermittler, also Agent z.B.) platzierte Wetteinsätze 2% Steuern zahlen, oder sehe ich das falsch?! Wenn ja, könnte das ja z.B. auch einer der Gründe für den Rückzug von Pinnacle sein.

Die Wettgebühr ist nichts neues, sondern die gibt es seit Jahrzehnten in Österreich. Die Wettgebühr wurde vor über 20 Jahren eingeführt.
Vorher gab es noch eine Gewinnst-Gebühr, welche die Anbieter zu entrichten hatten. Erst mit dem Aufkommen von Bwin und damals einem gewichtigen Politiker, der dort beteiligt war Herr Wallner, wurde die Gewinnstgebühr gestrichten und die Wettgebühr eingeführt.

Die Wettegbühr muss von jedem in Östrreich lizenzierten Anbieter an das Finanzamt abgeführt werden.
Früher haben die Wettanbieter eine Gebühr verrechnet, um die Gewinnstgebühr weiterzugeben, aber das wurde dann eingestellt.
Meines wissens nach wurde in den letzten gut 20 Jahren die Wettegbühr von den Wettanbietern bezahlt.
Allerdings steht es ja jedem Wettanbieter frei, Gebühren für Einzahlungen, Auszahlungen und eben für die Wettabgabe zu verrechnen.

In Deutschland z.b. bezahlen die Kunden die Wettsteuer (keine Gebühr, in Deutschland ist es eine Steuer).
Sollte in Österreich die ursprünglich geplante Erhöhung der Gebühr kommen, so können sich Spieler sicher darauf einstellen, dass Ihnen diese Gebühr auch umgehängt wird.
Warum?
1 Einerseits sehen alle Anbieter, dass es in Deutschland im Stationären Geschäft auch so läuft und die Kunden es hinnehmen.
2 Weil es für die Wettanbieter ansonsten kaum wirtschaftlich möglich ist in Österreich zu existieren (Sie werden sozusagen gezwungen).
 
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https://volksblatt.at/illegale-online-anbieter-blockieren/

"Die ursprüngliche Idee, dass Wettsport ein „Geschicklichkeitssport“ wäre, ist wissenschaftlich längst widerlegt. Somit sollte, wie in den meisten EU-Staaten, auch der Wettsport unter das weitaus strengere Glücksspielgesetz fallen, was derzeit leider in Österreich nicht der Fall ist."

Kennt von euch jemand Studien die widerlegen, dass Wetten mit Geschicklichkeit zu tun hat?