Der Beitrag wurde aus einem anderen Thema hier her verschoben, nur falls sich jemand wundern sollte wo das Zitat her kommt.
https://www.ovwg.at/wenn-man-uns-laesst/
Es geht auch um Netzsperren. Wir werden sehen was kommt und was nicht.
Unter standard.at Recht ist heute ein Artikel zu finden, in dem ein Österreicher durch ein Gerichtsurteil eine Million Euro von bwin zurückbekommt.
Er hatte diese Summe im Online-Casino verloren.
Die Möglichkeiten sind so vielfältig, da ist es schon fast sinnlos sich darüber zu unterhalten was alles kommen könnte.Im Zuge des Pinnacle-Rückzugs habe ich mich ein bisschen mit dem Thema befasst und bin zu dem Schluss gekommen, dass man sich als jemand der online auf den asiatischen Märkten unterwegs ist, eigentlich keine Sorgen machen muss.
Hab ich was vergessen oder nicht bedacht? Bitte lasst mich wissen, falls ich mir doch Sorgen machen soll.
- Zugriff: Die Netzsperren wird man per VPN leicht umgehen können. Wenn der Anbieter sich Mühe gibt, VPNs auszuschließen (z.B. Netflix), dann ist das nicht so einfach. Aber die Wettanbieter/Agenten haben ja kein Interesse daran und geben sogar teilweise Tipps, aus welchen Ländern man sich am besten per VPN einwählen sollte.
- Geld: Solange man sein Geld auf einem E-Wallet innerhalb der EU, aber außerhalb von AT hält, sollte es keinen Unterschied machen. Skrill etc. bieten SEPA-Überweisung und haben ihre eigenen Kreditkarten, womit man alle Ausgaben im normalen bis hohen Rahmen bestreiten kann. Also liegt das Geld dort genauso gut wie in AT, zumal IBAN-Diskriminierung innerhalb der EU verboten ist. Eine zypriotische IBAN muss genauso akzeptiert werden wie eine aus AT. Wenn man jetzt 1 Mio. da liegen hat und sich in AT ein Haus kaufen will, ist das ganze evtl. komplizierter, aber für die Leute, die solche Probleme haben, gibts genug gute Anwälte, die das diskret regeln.
- Durchgriff: Überhaupt stellt sich die Frage, wie AT gegen Anbieter vorgehen soll, die sich nicht an die Regeln halten (z.B. indem sie österreichische Spieler registrieren lassen). Denn laut EU-Recht tun sie ja nichts illegales. Allerdings gibt es auch Agenten, die z.B. Frankreich, Schweden, Portugal ausschließen. Weiß jemand was dahintersteckt? Sind diese Länder so extrem restriktiv? Wobei der Weg von Österreich von im EU-Vergleich eher locker zu extrem restriktiv ziemlich weit ist. Denke eher, dass sich ein etwaiges neues Gesetz an Deutschland orientieren wird (wie fast alle anderen Gesetze auch) und von dort ist es ja kein Problem über Agenten in Asien zu spielen.
Denke eher dass die neue Behörde in erster Linie die ganzen Spielotheken und Wettbüros treffen wird (und soll), die in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. Ich möchte niemanden verurteilen, aber aus meiner Perspektive haben die zwei große Einnahmequellen: Als Vehikel für Geldwäsche fungieren und armen Süchtigen den letzten Euro aus der Tasche ziehen (wobei die ehrlicherweise einen großen Teil der Gewinne von Value-Wettern finanzieren). Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass sich regelmäßig Value-Wetter dort verirren oder es möglich ist, bei deren miesen Quoten langfristig Profit zu machen.
aka: ans limitieren von gewinnerndie sich an strenge Spielerschutzregeln halten
Die Österreichische Vereinigung für Wetten und Glücksspiel wendet sich wegen des Glücksspielmonopols an die Europäische Kommission: https://www.orf.at/#/stories/3245136/
Die Österreichische Vereinigung für Wetten und Glücksspiel im Onlinebereich hat sich mit einer Beschwerde an die Europäische Kommission gewandt und fordert, das österreichische Glücksspielsystem zu überprüfen.
Das Recht auf ein faires Verfahren werde der Branche in Österreich verwehrt. Ziel sei es, ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Republik einzuleiten, hieß es heute.
„Trotz gültiger EU-Lizenzen wird den Online-Glücksspielanbietern weiterhin Rechtsschutz und Anbieterfreiheit verweigert. Eine begründete Basis dafür fehlt nach wie vor, und nationale Gerichte unterlassen es, eine eigenständige Prüfung des Unionsrechts vorzunehmen“, so die Vereinigung in einer Aussendung.
„Es ist nicht einzusehen, dass Unternehmen, die sich an strenge Spielerschutzregeln halten und jährlich Millionen an Steuern zahlen, dennoch keine Rechtssicherheit haben sollen. Diese Vorgehensweise dient nicht dem Spielerschutz, sondern lediglich der Einzementierung des Glücksspielmonopols“, beklagte Thomas Forstner, Generalsekretär der Interessenvereinigung.
steht jetzt nicht im direkten Zusammenhang zur Behörde, aber weiß von den Österreichern jemand, wie neu diese "Wettgebührenabrechnung" ist, bzw wie konsequent durchgesetzt?
https://www.usp.gv.at/steuern-finanzen/weitere-steuern-und-abgaben/wettgebuehrenabrechnung.html
Nach meinem Verständnis, müsste demnach ja jeder Anbieter auf aus Österreich (auch über Vermittler, also Agent z.B.) platzierte Wetteinsätze 2% Steuern zahlen, oder sehe ich das falsch?! Wenn ja, könnte das ja z.B. auch einer der Gründe für den Rückzug von Pinnacle sein.