Die 18. Etappe führt von Moena bis Ortisei/St.Ulrich und ist 137km lang. Klingt nach einem angenehmen Tag, bis man sich das Rennprofil anschaut. Es werden hier wie bei Etappe 16 5 Sterne vergeben und das trotz der scheinbar kurzen Länge berechtigt. Es gibt zwei Anstiege der 1. Kategorie, zwei der 2. Kategorie und einen der 3. Kategorie und das auf dieser kurzen Strecke! Durch die vielen Berge, die ich nun alle vorstellen werde, wird das wahrscheinlich die längste Etappenanalyse dieses Jahr. Der erste Anstieg ist der Passo Pordoi mit einer Höhe von 2239m und Länge von knapp 12km. Auf den ersten 3km ist er 6,5% steil mit maximal 9%, auf dem Rest 6,8%. Der zweite Anstieg ist der Passo Valparola mit einer Länge von knapp 13km, ebenfalls durchschnittlichen Steigung von 6,5% und einer maximalen von 14%. Der dritte Anstieg ist der Passo Gardena mit einer Höhe von 2121m und einer Länge von 9,3km. Auf dem ersten km ist er nur 2,1% steil, dann auf den nächsten 3 7,1% mit einer maximalen Steigung von 11% und auf den letzten gut 5km 6,9%. Der nächste ist nun der Passo di Pinei Panidersattel mit einer Höhe von 1437m und einer Länge von gut 4km. Auf den ersten 1,5km ist er nur 3,9% steil, auf den nächsten knapp 2 8,4% mit maximal 15% und auf dem letzten Stück 5,5%. Nun zum letzten Anstieg, Pontives mit einer Höhe von 1103m und einer Länge von 9,3km. Die ersten 1,5km sind 4,1%, die nächsten 4,5km sind 6,3% steil und die letzten gut 3km 9,3% mit maximal 12%. Von dort sind es nur noch 4km zum Ziel, die größtenteils wenig steil verlaufen, aber 500m vor dem Ziel kommt eine kurze Steigung mit bis zu 13%. Anstrengende Etappe, welche möglicherweise ein weiterer Showdown zwischen den Gesamtklassementfavoriten sein wird.
Heute hat Rolland das Ding ja sogar noch gewonnen und das tut natürlich richtig weh, dass ich verantwortlich gemacht werde für einen Fehler, den ich nicht begangen habe, zumal Rolland live teilweise 'ne 51 war.
Ich gehe hier nur auf Tom Dumoulin. Er ist so stark geklettert und größtenteils ohne Hilfe, er hat sehr wenig Zeit auf andere verloren. Nach dem Resultat heute schien es ihm wieder besser zu gehen und er meinte, dass bei Höhe er manchmal in der Magen-Darm Gegend Probleme bekommt. Die Schlussanstiege sind mehr so hoch wie das Stilfserjoch und daher hoffe ich, dass morgen alles ok ist. Dazu gibt es kurz vor dem Schluss Kopfsteinpflaster und wie er da bei seinem einen Etappensieg drübergerast ist, haben sicherlich einige gesehen. Dieses Ende macht ihn wenn er dranbleiben kann und kein Ausreißer (Mikel Landa) gewinnt zu einem Favoriten.
Das ist mein einziger Tipp, spiele wenn überhaupt noch was live.
Tom Dumoulin 0,8/10 + 0,8/10 19 bet365
Die 19. Etappe führt von San Candido/Innichen nach Piancavallo. Sie ist 191km lang und führt wie auch die vorherigen Etappen durch die Alpen. Der Start liegt weniger als 10km weg von der Grenze zu Österreich und der ein oder andere Tiroler wird den Ort schon einmal gehört haben. Die Veranstalter vergeben 4 Sterne und das ist berechtigt. Es wird einen Anstieg der 1. Kategorie, einen der 2. Kategorie und einen der 3. Kategorie geben. Der leichteste folgt mit dem Kreuzbergpass, auf den werde ich aber nicht eingehen, weil er relativ unbedeutend für das Rennen ist. Aber auf den nächsten, den Sella Chianzutan, welcher knapp 12km lang ist und 955m hoch. Auf den ersten 1,5km ist er 6,2% steil, auf den nächsten knapp 4km 3,8% und auf den letzten 6,5km 6,5% steil mit maximal 11%. Der Anstieg der 1. Kategorie, der Piancavallo ist auch gleichzeitig der Anstieg zum Ziel. Er ist 1290m hoch und 15,5km lang. Auf den ersten 6km ist er 9,4% steil mit maximal 14%, auf den nächsten 4,5km 7,5%, auf den nächsten 2,5km 5,8% und auf den letzten knapp 2km 1,3%. Entweder gibt es einen Gesamtklassementshowdown oder eine Ausreißergruppe, die gewinnt.
Ich werde das nun versuchen so gut wie es geht zu beenden, auch wenn es dieses Mal nicht nach Gewinn aussieht.
Adam Yates könnte von einer Rivalität profitieren, denn es ist gut möglich, dass sich ein paar Fahrer wieder anschauen und andere Kapital daraus schlagen können. Yates ist zudem ein relativ guter Sprinter unter den Kletterern und wenn er dranbleibt, kann er hier ein gutes Resultat erreichen.
Yates 0,5/10 + 0,5/10 34 bet365
Möglicherweise schonen sich die GC-Favoriten für das Zeitfahren in der letzte Etappe, weil der letzte schwere Anstieg zu weit vom Ziel weg ist, um große Abstände herauszufahren.
Die 20. Etappe führt von Pordenone nach Asiago. Es ist definitiv nochmal dazuzusagen, dass wir auf 37m starten und ich gar nicht weiß, in welcher Etappe das Rennen als letzten so tief war. Es werden sogar kurz danach 26m erreicht. Dennoch ist die Etappe 190km lang und berechtigt mit 4 Sternen bewertet. Es gibt zwei Anstiege der 1. Kategorie und einen der 4. Kategorie. Den der 4. Kategorie möchte ich nur kurz erwähnen, der kommt auch als erstes und ist namentlich die Muro di Ca´del Poggio. Meine Italienisch-Kenntnisse sind nicht vorhanden, aber Muro wird vermutlich Mauer heißen. Der Anstieg ist nur 1150m lang, aber 12,2% steil mit maximal 18%. Im späteren Teil kommen zwei Berge, zuerst der Monte Grappa mit einer Höhe von 1620km und einer Anstiegslänge von gut 24km. Auf den ersten 8,5km ist er 7,8% steil mit maximal 11%, dann auf den nächsten 4km 3%, auf den nächsten 3,5km 8,1%, Auf den nächsten 4,5km 0,3% und auf dem Restteil 5,9%. Der letzte Anstieg ist der Foza mit einer Höhe von 1086m und einer Länge von 14km. Auf den ersten gut 1,5km ist er 4,2% steil, auf dem restlichen Teil 7,1% mit maximaler Steigung von 11%. Der Gipfel ist 15km vor dem Ziel, der Rest der Strecke verläuft wellig. Möglicherweise schonen sich die GC-Favoriten für das Zeitfahren in der letzte Etappe, weil der letzte schwere Anstieg zu weit vom Ziel weg ist, um große Abstände herauszufahren.
Ich versuche es heute mit Bob Jungels, weil er heute wieder stark geklettert ist und die letzten 15km nicht mehr schwer sind. Bleibt er dran und keine Ausreißergruppe gewinnt, kann er den Sprint gewinnen. Dann Landa seinen Etappensieg hat vermute ich, dass er morgen nicht noch einmal ausreißt und er wäre der gefährlichste Mann für einen Ausreißversuch.
Luis Leon Sanchez ist kein reiner Kletterer, aber da wir keine Bergankunft haben und die Etappe gut für ihn wäre, würde ich es nochmal mit ihm versuchen. Er wäre im Sprint für andere Mitausreißer nur schwer zu schlagen.
Patrick Konrad könnte morgen ebenfalls nochmal ausreißen. Er ist kein guter Sprinter, aber definitiv ein guter Kandidat für einen Etappensieg morgen.
Sanchez 0,5/10 + 0,5/10 34 bet365
Jungels 0,3/10 + 0,3/10 81 bet365
Konrad 0,3/10 + 0,3/10 101 bet365
Die 21. Etappe führt von Monza (Start ist die Rennstrecke) nach Milano. Die Etappe ist 29,3km lang und ein Zeitfahren und wird mit 2 Sternen bewertet. Das Zeitfahren ist total leicht, aber den 2. Stern wird es geben, weil es das Gesamtklassement nochmal verschieben kann. Es gibt hier nicht mehr viel zu sagen, außer dass der Kurs weitgehend bergab und wellig verläuft. Nachdem ein paar Fahrer im ersten Zeitfahren nicht Vollgas geben durften, gibt es hier da es die letzte Etappe ist keine Ausreden mehr. Ich rechne wieder mit einem Sieg für Tom Dumoulin, allerdings die Bookies wohl auch und daher mal schauen, was man spielen kann oder nicht. Erstmal vielen Dank an alle, die es bis hierhin geschafft haben. Es war anstrengend für mich, hat aber auch weitgehend Spaß gemacht. Besonderen Dank auch die Leute, die trotzdem noch öfters die Beiträge geliket haben, obwohl meine Tipps auf gut Deutsch „******“ waren. Ich hätte mir manchmal ein bisschen mehr Glück auf meiner Seite gewünscht, aber das hatte ich dafür vielleicht in einer anderen Rundfahrt. Ich werde heute evtl. nochmal etwas aggressiver staken bzw. den ein oder anderen Fahrer mehr oder auch Duelle, weil ich den Tag nochmal gut abschließen möchte, schlechter geht es sowieso kaum noch
Bob Jungels hätte ich eher so bei 4-5 eingeschätzt, daher starke Quote. Kiryienka wird zwar da es die letzte Etappe ist Vollgas geben dürfen, aber die Jungels-Quote ist doch sehr interessant, da er im letzten Zeitfahren eine sehr starke Vorstellung abgeliefert hat.
Manuel Quinziato ist ein großer Außenseiter und es ist unwahrscheinlich, dass er mehr als Top 10 schafft, aber er ist Zeitfahrmeister Italiens und wird dieses Trikot sicherlich morgen nochmal mit Stolz präsentieren wollen und da es seine letzte Saisonist, wird er morgen besonders motiviert sein. Ein guter Außenseitertipp, den ich mal so mitnehme.
Zum Duell: Pinot wirkt für mich dafür, dass es jetzt die 21. Etappe ist noch extrem frisch. Auch Nibali schien zwar noch recht stark, aber wenn man glauben darf, was man sieht, hat Pinot noch ein wenig mehr im Tank. Im letzten Zeitfahren war Nibali zwar überlegen, aber dieses flache Zeitfahren sollte Pinot etwas besser liegen. Pinot spiele ich auch noch als Sieger, weil er einen wie gesagt frischen Eindruck gemacht hat und dies in einer letzten Etappe auch wichtig ist.
Luis Leon Sanchez ist ebenfalls in letzter Zeit gut in Zeitfahren gewesen. Der 4. Platz im ersten Zeitfahren unterstreicht dies und daher würde ich hier Sanchez auch weit vorne einschätzen.
Tobias Ludvigsson ist bei diesen flachen Zeitfahren auch ein guter Kandidat. Er hatte im ersten Zeitfahren eine Order, sich zu schonen um Pinot in den kommenden Etappen zu helfen, aber nun wird er voll durchladen dürfen und hier wird es interessant zu sehen sein, wie er sich machen kann.
Duell Kiryienka gg. van Emden spiele ich ebenfalls. Van Emden ist eigentlich sehr stark, was flache Zeitfahren angeht und die Berge/Hügel sind immer sein Problem und Kiryienka ist zwar stark, aber was kann er zeigen? Bei Kiryienka hat man immer ein hohes Maß an Inkonstanz. Die Quote auf van Emden finde ich hier absolut spielbar.
Amador und Monfort ist auch ein interessantes Duell. Amador ist defintiv kein schlechter Zeitfahrer, auch wenn ein paar Hügel für ihn besser wären. Beide fast gleich gewesen im ersten Zeitfahren, Monfort 3 Sekunden besser, aber schaue ich mir die Zeitfahren in dieser Saison insgesamt an, ist hier Amador für mich der bessere in diesem Duell.
Clement und G. Izagirre scheint mir auch ein Duell, welches eher für den Niederländer ausgehen sollte. Für Izagirre scheint mir der Kurs auch zu flach zu sein, da sehe ich für Clement bessere Karten. Er ist zwar nicht mehr so gut wie früher einmal, aber im Duell gegen Izagirre sehe ich ihn dennoch vorne.
Jungels 1,25/10 + 1,25/10 7,5 bet365
Sanchez 0,75/10 + 0,75/10 19 bet365
Ludvigsson 0,75/10 23 888Sport
Ludvigsson Top 3 0,75/10 6 888Sport
Pinot 0,4/10 51 888Sport
Pinot Top 3 0,4/10 12 888Sport
Quinziato 0,1/10 + 0,1/10 251 bet365
Pinot > Nibali 1,5/10 1,72 888Sport
Amador > Monfort 1,5/10 1,65 888Sport
Van Emden > Kiryienka 1,25/10 2,75 bet365
Clement > Izagirre 1,5/10 1,55 888Sport
Wie angekündigt sind das nun sehr viele Tipps, aber da ich jetzt sowieso nichts mehr zu verlieren habe, würde ich gerne noch einmal ein paar gute Quoten treffen.