Radsport - Giro d´Italia 5.5.17 - 28.5.17

Benni2603

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Juni 9, 2014
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Ich möchte schon mal den Giro d´Italia einweihen, da es ja gar nicht mal lange hin ist. Viel Spaß beim Lesen!

Der Giro d´Italia fängt am 5.5. an, endet am 28.5. und ist die erste der drei großen Rundfahrten im Radsport. Dieses Jahr findet er fast ausschließlich in Italien statt, aber die Schweiz wird kurz befahren. Dafür wird fast jeder Teil des Landes angefahren, was natürlich ein Traum für Italienische Radsportfans ist. Der Startschuss fällt in Sardinien, nach 3 Etappen geht es weiter auf Sizilien (2 Etappen). Auf Sizilien gibt es mit der 4. Etappe die erste
Etappe, die für das Gesamtklassement wichtig ist, denn das Ziel befindet sich auf dem Etna in luftigen 1892m Höhe. Im späteren Verlauf werden auch die Alpen angefahren. Es gibt 2 Königsetappen, nämlich die 16. und die 18. Etappe. Die 16. Etappe möchte ich besonders herausstellen, da diese für mich die schlimmste ist. Es wird außerdem die Schweiz für 20km befahren. Ich stelle euch mal eben die Berge vor: Der Passo del Mortirolo (1854m, 12,1km, 7,8%), Passo dello Stelvio (2754m, 21,3km, 7,2%) und der Passo Umbrail (2495m, 13km, 8,6%). Sind wir ehrlich, wir würden schon wenn wir einen solchen Berg innerhalb eines Tages geschafft hätten einen Kasten Bier (mindestens) als Belohnung verlangen, oder? Wie auch immer, ich finde es noch relevant zu sagen, dass es knapp 68km Zeitfahren im Giro gibt. Eines ist 39,8km lang und das andere 27,6km. Hier ist es möglich, einige Minuten zu gewinnen oder aber zu verlieren. Die Brisanz ist, dass das zweite Zeitfahren die letzte Etappe ist. Ich habe mich etwas darüber gewundert, finde es aber ganz interessant, denn so kann es dort nochmal richtig emotional werden, denn wer weiß, ob am Ende der 20. Etappe die Zeitabstände bei den Besten nur sehr gering sind und somit sich das Podium noch verändern kann.

Ich werde nun eingehen auf die Chancen für Deutsche und Österreichische Teilnehmer. Ich habe leider nicht viele Informationen, wer letztendlich an den Start gehen wird.

Ich werde mit den Österreichern anfangen:

Bisher habe ich nur Georg Preidler auf dieser Startliste vorliegen vom Team Sunweb. Er wird hauptsächlich ein Helfer des Leaders Tom Dumoulin sein und wird nicht auf Sieg fahren. Bemerkenswert war seine Performance in der letztjährigen 14. Etappe, als er zusammen mit Chaves und Kruijswijk das Ziel erreichte und Platz 3 holte. Er holte Platz 26 im Gesamtklassement und es wird dieses Jahr eher nicht besser werden. Vorstellbar wäre noch Patrick Konrad von Bora-Hansgrohe, da seine Form zurzeit sehr stark ist. Für eine Top 10 würde es vermutlich nicht reichen, aber Top 20 auf jeden Fall. Matthias Brändle von Trek-Segafredo wäre ein anderer Kandidat. Er wäre Helfer von Bauke Mollema, könnte aber im Zeitfahren auch auf eigene Rechnung fahren. Auf kürzeren Zeitfahren ist er besser einzuschätzen, auch wenn er in einem Giro Zeitfahren letztes Jahr 2. wurde. Da spielte aber auch der Regen mit und er konnte soweit ich weiß im Trockenen fahren.

Die Liste der Deutschen wäre lang, daher halte ich mich eher kurz:
Kittel wird vermutlich nicht wie letztes Jahr an den Start gehen, sondern Gaviria. Greipel von Lotto-Soudal wäre ein Kandidat, er wäre in den Sprintetappen natürlich einer der Favoriten. Roger Kluge wird wahrscheinlich für Orica-Scott an den Start gehen, würde aber in den Sprintetappen nur Anfahrer für Caleb Ewan sein. Bei Sunweb wären einige zu vermuten. Die beiden jungen Sprinter Pril Bauhaus und Max Walscheid. Es wird wahrscheinlich wenn dann nur einer der beiden fahren, aber beide würden bei Sprintetappen zu erweiterten Favoriten zählen, ein Etappensieg wäre jedoch eine Überraschung. Simon Geschke und Johannes Fröhlinger wären noch realistisch, welche aber beide eher Helfer für Tom Dumoulin sein würden. Jasha Sütterlin von Movistar könnte als Helfer für Nairo Quintana eingesetzt werden und könnte bei den Zeitfahren auch auf eigene Rechnung fahren. Dann wäre Christian Knees noch vom Team Sky möglich um entweder die Farben für Geraint Thomas oder Mikel Landa (wahrscheinlich eher Thomas) hochzuhalten. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass nur wenige Deutsche hier starten, weil die Tour de France wie einige sicher bereits wissen dieses Jahr in Deutschland startet und daher die Teams Fahrer aus Deutschland möglicherweise eher dort einsetzen, wenn es die Pläne ermöglichen.

Nun zu den Favoriten:
Nairo Quintana ist der Favorit und das auch bei den Wettanbietern. Er ist der beste Bergfahrer im Feld, hat sich im Zeitfahren mit der Zeit immer weiter verbessert, wird zwar mit Dumoulin und Gang dort nicht mithalten können und Zeit verlieren, aber diese kann er am Berg wohl wieder gut machen. Er wird ein starkes Team haben und damit sich vermutlich die Trophäe holen.

Vincenzo Nibali ist natürlich in seinem Heimatland auch Favorit. Er hat sich heute in der Tour of Croatia zwar die Führung geholt, aber überzeugend war das nicht. Er hat sich in der Königsetappe dort von Durasek düpieren lassen und Durasek ist jetzt keiner der Topclimber. Man weiß natürlich nicht, wie Vincenzo in Italien drauf ist, aber für die angebotene Quote, ist er keine Option für mich.

Steven Kruijswijk wäre noch zu nennen. Er hätte den Giro letztes Jahr gewonnen, aber dieser Crash durch eine Unaufmerksamkeit hat ihm den Giro gekosten. Er wird sicher auch stark sein, auch wenn ich seine Ergebnisse dieses Jahr noch nicht so gut einschätzen kann.

Ich werde auf Bob Jungels gehen bzw. bin das schon längst. Die Quote war als ich sie gespielt habe bei 101, jetzt ist nur noch maximal eine 81 zur Verfügung, was aber auch vollkommen in Ordnung ist. Er wird der Leader für Quickstep sein und war letztes Jahr 6. und Sieger der Nachwuchswertung. Der 24-Jährige Luxemburger ist für mich ein großes Talent und ein sehr starker Zeitfahrer. Seine Form ist großartig. So hat er letztens im La Fleche Wallone einige Kilometer vor dem Ziel einen Angriff mit De Marchi gewagt, diesen irgendwann abgehangen und ist tatsächlich so weit gekommen, dass ich dachte, der kann das packen. Da allerdings vor dem Ziel noch ein sehr steiler Streckenabschnitt kam, war sein Tank leer und er wurde leider eingeholt. Trotzdem war das doch sehr überzeugend. Die vielen Zeitfahrkilometer sind ein Vorteil für ihn. Es ist zwar schwer vorzustellen, dass er gewinnt, aber warum sollte er nicht überraschen können. Quote ist zu hoch für mich, maximal 50 wäre angemessen.

Auch Rohan Dennis füge ich jetzt an. Zwar keiner der Favoriten, aber mal schauen. Van Garderen (normalerweise BMCs 1. Mann) kam im letzten Jahr immer wieder mit dem Druck auf einer Grand Tour nicht zurecht und ist heute schon im 5km Prolog in der Tour de Romandie gestürzt. Er konnte wohl weiterfahren, aber das bringt weder Selbstvertrauen, noch weiß man nicht, ob es nicht doch schlimmer ist. Dennis ist einer der besten Zeitfahrer der Welt und kann hier eine Rolle spielen, auch wenn ich denke, dass manche Berge für ihn zu schwer sind.

Nun komme ich zu meinem Haupttipp, einem meiner Favoriten für den Giro: Geraint Thomas. Nach der Tour of the Alps bin ich mir relativ sicher, dass Sky mit Geraint Thomas als Kapitän starten wird, auch Mikel Landa darüber nicht glücklich sein wird. Mikel Landa sollte nach dieser Saison das Team wechseln, da er woanders sicherer Leader wäre, aber das ist ein anderes Thema. Landa wird sicher im Rahmen des Möglichen eine freie Rolle erhalten, aber auch sonst ist das Team Sky genial aufgestellt. Der Deutsche Knees ist zwar nicht dabei, aber Fahrer wie Elissonde und Rosa sind geniale Helfer. Aber auch die restlichen Fahrer des Teams Deignan, Golas, (Sebastian) Henao, Puccio und besonders den Motor Kiryienka sind definitiv nicht zu unterschätzen. Nachdem Landa im letzten Jahr das Rennen abgebrochen hat, war Platz 17 durch Sebastian Henao das beste Ergebnis, was definitiv nicht Skys Anspruch ist. Sky hat den Italienischen Sprinter Viviani nicht mitgenommen, worüber er zwar in der Öffentlichkeit relativ neutral sagte, dass er die Entscheidung respektiere, aber wenn man als Italiener bei der 100. Austragung der Rundfahrt des eigenen Landes nicht dabei ist, ist das schon ein gewisser Schlag ins Gesicht. Skys Team ist dieses Jahr nur auf den Gewinn des Gesamtklassements ausgerichtet und mit der Formstärke von Thomas, würde ich mich nicht wundern, wenn er Quintana hier Konkurrenz leistet oder das Ding sogar gewinnt. Diese Quote musste ich nun nehmen.


Verzeiht mir bitte jegliche Grammatikfehler, die mir unterlaufen sein könnten :mrgreen:

Bei Fragen, könnt ihr mir jederzeit schreiben.

Tipp(s):

Thomas 1/10 + 1/10 15 bet365
Jungels 0,3/10 + 0,3/10 81 Sportingbet, Ladbrokes...
Dennis 0,2/10 + 0,2/10 101 bet365
 
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So, die ersten 4 Etappen habe ich bereits vorgeschrieben und wollte euch nochmal kurz updaten und ein bisschen was erzählen. Der Giro war das Radrennen, was mich letztes Jahr überhaupt zu Radwetten gebracht. Ich hab am Fernseher ein bisschen durchgeswitcht und bin auf Eurosport gestoßen und habe mir dann das Bergzeitfahren angeschaut, was gerade standfand. Ich hatte zu dem Zeitpunkt keine Ahnung, wer gut oder nicht gut ist. Fakt ist aber, dass ich das Gefühl hatte, dass der Fahrer Foliforov sehr stark unterwegs ist und ich mir dachte: "Warum eigentlich nicht?!" Tatsächlich gewann er das Ding auch am Ende knapp und ich habe später rausgefunden, dass die Quote beim Start bei 501 lag. Seitdem bin ich dem Radsport treu geblieben, hab meine schwierigen Phasen gehabt, bin aber jetzt zum Giro in einer sehr starken Wettform, mit dem Sieg der 41er Quote von Rohan Dennis bei der 2. Etappe der Tour of the Alps war dies sicher mein bisheriges Highlight im Wettjahr 2017.

Ich warte nun, bis Spezialwetten zum Sieger der Sprintwertung, Bergwertung und dem besten Jungfahrer angeboten werden. Dazu soll es noch neuartige Wettbewerbe geben, wie "schnellster Abfahrer", bei welchem die Zeit an 10 Abfahrten gemessen wird. Dieser Wettbewerb hat aber viel Kritik ausgelöst, weil auf Abfahrten ohnehin ein Tempo von teilweise 100km/h herrscht und was passiert, wenn man bei 100km/h auf Risiko geht und einen Crash riskiert? Kann sich denke ich jeder selbst vorstellen.

Aber nun nochmal zum Positiven: von dem, was ich bisher gesehen habe, werden schöne Gegenden zu sehen sein, die einem dann doch ein bisschen das Gefühl von Sommer geben, denn hier ist ja gerade eher klassisches Aprilwetter.
Wir werden verschiedene klimatische Bedingungen sehen, von Sommertemperatur bis fast Eiseskälte und denke, dieser Giro wird uns nicht enttäuschen.

Ich warte nun auf Quoten für die verschiedenen Wettbewerbe und werde dann die Tipps alle hier veröffentlichen.
 

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So, Quoten sind da!

Ich werde mich kurz halten, da es nun so viel auf einmal ist:

Punktewertung:
Hier bin ich mir sicher, dass ein Italiener diese gewinnen wird, da Gaviria, Greipel und Ewan das Rennen mit Sicherheit nicht beenden werden. Modolo und Nizzolo waren die ersten, die mir eingefallen sind, aber die Quoten lohnen sich dafür nicht. Daher scheint mir Sbaragli, ein etwas bergfesterer Sprinter eine gute Wahl.

Bergwertung:
Die Ambition des Teams Gazprom-RusVelo wird hier nicht das Gesamtklassement sein, denn da haben sie keine Chance. Foliforov hat sich durch seine aggressive Fahrweise bereits bei der Tour of the Alps das Bergtrikot sichern können und warum sollte er es nicht auch beim Giro tun? Ich denke, er gilt als einer der Favoriten.

Mannschaftswertung:
Sky hab ich als Favoriten erwartet, sehe aber AG2R und Cannondale zum Beispiel als zu niedrig quotiert. BMC hat eine absolut solide Truppe mit Dennis, van Garderen und anderen Climbern. Die Quote darf definitiv nur einstellig sein. Leider gab es hier nur die Option, auf Sieg zu tippen, die Quote ist dennoch grandios.

Nachwuchswertung: Diese Wertung lasse ich aus. Sehe außer Yates und Jungels keinen wirklichen Sieger, vielleicht noch Formolo, aber für diese Quoten möchte ich keine Langzeitwette machen.

Sbaragli 0,3/10 + 0,3/10 67 bet365
Foliforov 1/10 + 1/10 13 bet365
BMC 1/10 15 bet365
 
Etappe 1:
Die 1. Etappe führt von Alghero nach Olbia, also über den nördlichen Teil von Sardinien und ist 206km lang. Gewaltige Berge gibt es nicht und die Etappe wird von den Veranstaltern mit 2 von 5 Sternen kategorisiert (Schwierigkeit) der schwerste Anstieg wird der San Pantaleo sein, welcher ca. 20km vor Ziel sein wird. Dieser ist 3,25km lang und weist eine durchschnittliche Steigung von 5,6% auf mit einer maximalen von 12%. Sollte der Anstieg etwas aggressiver gefahren werden, kann sich der ein oder andere Sprinter sicher verabschieden, insgesamt gehe ich aber doch davon aus, dass es ein relativ großer Massensprint wird.

Caleb Ewan ist in recht guter Form und hat sich bei der Tour de Yorkshire mit Groenewegen und Bouhanni duelliert, wurde immer 2. und ich denke, dass ihm diese Etappe liegen sollte. Die Zieleinfahrt ist recht technisch und kurvig und erst ca. 500m vor Schluss kommt man auf die Zielgeraden. Ich halte ihn für diese Einfahrt besser geeignet, als einen Greipel und auch Gaviria und wollte mindestens einer 4er Quote, bekam nun eine 4,5er und bin sehr dankbar darüber. Würde alles ab 4 für ihn spielen, sollte seine Quote sinken.

Nicola Ruffoni vom Italienischen 2.Divisionär Bardiani ist ein Sprinter, welcher in guter Form ist. Seit 2012 ist es diesem Team gelungen, mindestens eine Etappe des Giros zu gewinnen und das wird auch dieses Jahr das Ziel sein. Ruffoni gewann 2 Etappen bei der Tour of Croatia und ließ beispielweise Nizzolo im Regen stehen. Die Quote auf ihn musste ich nehmen, auch wenn ich leider nur Münzgeld setzen konnte, da Betfair mich limitiert hat.

Enrico Gasparotto wird vermutlich die Sprints für Bahrain-Merida fahren. Auch wenn der Fokus voll und ganz auf dem Gesamtklassementerfolg von Nibali liegt, wird er hier sprinten. Er ist keiner der Favoriten und ich glaube auch nicht daran, dass er hier irgendwie in die Top 3 kommt, aber man weiß nie.

Nathan Haas wäre der alternative Sprinter für Kristian Sbaragli bei Dimension Data. Für Haas ist die Etappe vermutlich wie für Gasparotto zu leicht und dieser Anstieg 20km vor Schluss müsste extrem hart angefahren werden, aber auch hier kann man dann eben diese sehr hohe Quote anspielen.


Ewan 1,5/10 4,5 888Sport
Ruffoni 0,4/10 + 0,4/10 67 Betfair
Gasparotto 0,05/10 + 0,05/10 401 Betfair
Haas 0,05/10 + 0,05/10 501 Betfair


Edit: Ruffoni und Pirazzi vom Team Bardiani wurden positiv auf Doping getestet, Wachstumshormone wohl. Das ist natürlich enttäuschend und auch traurig für den Radsport. Ich hoffe, dass es wirklich Einzelfälle sind. Ich glaube einige Bookies haben Ruffoni eh schon rausgenommen, aber wollte es nochmal anmerken.
 
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Etappe 1:
Die 1. Etappe führt von Alghero nach Olbia, also über den nördlichen Teil von Sardinien und ist 206km lang. Gewaltige Berge gibt es nicht und die Etappe wird von den Veranstaltern mit 2 von 5 Sternen kategorisiert (Schwierigkeit) der schwerste Anstieg wird der San Pantaleo sein, welcher ca. 20km vor Ziel sein wird. Dieser ist 3,25km lang und weist eine durchschnittliche Steigung von 5,6% auf mit einer maximalen von 12%. Sollte der Anstieg etwas aggressiver gefahren werden, kann sich der ein oder andere Sprinter sicher verabschieden, insgesamt gehe ich aber doch davon aus, dass es ein relativ großer Massensprint wird.

Caleb Ewan ist in recht guter Form und hat sich bei der Tour de Yorkshire mit Groenewegen und Bouhanni duelliert, wurde immer 2. und ich denke, dass ihm diese Etappe liegen sollte. Die Zieleinfahrt ist recht technisch und kurvig und erst ca. 500m vor Schluss kommt man auf die Zielgeraden. Ich halte ihn für diese Einfahrt besser geeignet, als einen Greipel und auch Gaviria und wollte mindestens einer 4er Quote, bekam nun eine 4,5er und bin sehr dankbar darüber. Würde alles ab 4 für ihn spielen, sollte seine Quote sinken.

Nicola Ruffoni vom Italienischen 2.Divisionär Bardiani ist ein Sprinter, welcher in guter Form ist. Seit 2012 ist es diesem Team gelungen, mindestens eine Etappe des Giros zu gewinnen und das wird auch dieses Jahr das Ziel sein. Ruffoni gewann 2 Etappen bei der Tour of Croatia und ließ beispielweise Nizzolo im Regen stehen. Die Quote auf ihn musste ich nehmen, auch wenn ich leider nur Münzgeld setzen konnte, da Betfair mich limitiert hat.

Enrico Gasparotto wird vermutlich die Sprints für Bahrain-Merida fahren. Auch wenn der Fokus voll und ganz auf dem Gesamtklassementerfolg von Nibali liegt, wird er hier sprinten. Er ist keiner der Favoriten und ich glaube auch nicht daran, dass er hier irgendwie in die Top 3 kommt, aber man weiß nie.

Nathan Haas wäre der alternative Sprinter für Kristian Sbaragli bei Dimension Data. Für Haas ist die Etappe vermutlich wie für Gasparotto zu leicht und dieser Anstieg 20km vor Schluss müsste extrem hart angefahren werden, aber auch hier kann man dann eben diese sehr hohe Quote anspielen.


Ewan 1,5/10 4,5 888Sport
Ruffoni 0,4/10 + 0,4/10 67 Betfair
Gasparotto 0,05/10 + 0,05/10 401 Betfair
Haas 0,05/10 + 0,05/10 501 Betfair


Edit: Ruffoni und Pirazzi vom Team Bardiani wurden positiv auf Doping getestet, Wachstumshormone wohl. Das ist natürlich enttäuschend und auch traurig für den Radsport. Ich hoffe, dass es wirklich Einzelfälle sind. Ich glaube einige Bookies haben Ruffoni eh schon rausgenommen, aber wollte es nochmal anmerken.

Bitter... Lukas Pöstlberger, ein Österreicher siegt. Hatte 1,5km 10m Vorsprung vor dem Hauptfeld, niemand nahm ihn ernst, die Lücke wurde größer und er gewann. Keine Ahnung wie dafür die Quote war, dreistellig jedenfalls. Ewan dann vom Sprint klar der beste und damit 2.. Das ist natürlich sau ärgerlich, weil ichs genau richtig analysiert habe.

Heute: -1,7
Gesamt: -1,7
 
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Etappe 2:
Die 2. Etappe führt von Olbia nach Tortoli, also weiter in den Süden durch Sardinien, entlang der Ostküste. Die Etappe weist eine Länge von 221km auf und ist ebenfalls mit 2 Sternen kategorisiert. Die Etappe ist aus meiner Sicht allerdings anspruchsvoller, als die erste Etappe, denn hier sind 2 Anstiege zu bewältigen, die schwerer sind, als die 3 aus der ersten Etappe. Leider hat der Veranstalter hier nicht aufgezeigt, wie lang und steil die Anstiege sind, daher muss ich schätzen. Der erste Anstieg ist knapp 11km lang und knapp 4% durchschnittlich steil, der zweite ist fast 27km lang und ca. 3,3% steil. Die Anstiege hier sind zwar nicht sonderlich steil, aber wie man sehen kann lang. Ich gehe davon aus, dass hier manche Sprinter nicht mehr um den Sieg fahren werden. Nachdem was heute passiert ist, ist mein Vertrauen in die Sprinter etwas erschüttert. Allerdings hatte Ewan nur noch einen Anfahrer und der war nicht in der Lage, die Lücke zu Pöstlberger zu schließen. Unterstützung anderer Teams kam zu spät und durch die anspruchsvollen Kilometer am Schluss, kam er durch. Da bis 2km vor dem Ziel allerdings keine Kurven mehr vorhanden sind, gehe ich davon aus, dass sowas morgen nicht klappen kann.

Caleb Ewan war im Sprint heute sehr dominant, schade das es nur für Platz 2 gereicht hat. Morgen wird zwar viel geklettert, aber durch seine leichte Statur, halte ich es für möglich, dass er die Berge schaffen könnte. Dagegen finde ich beispielsweise Gaviria zu niedrig quotiert.

Moreno Hofland ist nicht der erste Sprinter bei Lotto Soudal, sondern bekanntermaßen Andre Greipel. Allerdings weiß ich nicht, ob Greipel hier morgen wirklich bis ins Ziel mit dem Hauptfeld mitfahren kann. Dieser letzte Berg ist zwar nicht sehr steil, aber extrem lang. Andere Teams werden probieren, Greipel und auch möglicherweise andere Sprinter loszuwerden. Hofland ist bergfester als Greipel und wenn etwas aggressiver den Berg hochgefahren wird, sind Hofland und De Bie die Männer für den Sprint. Da die Quote von Hofland klar höher ist, gehe ich auf Hofland.

Rohan Dennis kann aus einer kleinen Gruppe den Sprint gewinnen, aber dafür müsste dieser Berg schon sehr aggressiv gefahren werden, damit am Ende vielleicht 30 Mann gemeinsam ins Ziel fahren. Als einer der besten Zeitfahrer der Welt, könnte er einen langen Sprint fahren.

Ewan 0,8/10 + 0,8/10 15 bet365
Hofland 0,1/10 + 0,1/10 151 bet365
Dennis 0,1/10 151 888Sport
Dennis Top 3 0,1/10 41 888Sport


Ich hoffe, dass ich morgen mehr Glück habe als heute, denn das war wirklich unnötig.
 
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Etappe 2:
Die 2. Etappe führt von Olbia nach Tortoli, also weiter in den Süden durch Sardinien, entlang der Ostküste. Die Etappe weist eine Länge von 221km auf und ist ebenfalls mit 2 Sternen kategorisiert. Die Etappe ist aus meiner Sicht allerdings anspruchsvoller, als die erste Etappe, denn hier sind 2 Anstiege zu bewältigen, die schwerer sind, als die 3 aus der ersten Etappe. Leider hat der Veranstalter hier nicht aufgezeigt, wie lang und steil die Anstiege sind, daher muss ich schätzen. Der erste Anstieg ist knapp 11km lang und knapp 4% durchschnittlich steil, der zweite ist fast 27km lang und ca. 3,3% steil. Die Anstiege hier sind zwar nicht sonderlich steil, aber wie man sehen kann lang. Ich gehe davon aus, dass hier manche Sprinter nicht mehr um den Sieg fahren werden. Nachdem was heute passiert ist, ist mein Vertrauen in die Sprinter etwas erschüttert. Allerdings hatte Ewan nur noch einen Anfahrer und der war nicht in der Lage, die Lücke zu Pöstlberger zu schließen. Unterstützung anderer Teams kam zu spät und durch die anspruchsvollen Kilometer am Schluss, kam er durch. Da bis 2km vor dem Ziel allerdings keine Kurven mehr vorhanden sind, gehe ich davon aus, dass sowas morgen nicht klappen kann.

Caleb Ewan war im Sprint heute sehr dominant, schade das es nur für Platz 2 gereicht hat. Morgen wird zwar viel geklettert, aber durch seine leichte Statur, halte ich es für möglich, dass er die Berge schaffen könnte. Dagegen finde ich beispielsweise Gaviria zu niedrig quotiert.

Moreno Hofland ist nicht der erste Sprinter bei Lotto Soudal, sondern bekanntermaßen Andre Greipel. Allerdings weiß ich nicht, ob Greipel hier morgen wirklich bis ins Ziel mit dem Hauptfeld mitfahren kann. Dieser letzte Berg ist zwar nicht sehr steil, aber extrem lang. Andere Teams werden probieren, Greipel und auch möglicherweise andere Sprinter loszuwerden. Hofland ist bergfester als Greipel und wenn etwas aggressiver den Berg hochgefahren wird, sind Hofland und De Bie die Männer für den Sprint. Da die Quote von Hofland klar höher ist, gehe ich auf Hofland.

Rohan Dennis kann aus einer kleinen Gruppe den Sprint gewinnen, aber dafür müsste dieser Berg schon sehr aggressiv gefahren werden, damit am Ende vielleicht 30 Mann gemeinsam ins Ziel fahren. Als einer der besten Zeitfahrer der Welt, könnte er einen langen Sprint fahren.

Ewan 0,8/10 + 0,8/10 15 bet365
Hofland 0,1/10 + 0,1/10 151 bet365
Dennis 0,1/10 151 888Sport
Dennis Top 3 0,1/10 41 888Sport


Ich hoffe, dass ich morgen mehr Glück habe als heute, denn das war wirklich unnötig.

Pech will nicht aufhören... Ewan war in guter Position, aber hat Kontakt mit Gaviria, rutscht aus dem Pedal und damit waren die Siegchancen dahin... die Quote war absolut genial und normal wär er auch locker in die Top 3 gekommen. Manche haben es vielleicht gesehen und da kann man dann nicht viel machen.

Heute: -2
Gesamt: -3,7
 
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Etappe 3:
Die 3. Etappe führt von Tortoli nach Cagliari und ist mit 148km eine kurze Etappe. Damit wird weiterhin in Richtung Süden gefahren, um in Cagliari nach Sizilien überfahren zu können. Sie wird mit 1 Stern kategorisiert und das ist auch völlig berechtigt. Es ist zwar keine komplett flache Strecke, sondern eine „wellige“, aber mit nur einem Berg der 4. Kategorie, ist von einem vollständigen Massensprint auszugehen. Der kategorisierte Anstieg ist der Capo Boi, welcher 2,8km lang ist. Im ersten Kilometer ist der Anstieg 3,2% steil, während er in den letzten 1,8km 5,8% steil ist mit einer maximalen Steigung von 10%. Normalerweise sollte damit keiner der Profis ein Problem haben und ein Sprinter wird diese Etappe gewinnen. Passender Weise ist auch am nächsten Tag ein Ruhetag, um in Ruhe nach Sizilien fliegen zu können. Um nochmal auf die heutige Etappe zurückzukommen: ich habe mir den Sprint noch mehrfach angeschaut und es sah für mich so aus, als ob sowohl Ewan als auch Gaviria schneller als Greipel gewesen wären.

Daher ist mein Tipp Fernando Gaviria. Ewan ist zwar in einer starken Form und wäre schneller als Greipel gewesen, aber Ewan hat eine 2,25er Quote und Greipel eine 3er Quote (als ich geschaut habe) und Gaviria eine 4,5er. Greipel hätte Gaviria und Ewan nicht besiegt, wenn die beiden sich nicht berührt hätten und bei Ewan und Gaviria wäre es völlig offen gewesen. Kurz vor dem Ziel gibt es Kopfsteinpflaster und Ewan ist von den 3 Fahrern der schwächste auf Kopfsteinpflaster. Insgesamt macht das für mich im Verhältnis zu den Quoten morgen Gaviria.

Rüdiger Selig ist nur der 3. Sprinter bei Bora-Hansgrohe und daher mag es verwunderlich sein, dass ich auf ihn gehe. Sam Bennett ging es seit heute Nacht nicht gut und seine Endplatzierung war heute 193 (drittletzter), Pelucchi kann so schlecht klettern, der wird wahrscheinlich den Capo Boi traurigerweise wieder nicht schaffen. Pöstlberger hat das rosa Trikot (Führungstrikot) so schnell wieder verloren, wie er es gewonnen hat und daher wird morgen nicht er geschützt. Ich kann mir vorstellen, dass morgen Selig den Sprint fahren wird und wenn man ihn mal lässt, kann er auch ein gutes Ergebnis einfahren. Ich hab sehr gute Erinnerungen an ihn, da ich letztes Jahr in der Vuelta ihn mit einer 301er Quote gespielt hab und 81 für Top 3 und er mir einen 2. Platz eingefahren hat... die Konkurrenz war dort allerdings auch schwächer. Er ist zwar kein besonderer Kopfsteinpflasterfahrer, aber es ist nicht auszuschließen, dass es Chaos gibt und davon wieder jemand profitieren kann. Ich finde, man kann ihn hier nochmal als Außenseiterwette mitnehmen.

Rohan Dennis muss ich nun noch mit Kleingeld anspielen. Es wird morgen viel Wind erwartet und als einer der stärksten Fahrer des Feldes bzw. einer der besten Zeitfahrer kann es sein, dass er morgen im Wind in eine kleine vordere Gruppe kann. Für ihn wäre das morgen eine riesige Chance, gegenüber anderen Gesamtklassementfavoriten Zeit zu gewinnen, da er mit Sicherheit Zeit in den Bergen verlieren wird. Dennis kann in einer kleinen Gruppe ohne Sprinter den Sprint gewinnen. Die Quoten werden oft zerstört, nachdem ich es hier rein geschrieben habe (Selig auch bereits bei 101 angelangt), daher sage ich hier dazu, dass ich Dennis bis 201 nehmen würde. Selig würde ich für die 101 nicht mehr spielen, 151 sollte man schon mindestens haben.

Normal war das jetzt der letzte Tipp, ich müsste schon etwas außergewöhnlich gutes finden, damit ich noch was spiele.

Gaviria 1,5/10 4,5 bet365
Selig 0,1/10 + 0,1/10 201 bet365

Dennis 0,05/10 + 0,05/10 501 betfair

Mein Pech für den Giro sollte eigentlich in den ersten 2 Etappen aufgebraucht sein, hoffe ich.
Danke auch besonders an merlin18 und MrKrabss, die meine Beiträge weiterhin recht aktiv liken, auch wenn sie bisher noch keinen Gewinn abgeworfen haben. Sowas motiviert ungemein, auch wenn man mal nicht erfolgreich ist, was bei den Quoten durchaus mal passieren kann.
 
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Etappe 3:
Die 3. Etappe führt von Tortoli nach Cagliari und ist mit 148km eine kurze Etappe. Damit wird weiterhin in Richtung Süden gefahren, um in Cagliari nach Sizilien überfahren zu können. Sie wird mit 1 Stern kategorisiert und das ist auch völlig berechtigt. Es ist zwar keine komplett flache Strecke, sondern eine „wellige“, aber mit nur einem Berg der 4. Kategorie, ist von einem vollständigen Massensprint auszugehen. Der kategorisierte Anstieg ist der Capo Boi, welcher 2,8km lang ist. Im ersten Kilometer ist der Anstieg 3,2% steil, während er in den letzten 1,8km 5,8% steil ist mit einer maximalen Steigung von 10%. Normalerweise sollte damit keiner der Profis ein Problem haben und ein Sprinter wird diese Etappe gewinnen. Passender Weise ist auch am nächsten Tag ein Ruhetag, um in Ruhe nach Sizilien fliegen zu können. Um nochmal auf die heutige Etappe zurückzukommen: ich habe mir den Sprint noch mehrfach angeschaut und es sah für mich so aus, als ob sowohl Ewan als auch Gaviria schneller als Greipel gewesen wären.

Daher ist mein Tipp Fernando Gaviria. Ewan ist zwar in einer starken Form und wäre schneller als Greipel gewesen, aber Ewan hat eine 2,25er Quote und Greipel eine 3er Quote (als ich geschaut habe) und Gaviria eine 4,5er. Greipel hätte Gaviria und Ewan nicht besiegt, wenn die beiden sich nicht berührt hätten und bei Ewan und Gaviria wäre es völlig offen gewesen. Kurz vor dem Ziel gibt es Kopfsteinpflaster und Ewan ist von den 3 Fahrern der schwächste auf Kopfsteinpflaster. Insgesamt macht das für mich im Verhältnis zu den Quoten morgen Gaviria.

Rüdiger Selig ist nur der 3. Sprinter bei Bora-Hansgrohe und daher mag es verwunderlich sein, dass ich auf ihn gehe. Sam Bennett ging es seit heute Nacht nicht gut und seine Endplatzierung war heute 193 (drittletzter), Pelucchi kann so schlecht klettern, der wird wahrscheinlich den Capo Boi traurigerweise wieder nicht schaffen. Pöstlberger hat das rosa Trikot (Führungstrikot) so schnell wieder verloren, wie er es gewonnen hat und daher wird morgen nicht er geschützt. Ich kann mir vorstellen, dass morgen Selig den Sprint fahren wird und wenn man ihn mal lässt, kann er auch ein gutes Ergebnis einfahren. Ich hab sehr gute Erinnerungen an ihn, da ich letztes Jahr in der Vuelta ihn mit einer 301er Quote gespielt hab und 81 für Top 3 und er mir einen 2. Platz eingefahren hat... die Konkurrenz war dort allerdings auch schwächer. Er ist zwar kein besonderer Kopfsteinpflasterfahrer, aber es ist nicht auszuschließen, dass es Chaos gibt und davon wieder jemand profitieren kann. Ich finde, man kann ihn hier nochmal als Außenseiterwette mitnehmen.

Rohan Dennis muss ich nun noch mit Kleingeld anspielen. Es wird morgen viel Wind erwartet und als einer der stärksten Fahrer des Feldes bzw. einer der besten Zeitfahrer kann es sein, dass er morgen im Wind in eine kleine vordere Gruppe kann. Für ihn wäre das morgen eine riesige Chance, gegenüber anderen Gesamtklassementfavoriten Zeit zu gewinnen, da er mit Sicherheit Zeit in den Bergen verlieren wird. Dennis kann in einer kleinen Gruppe ohne Sprinter den Sprint gewinnen. Die Quoten werden oft zerstört, nachdem ich es hier rein geschrieben habe (Selig auch bereits bei 101 angelangt), daher sage ich hier dazu, dass ich Dennis bis 201 nehmen würde. Selig würde ich für die 101 nicht mehr spielen, 151 sollte man schon mindestens haben.

Normal war das jetzt der letzte Tipp, ich müsste schon etwas außergewöhnlich gutes finden, damit ich noch was spiele.

Gaviria 1,5/10 4,5 bet365
Selig 0,1/10 + 0,1/10 201 bet365

Dennis 0,05/10 + 0,05/10 501 betfair

Mein Pech für den Giro sollte eigentlich in den ersten 2 Etappen aufgebraucht sein, hoffe ich.
Danke auch besonders an merlin18 und MrKrabss, die meine Beiträge weiterhin recht aktiv liken, auch wenn sie bisher noch keinen Gewinn abgeworfen haben. Sowas motiviert ungemein, auch wenn man mal nicht erfolgreich ist, was bei den Quoten durchaus mal passieren kann.

Was.ein.Tag. Danke an alle, die mir weiterhin vertraut haben. Manche kennen das Ergebnis sicher, aber Gaviria siegt und Selig wird 2.! Eine Windböe hat Quickstep hier einen Vorteil geschaffen und ich glaube ungefähr 5 Fahrer von ihnen waren in der vorderen Gruppe und ca. 5 andere, unter anderem Selig. Wahnsinn!

Heute: +10
Gesamt: +6,3

Und so schnell ist man wieder im Plus, sehr gut. Morgen ist ein Ruhetag, ich denke aber trotzdem, dass die Quoten für die 4. Etappe bereits heute Abend angeboten werden.
 
Etappe 4:
Die 4. Etappe führt von Cefalù zum Etna hoch. Zuerst führt die Strecke an der Nordküste Siziliens entlang, bis ins Landesinnere abgebogen wird. Die Etappe ist bisher die schwierigste und wird mit 4 Sternen bewertet, was auch völlig berechtigt ist. Es gibt einen Anstieg der 2. und einen der 1. Kategorie. Zuerst wird der Portella Femmina Morta befahren mit einer Höhe von 1524m. Die Anstiegslänge ist 32,75km, auf den ersten 14,6km beträgt die Steigung 4,1%, auf den darauffolgenden 3,7km 5% und auf den letzten 14,45km 5,2%. Die maximale Steigung beträgt hier 8%. Der Etna ist gleichzeitig eine Bergankunft und im Ziel 1892m hoch. Der Anstieg ist 17,95km lang. Auf den ersten 6km ist die durchschnittliche Steigung 7,1% steil, dann auf dem nächsten Kilometer -1% (ja, es geht dort bergab), auf den nächsten 10km haben wir 7,5% mit einer maximalen Steigung von 12%. Die letzten 950m zum Ziel sind nur 2,5% steil. Eigentlich eine perfekte Etappe für Valverde, nur der fährt ja hier nicht mit.
Diese Etappe wird ein erster Test sein und wer hier nicht gut mitkommt, hat normal keine Chance, den Giro mindestens auf dem Podium zu beenden.

Mein erster Tipp ist Vincenzo Nibali. Nibali kommt aus Messina und dort wird auch die 5. Etappe beendet. Auch wenn ich keine „Insider-Informationen“ habe, kann ich mir gut vorstellen, dass Nibali beim Etna angreift und probiert, sich das Rosa-Trikot (Gesamtwertungsführender) zu sichern, um in seine Heimat im Maglia Rosa fahren zu können. 7,5 scheint mir eine starke Quote, daher habe ich hier keine Sekunde gezögert, da ich mit 4-5 gerechnet habe.

Erwähnenswert wäre noch Adam Yates. Der junge Brite ist nach seinem 4. Platz in der Tour 2016 natürlich jemand, der in solch einer Etappe glänzen kann. Yates kann in den steilsten Anstiegen in der Regel folgen und ist von den reinen Kletterern einer der schnellsten im Sprint. Sollte jemand wie Nibali nicht alleine ins Ziel fahren und eine kleine Gruppe kommt am Ziel gemeinsam an, ist Yates vermutlich in den Top 3 und wohlmöglich der Sieger.

Als Außenseiter nehme ich Patrick Konrad. Er ist hier für die Berge der Leader von Bora-Hansgrohe und sollte auch daher nicht so hoch quotiert werden. Da ich mir nicht vorstellen, dass der Etna von z.B. Quintana zu aggressiv angefahren wird, kann ich mir vorstellen, dass Konrad in der Gruppe mit den Gesamtklassementfavoriten mithalten kann. Ob er dann an der Ziellinie am Ende vorbeifahren kann, weiß man nicht, aber Bora hatte bisher so einen klasse Giro mit unerwarteten Ereignissen, deshalb sag ich mal: warum eigentlich nicht?! Ich würde ihn bis zur 81 spielen.


Nibali 1,2/10 7,5 bet365
Yates 1/10 + 1/10 13 bet365
Konrad 0,15/10 + 0,15/10 151 bet365
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt wo der Ruhetag kommt, möchte ich schon mal auf die Wetten für die verschiedenen Wertungen eingehen und einen kleinen Zwischenstand geben. Werde dazu die aktuell angebotene Quote von bet365 angeben.

Gesamtwertung:
Geraint Thomas: Er ist weiter gut dabei, in den ersten 3 Etappen hat er keine Zeit auf andere Favoriten verloren. (Quote 12)
Bob Jungels: Er hat heute dafür gesorgt, dass diese kleine Gruppe mit Gaviria und Selig gebildet wurde und er hat für 10km fast durchgehend die Führungsarbeit der Gruppe gemacht, weil er der beste war. Wenn er so seine Zeitfahren fährt, dann geht sicherlich was. Sein Vorsprung auf die Favoriten beträgt 10 Sekunden. (Quote 34)
Rohan Dennis: Dennis ist raus aus dem Kampf. Er hat heute wohl mit einem Bardiani-Fahrer eine Berührung gehabt und irgendwas ging an seinem Rad kaputt. In dem Wind hatte er keine Chance mehr und verlor über 5 Minuten. (Quote 751)

Bergwertung:
Alexander Foliforov: Ich habe heute ein Interview "gelesen", wo er über seine Ziele des Giros geredet hat. Allerdings war dieses auf Russisch und ich hab mich irgendwie mit Google Übersetzer durchgeschlagen. Ich habe es so verstanden, dass die Bergwertung nicht das Ziel ist, sondern Etappen, aber kann das nicht 100% bestätigen. Liest hier zufällig ein Russe bzw. jemand der Russisch versteht mit? Das Interview ist hier: http://rsport.ru/interview/20170506/1120077086.html
Wenn mir jemand per PN sagen könnte, was da für meinen relevanten Teil steht, wäre ich sehr dankbar. (Quote 13)

Punktewertung:
Kristian Sbaragli: Dies ist die Wette, die ich momentan am realistischsten halte. Sbaragli ist der einzige, der die Zwischensprints wirklich aggressiv angeht und daher sieht inzwischen die gespielte 67er Quote wie ein Geschenk aus, was sich langsam auspackt. Ich vermute immer noch, dass die Sprinter wie Gaviria, Ewan und Greipel kein Interesse haben, nach der letzten Sprinteretappe (Etappe 13) beim Giro zu bleiben und auch außerhalb von Quoten wäre jetzt der, den ich als Sieger tippen würde (Quote 4,33)

Mannschaftswertung:
BMC: Noch zu wenig, um es wirklich zu beurteilen. Hier wird sich evtl. nach der 4. Etappe etwas verändern, aber momentan ist hier noch nicht großartig viel geschehen. BMC hat 36 Sekunden Rückstand auf die Quickstep, welche in Führung sind, aber 36 Sekunden sind gar nichts. (Quote 15)
 
Etappe 4:
Die 4. Etappe führt von Cefalù zum Etna hoch. Zuerst führt die Strecke an der Nordküste Siziliens entlang, bis ins Landesinnere abgebogen wird. Die Etappe ist bisher die schwierigste und wird mit 4 Sternen bewertet, was auch völlig berechtigt ist. Es gibt einen Anstieg der 2. und einen der 1. Kategorie. Zuerst wird der Portella Femmina Morta befahren mit einer Höhe von 1524m. Die Anstiegslänge ist 32,75km, auf den ersten 14,6km beträgt die Steigung 4,1%, auf den darauffolgenden 3,7km 5% und auf den letzten 14,45km 5,2%. Die maximale Steigung beträgt hier 8%. Der Etna ist gleichzeitig eine Bergankunft und im Ziel 1892m hoch. Der Anstieg ist 17,95km lang. Auf den ersten 6km ist die durchschnittliche Steigung 7,1% steil, dann auf dem nächsten Kilometer -1% (ja, es geht dort bergab), auf den nächsten 10km haben wir 7,5% mit einer maximalen Steigung von 12%. Die letzten 950m zum Ziel sind nur 2,5% steil. Eigentlich eine perfekte Etappe für Valverde, nur der fährt ja hier nicht mit.
Diese Etappe wird ein erster Test sein und wer hier nicht gut mitkommt, hat normal keine Chance, den Giro mindestens auf dem Podium zu beenden.

Mein erster Tipp ist Vincenzo Nibali. Nibali kommt aus Messina und dort wird auch die 5. Etappe beendet. Auch wenn ich keine „Insider-Informationen“ habe, kann ich mir gut vorstellen, dass Nibali beim Etna angreift und probiert, sich das Rosa-Trikot (Gesamtwertungsführender) zu sichern, um in seine Heimat im Maglia Rosa fahren zu können. 7,5 scheint mir eine starke Quote, daher habe ich hier keine Sekunde gezögert, da ich mit 4-5 gerechnet habe.

Erwähnenswert wäre noch Adam Yates. Der junge Brite ist nach seinem 4. Platz in der Tour 2016 natürlich jemand, der in solch einer Etappe glänzen kann. Yates kann in den steilsten Anstiegen in der Regel folgen und ist von den reinen Kletterern einer der schnellsten im Sprint. Sollte jemand wie Nibali nicht alleine ins Ziel fahren und eine kleine Gruppe kommt am Ziel gemeinsam an, ist Yates vermutlich in den Top 3 und wohlmöglich der Sieger.

Als Außenseiter nehme ich Patrick Konrad. Er ist hier für die Berge der Leader von Bora-Hansgrohe und sollte auch daher nicht so hoch quotiert werden. Da ich mir nicht vorstellen, dass der Etna von z.B. Quintana zu aggressiv angefahren wird, kann ich mir vorstellen, dass Konrad in der Gruppe mit den Gesamtklassementfavoriten mithalten kann. Ob er dann an der Ziellinie am Ende vorbeifahren kann, weiß man nicht, aber Bora hatte bisher so einen klasse Giro mit unerwarteten Ereignissen, deshalb sag ich mal: warum eigentlich nicht?! Ich würde ihn bis zur 81 spielen.


Nibali 1,2/10 7,5 bet365
Yates 1/10 + 1/10 13 bet365
Konrad 0,15/10 + 0,15/10 151 bet365

Keine Chance heute. Polanc gewinnt als Ausreißer, hatte ich nur im Rennen klein noch als 3er Quote zur Absicherung gespielt, aber Livewetten kann ich hier im Ordner ja nicht posten. Nibali hat eine Attacke probiert, aber die konnte schockierend leicht neutralisiert werden. Yates nur 8. und bei Konrad weiß ich nicht, ob er in dieser Gruppe war. Bob Jungels ist neuer Leader des Gesamtklassements, Geraint Thomas belegt Platz 2.

Heute: -3,5
Gesamt: +2,8
 
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Etappe 5:
Die 5. Etappe führt von Pedara nach Messina und ist 159km lang. Es wird an der Südostseite von Sizilien gefahren. In Messina werden die Fahrer nach dem Rennen auf das Italienische Festland übersetzen, um dort das Rennen am nächsten Tag fortzusetzen. Die Veranstalter meinen, dass diese Etappe nur einen Stern wert ist, aus meiner Sicht hätte man auch 2 Sterne geben können, denn die Etappe ist schwerer als Etappe 3. Es gibt zwar nur einen kategorisierten Anstieg der 4. Kategorie, welcher auch nicht sonderlich steil ist, doch auch später kommt noch 3,15km langer Anstieg mit durchschnittlicher Steigung von 4,9% und maximaler von 8%. Dennoch wird es hier in einem Sprint enden und die meisten Fahrer sollten auch bis ins Ziel mit dem Hauptfeld kommen.

Ich gehe hier als Haupttipp auf Caleb Ewan. Er hatte jetzt dreimal Pech, zuerst die 1. Etappe, in welcher Pöstlberger nicht mehr eingeholt wurde und überraschend gewann, dann durch den Vorfall mit Gaviria, in welchem Greipel der lachende 3. war, dann in der 3. Etappe, als Quickstep im Wind eine Staffelung herbeiführte und Ewan dieser Gruppe nicht folgen kann. Seine Form und seine Wut ist so stark, wenn morgen endlich mal alles gut geht, holt Ewan den Sieg.

Ein Außenseitertipp wäre Kristian Sbaragli. Ich vermute, dass er heute nicht wie bei Etappe 3 ausreißt, denn dort wollte er sich nur die vollen Punkte bei den Zwischensprints holen. Da diese aber heute eher in Richtung Ziel liegen, macht es für ihn taktisch mehr Sinn, aus dem Hauptfeld zu sprinten. Die direkte Zieleinfahrt ist zwar flach, aber bereits einige Kilometer zuvor beginnt ein sehr welliger Parcour. Sbaragli ist unter den Sprintern mit der beste Kletterer und mit einem bisher 5. und 6. Platz, nehme ich ihn als Außenseiter mit.

Nehme noch Rüdiger Selig als größeren Außenseiter, weil ich bei 888Sport eine doch etwas merkwürdige Quote gefunden habe. Selig wird dort zwar nicht für einen Sieg angeboten, aber für eine Top 3 Platzierung. Pelucchi wird wahrscheinlich an den Bergen mal wieder kläglich scheitern, Bennett geht es zwar wohl schon besser, aber ob er sich nach der Ätna-Etappe morgen fit fühlt? Ich denke für diese Quote kann man nicht meckern und ich hoffe, dass Rudi wieder auf dem Podium landen kann. Glaube kaum, dass die Quote lange überlebt.

Ewan 2/10 3,5 Betfair
Sbaragli 0,3/10 + 0,3/10 51 bet365

Selig Top 3 0,2/10 101 888Sport

Mein 4. Tipp wäre Nibali gewesen, weil die Etappe in seiner Heimat endet und er was probieren könnte, aber für eine 151 ist es mir das nicht wert. Ab einer 301 kann man es In-Play mal versuchen.
 
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Etappe 5:
Die 5. Etappe führt von Pedara nach Messina und ist 159km lang. Es wird an der Südostseite von Sizilien gefahren. In Messina werden die Fahrer nach dem Rennen auf das Italienische Festland übersetzen, um dort das Rennen am nächsten Tag fortzusetzen. Die Veranstalter meinen, dass diese Etappe nur einen Stern wert ist, aus meiner Sicht hätte man auch 2 Sterne geben können, denn die Etappe ist schwerer als Etappe 3. Es gibt zwar nur einen kategorisierten Anstieg der 4. Kategorie, welcher auch nicht sonderlich steil ist, doch auch später kommt noch 3,15km langer Anstieg mit durchschnittlicher Steigung von 4,9% und maximaler von 8%. Dennoch wird es hier in einem Sprint enden und die meisten Fahrer sollten auch bis ins Ziel mit dem Hauptfeld kommen.

Ich gehe hier als Haupttipp auf Caleb Ewan. Er hatte jetzt dreimal Pech, zuerst die 1. Etappe, in welcher Pöstlberger nicht mehr eingeholt wurde und überraschend gewann, dann durch den Vorfall mit Gaviria, in welchem Greipel der lachende 3. war, dann in der 3. Etappe, als Quickstep im Wind eine Staffelung herbeiführte und Ewan dieser Gruppe nicht folgen kann. Seine Form und seine Wut ist so stark, wenn morgen endlich mal alles gut geht, holt Ewan den Sieg.

Ein Außenseitertipp wäre Kristian Sbaragli. Ich vermute, dass er heute nicht wie bei Etappe 3 ausreißt, denn dort wollte er sich nur die vollen Punkte bei den Zwischensprints holen. Da diese aber heute eher in Richtung Ziel liegen, macht es für ihn taktisch mehr Sinn, aus dem Hauptfeld zu sprinten. Die direkte Zieleinfahrt ist zwar flach, aber bereits einige Kilometer zuvor beginnt ein sehr welliger Parcour. Sbaragli ist unter den Sprintern mit der beste Kletterer und mit einem bisher 5. und 6. Platz, nehme ich ihn als Außenseiter mit.

Nehme noch Rüdiger Selig als größeren Außenseiter, weil ich bei 888Sport eine doch etwas merkwürdige Quote gefunden habe. Selig wird dort zwar nicht für einen Sieg angeboten, aber für eine Top 3 Platzierung. Pelucchi wird wahrscheinlich an den Bergen mal wieder kläglich scheitern, Bennett geht es zwar wohl schon besser, aber ob er sich nach der Ätna-Etappe morgen fit fühlt? Ich denke für diese Quote kann man nicht meckern und ich hoffe, dass Rudi wieder auf dem Podium landen kann. Glaube kaum, dass die Quote lange überlebt.

Ewan 2/10 3,5 Betfair
Sbaragli 0,3/10 + 0,3/10 51 bet365

Selig Top 3 0,2/10 101 888Sport

Mein 4. Tipp wäre Nibali gewesen, weil die Etappe in seiner Heimat endet und er was probieren könnte, aber für eine 151 ist es mir das nicht wert. Ab einer 301 kann man es In-Play mal versuchen.

Schwache Arbeit von Ewans Team. Irgendwie ist er am Ende ganz untergegangen. Sbaragli auf 6 und Selig musste den Sprint für Bennett mit vorbereiten.

Heute: -2,8
Gesamt: 0
 
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Die 6. Etappe führt von Reggio Calabria nach Terme Luigiane und ist 217km lang. Sie führt fast ausschließlich an der Westküste des Italienischen Festlands entlang. Der Veranstalter vergibt 2 Sterne, würde ich soweit auch unterschreiben, aber es geht aus meiner Sicht mehr in Richtung 3 Sterne. Es gibt einen Anstieg der 3. und einen der 4. Kategorie. Der 2. Anstieg ist 2,05km lang und durchschnittlich 6,8% steil mit einem Maximum von 11%. Allgemein gibt es ab 40km vor dem Ziel mehrere kurze steile Rampen und auch das Ziel ist bergauf. Die letzten 2km sind 5,3% steil mit einem Maximum von 10% ca. 300-500m vor dem Ziel. Die reinen Sprinter haben hier keine Chance, ein Puncheur wird hier die Etappe vermutlich gewinnen.

Ich werde hier nur das beliebte Grand Tour-Spiel "Breakaway Bingo" spielen, also nur auf Ausreißer wetten, da ich die Wahrscheinlichkeit für relativ groß halte, dass morgen ein Ausreißer gewinnt.

Valerio Conti sollte nach dem Sieg seines Teamkollegen Polanc motiviert sein und ist selber stark nach Ausreißversuchen. In der letztjährigen Vuelta holte er so einen Etappensieg und dies wär morgen eine Etappe für ihn.

Adam Hansen ist der King of Grand Tours. Seit der Vuelta 2011 war er bei jeder der 3 Grand Tours jedes Jahr dabei. Diese haben schon alleine 63 reine Renntage, wahnsinn. 2013 gewann er im Giro schon einmal eine Etappe und er wäre morgen für mich ein Kandidat, um es zu wiederholen.

Matej Mohoric ist ein junger Fahrer und im selben Team wie Conti. Im Gesamtklassement bereits knapp 23 Minuten zurück, ist er definitiv ein Kandidat, um morgen in die Ausreißergruppe zu gelangen. Das Profil liegt ihm, daher ist mit ihm morgen zu rechnen.

Alexander Foliforov habe ich für das Bergtrikot gespielt, aber bisher war er noch inaktiv. Sein Team war bisher häufig in Ausreißergruppen anzutreffen, aber er war bisher noch ruhig. Kann auch sein, dass er erst in einer schwierigeren Etappe aktiv wird, aber die Quote war etwas hoch.

Conti 0,3/10 + 0,3/10 67 bet365
Hansen 0,2/10 + 0,2/10 101 bet365
Mohoric 0,2/10 + 0,2/10 101 bet365
Foliforov 0,1/10 + 0,1/10 201 bet365
 
Die 6. Etappe führt von Reggio Calabria nach Terme Luigiane und ist 217km lang. Sie führt fast ausschließlich an der Westküste des Italienischen Festlands entlang. Der Veranstalter vergibt 2 Sterne, würde ich soweit auch unterschreiben, aber es geht aus meiner Sicht mehr in Richtung 3 Sterne. Es gibt einen Anstieg der 3. und einen der 4. Kategorie. Der 2. Anstieg ist 2,05km lang und durchschnittlich 6,8% steil mit einem Maximum von 11%. Allgemein gibt es ab 40km vor dem Ziel mehrere kurze steile Rampen und auch das Ziel ist bergauf. Die letzten 2km sind 5,3% steil mit einem Maximum von 10% ca. 300-500m vor dem Ziel. Die reinen Sprinter haben hier keine Chance, ein Puncheur wird hier die Etappe vermutlich gewinnen.

Ich werde hier nur das beliebte Grand Tour-Spiel "Breakaway Bingo" spielen, also nur auf Ausreißer wetten, da ich die Wahrscheinlichkeit für relativ groß halte, dass morgen ein Ausreißer gewinnt.

Valerio Conti sollte nach dem Sieg seines Teamkollegen Polanc motiviert sein und ist selber stark nach Ausreißversuchen. In der letztjährigen Vuelta holte er so einen Etappensieg und dies wär morgen eine Etappe für ihn.

Adam Hansen ist der King of Grand Tours. Seit der Vuelta 2011 war er bei jeder der 3 Grand Tours jedes Jahr dabei. Diese haben schon alleine 63 reine Renntage, wahnsinn. 2013 gewann er im Giro schon einmal eine Etappe und er wäre morgen für mich ein Kandidat, um es zu wiederholen.

Matej Mohoric ist ein junger Fahrer und im selben Team wie Conti. Im Gesamtklassement bereits knapp 23 Minuten zurück, ist er definitiv ein Kandidat, um morgen in die Ausreißergruppe zu gelangen. Das Profil liegt ihm, daher ist mit ihm morgen zu rechnen.

Alexander Foliforov habe ich für das Bergtrikot gespielt, aber bisher war er noch inaktiv. Sein Team war bisher häufig in Ausreißergruppen anzutreffen, aber er war bisher noch ruhig. Kann auch sein, dass er erst in einer schwierigeren Etappe aktiv wird, aber die Quote war etwas hoch.

Conti 0,3/10 + 0,3/10 67 bet365
Hansen 0,2/10 + 0,2/10 101 bet365
Mohoric 0,2/10 + 0,2/10 101 bet365
Foliforov 0,1/10 + 0,1/10 201 bet365

Ich habe mich innerlich schon von den Wetten verabschiedet. Die offizielle Giro-Seite hat geschrieben, dass Mohoric sich in der Ausreißergruppe befindet, natürlich entpuppte sich das als Fehler. Mit Andreetta ist ein Fahrer aus meinem erweiterten "Kreis" von potenziellen Fahrer für eine Wette, aber man kann halt auch nicht unendlich viele Fahrer tippen. Natürlich ist ein Sieg von einem der Fahrer noch nicht zu 100% ausgeschlossen, aber die Wetten waren eher für eine Ausreißergruppe bestimmt. Sollte sich am Ende doch was ändern, teile ich das natürlich mit. Ob es so schlau war, bei Ausreißern Each Way zu tippen, ist fraglich, sollte ich das nächste mal lassen, denn diese -0,8 waren wirklich unnötig...

Sorry und ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen wieder einmal den Etappensieger tippen kann.

Heute: -1,6
Gesamt: -1,6

PS: Habe bei 888Sport live Dillier @8 und Andreetta @41 klein gespielt, falls jemand live etwas wetten möchte. Stuyven zwar der Favorit der Gruppe, Quoten für die beiden dennoch zu hoch. Da dies aber live ist, zählt dies nicht in die Wertung des Ordners hinein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Einige haben sicher die Livewetten noch gesehen, hoffe jemand konnte mit Dillier ebenfalls den Tag erfolgreich beenden.

Etappe 7:
Die 7. Etappe führt von Castrovillari nach Alberobello und ist 224km lang. Es wird nun eher an der Ostküste gefahren. Der Veranstalter gibt 1 Stern und das ist auch berechtigt, auch wenn die Etappe lang ist. Es gibt einen Anstieg der 4. Kategorie, auf welchen ich aber nicht näher eingehe, da er für die Etappe nicht entscheidend ist. Stattdessen gehe ich lieber auf die Zieleinfahrt ein. Die Strecke ist leicht hügelig, aber die Betonung liegt wirklich auf leicht. Die letzten ca. 500-600m sind ca. 1,5-2% steil, dies wird aber maximal einen minimalen Effekt haben. Es wird einen Massensprint geben.

Erster Tipp ist Giacomo Nizzolo. In 2 Etappen schon 3. und 4. gewesen und wenn er fit ist, sollte er hier wieder ganz vorne dabei sein.

Sacha Modolo, ein weiterer Italiener, bisher relativ glücklos hier, auch noch nicht fit vor ein paar Etappen, aber definitiv motiviert. Die Quote auf ihn ist zu hoch, denn auch er kann hier den Sprint morgen weit vorne beenden.

Filippo Pozzato wollte heute vermutlich auch in die Ausreißergruppe, auch weil er sich nach eigenen Angaben gut gefühlt hat. Morgen das Terrain könnte ihm auch liegen, auch wenn Mareczko aus seinem sprinten wird. Das dieser eine 13er Quote hat ist, weil er in der 5. Etappe Platz 2 im Massensprint belegte. Mareczko kann schnell sprinten, ist aber ein schwacher Kletterer. Ob er morgen um den Sieg sprintet, weiß man nicht, aber nach der heute verpassten Gelegenheit würde ich Pozzato zutrauen, dass er etwas probiert, auch ein früher Ausreißversuch wäre nicht auszuschließen.

Nizzolo 0,5/10 + 0,5/10 23 bet365
Modolo 0,5/10 + 0,5/10 29 bet365
Pozzato 0,1/10 + 0,1/10 301 bet365
 
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Einige haben sicher die Livewetten noch gesehen, hoffe jemand konnte mit Dillier ebenfalls den Tag erfolgreich beenden.

Etappe 7:
Die 7. Etappe führt von Castrovillari nach Alberobello und ist 224km lang. Es wird nun eher an der Ostküste gefahren. Der Veranstalter gibt 1 Stern und das ist auch berechtigt, auch wenn die Etappe lang ist. Es gibt einen Anstieg der 4. Kategorie, auf welchen ich aber nicht näher eingehe, da er für die Etappe nicht entscheidend ist. Stattdessen gehe ich lieber auf die Zieleinfahrt ein. Die Strecke ist leicht hügelig, aber die Betonung liegt wirklich auf leicht. Die letzten ca. 500-600m sind ca. 1,5-2% steil, dies wird aber maximal einen minimalen Effekt haben. Es wird einen Massensprint geben.

Erster Tipp ist Giacomo Nizzolo. In 2 Etappen schon 3. und 4. gewesen und wenn er fit ist, sollte er hier wieder ganz vorne dabei sein.

Sacha Modolo, ein weiterer Italiener, bisher relativ glücklos hier, auch noch nicht fit vor ein paar Etappen, aber definitiv motiviert. Die Quote auf ihn ist zu hoch, denn auch er kann hier den Sprint morgen weit vorne beenden.

Filippo Pozzato wollte heute vermutlich auch in die Ausreißergruppe, auch weil er sich nach eigenen Angaben gut gefühlt hat. Morgen das Terrain könnte ihm auch liegen, auch wenn Mareczko aus seinem sprinten wird. Das dieser eine 13er Quote hat ist, weil er in der 5. Etappe Platz 2 im Massensprint belegte. Mareczko kann schnell sprinten, ist aber ein schwacher Kletterer. Ob er morgen um den Sieg sprintet, weiß man nicht, aber nach der heute verpassten Gelegenheit würde ich Pozzato zutrauen, dass er etwas probiert, auch ein früher Ausreißversuch wäre nicht auszuschließen.

Nizzolo 0,5/10 + 0,5/10 23 bet365
Modolo 0,5/10 + 0,5/10 29 bet365
Pozzato 0,1/10 + 0,1/10 301 bet365

Schwacher Tag der Italiener... da gehste einmal nicht auf Ewan in einem Sprinterrennen und er gewinnt. Morgen ist ein neuer Tag, aufgeben ist keine Option.

Heute: -1,2
Gesamt: -2,8
 
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Die 8. Etappe führt von Molfetta nach Peschici und ist 189km lang. Es wird wieder an der Ostseite gefahren, aber führt trotzdem über ein paar Berge. Die Veranstalter geben der Etappe 3 Sterne und dem stimme ich so weit zu. Es gibt einen Anstieg der 2. und der 4. Kategorie und auf den der 2. Kategorie gehe ich nochmal näher ein. Der Monte Sant’Angelo ist 747m hoch, 9,55km lang und auf den ersten 8,5km durchschnittlich 6,8% steil (maximale Steigung 10%) und auf dem letzten guten Kilometer 4,4%. Hier werden sicher einige den Anschluss bereits verlieren, die Sprinter haben durch die Zieleinfahrt sowieso kein Interesse an der Etappe. Die Zieleinfahrt beginnt mit der Steigung 1,5km vor Ziel und ist 5,7% steil, bei der Zieleinfahrt werden sogar 12% erreicht. Das ist eine Etappe, welcher ein Puncheur gewinnen kann, vielleicht sogar ein Ausreißer, wobei Ausreißer bei jeder Etappe, außer den Sprinteretappen Siegchancen haben.
Ich traue keinem im Hauptfeld und denke wieder eher an einen Ausreißersieg

Jan Tratnik hat sich bei einer Flachetappe schon mal in einer Ausreißergruppe gezeigt. Da war die Chance allerdings sehr gering und konnte kaum funktionieren. Ich glaube, dass CCC Sprandi Leute wie Grosschartner und Hirt für harte Bergetappen spart und nun eher Leute wie Tratnik wieder in die Ausreißergruppe schicken möchte. Die Quote war doch sehr gut zu spielen.

Simon Geschke wäre einmal ein Deutscher Vertreter und auch wenn er eher die Interessen für Dumoulin und auch Kelderman vertreten muss, wäre das für ihn eine perfekte Etappe. Wenn Sunweb ihn lässt, kann man ihn mal gehen lassen und evtl. kann er den Etappensieg holen. Seinen ersten und bisher einzigen Grand-Tour Sieg holte er 2015 bei der Tour.

Pello Bilbao ist vom Team Astana und dessen Team sollte sicherlich mal jemanden in die Ausreißergruppe schicken. Bilbao wäre für ein solches Finish ideal geeignet und daher ist seine Quote noch gut spielbar.

Alexander Foliforov muss ich noch anfügen. Das Team hat heute extra einen Tweet gemacht, dass sie sich bereits auf die morgige Etappe konzentrieren und daher vermute ich, dass sie einen ihrer besten Leute schicken, also entweder Foliforov oder Firsanov. Ich habe probiert Informationen rauszubekommen, aber leider war die Antwort an mich eher geheimnisvoll. Die Quote für Foliforov ist sehr hoch und daher probiere ich es, auch wenn er ein Kandidat für Etappe 9 wäre.

Leider hat bet365 schon die Quoten sehr auf starke mögliche Ausreißer gelegt, deswegen ist es schwer, hier value zu finden. Vielleicht macht es ja morgen einer. Bin morgen wieder auf Each Way gegangen, aber mal schauen.


Bilbao 0,3/10 + 0,3/10 51 bet365
Geschke 0,2/10 + 0,2/10 101 bet365
Foliforov 0,2/10 + 0,2/10 201 bet365
Tratnik 0,1/10 + 0,1/10 301 bet365


Da ich morgen ein Fußballspiel habe, könnte ich maximal sehr spät Livewetten spielen. Ob ich dann aber die Zeit finde, sie hier reinzuschreiben, weiß ich nicht.
 
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Die 8. Etappe führt von Molfetta nach Peschici und ist 189km lang. Es wird wieder an der Ostseite gefahren, aber führt trotzdem über ein paar Berge. Die Veranstalter geben der Etappe 3 Sterne und dem stimme ich so weit zu. Es gibt einen Anstieg der 2. und der 4. Kategorie und auf den der 2. Kategorie gehe ich nochmal näher ein. Der Monte Sant’Angelo ist 747m hoch, 9,55km lang und auf den ersten 8,5km durchschnittlich 6,8% steil (maximale Steigung 10%) und auf dem letzten guten Kilometer 4,4%. Hier werden sicher einige den Anschluss bereits verlieren, die Sprinter haben durch die Zieleinfahrt sowieso kein Interesse an der Etappe. Die Zieleinfahrt beginnt mit der Steigung 1,5km vor Ziel und ist 5,7% steil, bei der Zieleinfahrt werden sogar 12% erreicht. Das ist eine Etappe, welcher ein Puncheur gewinnen kann, vielleicht sogar ein Ausreißer, wobei Ausreißer bei jeder Etappe, außer den Sprinteretappen Siegchancen haben.
Ich traue keinem im Hauptfeld und denke wieder eher an einen Ausreißersieg

Jan Tratnik hat sich bei einer Flachetappe schon mal in einer Ausreißergruppe gezeigt. Da war die Chance allerdings sehr gering und konnte kaum funktionieren. Ich glaube, dass CCC Sprandi Leute wie Grosschartner und Hirt für harte Bergetappen spart und nun eher Leute wie Tratnik wieder in die Ausreißergruppe schicken möchte. Die Quote war doch sehr gut zu spielen.

Simon Geschke wäre einmal ein Deutscher Vertreter und auch wenn er eher die Interessen für Dumoulin und auch Kelderman vertreten muss, wäre das für ihn eine perfekte Etappe. Wenn Sunweb ihn lässt, kann man ihn mal gehen lassen und evtl. kann er den Etappensieg holen. Seinen ersten und bisher einzigen Grand-Tour Sieg holte er 2015 bei der Tour.

Pello Bilbao ist vom Team Astana und dessen Team sollte sicherlich mal jemanden in die Ausreißergruppe schicken. Bilbao wäre für ein solches Finish ideal geeignet und daher ist seine Quote noch gut spielbar.

Alexander Foliforov muss ich noch anfügen. Das Team hat heute extra einen Tweet gemacht, dass sie sich bereits auf die morgige Etappe konzentrieren und daher vermute ich, dass sie einen ihrer besten Leute schicken, also entweder Foliforov oder Firsanov. Ich habe probiert Informationen rauszubekommen, aber leider war die Antwort an mich eher geheimnisvoll. Die Quote für Foliforov ist sehr hoch und daher probiere ich es, auch wenn er ein Kandidat für Etappe 9 wäre.

Leider hat bet365 schon die Quoten sehr auf starke mögliche Ausreißer gelegt, deswegen ist es schwer, hier value zu finden. Vielleicht macht es ja morgen einer. Bin morgen wieder auf Each Way gegangen, aber mal schauen.


Bilbao 0,3/10 + 0,3/10 51 bet365
Geschke 0,2/10 + 0,2/10 101 bet365
Foliforov 0,2/10 + 0,2/10 201 bet365
Tratnik 0,1/10 + 0,1/10 301 bet365


Da ich morgen ein Fußballspiel habe, könnte ich maximal sehr spät Livewetten spielen. Ob ich dann aber die Zeit finde, sie hier reinzuschreiben, weiß ich nicht.

Merkwürdige Etappe. Gorka Izagirre gewinnt und den hatte niemand den ich kenne auf dem Tippschein, weil er normal eher für Quintana da ist und niemand erwartet hätte, dass ein Movistar-Fahrer in die Ausreißergruppe fährt. Bei bet365 steht er als 1001 Quote, aber ich glaube, er war gar nicht angeboten.

Die Zeiten sahen schon mal besser aus, aber noch bleiben mir 13 Etappen, um wieder dahin zu kommen, wo ich sein will :)
Heute: -1,2
Gesamt: -4
 
Die 9. Etappe führt von Montenero di Bisaccia zum Blockhaus. Die Etappe ist nur 149km lang, doch die Etappe ist weder leicht, noch gibt es beim Blockhaus Steaks. Die Etappe wird mit 4 Sternen vom Veranstalter klassifiziert und das ist berechtigt. Für 5 Sterne gibt es zu wenige Berge und für 3 Sterne ist der Blockhaus zu schwer. Viel zu sagen gibt es sonst nicht, die Etappe führt wieder größtenteils an der Ostküste entlang, bis ins Landesinnere eingebogen wird, um den Blockhaus zu erklettern. Es wird beim Blockhaus auf bis 1665m Höhe gefahren und den Berg stelle ich euch nun vor. Der Anstieg ist insgesamt 13,65km lang, auf den ersten 1,5km 7,3% steil, auf den nächsten ca. 1,6km 6% und auf den letzten gut 10km 9,4% steil mit einem Maximum von 14%. Es wird hier eine Selektion geben und das Gesamtklassement wird sich verändern. Nach dieser Etappe gibt es einen verdienten Ruhetag.

Die Bookies gehen zu meiner Überraschung auf einen Sieg der Gesamtklassementfahrer, aber ich glaube, dass der Etappensieg für diese nicht so sehr zählt, wie die gute Position im Gesamtklassement. Heute habe ich mir 4 Namen rausgesucht, die aus meiner Sicht eine Chance haben, um die Etappe zu gewinnen.

Wenn ich hier etwas sinnloses schreibe, ich bin beim Fußball heute auf den Hinterkopf gefallen, geht mir aber soweit gut.

Alexander Foliforov, ich probiere es mit ihm wieder. Er ist ein sehr guter Climber und wäre vom Team Gazprom-Rusvelo die beste Wahl für die Etappe. Mit seinem überraschenden Etappensieg beim Bergzeitfahren, hat er sich einen Namen gemacht. Die Quote fand ich gut, daher ist er mein erster Tipp.

Joe Dombrowski wäre einer der Fahrer, die von Cannondale in Frage kommen. Einen Grand Tour Etappensieg holte er zwar noch nicht, jedoch war er einmal 3. in einer Etappe letztes Jahr. Er könnte auch die Möglichkeit bekommen, auszureißen.

Tanel Kangert fährt für Astana. Er steht im Gesamtklassement noch recht gut, deshalb kann er wenn überhaupt später einen Angriff wagen, aber ihm würde man vielleicht nicht hinterherjagen, da er für den Girosieg normal ungefährlich ist und eine gute Minute Rückstand hat.

Giulio Ciccone ist ein letztjähriger Etappensieger bei einer Bergetappe beim Giro. Dies war der größte Erfolg des 22-Jährigen bisher und macht ihn zu einem potenziellen Siegkandidaten morgen. Bardiani wird sich mit Sicherheit vorne zeigen und Ciccone wäre einer der besten Bergfahrer von Bardiani.

Foliforov 0,25/10 101 bet365
Dombrowski 0,25/10 151 bet365
Kangert 0,2/10 251 bet365
Ciccone 0,2/10 251 bet365
 
Die 9. Etappe führt von Montenero di Bisaccia zum Blockhaus. Die Etappe ist nur 149km lang, doch die Etappe ist weder leicht, noch gibt es beim Blockhaus Steaks. Die Etappe wird mit 4 Sternen vom Veranstalter klassifiziert und das ist berechtigt. Für 5 Sterne gibt es zu wenige Berge und für 3 Sterne ist der Blockhaus zu schwer. Viel zu sagen gibt es sonst nicht, die Etappe führt wieder größtenteils an der Ostküste entlang, bis ins Landesinnere eingebogen wird, um den Blockhaus zu erklettern. Es wird beim Blockhaus auf bis 1665m Höhe gefahren und den Berg stelle ich euch nun vor. Der Anstieg ist insgesamt 13,65km lang, auf den ersten 1,5km 7,3% steil, auf den nächsten ca. 1,6km 6% und auf den letzten gut 10km 9,4% steil mit einem Maximum von 14%. Es wird hier eine Selektion geben und das Gesamtklassement wird sich verändern. Nach dieser Etappe gibt es einen verdienten Ruhetag.

Die Bookies gehen zu meiner Überraschung auf einen Sieg der Gesamtklassementfahrer, aber ich glaube, dass der Etappensieg für diese nicht so sehr zählt, wie die gute Position im Gesamtklassement. Heute habe ich mir 4 Namen rausgesucht, die aus meiner Sicht eine Chance haben, um die Etappe zu gewinnen.

Wenn ich hier etwas sinnloses schreibe, ich bin beim Fußball heute auf den Hinterkopf gefallen, geht mir aber soweit gut.

Alexander Foliforov, ich probiere es mit ihm wieder. Er ist ein sehr guter Climber und wäre vom Team Gazprom-Rusvelo die beste Wahl für die Etappe. Mit seinem überraschenden Etappensieg beim Bergzeitfahren, hat er sich einen Namen gemacht. Die Quote fand ich gut, daher ist er mein erster Tipp.

Joe Dombrowski wäre einer der Fahrer, die von Cannondale in Frage kommen. Einen Grand Tour Etappensieg holte er zwar noch nicht, jedoch war er einmal 3. in einer Etappe letztes Jahr. Er könnte auch die Möglichkeit bekommen, auszureißen.

Tanel Kangert fährt für Astana. Er steht im Gesamtklassement noch recht gut, deshalb kann er wenn überhaupt später einen Angriff wagen, aber ihm würde man vielleicht nicht hinterherjagen, da er für den Girosieg normal ungefährlich ist und eine gute Minute Rückstand hat.

Giulio Ciccone ist ein letztjähriger Etappensieger bei einer Bergetappe beim Giro. Dies war der größte Erfolg des 22-Jährigen bisher und macht ihn zu einem potenziellen Siegkandidaten morgen. Bardiani wird sich mit Sicherheit vorne zeigen und Ciccone wäre einer der besten Bergfahrer von Bardiani.

Foliforov 0,25/10 101 bet365
Dombrowski 0,25/10 151 bet365
Kangert 0,2/10 251 bet365
Ciccone 0,2/10 251 bet365

Was für ein Desaster... es wurde zu einem Duell der Gesamtklassementkandidaten, Kangert immerhin starker 7.. Das Rennen wurde durch äußere Einflüsse beeinflusst und auch Thomas war betroffen. Für ihn ist der Girosieg wohl gelaufen. Ein Motorrad bleibt am Rand der Straße stehen, aber noch auf der Straße, Kelderman von Sunweb fährt voll rein und der ganze Skyzug ebenfalls. Ohne Worte, dass bei einer Grand Tour so was passiert.

Heute: -0,9
Gesamt: -4,9
 
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Die 10. Etappe führt von Foligno nach Montefalco. Sie ist 39,8km lang und es handelt sich um ein Zeitfahren. Die Etappe ist relativ zentral im Land. Die Strecke ist sehr hügelig, richtig steile Rampen gibt es allerdings nicht. Die Zieleinfahrt ist aber sehr technisch mit mehreren Kurven in den letzten 500m. Hier wird aber vermutlich ein Zeitfahrspezialist gewinnen.

Ich hab einmal Tobias Ludvigsson, einen Zeitfahrspezialisten von FDJ. Er wird hier sicherlich eine gute Platzierung holen, denn er ist in letzter Zeit wirklich zu einem guten Zeitfahrer herangereift.

Bei Andrey Amador weiß man nicht, ob er wirklich volle Power gibt, oder sich schonen soll. Da Movistar aber sicherlich auch etwas Interesse an der Mannschaftswertung zeigt, sollte Amador auf Sieg fahren. Der Kurs bei diesem Zeitfahren müsste ihm ebenfalls gut liegen.

Ludvigsson 0,5/10 34 888Sport
Amador 0,5/10 41 888Sport
Ludvigson Top 3 0,5/10 7,5 888Sport
Amador Top 3 0,5/10 7 888Sport
 
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Die 10. Etappe führt von Foligno nach Montefalco. Sie ist 39,8km lang und es handelt sich um ein Zeitfahren. Die Etappe ist relativ zentral im Land. Die Strecke ist sehr hügelig, richtig steile Rampen gibt es allerdings nicht. Die Zieleinfahrt ist aber sehr technisch mit mehreren Kurven in den letzten 500m. Hier wird aber vermutlich ein Zeitfahrspezialist gewinnen.

Ich hab einmal Tobias Ludvigsson, einen Zeitfahrspezialisten von FDJ. Er wird hier sicherlich eine gute Platzierung holen, denn er ist in letzter Zeit wirklich zu einem guten Zeitfahrer herangereift.

Bei Andrey Amador weiß man nicht, ob er wirklich volle Power gibt, oder sich schonen soll. Da Movistar aber sicherlich auch etwas Interesse an der Mannschaftswertung zeigt, sollte Amador auf Sieg fahren. Der Kurs bei diesem Zeitfahren müsste ihm ebenfalls gut liegen.

Ludvigsson 0,5/10 34 888Sport
Amador 0,5/10 41 888Sport
Ludvigson Top 3 0,5/10 7,5 888Sport
Amador Top 3 0,5/10 7 888Sport

Sehr dominante Vorstellung von Dumoulin mit einem 2. Platz von Thomas und einem 3. von Jungels. Ludvigsson bekam eine Teamorder, dass er nicht durchziehen darf, um morgen mehr Kraft zu haben, um Thibaut Pinot zu helfen. Amador fuhr nur auf Platz 10. Thomas hat heute gezeigt, dass er den Giro noch nicht aufgegeben hat und wer weiß wo er stehen würde, wenn er nicht diesen Unfall gehabt hätte...

Heute: -2
Gesamt: -6,9
 
Die 11. Etappe führt von Firenze nach Bagno di Romagna und ist 161km lang. Sie wird mit 4 Sternen bewertet, was berechtigt ist. Der Giro ist inzwischen eher im nördlichen Teil Italiens angelangt und aus Strandurlaub wird bald Skiurlaub. Es gibt 2 Anstiege der 2. Kategorie und 2 der 3. Kategorie. Zu den 2 letzten Bergen werde ich noch genauer etwas sagen. Der Passo del Carnaio ist ein Berg der 3. Kategorie und der Anstieg 11,45km lang, er variiert allerdings stark in den Steilheitsgraden. Auf den ersten 2,25km ist er nur 3,5% steil, dann auf den nächsten 1,1km 8,2% (das Maximum des Berges wird hier mit 11% erreicht), auf den nächsten 3,4km nur 1,9%, dann auf den darauffolgenden ca. 2km wieder 4,9%, dann für 500m -3,2% und auf den letzten 2km wieder 8,2%. Auch der Monte Fumaiolo hat viele verschiedene Stufen. Der Anstieg ist stolze 23,1km lang, auf den ersten 7,9km 3,9% steil, auf den nächsten 1,6km -2,3%, auf den darauffolgenden 2km 4,1%, dann die darauffolgenden 1150m -3,8, die nächsten 7,5km wieder 4,1% steil und die letzten 3km 8,6% mit einem Maximum von 12%. Danach folgt allerdings eine Abfahrt, bei welcher auf dem Weg nochmals ein kleiner Hügel zu befahren ist. Die Zieleinfahrt ist weitgehend flach, aber Sprinter werden es hier normalerweise nicht mehr herschaffen. Die Zieleinfahrt ist nur ca. 1% steil, aber es wird nur zu einem vermutlich sehr reduzierten Sprint kommen, Ausreißersiege sind natürlich nicht auszuschließen.

Mein erster Tipp ist erstmal Thibaut Pinot. Da Dumoulin jetzt mit gut 2 Minuten Vorsprung Leader ist, kann ich mir vorstellen, dass andere GC Favoriten versuchen werden, das Tempo hochzuhalten, damit Dumoulin keine Teammitglieder mehr hat und man möglicherweise Zeit auf ihn gewinnen kann. Pinot könnte einen Sprint in einem kleinen Feld gewinnen, daher wird er mein Tipp sein

Sollte es eine Ausreißergruppe geben, würde ich auf Lukas Pöstlberger gehen. Der Österreicher reift langsam und war bereits 1. und 3 in einer Ausreißergruppe. Ich kann mir vorstellen, dass er einen Sprint unter Ausreißern gewinnen könnte und gehe durch die sehr hohe Quote noch auf ihn.

Nun hab ich mich noch für Rui Costa entschieden, auch wenn er eine niedrige Quote hat. Er könnte einen solchen Sprint gewinnen, wenn eine kleine Gruppe ankommt, denn er kann besser sprinten, als die puren Kletterer.

Costa 1/10 13 888Sport
Pinot 0,4/10 + 0,4/10 41 bet365
Pöstlberger 0,1/10 + 0,1/10 301 bet365
 
Zuletzt bearbeitet:
Die 11. Etappe führt von Firenze nach Bagno di Romagna und ist 161km lang. Sie wird mit 4 Sternen bewertet, was berechtigt ist. Der Giro ist inzwischen eher im nördlichen Teil Italiens angelangt und aus Strandurlaub wird bald Skiurlaub. Es gibt 2 Anstiege der 2. Kategorie und 2 der 3. Kategorie. Zu den 2 letzten Bergen werde ich noch genauer etwas sagen. Der Passo del Carnaio ist ein Berg der 3. Kategorie und der Anstieg 11,45km lang, er variiert allerdings stark in den Steilheitsgraden. Auf den ersten 2,25km ist er nur 3,5% steil, dann auf den nächsten 1,1km 8,2% (das Maximum des Berges wird hier mit 11% erreicht), auf den nächsten 3,4km nur 1,9%, dann auf den darauffolgenden ca. 2km wieder 4,9%, dann für 500m -3,2% und auf den letzten 2km wieder 8,2%. Auch der Monte Fumaiolo hat viele verschiedene Stufen. Der Anstieg ist stolze 23,1km lang, auf den ersten 7,9km 3,9% steil, auf den nächsten 1,6km -2,3%, auf den darauffolgenden 2km 4,1%, dann die darauffolgenden 1150m -3,8, die nächsten 7,5km wieder 4,1% steil und die letzten 3km 8,6% mit einem Maximum von 12%. Danach folgt allerdings eine Abfahrt, bei welcher auf dem Weg nochmals ein kleiner Hügel zu befahren ist. Die Zieleinfahrt ist weitgehend flach, aber Sprinter werden es hier normalerweise nicht mehr herschaffen. Die Zieleinfahrt ist nur ca. 1% steil, aber es wird nur zu einem vermutlich sehr reduzierten Sprint kommen, Ausreißersiege sind natürlich nicht auszuschließen.

Mein erster Tipp ist erstmal Thibaut Pinot. Da Dumoulin jetzt mit gut 2 Minuten Vorsprung Leader ist, kann ich mir vorstellen, dass andere GC Favoriten versuchen werden, das Tempo hochzuhalten, damit Dumoulin keine Teammitglieder mehr hat und man möglicherweise Zeit auf ihn gewinnen kann. Pinot könnte einen Sprint in einem kleinen Feld gewinnen, daher wird er mein Tipp sein

Sollte es eine Ausreißergruppe geben, würde ich auf Lukas Pöstlberger gehen. Der Österreicher reift langsam und war bereits 1. und 3 in einer Ausreißergruppe. Ich kann mir vorstellen, dass er einen Sprint unter Ausreißern gewinnen könnte und gehe durch die sehr hohe Quote noch auf ihn.

Nun hab ich mich noch für Rui Costa entschieden, auch wenn er eine niedrige Quote hat. Er könnte einen solchen Sprint gewinnen, wenn eine kleine Gruppe ankommt, denn er kann besser sprinten, als die puren Kletterer.

Costa 1/10 13 888Sport
Pinot 0,4/10 + 0,4/10 41 bet365
Pöstlberger 0,1/10 + 0,1/10 301 bet365

Costa wird 2.. Wenn man einmal nicht mit Each Way spielt...

Heute: -2
Gesamt: 8,9
 
Die 12. Etappe führt von Forlí nach Reggio Emilia. Sie ist 229km lang und führt grob rund um Bologna. Die Etappe wird mit einem Stern bewertet, über einen zweiten hätte man sich aber nicht zwingend wundern müssen, weil es einen Berg der 2. und der 3. Kategorie gibt. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass hier eine großartige Selektion stattfinden, höchstens mit Fahrern, die sich nicht gut fühlen und dadurch ohnehin keinerlei Siegchancen hätten. Insgesamt gehe ich nicht genauer auf die Berge ein, weil ich nicht das Gefühl habe, dass sie großartig rennentscheidend sind. Das Ziel ist zwar flach, aber weitgehend technisch, denn gut 1km vor dem Ziel gibt es eine Kurve halblinks und 350m vor dem Ziel nochmals eine halblinke Kurve. Die Erarbeitung einer guten Position ist hier notwendig, um eine Chance auf den Etappensieg zu haben.

Sam Bennett war zu Beginn des Giros nicht fit und konnte daher keine guten Resultate einfahren. Dennoch wurde er in den letzten 2 Sprints nur sehr knapp geschlagen und wurde jeweils 3. (einmal war es ein Fotofinish) und daher denke ich, dass Bennett endlich in Italien angekommen ist. Die 6er Quote finde ich gut, würde aber auch nichts klar niedrigeres nehmen, eine 5 wär auf jeden Fall zu niedrig, 5,5 wäre mein Minimum.

Luka Mezgec wäre mein Tipp, seines Zeichens Anfahrer von Caleb Ewan. Sollte Ewan die Position verlieren, wäre Mezgec selber einer, der in die Top 3 sprinten könnte und 2014 holte er bereits eine Etappe. Selbiges war mit Ferrari passiert, der für Modolo den Sprint vorbereiten sollte und dann 2. wurde, weil Modolo die Position verloren hat. Das ist auch der einzige Grund, warum er nun als 51er angeboten wird. Bei dem kurvigen Kurs vor dem Ziel, kann es schnell passieren, dass jemand die Position verliert, daher scheint Mezgec eine gute Alternative zu den geplanten Sprintern zu sein.

Bennett 1,5/10 6 888Sport
Mezgec 0,1/10 + 0,1/10 401 bet365
 
Zuletzt bearbeitet:
Die 12. Etappe führt von Forlí nach Reggio Emilia. Sie ist 229km lang und führt grob rund um Bologna. Die Etappe wird mit einem Stern bewertet, über einen zweiten hätte man sich aber nicht zwingend wundern müssen, weil es einen Berg der 2. und der 3. Kategorie gibt. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass hier eine großartige Selektion stattfinden, höchstens mit Fahrern, die sich nicht gut fühlen und dadurch ohnehin keinerlei Siegchancen hätten. Insgesamt gehe ich nicht genauer auf die Berge ein, weil ich nicht das Gefühl habe, dass sie großartig rennentscheidend sind. Das Ziel ist zwar flach, aber weitgehend technisch, denn gut 1km vor dem Ziel gibt es eine Kurve halblinks und 350m vor dem Ziel nochmals eine halblinke Kurve. Die Erarbeitung einer guten Position ist hier notwendig, um eine Chance auf den Etappensieg zu haben.

Sam Bennett war zu Beginn des Giros nicht fit und konnte daher keine guten Resultate einfahren. Dennoch wurde er in den letzten 2 Sprints nur sehr knapp geschlagen und wurde jeweils 3. (einmal war es ein Fotofinish) und daher denke ich, dass Bennett endlich in Italien angekommen ist. Die 6er Quote finde ich gut, würde aber auch nichts klar niedrigeres nehmen, eine 5 wär auf jeden Fall zu niedrig, 5,5 wäre mein Minimum.

Luka Mezgec wäre mein Tipp, seines Zeichens Anfahrer von Caleb Ewan. Sollte Ewan die Position verlieren, wäre Mezgec selber einer, der in die Top 3 sprinten könnte und 2014 holte er bereits eine Etappe. Selbiges war mit Ferrari passiert, der für Modolo den Sprint vorbereiten sollte und dann 2. wurde, weil Modolo die Position verloren hat. Das ist auch der einzige Grund, warum er nun als 51er angeboten wird. Bei dem kurvigen Kurs vor dem Ziel, kann es schnell passieren, dass jemand die Position verliert, daher scheint Mezgec eine gute Alternative zu den geplanten Sprintern zu sein.

Bennett 1,5/10 6 888Sport
Mezgec 0,1/10 + 0,1/10 401 bet365

Oh man, es soll wohl einfach nicht mehr... Bora hat zuerst eine super Position gehabt, alles stark vorbereitet und plötzlich kamen Gaviria und Mareczko. Ich denke, das Potential wäre da gewesen, um hier den Sieg zu holen

Tut mir Leid und dennoch danke für die netten Nachrichten, die ich bekommen haben.

Heute: -1,7
Gesamt: -10,6
 
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Die 13. Etappe startet dort, wo sie beendet wurde, nämlich in Reggio Emilia. Die Etappe ist 167km lang und wird vom Veranstalter mit einem Stern bewertet und es ist nicht möglich, dort mehr Sterne zu vergeben, denn die Strecke ist fast ausschließlich flach, Berge sind nicht kategorisiert. Das Ziel ist zwar leicht wellig, sollte aber keinen zu großen Unterschied machen. Zum Profil gibt es sonst nichts Interessantes zu sagen, aber zum Ziel, denn 1,5km vor Schluss wird es einen Kreisverkehr, was aber nicht zu sehr ausschlaggebend sein sollte, aber 450m vor Schluss wird es eine scharfe Linkskurve geben und hier wird es wieder entscheidend sein, eine gute Position zu haben, denn bei 450m ist keine Zeit mehr, sich eine gute Position zu erarbeiten. Da dies die letzte Chance für die Sprinter auf einen Etappensieg ist, wird die Motivation sehr hoch sein. Ich kann mir vorstellen, dass besonders Sprinter, die nicht aus Italien kommen nach der Etappe aufgeben, weil sie die letzten 8 Etappen nicht unnötig Kraft für die restliche Saison verbrauchen wollen, außer bei Gaviria, um das Sprintertrikot zu holen.

Caleb Ewan ist ohne Frage der Pechvogel des Giros. Dennoch ähnelt die Etappe morgen am Schluss etwas der Etappe 1 und dort wurde er 2. beim Überraschungssieg von Pöstlberger. Ewan war dort klar der beste Sprinter vom Hauptfeld. Heute war er 82., ich weiß nicht, warum. Gaviria ist natürlich auch mein persönlicher Favorit morgen, aber die Quote ist mir bei so einer Zieleinfahrt zu niedrig.

Jasper de Buyst wird mein 2. Tipp. Ich hatte eigentlich gelesen, dass Greipel den Giro nach der heutigen Etappe verlassen wollte. Ich bin mir aber unsicher, ob er wirklich noch vor der letzten Sprinteretappe geht. Allerdings war er auch heute mit Platz 8 nicht sonderlich stark. De Buyst wäre sein Anfahrer und wäre zwar starker Außenseiter, aber da ich mir bei der Zieleinfahrt morgen einen Überraschungsnamen in den Top 3 vorstellen kann, probiere ich es klein für diese Quote.

Ewan 1,5/10 5 bet365
De Buyst 0,1/10 + 0,1/10 501 bet365



Ich muss nochmal kurz Werbung machen, hoffe das ist gestattet. Ich wurde eingeladen, einen Gastbeitrag bei "Inside the Peloton" zu schreiben über die Gesamtklassementfavoriten und ihre Chancen. Den Artikel gibt es auf Deutsch und Englisch, auf Englisch schreibt auch er noch ein bisschen dazu.

Deutsch: https://www.insidethepelotonblog.org/giro-ditalia-the-100th-edition-a-quick-look-at-the-gc-2/
Englisch: https://www.insidethepelotonblog.org/giro-ditalia-the-100th-edition-a-quick-look-at-the-gc/
 
Zuletzt bearbeitet:
Die 13. Etappe startet dort, wo sie beendet wurde, nämlich in Reggio Emilia. Die Etappe ist 167km lang und wird vom Veranstalter mit einem Stern bewertet und es ist nicht möglich, dort mehr Sterne zu vergeben, denn die Strecke ist fast ausschließlich flach, Berge sind nicht kategorisiert. Das Ziel ist zwar leicht wellig, sollte aber keinen zu großen Unterschied machen. Zum Profil gibt es sonst nichts Interessantes zu sagen, aber zum Ziel, denn 1,5km vor Schluss wird es einen Kreisverkehr, was aber nicht zu sehr ausschlaggebend sein sollte, aber 450m vor Schluss wird es eine scharfe Linkskurve geben und hier wird es wieder entscheidend sein, eine gute Position zu haben, denn bei 450m ist keine Zeit mehr, sich eine gute Position zu erarbeiten. Da dies die letzte Chance für die Sprinter auf einen Etappensieg ist, wird die Motivation sehr hoch sein. Ich kann mir vorstellen, dass besonders Sprinter, die nicht aus Italien kommen nach der Etappe aufgeben, weil sie die letzten 8 Etappen nicht unnötig Kraft für die restliche Saison verbrauchen wollen, außer bei Gaviria, um das Sprintertrikot zu holen.

Caleb Ewan ist ohne Frage der Pechvogel des Giros. Dennoch ähnelt die Etappe morgen am Schluss etwas der Etappe 1 und dort wurde er 2. beim Überraschungssieg von Pöstlberger. Ewan war dort klar der beste Sprinter vom Hauptfeld. Heute war er 82., ich weiß nicht, warum. Gaviria ist natürlich auch mein persönlicher Favorit morgen, aber die Quote ist mir bei so einer Zieleinfahrt zu niedrig.

Jasper de Buyst wird mein 2. Tipp. Ich hatte eigentlich gelesen, dass Greipel den Giro nach der heutigen Etappe verlassen wollte. Ich bin mir aber unsicher, ob er wirklich noch vor der letzten Sprinteretappe geht. Allerdings war er auch heute mit Platz 8 nicht sonderlich stark. De Buyst wäre sein Anfahrer und wäre zwar starker Außenseiter, aber da ich mir bei der Zieleinfahrt morgen einen Überraschungsnamen in den Top 3 vorstellen kann, probiere ich es klein für diese Quote.

Ewan 1,5/10 5 bet365
De Buyst 0,1/10 + 0,1/10 501 bet365



Ich muss nochmal kurz Werbung machen, hoffe das ist gestattet. Ich wurde eingeladen, einen Gastbeitrag bei "Inside the Peloton" zu schreiben über die Gesamtklassementfavoriten und ihre Chancen. Den Artikel gibt es auf Deutsch und Englisch, auf Englisch schreibt auch er noch ein bisschen dazu.

Deutsch: https://www.insidethepelotonblog.org/giro-ditalia-the-100th-edition-a-quick-look-at-the-gc-2/
Englisch: https://www.insidethepelotonblog.org/giro-ditalia-the-100th-edition-a-quick-look-at-the-gc/

Gaviria mal wieder... wie er aus der Position noch gewonnen hat, ist schwer zu fassen. Und der Junge ist erst 22...
Ewans Sprinterzug hat versagt und die beste Position konnte er sich nicht erarbeiten.

Wird endlich wieder Zeit für Berge und ein bisschen "Breakaway Bingo".

Heute: -1,7
Gesamt: -12,3
 
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Die 14. Etappe führt von Castellania nach Oropa (Biella) und ist 131km lang. Die Distanz ist für die Profis sicher angenehm. In Oropa werden das erste Mal die Alpen erreicht und dies ist auch der Grund, warum hier 3 Sterne vergeben werden. Die Etappe ist zuerst nicht spektakulär, am Start gibt es eine kurze Abfahrt, danach verläuft die Strecke lange flach bzw. nur sehr leicht ansteigend, aber 11,75km vor Schluss beginnt der Anstieg zur Santuario di Oropa oder auf Deutsch auch Wallfahrtskirche von Oropa. Das Ziel liegt auf 1142m Höhe. Der Anstieg beginnt auf den ersten 1,15km angenehm mit 2,5% steigt, auf den nächsten 3,9km beträgt die Steigung 4,3%, auf den nächsten ca. 2,5km ist der anstrengendste Teil mit 8,5% und maximal 13%. Auf den letzten 4,25km beträgt die Steigung 7,6%. Keiner der Gesamtklassementfahrern sollte sich hier schlecht fühlen, denn auch hier können Zeitabstände rausgefahren werden.

Nairo​​​​​​ Quintana zurecht Favorit der Bookies und wenn er Lust hat, tanzt er den Berg wieder hoch, als wäre es seine Nachmittagstour.

Tom Dumoulin ist in starker Kletterform und da es nur einen Berg gibt (Schlussanstieg), hat er gute Chancen. Top 3 sollte er einfahren, wenn kein Ausreißer gewinnt und er gesund ist.

Quintana 2/10 3,25 bet365
Dumoulin 0,8/10 + 0,8/10 17 bet365

Sollte es nach Ausreißern aussehen, dann werd ich vielleicht einen Livetipp hier posten, allerdings weiß ich gar nicht, ob ich morgen überhaupt das Rennen schauen kann.
 
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Die 14. Etappe führt von Castellania nach Oropa (Biella) und ist 131km lang. Die Distanz ist für die Profis sicher angenehm. In Oropa werden das erste Mal die Alpen erreicht und dies ist auch der Grund, warum hier 3 Sterne vergeben werden. Die Etappe ist zuerst nicht spektakulär, am Start gibt es eine kurze Abfahrt, danach verläuft die Strecke lange flach bzw. nur sehr leicht ansteigend, aber 11,75km vor Schluss beginnt der Anstieg zur Santuario di Oropa oder auf Deutsch auch Wallfahrtskirche von Oropa. Das Ziel liegt auf 1142m Höhe. Der Anstieg beginnt auf den ersten 1,15km angenehm mit 2,5% steigt, auf den nächsten 3,9km beträgt die Steigung 4,3%, auf den nächsten ca. 2,5km ist der anstrengendste Teil mit 8,5% und maximal 13%. Auf den letzten 4,25km beträgt die Steigung 7,6%. Keiner der Gesamtklassementfahrern sollte sich hier schlecht fühlen, denn auch hier können Zeitabstände rausgefahren werden.

Nairo​​​​​​ Quintana zurecht Favorit der Bookies und wenn er Lust hat, tanzt er den Berg wieder hoch, als wäre es seine Nachmittagstour.

Tom Dumoulin ist in starker Kletterform und da es nur einen Berg gibt (Schlussanstieg), hat er gute Chancen. Top 3 sollte er einfahren, wenn kein Ausreißer gewinnt und er gesund ist.

Quintana 2/10 3,25 bet365
Dumoulin 0,8/10 + 0,8/10 17 bet365

Sollte es nach Ausreißern aussehen, dann werd ich vielleicht einen Livetipp hier posten, allerdings weiß ich gar nicht, ob ich morgen überhaupt das Rennen schauen kann.

Dumoulin siegt! Meine Güte, wurde das Zeit. Sah erst so aus, als ob Quintana gewinnen würde, aber Dumoulin macht die Führungsarbeit der Verfolgergruppe und gewinnt.

Heute: +13,4
Gesamt: +1,1
 
Die 15. Etappe führt von Valdengo nach Bergamo und ist 199km lang. Sie führt teilweise durch die südlichen Alpen und wird mit 4 Sternen bewertet. Das ist mir einer zu viel, denn klar gibt es einen Anstieg der 2. und einen der 3. Kategorie, aber an sich scheint mir die Strecke nicht so schwer zu sein, dass 4 Sterne berechtigt wären. Trotzdem möchte ich auf die Berge eingehen, die beide erst relativ spät kommen. Davor verläuft die Strecke recht flach. Der erste Anstieg, der schwere, führt nach Miragolo San Salvatore und ist 9,85km lang und 931m hoch. Auf den ersten 1,7km ist der Anstieg 4,9% steil, auf den folgenden 7km 7,5% mit maximal 11% und auf dem letzten Kilometer nur 1,1%. Danach wird es eine kurze Abfahrt geben, allerdings nicht wieder auf alte Höhe zurück sondern nur 575m, danach folgt der Anstieg nach Selvino. Dieser ist 6,9km lang und wird nur einmal unterteilt. Auf den ersten 1,5km ist er 6,9% steil mit maximal 9%, auf den restlichen 5,4km genau 5%. Dies waren die heutigen Berge, doch kurz vor dem Ziel wird es nochmals einen Anstieg geben. Der Schlussanstieg ist 1,3km lang und endet gut 3km vor dem Ziel. Dieser Anstieg ist durchschnittlich 7,9% steil und maximal 12% und wird nochmal vor dem Ziel schmerzen. Die Zieleinfahrt ist flach, es wird vermutlich einen Sprint einer sehr kleinen Gruppe geben, wobei morgen eigentlich eine klassische Ausreißeretappe ist, weil Zeit kann nicht auf die anderen GC-Favoriten rausgefahren werden und für die Sprinter ist es zu schwer. Dazu wird die 16. Etappe möglicherweise die schwerste und deshalb werden es die Topfavoriten wohl lockerer angehen lassen.

Matteo Montaguti wäre jemand für eine Ausreißergruppe. Er kann solche Berge klettern und dann einen solchen Sprint gewinnen. Gute Quote.

Jasper Stuyven war bereits einmal bei solch einer Etappe in einer Ausreißergruppe. Es sah so aus, als ob er gewinnen würde, aber irgendwie hat Dillier ihn geschlagen. Stuyven war traurig und bitter enttäuscht und auch wenn die Etappe für ihn möglicherweise schwierig ist, hätte er in einem solchen Sprint gute Karten.

Philipp Deignan vom Team Sky wird möglicherweise ausreißen dürfen, weil Thomas das Rennen aufgeben musste und daher Sky keinen GC-Fahrer hat (Landa durch den Crash extrem viel Zeit verloren) Deignan können einen Sprint einer Ausreißergruppe gewinnen und seine Chance nutzen.

Silvan Dillier gewann bereits eine Etappe, daher ist es nicht so sehr wahrscheinlich, dass er es nochmal probiert, aber sollte er es probieren, muss man ihn wieder als einen der Favoriten ansehen.

Montaguti 0,5/10 + 0,5/10 34 bet365
Stuyven 0,2/10 + 0,2/10 126 bet365
Deignan 0,2/10 + 0,2/10 126 bet365
Dillier 0,2/10 + 0,2/10 151 bet365
 
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Die 15. Etappe führt von Valdengo nach Bergamo und ist 199km lang. Sie führt teilweise durch die südlichen Alpen und wird mit 4 Sternen bewertet. Das ist mir einer zu viel, denn klar gibt es einen Anstieg der 2. und einen der 3. Kategorie, aber an sich scheint mir die Strecke nicht so schwer zu sein, dass 4 Sterne berechtigt wären. Trotzdem möchte ich auf die Berge eingehen, die beide erst relativ spät kommen. Davor verläuft die Strecke recht flach. Der erste Anstieg, der schwere, führt nach Miragolo San Salvatore und ist 9,85km lang und 931m hoch. Auf den ersten 1,7km ist der Anstieg 4,9% steil, auf den folgenden 7km 7,5% mit maximal 11% und auf dem letzten Kilometer nur 1,1%. Danach wird es eine kurze Abfahrt geben, allerdings nicht wieder auf alte Höhe zurück sondern nur 575m, danach folgt der Anstieg nach Selvino. Dieser ist 6,9km lang und wird nur einmal unterteilt. Auf den ersten 1,5km ist er 6,9% steil mit maximal 9%, auf den restlichen 5,4km genau 5%. Dies waren die heutigen Berge, doch kurz vor dem Ziel wird es nochmals einen Anstieg geben. Der Schlussanstieg ist 1,3km lang und endet gut 3km vor dem Ziel. Dieser Anstieg ist durchschnittlich 7,9% steil und maximal 12% und wird nochmal vor dem Ziel schmerzen. Die Zieleinfahrt ist flach, es wird vermutlich einen Sprint einer sehr kleinen Gruppe geben, wobei morgen eigentlich eine klassische Ausreißeretappe ist, weil Zeit kann nicht auf die anderen GC-Favoriten rausgefahren werden und für die Sprinter ist es zu schwer. Dazu wird die 16. Etappe möglicherweise die schwerste und deshalb werden es die Topfavoriten wohl lockerer angehen lassen.

Matteo Montaguti wäre jemand für eine Ausreißergruppe. Er kann solche Berge klettern und dann einen solchen Sprint gewinnen. Gute Quote.

Jasper Stuyven war bereits einmal bei solch einer Etappe in einer Ausreißergruppe. Es sah so aus, als ob er gewinnen würde, aber irgendwie hat Dillier ihn geschlagen. Stuyven war traurig und bitter enttäuscht und auch wenn die Etappe für ihn möglicherweise schwierig ist, hätte er in einem solchen Sprint gute Karten.

Philipp Deignan vom Team Sky wird möglicherweise ausreißen dürfen, weil Thomas das Rennen aufgeben musste und daher Sky keinen GC-Fahrer hat (Landa durch den Crash extrem viel Zeit verloren) Deignan können einen Sprint einer Ausreißergruppe gewinnen und seine Chance nutzen.

Silvan Dillier gewann bereits eine Etappe, daher ist es nicht so sehr wahrscheinlich, dass er es nochmal probiert, aber sollte er es probieren, muss man ihn wieder als einen der Favoriten ansehen.

Montaguti 0,5/10 + 0,5/10 34 bet365
Stuyven 0,2/10 + 0,2/10 126 bet365
Deignan 0,2/10 + 0,2/10 126 bet365
Dillier 0,2/10 + 0,2/10 151 bet365

Deignan und Dillier vorne gehabt, aber aus irgendeinem Grund hat Orica-Scott die Verfolgung aufgenommen und dafür gesorgt, dass es eine Auseinandersetzung unter den Gesamtklassementfavoriten geben soll. Ihr Fahrer Yates wurde 4. und hat damit keine Bonussekunde geholt. Die Verlierer des Tages sind daher im Giro ganz klar Orica-Scott. Da morgen ein Ruhetag ist, werde ich nochmal durch die Wettmärkte verschiedener Wettanbieter stöbern und schauen, ob es eine Wette für eine Wertung oder Top 10 oder was auch immer gibt, was mich interessiert. Ihr werdet es wenn dann natürlich erfahren :)

Heute: -1,6
Gesamt: -0,5
 
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Die 16. Etappe führt von Rovetta nach Bormio und ist 222km. Die Veranstalter vergeben hier erstmals 5 Sterne dieses Jahr und das scheint mir auch mehr als berechtigt. Ich bin ja bereits im Vorwort zum Giro auf die Etappe eingegangen, werde dies jetzt noch genauer tun. Es gibt zwei Berge der Kategorie 1 und einen der Kategorie „Cima Coppi“. Die Kategorie Cima Coppi zeichnet den höchsten Punkt des Giros aus und wurde so benannt zu Ehren von der Italienischen Radsportlegende Fausto Coppi. Er konnte den Giro fünfmal in den Jahren 1940, 47, 49, 52 und 53 gewinnen, ist aber bereits 1960 verstorben. Ich muss teilweise auch die Angaben zu den Bergen berichtigen, die ich im Vorwort gegeben habe, da ich mich jetzt auf die offiziellen Daten des Veranstalters beziehe. Der erste Anstieg ist der Passo del Mortirolo, mit einer Länge von 12,6km und 1854m Höhe. Auf den ersten 9km beträgt die Steigung 7,9%, auf dem folgenden Kilometer 2,5% und auf den letzten 2,6km nochmal 9,6km mit maximaler Steigung von 16%. Kommen wir zum schwersten Anstieg, dem mittleren der Berge. Der Passo dello Stelvio/Stilfserjoch ist 2758m hoch, der Anstieg 21,7km lang. Die ersten 4,5km sind 7,5% steil, der darauffolgende Kilometer 4,1%, danach 5km mit 8%, dort befindet sich mit 12% auch die maximale Steigung des Berges, danach folgen 5,5km mit 6,7%, wieder ein Kilometer mit 4,1% und danach die letzten 4,7km mit 7,8%. Der letzte Anstieg ist der Umbrailpass mit einer Höhe von 2502m. Insgesamt beträgt die Länge 13,45km und wird in mehrere Abschnitte unterteilt. Auf den ersten 6km beträgt die Steigung 8,4% (maximale Steigung 12%), auf den nächsten 500m 5%, dann folgen 2,5km mit 9, 500m mit 6,4% und zum Schluss knapp 4km mit 8,6%. Danach geht es bergab und entweder ein Ausreißer gewinnt oder es gibt unter den Favoriten einen sehr kleinen Sprint, außer Quintana (oder auch jemand anders) konnte sich bereits vom Rest absetzen.

Mikel Landa und Team Sky erleben hier ein Debakel. Der Fokus kann nur noch auf Etappensiegen liegen und heute wäre die perfekte Chance, um sich einen zu holen. Mikel Landa wird wohl zu 80% in die Ausreißergruppe mit anderen starken Climbern gehen und wäre so oder so der stärkste Fahrer dort. Klar ist das riskant, aber mit seinen gut 44 Minuten Rückstand im Gesamtklassement, ist er für niemanden mehr eine Gefahr. Klar ist es für die Gesamtklassementfahrer auch schön, die Königsetappe zu gewinnen, aber der Fokus sollte auf dem Gesamtklassement liegen. Die Quote ist wirklich klein und ich würde nicht wirklich weiter runter gehen.

Kann Tom Dumoulin wieder unmenschliches leisten? Es wird sicher schwierig, aber es ist möglich. Ob er am Ende bei diesem Parcour Quintana schlagen kann, ist fraglich, aber es gibt eine lange Abfahrt zum Ziel mit kurzem Flachstück und zu lange wird Quintana auch nicht alleine fahren können. Die Quote gefällt mir und selbst wenn er die Quintana nicht schlägt, gibt es die Top 3 Option.

Alexander Foliforov ist meine Option für eine Ausreißergruppe. Er war zwar gestern gestürzt, aber das Team gab gleich Entwarnung, dass nicht passiert sei und das er sich auf die härtesten Etappen in der 3. Woche freut. Die Etappe am Dienstag ist definitiv die härteste Etappe neben der 18. und deshalb halte ich es für möglich, dass er ausreißt und dort auch den Sieg holen kann.

Andrey Amador ist der Edelhelfer von Quintana. Er ist 9. im Gesamtklassement und könnte bei anderen Teams selber Kapitän sein. Amador könnte im Berg angreifen, damit er Druck auf andere, die im Gesamtklassement nur knapp vor ihm stehen auszuüben. Sollte er durchkommen, ist es sehr gut, sollte er nicht durchkommen, wäre es für Movistar mit Quintana nicht schlimm. Die Quote auf ihn scheint mir dafür doch sehr hoch zu sein.

Landa 2,5/10 4,75 bet365
Dumoulin 0,9/10 + 0,9/10 15 bet365
Foliforov 0,2/10 + 0,2/10 101 bet365
Amador 0,2/10 + 0,2/10 151 bet365
 
Zuletzt bearbeitet:
Girowetten:
Amador in den Top 10 2,5/10 1,8 bet365

Andrey Amador oder auch der oberste Türsteher von Quintana ist ohne Zweifel selber ein starker Bergfahrer, auch wenn er natürlich Dienste für Quintana verrichten muss. Quintana wird mit Sicherheit heute am Stilfzerjoch angreifen und ab da kann Amador im Prinzip auf eigene Rechnung fahren, weil er dieses Tempo nicht mitgehen kann und wird. Dennoch muss man sagen, dass leider Stürze wie bei Kangert letztens nicht auszuschließen sind und es passieren kann, dass noch ein Top 10 Fahrer rauscrasht. Amador war 4. und 8. in den letzten beiden Giroaustragungen und ich habe ihn in meiner Einschätzung vor der 13. Etappe auf Platz 10 eingeschätzt, was jetzt aber Platz 9 ist, da Thomas das Rennen verlassen musste. 1,8 ist eine gute Quote, würde er 1,65 geben.
 
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Die 16. Etappe führt von Rovetta nach Bormio und ist 222km. Die Veranstalter vergeben hier erstmals 5 Sterne dieses Jahr und das scheint mir auch mehr als berechtigt. Ich bin ja bereits im Vorwort zum Giro auf die Etappe eingegangen, werde dies jetzt noch genauer tun. Es gibt zwei Berge der Kategorie 1 und einen der Kategorie „Cima Coppi“. Die Kategorie Cima Coppi zeichnet den höchsten Punkt des Giros aus und wurde so benannt zu Ehren von der Italienischen Radsportlegende Fausto Coppi. Er konnte den Giro fünfmal in den Jahren 1940, 47, 49, 52 und 53 gewinnen, ist aber bereits 1960 verstorben. Ich muss teilweise auch die Angaben zu den Bergen berichtigen, die ich im Vorwort gegeben habe, da ich mich jetzt auf die offiziellen Daten des Veranstalters beziehe. Der erste Anstieg ist der Passo del Mortirolo, mit einer Länge von 12,6km und 1854m Höhe. Auf den ersten 9km beträgt die Steigung 7,9%, auf dem folgenden Kilometer 2,5% und auf den letzten 2,6km nochmal 9,6km mit maximaler Steigung von 16%. Kommen wir zum schwersten Anstieg, dem mittleren der Berge. Der Passo dello Stelvio/Stilfserjoch ist 2758m hoch, der Anstieg 21,7km lang. Die ersten 4,5km sind 7,5% steil, der darauffolgende Kilometer 4,1%, danach 5km mit 8%, dort befindet sich mit 12% auch die maximale Steigung des Berges, danach folgen 5,5km mit 6,7%, wieder ein Kilometer mit 4,1% und danach die letzten 4,7km mit 7,8%. Der letzte Anstieg ist der Umbrailpass mit einer Höhe von 2502m. Insgesamt beträgt die Länge 13,45km und wird in mehrere Abschnitte unterteilt. Auf den ersten 6km beträgt die Steigung 8,4% (maximale Steigung 12%), auf den nächsten 500m 5%, dann folgen 2,5km mit 9, 500m mit 6,4% und zum Schluss knapp 4km mit 8,6%. Danach geht es bergab und entweder ein Ausreißer gewinnt oder es gibt unter den Favoriten einen sehr kleinen Sprint, außer Quintana (oder auch jemand anders) konnte sich bereits vom Rest absetzen.

Mikel Landa und Team Sky erleben hier ein Debakel. Der Fokus kann nur noch auf Etappensiegen liegen und heute wäre die perfekte Chance, um sich einen zu holen. Mikel Landa wird wohl zu 80% in die Ausreißergruppe mit anderen starken Climbern gehen und wäre so oder so der stärkste Fahrer dort. Klar ist das riskant, aber mit seinen gut 44 Minuten Rückstand im Gesamtklassement, ist er für niemanden mehr eine Gefahr. Klar ist es für die Gesamtklassementfahrer auch schön, die Königsetappe zu gewinnen, aber der Fokus sollte auf dem Gesamtklassement liegen. Die Quote ist wirklich klein und ich würde nicht wirklich weiter runter gehen.

Kann Tom Dumoulin wieder unmenschliches leisten? Es wird sicher schwierig, aber es ist möglich. Ob er am Ende bei diesem Parcour Quintana schlagen kann, ist fraglich, aber es gibt eine lange Abfahrt zum Ziel mit kurzem Flachstück und zu lange wird Quintana auch nicht alleine fahren können. Die Quote gefällt mir und selbst wenn er die Quintana nicht schlägt, gibt es die Top 3 Option.

Alexander Foliforov ist meine Option für eine Ausreißergruppe. Er war zwar gestern gestürzt, aber das Team gab gleich Entwarnung, dass nicht passiert sei und das er sich auf die härtesten Etappen in der 3. Woche freut. Die Etappe am Dienstag ist definitiv die härteste Etappe neben der 18. und deshalb halte ich es für möglich, dass er ausreißt und dort auch den Sieg holen kann.

Andrey Amador ist der Edelhelfer von Quintana. Er ist 9. im Gesamtklassement und könnte bei anderen Teams selber Kapitän sein. Amador könnte im Berg angreifen, damit er Druck auf andere, die im Gesamtklassement nur knapp vor ihm stehen auszuüben. Sollte er durchkommen, ist es sehr gut, sollte er nicht durchkommen, wäre es für Movistar mit Quintana nicht schlimm. Die Quote auf ihn scheint mir dafür doch sehr hoch zu sein.

Landa 2,5/10 4,75 bet365
Dumoulin 0,9/10 + 0,9/10 15 bet365
Foliforov 0,2/10 + 0,2/10 101 bet365
Amador 0,2/10 + 0,2/10 151 bet365

Landa auf der Linie von Nibali geschlagen, autsch...
Dumoulin mit Magen-Darm-Problemen, aber es wurde nicht auf ihn gewartet. Als Quintana in der letzten Etappe gecrasht war, hat Dumoulin dafür gesorgt, dass die Gruppe langsamer fährt, damit er wieder aufschließen kann. Ist hier nicht so passiert. Amador war zwischenzeitlich auch mit Landa vorne, aber hat sich irgendwann zurückfallen lassen.

Sehr bitter, so knapp am Gewinn vorbeizuschrammen und einen ordentlichen Verlust hinzunehmen.
Heute: -5,1
Gesamt: -5,6
 
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Die 17. Etappe führt von Tirano bis nach Canazei und ist 219km lang. Wir sind wieder in den Alpen unterwegs. Es wird zwei Anstiege der 2. Kategorie und einen der 3. Kategorie geben. Sie wird mit 3 Sternen bewertet und das sehe ich auch so. Der erste Anstieg beginnt bereits 2,9km nach dem Start und dort werden schon einige Fahrer nicht mehr mit dem Hauptfeld mitfahren können und in die Ausreißergruppe des Tages werden hauptsächlich Kletterspezialisten kommen, denn der Anstieg ist 12,3km lang. Auf den ersten 1,5km ist er nur 4,7% steil, aber auf dem restlichen Anstieg 6,8% mit maximal 11%. Nicht weit danach wird es den nächsten Anstieg geben, welcher 11km lang ist. Auf den ersten knapp 3km ist er 4,1% steil und auf dem restlichen Teil 6,3% mit maximal 10%. Der letzte kategorisierte Anstieg ist der leichteste und etwas nach der Mitte des Rennens. Er ist knapp 6km lang und auf den ersten knapp 2km 8,5% steil mit maximal 12% und auf dem anderen Teil 6,9% steil. Die letzten knapp 30km sind ca. 1,5-2% durchschnittlich steigend und deshalb wäre dieser Tag auch ein klassischer Ausreißertag für mich, auch weil diese Etappe genau zwischen den härtesten Tagen liegt.

Haupttipp Jasper Stuyven. Diese Etappenankunft ist relativ perfekt für ihn. Er ist mehrfach knapp am Etappensieg vorbei und morgen wäre ein guter Tag für ihn. Für mich ist er bei einer solchen Ankunft Favorit, daher gehe ich auf ihn.

Kristian Sbaragli ist auch noch Teilnehmer des Giros und eigentlich müsste er nochmal etwas probieren, weil er sonst den Giro schon hätte beenden können. Sbaragli ist auf Sprinterniveau kein Elitesprinter, aber hat eine gute Kletterfähigkeit, die hier nützlich sein kann. Diese dreistellige Quote ist doch sehr verrückt für ihn.

Filippo Pozzato, der Maestro. Eine echte Legende, welche bei Wilier fährt und dem diese Etappe auch gut passen könnte. Er hat nicht mehr die Sprinterklasse wie früher, ist aber gut darin das Rennen zu animieren. Der Giro-Etappensieger von 2010 könnte im Herbst seiner Karriere in einer solchen Etappe nochmals einen Sieg holen.

NEU: Durch die vielen Berge im früheren Verlauf, kann es für den ein oder anderen zu schwer, in die Ausreißergruppe zu gelangen. Heute wäre Diego Rosa ein guter Sky-Fahrer für die Ausreißergruppe. Für ihn wäre es zwar vermutlich besser, wenn diese Schlusssteigung etwas steiler wäre, aber dennoch kann er in diese Ausreißergruppe kommen und den Sprint gewinnen

Stuyven 0,8/10 + 0,8/10 17 bet365
Rosa 0,5/10 41 888Sport
Rosa Top 3 0,5/10 11 888Sport
Sbaragli 0,2/10 + 0,2/10 126 bet365
Pozzato 0,2/10 + 0,2/10 151 bet365


Ich habe jetzt noch nach Rennstart Rolland @26 EW, Mohoric @251 EW und Brutt @401 EW angefügt, kann ich aber daher nicht mehr mit in die Wertung nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die 17. Etappe führt von Tirano bis nach Canazei und ist 219km lang. Wir sind wieder in den Alpen unterwegs. Es wird zwei Anstiege der 2. Kategorie und einen der 3. Kategorie geben. Sie wird mit 3 Sternen bewertet und das sehe ich auch so. Der erste Anstieg beginnt bereits 2,9km nach dem Start und dort werden schon einige Fahrer nicht mehr mit dem Hauptfeld mitfahren können und in die Ausreißergruppe des Tages werden hauptsächlich Kletterspezialisten kommen, denn der Anstieg ist 12,3km lang. Auf den ersten 1,5km ist er nur 4,7% steil, aber auf dem restlichen Anstieg 6,8% mit maximal 11%. Nicht weit danach wird es den nächsten Anstieg geben, welcher 11km lang ist. Auf den ersten knapp 3km ist er 4,1% steil und auf dem restlichen Teil 6,3% mit maximal 10%. Der letzte kategorisierte Anstieg ist der leichteste und etwas nach der Mitte des Rennens. Er ist knapp 6km lang und auf den ersten knapp 2km 8,5% steil mit maximal 12% und auf dem anderen Teil 6,9% steil. Die letzten knapp 30km sind ca. 1,5-2% durchschnittlich steigend und deshalb wäre dieser Tag auch ein klassischer Ausreißertag für mich, auch weil diese Etappe genau zwischen den härtesten Tagen liegt.

Haupttipp Jasper Stuyven. Diese Etappenankunft ist relativ perfekt für ihn. Er ist mehrfach knapp am Etappensieg vorbei und morgen wäre ein guter Tag für ihn. Für mich ist er bei einer solchen Ankunft Favorit, daher gehe ich auf ihn.

Kristian Sbaragli ist auch noch Teilnehmer des Giros und eigentlich müsste er nochmal etwas probieren, weil er sonst den Giro schon hätte beenden können. Sbaragli ist auf Sprinterniveau kein Elitesprinter, aber hat eine gute Kletterfähigkeit, die hier nützlich sein kann. Diese dreistellige Quote ist doch sehr verrückt für ihn.

Filippo Pozzato, der Maestro. Eine echte Legende, welche bei Wilier fährt und dem diese Etappe auch gut passen könnte. Er hat nicht mehr die Sprinterklasse wie früher, ist aber gut darin das Rennen zu animieren. Der Giro-Etappensieger von 2010 könnte im Herbst seiner Karriere in einer solchen Etappe nochmals einen Sieg holen.

NEU: Durch die vielen Berge im früheren Verlauf, kann es für den ein oder anderen zu schwer, in die Ausreißergruppe zu gelangen. Heute wäre Diego Rosa ein guter Sky-Fahrer für die Ausreißergruppe. Für ihn wäre es zwar vermutlich besser, wenn diese Schlusssteigung etwas steiler wäre, aber dennoch kann er in diese Ausreißergruppe kommen und den Sprint gewinnen

Stuyven 0,8/10 + 0,8/10 17 bet365
Rosa 0,5/10 41 888Sport
Rosa Top 3 0,5/10 11 888Sport
Sbaragli 0,2/10 + 0,2/10 126 bet365
Pozzato 0,2/10 + 0,2/10 151 bet365


Ich habe jetzt noch nach Rennstart Rolland @26 EW, Mohoric @251 EW und Brutt @401 EW angefügt, kann ich aber daher nicht mehr mit in die Wertung nehmen.

Die 3 Livepicks waren storniert wurden, weil das Rennen schon begonnen hat. Sbaragli war lange in der Spitzengruppe und dort einer der Favoriten live, aber war dann plötzlich weg. Passt wieder zu meinem Glück. Da ich gleich erstmal weg muss, werte ich jetzt schon mal aus, weil anscheinend niemand vorne ist.

Heute: -3,4
Gesamt: -9
 
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Die 18. Etappe führt von Moena bis Ortisei/St.Ulrich und ist 137km lang. Klingt nach einem angenehmen Tag, bis man sich das Rennprofil anschaut. Es werden hier wie bei Etappe 16 5 Sterne vergeben und das trotz der scheinbar kurzen Länge berechtigt. Es gibt zwei Anstiege der 1. Kategorie, zwei der 2. Kategorie und einen der 3. Kategorie und das auf dieser kurzen Strecke! Durch die vielen Berge, die ich nun alle vorstellen werde, wird das wahrscheinlich die längste Etappenanalyse dieses Jahr. Der erste Anstieg ist der Passo Pordoi mit einer Höhe von 2239m und Länge von knapp 12km. Auf den ersten 3km ist er 6,5% steil mit maximal 9%, auf dem Rest 6,8%. Der zweite Anstieg ist der Passo Valparola mit einer Länge von knapp 13km, ebenfalls durchschnittlichen Steigung von 6,5% und einer maximalen von 14%. Der dritte Anstieg ist der Passo Gardena mit einer Höhe von 2121m und einer Länge von 9,3km. Auf dem ersten km ist er nur 2,1% steil, dann auf den nächsten 3 7,1% mit einer maximalen Steigung von 11% und auf den letzten gut 5km 6,9%. Der nächste ist nun der Passo di Pinei Panidersattel mit einer Höhe von 1437m und einer Länge von gut 4km. Auf den ersten 1,5km ist er nur 3,9% steil, auf den nächsten knapp 2 8,4% mit maximal 15% und auf dem letzten Stück 5,5%. Nun zum letzten Anstieg, Pontives mit einer Höhe von 1103m und einer Länge von 9,3km. Die ersten 1,5km sind 4,1%, die nächsten 4,5km sind 6,3% steil und die letzten gut 3km 9,3% mit maximal 12%. Von dort sind es nur noch 4km zum Ziel, die größtenteils wenig steil verlaufen, aber 500m vor dem Ziel kommt eine kurze Steigung mit bis zu 13%. Anstrengende Etappe, welche möglicherweise ein weiterer Showdown zwischen den Gesamtklassementfavoriten sein wird.

Heute hat Rolland das Ding ja sogar noch gewonnen und das tut natürlich richtig weh, dass ich verantwortlich gemacht werde für einen Fehler, den ich nicht begangen habe, zumal Rolland live teilweise 'ne 51 war.

Ich gehe hier nur auf Tom Dumoulin. Er ist so stark geklettert und größtenteils ohne Hilfe, er hat sehr wenig Zeit auf andere verloren. Nach dem Resultat heute schien es ihm wieder besser zu gehen und er meinte, dass bei Höhe er manchmal in der Magen-Darm Gegend Probleme bekommt. Die Schlussanstiege sind mehr so hoch wie das Stilfserjoch und daher hoffe ich, dass morgen alles ok ist. Dazu gibt es kurz vor dem Schluss Kopfsteinpflaster und wie er da bei seinem einen Etappensieg drübergerast ist, haben sicherlich einige gesehen. Dieses Ende macht ihn wenn er dranbleiben kann und kein Ausreißer (Mikel Landa) gewinnt zu einem Favoriten.

Das ist mein einziger Tipp, spiele wenn überhaupt noch was live.

Tom Dumoulin 0,8/10 + 0,8/10 19 bet365