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MMA Wetten auf Außenseiter – Tipps für UFC, OKTAGON & Co.

Aktualisiert: 30.12.2025

Wenn es um Wetten auf Kampfsport geht, gelten die MMA vor allem wegen des hohen Anteils an Underdog-Siegen als attraktiv. Ist diese Wahrnehmung gerechtfertigt oder überholt? Und was sind die Vorzeichen für Außenseiter-Siege bei UFC, OKTAGON und anderen Ligen?

Ein beleuchteter MMA Kampfring

Der 2-Wege Faktor – weniger Unentschieden, weniger Varianz

Prinzipiell sind UFC Wetten in Deutschland insoweit spannend, da es sich bei der Prognose zum Kampfausgang um eine 2-Wege-Wette handelt. Überdies müsst ihr lediglich einzelne Kämpfer und nicht ganze Teams analysieren.

Die Mehrzahl der Buchmacher macht sich nicht einmal die Mühe, Quoten für Unentschieden anzubieten, da diese zu selten vorkommen. Zwar gibt es durchaus Buchmacher, die alternativ 3-Wege-MMA-Wetten anbieten. Doch das geht quasi immer zu Lasten des Values.

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    So liegen die Quoten für Unentschieden in den MMA bei meist 50.0 bis 55.0.

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    Das entspricht einer implizierten Wahrscheinlichkeit von maximal 2 %.

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Kaum Unentschieden seit Scoring System aus 2003

Seit 2003 enden im jährlichen Durchschnitt 1,74 % der Kämpfe unentschieden. Es gab sogar fünf Jahre, in denen es nicht ein einziges Unentschieden gab – trotz zig Kämpfen, die über die Distanz gingen.

Inwieweit sind MMA Underdog Siege häufig?

Seit Ende 2020 bis heute konnten rund 33 % der Quoten-Underdogs in der UFC gewinnen. In anderen Promotions wie der PFL oder bei OKTAGON ist der Anteil der Underdog Siege nahezu identisch.

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    Rund ein Drittel aller Underdogs gewinnt in den MMA

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    Zur Orientierung: das entspricht einer durchschnittlichen Quote von 3.03

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    Liegt die Außenseiter-Quote über 3.00, lohnt sich der Tipp zumindest aus Sicht der Langzeit-Statistiken.

So erkennt ihr vielversprechende MMA Wetten auf Außenseiter

Die allgemeine Masse an Tipps geht prinzipiell in Richtung des Favoriten. Auch die Buchmacher wissen um diese generelle Tendenz der Wettmärkte. Entsprechend bepreisen sie eher die Favoriten etwas höher und die Underdogs geringer.

Performative Aspekte

Wenn ein Underdog in puncto Ausdauer und/oder Aktivitätsgrad überlegen ist und auch gute Nehmerqualitäten hat, kann der vermeintliche Favorit einbrechen oder vor den Punktrichtern das Nachsehen haben. Viele Kampfsportfans überschätzen Kämpfer, die beispielsweise immer wieder einen krachenden Knockdown landen. Sie unterschätzen jedoch Kämpfer, die die Minuten gewinnen und somit eher die Gunst der Punktrichter ergattern.

Der Hype Faktor

Gewinnt ein Kämpfer einige UFC Kämpfe sehenswert in Runde 1, gilt er schnell als Naturgewalt und als Titelanwärter. Eine Außenwahrnehmung, die auch bisweilen nicht spurlos an diesen Kämpfern selbst vorbeigeht. Vor allem, wenn sie medial sehr präsent ist und ihnen der eigene Hype zu Kopf steigt. Dabei sind ausgedehnte Siegesserien und Titelregentschaften in den MMA eher selten. Selbst die meisten Top Contender, die auf Jahre hinweg in den Top-10 ihrer Gewichtsklasse stehen, verlieren mit einer gewissen Regelmäßigkeit.

Der Zahn der Zeit

Vater Zeit holt auch irgendwann den größten Star ein. Und das nicht immer erst mit Mitte 30 oder gar Anfang 40. Kämpfer mit „Eisenkinn“ stecken innerhalb weniger Jahre enorm viel ein und das hinterlässt körperliche Spuren. Kennt den Kampfstil, um die Fitness und den Zustand besser einschätzen zu können.

Vorteile durch unterschiedliche Kampfstile

Im Kampfsport gibt es ein geflügeltes Wort, das speziell für die MMA Gültigkeit hat: „Styles make Fights“ (Kampfstile machen Kämpfe). Dabei sind es vor allem die subtileren Qualitäten, die gerne unterschätzt werden. Habt Außenseiter im Blick, die

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    auf der Matte sehr konservativ agieren und eher über zeitliche Kontrolle gewinnen.

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    öfter treffen und nicht unbedingt härter.

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    eine kontrollierte Defensive an den Tag legen.

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