Eine solide Performance gegen Portugal, viel Kampf gegen Spanien und gegen Dänemark unterlegen: Deutschland steht nun vor dem Endspiel gegen Frankreich, das überraschend gegen Spanien verlor. Gegen den amtierenden Europameister geht es nun in das Endspiel um den Halbfinal-Einzug.
Die Quoten auf den EM-Titel: Dänemark klar vorne
| Gruppensieg | BetLabel Quoten | Wahrscheinlichkeit |
|---|---|---|
| Dänemark | 1.45 | 68,9% |
| Schweden | 6 | 16,6% |
| Frankreich | 6 | 16,6% |
| Deutschland | 12 | 8,3% |
Nach dem Ausrutscher gegen Portugal fand Dänemark in der Hauptrunde zuletzt wieder in die Erfolgsspur und konnte gegen Spanien (36:31) und Frankreich (32:29) siegen. Der Gastgeber beeindruckte dabei vor allem gegen Frankreich mit einer starken Defensive.
Im Spiel gegen Deutschland holperte es zu Beginn beim Titelfavoriten, am Ende setzten sich die Gastgeber aber auch hier deutlich mit 31:26 durch. Der Gruppensieg ist Dänemark beinahe nicht zu nehmen. Schon ein Punkt im letzten Gruppenspiel gegen Norwegen würde reichen.
Wie kommt Deutschland ins Handball-EM Halbfinale?
Die Ausgangslage ist klar: Gegen den amtierenden Handball-Europameister braucht Deutschland mindestens einen Punkt und somit – zumindest auf dem Papier – alles in der eigenen Hand.
Aber: Sollten die Deutschen auch das zweite Endspiel gegen Les Experts verlieren, braucht es Schützenhilfe aus Norwegen. Nur im Falle einer weiteren Niederlage Dänemarks, hätte man die Chance auf das Halbfinale und müsste sich dann dem direkten Vergleich mit Frankreich und Dänemark stellen.
Im handball zählt zuerst der direkte Vergleich, dann die folgt die Tordifferenz, wobei die erzielten Tore zählen. Sollte auch hier Gleichheit bestehen, wird die Fair Play Tabelle herangezogen. Bei dem unwahrscheinlichen Fall, dass es auch hier zum Gleichstand kommt, wird gelost.
Deutschland vs. Frankreich: Keeper als Lebensversicherung bei harmlosem Angriff?
| BetLabel Quoten | Wahrscheinlichkeit | |
|---|---|---|
| Sieg Deutschland | 3.19 | 31,3% |
| Sieg Frankreich | 1.51 | 66,2% |
Dass Bundestrainer Alfred Gislasson im Spiel gegen Dänemark über die fast komplette Spielzeit David Späth den Vorzug vor Andreas Wolff gab, überraschte viele. Doch die Pause dürfte dem deutschen Schlussmann – der bisher mit einer Quote von 35% der beste Keeper des Turniers ist – gut getan haben.
Und es wird einen starken Keeper und die entsprechend konzentrierte Arbeit im Defensivverbund brauchen, um die bisher überragende Offensive der Franzosen zu stoppen. Ganze 233 Tore erzielten die Franzosen im laufenden Turnier. Der absolute Spitzenwert.
“Wolff als Lichtblick”
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Der deutsche Keeper hielt fast 35 % alle Bälle
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Sein norwegeischer Gegenüber nur 30 %
Die Buchmacher sind sich einig: Frankreich wird gegen Deutschland gewinnen. Aber, dass die Franzosen durchaus zu schlagen sind, zeigte Spanien am Montag und die Deutschen bewiesen in der Vergangenheit öfter, dass sie gerade bei den großen Turnieren über sich hinauswachsen können.
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