Nach dem klaren Erfolg im Hinspiel steht der VfB mit einem Bein im Achtelfinale. Doch europäische Nächte haben ihre eigenen Gesetze. Kann Celtic noch einmal alles in die Waagschale werfen? Unsere Analyse checkt Zahlen, Trends und liefert die besten Wett-Tipps.
VfB Stuttgart – Celtic Glasgow | Unsere Wett-Tipps für die Europa League
| Wette | Quote Playzilla | Implizite Wahrscheinlichkeit |
|---|---|---|
| Beide treffen | 1.62 | 61,72 % |
| Celtic über 9.5 Schüsse | 1.69 | 59,17 % |
| Über 3.5 Karten | 2.00 | 50 % |
Comeback? Kaum! Tore? Fast sicher!
Das Ergebnis im Hinspiel erzählt längst nicht die ganze Geschichte. Ein xG von 2,09 für Celtic gegenüber 1,89 für Stuttgart zeigt: Statistisch hätten die Schotten mehr verdient. Die Offensivpower für ein Comeback ist also da, doch die Historie spricht ganz klar für den VfB.
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01
Stuttgart setzte sich in allen 15 UEFA-Duellen nach einem Auswärtssieg im Hinspiel durch.
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02
Vier Siege, zwei Remis: Zuhause ist der VfB gegen schottische Teams ungeschlagen.
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03
Celtic wartet noch auf den ersten Triumph auf deutschem Boden (4 Unentschieden; 12 Niederlagen).
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04
Nur einmal gelang Celtic ein Comeback nach einer Heimpleite im Hinspiel – Dynamo Moskau 2009/2010 (0:1 daheim, 2:0 auswärts).
Für Tore sollte jedoch gesorgt sein. Stuttgart gewann zwar alle vier Heimspiele der Ligaphase, blieb aber nur gegen Feyenoord ohne Gegentor. Das macht eine BTTS-Quote von 75 %, die für den Stuttgart – Celtic Tipp durchaus Value parat hält.
Celtic trifft ebenfalls zuverlässig, besonders auswärts. In allen vier Gastspielen der Ligaphase klingelte das gegnerische Netz. Tatsächlich waren Treffer auf beiden Seiten in Celtics Auswärtspartien zuletzt Standard – neun EL-Spiele in Folge endeten mit einem BTTS-Erfolg.
Feuerwerk voraus: Celtic muss aufs Gas drücken
Dass Celtic offensivfreudig spielt, war schon vor dem Hinspiel klar. Als einziges Team außerhalb der Top 20 erzielte man in der Ligaphase 13 Treffer (1,62 pro Spiel). Dazu kamen 30 Großchancen – Platz vier aller Teams – und durchschnittlich 9,56 Torschüsse pro Partie.
Alarmglocken für Nübel!
Celtic feuerte in den letzten fünf Pflichtspielen im Schnitt 18,4 Mal aufs Tor.
Die Statistik spricht für eine Fortsetzung dieser Serie – zumal Stuttgart nach der Winterpause zuhause einiges zulässt. Nur einmal blieb der VfB ohne Gegentor, Gegner kamen im Schnitt auf 11,6 Torschüsse. Bereits im Hinspiel verbuchte Celtic 11 Abschlüsse – unter Ergebnisdruck könnten es am Donnerstag problemlos noch mehr werden.
Peljto am Pfiff – Rückspiel könnte hitzig werden
Trotz der heißen Atmosphäre im Celtic Park und der vielen Tore blieb das Hinspiel erstaunlich ruhig. 15 Fouls und nur eine Gelbe Karte sprechen eine klare Sprache. Doch im Rückspiel könnte es deutlich ruppiger werden – nicht zuletzt wegen dem höheren Einsatz.
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12 von 15 Gelben Karten kassierte Celtic auswärts.
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Bei 75 % der Auswärtsspiele von Celtic gab es vier oder mehr Karten.
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Drei der vier VfB-Heimspiele endeten mit 4+ Karten.
Der Schiedsrichter am Donnerstag ist Irfan Peljto. Der Bosnier leitete in dieser Saison fünf UEFA-Spiele und verteilte dabei im Schnitt rund vier Gelbe Karten – hinzu kommen zwei Platzverweise. In der Europa League ist Peljto bekannt dafür, nicht zimperlich zu sein: Im Schnitt gibt er hier 4,3 Gelbe Karten pro Spiel.
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