It's not coming home! Nach Argentiniens spätem Comeback im Halbfinale der WM 2026 steht Thomas Tuchel plötzlich im Mittelpunkt der Kritik. Noch besitzt der Deutsche einen Vertrag bis 2028, doch die Diskussionen um mögliche Nachfolger nehmen Fahrt auf. Wir analysieren die aktuellen England-Trainer-Quoten und stellen die heißesten Favoriten vor!
Wer wird Tuchel-Nachfolger? Die aktuellen England-Trainer-Quoten!
| Wer wird neuer England-Trainer? | Wettquoten 22Bet |
|---|---|
| Eddie Howe | 3.50 |
| Pep Guardiola | 4.33 |
| Mauricio Pochettino | 8.00 |
| Lee Carsley | 8.50 |
| Gareth Southgate | 11.00 |
| Graham Potter | 12.00 |
| Frank Lampard | 13.00 |
Quoten zur Tuchel-Nachfolge: Eddie Howe und Pep Guardiola führen das Kandidatenfeld!
Sollte es tatsächlich zu einem Wechsel auf der englischen Trainerbank kommen, gibt es zwei glasklare Favoriten auf den Job. Die Quoten auf den neuen England-Trainer zeigen dabei vor allem in Richtung Eddie Howe. Wirklich überraschend ist das kaum:
Der aktuelle Coach von Newcastle United wird bereits seit Langem als möglicher Tuchel-Nachfolger gehandelt.
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Nachdem er den FC Bournemouth aus der League Two bis in die Premier League führte, brachte Howe Newcastle nach 20 Jahren Abstinenz zurück in die Champions League.
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Seine Spielidee mit aggressivem Pressing und schnellem Umschaltspiel ist auf der Insel hoch angesehen.
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Als pragmatischer und bodenständiger Trainer genießt Howe in England großes Ansehen und viel Respekt.
Das Problem? Howe steht bei Newcastle United noch bis 2027 unter Vertrag, sodass ein möglicher Deal finanziell alles andere als einfach wäre.
Pep Guardiola hingegen ist seit seinem Abschied von Manchester City ohne Verein. Doch England muss sich beim Rennen um den Star-Trainer gegen namhafte Konkurrenz behaupten.
Pep-Poker eröffnet!
Guardiola selbst machte zuletzt keinen Hehl daraus, dass ihn die Aufgabe als Nationaltrainer reizt. Doch im Rennen um den Star-Coach bekommen die Three Lions starke Konkurrenz: Italien, die Niederlande, Brasilien und Argentinien gelten ebenfalls als mögliche Abnehmer.
Neuer England-Trainer: Diese Namen stehen ebenfalls zur Debatte!
An Kandidaten für den England-Job mangelt es definitiv nicht. Selbst eine Rückkehr von Gareth Southgate ist nicht völlig ausgeschlossen. Ein Name sticht für uns dabei besonders heraus: Lee Carsley, der aktuelle U21-Nationaltrainer der Three Lions.
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Mit der englischen U21 feierte Carsley zwei EM-Titel (2023 und 2025).
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Seine kurze Zeit als Interimstrainer der Three Lions verlief beeindruckend: Fünf Siege aus sechs Spielen bei 16:2 Toren.
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Als Mann aus den eigenen Reihen wäre der 52-Jährige eine Lösung ohne lange Anlaufzeit.
Mit Ausnahme von Southgate haben die meisten großen Kandidaten noch laufende Verträge. Pochettino (USA) und Potter (Schweden) standen bei der WM 2026 an der Seitenlinie und sollen ihre Arbeit Angaben zufolge fortsetzen.
Auch Lampard dürfte kaum verfügbar sein: Der Ex-Nationalspieler brachte den FC Coventry zuletzt in die Premier League – ein Wechsel zu den Three Lions wirkt daher kaum realistisch.
Trainer-Disasterclass? Tuchels umstrittene Entscheidungen gegen Argentinien
Lange Zeit roch es für die Three Lions nach dem lang ersehnten Einzug ins WM-Finale 2026. Argentiniens Offensivmaschine um Leo Messi wurde über weite Strecken in Schach gehalten, ehe Anthony Gordon mit seinem Führungstreffer in der 55. Minute ganz England träumen ließ.
Doch danach kippte das Momentum: Die Three Lions wurden immer passiver – und auch Thomas Tuchel hatte mit seinen Entscheidungen seinen Anteil daran.
Direkt nach dem Führungstor zog sich England weit zurück, stellte auf einen tiefen Block um und setzte fortan fast ausschließlich auf Defensivarbeit. Das Resultat: einige beinahe unfassbare WM-Statistiken:
Zahlen des Grauens!
Nach dem 1:0 stellte England offensiv komplett den Betrieb ein: Danach kamen die Three Lions auf gerade einmal 12 % Ballbesitz.
Noch kurioser: Zwischen der 64. und 84. Minute brachten die Engländer nur zwei erfolgreiche Pässe an den Mann – beide zwischen Torhüter Pickford und Innenverteidiger Stones.
Tuchel selbst möchte die Mission England fortsetzen. Auch die FA hält trotz der Kritik am Vertrag bis 2028 fest. Doch außerhalb des Verbands wächst der Druck: Immer mehr Stimmen fordern einen Neuanfang auf der Trainerbank.