Wimbledon Herren und Damen

herby schrieb:
wer wäre denn seine Nummer 2 gewesen ?
Nole

@Daniel: Das mit Schüttlers Zitterhand lag ganz klar an Nadals stärke, in ein Spiel zurück kommen zu können....


Man kann sich halt echt totdiskutieren.
Nadal hat für mich auch einen ganz erheblichen psychischen Vorteil. Immer wenn der Gegner gerade im Kommen ist und man denkt, dass jetzt der Umschwung kommt, haut Nadal dem die Bälle um die Ohren und gewinnt wieder. Feder hingegen seit ein paar Lichtjahren auf Rasen ungeschlagen und fühlt sich einfach pudelwohl in Wimbledon.
Die individuellen Stärken tun sich für mich nich viel.

Ich halte mich an meinen persönlichen Tennispropheten luond und geniesse einfach nur. Vielleicht ein paar Kröten auf Nadal, weil ich seit Paris überzeugt von einer baldigen Ablösung an der Spitze bin.
 
Nochmal ne Frage:
Wird bei den Frauen der dritte Satz im Tie-break entschieden oder auch mit zwei Spielen Führung? Denn wenn Letzteres der Fall ist, ergibt es für mich keinen Sinn, dass Serena im Spiele-HC -1 ne höhere @ hat, als Normalsieg. Ist dann doch logisch.
Für mich wär die einzige Chance, bei einem Sieg Serenas damit zu verlieren, dass sie 7:6 6:7 und 7:6 spielt (natürlich wäre in den ersten beiden Sätzen auch 6:4 und 4:6 etc. möglich).
 
Fumanschu schrieb:
Nochmal ne Frage:
Wird bei den Frauen der dritte Satz im Tie-break entschieden oder auch mit zwei Spielen Führung? Denn wenn Letzteres der Fall ist, ergibt es für mich keinen Sinn, dass im Spiele-HC -1 ne höhere @ hat, als Normalsieg. Ist dann doch logisch.
Für mich wär die einzige Chance, bei einem Sieg Serenas damit zu verlieren, dass sie 7:6 6:7 und 7:6 spielt (natürlich wäre in den ersten beiden Sätzen auch 6:4 und 4:6 etc. möglich).

Im dritten Satz gibt es keinen Tie-Break. Das ist meines Wissens nur bei den US-Open so (von den Grand Slams).
 
Fumanschu schrieb:
Nochmal ne Frage:
Wird bei den Frauen der dritte Satz im Tie-break entschieden oder auch mit zwei Spielen Führung? Denn wenn Letzteres der Fall ist, ergibt es für mich keinen Sinn, dass Serena im Spiele-HC -1 ne höhere @ hat, als Normalsieg. Ist dann doch logisch.
Für mich wär die einzige Chance, bei einem Sieg Serenas damit zu verlieren, dass sie 7:6 6:7 und 7:6 spielt (natürlich wäre in den ersten beiden Sätzen auch 6:4 und 4:6 etc. möglich).

Irgendwie versteh ich dich nicht. Warum sollte es denn nich z.Bsp. 6:3 1:6 und 6:3 ausgehen? Damit hätte Serena mit genau einem Punkt gewonnen --> HC X.
Oder nimmst du an dass keiner sein Aufschlagsspiel abgibt?
 
Daniel schrieb:
Ich behaupte mal, dass die Sache morgen nach 3 Sätzen erledigt ist. Nadal hat so wie er sich auch gestern wieder gegen Schüttler präsentierte keine Chance gegen Federer. Nadal konnte gestern froh sein, dass Shaker im Zweiten bei 5:4 und eigenem Service wieder das Zitterärmchen bekam.
Wäre Nadal in den Vorrunden auf einen guten Aufschläger getroffen, hätte er frühzeitig seine Koffer packen können.

Also das stimmt nun überhaupt nicht.Nadal gegen Gulbis,Youzhny,Murray und Kiefer Spieler bezwungen die definitiv einen guten Aufschlag haben.

Zum Vergleich hat Nadal letztes Wimbledon zweimal über 5 Sätze gehen müssen und sicherlich einen schlechteren Eindruck hinterlassen als dieses Jahr bis hier.
Und trotzdem hat er Fed in einen 5.Satz gezwungen wobei Fed 2 Sätze im TB geholt hat.Hier nun hat Nadal nur einen Satz bisher abgegeben gegen Gulbis und einen Satz gestrauchelt gegen den Shaker,aber ansonsten jeden Gegner mehr oder minder vorgeführt.

Fed hat ein Problem mit Nadal,er spürt dass er ihm immer näher kommt.Das FO Finale dies Jahr war bezeichnend wo Fed nicht den Hauch einer Chance hatte wo er doch die Jahre zuvor immerhin teilweise mithalten konnte.
Auf Rasen hat Nadal sich nocheinmal stark verbessert,was auch der Sieg in Queens zeigt.Fed wird sehr gut aufschlagen müssen und immer sofort in die Offensive gehen müssen,denn in den normalen Ballwechseln wird er unterlegen sein.,gerade jetzt wo der Platz langsamer geworden.

Ich glaube Nadal gewinnt.
 
Leute ich hab so viel verschiedene Meinung gehört, aber keiner kann mich überzeugen von meinem Tipp.
Ich mein, ich bin auch kein wahrsager, aba leute hört mal das ist ROGER FEDERER, wann hat man auf Rasen bei einem Tipp auf Fed 1,6-1,72 bekommen????????

Das ist Federer für alle die nicht wissen wer er ist, oda nur teilweise eine vorstellung von ihm haben sollten sich mal erkundigen.

Keine Bank auf der Welt würde mir 60-70% zinsen geben, die Bookies aba schon.
Ich mein wenn mann ein kleines Vermögen auf Fed setzt kann man nix falsch machen.
und dafür dann 60-70% gewinn zu machen.

Wünsch allen kein glück die auf Nadal gehen, denn ich hab ein kleines Vermögen auf Fed.
Alles Roger oda was...
 
carsi schrieb:
Leute ich hab so viel verschiedene Meinung gehört, aber keiner kann mich überzeugen von meinem Tipp.
Ich mein, ich bin auch kein wahrsager, aba leute hört mal das ist ROGER FEDERER, wann hat man auf Rasen bei einem Tipp auf Fed 1,6-1,72 bekommen????????

Das ist Federer für alle die nicht wissen wer er ist, oda nur teilweise eine vorstellung von ihm haben sollten sich mal erkundigen.

Keine Bank auf der Welt würde mir 60-70% zinsen geben, die Bookies aba schon.
Ich mein wenn mann ein kleines Vermögen auf Fed setzt kann man nix falsch machen.
und dafür dann 60-70% gewinn zu machen.

Wünsch allen kein glück die auf Nadal gehen, denn ich hab ein kleines Vermögen auf Fed.
Alles Roger oda was...

hallo carsi! keine bank würde dir oder irgendjemanden 60-70% geben das stimmt sicherlich. nur bei meiner bank bekommst du 5% sicher, da kann passieren was wolle. aber die 60-70% auf federer sind nicht sicher, weil ein nadal sich immer mehr verbessert hat und in diesem jahr die wohl grösste chance hat wimbledon zu gewinnen. jeder kann mit seinem geld machen was er will nur man sollte wissen das federer es hier nicht mit irgendeinem zu tun hat, sondern mit nadal und dem traue ich morgen den sieg zu.
 
Also für B.Gorg war Djokovic 1,Nadal 2,Fedex 3...
-Der Typ ist so lachhaft und seiht aus wie ein verkappter Howard Carpendale

Also wahrscheinlich gewinnt Fedex,weil in Wimbledon ist sein Reich und auch wenn Nadal ihm gefährlich werden kann,dann eher bei Us oder Aussie Open.Aber es ist nicht sicher.Und alles Geld draufsetzen eine harte Nuss.3:0 für Fedex glaub ich nicht,so wie auch 3:0 für Nadal eher ausschließe.
 
Sister Act

Sister Act

Hallo Wettgemeinde

Entweder Quoten-Fehler bei Expekt oder ich kapier was nicht:


Most aces

quote
S. Williams 1.50
V. Williams 3.25
Tie 9.50


Also Venus bisher 30 Asse, Serena ganze 8.
Na dann werd ich mal Venus probieren und die netten 9.5 zum Absichern nehmen

und die quote auf mehr DF (Serena @6, Venus 1,37) ist auch etwas überzogen, finde ich
 
Re: Sister Act

Re: Sister Act

tamla schrieb:
Hallo Wettgemeinde

Entweder Quoten-Fehler bei Expekt oder ich kapier was nicht:


Most aces

quote
S. Williams 1.50
V. Williams 3.25
Tie 9.50


Also Venus bisher 30 Asse, Serena ganze 8.
Na dann werd ich mal Venus probieren und die netten 9.5 zum Absichern nehmen

Mhh. Betfair hier mit ähnlichen Quoten. Kann das jemand erklären? Wäre doch ein rieses Schnitzer der Bookies. Irgendwas muss man doch übersehen ;)!
 
Re: Sister Act

Re: Sister Act

tamla schrieb:
Hallo Wettgemeinde

Entweder Quoten-Fehler bei Expekt oder ich kapier was nicht:


Most aces

quote
S. Williams 1.50
V. Williams 3.25
Tie 9.50


Also Venus bisher 30 Asse, Serena ganze 8.
Na dann werd ich mal Venus probieren und die netten 9.5 zum Absichern nehmen

und die quote auf mehr DF (Serena @6, Venus 1,37) ist auch etwas überzogen, finde ich

SORRY JUNGS!!

Serena natürlich auch mit nem Arsch voll Asse.. sorry, hatte immer bei den gegnerinnen geschaut. verdamtte Hektik!! Finde die Wette aber trotzdem spielbar
 
TheAlchimist schrieb:
Daniel schrieb:
Ich behaupte mal, dass die Sache morgen nach 3 Sätzen erledigt ist. Nadal hat so wie er sich auch gestern wieder gegen Schüttler präsentierte keine Chance gegen Federer. Nadal konnte gestern froh sein, dass Shaker im Zweiten bei 5:4 und eigenem Service wieder das Zitterärmchen bekam.
Wäre Nadal in den Vorrunden auf einen guten Aufschläger getroffen, hätte er frühzeitig seine Koffer packen können.

Also das stimmt nun überhaupt nicht.Nadal gegen Gulbis,Youzhny,Murray und Kiefer Spieler bezwungen die definitiv einen guten Aufschlag haben.

Zum Vergleich hat Nadal letztes Wimbledon zweimal über 5 Sätze gehen müssen und sicherlich einen schlechteren Eindruck hinterlassen als dieses Jahr bis hier.
Und trotzdem hat er Fed in einen 5.Satz gezwungen wobei Fed 2 Sätze im TB geholt hat.Hier nun hat Nadal nur einen Satz bisher abgegeben gegen Gulbis und einen Satz gestrauchelt gegen den Shaker,aber ansonsten jeden Gegner mehr oder minder vorgeführt.

Fed hat ein Problem mit Nadal,er spürt dass er ihm immer näher kommt.Das FO Finale dies Jahr war bezeichnend wo Fed nicht den Hauch einer Chance hatte wo er doch die Jahre zuvor immerhin teilweise mithalten konnte.
Auf Rasen hat Nadal sich nocheinmal stark verbessert,was auch der Sieg in Queens zeigt.Fed wird sehr gut aufschlagen müssen und immer sofort in die Offensive gehen müssen,denn in den normalen Ballwechseln wird er unterlegen sein.,gerade jetzt wo der Platz langsamer geworden.

Ich glaube Nadal gewinnt.

Kiefer hatte gegen Nadal aufgeschlagen wie eine Frau.

Und wenn due den Sieg in Queens ansprichst, dann schau mal Nadal`s Gegner dort an. Da war nicht einer dabei, der es in Wimbledon über die 2. Runde gepackt hat.


Auf Sand mag Nadal dem Federer überlegen sein, aber auf Rasen sehe ich Sache anders.
 
mansscania schrieb:
Williams Sister Act
Venus - Serena

Wieso wird Venus als Aussenseiterin gesehen?
Serena hat punktetechnisch ihr Soll mehr als erfüllt.
Venus letztes Jahr Siegerin, davor auch mehrmals, kann sich in Wimbledon quasi ein Denkmal setzen.
Der Erfolg bleibt in der Familie, würde sich aber für Venus mehr auszahlen.
Warum sollte ihr Serena da ein Bein stellen?

Venus siegt trotz schwachen Starts 7:5 6:4
Hätte aber gedacht, dass es in 3 ausgeht.

Tobi schrieb:
Warum sollte man in solch einem Spiel auch nur einen Euro riskieren??

Weils Kohle bringt?
Ne im Ernst: Da ich Serena nicht als Favo gsehen habe, kamen mir die Quoten auf Venus entgegen.
Beide ohne Satzverlust ins Finale, H2H davor 8:7 - wieso Venus da "Dog" sein sollte

Tobi schrieb:
Irgendwelche Schiebungstheorien wohl total fehl am Platz.

Von Schiebung habe ich nichts geschrieben.
Hatte nur darauf spekuliert, dass sie nicht ganz so aggressiv wie gegen andere Gegnerinnen dagegen halten könnte.
 
herby schrieb:
Voriges Jahr hier gute Vergleichsbasis, Nadal erreichte Satz 5. Heuer ist er einen Schritt weiter.

Federer ohne Satzverlust im Finale - wo sollte der sich noch steigern?

Nadal: Hatte leider nicht die Gegner - wie Fedex - die ihn mal so richtig forderten.
Schüttler war zwar dran - aber im Kopf wohl zu weit weg.

herby schrieb:
Wer sein Vermögen daher aus Federer setzt, sollte sich mal geistig untersuchen lassen.

bezogen aufs Vermögen: herby

Allerdings solltest Du dieses Statement nicht pauschal gegen Federer anwenden, sondern:
"Wer sein Money-Management nicht versteht, sollte sich mal geistig untersuchen lassen!"

herby schrieb:
Wird jedenfalls annähernd 50:50 sein, Quoten Nadal daher value.

Sehe eher Federer vorne.
Aber bevor das jetzt zur Glaubensfrage ausartet:
Wer sich nicht mal zurücklehnen kann, sondern immer partout was zu tippen braucht, sollte sich mal geistig untersuchen lassen

Werde mich auch nicht ans Over oder mehr als 3 Sätze rantrauen.
Mal sehen, ob Fedex die Schmach von RolandGarros übertüncht...
 
herby schrieb:
Voriges Jahr hier gute Vergleichsbasis, Nadal erreichte Satz 5. Heuer ist er einen Schritt weiter. Wer sein Vermögen daher aus Federer setzt, sollte sich mal geistig untersuchen lassen.

Wird jedenfalls annähernd 50:50 sein, Quoten Nadal daher value.

Ob 50:50, 52:48 oder 60:40, wie soll man das denn genau so sagen. Federer hat seit einer halben Ewigkeit nicht mehr verloren auf diesem Belag.

10 Wetten @2,20 mit jewils 5/10 ergeben im unwahrscheinlichen Normalfall, dass du 50% der Wetten gewinnst, 10% Gewinn. Das brauche ich dir ja sicherlich nicht vorzurechnen. Wie wahrscheinlich ist es aber, dass du exakt 50% dieser Wetten auch triffst. Finde ich zu riskant. Wenn du wirklich sagen könntest das Spiel ist 50:50 oder 55:45 dann müsste man den Job wechseln + sich nur noch aufs Wetten spezialisieren. Quote von 2,02 hat ca. 50% und ist somit value. Auf Dauer wohl für die wenigsten sinnvoll. Wenn Nadal heute Abend schlechten Sex hat dann verschieben sich alle Verhältnisse und auf Dauer meiner Meinung nach nicht profitabel. Meine Meinung...
 
herby schrieb:
Voriges Jahr hier gute Vergleichsbasis, Nadal erreichte Satz 5. Heuer ist er einen Schritt weiter. Wer sein Vermögen daher aus Federer setzt, sollte sich mal geistig untersuchen lassen.

Wird jedenfalls annähernd 50:50 sein, Quoten Nadal daher value.


Wird sicherlich kein leichtes Spiel, da Nadal wie herby bereits erwähnt hat sich auf Gras enorm gesteigert hat. Dennoch 50/50 ist es nicht. Ich behaupte einfach mal wenn Federer 10 Spiele
gegen Nadal auf Gras bestreitet gewinnt er 8. Von daher hat die Quote auf Federer 1,75 - 1,80
mMn. doch enorm value.

Ich wills mal anders ausdrücken. Habe mir mal die Quoten von Nadal gegen Federer
bei den French Open im Finale nochmals angeschaut. Da gabs für Nadal im Quotendurchschnitt
eine 1,28. Was Federers fast unbezwingbarkeit auf Rasen ist ist Nadals große Unbezwingbarkeit eindeutig im Sandplatzspiel zu finden.

Auch hier kann man mal so argumentieren:
Von 10 Spielen auf Sand würde Nadal auch im Durchschnitt 8 mal gewinnen. So ist das
ausgeglichen.

Wenn ich nun beide Quoten für den Favo bei den French Open und dem jetzigen Turnier
in Wimbledon vergleiche muss man Federer einfach spielen.

Nadal in Paris gegen Federer: 1,28
Federer in Wimbledon gegen Nadal: 1,75

Das Spiel morgen wird mMn. der Aufschlag entscheiden, und da sehe ich Federer doch
stark vorne.
 
bluefighter schrieb:
Von 10 Spielen gegen Nadal auf Gras bestreitet gewinnt er 8.

Von daher hat die Quote auf Federer 1,75 - 1,80
mMn. doch enorm value.

Von 10 Spielen auf Sand würde Nadal auch im Durchschnitt 8 mal gewinnen. So ist das
ausgeglichen.

und genau das glaub ich nicht. Meiner Meinung nach gewinnt Federer zurzeit gegen Nadal maximal 6-7 Spiele von 10 und Nadal gewinnt gegen Federer mindestens 9 von 10 auf Sand. Desnalh auch die Quote so klar unterschiedlich weil es die bookies genauso sehen.
 
luond schrieb:
hi jungs

man kann sich hier toddisskutieren
wer am Sonntag die Nase vorn hat

nicht immer wetten, auch mal geniessen

Wer den Tennissport etwas schätzt lehnt sich zurück
und geniesst am Sonntag hoffentlich 5 Sätze.

Zu schön um darauf Geld zu setzen.

6:4 6:4 6:7 6:7 9:7 toller Sonntagabend
Das beste Match der
beiden gegeneinander, zeitweise unfassbares Tennis.
Es gibt einen Gewinner, einen Verlierer und
mich den Geniesser

@rapupi hast du noch ein Dach über dem Kopf?
bei deinem Einsatz.......

Bis bald
 
herby schrieb:
Voriges Jahr hier gute Vergleichsbasis, Nadal erreichte Satz 5. Heuer ist er einen Schritt weiter. Wer sein Vermögen daher aus Federer setzt, sollte sich mal geistig untersuchen lassen.

Wird jedenfalls annähernd 50:50 sein, Quoten Nadal daher value.

war exakt die richtige Voraussage und Prognose. Vielleicht sollte ich wieder mit dem Tenniswetten anfangen.
 
Chillli schrieb:
wenn nadal wimbledon gewinnen will, dann dieses jahr!!! in meinen augen hat er sich dermßaen auf rasen verbessert, speziell im aufschlag und an der grundlinie. die 1,98@bwin finde ich reizend...ich freue mich richtig auf das spiel am sonntag
na da hatte ich aber auch mal recht, hab mir einiges versprochen und das ist wahr geworden!
 
herby schrieb:
herby schrieb:
Voriges Jahr hier gute Vergleichsbasis, Nadal erreichte Satz 5. Heuer ist er einen Schritt weiter. Wer sein Vermögen daher aus Federer setzt, sollte sich mal geistig untersuchen lassen.

Wird jedenfalls annähernd 50:50 sein, Quoten Nadal daher value.

war exakt die richtige Voraussage und Prognose. Vielleicht sollte ich wieder mit dem Tenniswetten anfangen.


Respekt!

Vielleicht sollte man wirklich mit dem Tenniswetten anfangen - am besten live. Unglaublich die Quotenmoves heute, nach jedem Ballwechsel.

Vielleicht habe ich irgendwo nen Denkfehler, aber Folgendes habe ich NICHT verstanden:

Vorbemerkung und erstens: Ausgangsquoten bei BF waren ca. 1,75 - 2,30 zugunsten von Federer. Nach dem Verlust des ersten Satzes sind die odds bei ~2,50 für Federer. Nach seinem frühen Break im zweiten und optisch klarer 4-1-Führung gibt es nur noch (völlig falsche!) 1,65 für Federersieg und fast 2,50 für Nadal(der ja einen Satz schon im Sack hat...). Irre. Oder?

Zweitens: Noch irrer die Situation nach dem Gewinn des zweiten Satzes durch Nadal. Federerquote auf Sieg, für den er ja die 3 Restsätze gewinnen muss, bei 4.00(!!). Mache ich irgendwas grundsätzlich falsch, oder hätten die odds nicht bei etwa 6.00 liegen müssen? Wenn man die Ausgangssituation(vor dem Spiel!) mit der 1,80 für Federer zugrundelegt, komme ich auf 1,8 x 1,8 x1,8 = around 6.00, oder? Stimmen die 1,8 noch oder müssten sie nach 2 Verlustsätzen nicht eher sogar Richtung 2,00 gehen (mit korrekter Siegquote Federer sogar bei 8,00)?
Jedenfalls Federer gelegt und bald (bei aus seiner Sicht nur(!) 0-15 bei eigenem Serve im dsritten Satz) für 6 zurückgekauft.

Dann drittens: Vierter Satz Tiebreak. Federer da plötzlich 2-5 hinten, aber zweimal eigener Aufschlag. Quoten zwischen 12 und 14 für Federer Wimbledonsieg. Nach 2 gewonnenen Serves und Tiebreakstand wieder knapp bei around 4.00.....

In einem so offenen Spiel(siehe Bookiequoten vor dem match) bieten sich doch scheinbar wahnsinnig gewinnträchtige Möglichkeiten zum Traden, insgesamt wurden live über 60 Milionen Pounds gematcht.
Frage also: Wenn man jetzt nur ständig die Quotensteigerungen nach jedem einzelnen gespielten Punkt mitnimmt, also nur alle über den Ausgangsquoten(= für den ersten Satz die vor dem match, und für alle weiteren Sätze die vor Satzbeginn!) mitnimmt, kann dann das Risiko überhaupt nennenswert sein? Verlust wäre ja nur möglich, wenn das Match nach einem Back plötzlich streng unidirektional und ohne weitere Schwankungen in Richtung Sieg eines Spielers läuft, das ist klar oder? Ist sowas nicht EXTREM unwahrscheinlich auf diesem Niveau?

Wenn man jetzt ganz klein anfängt und sagen wir 20 Euro auf eine über den Ausgangswerten liegende Quote setzt, kann man das Geld natürlich verlieren, wenn genau von diesem Zeitpunkt KEINERLEI Schwankungen mehr auftreten. Soweit klar. Aber ist die Häufigkeit hierfür nicht fast zu vernachlässigen? Ich rede wohlgemerkt von FÜNFsatzmatches, also Grand Slam - Turnieren.

Wenn man nun weiter nach dem ersten (kleinen) Tradewin nur mit DIESEM Gewinn weitermacht, kann man unter dem Strich schon nichts mehr verlieren.

Wo liegt mein Denkfehler? Klar ist doch, dass Geld nur dann zu mir läuft, wenn es anderen am Schluss fehlt....

Bin für Hinweise dankbar. Wette seit jetzt 20 Jahren und begreife es trotzdem gerade nicht. Der Punkt kann nur der sein, dass ich den initialen Stake nicht mehr reinholen kann, weil die Quoten plötzlich nicht mehr in die gewünschte Richtung laufen. Aber das muss doch EXTREM unwahrscheinlich sein.


Mc


P.S.: Heute +290 Euro netto für Nadal kassiert, bei Federer wären es +190 gewesen. Alles nur mit dem Geld vom green green screen - 2,20 gelegt, 2 Punkte später für 2,35 gebackt undsoweiterundsofort.... War wie ne Endlosschleife, herrlich!
Bei all dem ist mir natürlich klar, dass das Spiel heute einen extrem günstigen Spielverlauf hatte. Es ging ja praktisch kaum ein Aufschlagspiel glatt durch, und die Quoten nach dem dritten Satz hatten mit einigen wenigen Ausnahmen fast das gesamte restliche Spiel über Gültigkeit. Da war nichts mit unidirektional, es ging immer schön hin und her....
 
Mc schrieb:
Frage also: Wenn man jetzt nur ständig die Quotensteigerungen nach jedem einzelnen gespielten Punkt mitnimmt, also nur alle über den Ausgangsquoten(= für den ersten Satz die vor dem match, und für alle weiteren Sätze die vor Satzbeginn!) mitnimmt, kann dann das Risiko überhaupt nennenswert sein? Verlust wäre ja nur möglich, wenn das Match nach einem Back plötzlich streng unidirektional und ohne weitere Schwankungen in Richtung Sieg eines Spielers läuft, das ist klar oder? Ist sowas nicht EXTREM unwahrscheinlich auf diesem Niveau?

well einerseits sollte man live bei Betfair Tennis nicht vergleichen mit der Professionalität bei Fussballquoten, das ist doch um einiges unberechenbarer und wie du ja richtig schreibst oftmals entgegen der Logik die moves weil eben da auch mehr Amateure dabei sind.
Andererseits gibt es nicht so oft wie du richtig schreibst so viele hin und her gehende quotierte Spiele denn wenn sich ein Fav klar durchsetzt wirst kaum was verdienen können und soviele Tennislivespiele mit genug Einsätzen gibts übers Jahr not that much.

Aber um das Live-Fachspezifische zu beantworten, gebe ich weiter an einen alten Livetrader der das aus dem EffEff kennt und dir auch solche Spezialfragen beantworten kann: Joker, your turn!
 
Also ich konnte die drehenden Quoten auch nicht glauben, war ja schon im Schüttlerspiel so irrsinn. Da gabs auf satzgewinne bei einem Break hinten ja auch Quoten bis 4, beim Stande von 3-2 und das waren jetzt ja beides keine Aufschlaggötter.

Wobe ich denke, dass gestern auch deswegen gestern so hohe Schwankungen drin waren, weil die Masse nicht glauben wollte, dass Fedex auf Rasen verlieren könnte, wenn man bedenkt, dass Fedex schon wieder Favo war, als er 4-1 im zweiten geführt hat, obwohl noch Satz hinten. Bei anderen spielen wird es diese Wahnsinns ausschläge wohl nicht geben.

Kann mir jemand sagen, was man bekommen hat vor Turnierbeginn für ein Finale Fedex-Nadal??
 
Kann nicht anders - der Bericht der Süddeutschen Zeitung zum Finale. Ein Artikel von der Art, für die ich diese Zeitung so liebe:





Erbarmungslos

Pirat Nadal schlägt Gentleman Federer - die Geschichte eines Wimbledonfinals, das unvergessen bleiben wird
London - Hinterher wusste Rafael Nadal nicht einmal mehr, wie hoch er eigentlich gewonnen hatte. "Acht zu zehn, oder?", fragte der Spanier, als er mit nassen Haaren aus der Umkleide kam, in der er mit seiner Königlichen Hoheit Felipe, dem Kronprinzen von Spanien, geplaudert hatte. Der Tipp lag knapp daneben. Nach 4:48 Spielzeit, nach zwei Regenpausen und einer Fülle an Ballwechseln, wie sie die Welt noch nicht gesehen hatte, hatte es um 21:20 Uhr britischer Zeit auf dem Centre Court des All England Clubs 6:4, 6:4, 6:7 (5), 6:7 (8) und 9:7 gestanden. Millionen Tennisfans werden sich die Ziffernfolge merken. Sie steht für eines der längsten, der spannendsten und auch der besten Matches, die diese Sportart bisher hervorgebracht hat. Vielleicht steht sie sogar für den aufregendsten Vergleich, den sie je hervorbringen wird.



Auf der einen Seite Roger Federer, der Gewinner von zwölf Grand-Slam-Titeln, der Wimbledon-Triumphator der vergangenen fünf Jahre, der Gentleman schlechthin des Gentlemen-Sports. Federer zeigt sich gerne mit der Vogue-Chefredakteurin Anna Wintour. In Wimbledon trug er in diesem Jahr einen Gürtel in der kurzen Bundfaltenhose und zum Einspielen ein Kaschmir-Jäckchen. Auf der anderen Seite Nadal. Der 22-Jährige zeigt sich gerne mit Fußball-Spielern und gibt sich auch sonst gern proletarisch. An Nadals Garderobe ist den Briten in den vergangenen zwei Wochen vor allem eines aufgefallen: dass er offenbar sehr unbequeme Unterwäsche trägt, so oft, wie er am Hintern seiner Capri-Hose zupft. Die vielen Gegensätze ergaben wunderbare Überschriften: "Der Magier und der Matador" war dem Independent eingefallen, "Strickjacke gegen Piraten-Look" dem Observer.





Herrscher zweier Welten

Als es losging, war von einer Rivalität allerdings wenig zu sehen. Freundlich ließ Nadal Federer den Vortritt, sich für den Münzwurf Kopf oder Zahl auszusuchen. Die Wahl ergab: Federer sollte beginnen.
Ein Tennismatch ist wie ein Theaterstück: Es gibt viele Gründe, warum es das Publikum fesselt. Steffi Graf gegen Martina Hingis im Finale der French Open 1999 - das war ein Duell der Generationen gewesen. Die Gräfin gegen die freche Palaststürmerin. Graf war oft verletzt gewesen. Sie war zurückgekommen. Noch einmal. Ein letztes Mal. Auch Federer hatte zuletzt Probleme gehabt. Das Drüsenfieber hatte ihn geschwächt. Bei den Australian Open war er im Halbfinale gegen den fünf Jahre jüngeren Novak Djokovic ausgeschieden. Bei den French Open hatte er es zwar ins Finale gegen den vier Jahre jüngeren Nadal geschafft, aber über die Rolle des Herausforderers kam er nicht hinaus, dort, wo der Spanier in den vergangenen drei Jahren schon unbezwingbar gewesen war. Nun griff dieser ihn in seinem Reich an. "Wir wollen beide ein Stück der Welt, die der andere beherrscht", hatte Federer vor dem Finale gesagt. So war es.



Nadal blieb nicht lange freundlich. Unerbittlich schlug er zu. Aber nicht so wie Federer. Der ist auch mit dem Schläger ein Stilist. Wenn er den Ball auf die Reise schickt, dann schnell, direkt, vielleicht mit ein wenig Drall aus dem Handgelenk. Dagegen Nadal: Einen "begnadeten Scheibenwischer" hat ihn Martina Navratilova einst genannt, und am Sonntag war zu sehen warum: Ob beim Aufschlag, bei der Vor- oder der Rückhand - der Linkshänder kann der Filzkugel mit dem ganzen Arm so viel Drall mitgeben, dass sie so unberechenbar vom Untergrund springt wie der Querschläger einer Gewehrkugel.



Federer hatte sich vorgenommen, oft ans Netz zu rücken. Ein paar Mal machte er sich sogar nach einem zweiten Aufschlag erfolgreich auf den gewagten Weg. Nadal dagegen blieb stur dort, wo das Gras nach zwölf Tagen ganz abgetreten war: an der Grundlinie. (Zum ersten und einzigen Mal Serve & Volley spielte er in seinem allerletzten Aufschlagspiel.) Es war das Aufeinandertreffen zweier Spielkulturen. Ein bisschen so, wie es zwischen Pete Sampras und Andre Agassi oft gewesen ist. Nur viel schneller. Und trickreicher.



Große Matches leben oft von Rivalitäten, von der gemeinsamen Geschichte der Kontrahenten. Bei Björn Borg und John McEnroe war das so. Als die beiden sich 1980 im Wimbledon-Finale trafen, hatten sie schon sieben Mal gegeneinander gespielt. Dreimal hatte McEnroe triumphiert, viermal Borg. Ihr erster Vergleich auf Rasen wurde ein Thriller. 1:6, 7:5, 6:3, 6:7, 8:6. Den Tie-Break im vierten Satz entschied McEnroe mit 18:16 für sich, das Match ging an Borg. Im Jahr darauf trafen die beiden in Wimbledon wieder aufeinander. Dieses Mal siegte McEnroe 4:6, 7:6, 7:6, 6:4. Federer und Nadal kennen sich inzwischen mindestens ebenso gut. 17 Mal hatten sie seit 2004 gegeneinander gespielt, sechsmal hieß der Sieger Federer, aber nur einmal hatte er dafür einen 0:2-Satzrückstand aufgeholt.

Das Publikum liebt Comebacks, wie es Underdogs liebt und dramaturgische Pausen, die einen erst so richtig in Bann schlagen. Der dritte Satz bot all das. Nadal war so stark, dass Federer längst der Außenseiter war. Der Schweizer kämpfte sich zurück - und das nach einer Pause, in der dicke Tropfen niedergeprasselt waren. Auf seinen Aufschlag hatte sich Federer bis dahin selten verlassen können, doch in dem Moment, als er ihn am dringendsten brauchte, war er wieder da. Vier Asse. Überzeugender hat selten einer in einem Tie-Break aufgeschlagen.

Als der vierte Durchgang begann, war es kalt geworden. So kalt, dass die Menschen am Centre Court kein Pimm"s mehr tranken, sondern Tee. Trotzdem hatten sie jetzt erst so richtig Gefallen an dem Match gefunden. Plötzlich gab es bei den Punkten nicht mehr nur artigen Applaus. Plötzlich gab es Begeisterungsstürme. Weil plötzlich wieder alles möglich erschien. Weil wirklich Historisches in der frischen Luft lag. Im kommenden Jahr wird den Platz ein Dach schmücken, das sich schließen lässt. Dann wird das Turnier sicher am Sonntag zu Ende gehen. Dann wird es keine so irren Aufeinandertreffen mehr geben wie im Jahr 2001 zwischen Goran Ivanisevic und Pat Rafter oder 1988 zwischen Boris Becker und Stefan Edberg. Weil der Regen den Spielplan durcheinander geschwemmt hatte, wurden die beiden Finals am Montag entschieden - nicht vor zigtausend distinguierten Dauerkartenbesitzern, sondern vor zehntausend Fans, die alle für eine Karte angestanden hatten und so fanatisch tobten wie Fußball-Anhänger im Maracanã-Stadion.
Federer und Nadal waren auf dem Weg dorthin, spätestens als Federer im Tie-Break des vierten Satzes zwei Matchbälle abgewehrt und den Durchgang an sich gerissen hatte und der Wind wieder dicke Wolken über dem Südwesten Londons zusammentrieb. 21:20 Uhr - so lange war in den zwei Turnier-Wochen einmal gespielt worden. Im Achtelfinale zwischen Andy Murray und Richard Gasquet. Aber das war an einem strahlend schönen Sommerabend gewesen, und schon damals hatten am Ende die Blitzlichter an den Digitalkameras gezündet.


Boxkampf mit Bällen

Die Uhr zeigte bereits 19:53, als Federer und Nadal beim Stand von 2:2 im fünften Satz noch einmal vom Spielfeld gerufen wurden, und kurz darauf erklärte der Clubchef im Fernsehen auch schon, wie am Montag an Karten zu kommen wäre. Dann aber rückten die Wolken doch noch einmal zur Seite, und es ging weiter. Ende offen. Im fünften Satz gibt es in Wimbledon keinen Tie-Break. Spätestens von da an war es kein Tennisspiel mehr. Von da an war es ein Boxkampf mit Bällen. Nadal griff an. Immer wieder, erbarmungslos. Federer verteidigte sich, so gut er konnte, immer wieder, aber am Ende auch immer verzweifelter. Bei einer 3:2-Führung bot sich dem Schweizer ein Breakball. Es blieb sein einziger im fünften Satz.

Als es 7:7 stand, war auf dem Platz kaum noch zu erkennen, was die beiden trieben. Die Blitzlichter an den Digitalkameras störten, worauf der strenge Schiedsrichter mahnende Worte sprach. Als Nadal das Break zum 8:7 glückte, war klar: Entweder er gewinnt jetzt schnell, oder er gewinnt heute nicht mehr. "Praktisch nicht mehr spielbar", fand Federer die Bedingungen. "Ich habe gar nichts mehr gesehen", sagte Nadal. Aber er schlug auf. Ihm half die Dunkelheit. Trotzdem zitterte sein Arm. Er schätzt Federer. Leicht fiel es ihm nicht, dem Vorbild den K.o. zu versetzen. Erst der vierte Matchball saß - mit Federers Hilfe, der eine Vorhand ins Netz schlug. Benommen torkelte der gestürzte Champion zu seinem Stuhl. Es war vorbei. Vergessen wird es nie sein.

René Hofmann

Quelle: Süddeutsche Zeitung
Nr.157, Dienstag, den 08. Juli 2008 , Seite 31