herby schrieb:
herby schrieb:
Voriges Jahr hier gute Vergleichsbasis, Nadal erreichte Satz 5. Heuer ist er einen Schritt weiter. Wer sein Vermögen daher aus Federer setzt, sollte sich mal geistig untersuchen lassen.
Wird jedenfalls annähernd 50:50 sein, Quoten Nadal daher value.
war exakt die richtige Voraussage und Prognose. Vielleicht sollte ich wieder mit dem Tenniswetten anfangen.
Respekt!
Vielleicht sollte man wirklich mit dem Tenniswetten anfangen - am besten live. Unglaublich die Quotenmoves heute, nach jedem Ballwechsel.
Vielleicht habe ich irgendwo nen Denkfehler, aber Folgendes habe ich NICHT verstanden:
Vorbemerkung und erstens: Ausgangsquoten bei BF waren ca. 1,75 - 2,30 zugunsten von Federer. Nach dem Verlust des ersten Satzes sind die odds bei ~2,50 für Federer. Nach seinem frühen Break im zweiten und optisch klarer 4-1-Führung gibt es nur noch (völlig falsche!) 1,65 für Federersieg und fast 2,50 für Nadal(der ja einen Satz schon im Sack hat...). Irre. Oder?
Zweitens: Noch irrer die Situation nach dem Gewinn des zweiten Satzes durch Nadal. Federerquote auf Sieg, für den er ja die 3 Restsätze gewinnen muss, bei 4.00(!!). Mache ich irgendwas grundsätzlich falsch, oder hätten die odds nicht bei etwa 6.00 liegen müssen? Wenn man die Ausgangssituation(vor dem Spiel!) mit der 1,80 für Federer zugrundelegt, komme ich auf 1,8 x 1,8 x1,8 = around 6.00, oder? Stimmen die 1,8 noch oder müssten sie nach 2 Verlustsätzen nicht eher sogar Richtung 2,00 gehen (mit korrekter Siegquote Federer sogar bei 8,00)?
Jedenfalls Federer gelegt und bald (bei aus seiner Sicht nur(!) 0-15 bei eigenem Serve im dsritten Satz) für 6 zurückgekauft.
Dann drittens: Vierter Satz Tiebreak. Federer da plötzlich 2-5 hinten, aber zweimal eigener Aufschlag. Quoten zwischen 12 und 14 für Federer Wimbledonsieg. Nach 2 gewonnenen Serves und Tiebreakstand wieder knapp bei around 4.00.....
In einem so offenen Spiel(siehe Bookiequoten vor dem match) bieten sich doch scheinbar wahnsinnig gewinnträchtige Möglichkeiten zum Traden, insgesamt wurden live über 60 Milionen Pounds gematcht.
Frage also: Wenn man jetzt nur ständig die Quotensteigerungen nach jedem einzelnen gespielten Punkt mitnimmt, also nur alle über den Ausgangsquoten(= für den ersten Satz die vor dem match, und für alle weiteren Sätze die vor Satzbeginn!) mitnimmt, kann dann das Risiko überhaupt nennenswert sein? Verlust wäre ja nur möglich, wenn das Match nach einem Back plötzlich streng unidirektional und ohne weitere Schwankungen in Richtung Sieg eines Spielers läuft, das ist klar oder? Ist sowas nicht EXTREM unwahrscheinlich auf diesem Niveau?
Wenn man jetzt ganz klein anfängt und sagen wir 20 Euro auf eine über den Ausgangswerten liegende Quote setzt, kann man das Geld natürlich verlieren, wenn genau von diesem Zeitpunkt KEINERLEI Schwankungen mehr auftreten. Soweit klar. Aber ist die Häufigkeit hierfür nicht fast zu vernachlässigen? Ich rede wohlgemerkt von FÜNFsatzmatches, also Grand Slam - Turnieren.
Wenn man nun weiter nach dem ersten (kleinen) Tradewin nur mit DIESEM Gewinn weitermacht, kann man unter dem Strich schon nichts mehr verlieren.
Wo liegt mein Denkfehler? Klar ist doch, dass Geld nur dann zu mir läuft, wenn es anderen am Schluss fehlt....
Bin für Hinweise dankbar. Wette seit jetzt 20 Jahren und begreife es trotzdem gerade nicht. Der Punkt kann nur der sein, dass ich den initialen Stake nicht mehr reinholen kann, weil die Quoten plötzlich nicht mehr in die gewünschte Richtung laufen. Aber das muss doch EXTREM unwahrscheinlich sein.
Mc
P.S.: Heute +290 Euro netto für Nadal kassiert, bei Federer wären es +190 gewesen. Alles nur mit dem Geld vom green green screen - 2,20 gelegt, 2 Punkte später für 2,35 gebackt undsoweiterundsofort.... War wie ne Endlosschleife, herrlich!
Bei all dem ist mir natürlich klar, dass das Spiel heute einen extrem günstigen Spielverlauf hatte. Es ging ja praktisch kaum ein Aufschlagspiel glatt durch, und die Quoten nach dem dritten Satz hatten mit einigen wenigen Ausnahmen fast das gesamte restliche Spiel über Gültigkeit. Da war nichts mit unidirektional, es ging immer schön hin und her....