tennis 150704

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Re: .

herby schrieb:
Aber wenn man Value mit besser Quote bei Tennis finden, muss man auch entsprechend hoch setzen. Aber bei Dir war nie der Fall? sag nicht, dass Du nie Quote über 2-3 finden, die super value sind?
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genau so ist es aber ! eine quote beim Tennis um die 3.0 mit "supervalue" hab ich noch kaum je gefunden. Ganz ganz selten im Vergleich zum Fussball.

herby, wer nicht sucht, der findet auch nicht. So einfach ist das. Wenn Du immer noch diese Gedanke, Quote 1.7 ist sicherer als Quote 3.0 im Hinterkopf hast, dann willst Du auch nicht im Ernst nach solche Value suchen.

joker und co. haben hier durchaus schon oft solche Quote mit 7-8/10 empfohlen. Aber bei Dir war nie der Fall.
 
Re: .

Re: .

chinaboy schrieb:
herby schrieb:
herby, wer nicht sucht, der findet auch nicht. So einfach ist das. Wenn Du immer noch diese Gedanke, Quote 1.7 ist sicherer als Quote 3.0 im Hinterkopf hast, dann willst Du auch nicht im Ernst nach solche Value suchen.

joker und co. haben hier durchaus schon oft solche Quote mit 7-8/10 empfohlen. Aber bei Dir war nie der Fall.

Es ist eben zu riskant ! Warum steht ein Spiel 1.7 und nicht 3.0 ? Weil die Gewinnwahrscheinlichkeit klar über 50% liegt. Wenn ich nun aufgrund der Analysen sage,dass ich derselben Meinung bin, sogar einen Tick sicherer, dann spiel ichs natürlich und auch mit einer gewissen confidence.

Aber mir kann keiner einreden, dass eine Quote von 3.0 im Tennis mit 8/10 spielbar ist, ausser der Buchmacher ist ein komplettes Würschtl oder es ist ein Quotendreher. Denn eine Quote von 3.0 besagt von der Bookie-Einschätzung her schon mal, dass die Gewinnwahrscheinlichkeit weit unter 50% liegt. Und um diese Quote dann mit 8/10 zu spielen muss ich klar an über 50% glauben. Und das kommt beim Tennis nunmal sehr sehr selten vor !
 
Eine gute Gelegenheit, uns mal auf die wirkliche Bedeutung der Confidence-Einschätzungen zu einigen. Wenn ich das richtig sehe, ist Herbys Darstellung eine in anderer Form abgebildete prozentuale Gewinnwahrscheinlichkeit des Spielers. Schreibt er "conf. 5,5/10" meint er, dass z.B. Gaudio zu 55 & das Match gewinnt. Somit wäre eine Quote von 2.0 value.

Die andere und mMn richtige Angabe bezieht sich auf den Valuegehalt der Wette, also quasi das Verhältnis von Quote zu Gewinnwahrscheinlichkeit. Spielt Chinaboy eine Wette mit conf. 9/10, kann es sein, dass er eine Quote von 1.35 mit fast maximalem Einsatz spielt, da ihm diese Quote völlig überhöht erscheint. Völlig überhöht kann aber auch eine Quote 4.5 sein, und somit ist also auch hier eine conf. 9/10 möglich.

Spielt Chinaboy immer Einsätze zwischen 10 und 100 EUR, setzt er bei conf. 9/10 90 EUR, bei conf. 4/10 40 EUR. Wobei dann die Frage auftaucht - Stichwort Moneynmanagement: Spielt man auf Quote 1.35 bei 9/10 90 EUR und auf Quote 4.5 bei 9/10 ebenfalls stets 90 EUR? Herby setzt, wie ich das interpretiere, so, dass immer in etwa der gleiche Gewinn in EUR rauskommt, also bei einer Quote von 2.0 doppelt so viel wie bei Quote 4.0.

Sehe ich das richtig?
 
zwei sachen sprichst du an imho..

einerseits das "notationsproblem" - hier wird ja oft die "confidence" - sprich die persönliche prozentuelle einschätzung des ausgangs einer wette ("gewinnt 65 von 100 spielen").. verwechselt mit der "falschheit der quote" (= dem "valuegehalt") -mathematisch ausgedrückt aber nichts anderes als die in zahlen ausgedrückte abweichung der eigenen einschätzung von einer (vom buchmacher als vergleichsquote angegebenen) gegebenen quote.

anderenseits das -offensichtliche, weil sonst würds gar nicht zu solchen fragen kommen - fehlen eines einheitlichen "standards", was die notatione betrifft. .. das liesse sich zumindest auf kleiner ebene - z.b. auf forumsgrösse - allerdings durchaus realisieren.
 
The Greatest schrieb:
Eine gute Gelegenheit, uns mal auf die wirkliche Bedeutung der Confidence-Einschätzungen zu einigen. Wenn ich das richtig sehe, ist Herbys Darstellung eine in anderer Form abgebildete prozentuale Gewinnwahrscheinlichkeit des Spielers. Schreibt er "conf. 5,5/10" meint er, dass z.B. Gaudio zu 55 & das Match gewinnt. Somit wäre eine Quote von 2.0 value.

Die andere und mMn richtige Angabe bezieht sich auf den Valuegehalt der Wette, also quasi das Verhältnis von Quote zu Gewinnwahrscheinlichkeit. Spielt Chinaboy eine Wette mit conf. 9/10, kann es sein, dass er eine Quote von 1.35 mit fast maximalem Einsatz spielt, da ihm diese Quote völlig überhöht erscheint. Völlig überhöht kann aber auch eine Quote 4.5 sein, und somit ist also auch hier eine conf. 9/10 möglich.

Spielt Chinaboy immer Einsätze zwischen 10 und 100 EUR, setzt er bei conf. 9/10 90 EUR, bei conf. 4/10 40 EUR. Wobei dann die Frage auftaucht - Stichwort Moneynmanagement: Spielt man auf Quote 1.35 bei 9/10 90 EUR und auf Quote 4.5 bei 9/10 ebenfalls stets 90 EUR? Herby setzt, wie ich das interpretiere, so, dass immer in etwa der gleiche Gewinn in EUR rauskommt, also bei einer Quote von 2.0 doppelt so viel wie bei Quote 4.0.

Sehe ich das richtig?

ja, Du hast richtig interpretiert.

Wobei 4/10 Bet bei mir handelt sich nicht um conf. sonder um Höhe der Einsatz.

herby richtet sein Einsatz bei Tennis i.d.R nach Quote. Und ich bin der Meinung, diese Strategie nicht optimal wäre.
 
Der letzte Eintrag bezog sich auf joker, jetzt @chinaboy:

Die Angaben nach der Einsazthöhe zu richten macht in der Regel Sinn, weil sie ja insgesamt das Vertrauen in den Tipp wiedergibt. Die Frage ist nur, wie sich die Höhe des tatsächlichen Einsatzes im Verhältnis zu Quote gestaltet.

Beispiel: Heute entdeckst Du ein interessantes H2H bei der Tour de France zu Quote 1.70 und spielst es mit 4/10, also z.B. 40 EUR. Morgen findest Du erneut eins zu 1.70, bei dem Du Dir noch sicherer bist, und setzt mal gleich das Doppelte: 8/10 oder 80 EUR.

Übermorgen entdeckst Du eine interessante Outright-Wette: Portas gewinnt die US Open zu Quote 1.000. Gibt's bei anderen Bookies nur zu 250, wow, super value, das ist 5/10 wert. Setzt Du bei dieser Quote dann auch 50 EUR, wo Du doch auf die 1.70 beim Radfahren nur 40 EUR gesetzt hast? Bzw. geht man bei der Angabe 3/10, 6/10 usw. davon aus, dass dies so ist?

Dies wird im Allgemeinen mMn sehr wohl so gehandhabt, aber ob das auf Dauer die beste Strategie ist, ist sicher auch eine Frage der Philosophie des Einzelnen.
 
um auf die oben angesprochene "vereinheitlichung" zurückzukommen..(was ja zu leichter verständlichkeit und somit zu einer verbesserung führen würde.. oder zumindest sollte..)

die von herby praktizierte art der notation - x/y (die "confidence"), dazu der einsatz in euro, ist schritt in die richtige richtung. ich hab ähnliches zuletzt ein paar mal versucht mit einschätzungen ala medium confidence/low value.

es hat den vorteil, dass es einerseits die eigene einschätzung angibt (stichwort: intuition durch erfahrung), anderenseits berücksichtigt, wie "falsch" die quote ist (abweichung von der "richtigen" quote). denn eines darf ja nicht vergessen werden..

je falscher die quote (=je höher der "value"), desto höher (muss) der einsatz (sein).