Austria 3:1, Salzburg 1:3, insgesamt ein + 1.6 EH.
Die heutige Runde hat allerdings wieder Abgründe im österreichischen Schiedsrichterwesen offenbart. Außer in Ried überall kapitale Fehlentscheidungen.
In Innsbruck wird in der Nachspielzeit im Strafraum ein Tiroler niedergerissen, und auch wenn der Ball schon hundert mal weg war und das ganze eine saublöde Aktion des Grazer Verteidigers war - es ist Elfer, und aus. Gerade in Spielen von Innsbruck habe ich mittlerweile den Eindruck, dass sich die Schiedsrichter einen Spaß daraus machen, die als heißblütig bekannten Fans zu reizen. Aber dann wie die aufgescheuchten Hühner davonlaufen, wenn leere Plastikbecher - fürwahr tödliche Geschoße - ein paar Meter von Ihnen entfernt landen.
Jedes Wort, das die beiden Funktionäre von Tirol nach dem Match auf Sky gesagt haben, kann man nur vorbehaltlos unterschreiben.
In Wien hat der Schiri innerhalb von zwei Minuten überhaupt gleich drei folgenschwere Böcke geschossen. Einem Mattersburger springt der Ball an die Brust, dafür gibts Elfer (1) und Rot (2). Beim ausgeführten Elfer rennen drei Austrianer vor der Ballberührung in den Strafraum, einer davon verwertet den Nachschuß, das Tor wird anerkannt (3). Schlußendlich wird auch noch der Mattersburger Trainer auf die Tribüne verbannt, obwohl der eigentlich ob seiner Besonnenheit einen Orden verdienen würde.
Auch der Elfer für Neustadt ein Witz, ein Wunder dass Dobnig nicht auch rot gesehen hat wegen Torraubs, weil er als Tormann den Ball gefangen hat.
Nächste Woche werden Tirol und Lederer von den selbstherrlichen Funktionären bestraft werden, und die Versager dieser Tages weiterpfeiffen, als ob nichts gewesen wäre. Kein Wunder, dass österreichische Refs für kein einziges ernstzunehmendes internationales Spiel mehr eingeteilt werden. Aber zu glauben, dass ein Herr Stuchlik, der für die Schiedsrichter verantwortlich ist, daraus einmal die Konsequenzen zieht, ist ungefähr so, als wenn in einem Monat tatsächlich das Christkind die Geschenke bringt.
Love and money, Mike