Sicherer Gewinn beim Tippen auf Unentschieden

Re: .

Re: .

herby schrieb:
es spricht mal wieder der Ahnungslose [[hammer]]

das is die einzige Möglichkeit auf einfache Chancen im Roulette zu gewinnen, hearst ! Jahrelang erfolgreich getestet, oiso wos wüsd ?

Jo, jo, is scho guat, fia di werns die Gesetze der Wahrscheinlichkeiten umschreibn... [[sleep]] [[sleep]] [[sleep]]

Trotzdem vü Glück, i verlier beim Roulette eh immer, kannst ja meine Verluste gwinnen... [[bang]]

Shining
 
Hallo,

wirklich interessanter und spannender Beitrag, Kompliment an alle![[winkewinke]]
Besonders gut hat mir das hier vom Joker gefallen:


joker schrieb:
....betrachtet man am ende der saison die tabellen der grossen europ. ligen.... im mittelfeld findet man mannschaften mit ca. 8 bis 12 ue..da müsst sich doch was draus machen lassen.. (e.g. hertha vorige saison mit 9-12 (!)-13), bochum 15-11 (!)-8 usw.

...."schwache" favs (vor/nach eurospielen, länderspielen, mit wichtigen ausfällen, usw.) auswärts gegen "starke" dogs auf x spielen (bayern auswärts, gut die sind immer recht schwach, nicht nur rund um länderspiele, aber trotzdem, 7-5-5 in 03/04) usw....


Das mit den "schwachen Favs" ist zwar eigentlich eine Binsenweisheit, aber nichtsdestoweniger genial einfach. Aller Erfahrung nach ist die Unentschiedendichte "schwacher Favs" speziell in Spielen am Wochenende VOR der CL ausserordentlich hoch, besonders wenn der Favorit auswärts antritt. Habe leider keine genauen Zahlen dazu(kann da wer helfen?), aber den Unterschied zur Roulettekugel - die ja unbestritten weder ein Gedächtnis noch einen Willen hat - machen u.a. psychologischen Faktoren und taktischen Erwägungen(vorsichtshalber gerestete Spieler, Taktik des "Unentschieden reicht" usw.) den Unterschied. Hochlukrative Sache - nur exakt statistisch ausgewertet hab ichs (immer noch) nicht [[grin]]


Ein Punkt aber, der hier merkwürdigerweise gar nicht berührt wurde, ist die Frage, wie oft ein beliebiges Spiel nicht unentschieden endet, sondern (zumindest einmal binnen 90 Minuten!) ÜBER UNENTSCHIEDEN LÄUFT.
Meines Wissens gibt es hierzu keine Statistik - jedenfalls habe ich nie eine gesehen - aber rechnen wir einfach mal:

Die UE-Wahrscheinlichkeit eines beliebigen halbwegs ausgeglichenen Spieles(also Spiele mit Favoritenquoten von sagen wir 1.50 oder niedriger mal aussen vor!) beträgt über die "grossen" Ligen gerechnet - abgesehen also zB von ITA2 und vielleicht auch noch "zu torfreudigen" Ligen wie HOLL und BEL - etwa 30%, sehr pessimistisch gerechnet vielleicht 28%. Quoten von 3,20 netto sind fast immer erhältlich. Wenn ich das Modell also durchziehe, verliere ich langfristig etwa 10% meiner Einsätze.
Soweit alles klar - ich kann meine UE-Bets aber beim Zwischenstand von 0-0/1-1/2-2 usw aber auch verkaufen! Voraussetzung ist nur, daß BF und Co auch ein Livebetting anbieten [[stomping]]

Gut, nächster Schritt: Wenn ich meine UEs GRUNDSÄTZLICH noch während des Spieles verkaufe, mache ich gegenüber dem Nichtverkauf auch Verluste, nämlich bei den 28-30% Spielen, die tatsächlich nach 90 Minuten unentschieden enden. WANN GENAU also soll ich denn nun überhaupt verkaufen?

Mein Gefühl sagt mir, daß ein Verkauf um die 60. bis 65. Minute herum - wenn es denn unentschieden steht! - keine schlechte Wahl ist, die Quoten liegen dann meist im Bereich von 2.00 oder schon etwas niedriger, besonders bei Spielen, die "immer noch"(Spielerpsychologie: "Da passiert sowieso nichts mehr....") torlos sind. Man sollte aber zumindest VOR irgendeiner Schlussoffensive verkaufen, und die wird nun mal oft ab der 75. Minute geritten. Ein guter Versuch kann auch der Verkauf unmittelbar nach einem Ausgleichstreffer sein, bevor sich die Quoten neu einpendeln bzw. von Surebettern gnadenlos abgeglichen werden.
In jedem Fall ist das Gefühl für den richtigen Zeitpunkt wichtig, man darf nicht zu lange warten, denn in den zweiten 45 Minuten fallen nun mal generell mehr Tore als in der ersten Halbzeit, das Risiko für ein late goal(mit Nachfragen für entsprechend SEHR hohe UE-Quoten) steigt...

Mangels Statistik natürlich kein Beweis für meine Erfahrung, aber vielleicht ganz interessant: Bet365 bietet alle paar Wochen "free live bets" an, nämlich immer dann, wenn die "Big 3" bzw. (mit Liverpool) "Big 4" in der Premier League aufeinanderprallen. Man bekommt dann nen 40 Euro free bet in der zweiten(!) Halbzeit, wenn man VOR dem Anpfiff mindestens 40 Euro investiert hat. Bei Verlust des "free bet" wird der Einsatz komplett zurückerstattet.
Ich gehe fast immer SO vor: Tip auf UE @3.20 oder so vor dem Spiel, Verkauf ab 20. Minute oder so - in around 65% steht es noch unentschieden(sonst halt laufen lassen, klappt dann oft genug später noch zu einem noch besseren Preis....). Ergebnis: Free Bet über 40 Euro plus noch Gewinn aus dem Verkauf. Ok, Peanuts, ich weiss.... klappt aber richtig oft! [[grin]]

Gut, zurück zum Problem: Spiele, die - abgesehen vom anfänglichen 0-0, also nach einem Treffer - NIE über UE laufen, müssen grundsätzlich halftime/fulltime mit 1/1 oder 2/2 enden. Vielleicht helfen uns hier die Quoten. Ich schätze, daß bei zwei etwa gleichstarken Mannschaften mit einer Quotierung von etwa 1.80 - 3.20 - 3.80 oder ähnlich (= normaler Heimvorteil) etwa 50% aller Spiele irgendwann über UE laufen. Das würde bedeuten, daß eine Verkaufsquote von 2.00 den 1.2-fachen Einsatz zurückbringen würde(Gesetzt @3.20, verkauft @2.00) - ich brauche eine Verkaufsmöglichkeit bzw. einen Übergang zum UE dann tatsächlich nur in jedem zweiten Spiel, die anderen 50% können gerne 1/1 oder 2/2 enden, von mir aus auch mit dem "worst case", also sehr schnelles Führungstor ohne weitere Tore oder gar Ausbau der Führung(= keinerlei Verkaufsmöglichkeit mehr!).

Habe wie gesagt keinerlei Statistik, da ich mangels vernünftiger Excelkenntnisse bzw. -tabelle immer noch von Hand Buch führe. Hat da jemand vielleicht was für mich? Interessant wären wie gesagt folgende Fragen: Wann fällt im Schnitt der Führungstreffer, wann der(oder DIE!) Ausgleichstreffer? Wie auch immer, mein Wettkonto sagt mir, daß ich richtig liege mit meiner UE-Strategie - ich hätte es nur gern niet- und nagelfest schwarz auf weiß, und halt quantifiziert.... [[grin]]

Früher gab es mal die Seite best-bets.cc, die scheint aber down zu sein. Dort gabs jede Menge Infos und hochinteressante Statistiken, zB zu der Frage, in wieviel Prozent in den letzten 10 Minuten doch noch der Siegtreffer fällt, in wieviel % es bei Halbzeit UE steht usw. Weiss jemand, wo die geblieben sind? Bin für jeden Hinweis dankbar!


Jetzt aber erstmal gute Nacht [[bussi]]
Mc
 
Magic schrieb:
Selten so einen Blödsinn gelesen. Die Chance steht beim Roulette immer gleich, ob rot oder schwarz kommt !! Egal ob es eine Serie ist von 10 mal hintereinander der selben Farbe oder nicht. Und das "jahrelange testen" kann nur als Quatsch beschrieben werden.

A geh wirklich ? Steht sie ? Und wer hat was anderes behauptet ? LESEN und DENKEN sind Glückssache, gell ?

Für alle die den Unterschied no immer ned kapieren:

A) Wahrscheinlichkeit ist logischerweise immer gleich rot/schwarz.
B) Trotzdem gibt es Serien (schon mal gesehen im Casino ?) von 8,9,10,ja 17x hintereinander rot oder schwarz.
C) Die Häufigkeit dieser Serien ergibt den Gewinn oder Verlust beim Spielen auf diese Serien. Heisst: je öfter es Serien gibt, umso mehr Gewinn.
D) Dieses System hat also ÜBERHAUPT NICHTS mit der statistischen Wahrscheinlichkeit zu tun, eben deshalb, WEIL SICH ERST BEI VIELEN TAUSENDEN VERSUCHEN diese Chancen statistisch ausgleichen und es deshalb immer Serien geben wird.

Und daher kann man mit Serien Gewinn erwirtschaften. Und jetzt will i kan mehr blöd daherreden sehen ! [[hammer]] [[hammer]]
 
herby schrieb:
Magic schrieb:
Selten so einen Blödsinn gelesen. Die Chance steht beim Roulette immer gleich, ob rot oder schwarz kommt !! Egal ob es eine Serie ist von 10 mal hintereinander der selben Farbe oder nicht. Und das "jahrelange testen" kann nur als Quatsch beschrieben werden.

A geh wirklich ? Steht sie ? Und wer hat was anderes behauptet ? LESEN und DENKEN sind Glückssache, gell ?

Für alle die den Unterschied no immer ned kapieren:

A) Wahrscheinlichkeit ist logischerweise immer gleich rot/schwarz.
B) Trotzdem gibt es Serien (schon mal gesehen im Casino ?) von 8,9,10,ja 17x hintereinander rot oder schwarz.
C) Die Häufigkeit dieser Serien ergibt den Gewinn oder Verlust beim

Spielen auf diese Serien. Heisst: je öfter es Serien gibt, umso mehr
Gewinn.



D) Dieses System hat also ÜBERHAUPT NICHTS mit der statistischeWahrscheinlichkeit zu tun, eben deshalb, WEIL SICH ERST BEIVIELEN TAUSENDEN VERSUCHEN diese Chancen statistisch ausgleichen und es deshalb immer Serien geben wird.

Und daher kann man mit Serien Gewinn erwirtschaften. Und jetzt will i kan mehr blöd daherreden sehen ! [[hammer]] [[hammer]][/quote

zu A) Vergiss zero nicht , ok a spässle ( hast scho recht )
B) serien zu 17X hintereinander , bei mir warens 24x schwarz und i war nach dem 12 oder 13 mal allein wo immer weiter auf schwarz gesetzt habe . nach dem 20x hattens die leute kein Pulver mehr auf Rot zu setzten , und wollten mich mit deren Blicke im Auge umbringen .
c) das Problem ist , wir wissen nicht wan eine serie startet und endet .
d) mir kann auch keiner sagen cih habe nur pech oder nur glück , wie gesagt , gleicht sich doch alles aus , nur wann ?
 
Weiß gar nicht was daran so witzig ist ?!? Die ganze Thematik ist hoch interessant, und....

Herby hat hier völlig Recht, man geht immer und grundsätzlich mit der Bank und nicht dagegen. Anyway.

Schauen wir uns mal kurz die Ausschüttungen von Glücksspielen an, da sehen wir:

http://www.tipptreffer.de/allgemein/ausschuettung.htm

Aha.

Wir hecheln also mit all unseren Analysen immer noch mit 37 % dem Roulette hinterher. Witzig! Macht aber nun mal Spaß. Anm.: Oddset wird hier genannt, das Prinzip ist s gleiche und kann als Synonym für Sportwetten genommen werden.

Das heißt, ein Casino lebt von den 2,7 %. ....wen man sich die Paläste anschaut, nicht schlecht, oder?

Warum die 2,7 % ..... aha, da gibt es die ominöse Zero, das verflixte, grüne Kotzteil in der Mitte.

....das Scheißding macht uns jedes System der einfachen Chancen zunichte, da es permanent dazischenfunkt und mir die Einsätze erst einmal sperrt. Drecksteil....da!

Aber es geht ja um überhaupt die Gewinnerwartung, die da wäre
http://www.casino-magazin.de/archiv1999/07.htm

ABER, wir haben ja die Sportwetten und auch hier einfache Chancen, gelle?

Handicap Wetten, OVER / UNDER, Tennis, und, natürlich, wie soll es auch anders sein, den genialen US Sport.

Oh, und dann ganz etwas Nettes, hier gibt es ja gar kein Zero, kein grünes Kotzfeld......

....so könnte man doch das System X ...der einfachen ....übertragen auf....ja genau.

Schon mal was von dem "Differenzspiel für Einfache Chancen im Gleichsatz" gehört?

Alles sehr interessanter Stoff, aber, zugegeben, nicht ganz trivial, wenn nicht sogar mühsam im Einstieg.

Und hier noch etwas für die Statistik und Wahrscheinlichkeits...usw....

http://www.statistik.uni-dortmund.de/de/content/studieninteressierte/spiele/spielen.html

BTW, wer gewinnt den heute Abend, Aachen? [[grin]]

Viel Erfolg!
dC
 
Tschuldige Herby, aber deine Argumentation is meines Erachtens nach a Schmafu:

herby schrieb:
A) Wahrscheinlichkeit ist logischerweise immer gleich rot/schwarz.

Oha, Einigkeit....

B) Trotzdem gibt es Serien (schon mal gesehen im Casino ?) von 8,9,10,ja 17x hintereinander rot oder schwarz.

Unbestritten, genauso gibt es immer wieder mal abwechselnd rot/schwarz, zweimal rot, dreimal schwarz...

C) Die Häufigkeit dieser Serien ergibt den Gewinn oder Verlust beim Spielen auf diese Serien. Heisst: je öfter es Serien gibt, umso mehr Gewinn.
D) Dieses System hat also ÜBERHAUPT NICHTS mit der statistischen Wahrscheinlichkeit zu tun, eben deshalb, WEIL SICH ERST BEI VIELEN TAUSENDEN VERSUCHEN diese Chancen statistisch ausgleichen und es deshalb immer Serien geben wird.

Und da wirds wieder eigenartig: Bitte warum soll nach Rot auf einmal Rot wahrscheinlicher sein als Schwarz - WARUM??? Die Kugel wird sich net dran erinnern dass sie grad auf rot war - bitte warum sollte die Wahrscheinlichkeit eines neuen Wurfes vom Vorhergehenden abhängen??? [[nixweiss]]

Nun gut, i hab das "Ziegenproblem" auch net verstanden, versuchs mal plausibel zu erklären....

Und daher kann man mit Serien Gewinn erwirtschaften. Und jetzt will i kan mehr blöd daherreden sehen ! [[hammer]] [[hammer]]

Ja, man kann auch im Lotto gewinnen, mit dem Flugzeug abstürzen, von einem Amokläufer erschossen werden - und, wievielen passierts??? I hoff du verstehst was ich meine, Beweis hast noch keinen gebracht...

Shining

P.S.: Aber im Endeffekt is wurscht, i setz immer auf die Serien und verlier trotzdem... [[grin]]
 
Shining schrieb:
Tschuldige Herby, aber deine Argumentation is meines Erachtens nach a Schmafu:
Und da wirds wieder eigenartig: Bitte warum soll nach Rot auf einmal Rot wahrscheinlicher sein als Schwarz - WARUM??? Die Kugel wird sich net dran erinnern dass sie grad auf rot war - bitte warum sollte die Wahrscheinlichkeit eines neuen Wurfes vom Vorhergehenden abhängen??? [[nixweiss]]

WER SAGT DAS ? LESEN ! Weiter oben steht eindeutig: immer gleiche Wahrscheinlichkeit !
Das Systen basiert auch nicht auf Wahrscheinlichkeiten,sondern einfach auf der Tatsache dass es eben nunmal Serien gibt und man mit der Serie immer besser fährt als dagegen. [[aetsch]]


>Ja, man kann auch im Lotto gewinnen, mit dem Flugzeug abstürzen, von >inem Amokläufer erschossen werden - und, wievielen passierts??? I hoff >du verstehst was ich meine, Beweis hast noch keinen gebracht...

Ja was willst denn für einen Beweis haben ? Geh mal 10x mit mir ins Casino Velden,dann zeig ichs dir das System und sein Ergebnis. Mehr kann ich dir nicht anbieten. [[nixweiss]]


[[grin]]

und zur Frage oben: weil in Amerika einfach die besseren Roulettespieler unterwegs sind UND die europäischen Casinos grossteils staatlich und daher nicht so geldgierig wie die amerikanischen Casinobesitzer (ans Herz gelegte Lektüre dazu: "Las Vegas" vom Pate-Autor Mario Puzo !)
 
Wenn ich dazu noch mal etwas sagen dürfte.....

Natürlich "weiß" die Kugel nichts wo sie vorher gefallen war, ist auch egal, denn....darum gehts auch nicht.

Machen wir folgendes:

Eingangs ging es ja darum, durch Progression das Unentschieden zu spielen, durch Progression solange zu spielen bis gewonnen wird.

Das Differenzspiel ist darauf ausgelegt, Verluste durch evtl. fallende Zero zu reduzieren. Nur Zero haben wir gar nicht im Sportwettenbereich HC H2H, O/U etc....

Das Differenzspiel ist auch nur anwendbar, wenn mit Satzsteiegrung gespielt wird, Eure Progression. Spielt man es im Gleichsatz, kommen wie mit +- 0 raus, da, die Differenz ja immer null wäre.

Wie spielen _gleichzeitig_ auf rot und schwarz.

Setzen wir 2 Stück auf Schwarz und 4 Stücke auf Rot, dann sind gesamt 6 (!) Stücke der Zero ausgesetzt . Anders, man hätte 6 Stücke verloren, kommt Zero.

Wir setzen nur die Differenz:

4 - 2 = 2 auf Rot, Gewinn gleich, denn wenn Rot oder Schwarz kommt, ergibt es Gewinn mit 2 Möglichkeiten.

Schwarz kommt, Gewinn 2 Stücke, verliert 4 Stücke auf Rot = -2
Rot kommt, Gewinn 4 Stücke, verliert 2 Stücke auf Schwarz = +2

Also wird nur die Diefferenz gesetzt, z.B. 2 auf Rot. Das bringt uns noch nicht wesentlich weiter, aber, wir setzen uns nur dem Risiko aus, diesmal 1 Stück (!) zu verlieren.

Es geht also darum, die Risiken der Verluste zu minimieren, und, mit weniger Kapitaleinsatz zu spielen.

Damit was dabei rauskommt, wird mit d´Alembert Progression gespielt, die da sagt, Einsatz nach Verlust um 1 erhöhen und bei Gewinn um 1 zu reduzieren.

Beispiel: Wir spielen

so zu lesen:

Zahl-rot-schwarz-Differenzsatz

es kam
26 (schwarz) -1 +1 0
20 (schwarz) -2 +1 -1
31 (schwarz) -3 +1 -2
7 (rot) +4 -1 +3
34 (rot) +3 -2 +1
29 (schwarz) -2 +3 +1
25 (rot) +3 -2 +1

So, stopp mal hier, bis dahin haben wir schon mal 3 Stücke im Plus, d´accord?

Zero haben wir im Sport nicht.

OVER und UNDER

Der erste Satz wäre jeweils 1 Stück, also kein Satz möglich, wäre ja sinnlos.
OVER hat verloren, daher werden jetzt 2 Stücke auf OVER gesetzt und unverändert 1 Stück auf UNDER gesetzt werden, die Differenz wäre also 1 Stück das auf OVER zu setzen wäre.
Wieder verliert das OVER. Jetzt also 3 Stücke auf OVER und nach wie vor 1 Stück auf UNDER, Differenz also 2 Stücke auf OVER zu setzen.
Wieder verliert das OVER. Wir müüsten nun 4 Stücke auf das OVER, der Satz beim UNDER bleibt bei einem Stück. Differenz jetzt 3 Stücke auf das OVER zu setzen.
Jetzt kommt endlich das OVER. Wir gewinnen 3 Stücke. Wir reduzieren um 1 Stück bei OVER, und das UNDER wird auf 2 Stücke erhöht.

bla bla bla siehe Tabelle oben, einfach rot schwarz mit u/o ersetzen.

Kapische? Es geht nicht darum zu erraten welche Farbe kommt, es soll auch nicht in die Glaskugel geschaut werden und Voodoo Zauberei ist es auch nicht. Hab noch ne CD hier rumfliegen mit 54 Spielsystem, allein die Zeit reicht nicht momentan.

Hoffe es haben sich nicht allzu viele Fehler eingeschlichen, einfach mal googlen nach Differenzspiel .....und Progression nach d´Allembert

Gruss
dC
 
genau dieses System wurde in einer Tippgemeinschaft gespielt, bei der ich auch beteiligt war. Es kam wie hier jemand auf die Idee, Mannschaften zu nehmen, die häufiger Unentschieden spielten. Jedsmal, wenn die Mannschaft nicht unentschieden gespielt hatte, wurde der Einsatz um die Hälfte erhöht ( 1,5 fach ).
Damals, es war 1997, wurden in der Tippgemeinschaft mit Anfangskapital von 15000.- DM innerhalb von 5 Monaten ein Reingewinn von 10000.- DM erwirtschaftet.Dann kamen noch mehr Tipper dazu, wir hatten plötzlich 35000.- DM Kapital.
Es wurden auf 10 Vereine gleichzeitig auf unentschieden getippt.
Jedes mal, wenn die btreffende Mannschaft unentschieden gespielt hatte, wurde sie durch eine andere Mannschaft ersetzt, und das ging wieder mit geringen Einsätzen los.
Das ging solange gut, bis eine Mannschaft 10 Spiele hintereinander nicht unentschieden gespielt hatte.
Das brachte alles zum Einsturz, da 2 weitere Vereine schon 8 mal nicht remiesiert hatten.
Die Mannschaft, die 10 mal nicht unentschieden gespielt hatte war ReaL Madrid.
Die Tippgemeinschaft wurde nach 9 Monaten aufgelöst.
Vielleicht liest dies hier jemand, der damals auch dabei war.

Gruß Friedrich