Österreich zahlt Griechenland die Schäden im PAOK-Stadion

Mike Bet

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März 29, 2003
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Wien Hobby: To Lay
Vor dem Match PAOK Saloniki gegen Rapid (in anderen Worten: Verein aus dem Nehmer-Land gegen Verein aus einem Geber-Land) wurden von den Nehmer(PAOK)-Fans die Geber(Rapid-)Fans mit Leuchtraketen und Bengalen beschossen, der Platz gestürmt und Teile des Stadions schwer beschädigt, z.B. Sitze herausgerissen usw.

Dem griechischen Volk ist es natürlich nicht zumutbar, für diese Schäden selbst aufkommen. Vielmehr halte ich folgendes Szenario für wahrscheinlich:

1. Gleich morgen entschuldigt sich der österreichische Außenminister bei seinem griechischen Amtskollegen für den Umstand, dass 500 Rapidfans mitgereist sind und damit die griechische Bevölkerung provoziert haben.

2. Danach passiert Folgendes:

a. Finanzministerin Fekter bleibt untätig: Quote 100.0

b. Merkl ruft Fekter an und erteilt ihr die Weisung, die Schäden zu bezahlen, was Fekter umgehend macht: 1.8

c. Fekter zögert noch, also spricht auch Hollande diese Weisung an die österreichische Finanzministerin aus: 1.8

Ich persönlich tendiere zu Variante b) - möglichst schnell klein bei geben. In der Schweiz wären die Quoten übrigens genau umgekehrt.

Love and money, Mike
 
Naja, die Rapid-Hools und ihre Panathinaikos-Kumpanen waren untertags schon aktiv und haben auch vor dem Spiel den ersten Feuerwerkskörper in Richtung PAOK-Tribüne geschossen. Dann darf man sich natürlich nicht wundern, wenn derartige Reaktionen folgen. Dass die Polizei nur halbherzig reagiert, ist ein anderes Thema, aber auch wieder nicht gerade überraschend denn auf die Polizei haben's dort einen ähnlichen Hass wie auf Grünweiße.

So ging's zu vorm Spiel:
PAOK1976 - YouTube

Sicherheitskontrollen scheint es dort keine zu geben. PAOK ist glaub ich schon vorbelastet, also schreit das nach einem Ausschluss und Rapid stünde in der Gruppenphase.
 
Gleiche Begegnung, diesmal in Wien. Genau nichts ist passiert.

So wird eine derartige Begegnung halt in einem zivilisierten und nicht in einem Entwicklungsland abgewickelt.

Love and money, Mike

Ohne den Drohungen der UEFA und den Appellen seitens Rapid an die Anhänger (die es nicht gegeben hätte, wenn die UEFA nicht derartige Strafen ausgesprochen hätte) wäre es mit ziemlicher Sicherheit nicht so ruhig geblieben. Vorm Stadion hat's anscheinend eh bissl was gegeben.
Ich denke aber auch, dass es in Griechenland unter den selben Voraussetzungen turbulenter zugegangen wäre.