Nationales Einzahlungslimit

Ja, aber bis jetzt wurde das nie durchgezogen bzw. hieß es immer das es anders interpretiert wurde etc.

Auf einmal kommt mybet damit um die Ecke.
Ja, aber das dies irgendwann dann jetzt mal kommt fand/finde ich absehbar.

Ich bin gespannt, welche Buchmacher diese Prüfungen auf höhere Limits dann machen dürfen und vor allem überhaupt machen wollen, ob der Gefahr von Klagen bei hohen Verlusten.
Letztlich muss es da wohl sehr konkrete Vorgaben des Gesetzgebers - à la "x% des Einkommens", "y% des Vermögens" - geben. Vielleicht gibt es diese auch schon und jemand weiß davon? [[nixweiss]]

Meiner bisherigen Annahme nach werden durch diese Regelung vor allem arber in ihrer Tätigkeit bzw. im Optimieren der Kapitalrendite behindert!?

Ein punter, der entsprechende Prüfungen nicht besteht, sollte imho tatsächlich nicht mehr Einzahlen im Monat.
Denn nach Aufbau von Wettkapital bei den Buchmachern zur Einsatzsteigerung würden durch weitere Einzahlungen ja tatsächlich 'nur' entsprechende Verluste ausgeglichen werden.
Und genau davor - dem wiederholten Ausgleichen von der Leistungsfähigkeit nicht angemessener Verluste durch immer neue Einzahlungen - sollen die Regeln ja schützen.

So verkehrt finde ich die Regeln in der Theorie nicht ...

Edit: Man stelle sich vor, Buchmacher A prüft und gewährt ein höheres Einzahlungslimit, der Spieler erzielt hohe Verluste bei Buchmacher B und klagt erfolgreich gegen Buchmacher A auf Rückzahlung seiner Verluste bzw. Schadensersatz wegen schlechter Prüfung!
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt muss man auch fünf Minuten warten ehe man wetten kann. Die haben doch nen Knall [[winkewinke]] (bei mybet)

Man stelle sich vor man war auf einem Anbieter eingeloggt und will auf einem anderen eventuell was absichern. Nö, musst erst warten. Natürlich im Sinne des Spielerschutzes.
 
dieser ganze Quatsch ist doch nur, weil man auf Wettgewinne keine Steuern zahlen muss und der Staat dadurch sauviel entgeht. Die großen Wetten doch eh schon lange nicht mehr bei Eurobookies, bist doch eh instant auf 1 euro limitert. Das ganze ist am Ende sowieso lächerlich, hier wird ein rießen Aufwand inkl. neuer Behörde geschaffen, auf der anderen Seite kannst du ohne Probleme dein ganzes Geld in irgendwelche Crypto zockercoins oder NFT bullshit setzen und problemlos alles innerhalb kürzerster Zeit verlieren, weil es 0 reguliert ist und du kannst dich an niemanden wenden, wenn du abgezogen wirst, weil es dafür keine Gesetze oder sonst was gibt. Und am Ende darfst dann noch steuern zahlen, wenns blöd läuft ^^.
 
Und warum nimmt man dann nicht ein Verlustlimit? Ich hatte jetzt bei mybet eingezahlt, weil ich gesehen habe das etwas das ich wetten wollte, dort mit boosted Odds angeboten wurde. Macht also Sinn das dort zu setzen, da trotz Steuer eine bessere Quote. Sonst spiel ich bei mybet nicht mehr. Daher hab ich das gesehen. Aber das Geld ist ja nur verschoben, ich hab ja nicht überall für alle Fälle Geld liegen bei den Bookies. Klar, das man dann auch mal hier und da was runter nimmt, weil man einen Teil davon woanders braucht. All das killt einen aber schnell bei einem anbieterübergreifenden Limit. Ich versteh einfach nicht wieso ist dann nicht nach der Bilanz geht und mein nach Verlusten geht. Du kannst 50.000 gewinnen, hast du 1000 eingezahlt, war es das. Das ist absurd.

Und im Gegensatz zu anderen kann ich bei dafabet, circus und Co. wo ich noch gern gespielt habe, nicht mehr einzahlen. Weder Skrill noch Neteller funktionieren bei mir noch, auch wenn das bei anderen wohl noch der Fall ist. Krieg dann immer nur die Meldung das der Zahlungsdienstleister den Anbieter aus diesem Land nicht unterstützt etc.

Ich spiele seit nehm Jahr nur noch bei Euro Bookies weil ich gar nicht weiß wie ich bei den anderen noch einzahlen soll. Crypto, Bitcoin und ok mach ich nicht. Für Euro Bookies setz ich zu viel, für Agenten und Co aber zu wenig wahrscheinlich. Liegt wohl so in der Mitte.

Zugegeben hab ich aber auch nicht mehr die Übersicht, welche asiatischen/amerikanischen Anbieter überhaupt Deutsche akzeptieren und wo man einzahlen kann. :(
 
Mal bei Mybet im Chat angefragt, die berufen sich darauf, dass dies ab sofort für alle Anbieter gelte. Eine offizielle Quelle konnte nicht benannt werden, das sei aber auf jeden Fall geltendes Recht.

Im Glücksspielstaatsvertrag, der in der Fassung ja schon seit Oktober '20 besteht und seit '21 gültig ist (https://rp-darmstadt.hessen.de/site...de/files/Gluecksspielstaatsvertrag_2021_0.pdf), ist das aber unter §6c tatsächlich auch so aufgeführt.

Wenn das jetzt auch wirklich von allen Anbietern so umgesetzt werden muss, ist das natürlich ein mittlere Katastrophe für viele, die nicht nur ihre 5 Euro auf irgendwelche absurden Kombiwetten setzen. Asien und Agenten schön und gut, aber z.B. für deutsches Eishockey sind die ja auch absolut unbrauchbar, da ist man dann schon angewiesen auf die paar Anbieter, die noch übrig sind und bei denen man noch kein rigoroses Limit auferlegt bekommen hat.

Z.B. für mich hieße das dann jetzt, überall so viel wie möglich einzahlen so lange das noch geht und auch die Sommermonate komplett ausreizen um überall etwas Kapital anhäufen zu können. Nachher heißt es dann, möglichst nicht zu viel ausbezahlen, weil man kann im Fall der Fälle ja praktisch nicht wieder einzahlen. Dann hat man hohe Beträge bei den Anbietern liegen, die sind dann evtl. plötzlich weg und wie jetzt bei Betago kann man dann natürlich von den deutschen Behörden nicht im Entferntesten mit irgendeiner Hilfe rechnen oder auch überhaupt nur eine Reaktion auf entsprechende Anfragen erwarten.
 
  • Like
Reaktionen: Exciter und hapax
Ich versteh einfach nicht wieso ist dann nicht nach der Bilanz geht und mein nach Verlusten geht. Du kannst 50.000 gewinnen, hast du 1000 eingezahlt, war es das. Das ist absurd.

Wenn du einzahlst und dann gewinnst, dann lässt das Geld (oder einen Teil davon) eben auf dem Wettkonto, warum sollte man dann immer neu einzahlen müssen? Die Aufregung hier bei manchen kann ich irgendwie nicht so ganz nachvollziehen.

Aber da statistisch gesehen 99% der Leute Verluste machen (Prozentsatz ist vermutlich sogar noch höher) ist die Regelgung für die meisten sicherlich gut. Aber natürlich sind hier nur Abcasher unterwegs die die Bookies ausnehmen ohne Ende[[grin]]
 
Wenn du einzahlst und dann gewinnst, dann lässt das Geld (oder einen Teil davon) eben auf dem Wettkonto, warum sollte man dann immer neu einzahlen müssen? Die Aufregung hier bei manchen kann ich irgendwie nicht so ganz nachvollziehen.
]

Hab ich im selben Beitrag erklärt. So viel Eigenverantwortung das ganz durchzulesen, sollte man dann schon erwarten können.
 
Finde es schön das es soviel Diskussion dazu gibt. Ich füge noch ein paar Gedanken an die sich aus dem ergeben haben was hier so geschrieben wurde.

Offiziell ist ja der Grund für die Maßnahmen, die Eindämmung der Spielsucht. Ich stehe auf dem Standpunkt das eine suchtgefährdete Person sich ihr Suchtventil sucht und auch ein Solches finden wird. Die Maßnahmen laufen also ins Leere. Wenn wir nun es tatsächlich schaffen würden den Wettmarkt vollständig zu regulieren (was völlig absurd ist, Stichworte wurden hier ja genannt in Asien, Curacao juckts keinen), selbst dann würde ich behaupten, dass ein Mensch mit hoher Suchtgefahr sich ein anderes Ventil sucht, jüngstes Beispiel wäre der Cryptomarkt, aber da gibt es sicher auch noch zig Alternativen. Die Problemstelle ist hier also eine andere, wie kann ich es schaffen Menschen mit hohem Suchtpotential so zu schulen, bilden etc das Sie Wege finden mit sich und ihren Schwächen besser umzugehen. Das gilt in meinen Augen für die meisten Süchte. Ein plakatives Beispiel, die USA hat in den 80er den "War on drugs" ausgerufen, eine einzige politische Katasstrophe. Drogenkonsum quasi null zurück gegangen, dafür schöne Kartellkriege in Mexiko und Co angeheizt. Was ich sagen will man muss vorsichtig sein, selbst wenn die Leute, die sich den neuen Glücksspielstaatsvertrag ausgedacht noch so hehre Ziele im Sinn hatten, heißt das noch lange nicht das auch was Gutes dabei raus kommt. Daran muss diese Maßnahme schlussendlich messen.

Hier wird ja munter spekuliert ob und wer, bzw. wieviel % der Spieler davon schlussendlich betroffen seien. Ich glaube so genau kann das niemand wissen, von den meisten anderen Forenteilnehmer und Menschen weiß man ja überhaupt nicht was genau Sie machen. Fakt ist, es gibt Betroffene. Es mögen wenige sein, aber wie hier auch angemerkt wurde, für den ein - oder anderen Arber ist damit quasi Feierabend. Wenn dieser Glücksspielstaatsvertrag die Welt insgesamt zu einem besseren Ort macht, wären das wohl ein moralisch vertretbares Opfer, das sich eine unbekannte Anzahl an Surebettern eine neue Verdienstmöglichkeit suchen muss. So wie gesellschaftlicher und technologischer Wandel immer mal wieder Industriezweige nichtig macht. Das glaube ich aber nicht, aus den oben genannten Gründen. Ich glaube nicht das diese Maßnahmen das Problem an der Wurzel packen kann. Das ist was mich persönlich am meisten stört, das die Maßnahme so undurchdacht (aus meiner Sicht) getroffen wurde. Hauptsache was gemacht gegen Spielsucht.

Auch wenn es am Ende nur 4 Betroffene gäbe, wäre damit die Frage ob es richtig ist oder falsch ja nicht beantwortet. Ich habe schon gehört das Wettforum ist kein Polittalk, aber der Frage wann, warum und in wie weit der Staat in die Selbstbestimmungsrechte des Einzelnen eingreifen darf oder sogar soll ist ja durchaus schon hitzig diskutiert worden an anderer Stelle in den letzten Jahren. Diese Problematik haben wir im Kern hier ja auch.
 
Finde es schön das es soviel Diskussion dazu gibt. Ich füge noch ein paar Gedanken an die sich aus dem ergeben haben was hier so geschrieben wurde.

Offiziell ist ja der Grund für die Maßnahmen, die Eindämmung der Spielsucht. Ich stehe auf dem Standpunkt das eine suchtgefährdete Person sich ihr Suchtventil sucht und auch ein Solches finden wird. Die Maßnahmen laufen also ins Leere. Wenn wir nun es tatsächlich schaffen würden den Wettmarkt vollständig zu regulieren (was völlig absurd ist, Stichworte wurden hier ja genannt in Asien, Curacao juckts keinen), selbst dann würde ich behaupten, dass ein Mensch mit hoher Suchtgefahr sich ein anderes Ventil sucht, jüngstes Beispiel wäre der Cryptomarkt, aber da gibt es sicher auch noch zig Alternativen. Die Problemstelle ist hier also eine andere, wie kann ich es schaffen Menschen mit hohem Suchtpotential so zu schulen, bilden etc das Sie Wege finden mit sich und ihren Schwächen besser umzugehen. Das gilt in meinen Augen für die meisten Süchte. Ein plakatives Beispiel, die USA hat in den 80er den "War on drugs" ausgerufen, eine einzige politische Katasstrophe. Drogenkonsum quasi null zurück gegangen, dafür schöne Kartellkriege in Mexiko und Co angeheizt. Was ich sagen will man muss vorsichtig sein, selbst wenn die Leute, die sich den neuen Glücksspielstaatsvertrag ausgedacht noch so hehre Ziele im Sinn hatten, heißt das noch lange nicht das auch was Gutes dabei raus kommt. Daran muss diese Maßnahme schlussendlich messen.

Hier wird ja munter spekuliert ob und wer, bzw. wieviel % der Spieler davon schlussendlich betroffen seien. Ich glaube so genau kann das niemand wissen, von den meisten anderen Forenteilnehmer und Menschen weiß man ja überhaupt nicht was genau Sie machen. Fakt ist, es gibt Betroffene. Es mögen wenige sein, aber wie hier auch angemerkt wurde, für den ein - oder anderen Arber ist damit quasi Feierabend. Wenn dieser Glücksspielstaatsvertrag die Welt insgesamt zu einem besseren Ort macht, wären das wohl ein moralisch vertretbares Opfer, das sich eine unbekannte Anzahl an Surebettern eine neue Verdienstmöglichkeit suchen muss. So wie gesellschaftlicher und technologischer Wandel immer mal wieder Industriezweige nichtig macht. Das glaube ich aber nicht, aus den oben genannten Gründen. Ich glaube nicht das diese Maßnahmen das Problem an der Wurzel packen kann. Das ist was mich persönlich am meisten stört, das die Maßnahme so undurchdacht (aus meiner Sicht) getroffen wurde. Hauptsache was gemacht gegen Spielsucht.

Auch wenn es am Ende nur 4 Betroffene gäbe, wäre damit die Frage ob es richtig ist oder falsch ja nicht beantwortet. Ich habe schon gehört das Wettforum ist kein Polittalk, aber der Frage wann, warum und in wie weit der Staat in die Selbstbestimmungsrechte des Einzelnen eingreifen darf oder sogar soll ist ja durchaus schon hitzig diskutiert worden an anderer Stelle in den letzten Jahren. Diese Problematik haben wir im Kern hier ja auch.
per se ist deine und die Annahme vieler anderer schlichtweg falsch, dass es beim Glücksspielstaatsvertrag um Spielerschutz geht oder jemals ging.
Keine Frage das Thema wird groß an die Glock gehängt oder vorgeschoben und das ist so gesehen auch notwendig, um die NOTWENDIGKEIT des Glücksspiel-Staatsvertrages vor dem europäischen Gerichtshof zu legitmieren.

Der Grund von den Glücksspielstaatsvertrag sind viel mehr regulatorische Eingriffe, die Kanalisierung und Steuerung von - STEUEREINNAHMEN.
Wer eine Lizenz will, der muss zukünftig Steuern an den deutschen Staat abführen. Früher war das mehr so "freiwillig", sprich fast jeder hat Deutsche Kunden akzeptiert. Irgendwann kamen die berühmten 5%, welche dann von Stationären Anbietern bezahlt werden mussten. Nun werden die Behörden tätig, schreiben die Anbieter im Ausland an und klopfen einen nach dem anderen ab, womit sich die großen Seriösen entweder verabschieden von Deutschland, eine Lizenz ziehen oder jene im echten Ausland, die Schreiben der Deutschen Behörden in die Rundablage ablegen.

Die Regelungen im Gesetz stammen natürlich wieder von jede Menge Personen, mit Halbwissen, Glücksspielexperten, Gremien... da kommt so viel zusammen..... zu ergründen wieso oder warum die Herrn das beschlossen haben ist mühsam und nicht nachzuvollziehen.
Zumindest, wenn man das 100% umsetzt - 1000 Einzahlen pro Monat über alle Anbieter übergreifend, dann ist das für Kunden die mehr Wettumsatz tätigen völlig unbrauchbar und wird den Spielerschutz bzw. die Kanalisierung völlig untergraben.
Es werden Ausweichmöglichkeiten gesucht, um diese Regelung zu umgehen und die Anbieter, die sich daran halten werden bestraft.
Selbiges gilt natürlich auch für Wettkunden, die gerne bei verschiedenen Anbietern tippen, ihr Geld verschieben möchten oder einige Wetten platzieren und die 1.000 sehr schnell überschreiten.
 
  • Like
Reaktionen: Exciter
Selbiges gilt natürlich auch für Wettkunden, die gerne bei verschiedenen Anbietern tippen, ihr Geld verschieben möchten oder einige Wetten platzieren und die 1.000 sehr schnell überschreiten.

Das sag ich ja. Wenn man immer die beste angebotene Quote spielen will und nicht stur bei 2-3 Anbietern, muss man auch immer wieder Geld verschieben, man kann doch nicht auf jedem potentiellen Buchmacher für jeden Fall einfach Geld liegen haben. (das denn vielleicht auch mal weg ist, wenn der Bookie pleite geht). Und da ist das sofort Feierabend. Oder ziemlich schnell. Dann sollten Auszahlugen das Limit zumindest wieder erhöhen, das wäre ja sogar ok.