Money Management ???

17 offene Wetten bis Sonntag erscheint mir sehr viel. Ich persönlich wette immer möglichst knapp vor dem eigentlichen Ereignis, wennd as irgendwie geht, Langzeitwetten ausgenommen. Meistens kann mann da viele Dinge deutlich besser einschätzen.

Hast du die ganzen Wetten alle vernünftig recherchiert? Ich bin "froh", wenn ich auf 17 Wetten in der Woche komme. Für mich ist das aber auch mehr Hobby und Spaß als Einkommen...

Meine persönliche Erfahrung ist es, unabhänging von der Bankroll zu staken (ACHTUNG!!!!!) insofern, dass ich mir sagen ich habe jetzt so udn soviel Euronen, bis zum Betrag X bedeutet 1/10 für mich so und soviel Euro. Ab Betrag X gehe ich hoch und erhöhe 1/10 z.B. um 20%, sobald ein bestimmter Betrag der "Gesamtroll" (also inklusive des Geldes in Wetten) unterschritten wird, gehe ich dann wieder mit den Einsätzen runter. Ich mache das immer abhängig von der Gesamtroll nicht von dem für die nächste Wette Verfügbaren. Mag sein, dass das falsch ist, ich fahre damit aber bisher ganz gut.

Ansonsten noch ein Tipp: Ausschließlich vom Value her staken, wenn die Bankroll groß genug sind. bei mir heißt 10/10 z.B. auch nur 3% der Roll, ich bin da also eher defensiv.
 
natürlich sind hier viele Hinweise gut und ein brauchbares Moneymanagement ist auch ein wichtiger Faktor zum Erfolg, aber ich finde, dass man das Ganze bei solchen Beträgen doch differenzierter sehen sollte.
Es macht einfach keinen Sinn bei einer Gesamtbankroll von 100€ nach jeder Wette die Einsatzhöhe anzupassen, geschweige denn mit Maximaleinsätzen von 3-5% zu spielen. Dann sprechen wir hier bei 5% von Einsätzen zwischen ~0,5-5 Euro (bzw. nach in diesem Fall 17 gespielten Wetten mit Maximaleinsatz von von knapp der Hälfte - bei entsprechend geringen Gewinnausschüttungen) und für solche Pfennigbeträge ist halt schlicht und einfach jede in eine Analye (oder gar in die Berechnung der Einsatzanpassung) gesteckte Minute verschenkte Zeit.

wenn man von einem (hier wahrscheinlich utopischen) ROI von 120% ausgeht und jede Wette mit einem Maximaleinsatz von 5% spielen würde, käme man nach 100 gespielten Wetten auf einen Gewinn von ~170€ - und das steht einfach in keiner Relation zum benötigten Zeitaufwand um einen solchen ROI zu erreichen.

Entweder man hat hier halt mit einem aggressiven Moneymanagement Erfolg (und kann dann eventuell vernünftig arbeiten) oder man hat halt Pech gehabt - und baut sich eine brauchbare Bankroll auf oder sucht sich eine bessere Zeitbeschäftigung.
 
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Der Einstieg in die Sucht ist halt individuell :D.

Ob sich der Aufwand einer Analyse im Verhältnis zum Gewinn lohnt, ist auch immer eine Frage in Bezug auf das, was ich mit meinem Wetten will. Wenn ich in erster Linie Spaß daran habe und mich über Gewinne freue, dann ist der Einsatz egal. Das Aufwand-Nutzen-Verhältnis lohnt sich doch erst zu betrachten, wenn man auch wirklich Geld verdienen will und das Wetten sich in Konkurrenz zu anderen Einnahmequellen befindet. Das ist aber auch der Punkt, an dem man automatisch mehr Geld investiert. Ich glaube aber, dass die wenigsten direkt damit anfangen, Geld verdienen zu wollen und so mit hohen Einsätzen wetten.
 
Das Aufwand-Nutzen-Verhältnis lohnt sich doch erst zu betrachten, wenn man auch wirklich Geld verdienen will

das hatte ich hier vorausgesetzt

wenn dem nicht so ist und das Ganze mehr oder weniger nur zum Zeitvertreib geschieht kann man es natürlich anders angehen

Ich hab damals mit 200 Schilling :mrgreen: begonnen.

mit konservativem Moneymanagement?

ich will hier nicht falsch verstanden werden, natürlich kann man mit wenig Geld anfangen und damit auch Erfolg haben - schlussendlich wird es wohl bei fast jedem so gewesen sein. Allerdings muss man da auch einfach mal selbst Erfahrungen machen, schauen wo seine Grenzen liegen, Wettauswahl und Wetteinsätze selbst variieren etc.

Ich persönlich finde angesichts des verhältnismäßig geringen möglichen Totalverlusts da eine etwas aggressivere Vorgehensweise zu Beginn besser. Zumindest irgendwie im Bereich zwischen 5 und 10 Euro (bzw. vielleicht sogar wahlweise Festbeträge, vernünftig staken kann man in dem Stadium sowieso nicht).
Auch für die eigene Moral ist ein Gewinn, mit dem man etwas anfangen kann (auch wenn es nur hier und da mal eine Schachtel Zigaretten ist) einfach besser als ein 5% Yield in der Statistik, den man aufgrund der so niedrigen Einsätze kaum wahrnimmt