UFC 284 12.02 ab 00.30 Uhr
Die UFC ist zurück in Australien. Mit P4P Nummer 1 vs Nummer 2 - Volkanovski vs Islam. Sicherlich interessant, aber den Rest der Karte finde ich so lala. Für Australier nett, aber ansonsten sehr durchschnittlich. Dazu fehlen dann noch große Namen aus Ozeanien wie Whittaker, Adesanya, Hooker, Kara-France, Tuivasa, O´Neil, Matthews usw. Klar viel Pech durch Verletzungen, aber irgendwie auch schlecht geplant. Bei den beiden Mainfights habe ich kein Interesse zu Wetten. Emmett zu der Quote fand ich interessant, aber er ist alt und es gibt das Gerücht er geht verletzt in den Kampf... Islam sollte das normalerweise problemlos gewinnen, aber Volkanovski traue ich zu den Gegner zu brechen. Zu der Odd aber irgendwie auch uninteressant.
Zubaira Tukhugov (20-5-1) vs Elves Brenner (13-3)
Tukhugov zurecht Favorit, für den Preis weiß ich aber nicht. In der UFC 8 Kämpfe, davon 5-2-1- Dazu 4x Split Decision. Er hat oft konditionelle Probleme, dazu werden unzählige Kämpfe immer wieder abgesagt. Nicht immer seine Schuld, aber öfter auch mal aufgrund von Verletzungen/ Krankheiten. Keiner dem ich einen besonderen Run in der UFC zutraue. Aber von den Skills hier überlegen.
Der Gegner hat auf dem Papier einen guten Record, aber auch viel Brasilianischer Regio Müll dabei. Late replacement auch. Keine Ahnung was der nun wirklich drauf hat. Er ist auf jeden Fall in einem guten Gym (Chute Boxe). Gegen bessere Gegner meist dann per Decision verloren. Das könnte hier auch wieder passieren. Brenner ist etwas größer und 7 Jahre jünger, wer weiß wie das mit den Cardio Problemen von Tukhugov korrelliert.
Für mich zu der Quote ein hohes Risiko auf Tukhugov, denke fast es könnte wieder ein knapper Decision Win werden.
Tukhugov geht hier sogar in 155 hoch und hat trotzdem Gewicht verpasst. Keine Ahnung was das sein soll, irgendwie sieht er mit dem Gewicht auch bisschen „fluffly“ aus. Fast so als ob Tukhugov das alles nicht ernst nimmt. Brenner sah körperlich vernünftig aus. Für Ihn ist es auch der 2. Kampf in der Gewichtsklasse.
Blake Bilder (7-0-1) vs Shane Young (13-6)
Bilder mit 32 seinen ersten Kampf in der UFC, gegen Young, welcher mit dem Rücken zur Wand steht. 2-3 in der UFC, zuletzt zwei Niederlagen. 2017 sogar gegen Volkanovski in der UFC gestartet. Insgesamt aber sehr inaktiv. Er hat seit 2 Jahren nicht mehr gekämpft, over all nur 5 Kämpfe in 5 ½ Jahren. Seine 2 Siege in der UFC war gegen zwei absolute Schrottgegner, welche auch sofort aus der UFC entfernt worden sind.
Young hat eine gute Cardio, gute Kicks, solider Clinch, aber er lässt sich einfach treffen, schlechte Takedown Defense, lässt seinen Rücken immer komplett offen. Hat aber wohl mit Volkanovski viel trainiert.
Bilder hat zwar schon früh mit Amateurkämpfen begonnen, aber erst relativ spät in das Profilager gewechselt. Insgesamt recht erfolgreich und zuletzt gegen gar nicht mal ganz schlechte Gegner, überzeugend gewonnen. BJJ Blackbelt, gute Controllt auf der Matte, startet etwas langsam in die Fights, legt dann meist ab Runde 2 richtig los.
Für Bilder ist das schon ein guter Step Up, aber falls Bilder einen Takedown schafft, welcher gegen Young easy sein sollte, dann hat er gute Chancen. Eventuell keine Submission, aber durch Controlltime die Decision gewinnen. Normalerweise wollte ich auch die Finger von lassen, aber die Odd ist mir langsam zu hoch auf Bilder. Dafür ist Young bisher zu schwach gewesen.
Beim Weigh In und Face Off sahen beide Topfit aus.
Mit City Kickboxing ist Young in einem guten Gym, hat auch 10 cm reach Vorteil. Im Striking sollte er vorne sein, sehe Ihn allgemein aber als sehr schwach. Normalerweise sollte man vorsichtig sein bei Leuten aus der Contender Series, als Underdog/ Even Money, gegen einen schwachen Young, gehe ich aber mit Bilder.
Jack Jenkins (10-2) vs Don Shainis (12-4)
Hier beginnt meiner Meinung nach die Card, wo die Fans in Stimmung kommen sollen. Jenkins ist Australier, frisch aus der Contender Series und hat hier einen absolut dankbaren Gegner. Jenkins hat international noch nicht so viel Erfahrung, meist in Ozeanien gekämpft. In der Contender Series aber einen gar nicht so schlechten Gegner per GnP in Runde 3 besiegt.
Shainis hat zwar schon einen UFC-Fight, den aber nach 30 Sekunden verloren. Ansonsten absolute Gruselgegner gekämpft. Einer mit 16-106 Bilanz… und das war vor 8 Monaten. Einziger einigermaßen solider Gegner war Cody Pfister, welcher aber in der heutigen UFC auch keinen Stich sehen würde bzw. es früher schon nicht gemacht hat.
Shainis ist ein purer Do or Die Fighter in Runde 1. Er hat solides GnP und wenn er seinem Gegner körperlich überlegen ist, kann er das auch im Grappling ausnutzen. Jenkins dagegen hat sich in der Contender Series gegen einen soliden Grappler durchgesetzt. Gute Knees, gute Kicks, guten Jab. Kein Wrestling Spezialist, aber Shainis ist für mich niemand, der in Runde 2 bis 3 auf UFC-Niveau plötzlich eine Submission rausholt.
Jenkins sieht mir Topfit aus, hat solide Skills, Home Advantage, ist im Striking klar überlegen und scheint sich im Wrestling verbessert zu haben. Shainis ist in dem Kampf kleiner und kann daher den Gegner eher nicht körperlich overpowern.
Jamie Mullarkey (15-5) vs Francisco Prado (11-0)
Der nächste Australier und irgendwie ein Feel Good Fighter. Mullarkey sieht wild aus und kämpft auch wild. In der UFC 3-3, wobei der letzte Sieg vs Michael Johnson doch sehr umstritten war. Allgemein kämpft er aber gegen sehr unangenehme und unorthodoxe Gegner. Brad Ridell, Ziam, Worthy, Jalin Turner, Michael Johnson. Zuletzt gegen Mustafaev und eigentlich nun Haqparast gematched. Also man gibt Mullarkey gut Namen. Prado kam nun als replacement für Haqparast und ist auch unangenehm.
Prado bisher ohne Niederlage und jeden Kampf vorzeitig gewonnen. Seine Gegner sind mir aber alle unbekannt, die Orga wo er gekämpft hat auch. Alles nur Argentinien Regio. Seine Gegner auch nur innerhalb Argentiniens gekämpft. Hier gibt es also Fragezeichen.
Mit Mullarkey nun einen richtig fetten Namen inkl. Auswärtsspiel erhalten. Prado ist auch erst 20 Jahre alt, daher ist seine Statistik schon beeindruckend, aber dann auch irgendwie zu hinterfragen. Prado kommt mir talentiert vor. Das was ich gesehen habe war sehr solide. Gute Hände, gute Submissions, aber die Gegner sind eben Argentinien Regio…
Mullarkey gibt immer alles, ist super wild, wird damit auch kein Champ, aber ist unfassbar unangenehm zu kämpfen. Gute Faints, gutes Striking, wildes Wrestling. Mullarkey ist für mich der perfekte Gatekeeper für Leute die Richtung Top 10 wollen. Wer Mullarkey besiegt, der hat wirklich was drauf. Mullarkeys Stärke ist auch sein Problem. Zu wild, verfängt sich in schlechte Positionen, rennt in zu krasse Bomben rein.
Für mich ist das aber ein unfassbarer Step Up in Competition für Prado. Dazu das erste Mal Auswärts am Kämpfen, dann noch weit weg in Australien. Mullarkey ist eindeutig größer, erfahrener auf Top Niveau, sollte viel kräftiger sein und mit 20 ist man im MMA einfach verdammt jung und nicht annährend ausgewachsen.
Beim Weigh-In / Face-Off gab es nichts Auffälliges. Mullarekey sieht ready aus, Prado sieht athletisch aus.
Kleydson Rodrigues (7-2) vs Shannon Ross (13-6)
Den Kampf verstehe ich überhaupt nicht. Ross ging als großer Favorit in die Contender Series und hat da komplett aufs Maul bekommen. Ross ist komplett hittable ohne irgendeine Defense. Er verlässt sich nur auf seine Cardio und sein Herz, null Fight IQ. Interessanter Fighter, da er so offen kämpft. Aber auch einfach zu schlagen.Seine Siege waren allesamt gegen schwache Gegner. Gegen einen schwachen Mokhtarian, welcher in der UFC untergegangen ist, hat er eindeutig verloren. Selbst auf Ozeanien Ebene nichts Besonderes gerissen. Seltsam, dass er hier auf der Card ist. Man verspricht sich wohl einfach einen wilden Fight mit Australischer Beteiligung. Mit fast 34 wird Ross auch kein Entwicklungspotenzial mehr haben.
Kleydson hat im Gegensatz zu Ross sein Contender Series Auftritt gewonnen. Im 1. UFC-Kampf hat er per Split verloren. Danach hat er etwas Pause gemacht, wahrscheinlich richtig, um sich noch mal neu aufzustellen. Kleydson ist auch erst 27, hat also noch Potenzial. Im Gym Nogueira auch gute Leute um sich, welche Ihn in die richtige Bahn bringen sollten.
Vom körperlichen her sollte Kleydson klare Vorteile haben. Der viel physischere Kämpfer, auch wenn die Größenunterschiede minimal sind. Kleydson hat Gewicht verpasst, sah aber jetzt nicht abgemagert aus. Er ist für die Gewichtsklasse auch recht kräftig. Im Face-Off sah wieder komplett normal aus. Shannon Ross körperlich Top. Kleydson sehr aggressiv beim Face-Off.
Tyson Pedro (9-3) vs Modestas Bukauskas (13-5)
Bukauskas ist zurück in der UFC, wieso auch immer. Als Short Notice nun wieder eine Chance. Er ist aber auch erst 28, daher ist in der Gewichtsklasse auch noch was möglich. In der UFC 1-3, dazu gegen schwache Leute wie Oleksiejczuk und Rountree verloren. Gewonnen gegen einen richtig schwachen Michailidis. Nun bei Cage Warriors aber immerhin einen Veteranen wie Lee Chadwick geschlagen. Allgemein ist Bukauskas aber ein langweiliger Kämpfer oder großartige Skills.
Tyson Pedro war lange weg, hat in 2022 dann zwei Schrottgegner erhalten, welche Give Away Fights waren. Zwischen 2018-2021 verletzt gewesen inkl. Corona Shutdown in Australien. Allgemein ist Pedro aber jemand mit viel Talent. Sein Vater ist quasi ein Erfinder von MMA in Australien. Eine Orga dort am Betreuen und hat BJJ nach Australien gebracht. Pedro ist dementsprechend in der BJJ-Weltklasse, hat aber auch sehr gutes Striking.
Wäre seine Verletzung nicht gekommen, wäre da bestimmt viel möglich gewesen. Seine letzten zwei Gegner waren Geschenke um wieder reinzukommen, nun gibt es einen etwas besseren Gegner, aber auch nichts Unangenehmes.
Pedro scheint fit zu sein, die Verletzung ist nun schon länger her, daher traue ich Ihm hier in der Heimat einen ungefährdeten Sieg zu. Bukauskas verfängt sich auch gerne mal auf der Matte, das könnte hier zu einem großen Problem führen. Er ist auch im Striking sehr offen und hat selbst keine besondere Schlagkraft.
Modestas Chance wäre möglicherweise ein KO in Runde 3, aber außer seinem Jab der alle 30 Sekunden kommt, passiert überhaupt nichts. Unfassbar eindimensionaler Kämpfer. Pedro hat viel mehr Wege zum Sieg. Wenn Pedro nicht angeschlagen ist oder sich verletzt, sehe ich hier kaum eine Chance für Modestas.
Beim Weigh In & Face Off sahen beide aus, ich war eher überrascht, dass Pedro kaum kleiner ist als Modestas.
Jimmy Crute (12-3) vs Alonzo Menifield (13-3)
Jimmy Crute hat mit 26 schon viel Erfahrung in der UFC. Seit mehr als 4 Jahren in der UFC, 7 Kämpfe, 4-3 Bilanz. Allerdings auch wirklich gute Gegner gehabt. Paul Craig, Anthony Smith, Jamahal Hill und viel Low Level UFC, aber relativ erfahrene Gegner Cirkunov, Oleksiejczuk, Bukauskas, Alvey.
Crute galt mal zwischendurch als das große Toptalent. Seine zwei Niederlagen vs Smith und Hill haben Ihn etwas zurückgeworfen, allerdings ist er erst 26 und Smith, wie auch Hill sind Top 5 Kämpfer, bzw. Hill sogar Champ. Gegen schwächere Gegner, liefert er normalerweise. Einmal Aussetzer vs Cirkunov, aber solche Fehler passieren, wenn man jung ist.
Das Problem bei Crute, er war lange Verletzt. Sein Knie wurde quasi zerstört, seitdem hat er nicht mehr gekämpft (Dezember 2021). Er hat nun viel mit Whittaker trainiert, das kann für den Fight IQ nur helfen. Daher eine große Ungewisse, evtl. hat er auch für sein Comeback genau auf diese Australia Card gewartet.Ein Menifield dagegen hat zuletzt einen wirklich guten Record aufgebaut. Steht 4-1 in den letzten 5 Kämpfen, overall wird er aber durchgehend gegen ganz ganz schwache Gegner gematched. Bis auf seinen Sieg vs Paul Craig, ist jeder Gegner unter dem Skillset von Crute.
Schauen wir uns mal seine letzten 5 Gegner an. Cherant ist aus der UFC raus und hatte einen 0-3 Record. Ed Herman ist 42, meines Wissens raus. Er hat seit dem Menifield Kampf (2021) nicht mehr gekämpft. In der UFC ein 13-11-1 Record. Hauptsächlich gegen Low-Mid Level Gegner. William Knight hat Menifield sogar geschlagen, steht seit dem Sieg 0-2 in der UFC, overall 3-3. Nur gegen Low Level Gegner, außer evtl. Grishin. Mozharov hat überhaupt nichts in der UFC zu suchen. Hat vorher nur Ukraine/ Osteuropa Regios gekämpft, mit einem fragwürdigen Record von 17-13. Cirkunov hat zwar Crute überraschend besiegt (2019), seitdem 4 Kämpfe verloren. Overall 6-7 in UFC. Seit 2016 komplett lost.
Will sagen, Menifield besiegt Leute, die schon am Ende sind (Herman, Cirkunov) oder welche die nichts in der UFC zu suchen haben (Cherant, Mozharov) und verliert sogar gegen solche (Knight). Vorher schon gegen einen Devin Clark oder OSP verloren. Den einzigen Sieg den ich ernstnehme ist gegen Paul Craig in 2019.
Größe ist 5cm pro Crute, Reach 5cm pro Menifield. Menifield mit 35 auch am Ende seiner Entwicklung. Der aktuelle Record, ist schon beeindruckend für das schwache Skillset. Die Gegner hatten aber allesamt ein noch schwächeres oder waren körperlich am Ende.
Menifield kann eines, in den Gegner reinrennen und auf einen KO hoffen. Gegen Gegner die ein wenig Fight IQ haben hat Menifield Probleme. Geht der Kampf über die 1. Runde hinaus, verliert Menifield. Crute hatte nun eine lange Pause, dass macht mir Angst. Er ist aber noch jung und sollte daher die Chance haben so eine Verletzung zu überstehen. Ist er einigermaßen fit, dann könnte der Kampf wie ein Geschenk sein. Aber ich spiele es wegen der langen Auszeit nur Small an.
Crute sah gestern wirklich topfit und konzentriert aus. Ich glaube er weiß worum es geht und im Face Off sieht man noch mal wie viel größer Crute ist. Wie gesagt, wenn er fit ist, dann sehe ich Crute haushoch vorne.
Justin Tafa (5-3) vs Parker Porter (13-7)
Interessanter Spot, wo ich nicht verstehe wieso der Kampf so even steht. Tafa ist für mich absolutes Heavyweight Low Level. Tatsächlich jemand der gegen Vanderaa 30-27 verloren hat. Gegn Carlos Felipe verloren, gegen DE Castro schwer KO gegangen. Alles Leute die nicht mehr in der UFC sind. Seine zwei Siege gegen UFC Punching Bag Hunsucker, der aus der UFC ist und 0-3 mit 3x 1 Rd KO stand und selbst gegen Vanderaa in der Contender Series KO gegangen ist. Dazu gegen Juan Adams, der lange aus der UFC raus ist, dort 1-3 stand.
Tafa ist ein kleines, aber dafür sehr schweres HW. Sehr schwerfällig, hat trotzdem ab und an Kicks drauf, prinzipiell aber wenig Output und auch wenig Skills.
Parker Porter ist kein kommendes Top 5 HW, aber hat Skills um dagegenzuhalten. Er steht 3-2 in der UFC, mit Niederlagen gegen Chris Daukaus und Jailton Almeida. Beides solide Gegner, vor allem Jailton. Siege gegen Leute die ähnlich oder sogar besser sind als Tafa: Baudot, Sherman, Parisian. Porter ist vom Körperbau sehr ähnlich zu Tafa. Kleines aber schweres HW. Porter ist echt kein Athlet, aber gegen Gegner auf seinem oder unter seinem Niveau, liefert er ab.
Er hat immer extrem viel Output, probiert viel, Takedown Attemps, viele verschiedene Strikes. Der Erfolg ist manchmal überschaubar, aber er gibt alles und besiegt daher die Low Level Gegner auch. Porter ist in den Top 10 der HW Division All Time! Strikes landed per 15 Min. Gegen Sherman war das eine Top 5 Leistung in Significant Strikes gegen Chase Sherman. All Time HW Division Top 5 Significant Strikes in dem Kampf!
Wir sehen also, viel Output, viel Action, die Schlaghärte und Genauigkeit lässt zu wünschen übrig, aber auf den Scorecards reicht sowas. Dementsprechend sind Porters Siege auch immer Decisions. Die Quote auf den Decision Win finde ich sehr nett. Bei Tafa sehe ich außer dem Heimvorteil, nichts was die Quote gerechtfertigt.
Randy Brown (16-4) vs Jack Della Maddalena (13-2)
Jack Della Maddalena ist der neue Newcomer in der Division. Mega Boxer und sein Sieg vs. Emeev war wirklich ein Ausrufezeichen. In der UFC 3-0 mit 3x 1.Rd KO. Wohl nach langer Zeit mal ein richtiger Topkandidat aus der Contender Series. Seine 2 Niederlagen stammen aus seinen ersten 2 Fights der Karriere, daher kann man sowas ignorieren.
Randy Brown ist physisch ein Freak, ist in dem Matchup viel größer. 11cm Height und 13cm Reach Vorteile. Sehr beweglich, besseres Grappling als Jack, gefährliche Submissions und viel größere Erfahrung in der UFC. Normalerweise ein Spot wo ich den Brown als Underdog probieren würde. Die Quote auf Jack Della ist nämlich mittlerweile zu sehr eingebrochen. Allerdings halten wirklich viele Leute einiges von Jack Della. Sein Boxen ist etwas Besonderes, er ist mit 26 noch sehr jung und hat daher ein riesiges Entwicklungspotenzial. Ich glaube nicht, dass die UFC ihn in der Heimat sinnlos matched und dann so weit oben auf die Card nimmt. Er ist ja sogar aus Perth. Wenn Jack Della Maddalena das Ding gewinnt, dann ist da ein richtiger Hype und die Halle brennt.
Brown ist aber gefährlich, könnte hier nach Decision auch gewinnen, evtl. sogar per sub. Maddalena gewinnt für mich hier vorzeitig. Falls er das nicht schafft, könnte es kribbelig werden. Daher spiele ich small den KO an. Per Sub sehe ich Ihn überhaupt nicht Siegen, falls es eine Decision wird, möchte ich keine 1.3q haben und zittern.
Beide sahen top aus beim Weigh In, auch wenn Brown die Box of Shame benötigt hat. Für Jack Della Maddalena ist das mal eine richtige Prüfung.
Gesamt:
2/10 Pedro + Rodrigues 1.88q @ Pin
1.5/10 Porter 2.1q @ Pin
0.5/10 Porter by Decision 4.5q @ Lottoland / Pin sollte es später auch haben
0.5/10 Maddalena by TKO 1.8q @ Lottoland / Pin sollte es später auch haben
1/10 Jenkins + Crute + Mullarekey 2.65q @ Pin
1/10 Bilder 2.24q @ Pin
0.5/10 Brenner vs Tukhugov über 2.5rd 1.98q @ Pin